International

Touristen besteigen einen Helikopter der neuseeländischen Luftwaffe in Kaikoura. Bild: HANDOUT/REUTERS

Erdbeben in Neuseeland: Militär hilft gestrandeten Touristen

Publiziert: 15.11.16, 05:09 Aktualisiert: 15.11.16, 06:00

Nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland holt die Luftwaffe hunderte gestrandete Touristen und Bedürftige aus einem von der Aussenwelt abgeschnittenen Küstenort. Vier Helikopter waren am Dienstag auf dem Weg nach Kaikoura rund 180 Kilometer nördlich von Christchurch.

«Je nach Wetter wollen wir heute 140 Leute abholen, die auf einer Dringlichkeitsliste stehen», sagte Verteidigungsminister Gerry Brownlee. «Darunter sind Touristen, deren Reisepläne betroffen sind.»

Der Katastrophenschutz schätzte, dass 1000 Touristen in dem Städtchen waren, die Marine sprach von 500. Der Ort ist beliebt, weil sich vor der Küste oft Wale und Delfine tummeln. In dem Städtchen mit rund 2000 Einwohnern gingen die Wasservorräte aus und es gab nur stundenweise Strom. Ein Transportschiff der Marine sollte am Mittwoch Hilfsgüter bringen und die restlichen Festsitzenden abholen.

Die Strasse zum Küstenort Kaikoura ist wegen eines Erdutsches unterbrochen. Bild: HANDOUT/REUTERS

Bei dem Erdbeben der Stärke 7,5 waren in der Nacht zu Montag (Ortszeit) zwei Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt, Strassen rissen auf. Um Kaikoura herum stürzten Felsbrocken herab und Erdrutsche verschütteten die Küstenstrasse. Einige auf Campingplätzen gestrandete Touristen wurden bereits am Montag mit dem Helikopter in Sicherheit gebracht. (sda/dpa)

0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Obama erschwert Trump Ölbohrungen in Arktis und Atlantik

US-Präsident Barack Obama hat seinem Nachfolger Donald Trump bei der Ausbeutung von Energiereserven in der Arktis Knüppel zwischen die Beine geworfen. Gemeinsam mit dem Nachbarstaat Kanada haben die USA grosse Teile der arktischen Gewässer für Ölbohrungen gesperrt.

Das teilte das Weisse Haus am Dienstag in Washington mit. Gesperrt bleiben die Tschuktensee und die Beaufort See auf der US-Seite und die kompletten Arktis-Gewässer vor Kanada.

Damit sollten die einzigartigen und vielfältigen …

Artikel lesen