International

Vermisster Junge in den USA nach 13 Jahren unversehrt aufgetaucht

05.11.15, 15:04

Vorher/Nachher: Julian Hernandez

Ein im Alter von fünf Jahren verschwundener Junge ist in den USA nach 13 Jahren wieder aufgetaucht. Ermittler entdeckten den heute 18-jährigen Julian Hernandez durch einen Zufall in Cleveland (Ohio) - rund 1000 Kilometer entfernt vom Ort Vestivia Hills nahe Birmingham (Alabama), wo er seit 2002 vermisst wurde.

Die Mutter sei «verzückt» gewesen über die Nachricht, berichtete der Sender WVTM unter Berufung auf die Polizei. Laut Mitteilung der Polizei wurde sein Vater, der kein Sorgerecht für den Jungen hat und bei dem Hernandez offenbar seit Jahren lebt, festgenommen und wegen Entführung angeklagt.

Der 53-Jährige soll falsche Angaben bei Beantragung eines Führerscheins in Ohio gemacht haben, um den Fall zu verschleiern. Die Sache kam ans Licht, als der Teenager sich bei einem College bewerben wollte und seine Sozialversicherungsnummer nicht mit seinem Namen übereinstimmte. (sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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  • SVRN5774 05.11.2015 19:14
    Highlight Das sind doch gute Nachrichten =)
    - Er lebt und es geht ihm gut
    - wer weiss, wie die Mutter ihn behandelt hat.
    - Vllt. hat der Vater beschlossen seinen Sohn alleine gross zu ziehen, weil seine Frau den Sohn nicht gut behandelt hat.
    - Wer weiss kann ja alles mögliche sein. Vielleicht ist der Vater aber auch ein Psycho.
    Aber der Junge lebt und ist gesund^^
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  • Bijouxly 05.11.2015 15:31
    Highlight Oh erstaunlich, er war seit Jahren beim Vater? Da wurde wohl intensivst gesucht^^
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    • Calvin WatsoFF 05.11.2015 16:17
      Highlight Hab ich auch gerade gedacht, Oberfaul! Typisch für die USA...
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    • Gelöschter Benutzer 05.11.2015 16:50
      Highlight ohne das "Typisch für die USA..." wär's auch gut gewesen.

      solche sachen passieren NICHT NUR dort. wer nicht gefunden werden will, der ...

      in den usa gibt es meines wissens keinen datenaustausch bei umzug, so wie bei uns.
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    • Kronrod 05.11.2015 19:35
      Highlight In den USA gibt es kein Einwohnermeldeamt, von daher ist "typisch USA" eine vertretbare Ansicht.
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    • Bijouxly 05.11.2015 22:28
      Highlight aber es gibt doch bestimmt eine datenbank für vermisste? man wird auch wissen, wo der vater wohnt, der musste ja zuvor sicher alimente zahlen, da braucht man doch ein konto? und es fällt niemandem auf, wenn ein sagen wir 30-40 jähriger mann plötzlich ein 5 jähriges kind hat? das will ja spielen und ging offenbar auch zur schule..? also das klingt für mich nach ziemlicher inkompetenz...
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