International

Toleranz-Werbespot spaltet Deutschland

20.03.17, 15:53 20.03.17, 18:02

Im neuen Werbespot der Deutschen Bahn sitzt ein Student einer jungen Frau mit Kopftuch gegenüber. Dabei fragt er sich, wer die Frau gezwungen hat, dieses tragen zu müssen. War es die Familie? Oder ihr Mann? Das Video soll Vorurteile gegenüber Muslimen aus dem Weg räumen und für mehr Toleranz werben.

Geteilte Reaktionen

Die Reaktionen zum Video fallen sehr unterschiedlich aus: Einerseits gibt es viele User, die den Clip gut finden und der Deutschen Bahn für ihren Mut gratulieren. «Endlich Mal eine Werbung, die zeigt, dass es auch anders geht als es zur Zeit leider aussieht!» oder «Danke für diese gute Message!».

Andererseits stösst das Video bei vielen auf Unverständnis. «Hatte die auch eine Gültige Fahrkarte? ... ach, die Bahn bezahlt ja.» oder «Lächerlich! Seit wann hat die Bahn die Aufgabe, politische Statements abzugeben. Ab jetzt nur noch Auto.» (nfr)

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Pulo112, 20.12.2016
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23 Kommentare anzeigen
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  • Pokus 21.03.2017 14:58
    Highlight Ja Stipps, auch Männer dürfen ein Kopftuch tragen.
    Zum Beispiel ein typischer Scheich.
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  • GeorgOrwell 1984 21.03.2017 11:43
    Highlight Was ich mich frage ist, wieso Viele bereit sind die Leute zu verurteilen, ohne die zu kennen, und wenn jemand das ganze von einer anderen Blickwinkel betrachtet, ärgert man sich? Ich meine, wo bleibt unser Rede und Gedankenfreiheit? Ich denke es hat mit "Schuldzuweisung" zu tun, denn wenn man seinen vermeintlichen "Feind" versteht, muss man sein Handeln hinterfragen, was zwar schwieriger, jedoch langfristig besser ist.
    MFG
    4 0 Melden
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  • Psychonaut1934 21.03.2017 08:34
    Highlight So lange es sich nur um ein Kopftuch handelt, sollte man den Ball flach halten. Schweizer Trachten haben auch lächerliche Kopfbedeckungen.
    8 4 Melden
    • Kristjan A. Markaj (Prishtinali) 21.03.2017 11:54
      Highlight Eigene Kultur hassen, aber Islam importieren. Westliches 21. Jahrhundert oder Vollgas in den Abgrund.
      3 5 Melden
    • Psychonaut1934 22.03.2017 00:06
      Highlight Ich hasse die eigene Kultur nicht. Bei mir gibt es auch keine rassistische Bigotterie, für mich sind alle Menschen gleich wertlos.
      0 1 Melden
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  • Gilbert Schiess 21.03.2017 08:14
    Highlight Ein Werbefilm, eine gestellte Situation, mehr ist das nicht.
    Wird in der Realität wohl kaum so zutreffen, genaus sowenig, wie der weisse Wirbelwind, der meine Kücke saubermacht.
    5 1 Melden
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  • Bav 20.03.2017 21:35
    Highlight Die Qualität eurer Berichte geht leider bergab. Was soll euer Video eigentlich? Statt den eigentlich erfreuliche Spot in den Mittelpunkt zu stellen, gebt ihr irgendwelchen Facebook Kommentatoren eine Platform. Wir alle kennen das Verhalten in Kommentarspalten. Teilweise von hier, vorallem aber von 20min. Bei Facebook sogar estmals ungefiltert.
    Ich erinnnere mich noch an den Watson Artikel nach Facebook Posts. Watson hat da 20min kritisiert für das genau selbe. Deshalb: "Ein paar Trottel schreiben was auf Facebook und «Watson» spaltet deswegen Deutschland – vielen Dank!"

    Lasst das doch!
    33 18 Melden
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  • abcdef 20.03.2017 20:41
    Highlight Warum es komplett falsch ist, für ein Kopftuch Werbung zu machen:


    https://de.gatestoneinstitute.org/7919/frauen-verschleiern
    25 10 Melden
    • ThomasHiller 21.03.2017 00:13
      Highlight Dem Grunde nach sind sicher einige der dort vorgetragenen Argumente nachvollziehbar. Allerdings gehört auch das Gatestone Institute wieder zu den Seiten, nach denen man googlen muß um etwas über die Quellen zu finden...
      Und man findet schnell heraus, daß dort zumindest eine gewisse Islamophobie herrschen könnte.

      Auch sollte man etwas subsumieren. Es gibt sicherlich Frauen, die ein Kopftuch nur aus Zwang, sei dieser auch gesellschaftlich oder tatsächlich, tragen.
      Es gibt aber sicherlich auch moderne Musliminnen, vor allem bei uns, die das auch aus eigenem Antrieb tun.
      10 6 Melden
    • Stipps 21.03.2017 08:47
      Highlight Schon mal einen Mann gesehen mit Kopftuch?
      2 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 21.03.2017 10:04
      Highlight @abcdef
      Ich glaube Sie haben etwas falsch verstanden.
      Hier wird nämlich nicht für ein Kopftuch sonder für die Bahn geworben.
      4 3 Melden
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  • Wilhelm Dingo 20.03.2017 16:04
    Highlight Sehr theoretische Situation. Spontane Gespräche zwischen hübshen muslimischen jungen Frauen mit Kopftuch und jungen Männen sind doch sehr selten.
    125 14 Melden
    • Saraina 20.03.2017 18:25
      Highlight In der Bahn sind spontane Gespräche zwischen nicht zusammen Reisenden allgemein selten. Guckt doch jeder in sein Smartphone. Dass junge muslimische Frauen ein Gespräch verweigern, glaube ich eher nicht.
      63 32 Melden
    • Enzasa 20.03.2017 19:23
      Highlight Ich habe in der SBB eigentlich nur spontane Gespräche mit jungen Frauen mit Kopftuch geführt. Junge lebensfrohe und spontane Frauen auf dem Weg zur UNI ZH.
      18 36 Melden
    • Iko5566 20.03.2017 22:35
      Highlight Nicht jede muslimische Frau mit Kopftuch ist ein Fundi.. Also durchaus eine realistische Situation, wenn beide Seiten offen und tolerant sind. So wie es sein sollte!!
      20 22 Melden
    • Stipps 21.03.2017 08:47
      Highlight @Iko5566: looool, neeeein völlig tolerant - gell Männer tragen ja auch Kopftuch.
      2 4 Melden
    • Iko5566 21.03.2017 10:41
      Highlight Ich kann ihrem Gedankengang nicht ganz folgen. Natürlich tragen Männer keine Kopftücher. Jedoch muss auch die Frau Offenheit zeigen, damit sie sich auf ein Gespräch einlässt. Sprich sie ist Anhängerin eines gemässigten Islams. Wie fast alle Muslime übrigens. Aber sie wollen es wohl nicht verstehen. Wenn ich ihre Kommentare so lese empfinde ich tieftes Mitleidig.
      5 0 Melden
    • Enzasa 23.03.2017 03:46
      Highlight Ich verstehe die Blitzer nicht.
      Wer fängt in der SBB ein Gespräch an??????
      Menschen mit Migrationshintergrund!
      Ja, es gibt Sie tat sächlich, junge hübsche intelligente Frauen die Kopftuch tragen.
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  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 20.03.2017 16:00
    Highlight Hmm... jeder der es schlecht findet, dass die Bahn für Toleranz wirbt, sollte vielleicht wirklich nicht mit eben dieser fahren. Gerade in der Bahn ist Toleranz und gegenseitiger Respekt wichtig. Wer das nicht hat kann sich gerne anders Fortbewegen. Das beginnt von Abschätzigen Kommentaren und Blicken gegenüber Menschen mit anderem Aussehen, bis hin zu Laut Musik hören über Gänge und Sitze durch Gepäck verstopfen. Toleranz ist nicht nur alles akzeptieren was das Gegenüber macht sondern auch den persönlichen Raum des Gegenüber zu Respektieren. Toleranz funktioniert nur Gegenseitig.
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    • Capitan 20.03.2017 18:06
      Highlight "Den Raum des and'ren respektieren."
      Sodann es passt zu Deiner Façon,
      dass man schafft 'nen Musliminwaggon.
      Da hast Du rein nichts zu monieren.
      So jede ist im Wohlfühl-Cocon.
      Vorzug nicht gleich diskriminieren!
      Oder nicht eventuell doch schon?
      14 78 Melden
    • Enzasa 20.03.2017 19:26
      Highlight Ihre Aussage verstehe ich nicht. Wenn ich mit Muslimischen Frauen eine wertschätzende Unterhaltung führe, dann tolerieren beide Seiten die Kleidung des anderen und sprechen von Frau zu Frau oder von Mensch zu Mensch
      16 7 Melden
    • Bene86 20.03.2017 22:34
      Highlight Ganze 3 mal habe ich ihren Text nun gelesen. Und nach jedem mal fragte ich mich "hä, WAS?!" und begann wieder von vorne...
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    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 21.03.2017 07:36
      Highlight @Capitan
      Muss mich doch jetzt an dich Wenden. Da du scheinbar in Reimen sprichst ist es mir gerade, dadurch unverständlich wie du meinen "Raum" missverstehen kannst. Mit Raum meinte ich die Persönliche Wohlfühlzone. Die beinhaltet dass man zB den nötigen Abstand beibehält, dass man zB in einem vollgeszopften Zug nicht unbedingt fragen muss ob die Person die Tasche vom Sitz nehmen kann, damit man sich selbst setzen könnte oder auch dass man auf die Idee kommt dass vielleicht auch andere Personen den Gang benutzen wollen und somit nicht ihre Taschen im weg stehen haben.
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