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«Saturday Night Live» – Melissa McCarthy macht wieder den Spicer

13.02.17, 11:31 13.02.17, 12:09

Für «Saturday Night Live» (SNL) ist der neue Präsidfent ein Geschenk des Himmels: Die Sendung hatte nicht mehr so gute Einschaltquoten, seit Betty White vor sechs Jahren Jay Z interviewt hat. Dass Donald Trump der Comedy-Show attestiert hat, sie werde immer schlechter, sei «voreingenommen» und «nicht anschaubar» dürfte nur zu deren Erfolg beigetragen haben.  

Auch sein Sprecher Sean Spicer schoss gegen Alec Baldwin und Co.: «Alec war mal lustig und ist nur noch gemein. Das ist unglücklich. SNL war echt mal komisch», jammerte Sean Spicer beim Sender «Extra». Kein Wunder, denn auch er selbst war in der Show mit Schwung auf den Arm genommen worden – und Melissa McCarthy, die Spicer so genial parodiert hatte, legte in der neusten Folge nach.

McCarthy trumpft wieder als Spicer auf

Und nicht nur Spicer, auch Beraterin Kellyanne Conway und Jeff Sessions, der neue Generalstaatsanwalt, werden aufs Korn genommen. Kate McKinnon spielt Kellyanne Conway, die CNN-Moderator Jake Tapper (gespielt von Beck Bennett) stalkt.

«Kellyanne, was machst du hier???», fragt Tapper, als er nach Feierabend Conway überraschend in seiner Wohnung antrifft. Sie antwortet: «Ich will Teil der Nachrichten sein, Jake. Was sollte ich sonst tun? Du hast nicht auf meine Anrufe geantwortet. Du hast deine Nummer geändert. Ich lasse mich nicht ignorieren!»

Danach macht McCarthy erneut auf Sean Spicer und zieht eine «Pressekonferenz» im neuen Stil des Weissen Hauses durch: «Okay, ich bin jetzt bereit für Fragen, und vielleicht werde ich durchdrehen, wenn es dumme Fragen gibt. Wo wir gerade von durchdrehen und dumme Fragen stellen sprechen: Glenn Thrush, New York Times, dummer Schreiberling, leg' los!»

Im Weiteren erklärt McCarthy als Sean Spicer, wie die Flughafensicherheit (TSA) zukünftig an der Grenze die «Falschen» erkennt, um dann von McKinnon unterbrochen zu werden, die im besten Südstaaten-Genuschel Jeff Sessions, den neuen Generalstaatsanwalt, imitiert.

8.3 Millionen Aufrufe in 24 Stunden: McCarthy bei SNL. Video: YouTube/Saturday Night Live

Wier schon bei McCarthys ersten Auftritt als Spicer gab es vom Publikum viel Lob für ihren Auftritt.

(phi)

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  • Alex23 13.02.2017 16:38
    Highlight Was bleibt, wenn die Realität bereits bittere Satire ist? Einfach noch einen obendrauf setzen, wie Melissa McCarthy. Eine wirklich gute Komikerin.

    Ja, wenn die Tatsachen beängstigend sind, kann man ihre versteckte Komik aufdecken und lachen anstatt zu heulen.
    11 0 Melden
    600
  • joe 13.02.2017 13:57
    Highlight Ich kann ja jedem den Youtube-Channel von SNL empfehlen. Auch der Wochenrückblick ist im Moment voll von Trump Satire!

    6 3 Melden
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  • Dingsda 13.02.2017 13:47
    Highlight McCarthy oder Spicer, ich weiss nicht wer mir tatsächlich unsympatischer ist...
    Trump und seine "Crew" machen sich schon selbst lächerlich, da braucht es keine Parodien.
    Ich glaube das nennt man Realsatire.
    9 28 Melden
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  • Aussensicht 13.02.2017 12:46
    Highlight Nicht mehr ganz so gut wie der Erste. Aber als sie (er) am Schluss mit dem Rednerpult in die Menge gefahren ist, musste ich wieder Tränen lachen. :)
    26 3 Melden
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  • Luca Brasi 13.02.2017 12:23
    Highlight Trump makes satire great again! ;D
    21 3 Melden
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  • Palatino 13.02.2017 11:44
    Highlight "Die dreifache McCarthy", ein typisches Beispiel für Fake News 🤠! Jeff Sessions und Kellyanne Conway werden von Kate McKinnon dargestellt. Ist aber auch schwierig, die ganzen Schottinnen auseinander zu halten.
    26 1 Melden
    • Philipp Dahm 13.02.2017 12:08
      Highlight Jep, hatten zuerst ein Durcheinander, pardon! Ist jetzt korrigiert.
      18 3 Melden
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