International

Flugzeug in den USA muss evakuiert werden – weil ein Samsung-Smartphone brennt

Publiziert: 05.10.16, 23:55 Aktualisiert: 06.10.16, 06:01

Gut einen Monat nach Samsungs weltweitem Rückruf des Smartphones Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr hat US-Medien zufolge erneut ein solches Gerät Feuer gefangen, und zwar in einem Flugzeug. Das Handy soll zuvor im Rahmen des Rückrufs ausgetauscht worden sein.

Wegen des Unfalls habe am Mittwochmorgen (Ortszeit) ein Flugzeug auf der Strecke von Louisville nach Baltimore vor Abflug evakuiert werden müssen, berichteten «USA today» und «The Verge».

Besonders unangenehm für Samsung: Bei dem Gerät, das in Flammen aufging, soll es sich dem Besitzer zufolge um ein neues Smartphone handeln, das er im Zuge der Pannenserie durch Überhitzung vom Hersteller erhalten habe.

Wieder auf dem Markt

Eine Samsung-Sprecherin erklärte auf Nachfrage, dazu noch keine Angaben machen zu können, weil das Gerät noch nicht geborgen sei. Man arbeite mit der Airline und den Behörden zusammen, um das Smartphone untersuchen zu können.

Anfang September hatte Samsung nach zahlreichen Zwischenfällen die Brandgefahr infolge von Akku-Problemen bei dem Phablet – einer Mischung aus Smartphone und Tablet-Computer – eingeräumt und eine weltweite Austausch-Aktion angekündigt. Erst vor wenigen Tagen brachte der Konzern das Modell in Südkorea wieder auf den Markt. In Europa soll der Verkauf am 28. Oktober starten. (cma/sda/dpa)

Neues Samsung-Flaggschiff: Das Note 7

Hol dir die App!

User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
13 Kommentare anzeigen
13
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • User01 06.10.2016 08:48
    Highlight Da wurde wohl einfach der Timer seitens Samsung falsch eingestellt. Normalerweise sollten Smartphones erst kurz nach Ablauf der Garantie explodieren ;-)
    5 0 Melden
    600
  • Calvin WatsOn 06.10.2016 06:02
    Highlight Steigerung von Peinlich. Die Kosten der Airline soll dann bitte auch Samsung tragen.
    9 0 Melden
    • Fumo 06.10.2016 08:30
      Highlight In der USA wird das so kommen, vor allem weil es schon ein Ersatzgerät war. Also liegt die Schuld für den Ausfall bei Samsung.
      0 1 Melden
    • E. Edward Grey 06.10.2016 08:37
      Highlight Zahlt die Versicherung, also indirekt wir über die Versicherungsprämien.
      0 0 Melden
    • Fumo 06.10.2016 09:40
      Highlight Wir kaum, ist ja in den USA. Ein Land wo eh nur die wenigsten versichert sind und bestimmt kein "kleiner" Bürger bei einer die Grossunternehmen versichert/rückversichert.
      1 1 Melden
    600
  • Chaose 06.10.2016 03:37
    Highlight Die Swiss verbietet momentan per Lausprecherdurchsage explizit, dass Samsung Galaxy Note 7 an Bord eingeschaltet sind. Wohl zu recht.
    41 1 Melden
    • Exodus4 06.10.2016 07:11
      Highlight Sitze im Flieger und habe das auch grad gehört... 😂😂
      12 0 Melden
    • Blue_Toastbrot 06.10.2016 08:21
      Highlight Nicht nur die Swiss, fast alle Airlines haben dies Verboten. Daher werden wohl die Kosten auf den Besitzer zurückfallen.
      4 0 Melden
    600
  • Ramce 06.10.2016 00:56
    Highlight Wie viel $$ hat Appple dieser Fluggesellschaft bezahlt? :P
    9 58 Melden
    • Lueg 06.10.2016 07:06
      Highlight Wie viel $$ hat dir Samsung für diesen Post bezahlt?
      18 2 Melden
    • mister_michael 06.10.2016 07:26
      Highlight Was kann die Fluggesellschaft dafür, dass ein Handy in Flammen aufgeht?
      9 1 Melden
    • Ramce 06.10.2016 11:50
      Highlight Was kann ich dafür, wenn niemand die Bedeutung diese Smileys versteht? --> :P
      2 3 Melden
    • Glögglifrösch 07.10.2016 00:02
      Highlight @Ramce: Touché - sowohl oben wie auch unten!
      Es gibt doch nichts Schöneres als mit einem Schmunzeln die Bettdecke über die Löffel zu ziehen und dem Tag gute Nacht zu sagen!
      1 0 Melden
    600

Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert Kalifornien – keine Tsunami-Warnung

Weit draussen im Meer vor der kalifornischen Küste hat am Donnerstag die Erde gebebt. Nach einem kurzen Schreck folgte die sofortige Entwarnung.

Das Seebeben ereignete sich rund 150 Kilometer vor der Küste Nordkaliforniens am Meeresgrund des Pazifiks. Nach Angaben staatlicher Stellen hatte es eine Stärke von 6,5. Es gab ausdrücklich keine Tsunami-Warnung.

Das Beben ereignete sich in 12,1 Kilometer Tiefe um 6.50 Uhr Ortszeit 160 Kilometer entfernt von Ferndale. Der Ort liegt unweit der Küste und …

Artikel lesen