International

Die Skyline von London: Seit dem Brexit-Votum kriselt der Immobilienmarkt. Bild: Getty Images Europe

Britische Regierung pumpt Milliarden in Immobilienmarkt 

Publiziert: 03.10.16, 04:29 Aktualisiert: 03.10.16, 07:35

Die britische Regierung will mit umgerechnet 5.75 Milliarden Pfund gegen die Wohnungsknappheit vorgehen. Die Regierung will zusätzliches Bauland ausweisen, zudem sollen vergünstigte Kredite vergeben werden.

«Wir werden alle Instrumente nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um den Wohnungsbau zu fördern und sicherzustellen, dass bezahlbare Wohnungen geschaffen werden», sagte Finanzminister Philip Hammond am Montag in London.

Die Lage am Immobilienmarkt hat sich zwar nach dem Brexit-Votum etwas entspannt, dennoch sind die Preise gerade in den grossen Städten aber immer noch so hoch, dass sich viele junge Briten oder Geringverdiener keine Wohnung leisten können.

Hammond will im kommenden Monat einen Plan vorlegen, wie die Wirtschaft des Landes angesichts des Ausscheidens aus der EU in Schwung gebracht werden soll. Premierminister Theresa May kündigte zuletzt an, spätestens Ende März den Brexit-Antrag zu stellen. (sda/reu)

Hol dir die App!

User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
7 Kommentare anzeigen
7
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Raphael Stein 03.10.2016 09:30
    Highlight @Rückbauer, schon langen ist diese Wirtschaftsform die wir aktuell praktizieren, am Ende. Gerade solche unbedachten Finanzspritzen zeigen das klar auf.
    Da wird versucht Zeit zu gewinnen. Das Problem ist bloss, was kommt anschliessend auf uns zu?
    Und für was genau soll Zeit gewonnen werden?
    Und für wenn soll diese Zeit gewonnen werden?
    Sicher nicht für jene die Miete bezahlen müssen.
    11 2 Melden
    600
  • Der Rückbauer 03.10.2016 08:06
    Highlight Vergünstigte Kredite? Zu Null- oder Minuszinsen? Der Immobilienmarkt ist doch so überdreht, weil Nullzinsen sind! Es herrscht durch Draghi und das FED verordneter Anlagenotstand, welcher auf die Mieter zurückfällt. Nicht nur in GB, auch in den USA und .... der Schweiz. Wer hat Draghi eigentlich zu solchem Tun legitimiert? Draghi ist genau so wenig legitimiert wie die verbrüsselte EU-Kommission. Befindet sich der Kapitalismus in seiner Endphase? Die oekonomische Scharia (Zinsverbot, aber Gewinnbeteiligung) haben wir ja schon.
    16 8 Melden
    600
  • Spooky 03.10.2016 04:35
    Highlight "...dennoch sind die Preise gerade in den grossen Städten aber immer noch so hoch, dass sich viele junge Briten oder Geringverdiener keine Wohnung leisten können."

    So ein totaler Stuss. Eine Wohnung leisten können sich viele Schweizer auch nicht.
    11 31 Melden
    • sheimers 03.10.2016 07:24
      Highlight Warum soll das Stuss sein? Nur weil wir das gleiche Problem haben, ist die Aussage doch nicht falsch.
      36 2 Melden
    • Fabio74 03.10.2016 22:03
      Highlight Warum sollen sich Schweizer keine Wohnung leisten können?
      Wenn man das Gefühl hat, zentral wohnen zu müssen, jeden Schnickschnack haben zu müssen, ists halt teuer.
      Meine erste Wohnung war weder in der Stadt, noch hatte sie irgendwelchen Luxus.
      0 3 Melden
    • Spooky 04.10.2016 23:53
      Highlight "Die Lage am Immobilienmarkt hat sich zwar nach dem Brexit-Votum etwas entspannt..."

      Das heisst im Klartext: Es geht den Briten seit dem Brexit besser.
      0 1 Melden
    • sheimers 11.10.2016 17:37
      Highlight Nein schlechter. Die Preise im Immobiliensektor fallen ja nicht von selbst, sondern weil die Kaufkraft der Interessenten nachlässt, sprich die Leute ärmer werden.
      0 0 Melden
    600

Ein «Moment der Wahrheit» – EU quo vadis?

Drei Monate nach dem Brexit-Votum der Briten haben sich die verbleibenden 27 EU-Staaten getroffen, um über die Zukunft der EU zu beraten. Mit einer «Roadmap» wollen sie der in der Krise steckenden EU positive Impulse geben und das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen.

«Der Geist von Bratislava war ein Geist der Zusammenarbeit», sagte die deutsche Kanzlerin Merkel nach dem Gipfeltreffen am Freitag in Bratislava bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem französischen Präsidenten François Hollande.

Bereits …

Artikel lesen