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Deutsche Bundesländer wollen ab 2030 Benzin- und Dieselautos verbieten

Der Bundesrat verlangt nach «Spiegel»-Informationen das Aus für Diesel- und Benzinautos. Schon in 14 Jahren sollen nur noch emissionsfreie Fahrzeuge eine Zulassung erhalten.

Publiziert: 08.10.16, 12:50 Aktualisiert: 08.10.16, 14:23

Sven Böll

Ein Artikel von

Die Bundesländer wollen nach «Spiegel»-Informationen ab 2030 keine Benzin- und Dieselautos mehr neu zulassen. Das geht aus einem Beschluss hervor, den der Bundesrat in seiner jüngsten Sitzung gefasst hat. Damit befürworten sowohl SPD- als auch unionsregierte Länder ein entsprechendes Verbot. (Diese Meldung stammt aus dem «Spiegel». Den neuen «Spiegel» finden Sie hier.)

In dem Beschluss wird die EU-Kommission aufgefordert, «die bisherigen Steuer- und Abgabenpraktiken der Mitgliedstaaten auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Förderung emissionsfreier Mobilität auszuwerten ..., damit spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden».

Die Grünen begrüssen die Entscheidung, wundern sich allerdings auch. «Wenn wir das Pariser Klimaabkommen ernst nehmen, dürfen nach 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr neu auf die Strasse», sagt Oliver Krischer, Fraktionsvize im Bundestag. «Das hat der Bundesrat parteiübergreifend so beschlossen, und es ist richtig. Da erstaunt es schon, wenn Union und SPD sich kurz darauf darüber echauffieren, wenn Grüne die Umsetzung einfordern

Um das Klimaabkommen zu erfüllen, sollen die deutschen CO2-Emissionen bis 2050 um bis zu 95 Prozent gesenkt werden. Eine Massnahme ist dabei die Förderung der Elektromobilität – allerdings bislang mit bescheidenem Erfolg. Auch eine Kaufprämie hat noch nicht den gewünschten Anschub gebracht.

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95 Kommentare anzeigen
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  • Stefan Aepli 09.10.2016 12:00
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  • droelfmalbumst 08.10.2016 19:10
    Highlight Genau Deutschland das Land mit der grössten Autoindustrie 😂😂😂😂😂
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  • Hirnwinde 08.10.2016 17:20
    Highlight Wenn die Deutsche Automobilindustrie meint, dadurch sich die ausländische Konkurrenz (insb. China) eine Weile vom Hals schaffen zu können, dann wird sie diese Idee fördern und soviele Politiker schmieren, bis es Tatsache wird.
    Umweltpolitik ist immer nur Wirtschaftsprotektionismus. Wegen der WTO darf man das nicht mehr einfach über Einfuhrzölle tun. Also macht man es unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes.
    Bei restlos allem in der Politik geht es um das ganz grosse Geld - und um die ganz grossen Lügen, um uns zum Knopfnicken zu bringen.
    19 11 Melden
    • 83grad 08.10.2016 19:34
      Highlight Ähm... China ist wohl schon jetzt einen Schritt weiter als die Deutsche Autoindustrie, oder warum will VW 24 MILLIARDEN in Chinesische Batteriefabriken investieren um deren Know-how zu nützen?
      Beim Rest Deiner Aussage stimme ich gerne zu.
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  • Hackphresse 08.10.2016 15:51
    Highlight Eigentlich mag ich Autos mit Verbrnnungsmotoren😕
    Nicht dass ich etwas gegen Elektroautos hätte aber bei Verbrennern hat man das gefühl dass etwas lebt, das Auto einen charakter hat, man erlebt Emotionen.

    Kann man nicht wenigstens noch Autos zulassen die ausschliesslich mit Biologischem Sprit fahren? Z.Bsp. aus altem Speiseöl oder Öl aus Algen... Das wäre ja dann immernoch emmissionsfrei.
    19 19 Melden
    • dmark 08.10.2016 16:38
      Highlight Oder mit Alkohol. Wobei, den trinkt man lieber - da gibt es auch Emotionen :D
      24 3 Melden
    • atomschlaf 09.10.2016 18:14
      Highlight Es geht ja nur um Neuzulassungen. Wenn Du so sehr am Verbrennungsmotor hängst, kauf Dir vorher noch einen schönen Benziner und pflege ihn gut, dann kannst Du dich noch lange daran erfreuen! 😉
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  • RETO1 08.10.2016 15:46
    Highlight ist heute 1.April ?
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  • sergi 08.10.2016 15:10
    Highlight Finde ich absolut vertretbar. Das Heroin der Wirtschaft muss endlich abgesetzt werden. Wenn die Erdöl Nachfrage nachlässt, werden einige Kriege nicht mehr nötig sein.
    28 14 Melden
    • FabriFibra 08.10.2016 17:21
      Highlight Ja du hast recht, einige Kriege verlieren dann ihre "Notwendigkeit", allerdings werden an deren Stelle einfach neue entstehen, z.B. ums Wasser oder um seltene Erden..
      22 4 Melden
    • Hirnwinde 08.10.2016 17:23
      Highlight Kriege gibt es schon nur aus Machtgier. Das Öl ist da nicht wirklich der Grund, sondern vielmehr der Vorwand.
      15 5 Melden
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  • Dachhase gedünstet 08.10.2016 14:53
    Highlight Und der Strom kommt zum Glück ganz einfach aus der Steckdose.
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  • dmark 08.10.2016 14:33
    Highlight In Deutschland gibt es (Stand Januar 2016) 61,5 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge...
    Dies würde also im Falle Deutschlands bedeuten, dass dort zusätzliche Kapazitäten von rund 40-50 AKWs (40-50 GW/h), mit Hilfe erneuerbarer Energiequellen aufgebaut werden sollen? Ohne dabei aber auch noch die Kompensation, der noch bestehenden, in naher Zukunft aber stillgelegten AKW- und Kohlekraftwerke zu erreichen.
    Wir brauchen da sehr viel Optimismus, um daran zu glauben. Arbeiten wir daran.
    27 14 Melden
    • atomschlaf 09.10.2016 18:15
      Highlight Wir schaffen das!
      3 0 Melden
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  • Domino 08.10.2016 14:31
    Highlight Die Zukunft gehört der Brennstoffzelle. Soweit ich weis wird Coop bis ende 2018 alle Tankstellen mit Wasserstoff ausrüsten. In einem Jahr bringt Benz den GLC mit Brennstoffzelle. Andere Modelle werden folgen. Honda und Kia haben bereits Modelle auf dem Markt. Heute schafft man schon Reichweiten von 900km, ohne eine Tonne problematischer Akkus mitzukarren. Manche sehen vor die bestehenden Erdgasleitungen für Wasserstoff zu nutzen und so wären grosse Teile Europas innerhalb kurzer Zeit erschlossen.
    18 7 Melden
    • dmark 08.10.2016 16:37
      Highlight Du weißt aber schon, dass man für die Produktion von Wasserstoff auch meist und nicht gerade wenig Strom benötigt?
      Vom Grundprinzip würde ich das natürlich begrüßen, allerdings ist Wasserstoff halt doch (noch) recht teuer und benötigt, wenn man nicht einen "Trägerstoff", wie z.B. Carbazol einsetzt, einen hohen Druck, um es zu transportieren.
      Eine weitere Maßnahme wäre, Wasserstoff vor Ort zu produzieren - mit Alkohol und Wasser, mittels einem Katalysator. Solche Technik wird seit gut 20 Jahren bei Schweißgeräten eingesetzt.
      11 2 Melden
    • Hirnwinde 08.10.2016 17:26
      Highlight Zur Herstellung des Wasserstoffes benötigt man Elektrizität. Es wäre aber weitaus effizienter, die Elektrizität direkt in Bewegung umzuwandweln. Die Brennstoffzelle macht in Fahrzeugen keinen Sinn.
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    • Tilman Fliegel 08.10.2016 21:38
      Highlight Dafür hat man beim Wasserstoff nicht so hohe Transportverluste, wie bei der Elektrizität. Man kann ihn direkt beim Kraftwerk produzieren. Und man kann schneller tanken.
      1 2 Melden
    • dmark 08.10.2016 23:47
      Highlight @Hirnwinde:
      Soweit so gut...
      Du vergisst aber, dass Strom auch nur mit einem eher bescheidenen Wirkungsgrad gespeichert werden kann? Und wenn dein E-Auto einige Tage steht, dann heißt es Nachladen. Das kannst du doch wunderbar an deinem Telefon, MP3-Player o.ä. sehen. Nur eben dass wir beim Auto in ganz anderen Größenordnungen sprechen.
      Da ist nichts mit "mal eben an der USB-Buchse laden"...
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    • E. Edward Grey 09.10.2016 03:51
      Highlight Hirnwinde, sie vergessen dabei das Problem der lokalen Energiespeicherung. Welches Elektroauto vermag heute nur mit kurzen Halts 900km zu fahren?

      Wasserstoff hingegen lässt sich heute relativ leicht ab dem Herstellungsort transportieren und verteilen.

      Ein entsprechendes Projekt der Axpo in der Schweiz zur Belieferung der Coop beim Wasserkraftwerk Eglisau wurde jedoch leider gestoppt. U.a. war für den angrenzenden Ort die Belastung durch Mehrverkehr mit 18 Schwerverkehrsfahrten pro Tag nicht zumutbar.
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    • Hirnwinde 09.10.2016 13:04
      Highlight @Grey: Keine Energieform lässt sich billiger und schneller (Lichtgeschwindigkeit!) transportieren, wie Elektrizität.
      Die Speicherung von Energie in Form von Wasserstoff ist nicht unbedingt vorteilhaft. Die Energiedichte pro Kg ist jener von Benzin massiv unterlegen.
      Der Gesantwirkungsgrad von Brennstoffzellenfahrzeugen ist miserabel. Sosehr, dass selbst heutige Elektrofahrzeuge hier besser abschneiden. Und: für Elektrofahrzeuge steht bereits ein Energieverteilnetz zur verfügung. Für Wasserstoff müsste erst eines errichtet werden: da steckt ganz schön viele graue Energie darin!
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    • dmark 09.10.2016 14:05
      Highlight Hier nochmal die Überlegung am Bsp. Deutschlands. Rund 60 Mio. Autos (Verbrenner) laufen im Moment angemeldet im Land umher. Diese in irgend einer Form um zu rüsten, wäre doch wohl weit ressourcenschonender, als eine solche Stückzahl abzuwracken und neu als E-Fahrzeuge zu bauen, oder?
      Also favorisiere ich den Wasserstoff.
      Das E-Auto macht sich gut in der Stadt, sowie auf Kurzstrecke - keine Frage.
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    • Domino 09.10.2016 15:12
      Highlight Wasserstoff kann zwischengespeichert werden, Strom nicht. So können Kraftwerke, effizienter ausgenutzt werden. Alleine beim Transport von Strom gibt es einen Verlust von ca. 8%, beim Wasserstoff von ca. 0.2%. Obwohl ich in Frage stelle ob das Stromnetz nicht arg überlastet wird, wenn alle mit Strom fahren.
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    • Hirnwinde 09.10.2016 22:09
      Highlight @Domino: Strom kann gespeichert werden:in Akkus.
      Deine Verlustzahlen sind falsch.
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    • dmark 10.10.2016 10:49
      Highlight @Hirnwinde:
      Eine Kommastelle verrutscht...allerdings hat man bei der fossilen Stromerzeugung ca. 50% Wirkungsgrad. Eine Solarzelle braucht noch immer mehr Energie für ihre Herstellung, als dass sie in ihrem "Leben" erzeugen kann. Windkraft kommt gerade wegen Klimabeeinflussungen ins Gerede...
      Akkus für alle 60 Mio. Autos in Deutschland? Da hast du erst mal Wartezeiten wie damals beim Trabbi :D
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  • Domino 08.10.2016 14:21
    Highlight Gut so. So entziehen wir den Saudis die Geldquellen für ihre Kriege.
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    • dmark 08.10.2016 14:39
      Highlight Und wir schieben dann unsere Panzer oder treten in den Kampfjets...? :)
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  • dmark 08.10.2016 14:13
    Highlight Es wird dunkel in Deutschland. Dann heißt es wohl, entweder Autofahren oder ein warmes Mittagessen - entscheide selbst, wofür du den Strom benutzt...
    Notstromaggregate werden dann illegal zusammen mit Ölprodukten beim Dealer des Vertrauens erworben. :D
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    • dmark 08.10.2016 15:58
      Highlight An die Ideologen (und wahrscheinlich auch die Blitzerlein) unter euch - woher nehmen wir die Energie für (im Falle Deutschlands) rund 60 Mio. Fahrzeuge? Wenn man davon ausgeht, dass bei 100KM Strecke rund 5KW/h Strom in Bewegung umgesetzt werden. Gemäßigt dezente Fahrweise voraus gesetzt.
      Versteht mich nicht falsch - auch ich würde gerne mit Strom fahren. Aber den bekommt man nicht einfach mal so eben aus dem Kanister.
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    • trio 08.10.2016 16:24
      Highlight Dmark glaubst du ernsthaft es gibt keine Alternativen??
      11 1 Melden
    • Fabio74 08.10.2016 18:01
      Highlight nun erstens wird das kaum so heiss gegessen wie es nun gekocht zu sein scheint. Zweitens: Würde der Westen nicht in Schockstarre verbringen und der Atom- und Öllobby hinterlaufen, wären wir weiter mit alternativen Energien
      6 2 Melden
    • dmark 08.10.2016 23:41
      Highlight @trio:
      Sicher gibt es Alternativen - aber diese müssen auch für alle bezahlbar sein. Ich kann mir einen E-Smart oder Zoe ohne Probleme leisten. Was aber macht der 08-15 Arbeiter, welcher froh ist, mal eben einen guten Gebrauchten mit 100K KM auf der Uhr zu ergattern?
      Ideal wäre eine z.B. Erfindung, welche kostengünstig Wasserstoff erzeugen kann, damit man bestehende Technik damit umrüsten könnte.
      Stelle dir mal vor, dass allein in D ungefähr 60 Mio. Autos auf dem Schrott landen und Minimum die Hälfte neu produziert werden müsste... Mssenweise Ressourcen würden verschwendet werden.
      1 0 Melden
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  • tkey 08.10.2016 14:07
    Highlight Solche Vorhaben/Entscheide sind wegweisend. Die Schweiz sollte das möglichst bald auch tun!
    61 30 Melden
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  • R2D2 08.10.2016 13:38
    Highlight Dieser Beschluss bedeutet für die Bürger nicht, dass sie ab 2030 ihren Benziner/Diesel nicht mehr fahren dürfen. Sie können nur in Deutschland keine mehr kaufen. Also wird sich auf der Strasse so schnell nichts ändern.
    Vielleicht kann mich ja jemand aufklären wie das mit den importierten Fahrzeugen aussieht?
    34 2 Melden
    • Scaros_2 08.10.2016 13:48
      Highlight Ist egal - es gibt einfach keine ZULASSUNGEN mehr.

      Du könntest auch 2031 noch einen kaufen nur eben für DE gibt es keine zulassunge mehr, egal ob imprtiert oder nicht
      37 1 Melden
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  • tzhkuda7 08.10.2016 13:37
    Highlight Interesannter Ansatz. Aber dann muss die Stromgewinnung auch grossteils umgestellt werden. Das würde den Scheichs und Öloligarchen einen bösen strich duech die Rechnung ziehen xD
    39 2 Melden
    • Hirnwinde 08.10.2016 17:29
      Highlight Nein. Nicht unbedingt. Zur Deckung des zusätzlichen Bedarfs an Elektrizität könnten u. a. Ölkraftwerke gebaut werden.
      7 5 Melden
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  • Geysir 08.10.2016 13:22
    Highlight Finde ich ein bischen der falsche ansatz denke aber natürlich auch das die e mobilität gefördert werden soll. Es währe aber glaubi ich besser wenn man auf jedes auto welches nicht auf alternatieve energie setzt mit einer signifikanten strafe belegen würde. Ich spreche hier nicht von 1oder 2 prozent sondern sagen wir man fängt mit 5 an und steigert sich bis ins jahr 2030 auf 50 oder 60%. Diese strafe kann auch früher kommen und zb jedes jahr um xy % erhöhen so wird ein Anreits geschaffen welcher schon früher beginnt und auch mit wehniger einschrenkungen daher kommt was ich begrüssen würde.
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  • Sille 08.10.2016 13:14
    Highlight Und die Bundesländer bezahlen den Bürgern die Elektro oder mit was diese dann auch betrieben werden natürlich...die werden ja auch dann fast nichts kosten...gehen wir doch zurück zu Ross und Kutsche 😊
    22 49 Melden
    • dmark 08.10.2016 14:14
      Highlight Ein Pferd - ein Königreich für ein Pferd.
      13 3 Melden
    • deleted_420198696 08.10.2016 14:14
      Highlight Weil ja die Bundesländer auch allen das Benzin bezahlen. Genau.
      26 3 Melden
    • Sille 08.10.2016 15:41
      Highlight dmark.genau die nächste Generation reitet dann zum Job... oder kann mir einer erklären wie sich ein normaler Arbeitnehmer ein Elektroauto...(grmpf...der Strom kommt ja auch nur aus der Steckdose) leisten kann? (Welcome 2Kl Ges.)
      Anstatt irgendwelchen Hirngespinsten nachzujagen, würde man sich lieber auf das Machbare konzentrieren aber scheinbar funktioniert dies definitiv nicht mehr.
      Liebe Generation grün und xx bis in 2030 fliesst noch viel Wasser den Rhein hinunter und das welches jetzt schon geplant, wird noch einige Male auf den Kopf gestellt.. ich freu mich jetzt schon auf mein Pferd...😎
      7 10 Melden
    • trio 08.10.2016 16:27
      Highlight Sille Machbar ist vieles, die Frage ist nur ob wir wollen!
      7 0 Melden
    • Hirnwinde 08.10.2016 17:30
      Highlight Pferde wären sehr viel weniger ökologisch als Fahrzeuge mit Explosionsmotoren.
      3 1 Melden
    • Sille 08.10.2016 17:49
      Highlight trio... machbar... ich denke eher es müsste in Relation mit der momentanen und danach mit der jeweiligen Situation kompatibel sein. Es nützt keinem etwas wenn die Benzin bzw. Diesel Motoren verboten werden, wenn die Jobs ohne an die Menschen zu denken verlagert werden. Es ist ein Machtkampf der für eine Gattung, und zwar für diejenigen welche über das nötige Kleingeld verfügen, positiv ausgehen würde, der Rest ... wird verarmen und am Rande der Gesellschaft leben. Scheinbar wurde das Denken und die Folgen dieses in der Politik definitiv verboten.
      2 3 Melden
    • Sille 08.10.2016 17:49
      Highlight Anstatt endlich mal den Staaten auf die Finger zu klopfen welche die Luftreinhalte Verordnungen noch nie eingehalten werden, versuchen Länder wie DE, die Schweiz und andere noch sauberer zu werden als sie schon sind, es ist lachhaft und entbehrt jeglicher Vernunft, denn die Luft kennt keine Grenzen und ich bin sicher nicht die einzige welche von diesem bescheuerten Gehabe die Schnauze voll hat.
      5 5 Melden
    • Sille 08.10.2016 17:51
      Highlight Hirnwinde... oh je... dann haben schon unsere Ahnen die Welt verpestet... kann man die nicht auch noch zur Rechenschaft ziehen? ....
      3 2 Melden
    • trio 08.10.2016 20:16
      Highlight @Sille warum sollten wir uns bei der Erdöl- und Autowirtschaft gedanken darüber machen? Ansonsten werden doch ohne Skrupel Arbeitsplätze wegrationalisiert. Ausgerechnet bei einem Wirtschaftszweig der für sehr viel Elend und Umweltverschmutzung verantwortlich ist sollen wir also Ausnahmen machen. Das geht mir nicht in den Kopf. Schlussendlich ist eine umweltfreundliche Wirtschaft immer besser für den kleinen Mann.
      1 0 Melden
    • Hirnwinde 08.10.2016 21:23
      Highlight Sille: Vor 100 Jahren lebten 6 Mia. weniger Menschen. Schon nur darum, war die Umweltbelastung durch den Menschen kleiner.
      Pferde brauchen Futter. Das beanspruchte 1/3 der Agrarfläche. Wollten wir heute alle mit Kutschen fahren, dann müssten wir riesige Waldflächen roden.
      Pferde machen Mist, sehr viel Mist. Pro Kilometer emittiert ein Pferd viel mehr Abfall, als ein Auto. Darunter hat es viel Methangas. Ein Treibhausgas, das um ein Vielfaches stärker wirkt, als CO2.
      Gottlob, fahren wir nicht mehr mit Pferden.
      0 0 Melden
    • Sille 08.10.2016 21:53
      Highlight Trio ich kann Ihre Argumente absolut nachvollziehen, aber spinnen Sie Ihren Faden weiter.. es geht nicht nur um die Autowirtschaft, daran hängt ein Spinnennetz von Zulieferanten und Fabrikanten. Es wird zu abertausenden von Arbeitslosen kommen und das alles unter dem Deckmantel Umweltschutz. Das welches Deutschland im Sinn hat ist egoistisch und anmassend. Es ist ein bitteres Gefühl wenn man realisiert, dass Menschen vergessen zu denken wenn s um den Umweltschutz geht. Staaten wie Indien, China und auch die USA denken nicht daran den Ausstoss von CO2 zu drosseln.. aber Europa solls richten?
      1 1 Melden
    • dmark 08.10.2016 23:33
      Highlight @trio:
      Für den kleinen Mann heißt imfall besser meist teurer.
      Wenn ich so an die "Öko-freie Zeit" zurück denke und die "Öko-Kosten", bzw. "Öko-Aufschläge" in der Relation zum Einkommen überschaue, dann müssten wir ja bereits eine sehr gute Zeit haben.
      2 1 Melden
    600
  • remim 08.10.2016 13:12
    Highlight Sehr gut. Dem Klima hilft's und obendrein ist Erdöl ein viel zu wertvoller Rohstoff um es einfach zu verbrennen.
    51 22 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 13:48
      Highlight Kann man so sagen. Versteh nicht wieso so heftig geblitzt wird und erst noch ohne Kommentare. Ich bin auch der Meinung dass wir das Erdöl dort einsetzen sollten wo keine Alternative besteht und darum möglichst schnell zumindest auf Hybrid getriebene Autos setzen. Die Kosten werden sich wie bei allen Gütern die am Markt Einzug gefunden haben einpendeln und im machbaren Bereich sich ansiedeln.
      14 2 Melden
    600
  • Libertas 08.10.2016 12:59
    Highlight Völlig unrealistisch, da wird das Volk nicht mitmachen. Langsam dämmert es wohl allen, wie dieses unnötige Klimaabkommen in das Leben von allen Bürger massiv eingreifft.
    28 88 Melden
    • bendr 08.10.2016 13:26
      Highlight Lieber mit Erdöl Diktatoren oder noch besser die Saudis unterstützen.
      Was produziert am meisten Flüchtlinge? Religionen und Erdöl stehen weit oben!
      34 2 Melden
    • Posersalami 08.10.2016 13:36
      Highlight Unnötig sind einzig solche dummen Kommentare. Sie profitieren sehr direkt, anders kann ich mit das nicht erklären. So viel Unwissenheit tut doch weh.
      24 4 Melden
    • EarlofGrey 08.10.2016 13:39
      Highlight Du wirst Dich dann wundern wie sehr die Natur in Dein Leben eingreift, wenn nicht endlich Massnahmen umgesetzt werden, die den CO2-Ausstoss wirksam verringern. Da wird dann unser vermeintliches Recht auf Verbrennung von Dinosaurierkadavern zur Fortbewegung noch die kleinste Sorge sein.
      27 5 Melden
    • Fabio74 08.10.2016 13:41
      Highlight Ja nichts ändern wollen. Wäre die Menschheit immer so faul und ängstlich gewesen, würde sie noch heute auf Bäumen leben.
      20 5 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 13:50
      Highlight Wieso unmöglich oder unrealistisch? weil wir weiter die Hände in den Schoss legen wollen? Die Entwicklung macht dann einen Sprung wenn sie zur realalternative wird und das wird sie erst wenn man Verbote ausspricht, LEIDER!
      13 1 Melden
    600
  • Dä Brändon 08.10.2016 12:58
    Highlight Die Idee ist gut und zwingt die Autobauer mehr in Alternativ Antrieb zu investieren. Ob sie aber in 14 Jahren wirklich soweit sein werden auf Verbrennungsmotoren verzichten zu können bezweifle ich.
    44 8 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 13:50
      Highlight Zuviele Zweifel sind die Mutter/Vater des Versagens.
      10 9 Melden
    • dmark 08.10.2016 14:17
      Highlight @FrancoL:
      Optimismus und Zuversicht in die eigenen Stärken sind aber leider auch oftmals die Eigenschaften, welche zur Selbstüberschätzung führen. Sieht man immer wieder.
      8 9 Melden
    • trio 08.10.2016 16:31
      Highlight Dä Brändon die Idee ist gut! Die Autobauer sollte man für ihre Betrügereien enteignen und damit eine neue Infrastruktur aufbauen 😉
      1 2 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 18:16
      Highlight @dmark; Kann sein aber eher seltener, also oftmals trifft m.E. nicht zu, ausser man betrachte jede Idee als die ultimative Losung.
      Wenn die eigene Stärken oft nicht Ziel führend sind dann zu oft weil die Umgebung alles daran setzt diese Stärken zu torpedieren. Dies gilt mehr denn je im Bereich der Energie, zu stark sind die Kräfte die an einer Bewirtschaftung des Problems arbeiten und daran auch gutes Geld verdienen.
      3 0 Melden
    600
  • Sämuu 08.10.2016 12:55
    Highlight Die lebensdauer der Akkus und die Herstellung muss besser werden, ansonsten ist es schädlicher für die Umwelt.
    28 20 Melden
    • Zappenduster 08.10.2016 13:10
      Highlight Es ist davon auszugehen das man die Probleme der Elektromobilität bis 2030 gelösst hat.
      Tesla geht schon jetzt mit grossen Schritten vorwärts und baut unter anderem Werke die schon heute mehr Strom produzieren als das sie verbrauchen.

      Zudem:
      Eine Studie von Plug-in America aus 2013 mit 122 teilnehmenden Tesla Roadstern kam zu dem Schluss, dass die Stromer selbst nach knapp 160.000 gefahrenen Kilometern noch über 80-85 Prozent Batteriekapazität verfügen sollten.

      https://survey.pluginamerica.org/tesla-roadster/PIA-Roadster-Battery-Study.pdf
      21 6 Melden
    • el-cid 08.10.2016 13:10
      Highlight Studien belegen, dass die Akkus nicht das Problem sind. Ein Elektroauto verursacht in der Herstellung ca. 1/3 mehr CO2 als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Das wird aber durch die nicht vorhandenen Emissionen im Betrieb längst wettgemacht.
      Was aber wirklich wichtig ist die Herkunft des Stroms fürs Elektroauto. Kommt der aus einem Kohlekraftwerk, bringen E-Autos nichts. Mit dem deutschen Elektrizitätsmix (42% Kohle) würden E-Autos allerdings auch bereits vorteilhaft sein für die Umwelt.
      31 3 Melden
    • Prof.Farnsworth 08.10.2016 13:12
      Highlight und dies ist erwiesen! also hört auf zu blitzen :-D
      10 8 Melden
    • atomschlaf 08.10.2016 13:22
      Highlight @el-cid: Auch wenn ein guter Teil des Stroms aus Kohlekraftwerken kommt bringen Elektroautos etwas, denn die Luftbelastung durch toxische Schadstoffe würde insbesondere in Städten und dichtbesiedelten Gebieten sinken.
      Diese Thematik geht angesichts der CO2-Hysterie leider viel zu oft vergessen.
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    • deleted_337758608 08.10.2016 13:27
      Highlight
      2 1 Melden
    • Posersalami 08.10.2016 13:38
      Highlight Bis 2030 hat man hoffentlich den Kohlestrom weiter zurück gedrängt, dann sieht die Bilanz noch besser aus. Am besten wäre es aber, einfach möglichst oft auf das Auto zu verzichten, egal ob mit Benzin oder ohne.
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    • EarlofGrey 08.10.2016 13:46
      Highlight Wenn man die Entwicklungen der Mobiltelefonie als Beispiel für die möglichen Fortschritte in anderen Technologien nimmt bin ich eigentlich sehr optimistisch gestimmt, was dies betrifft. So wie wir heute über die alten Handys lachen, werden wir dereinst über unsere Zögerlichkeit beim Abschied von den fossilen Brennstoffen den Kopf schütteln.
      13 0 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 13:53
      Highlight Der übliche "ich lege die Hände in den Schoss" Kommentar.
      Die Akkus Entwicklung läuft auf vollen Touren und wird wie bei fast allen Produkten wenn der Markt sich ernsthaft darum bemüht noch mehr optimiert werden.
      7 1 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 13:56
      Highlight @el-cid; Die Dezentrale Lösung wird für die Elektroautos die Zukunft sein. Dies ist zur Zeit nicht gross im Gespräch da zB Tesla mit Ihren Landestationen eine Dezentralität nur teilweise stützt. Der Mixed zentral also im öffentlichen Raum und Privat/Arbeit wo es möglich ist wird eine erster wichtiger Schritt sein.
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    • Domino 08.10.2016 14:43
      Highlight Tesla, Akkus und Elekroautos sind nicht die Zukunft. Die Zukuntf gehört den Wasserstoffautos mit Brennstoffzelle und Generation 4 Atomkraftwerken, welche mit Thorium anstatt Uran funktionieren (Flüssigsalzreaktor)
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    • Posersalami 08.10.2016 16:23
      Highlight Sind das die selben Reaktoren, von denen seit Jahrzehnten nur bunte Broschüren und kleine Testanlagen existieren? Da kommt wahrscheinlich die Fusion noch schneller aus den Löchern gekrochen.. nein, die Zukunft gehört den EEs.
      Wasserstoffautos sind nett, aber wegen des hohen Bedarfs an Platinum zu teuer. Zudem ist Wasserdampf auch ein Treibhausgas und die Herstellung von Wasserstoff verschlingt absurde Mengen an Energie. Am besten reduziert man einfach den "Bedarf" an Mobilität.
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    • FrancoL 08.10.2016 17:15
      Highlight @Domino; Die Zukunft gehört ganz sicher nicht zentralen Aufbereitungen, das wäre ein Rückschritt. Die Flexibilität und Optimierung liegt in der Dezentralität, ausser man wolle ich wieder in die Hände von mächtigen Gesellschaften begeben. Ich hoffe es folgen nur Wenige Deinem Ansinnen sonst werden wir wieder um Jahrzehnte zurückgeworfen.
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    • Domino 09.10.2016 15:29
      Highlight Platin und Palladium sind schon heute in den Kathalisatoren. Da wird etwa dieselbe menge benutzt, da es hauchdünn aufgedampft wird. Der Preis von Lithium stieg in den letzten zwei Jahren um 400%...
      Z.B. Deutschland kann schon heute Erdgas für mehrere Monate zwischenspeichern. Früher wurde das Erdgasnetz mit Stadgas betrieben, welches 50% Wasserstoff enthielt. Darum wäre eine Umstellung einfach und man wäre nicht mehr von Russland, Iran, Saudi Arabien, Asebaudschan ect abhängig.
      Fusion oder Gen4 AKW wären ja auch beim reinen Akkufahrzeug nötig. Die Masse machts eben aus.
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    • FrancoL 09.10.2016 16:51
      Highlight @domino; wieso AKW bei den Akkus. Sind die so uninformiert was die dezentrale Stromproduktion zu hause oder am Arbeitsplatz bieten kann? Wenn man sich so verhält dann haben wir langfistig nie eine Verbesserung.
      Dezentrlität ist fast bei allen Sektoren das Gebot der Vernunft.
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    • Domino 09.10.2016 18:53
      Highlight Wind und Solar können die Spitzen nie decken. Grosskraftwerke schon und den rest der Zeit vor Ort Wasserstoff produzieren. Es braucht beides. Ich sehe viel Ungenutztes Potenzial bei Picowasserkraftwerken, diese haben aber keine Lobby wie AKW oder Solar. Früher gab es tausende Stellen wo eine Säge oder Mühle betrieben wurde. Ein einfaches Wasserrad hat auch einen Wirkungsgrad von 60-80% und ist ein kleiner Eingriff in die Natur. Anbei eine Karte von allen Wasserkraftwerken im Kt Bern von 1928...
      http://www.maurelma.ch/Wasserkraft_im_Kt_Bern.gif
      Heute gibt es viele Tesla und Solar "Fanboys"...
      1 0 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 20:29
      Highlight @Domino; Woher nimmst Du die masslose Behauptung Wind und Solar können die Spitzen nie decken?
      das läuft doch ganz anders;
      Wind und Solar decken den Teil der Ihnen durch die Zeitdynamik möglich ist und lassen dabei die Wasserkraft in welcher Form man sie antrifft und nutzen will ruhen für die Spitzen! Es ist langsam fast nicht mehr erträglich was da an Unsinn verzapft wird. In den letzten 10 Jahren hat die Solarkraft eine grosse Wende vollzogen. War sie noch vor 2 Jahrzehnten die Kraft die nur als Wärme gespeichert wurde ist sie heute über die Photovoltaik unerschöpflich leistungsfähig . . .
      1 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 20:33
      Highlight @Domino; . . . was heute mit der Photovoltaik passiert ist eigentlich eine Schande. Noch vor wenigen Jahren war diese Quelle willkommen, nun da sie einen grossen Aufschwung erlebt, ist sie bereits ein Dorn im Auge der El-Werke, da sie nicht so ausgeschlachtet werden kann wie vorgesehen, darum MUSS die Dezentralität die Zukunft sein. Ein Gewinn orientiertes zentrales UN wird nie für den Fortschritt stehen, der ihm das Wasser abgräbt. Darum wäre auch die Lösung über "sichere" AKW der falsche Ansatz weil Energie NICHT Teil der Spekulation werden darf.
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    • Domino 09.10.2016 21:51
      Highlight Ja, vielleicht, wenn man die Wirtschaftlichkeit ausser Acht lässt. Fallen die Subventionen weg ist Solar vielleicht in der Sahara gewinnbringend, aber in der Schweiz kaum. Im Winter wird am meisten Strom gebraucht und die Sonne scheint kaum, nur kurz und dann in einem flachen Winkel. Wir brauchen billigere Energie um von den fossilen Brennstoffen wegzukommen, nicht teurere.
      2 0 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 22:56
      Highlight @Domino; Na dann Prost wenn Du so wenig von Photovoltaik verstehst! Ich habe bis anhin einige Dutzend Anlagen geplant und realisiert und würde man den subventionierten Strom aus Deutschland nicht als Konkurrent haben wären schon mal einige Besitzer ganz glücklich mit der Lösung. Trotz der Konkurrenz wird es langfristig ein vernünftiges Modell werden, gepaart mit der Optimierung des Stromverbrauches eine gute, schonende Lösung. Wir brauchen billigere Energien OHNE Gefahrenmomente, OHNE Zentralität die Abhängigkeiten schafft und wir sollten uns von einem Gewinn bei der Energie verabschieden.
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    • Posersalami 10.10.2016 05:22
      Highlight Vor allem hätte wohl niemand etwas dagegen, ein paar Gaskraftwerke als Backup vorzuhalten für den Fall das eine Weile zu wenig Sonne scheint und kein Wind geht.
      Die Unwissenheit vieler Menschen wie Domino tut fast schon körperlich weh.
      Die Subventionen von Energie gehören auch endlich mal abgeschafft und zwar flàchendeckend, mit Ausnahme von EE.
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    • Domino 10.10.2016 07:19
      Highlight Und da haben wir doch schon die Lobby: Du bist selber in der Solarbranche tätig.

      Sucht man bei google nach Zahlen wird man mit Werbung nur zo zugemüllt. Also in der Schweiz werden rund 5% durch Solar gedeckt. EU durchschnitt 3.5%. Bis 2050 sollen es 20% sein. Na dann viel Glück: es fehlen nicht 5-10 Prozent, sondern 95%!
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    • FrancoL 10.10.2016 10:24
      Highlight @Domino; Ich bin nicht nur in der Lobby der Solarenergie sondern in der
      der Erdwärme
      der Windkraft
      der Bodenregister
      der Rückgewinnung
      der Wärmepumpen
      der etc.

      Merkst Du was? Ich bin ein unabhängiger gut informierter Teilnehmer am Markt der Energie.
      Ich wende je nach Situation die Energiegenerierung die am meisten Sinn macht an und versuche wenn immer möglich die kleines Belastung für die Umwelt zu erreichen, so gesehen bin ich ein Lobbyist, ein Lobbyist für unsere Umwelt.

      Die Zahlen die Du da postest sind wohl die Zahlen der Atomenlobby. Die Hochrechnungen stammen aus der gleichen Küche.
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    • Domino 12.10.2016 19:14
      Highlight Solar, Wind und Erdwärme bringt laut Statistik vom Bundesamt für Energie 2015 gerade 2.6% vom Strom. Bedenkt man das wir bis etwa in 20 Jahren unabhängig sein müssen und Erdgas, Benzin, Kohle und Erdöl durch Wasserstoff ersetzen, den wir selber herstellen, so brauchen wir rund 5x so viel Strom wie heute.
      Potenzial sehe ich wie gesagt auch bei der Wasserkraft: picokraftwerke. Bei unserer Firma hat es einen kleinen Wasserfall, welcher früher für mechanische Energie genutzt wurde. Heute fliesst das Wasser 24h/365 Tage ungenutzt runter.
      Wir könnten den heutigen Strombedarf durch Wasser decken...
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    • FrancoL 12.10.2016 20:30
      Highlight @Domino; Verschiedene Quellen sollten auseinander gehalten werden und deren Nutzung ist einzeln zu betrachten.
      Es trifft zu dass wir die Wasserkraft besser und effizienter nutzen sollten und da liegt noch etliches brach.
      2.6% stimmen heute gesamtschweizerisch, wobei es Gegenden/Gemeinden gibt wo man heute mit Photovoltaik bereits klar darüber liegt.
      Das Hochrechnen ist nicht einfach ist aber in erster Linie vom Druck den man auf die Energiewirtschaft ausübt abhängig. Dies hat die Vergangenheit zB bei der Entwicklung von effizienteren Motoren gezeigt.
      Das mit dem 5 x soviel Strom ist unklar.
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    • Domino 12.10.2016 22:51
      Highlight Warum ist das mit dem 5x soviel Strom unklar? Das lässt sich einfach aus der Gesamntenergieestatistik herauslesen:
      209'000 TJ Elektrizität, 838'000 Total ergibt etwa 4x mehr. Dazu noch Verluste bei der Umwandlung von Strom zu Wasserstoff ergibt geschätzt einen Faktor 5.
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    • FrancoL 13.10.2016 01:49
      Highlight @Domino; So einfach stellst Du Dir das vor? Nein so läuft es eben nicht, es geht da um ein Dutzend Faktoren zu berücksichtigen und in Korrelation zu optimieren, die somit in Zukunft relevant sein werden. Darum auch mein Einwand dass die Energiequellen nicht quer Beet miteinander verknüpft werden können. Leitend für Deine Überlegungen ist die Idee den Wasserstoff als Quelle über alles zu stülpen. Das kannst Du gerne für Dich so annehmen, ist aber nicht der Weg der Zukunft, die Dezentralität ist zur optimalen Energiebildung von höchster Wichtigkeit. Du siehst Deine Lösung, viel Glück im Unglück.
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    • Domino 13.10.2016 06:53
      Highlight Du hast 600 Zeichen um mir zu erklären wie wir bis ca 2050 800'000 bis 1'000'000 TJ hinbekommen um autonom zu leben. Ich habe eine Möglichkeit aufgezeigt, die sehr realistisch ist, ohne Sonne und Wind auszuschliessen. Wenn das Wachstum von Solar und Wind so weitergeht wie bisher, dann sind wir bis 2050 bei 15-20% vom heutigen Verbrauch. Aber da wir 4-5x so viel Energie wie heute benötigen, wird es immer noch einen Tropfen auf den heissen Stein sein...
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    • FrancoL 13.10.2016 13:33
      Highlight @Domino; Ganz einfach; Deine Annahmen treffen nicht zu, die Energiezunahme wird nicht um das 4-5 fache steigen. Die Zunahme der Solar und Wind-Nutzung wird weit über die 20% sein. Die Effizienz der Geräte und Verbrauchsstellen wird zudem nochmals klar erhöht werden.
      Schon alleine die Annahme mit Deine Worten "wenn es so weiter geht wie bis anhin" zeigt dass Du offensichtlich nicht vom Metier bist, alle ein die Solarnutzung macht heute grosse Sprünge und würde noch mehr "springen" wäre da eine bessere Abgeltung der Energielieferung angesagt und damit die Gestehungskosten rentalilisiert.
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    • FrancoL 13.10.2016 13:37
      Highlight @Domino; Wenn Du dann auch noch den Strom für eine relativ nicht gross effiziente Wasserstoffproduktion im grossen Masse einsetzen willst, anstelle den Strom für die effiziente Direktnutzung zu nutzen, ja dann ist doch schon mal ein Hauptfehler eingebaut.
      Nochmals man kann nicht Zahlen posten mit einer Grundannahme die 2 Fehler hat: Wasserstoff ist nur zu einem Teil interessant und ist in der Herstellung stromtechnisch zu aufwändig. Die Zukunft zum x-ten mal liegt in der Direktnutzung und somit in der Dezentralität. Wasserstoff wird als Tragmedium dort wo Engpässe sind eingesetzt werden.
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    • FrancoL 13.10.2016 13:42
      Highlight @Domino; Als kleine Leitzahl; Nehme ich alle unsere Bauten vom Wohnen, Produktionsstätte, Arbeitsräume zusammen, dann haben wir seit mehr als 10 Jahre einen klar abnehmenden Energiebedarf und dies nicht nur bei den Heizungskosten sondern vor allem beim Stromverbrauch. Die Bedarfszahlen für die in den nächsten 2-3 Jahren geplanten Bauten liegen nochmals tiefer! UND wir sind keine Ausnahme, sondern im Mainstream, OHNE die Bauherren zu einem Lebenswandel zu verdonnern!
      Ich lebe von diesem System der nicht mehr aber weniger Energie braucht.
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Pendeln: «Wir müssen umdenken – der Erste am Arbeitsplatz ist nicht der Beste»

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