International

Warten auf den Hurrikan. Ein Mann schaut in Miami Beach auf das Meer. Bild: EPA/EFE

Das bange Warten hat ein Ende – Wirbelsturm «Irma» erreicht Florida Keys 

Mit einem Wind von über 200 Stundenkilometer tobt der Hurrikan «Irma» über die Florida Keys. Hält er seinen Kurs, trifft der gewaltige Wirbelsturm bald die Westküste Floridas.

10.09.17, 14:37

Ein Artikel von

Der Hurrikan «Irma» hat den Süden des US-Bundesstaates Florida erreicht. Am Sonntagmorgen traf der Wirbelsturm der zweithöchsten Stufe 4 die Inselgruppe Florida Keys, wie der US-Wetterdienst mitteilte. Zuvor hatten die Behörden mehr als 6.3 Millionen Bewohner des Bundesstaates aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

Der Sturm bringt laut Wetterdienst Windgeschwindigkeiten bis zu 215 Stundenkilometer mit sich. 145 Stundenkilometer wurden nahe dem Key-West-Büro der Meteorologen bereits gemessen. Menschen, die sich trotz aller Warnungen noch immer in dem Gebiet aufhalten, sollten unbedingt in Gebäuden bleiben. Das gilt auch für den Zeitpunkt relativer Ruhe, wenn das Auge über die Keys zieht.

Um 7 Uhr Ortszeit (13 Uhr MESZ) befand sich das Auge des Sturms noch 25 Kilometer südöstlich von Key West an der Spitze der Inselkette. Der nördliche Augenwall (Eyewall) des Sturms - extrem hochreichende Quellwolken mit ebenso extremen Windgeschwindigkeiten - hat die Keys jedoch bereits getroffen.

Ein Video, das bei Twitter geteilt wird, soll Szenen aus Key West zeigen.

In den Stunden vor «Irmas» Eintreffen richteten die Behörden dramatische Appelle an diejenigen, die den Evakuierungsanordnungen nicht gefolgt waren: «Dies ist eine extrem gefährliche und lebensbedrohliche Situation», warnte der Wetterdienst von Key West: «Handeln Sie jetzt, um Ihr Leben zu schützen.» Zuvor hatte «Irma» auf Kuba gewütet, dort wurden bis zu sieben Meter hohe Wellen gemessen.

Die aktuellen Entwicklungen im Überblick:

Der Hurrikan «Irma» nähert sich Florida

Das könnte dich auch interessieren:

Der Präsident des Irans kontert Trumps Kritik – und zwar so richtig

Golden-Boy-Kandidaten: Das sind die 25 grössten Talente unter 21 Jahren

Liam Gallagher erklärt uns, warum er seinen Tee jetzt selber machen muss (HAHAHA)

13 nützliche Tipps zu iOS 11, die du als Apple-User nicht verpassen solltest

8 Gründe, warum das neue «Super Mario»-Game ein Hit wird – und ein Grund dagegen

Früher war nicht alles besser, aber Fotos von nackten Frauen mit Skeletten schon

Hört, hört! Melania Trump kämpft für Anstand und Moral – und das Netz lacht sich kaputt

Diplomaten-Sprache? Vergiss es! – Die 3 wichtigsten Erkenntnisse nach Trumps UNO-Rede

Ein Tessiner und «Papierli-Schweizer»: Warum Ignazio Cassis die richtige Wahl ist

10 Situationen, die du nur verstehst, wenn du als Verkäufer im Detailhandel arbeitest

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3Alle Kommentare anzeigen
3
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Peter (2) 10.09.2017 18:38
    Highlight Die Häuser werden nicht so solide gebaut. Das ist mit ein Grund für die enormen Schäden die der Hurrikan in bestimmten Regionen anrichten wird.
    Werden arme Länder getroffen, ist es der Presse ein paar Notizen am Rande wert.
    Wobei Amerika finanziell hoch verschuldet ist. Eigentlich von der Politik und der Legislative her, auch ein Dritt Welt Land.
    1 0 Melden
    600
  • Juliet Bravo 10.09.2017 17:34
    Highlight In der Luft geht nichts mehr.
    2 1 Melden
    600
  • Gottlieb Duttweiler 10.09.2017 16:47
    Highlight Würde "Irma" nicht auf die USA treffen, sondern "lediglich" karibische oder südamerikanische Länder und Inselgruppen verwüsten, wärs den Medien (inkl. Tagesschau) keine 5 Zeilen wert. Nun aber reiht sich ein Bericht um den anderen, inklusive Live Ticker.
    19 6 Melden
    600

US-Polizisten erschiessen Gehörlosen – weil er ihre Anweisungen nicht verstand

US-Polizisten haben einen 35-jährigen, gehörlosen Mann in Oklahoma City erschossen. Der Mann sei der Aufforderung nicht nachgekommen, ein Rohr niederzulegen. Daraufhin hätten die Polizisten ihn erschossen.

Die Einsatzkräfte hätten nicht mitbekommen, dass Nachbarn herbeieilten und schrien, der Mann könne die Anweisung nicht hören, sagte Polizeichef Bo Mathews in einer Pressekonferenz. Zeugenaussagen zufolge sollen mindestens sechs Schüsse gefallen sein.

Einer der Polizisten hatte ursprünglich …

Artikel lesen