International

Bootsflüchtlinge in einem Auffanglager auf der Pazifikinsel Nauru. Bild: Rick Rycroft/AP/KEYSTONE

USA übernehmen hunderte von Migranten von Australien

13.11.16, 04:12 13.11.16, 04:29

Australien und Washington haben am Sonntag die Übernahme von hunderten von Bootsflüchtlingen durch die USA vereinbart. Die Migranten aus allen Teilen Asiens waren von Australien in Aufnahmezentren festgehalten worden.

In den umstrittenen Lagern auf Nauru und Papua-Neuguinea hatten sie teilweise jahrelang auf eine Lösung gewartet. Der australische Regierungschef Malcolm Turnbull betonte, dass dies eine «einmalige Vereinbarung» sei und nur die aktuell in den Lagern untergebrachten Migranten betreffe. Neuankömmlinge würden nicht berücksichtigt. «Unsere Priorität ist, Frauen, Kinder und Familien umzusiedeln», sagte er.

Australien nimmt seit 2013 keine Bootsflüchtlinge auf, bringt sie stattdessen in Auffanglagern auf Inseln im Pazifik unter. In den beiden Lagern, deren Insassen nun von den USA aufgenommen werden sollen, leben nach ungenauen Schätzungen rund 1500 Migranten. (sda/dpa)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2Alle Kommentare anzeigen
2
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Sila 13.11.2016 10:02
    Highlight Ein solches Abkommen wird wohl unter Trump nicht mehr unterzeichnet werden. Bravo USA, es ist unwürdig, was Australien mit Migranten macht.
    6 7 Melden
    600
  • Lord_Curdin 13.11.2016 09:24
    Highlight Ist im Titel nicht ein (von) zu viel?
    1 1 Melden
    600

Der Präsident des Irans kontert Trumps Kritik – und zwar so richtig

Irans Präsident Hassan Ruhani hat die scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump gegen die Islamische Republik mit deutlichen Worten gekontert. Dessen Rede vor der UNO vom Vortag sei «ignorant, absurd und abscheulich».

Die USA hätten Milliarden für Frieden und Stabilität im Nahen Osten ausgegeben, sagte Ruhani am Mittwoch in seiner Rede bei der UNO-Generaldebatte in New York. Gebracht habe das in der Region aber nur «Krieg, Elend, Armut und den Aufstieg von Terrorismus und Extremismus».

Ruhani …

Artikel lesen