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Vor dem Haus der erschossenen Afroamerikanerin wurden Blumen, Kerzen und Bilder niedergelegt.  Bild: Elaine Thompson/AP/KEYSTONE

US-Polizisten erschiessen schwangere Afroamerikanerin

20.06.17, 06:28 20.06.17, 07:34

US-Polizisten in Seattle haben bei einem Einsatz eine schwangere Frau erschossen und damit die Diskussion über Polizeigewalt gegen Schwarze erneut angefacht. Die beiden Polizisten waren von einer Afroamerikanerin wegen eines Einbruchs alarmiert worden.

Sie trafen die Frau vor Ort mit einem Messer bewaffnet an, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die 30-Jährige, die im dritten Monat schwanger war und nach Angaben von Angehörigen unter psychischen Problemen litt, wurde von den Beamten erschossen.

In einer von den Behörden veröffentlichten Audioaufnahme von dem Vorfall ist zu hören wie die Polizisten jemanden auffordern zurückzuweichen, bevor mehrere Schüsse fallen. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag. In der Wohnung befanden sich während des tödlichen Einsatzes drei Kinder, wie die Polizei weiter mitteilte. Niemand sonst sei verletzt worden. Gegen die Beamten laufen Ermittlungen, sie wurden vorübergehend vom Dienst suspendiert.

Die schwangere Frau wurde in ihrem Apartment in Seattle erschossen.  Bild: Elaine Thompson/AP/KEYSTONE

Mit Taser ausgerüstet

Angehörige der Getöteten äusserten sich bestürzt. Die «Seattle Times» zitierte die Schwester des Opfers mit der Frage, warum die Polizisten keine nicht-tödlichen Waffen wie etwa einen Taser eingesetzt hätten. Sie hätten sie auch so überwältigen können, sagte die Schwester. Den Behörden zufolge waren die beiden Polizisten entsprechend ausgerüstet.

Der Bürgermeister von Seattle, Ed Murray, sprach von einer «Tragödie für alle Beteiligten» und kündigte eine umfassende Untersuchung an. Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze haben in den vergangenen Jahren in den USA wiederholt für Empörung und Aufruhr vor allem in der afroamerikanischen Bevölkerung gesorgt. Verurteilungen von Polizisten sind selten. (sda/afp)

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  • pamayer 21.06.2017 00:27
    Highlight Black lives matter.
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  • FancyFish 20.06.2017 08:46
    Highlight Rassenunruhen inbound
    12 2 Melden
    600

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Zugegeben, die Strände sehen in echt nie so romantisch-verlassen aus wie im Prospekt. Und der lokale Fischer wurde womöglich bereits durch ein Touristenrestaurant ersetzt. Genauso wie die freundliche Dorfdame, die authentische Inselküche für Lau anbietet (natürlich mit einem Lächeln, weil sie mega Freude an Touristen hat). Das ist nun mal das Leben in einer Welt, in der ein Flug auf die andere Seite der Welt erschwinglich geworden ist.

Aber reg dich mal über zu rauen Sand, Langeweile oder Wind …

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