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Polizei-Uniform: Bringt einen dazu, dass man Leute mit tieferem sozialem Status vorverurteilt.  Bild: KEYSTONE

Social statt Racial Profiling: Was passiert, wenn man eine Polizei-Uniform trägt 

Kognitive Neurowissenschaftler der McMaster University in Kanada haben in einer Studie herausgefunden, dass das alleinige Tragen einer Polizei-Uniform beeinflusst, wie wir andere wahrnehmen. Mit überraschenden Ergebnissen. 

16.02.17, 22:13 17.02.17, 06:38
Eva  Wohlgemuth
Eva Wohlgemuth

Die im Fachjournal Frontiers in Psychology veröffentlichte Studie untersuchte aufgrund der im vergangenen Jahr gehäuften Vorfälle von Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA, ob das Tragen einer Polizei-Uniform beeinflusst, wie man sich verschiedenen Gruppen gegenüber verhält. 

Insgesamt führten sie drei Experimente an College-Studenten durch. Beim ersten mussten die Versuchsteilnehmer entweder eine Polizei-Uniform oder einen Mechaniker-Overall anziehen. Danach mussten sie am Computer Formen in Kategorien zuteilen, während ihnen verschiedene Distraktoren präsentiert wurden. 

Bei den Distraktoren handelte es sich entweder um ein schwarzes oder weisses Gesicht, eine Person mit einem Hoodie an oder eine Person in einem Anzug. Dabei sollte der Hoodie für einen tiefen sozialen Status und der Anzug für einen hohen stehen. Versuchsteilnehmer, die eine Polizei-Uniform trugen, wurden langsamer in der Kategorisierungsaufgabe, wenn ihnen der Distraktor im Hoodie präsentiert wurde. Alle anderen Kombinationen zeigten keine Veränderung in der Reaktionszeit. 

Dies bedeutet, dass sie das Bild, das tiefen sozialen Status signalisiert, von den übrigen Bildern unterschieden, während die anderen alle gleich auf sie wirkten.

Zum selben Ergebnis kam auch die zweite Studie, bei der anstelle der Kategorisierungsaufgabe eine sogenannte Dotprobe-Aufgabe gestellt wurde. Bei dieser gilt es möglichst schnell auf einen auf dem Bildschirm auftauchenden Punkt zu reagieren, während vorhin beispielsweise Bilder präsentiert werden. Wenn die Aufmerksamkeit bereits auf einem der präsentierten Bilder liegt, ist die Reaktionszeit geringer. In diesem Fall also, wenn zuvor ein Hoodie-Bild präsentiert wurde. Auch hier galt dies jedoch auch nur für jene, die eine Polizei-Uniform trugen. 

Das Tragen der Uniform ist ausschlaggebend

Das dritte Experiment zeigte, dass dieser Effekt nur zu finden ist, wenn man selbst eine Polizei-Uniform trägt und nicht, wenn man lediglich eine präsentiert bekommt. Versuchsteilnehmer, die die Polizei-Uniform vor sich auf dem Tisch liegen hatten, reagierten nicht anders auf die Hoodie-Bilder als auf die anderen. 

Diese Ergebnisse lassen darauf schliessen, dass die Versuchsteilnehmer in Polizei-Uniform Leuten von tieferem sozialen Status gegenüber voreingenommener entgegentraten als solchen von hohem sozialen Status. Zudem unterschieden sie nicht zwischen Schwarzen und Weissen. Versuchsteilnehmer, die eine andere oder keine Uniform trugen, zeigten diesen Effekt nicht. 

Begrenzte Aussagekraft

Zwar wurden die Experimente mit nur 30 bis 60 Versuchsteilnehmern – allesamt Studenten – durchgeführt, was generalisierte Schlüsse verhindert. Trotzdem waren die Forscher überrascht, dass man keine Unterschiede in der Wahrnehmung von schwarzen und weissen Gesichtern fand. Dies, weil Racial Profiling in den letzten Jahren ein gängiges Thema war und weil auch vergangene (amerikanische) Forschung gezeigt hat, dass viele Menschen – unbewusst – Afroamerikaner mit Verbrechen assoziieren. 

Dass die Stereotypisierung aufgrund des sozialen Status ebenfalls ein Thema ist, ist nicht neu. Aussergewöhnlich ist jedoch der Fund, dass diese lediglich durch das Tragen einer Polizei-Uniform aktiviert werden kann. Bei allen Versuchsteilnehmern, die keine Polizei-Uniform trugen, zeigte sich der Effekt nicht. 

Laut sciencedaily.com hoffen die kanadischen Autoren der Studie nun, dass sie ihre Forschung mit echten Polizisten und in Kollaboration mit den USA weiterführen können. (ewo)

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  • Sash 17.02.2017 21:42
    Highlight Betrete ich an der Bahnhofstrasse ein Juweliergeschäft, werde ich vom Verkaufspersonal auch "geprofilet". Mit ausgelatschten Schuhen und einer uralten Swatch (nichts gegen Swatch!!) bekleidet, heisst das ja nicht, dass ich nicht kaufkräftig bin. Die Wahrscheinlichkeit wird aber vom Personal sicher niedriger eingeschätzt als wenn ich Anzug und Rolex trage. Dementsprechend werden wohl auch die Verkaufsbemühungen angepasst.
    Ein Profiling berücksichtigt die Gesamtumstände wie wer macht was, wann und wo. Frau Schweizer wird in der Nacht eine quartierfremde Person melden, weil das nicht passt.
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  • DonPedro 17.02.2017 03:01
    Highlight Die Experimente zeigen auch, dass Gottfried Kellers Beobachtungen in
    "Kleider machen Leute" immer noch gültig!
    Wer eine Polizeiuniform trägt, verhält sich anders und wird von Dritten anders wahrgenommen.
    32 2 Melden
    • mortiferus 17.02.2017 06:39
      Highlight ich mag "alte Weisheiten". Jede Generation hat das Gefühl die Welt neu zu erfinden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Macht, Intrige, Liebe, Krieg, Drama, Glück, Gesellschaft es geht immer nach den selben Mustern ab.
      23 0 Melden
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  • sansibar 17.02.2017 00:21
    Highlight Kommt auch drauf an, welches Verbrechen aufgeklärt werden soll. Drogendealer gesucht? Oder doch eher ein Steuerhinterzieher? Profiling heisst ja nicht, dass alle Verbrechen von Dunkelhäutigen begangen werden!
    47 4 Melden
    • plaga versus 17.02.2017 06:01
      Highlight Es ging ja auch nicht um Dunkelhäutige. Es ging darum, dass man hoodietragende Leute sozial mehr abwertete als solche mit Anzug. Egal ob weiss oder schwarz...
      8 8 Melden
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  • Thinktank 16.02.2017 23:15
    Highlight Die Polizei stellt ja auch nicht dort eine Radarfalle auf, wo niemand zu schnell fährt. Wenn die Kriminalstatistik hilft, dann soll man auch die auffälligen Gruppen kontrollieren. Wir haben zuwenig Polizisten, die sollen ihre Kapazität optimal einsetzen.
    54 14 Melden
    • Randy Orton 17.02.2017 00:21
      Highlight Quatsch, welche Statistik besagt, dass dunkelhäutige Menschen öfter straffällig werden in der Schweiz?
      11 57 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 17.02.2017 00:38
      Highlight Die "Kriminalstatistik" wird zum Selbstläufer, wenn die Polizei darauf gestützt nur noch Strassensünder und Drogenkonsumenten jagt (die Statistik entsprechend in die Höhe treibt) und es dann vor lauter Arbeitsbeschaffung schlicht versäumt, die wirklich Kriminellen aus dem Verkehr zu ziehen.
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    • SemperFi 17.02.2017 07:09
      Highlight @Randy Orton: Wenn Sie in Zürich Chügelidealer suchen werden Sie wohl unter Dunkelhäutigen eher fündig als bei Anzug tragenden Weissen. Wenn Sie nach Steuerbetrügern fanden ist es wohl umgekehrt .Dazu braucht es keine Kriminalstatistik, das ist Erfahrungswissen erfahrener Polizisten. Das was heute als Racial Profiling kritisiert wird, nannte man früher einfach Bauchgefühl.
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    • Randy Orton 17.02.2017 09:29
      Highlight SenperFi, Bauchgefühl ist eben oft nicht rational und kann nicht mit Statistik belegt werden, deshalb habe ich ja nach einer solchen gefragt. Anscheinend kannst du mir die auch nicht liefern und nur deine Erfahrung mit Zürichs "Chügelidealer" mit uns teilen. Ich verkehre nicht in dem Milieu, deshalb kenne ich die Menschen die Drogen verkaufen nicht und kann keine eigenen Schätzungen zu deren Herkunft machen.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 17.02.2017 09:45
      Highlight Angenommen es gibt unter den Weissen und Schwarzen gleichviele Chügelidealer, aber die Polizei kontrolliert (aus einem Bauchgefühl heraus) 80% Schwarze und nur 20% Weisse. Dann spiegelt sich das in der Polizeistatistik, weil dort nämlich 80% der (erwischten) Chügelidealer Schwarze sind. Das bestätigt natürlich das Bauchgefühl der (schlechten) Polizisten, denen aber weiterhin 80% der weissen Chügelidealer durch die Lappen gehen.

      Mit anderen Worten: Bauchgefühl und Kriminalstatistiken haben ihre Tücken. Ein erfahrener Polizist sollte das wissen und entsprechend berücksichtigen.
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  • ubu 16.02.2017 22:42
    Highlight 30 bis 60 Studenten. Das klingt eher nach einer Voruntersuchung, als nach einer publikationsfähigen Studie.
    71 6 Melden
    • Hubertus Herbstlaub 17.02.2017 00:37
      Highlight Publish or perish...
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  • flausch 16.02.2017 22:41
    Highlight Komisch nur das ich die Stadtpolizei so gut wie nie dabei sehen kann eine Weisse Person zu kontrollieren und komisch auch das dies seit jahren so ist.
    Was soll ich da sagen? Ist meine Objektive Wahrnehmung falsch? Sehe ich einfach weisse Personen nicht?
    Und was ist mit all den Personen die ich kenne die genau dasselbe erleben?
    Was ist mit meinen Freunden die obwohl Kinder, Job und Integration wöchentlich bis täglich kontrolliert werden während dem mir das zuletzt vor Jahren passierte?
    Oh vieleicht hätte ich noch sagen sollen das besagte Freunde devinitiv nicht so weiss sind wie ich...
    36 72 Melden
    • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 16.02.2017 22:47
      Highlight Deine objektive Wahrnehmung ist erschreckend!
      29 32 Melden
    • Libertas 16.02.2017 23:15
      Highlight Tja, die meisten Verbrechen werden halt nicht von Weissen begangen. Racial Profiling ist vollkommen legitim.
      51 49 Melden
    • satyros 17.02.2017 00:56
      Highlight @Libertas: Deine Aussage beisst sich in den Schwanz. Kriminalitätsstatistiken können nur Aussagen über aufgeklärte Straftaten treffen. Wer mehr kontrolliert wird, wird mehr erwischt und verurteilt. Zudem ist sie nicht überprüfbar, da in der Schweiz Straftaten statistisch nicht nach Hautfarben eingeteilt werden. Falsch ist sie wohl auch, da prozentual so wenige Nicht-Weisse in der Schweiz wohnen dürften, dass nicht einmal eine (unterstellt) höhere Kriminalitätsrate (bzw. Verurteilungsrate) zu einer absoluten Mehrheit der begangenen Verbrechen führen würde.
      16 31 Melden
    • flausch 17.02.2017 02:03
      Highlight @kristjan markaj
      Naja wenn du auf dem Land oder in der Agglo wohnst dan glaub ich dir wenn dus nicht verstehst, Aber ich Lebe in der Stadt und bin dank meinem Job fast Täglich in allen Stadtkreisen und nein ich glaube definitiv nicht das ich da was übersehe. Ich habe noch niemanden getroffen der hier lebt und dem das noch nicht aufgefallen ist.
      @Libertas
      Eigentlich sagt Satyros bereits fast alles. Nur kommt noch dazu das es bestimmte Straftaten gibt die nur Ausländer begehen können.
      Und nochmals Straftaten werden nur dort gefunden wo sie auch gesucht werden. Also garantiert nicht in der Fam.
      14 19 Melden
    • Chnebeler 17.02.2017 06:26
      Highlight Wenn man den Ausländeranteil in den Gefängnisssen mit dem Anteil an der Bevölkerung vergleicht, kann man nicht bestreiten, das racial profiling legitim ist. Zudem spielt nebst dem Aussehen auch das Verhalten eine Rolle, ob kontrolliert wird.

      Zudem basiert die Polizeiarbeit nunmal zu grossenteilen auf Vorurteilen und Vermutungen, welchen nachgegangen wird.
      Irgendwie müssen sie ja vorsortieren, wen sie genauer anschauen wollen.

      Es sollte auch nicht immer nur auf die schwarz/weiss Frage reduziert werden, den auch andere Personen sind betroffen.
      24 4 Melden
    • flausch 17.02.2017 12:21
      Highlight @chnebler
      1. Fragwürdig! Es ist logisch das bei Leuten die häufiger kontrolliert werden auch häufiger etwas gefunden wird, was dazu führt das bei diesen Leuten der Anteil an registrierter Kriminalität ansteigt. Was wiederum dan als Legitimation für geziehltere Kontrollen benutzt werden kann, was wiederum den anteil an Straftaten erhöht. Das heisst aber nicht das die anderen Gruppen weniger Straftaten begehen.

      2. Ja logisch braucht es die Vermutungen die frage ist ob den vermutungen Vorurteile zugrunde liegen und wenn ja ist das nicht legitim. Siehe vor dem recht sind alle gleich.

      3. Ja.
      1 6 Melden
    • Chnebeler 17.02.2017 20:25
      Highlight @flausch
      Zu Punkt 1
      Ihre Begründung ist absolut unlogisch, das würde ja heissen, wenn ich nur oft genug kontrolliert werde begehe ich auf einmal eine Straftat?

      Zu Punkt 2
      Ein Gefängnisaufenthalt bedingt in der Schweiz eine Verurteilung in einem Verfahren. Sprich rein auf Grund einer Personenkontrolle muss niemand ins Gefängnis. Nur wenn man etwas auf dem Kerbholz hat wird man Verurteilt.

      Meines Wissen sind in einem Rechtsstaat (z.B. Schweiz) alle gleich vor dem Gesetz, dies hat aber ebenfalls nichts mit einer Kontrolle zu tun.

      Ich kann ihren Einwand daher überhaupt nicht Verstehen.
      3 1 Melden
    • flausch 18.02.2017 01:44
      Highlight @chnebeler
      1. Unklare Schreibweise meinerseits. Mit Leute war nicht eine Einzelperson gemeint sondern eine Personengruppe.
      Es ist logisch das wenn du zwei Gruppen hast und von beiden jeweils 20% Drogen auf sich tragen du aber von einer Gruppe 10% kontrollierst und von der anderen 50%, das du bei letzterer mehr Straftäter findest. Dies ist pure Mathematik und damit wären wir beim Rechtsstaat.
      Ein staat der in der Rechtschreibung festhält das vor dem Gesetz alle gleich sind aber nicht alle Gruppen gleich behandelt, handelt nicht nach seinen eigenen Prinzipien.
      2.Untersuchngshaft bis zu 6 monate.
      3 2 Melden
    • Chnebeler 18.02.2017 21:17
      Highlight @flausch
      Ich glaube das wird nichts, wir werden niemals die selbe Meinung haben, bzw ich werde ihre Sichtweise niemals verstehen können.

      Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie vor lauter political correctness die Täter lieber zu Opfern machen, als sich einzugestehen, dass es möglich ist (Vermutung welche Statistich bewiesen ist), dass ausländische Mitbürger effektiv mehr Straftaten begehen.

      Trotzdem nochwas zum Thema Untersuchungshaft. Diese muss auch von einem Richter angeordnet werden, welcher den Einzelfall prüft. Also auch nicht anhand von racial profiling.
      2 0 Melden
    • flausch 19.02.2017 05:00
      Highlight @chnebeler
      zuerst: bitte sieze mich nicht! ich bin ein du und kein sie. ich bin zwar nicht Kommunist aber doch Arbeiterklasse (Respektive Prekariat) und auf der "Baustelle" wird nicht gesiezt.

      Und nein es geht nicht um PC, es geht um Rechtsstaat!
      Täter sind Personen und nicht diffuse (Rassistisch abgegrenzte) Personengruppen.
      Ja und Ausländische Mitbürger können prozentual per Person effektiv mehr Straftaten begehen, ganz einfach desshalb weil es straftaten gibt die nur Ausländer begehen können!

      Also nochmals: Vor dem "Recht" wären alle gleich wenn sie auch gleich behandelt würden.
      0 0 Melden
    • Chnebeler 19.02.2017 09:18
      Highlight Da ich eine gute Kinderstube genossen habe ist es für selbstverständlich eine mir unbekannte Person nicht zu duzen. Zudem entspricht das Sie den Regeln der Kommentarspalte.

      Ich kann aber natürlich gerne auf deinen Wunsch eingehen.

      Wie schon gesagt glaube ich es macht keinen Sinn das Thema mit dir weiter zu diskutieren.

      Vielleicht schaust du dir noch folgenden Link der Zahlen von 2011 an.

      https://www.vimentis.ch/d/publikation/338/Ausl%C3%A4nderkriminalit%C3%A4t+in+der+Schweiz+.html
      0 0 Melden
    • satyros 19.02.2017 10:02
      Highlight @chnebler: Das Problem an der Statistik ist, dass sie durch ungleiche Kontrollhäufigkeit verzerrt wird.

      Wegen der U-Haft: Ja, diese wird richterlich angeordnet. Allerdings (bei gleichen vorgeworfenen Delikten) häufiger gegen Ausländer. Grund dafür ist, dass man eher eine Fluchtgefahr annimmt, wenn jemand einen unsicheren Aufenthaltsstatus hat und in der Schweiz nicht verwurzelt ist.
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