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So soll es gemäss den Forschenden vom Club of Rome zukünftig bleiben: Frau mit einem Kind. Bild: KEYSTONE

Geld für kinderlose Frauen und höhere Steuern: So wollen Club-of-Rome-Forscher die Welt retten

Seit Jahrzehnten warnt der Club of Rome vor ungebremstem Wachstum. Ein neuer Bericht versammelt nun Forderungen zum politischen Umsteuern. Eine davon: Kinderlose Frauen sollen mit 50 eine Prämie von 80'000 Dollar erhalten.

Publiziert: 13.09.16, 21:40 Aktualisiert: 14.09.16, 09:45

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Wachstum hat Grenzen: Mit dieser Botschaft sorgte der sogenannte Club of Rome bereits vor mehr als vier Jahrzehnten für Aufsehen. Nun haben zwei Wissenschaftler einen neuen Bericht an den Club vorgelegt, der einen radikalen Umbau der Volkswirtschaften vorsieht.

Die Studie, die der norwegische Zukunftsforscher Jørgen Randers und der britische Ökonom Graeme Maxton in Berlin vorstellten, trägt den Titel: «Ein Prozent ist genug. Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen». Zu den Vorschlägen gehören:

Prämie für Kinderlose oder Einkind-Familien

Das Autorenduo erklärt, die Verdoppelung der Weltbevölkerung in den vergangenen 50 Jahren sei die Hauptursache für die fortschreitende Zerstörung unseres Planeten. Da es schwierig sei, den ökologischen Fussabdruck des Einzelnen zu verkleinern, wäre es «hilfreich, wenn die Gesellschaft die Wachstumsrate der Bevölkerung noch mehr drosseln, idealerweise sogar ins Negative kehren würde». Man sollte Frauen, die maximal ein Kind grossgezogen haben, «zu ihrem 50. Geburtstag einen Bonus von 80'000 Dollar zahlen».

Höheres Pensionsalter

Damit die Renten gesichert bleiben, schlagen die Forscher eine Anhebung des Renteneintrittalters vor, etwa auf 70 Jahre. Gleichzeitig plädieren sie für eine Verkürzung der Jahresarbeitszeit. «Anstatt dass 90 Prozent der Erwerbsfähigen in Vollzeit arbeiten und pro Jahr im Schnitt 30'000 Dollar verdienen, besteht unser Ziel darin, dass 100 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung einen Arbeitsplatz haben.» Der Durchschnittsverdienst würde dann bei 27'000 US-Dollar liegen. Wer trotzdem arbeitslos ist, sollte ein höheres Arbeitslosengeld erhalten, das allerdings unter dem Durchschnittslohn liegt. Gleichzeitig sollte aus unbezahlter Arbeit bezahlte Arbeit werden – zum Beispiel durch die Entlohnung von Menschen, die Angehörige pflegen.

«Super, dann sind die Leute einfach zwei Jahre länger arbeitslos»: Heftige Reaktionen auf die geplante Rentenaltererhöhung

Einführung einer CO2-Steuer

Um mehr Anreiz für den Klimaschutz zu schaffen, fordern Randers und Maxton eine CO2-Steuer, deren Einnahmen direkt an die Bürger verteilt werden. Parallel zu einem Anstieg der Steuern auf Emissionen und Rohstoffverbrauch sollten die Steuern auf Einkommen gesenkt werden. Wer für die Herstellung seiner Produkte übermässig viele Ressourcen verbraucht und Menschen krank macht, soll dafür zur Kasse gebeten werden. Es sei unfair, dass die Folgen von Fettleibigkeit, Depressionen und verkürzter Lebenszeit von der Gesellschaft und nicht von den Herstellern von Lebensmitteln mit zu viel Zucker, Fett und Salz getragen würden.

Club of Rome

Der Club of Rome ist eine gemeinnützige Organisation, die sich als Think Thank für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt. 1968 gegründet, hält der Club seinen Hauptsitz in Winterthur und setzt sich aus Expertinnen und Experten verschiedener Länder und Sparten zusammen. 

Reiche und Unternehmen zur Kasse bitten

Ausserdem sollen Reiche und Unternehmen mehr Steuern zahlen. Das Argument, höhere Unternehmensteuern vernichteten Arbeitsplätze und liessen das Bruttoinlandsprodukt schrumpfen, lassen die Autoren nicht gelten. Sie sagen, das sei eine von Unternehmen und Banken kolportierte Fehleinschätzung. Schrittweise soll eine Erbschaftsteuer von 100 Prozent eingeführt werden.

Weniger Aussenhandel

Die Abwanderung von Arbeitsplätzen aus reichen Ländern liesse sich nach Einschätzung der Forscher durch eine Beschränkung des Aussenhandels wirksam bekämpfen. Randers und Maxton sagen: «Wenn die Arbeitslosigkeit zum Hauptproblem wird, kann ein liberalisierter Handel die Situation sogar noch verschlimmern, weil er den Unternehmen die Verlagerung von Jobs ins Ausland erleichtert.»

Die Autoren sprechen von «13 leicht realisierbaren Massnahmen». Sie wissen aber, dass ihre Vorschläge auf teilweise heftige Kritik treffen dürften. So bezeichnen sie ihren Vorschlag für eine «Förderung kleinerer Familien» selbst als «besonders unkonventionelle – und möglicherweise strittige – Massnahme». Trotzdem erklären sie: «Wir hoffen, dass die Gesellschaft den Wandel begrüsst, statt in Angst vor Veränderung zu verharren.»

Maxton ist Generalsekretär des Club of Rome, der sich für eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz des Planeten einsetzt. Randers war Vizegeneraldirektor der Naturschutzorganisation WWF International und einer der Autoren des Bestsellers «Die Grenzen des Wachstums» von 1972, der zu den bekanntesten Warnungen vor der Endlichkeit von Ressourcen gehört. Die Szenarien erwiesen sich teilweise als zu pessimistisch, was aber auch an einem in der Folge verbesserten ökologischen Bewusstsein gelegen haben dürfte. (gin/dab/dpa)

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29 Kommentare anzeigen
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  • H.L. Mencken 14.09.2016 13:46
    Highlight Herr Stamm vom Watson-Sektenblog sollte mal eine Untersuchung zum 'Club of Rome' machen, der diese Forderungen hier geltend macht.
    11 11 Melden
    600
  • opwulf 14.09.2016 13:37
    Highlight Wieviele von Euch die diese Ideen befürworten sind als Einzelkind aufgewachsen? Wieviele in einem kinderreichen Elternhaus? Wieviele von Euch sind verheiratet? Wer war Scheidungskind? Wie schaut es mit den anderen Familienangehörigen aus? Wie ist da die Beziehung? Könnte es sein dass dies mitbeinflussend ist wieso ihr diese Ideen als "sympathisch"empfindet? Ich möchte Niemandem zu Nahe treten, es würde mich einfach interessieren. Und es kann sehr gut sein dass ich völlig auf dem Holzweg bin, kann mir aber genau so gut vorstellen das dies einen sehr grossen Einfluss hat. Why are we as we are?
    10 3 Melden
    600
  • H.L. Mencken 14.09.2016 08:53
    Highlight So ein Blödsinn die 1-Kind Idee. Übrigens kommt diese Idee vom Besitzer von CNN und TBS, Ted Turner.
    10 17 Melden
    • Mockingbird 14.09.2016 11:10
      Highlight Warum ist es eine blöde Idee, die Bevölkerungsexplosion zu stoppen oder gar rückgängig zu machen? Sich x-mal zu reproduzieren, ist in meinen Augen meist Egoismus und Narzissmus. (Dass viel Nachwuchs in gewissen Gegenden der Welt der Existenzsicherung dient, weiss ich selbstverständlich!)

      Wer Kinder haben möchte, kann sich doch im Interesse unserer Erde problemlos auf ein bis zwei Kinder beschränken? Und kommt mir jetzt nicht mit der Einzelkinder-Mitleidstour. Ich bin selbst Einzelkind. Wer von Anfang an genügend Kontakte zu Gleichaltrigen hat, kann auch ohne Geschwister glücklich aufwachsen!
      16 7 Melden
    • opwulf 14.09.2016 11:20
      Highlight Es ist ein absoluter Blödsinn - aber die meisten Vorposter applaudieren diesen fast schon eugenischen Ideen. Sie sehen nicht dass dies in die gleiche Richtung schlägt wie Freihandelsabkommen wie TTIP oder die TISA. Aber da sie offenbar so viele Schnittpunkte ihres eigenen Lebens in diesen Ideen wiedererkennen, sind sie anscheinend blind für die Kritikpunkte. Der Staat hat genau so wenig drein zu Reden wie ein Wirtschaftskonglomerat - wir sind freie Menschen - bezahlen Steuern und der Staat sollte an erster Stelle unsere Werte repräsentieren - nicht wir die des Staates Ideologie! Vorbild China?
      13 10 Melden
    • H.L. Mencken 14.09.2016 12:50
      Highlight Sie haben es genau erfasst, opwulf. Wo sind wir denn, dass uns vorgeschrieben werden soll wie wir unsere Familie gestalten sollen?!
      Das entscheide ich immer noch selber. Speziell in diesen Zeiten, wo dem Staat und den Bildungseinrichtungen nicht mehr zu trauen sind.
      Oftmals entsteht diese Idee der 1-Kind oder kein Kind aus purem Selbsthass.
      Es gibt nichts Schöneres als viele Kinder zu haben.
      PS: Seit wann ist gesunder Narzissmus etwas schlechtes?
      6 11 Melden
    • Mockingbird 14.09.2016 12:55
      Highlight @opwulf: Wenn die Menschen von sich aus vernünftig genug wären, sich nicht explosionsartig zu vermehren, dann müsste der Club of Rome ja auch nicht über solche Lösungen diskutieren. Wenn jedes Ehepaar der Welt drei Kinder in die Welt setzen würde, würde sich die Bevölkerung mit jeder Generation um ein Drittel vergrössern! Ganz zu schweigen davon, dass man dann oft nochmals heiratet und mit einem neuen Partner das "Familienspiel" von vorn beginnt.

      Ich kann gut verstehen, dass man den Wunsch nach Kindern hat. Aber gopf, zwei davon müssten doch jedem vernünftigen Menschen reichen, nicht?
      11 6 Melden
    • opwulf 14.09.2016 14:05
      Highlight Mockingbird: Das Problem sehe ich aber nicht in erster Linie bei uns sondern in anderen Teilen der Erde. Dort haben Thinktanks wie Club of Rome wenig bis gar keinen Einfluss. Wir hätten Möglichkeiten unseren ökölogischen Footprint auf andere Arten zu reduzieren - Vernunft und logisches Denken anstatt sturer Technokratie. Dafür brauchen wir das Mitdenken möglichst breiter Bevölkerungsschichten. Dies wird nicht mit einem Diktat von oben erfolgen - ganz im Gegenteil - sondern durch das Bewusstsein über den Einfluss der Jede und Jeder von uns hat. Ich hasse Zwang - wehre mich natürlich dagegen.
      8 4 Melden
    600
  • fenxi 14.09.2016 00:54
    Highlight Es ist ein Armutszeugnis, dass darüber diskutiert werden muss und nicht selbstverständlich ist (ausser Pkt 2). Beim Umwelt- und Tierschutz ist es auch so jämmerlich. Und bei der Bildung. Das sagt viel über unsere Politiker und Elite. Nun, auch die werden merken, dass es im Nirwana keine Bancomaten gibt.
    27 7 Melden
    600
  • Mockingbird 13.09.2016 23:51
    Highlight Absolut einverstanden, und zwar mit allem. Meine Entscheidung gegen Kinder basiert unter anderem genau auf dieser Überlegung. Und bsp. nur 80 %, dafür ein paar Jahre länger zu arbeiten wäre absolut genial und gut für die seelische Gesundheit.
    35 16 Melden
    • plaga versus 14.09.2016 02:23
      Highlight Du kannst gerne schon jetzt 80% arbeiten. Kein Problem, oder? Kinderverzicht aus Umweltschutzgründen? Ich ziehe es vor, zwei verantwortungsvolle und nachhaltig lebende Kinder zu erziehen als nichts zu tun! In einigen Teilen Welt ist das Bevölkerungswachstum eh schon sinkend, das Provlem ist das Ungleichgewicht und die Verwendung uralter Technologien für Transporte und Energiegewinnung.
      20 12 Melden
    • Mockingbird 14.09.2016 11:16
      Highlight plaga versus: Nein, denn wenn ich jetzt schon reduziere, riskiere ich Beitragslücken, die sich im Alter spürbar rächen. Wird die Lebensarbeitszeit aber auf mehr Jahre verteilt, sollte eine Pensumreduktion – zumindest in der Theorie – eine gleichbleibende Altersvorsorge möglich machen.

      Schön, dass Du Deine Kinder zu verantwortungsbewussten Menschen erziehst! Immer noch besser, als zwei Ignoranten grosszuziehen.

      Doch was ist wohl – aus Sicht von Mutter Erde – nachhaltiger: Zwei verantwortungsvolle und nachhaltig lebende Menschen – oder keine Menschen?
      6 8 Melden
    600
  • Blutgruppe 13.09.2016 23:25
    Highlight Ich bin nicht mit allem einverstanden (mit der Erhöhung des Rentenalters z.B. sicher nicht), doch mit dem Meisten. Diese Forscher sollten an die Macht kommen bzw. ihre Anliegen umgesetzt werden. Leider befürchte ich, dass es nicht so weit kommen wird, da ihre Vorschläge zu vielen Interessen verschiedenster Instanzen widersprechen.
    22 14 Melden
    • H.L. Mencken 14.09.2016 08:55
      Highlight Diese 'Forscher' bringen unter dem Deckmantel der Wissenschaft die Agenda der reichsten Leute der Welt unter die Menschen.
      11 9 Melden
    • Lamek 14.09.2016 18:25
      Highlight ich weiss nicht, was die reichsten Leute der Welt mit diesen Forderungen anfangen könnten. Die meisten Punkte widersprechen einer freien Wirtschaft.
      3 0 Melden
    • H.L. Mencken 14.09.2016 18:34
      Highlight Ich muss zugeben, Lamek, auf mich machen viele dieser Forderungen den Eindruck, dass der Bürger vereinheitlich werden soll.
      Wie ich ein einem anderen Kommentar schon erwähnt habe, hinterlässt dies alles ein kommunistischer angehauchter Touch.
      Es ist nunmal so, dass es für Reiche und Mächtige einfacher ist, wenn die Menschheit 'in Form gebracht wird'.
      Was denken Sie?
      3 1 Melden
    • Lamek 15.09.2016 15:31
      Highlight Die Ideen gehen mir zu weit - doch muss man sehen, dass der Club of Rome längst nicht so viel beeinflussen kann, wie andere Organisationen, (z.Bsp die OECD, die Uno, Tax justice network etc..)
      Eine Einordnung ob kommunistisch oder antiliberal würde ich nicht machen, das hat keinen Sinn. Ich finde es schön, dass man langsam erkennt, das sich was an unserer weltweiten wirtschaftspolitik ändern muss; es müssten aber nicht alleine die angeschnittenen Punkte angegangen werden.
      1 0 Melden
    600
  • Rhabarber 13.09.2016 22:43
    Highlight Es gibt tatsächlich noch Intelligenz auf diesem Planeten. Wow ...

    Eigentlich müsste man nur ein paar wenige Profiteure absägen und ein System installieren, das verhindert, dass ausgerechnet immer die asozialsten Individuen in die wichtigsten Positionen gelangen. Der Rest wird dann ein Klacks.
    60 19 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 13.09.2016 21:59
    Highlight Noch vor 4 Jahren durfte man das Thema Reduktion der Bevölkerung kaum denken, schon wurde man auf das allerschwerste angegriffen. Nun scheint es sich doch langsam herum zu sprechen, dass es sinnvoll sein könnte, wenn sich Menschheit nicht endlos vermehrt.
    80 11 Melden
    • RobertQWEC 13.09.2016 22:54
      Highlight 100% deiner Meinung.
      26 8 Melden
    • Lamek 15.09.2016 15:35
      Highlight Ich bin zwar deiner Meinung. Nur bin ich gegen ein Verbot oder ähnliches - Anreizsysteme sind viel besser, obwohl ich einer "Bezahlung" für weniger Kinder eher nicht unterstützen würde.

      Studien belegen, dass z.Bsp die Erhöhung der Bildung von Frauen einen enorm hohen Effekt auf die Geburtenrate hat. Gerade in Ländern mit hohen Geburtsraten wäre es vielleicht sinnvoll, Entwicklungshilfe mehr in Richtung Bildung zu stecken.

      Auch sehr effektvoll sei, Arbeitsplätze für Frauen zu schaffen. Ohne Bildung ist dies aber wohl schwieriger umzusetzen.
      1 0 Melden
    600
  • Chihirovocale 13.09.2016 21:54
    Highlight Eine Erbschaftsteuer von 100 %, wie ist das zu verstehen? Dann muss jede Generation ihr Elternhaus kaufen?
    Manche Ansätze sind ja gar nicht so abwegig...
    24 19 Melden
    • atomschlaf 13.09.2016 22:52
      Highlight Eine Erbschaftssteuer von 100% wäre theoretisch eine durchaus sinnvolle Sache, insbesondere könnten dadurch die leistungsfeindlichen Einkommenssteuern (aka Arbeitsbestrafungssteuern) massiv gesenkt oder gänzlich eliminiert werden.
      (Zum Vergleich: In der Schweiz werden pro Jahr ca. 40 Mia. vererbt, dies entspricht ungefähr den gesamten Steuereinnahmen der Kantone)

      Allerdings sehe ich erhebliche praktische Probleme: Um Umgehungen zu vermeiden müssten z.B. auch Schenkungen verboten werden.
      20 11 Melden
    • RobertQWEC 13.09.2016 22:56
      Highlight Das dein Erbe zu 100% and den Staat geht. Also gäbe es das Familienerbe faktisch nicht mehr. Eigentlich ein guter Ansatz, sofern der Staat gut haushaltet (lol) und dies die Steuern für alle senkt.
      24 14 Melden
    • who cares? 14.09.2016 02:14
      Highlight Macht sicher Spass wenn der Familienvater früh wegstribt und die Hinterbliebenen das Haus weggeben dürfen.
      25 5 Melden
    • Der Zahnarzt 14.09.2016 06:05
      Highlight @ who cares? - Aber es ist natürlich in Ordnung, wenn die Familie in einem solchen Fall das Haus verlassen muss, weil sie die Hypothek nicht mehr bedienen kann?

      Wenn die Familie das Haus wegen einer 100% Erbschaftssteuer aufgeben muss ist es schlimm, wenn sie das Haus wegen der Geldgier der Kapitaleigner aufgeben muss, ist es in Ordnung?

      6 13 Melden
    • RobertQWEC 14.09.2016 06:56
      Highlight @who cares:
      Einfacher Workaround: Erst wenn beide Teile einer Familien-Generation gestorben sind, wird das Erbe zu 100% versteuert.

      Das sind dann halt die Detailfragen, die bei jeder Gesetzesänderung dazu kommen.

      Ansonsten können die Hinterbliebenen das Haus auch einfach kaufen, wenn es ihnen so wichtig ist.
      Falls es sich um Kinder handelt und beide Elterteile sterben, gehören die sowieso woanders hin.
      6 6 Melden
    • H.L. Mencken 14.09.2016 08:57
      Highlight Dieses System hat einen Touch von Kommunismus.
      13 5 Melden
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