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Das zur Schau Stellen von Reichtum ist in China derzeit nicht gern gesehen. Bild: WU HONG/EPA/KEYSTONE

Ferrari, Rolls-Royce und Co. kosten in China künftig mehr

Publiziert: 01.12.16, 02:43 Aktualisiert: 01.12.16, 06:17

Im Kampf gegen Luftverschmutzung und Protz verhängt China eine Sondersteuer von zehn Prozent auf Luxusautos. Dadurch solle die Verschwendung von Geld eingedämmt werden, teilte das Finanzministerium am Mittwochabend mit.

Betroffen seien Fahrzeuge ab einem Preis von 1,3 Millionen Yuan (rund 190'000 Franken). Die Steuer wird beispielsweise bei Autos der Marken Ferrari, Aston Martin und Rolls-Royce fällig. Sie soll von Donnerstag an gelten.

Gegen das Protzen

Die chinesische Führung, allen voran Präsident Xi Jinping, geht seit einigen Jahren gegen allzu grossen Protz der Reichen vor. Auf den Verkauf von Luxusgütern wie Edel-Spirituosen und teure Handtaschen hat sich das bereits ausgewirkt.

Die Steuer auf Nobelkarossen dürfte zwar nur die Superreichen in der Volksrepublik treffen. Doch sie ist ein weiteres Zeichen dafür, dass der kommunistischen Führung die Zurschaustellung von Reichtum ein Dorn im Auge ist. (kad/sda/reu)

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Danke VW! Dein Skandal hat (vielleicht) die Welt gerettet

Der Volkswagenkonzern hat wahrscheinlich Dieselautos gekillt – und damit einen wichtigen Schritt zur Rettung des Planeten getan.

Ja, der VW-Skandal hat gezeigt, dass Industriemanager keinen Deut besser sind als Bankster und an Niedertracht dem James Bond-Bösenwichten Blofeld in nichts nachstehen. Ja, dieser Skandal wird Milliarden Euro vernichten und Arbeitsplätze in unbekannter Höhe gefährden. Ja, Konsumenten sind betrogen und Aktionäre um viel Geld gebracht worden.

Du hast wahrscheinlich das Dieselauto gekillt und damit endgültig den Weg freigeräumt für die viel bessere Alternative, das Elektroauto.  

Das …

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