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Japaner frieren 5000 Fische in Kunsteisbahn ein – nicht alle finden das lustig

Publiziert: 28.11.16, 10:24 Aktualisiert: 29.11.16, 14:22

Sie hielten es für eine ganz tolle Idee: Die Betreiber des Vergnügungspark Space World in Kitakyushu im Südwesten Japans haben rund 5000 echte Fische in ihrer Kunsteisbahn eingefroren, darunter Sprotten und Makrelen. Mit diesem «Eisaquarium» wollten sie den Besuchern eine besondere Attraktion bieten.

Die Fische sehen teilweise so aus, als wären sie lebendig eingefroren worden. Bild: facebook/spaceworld

Womit sie wohl nicht gerechnet hatten, war der Online-Shitstorm, der über sie hereinbrach. Auf der Facebook-Seite von Space World hiess es, der Park verhalte sich «respektlos gegenüber dem Leben». Ein anderer Kommentator schrieb gemäss dem «Guardian» von «einem bestürzenden Mangel an Moral».

Tatsächlich sieht es teilweise so aus, als wären die Fische lebendig eingefroren worden. In Wirklichkeit hatte der Park sie von einem Fischhändler gekauft, sie waren somit tot. Grössere Fische wie Rochen und Walhaie wurden aufgemalt.

Die Fische wurden wie ein Schwarm angeordnet. bild: twitter

Dennoch reagierten die Betreiber, am Sonntag wurde das Eisfeld geschlossen. Toshimi Takeda, Manager von Space World, sagte am Montag gegenüber CNN, die Eisbahn sei seit der Eröffnung vor zwei Wochen sehr beliebt gewesen und habe ein Rekordzahl von Besuchern angezogen. Nachdem ein lokaler Fernsehsender über die Attraktion berichtet habe, sei es zu den «brutalen» Reaktionen im Internet gekommen.

«Wir waren schockiert», sagte Takeda. Man habe sich deshalb entschlossen, die Eisbahn zu schliessen und die Fische zu entfernen. Danach solle eine angemessen religiöse Zeremonie stattfinden. Die Fische sollen zu Dünger verarbeitet werden. (pbl)

Nara Dreamland – ein verlassener Vergnügungspark in Japan

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User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
14 Kommentare anzeigen
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  • Zeit_Genosse 28.11.2016 21:29
    Highlight ich finde es nicht ok.
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  • Pokus 28.11.2016 17:51
    Highlight Das ist ein Kunst(eis) Projekt! Das zeigt unseren verschwenderischen Umgang mit unserer Umwelt.
    Man muss da eigentlich nur das Marketing rügen.
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    • deleted_930807972 29.11.2016 07:44
      Highlight Ja die Marketing-Leute sind schon schlimm, aber erst die Dumpfbacken die das Ganze noch anschauen....
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  • E. Regiert 28.11.2016 13:32
    Highlight Coole Idee!
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    • deleted_930807972 29.11.2016 07:43
      Highlight Dummer Post....
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  • Linus Luchs 28.11.2016 10:51
    Highlight Japan. Das sind ja auch die, die jedes Jahr Hunderte Wale „zu wissenschaftlichen Zwecken“ umbringen:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/japan-will-mehr-wale-fangen-a-1121234.html

    Passt.
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    • Silent_Revolution 28.11.2016 14:17
      Highlight Solange wir männliche Küken aus rein wirtschaftlichen Gründen millionenweise auf grausamste Art und Weise töten, können wir kaum mit dem Finger auf Japan zeigen.

      Und wenn du jetzt mit der "geschützten Tiere" Nummer auffahren willst, auch der Braunbär und der Wolf werden international streng geschützt.
      Aber da die Schweizer Bauern zu faul sind, "ihr Vieh" zu schützen, werden halt auch geschützte Tiere geschossen.
      Was Missstände in Sachen Tierhaltung, Tierbehandlung, Artenschutz oder dem sinnlosen Töten der Tiere anbelangt, mischt die Schweiz ganz vorne mit.
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    • Amboss 28.11.2016 14:34
      Highlight @Linus:
      Sind Wale bessere Tiere als unsere Rinder, Schweine, Kälbli oder so?

      Besser mal vor der eigenen Haustüre kehren.
      Ein paar Stichworte: Küken sexen, Ferkelkastration, Massentierhaltung von Schweinen, Lebendrupf bei Gänsen, etc...
      Mach dich da mal schlau.
      Wir sind nicht besser.
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    • Acacia 28.11.2016 14:48
      Highlight Naja die Wölfe werden nicht erschossen. Sie werden "aus versehen vom Schneepflug überfahren" oder "aus versehen vom Zug überrollt." ;-)
      Das mit den Küken ist doof, macht aber das Abschlachten von Walfischen nicht unbedingt besser oder? Meiner Meinung nach darf man ruhig mit dem Finger auf ein Land zeigen, das mit gutem Gewissen die Weltmeere leerfischt um dann die Fische auf Eisbahnen einzufrieren oder Fischmehl und Futtermittel aus ihnen zu machen. Finger zeigen all day!
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    • Linus Luchs 28.11.2016 14:56
      Highlight @ Silent_Revolution & Amboss: Im Artikel geht es um Japan. Deshalb kommentiere ich zu Japan. Die Missstände in der Schweiz sind mir bekannt. Weshalb ich deshalb die japanische Walfangpraxis nicht kritisieren soll, ist mir schleierhaft. Haltet ihr es für besser, über die Walabschlachterei hinwegzusehen, so lange bei uns Küken gesext, Ferkel kastriert und Wölfe geschossen werden? Sollen die Wale lieber solidarisch mit den Wölfen zugrunde gehen? Eine seltsame Logik habt ihr.
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    • Silent_Revolution 28.11.2016 18:16
      Highlight @ Acaia

      Mit dem Finger auf ein globalisiertes Land zeigen dass die Weltmeere leerfischt? Die Produkte werden schliesslich auch exportiert und landen u.A bei uns im Verkauf und auf dem Teller.

      @ Linus

      Nein im Artikel geht es nicht um Japan. Es geht um eine "Attraktion" eines Vergnügungsparkes in Japan. Deine Waldebatte ist hier in etwa so deplaziert, wie eine Moralpredigt zum Kükensexen in der Schweiz bei einem Bericht über den Circus Knie.

      Du musst nicht über die Schlachtung der Wale hinwegsehen, es ist einfach heuchlerisch wenn du`s anprangerst.
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  • Calvin WatsOn 28.11.2016 10:36
    Highlight Wenn das Godzilla wüsste... !👎🏻😂
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    • deleted_930807972 29.11.2016 07:43
      Highlight Für einen Witz gebe ich alles....
      0 2 Melden
    • Calvin WatsOn 29.11.2016 10:33
      Highlight Godzilla ist die japanische Antwort auf Chuck Norris nach, seinem ersten Besuch in Tokio 😂😂😂
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