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«Unterstützt die Baltimore 6»: Demonstration für die wegen der Tötung von Freddie Gray angeklagten Polizisten.  Bild: JIM BOURG/REUTERS

«Blue Lives Matter»: Wie ein Ex-Cop die schwarze Bürgerrechtsbewegung kopiert und Hass sät

Blau gefärbt war die Rassismus-Debatte in den USA bisher nicht. Doch nach den Todesschüssen von Dallas sorgen sich Polizisten um ihre Sicherheit und rufen auf zum Schutz der Männer und Frauen in blauer Uniform. Die Bewegung «Black Lives Matter» fühlt sich verraten.

11.07.16, 15:03

Was ist der gefährlichste Job in den Vereinigten Staaten? Polizist, privater Wachmann, Schusswaffen-Trainer? Weit gefehlt. Die gefährlichsten Jobs der USA haben laut einer Statistik der Behörde für Arbeitsmarktdaten Holzfäller, Fischer, Piloten und Dachdecker.

«Ein bewusster Angriff auf die schwarze Bürgerrechtsbewegung.»

Randy Sutter, Kopf von Blue Lives Matter

Polizisten sind nicht einmal unter den obersten zehn Plätzen im Ranking derer, die bei der Arbeit statistisch gesehen am wahrscheinlichsten sterben können. Aber seit den tödlichen Schüssen von Dallas dürften sich nicht wenige Polizeibeamte fragen, ob ihr Arbeitsrisiko nun exponentiell in die Höhe geschossen ist.

«Sie werden erschossen, erstochen, geschlagen – Karriere beendende Verletzungen. Niemand redet darüber», klagt Randy Sutton, Polizist aus Las Vegas im Ruhestand, der an der Spitze der Bewegung «Blue Lives Matter» (Blaue Leben zählen) steht. Das «Blue» im Namen steht für die Polizeiuniform.

«Es ist mir herzlich egal, ob ‹Black Lives Matter› verärgert ist.»

Randy Sutter, Kopf von Blue Lives Matter

Der Name sei nicht nur Anspielung, sondern ein bewusster Angriff auf die schwarze Bürgerrechtsbewegung «Black Lives Matter», erläutert Sutton der Nachrichtenagentur DPA. Auf Facebook haben die Polizei-Unterstützer rund 900'000 Likes – und damit fast genauso viele, wie es Polizisten in den USA gibt.

Beitrag auf der Facebook-Seite der Gruppe: «Blue Lives Matter»

Imitation sorgt für rote Köpfe

Einige der Afroamerikaner, die mit «Black Lives Matter» nicht weniger bekämpfen wollen als unrechtmässige Polizeigewalt und tief in der Gesellschaft verankerten Rassismus, fühlen sich verraten.

Lob für die Polizeiarbeit: Die Bewegung «Blue Lives Matter» sieht sich als Konkurrenz zur schwarzen Bürgerrechtsbewegung «Black Lives Matter».
Bild: JIM BOURG/REUTERS

Tiffany Mitchell zum Beispiel, deren Freund unweit des Tatorts von Dallas steht und quer über die Strasse mit einem Megafon gegen Staatsanwalt Ken Paxton wettert, der dort gerade ein Interview gibt. «Es ist, als ob sie Huckepack reiten und genau dasselbe machen wollen», sagt die 31-Jährige. Die Polizei-Bewegung lenke vom eigentlichen Problem ab.

Schiesserei in Dallas

«Es ist mir herzlich egal, ob ‹Black Lives Matter› verärgert ist», sagt Sutton. Er sieht sich als Sprachrohr Zigtausender Polizisten im Land, die ihre Meinung als aktive Beamte nicht frei äussern könnten. «Wenn niemand die Seite des Polizeibeamten erzählt, wirst Du nur die Propaganda hören», sagt er.

«Sie (die Polizisten) dürfen keine Meinungen und öffentlichen Stimmen haben, also bin ich ihre Stimme und ihr Gesicht.» Der 59-Jährige hat seine Dienstmarke nach einer langen Polizeikarriere, darunter 24 Jahre in Las Vegas, abgegeben.

All lives matter

Aber ist es nicht selbstverständlich, dass Leben von Polizisten «etwas Wert» sind und geschützt werden müssen? «Wir wissen, dass alle Leben zählen», sagt Mitchell. Schnell tauchte im Internet nach den Hashtags #BlackLivesMatter und #BlueLivesMatter auch das Stichwort #AllLivesMatter auf.

«Die Polizeiuniform steht im Einklang mit Autorität, Straffreiheit und Macht. Schwarze Haut markiert das Gegenteil.»

«Rolling Stone»

Nicht selbstverständlich scheint angesichts der Todesschüsse auf oft unbewaffnete Afroamerikaner dagegen, dass Schwarze und Weisse in den USA gleich behandelt und geschützt werden.

Und in der Gleichung von Schwarz und Blau steckt noch ein anderes Problem, wie der «Rolling Stone» anmerkt: Eine Uniform wird mit einer Hautfarbe gleichgesetzt – aber nicht beides kann man ablegen. «Die Polizeiuniform steht im Einklang mit Autorität, Straffreiheit und Macht. Schwarze Haut markiert das Gegenteil», schreibt das Magazin. Sutton sieht es anders und sagt: «Polizeiarbeit ist kein Job. Es ist eine Lebenserfahrung.»

Dialog als Lösung

Wird die Diskussion, die schon jetzt nah am offenen Kampf von Schwarz gegen Weiss stattfindet, nun von einem Schwarz gegen Blau überlagert? Dominique Torres, Anwältin der schwarzen Bürgerrechtsorganisation, spricht von «mangelndem Verständnis» und ruft dazu auf, alle Parteien und Bewegungen an einen Tisch zu setzen, den Dialog zu suchen.

Hört man Sutton zu, gewinnt man den Eindruck, dass dieser Zug schon abgefahren sein könnte. Er bestreitet, dass beim Tod Michael Browns in Ferguson oder bei den vielen darauffolgenden, umstrittenen Tötungen Rassismus im Spiel gewesen sein könnte.

Der einzige Rassismus komme von «Black Lives Matter» und richte sich gegen die vielen Männer und Frauen in Uniform. «Wenn sie sagen »Tötet die Schweine, und bratet sie wie Speck!«, dann ist das Hass.» (wst/sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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  • ElendesPack 11.07.2016 22:22
    Highlight Verstehe ich das eigentlich richtig, dass gemäss dem Titel
    1. Jemand, der monothematisch "black lives matter" sagt, eine Bürgerrechtsbewegung ist (obwohl US-Bürger schwarz, weiss, latino. asiatisch, arabisch etc. sein können) und jemand, der
    2. sagt, dass "blue lives matter", Hass sät?

    Warum der Unterschied?
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  • Madison Pierce 11.07.2016 17:22
    Highlight "All Lives Matter" gefällt mir am besten. Wurde eigentlich mal untersucht, ob die Leute erschossen wurden, weil sie schwarz waren? Oder kommen Fälle mit weissen Opfern einfach nicht in den Medien?

    Könnte mir vorstellen, dass das Problem nicht Rassismus ist, sondern schlecht ausgebildete, überforderte Polizisten in Kombination mit vielen bewaffneten Zivilisten. Das würde auch die Exzesse (ganzes Magazin abgefeuert) erklären.
    50 13 Melden
    • Mate 11.07.2016 17:52
      Highlight Nun, es ist halt einfacher "rassismus" zu schreien als das vielschichtige problem anzugehen.
      31 24 Melden
    • Habicht 11.07.2016 17:52
      Highlight Ein Polizist der auf einen unbewaffnetetn geschossen hat, hatte eine 7 wöchige Ausbildung....
      Fälle mit weissen Opfern kommen nicht in die Medien, gibt keine Klicks.
      Ich will nicht behaupten dassin keinem Fall Rassismus vorliegt aber sicher nicht in jedem Fall.
      21 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 17:52
      Highlight Es gibt Zahlen dazu:
      https://www.statista.com/chart/5211/us-citizens-killed-by-police-2016/

      Die Fälle mit weissen Opfern werden eher exklusiv von kleinen bzw. lokalen Medien behandelt. Sie passen wahrscheinlich nicht so gut in das Geschäftsmodell der grossen, internationalen Medien.
      31 9 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 11.07.2016 18:36
      Highlight In absoluten Zahlen wurden laut

      http://www.theguardian.com/us-news/ng-interactive/2015/jun/01/the-counted-police-killings-us-database

      dieses Jahr 128 Schwarze und 281 Weisse durch die Polizei getötet.

      Ich denke auch, dass die Ausbildung überdacht werden sollte. Ebenso die Waffengesetzgebung.
      28 4 Melden
    • Madison Pierce 11.07.2016 19:06
      Highlight Danke für die Zahlen! Proportional zum Anteil an der Bevölkerung sind Schwarze anscheinend doch die häufigsten Opfer. Aber das muss wieder nichts mit der Hautfarbe zu tun haben, sondern Schwarze (und Latinos) sind wahrscheinlich überproportional in schwierigen Milieus vertreten bzw. wohnen in gefährlicheren Gegenden. In einer Gegend mit Gangs ist ein Polizist mehr gestresst als in einem Villenviertel.

      watson, das könntet ihr mal aufarbeiten, wäre sehr interessant!
      19 5 Melden
    • flaviöggel 11.07.2016 19:12
      Highlight Gute Erklärung, wieso man "AllLivesMatter" und "BlackLivesMatter" nicht gegeneinander ausspielen sollte: http://www.vox.com/2015/9/4/9258133/white-lives-matter?utm_medium=social&utm_source=facebook
      2 1 Melden
    • momofuku187 11.07.2016 19:18
      Highlight Genau. Dass die verantwortlichen Polizisten unprofessionell handeln ist nicht zu bestreiten. Police Brutality ist ein Problem sowie dessen Militarisierung (Ex Militärpanzer etc.). Beweise für Rassismus wurde dabei von niemanden gebracht. Der Shooter von Dallas hatte aber klar gemacht, dass er Weisse (Polizisten) töten wollte. Black Lives Matter sollte sich hinterfragen ob sie Ihren Slogan nicht zu 'Stop Police Brutality' umnennen sollten. Ansonsten wenden sich Nicht-Schwarze nur von dieser Bewegung ab.
      10 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 19:37
      Highlight Was man zu jürg Müller noch anmerken muss von 100% der US Population sind: 12.6% african American und 72.4% white americans. Gesamtwert, ohne hispanic oder "mischlinge" quelle wikipedia, Population of the US Census
      9 0 Melden
    • moneal 11.07.2016 20:15
      Highlight Despite making up only 2% of the total US population, African American males between the ages of 15 and 34 comprised more than 15% of all deaths logged this year by an ongoing investigation into the use of deadly force by police. Their rate of police-involved deaths was five times higher than for white men of the same age.
      Quelle:
      https://www.theguardian.com/us-news/2015/dec/31/the-counted-police-killings-2015-young-black-men
      10 0 Melden
    • moneal 11.07.2016 20:45
      Highlight naja.. nennt es wie ihr wollt. für mich ist es rassismus. hab gerade jetzt gelesen, dass sie wieder in texas 'nen schwarzen erschossen haben..
      aber seine erklärung finde ganz gut..
      Genau ihr werdet auch hier in diesem Video angesprochen

      @Jürg Müller
      @Madison Pierce @Shalashaska @Habicht @Mate


      man kann auch pro black und pro cop sein..

      8 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 21:53
      Highlight @monreal Sie machen es sich vielleicht ein wenig zu einfach. Die Zahlen sagen etwas das in der Berichterstattung fehlt: Fast alle der Getöteten waren bewaffnet. Die Mehrheit der bewaffneten sogar mit Schusswaffen. Fälle in denen Verdächtige nach der Waffe der Polizisten griffen gelten übrigens als "unarmed".

      Reformen der Waffengezetze sind meiner meinung nach das wichtigste, dicht gefolgt von besserer Ausbildung der Polizisten. Rassismus ist der kleinere Teil des Problems.

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    • ElendesPack 11.07.2016 22:20
      Highlight Die Waffendiskussion in Verbindung mit der Polizeigewalt ist falsch. In der Schweiz gibt es extrem viele bewaffnete Leute mit Legalwaffen und extrem selten einen Toten durch die Polizei.
      Das Problem sind doch die illegalen Waffen und die schlecht ausgebildete Polizei. Das hat beides nichts mit Rassismus zu tun, sondern einfach nur mit einem Staat, der es vorzieht, nach rein ökonomischen Kriterien zu existieren, dies halt auch im Bereich Ausbildung der Sicherheitskräfte.
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    • Madison Pierce 11.07.2016 22:36
      Highlight moneal: Das Video ist etwas sehr polemisch. Man trifft im zu ja nicht nur Massnahmen für die Gorillas, sondern primär, dass keine Menschen mehr ins Gehege fallen.

      ElendesPack: Die Schweizer haben viele Waffen, aber sie haben sie zuhause. Hier muss ein Polizist nicht damit rechnen, dass einer bei einer Verkehrskontrolle die Pistole aus dem Handschuhfach nimmt.
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    • Neokrat 12.07.2016 03:43
      Highlight Moneal, Die Schwarzen begehen etwas 50% aller Morde. Das und die sind so ziemlich in jeder anderen Straftat pro Kopf führend. Das sollte man einrechnen bevor man RASSISMUS! ausruft. Den Kriminelle kommen eher in Kontakt mit der Polizei.
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    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 08:21
      Highlight Neokrat bitte bring Quellen und nicht wage Aussagen!
      2 0 Melden
    • Neokrat 12.07.2016 09:09
      Highlight https://www.fbi.gov/about-us/cjis/ucr/crime-in-the-u.s/2012/crime-in-the-u.s.-2012/tables/43tabledatadecoverviewpdf
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    • Madison Pierce 12.07.2016 09:57
      Highlight Sonja: https://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_crime_in_the_United_States

      In den USA proportional über sechs mal mehr Schwarze inhaftiert als Weisse. Das heisst aber nicht zwingend, dass Schwarze sechs mal krimineller sind. Vielleicht haben sie weniger Geld für die Verteidigung, vielleicht sind die Richter bei ihnen härter etc.

      Das wäre Stoff für einen langen Artikel...
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    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 11:36
      Highlight @Neokrat, Statistiken richtig Lesen und werten ist auch eine Gabe, gell ;)
      Hoffe mal andere Leser wissen diese Gabe einzusetzen.. P.S die anderen 50 % der Morde werden von Weissen verübt...

      @Madison Siehe den Fall mit dem Priviliegerten Typen welcher nur 6 monate Gefängnis bekommt weil er "ein lieber Junge" ist, während ein Schwarzer für die Falschbehauptung f Vergewaltigung fast 6 Jahre zu unrecht im Knast sass, Quellen folgen nach dem essen :)
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    • ElendesPack 12.07.2016 15:02
      Highlight Sonja Red: Da die Schwarzen aber nur ein sehr geringer Anteil an der Gesamtbevölkerung ausmachen, sind 50% an der Gesamtmordrate durchaus bemerkenswert.
      Die anderen 50% werden von Weissen und Hispanics begangen, da diese in den USA i.d.R. unter Whites subsumiert werden.
      2 1 Melden
    • Neokrat 12.07.2016 15:40
      Highlight Sonja,
      Wenn 12.2% 50% aller Morde begehen ist es das Selbe wenn 70% 50% aller Morde begehen. Zusätzlich wurde in der FBI Statistik weisse Hispanics/Latinos in White gezählt. Die Hispanics haben leider auch eine Gangkultur die solche die Dinge fördern.

      Der Rest der Straftaten sind die Schwarzen PRO KOPF führend.

      Meine Aussage bleibt korrekt. Was nicht heisst das Schwarze krimineller sind. Es gibt zahlreiche Faktoren (War on Drug, Fehlender Familienvater und viele mehr) Die diese tragischen Umständer in der Schwarzen Gesellschaft fördern.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 15:55
      Highlight Das Problem ist Neokrat das man die Statistik ausführlicher erklären müsste, da sonst Gewisse User diese Statistiken nutzen um ihren Rassismus zu legimitieren. Das Denken sitzt hier in der Schweiz auch Tief, dafür musste ich schon zu genüge Erfahrungen machen bei Dunkelhäutigen Familien mitgliedern
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    • Neokrat 12.07.2016 18:56
      Highlight PS: Das dies gibt sehr guten Journalisten stoffe. Ich habe leider nur beschränkt ressourcen zu verfügung.
      2 0 Melden
    • Citation Needed 12.07.2016 22:45
      Highlight I love Trevor Noah.. Zugespitzt, aber spot-on. Er ist ein comedian, darum darf er auch polemisch werden. Klar soll er keinen Zoo mit der Police-Force vergleichen, aber mit dem Hinweis auf die Las Vegas Police (die ihr Vorgehen reflektierten und scheinbar messbare Verbesserungen erreichten) hat er den Faden ja nochmal sinnvoll aufgenommen und gezeigt, wie man vom Erkennen/Ernstnehmen des Problems zu einer Lösung finden kann. Voraussetzung muss aber Problembewusstsein sein.
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  • DomiNope 11.07.2016 15:58
    Highlight Es wird immer absurder was dort abgeht...
    Irgendwann kommt es noch zu einem Bürgerkrieg...
    40 2 Melden
    • MacB 11.07.2016 16:17
      Highlight Mich würde interessieren, wieso dieses "schwarz/weiss"-Denken in den letzten Jahren in den USA so zugenommen hat? Also ernsthaft, ich kenne die Hintergründe zu wenig.

      Ich dachte immer, die getrennten Sitze in den Bussen gehörten der Vergangenheit an aber nun habe ich eher das Gefühl, es geht wieder in die Richtung...

      Eine beängstigende Entwicklung.
      47 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 16:17
      Highlight Der ist doch wahrscheinlich gewollt...
      11 17 Melden
    • Kstyle 11.07.2016 18:07
      Highlight Die weissen haben angst da sie in amerika in ein paar jahren zur minderheit( minderheit heisst weniger als 50 prozent) gehören. Laut statistik bestand die bevölkerung im jahre 2015 zu 50prozent aus schwarzen und latinos.
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    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 19:38
      Highlight @kystle genauere Quelle bitte, laut us cencus sind es immernoch über 70% weisse, siehe Kommentar oben
      11 0 Melden
    • Kstyle 11.07.2016 22:49
      Highlight m.welt.de/politik/ausland/article138058186/Das-Ende-des-weissen-Amerikas.html
      Ich war ein bischen voreilig. Aber es geht in diese richtung.
      Die erklärung von mir gefällt mir selbst nicht. Bzw ist beunruhigend. Der rassismus ist leider nirgens auf der welt tot.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 18:46
      Highlight Ein selbstkritisch denkender Mensch, gefällt mir :)
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