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Hat nicht nur ein lautes Maul, sondern auch schnelle Finger: Donald J. Trump. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Wenn sich die Vizes am TV duellieren, dann redet wieder nur einer: Donald Trump

Falls Trump am 8. November nicht US-Präsident wird, dann hätten wir für ihn schon eine nette Nebenbeschäftigung bereit. Und zwar als Livetickerer im Sport-Ressort bei watson. Dass er das kann, hat die VP-Debatte heute Nacht eindrücklich gezeigt ...

Publiziert: 05.10.16, 07:20 Aktualisiert: 23.11.16, 04:21

«Mindestens jede zweite Minute einen Kommentar schreiben, gleichzeitig regelmässig das Teaserbild wechseln und bei wichtigen Ereignissen spätestens in 15 Sekunden den Titel der Geschichte anpassen», pflegt watson-Sportchef Reto Fehr bei den Einstellungsgesprächen für Tickerer zu sagen. Nur, um dann hinterherzuschieben: «Das geht eigentlich gar nicht, muss aber trotzdem klappen.» 

Will heissen: Bei einem Fussballspiel, das 90 Minuten dauert, sind vom Tickerer mindestens 45 Kommentare gefordert.

Genau 90 Minuten dauerte heute Nacht auch die Fernsehdebatte der beiden Kandidaten zur Vize-Präsidentschaft in den USA:

In voller Länge: Mike Pence und Tim Kaine geben sich im TV-Duell auf die Kappe. Video: YouTube/World News Daily

Wer jetzt dachte, dass Donald Trump die Show für einmal jemand anderem überliess, der irrte sich gewaltig. Denn der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner entschied sich, das TV-Duell zu «Live-Twittern» – in der Tat «very exciting!»

Und jetzt fragen wir dich: 

Umfrage

Was denkst du? Hat Trump den von Reto Fehr geforderten 2-Minuten-Kommentar-Schnitt geschafft?

  • Abstimmen

1'234 Votes zu:Was denkst du? Hat Trump den von Reto Fehr geforderten 2-Minuten-Kommentar-Schnitt geschafft?

  • 73%Easy style, er hat's sicher über 45 geschafft.
  • 5%No way, ein Präsidentschaftskandidat muss ja zuerst genau überlegen, was er schreibt.
  • 21%Reto Fehr ist gemein.

Für die Antwort musst du runterscrollen. Und zwar ziemlich weit. Hier folgen sämtliche Tweets und Retweets, die Donald Trump während der TV-Debatte ins Netz befördert hat: 

Sauber, Mister Trump! Wir freuen uns schon auf Ihre Bewerbung an sport@watson.ch!

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
6 Kommentare anzeigen
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  • deleted_344616862 05.10.2016 12:33
    Highlight Hahaha bei den herzli Emoticons hats mich verjagt xD
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  • Danyboy 05.10.2016 10:13
    Highlight Äääääähm, wie (liebe Trump-Freunde) muss man gewisse Tweets von Trump zu Putin und Nordkorea verstehen? Der erste Vorgeschmack auf Trumps "Isolationismus" und Friedensmission...? Was ja ganz im Gegensatz zur bösen bösen bösen Hillary steht, die nur Krieg will?😄
    Wartets nur ab, bis so einer wie Trump wirklich Präsident wird. Dann geht die Post ab und einige würden sich Hillary herbeisehnen...
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    • Danyboy 05.10.2016 12:17
      Highlight Noch was: Hört doch mal genau zu in der gestrigen Debatte, was Pence zum Thema Putin und Russland zu sagen hat... DAS ist gemeint mit "make America great again". Pence: Der russische Bär konnte nur aus dem Winterschlaf erwachen mit dem Diktator Putin, weil das schwache Amerika dies erlaubte. Anders gesagt: Die USA müssen Russland mehr und aggressiver die Stirn bieten...
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  • deleted_717784881 05.10.2016 09:47
    Highlight Den besten Tweet, den ich von Hillary Clinton oder ihrem Team an die Adresse von Donald Trump kenne:

    "Delete your account."
    https://twitter.com/HillaryClinton/status/740973710593654784


    :)
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    • Radiochopf 05.10.2016 10:33
      Highlight @Ursula Schüpbach
      Ja Hillary hat ihre Gegner schon immer gerne mundtod gesehen.. Mit Kritik und unschönen wahrheiten über sie, konnte sie noch nie umgehen... mal schauen wie schnell Hillary das Wikileaks Twitter-Konto sperren lässt, sobald einige undschöne Wahrheiten über sie rauskommen..

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    • Chrigi-B 05.10.2016 12:10
      Highlight Zzzz Wikileaks wann haben die das Letzte Mal was richtig grosses gebracht? Assange hätte bereits am DNC gefeuert, hätte er etwas im Köcher gehabt gegen Hillary😚

      Zu Clinton gibt es nur etwas:
      Nach dem Studium verzichtete sie auf gutbezahlte Wirtschaftsjobs und half den Schwächsten der Schwachen. Nun man mag von ihr halten was man will, jedoch hat die Dame das Herz am rechten Ort - ganz anderst Trump.
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