International

Erschreckend: Für jeden vierten Europäer ist Sex ohne Einverständnis okay

Publiziert: 25.11.16, 17:32 Aktualisiert: 26.11.16, 16:56

Diese Brasilianerin protestiert mit dem roten Handabdruck gegen Gewalt an Frauen.  Bild: Leo Correa/AP/KEYSTONE

Wenn eine Frau nein sagt, meint sie vielleicht, und wenn sie vielleicht sagt, meint sie ja. Die Mentalität, die in diesem so alten wie sexistischen Spruch zutage tritt, ist heute überwunden. Das könnte man meinen, doch die Realität sieht anders aus. 

Die Realität ist erschreckend, wenn man dem Report der Europäischen Kommission Glauben schenken mag, der zum «Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen» veröffentlicht wurde. Über 27'000 Personen wurden in allen 28 EU-Ländern zu verschiedenen Aspekten geschlechtsspezifischer Gewalt befragt, unter anderem auch darüber, ob und in welchen Fällen Sex ohne Einverständnis gerechtfertigt sei. 

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Der «Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen» wird seit 1981 jährlich am 25. November abgehalten. An diesem Aktionstag sollen vor allem Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut, Femizid etc. zur Sprache kommen. 
(wikipedia)

Nicht weniger als 27 Prozent – das ist mehr als jeder Vierte – findet es in bestimmten Fällen in Ordnung, mit jemandem Sex zu haben, der sein Einverständnis dazu nicht gegeben hat. Und unglaubliche 7 Prozent sind der Meinung, nicht einvernehmlicher Sex sei dann gerechtfertigt, wenn jemand nachts allein draussen unterwegs ist. So etwas kann nur als Vergewaltigung verstanden werden. 

Alkohol, Drogen, provokative Kleider

12 Prozent sagten ja zur Frage, ob Sex ohne Einverständnis bei jemandem gerechtfertigt sei, der betrunken ist oder unter Drogen steht. Wenn jemand freiwillig mit nach Hause kommt, zum Beispiel nach einer Party, ist das für 11 Prozent ein ausreichender Grund für nicht einvernehmlichen Sex. Und 10 Prozent kamen zu diesem Schluss, wenn es um jemanden geht, der aufreizende Kleider trägt. 

Zusammenstellung der Resultate nach Geschlecht und Alter. Tabelle: Eurobarometer

Diese EU-weiten Durchschnittswerte sind schon erschreckend genug. Betrachtet man die Resultate in einzelnen Ländern, ergeben sich gewaltige Unterschiede: Während nur 6 Prozent der befragten Schweden Sex ohne Einverständnis in bestimmten Fällen für legitim hält, sind es in Rumänien, dem Schlusslicht, unfassbare 55 Prozent. 

Anteil der Befragten in Prozent, die Sex ohne Einverständnis in mindestens einer von mehreren Situationen für legitim halten.    Karte: Eurobarometer

In Europa scheint es in dieser Angelegenheit offenbar ein Ost-West-Gefälle zu geben. In Spanien, Slowenien, Irland, den skandinavischen Ländern und in den Niederlanden ist Sex ohne Einverständnis deutlich verpönter als in den meisten osteuropäischen Ländern – und Belgien. In der Schweiz wurde niemand befragt. 

Massnahmen der EU

Die EU will laut Justizkommissarin Vera Jourová im kommenden Jahr zehn Millionen Euro ausgeben, um häusliche und sexuelle Gewalt zu bekämpfen und die Opfer zu unterstützen. Zudem will Jourová die Gewalt gegen Frauen durch ein Paket von Massnahmen zurückdrängen, unter anderem durch den Hashtag #SayNoStopVAW und die Publikation einer Studie über geschlechtsspezifische Gewalt im Sport

(dhr)

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600
  • Lorent Patron 27.11.2016 14:54
    Highlight Watson fällt auf Fakenews rein:

    "Erschreckend: Für jeden vierten Europäer ist Sex ohne Einverständnis okay"

    Tatsächlich handelt es sich hier um eine Falschmeldung.

    Die Aussage ist unwahr und lässt sich nicht aus den empirisch erhobenen Daten herleiten (findet sich allerdings sinngemäss im EU-Barometer).

    Die eigentliche Story wäre:

    EU-KOMMISSION PRODUZIERT FAKE-NEWS!

    Aus QB8.3 liesse sich gleichermassen barometermässig herleiten, dass jeder zehnte Europäer glaubt, Sex vor der Ehe sei verboten, bzw. umgekehrt jeder Zehnte findet, erzwungener Sex während der Ehe dürfe nicht strafbar sein.
    9 3 Melden
    600
  • speaker33 27.11.2016 01:51
    Highlight "Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast"
    9 6 Melden
    600
  • Rabbi Jussuf 26.11.2016 14:29
    Highlight R&B
    Danke für den Hinweis.
    Damit sieht es natürlich völlig anders aus.
    Antwort auf QB10: Ja, ich glaube, dass es Personen gibt, die in bestimmten Situationen Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung für gerechtfertigt halten.
    Dies wird im Summary kurzerhand dazu gemacht: "Mindestens einer von zehn Befragten
    denkt, dass Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung gerechtfertigt ist, wenn ..."

    Das ist doch etwas vollkommen anderes als uns der Artikel und die Befragung suggerieren.

    Jedenfalls wird durch diese Befragung klar, wo die EU ihr Geld sinnlos verlocht.
    20 6 Melden
    • koks 26.11.2016 15:35
      Highlight ideologische propaganda. wie das resultat sein muss war klar, bevor die studie in auftrag gegeben wurde. feminismus trifft totalitäre eu-bürokraten: schlimmer kanns wohl nicht kommen. dagegen ist trump ein waisenkind.
      22 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.11.2016 18:07
      Highlight koks
      So blöd die Umfrage ist, so ist sie dennoch keine Propaganda mit vorgegebenem Resultat.
      5 11 Melden
    • stadtzuercher 26.11.2016 18:12
      Highlight Die Studie ist recht kompliziert und verfänglich geschrieben. Die Kundgabe freier Meinungsäusserung sieht wohl anders aus.
      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.11.2016 18:12
      Highlight Rabbi: "Jedenfalls wird durch diese Befragung klar, wo die EU ihr Geld sinnlos verlocht."
      Damit meine ich nicht die Massnahmen, sondern solche Studien.

      Über den Sinn oder Unsinn der Massnahmen kann man weiter diskutieren. Sicher ist, dass es Massnahmen braucht. Aber um das zu wissen hätte man diese Studie nicht gebraucht.
      7 1 Melden
    600
  • flugsteig 26.11.2016 11:33
    Highlight Heisst denn sex without consent dass jemand nicht explizit ja gesagt hat, oder dass er gezwungen wurde?
    Ich habe noch nie und werde auch nie, mit jemandem Geschlechtsverkehr gegen seinen Willen haben. Aber ich hatte schon oft Sex ohne ein ausdrückliches ja, dass geht bei mir meistens ohne grosse Worte vonstatten. Das ist eine ernst gemeinte Frage.
    59 1 Melden
    • koks 26.11.2016 15:37
      Highlight es passt zu den immer abstruser werdenden verantwortlichkeitsklagen und -absicherungen unserer zeit. kein handwerker, der nicht erst 10 unterschriften braucht, um sich gegen anwälte des kunden abzusichern. in zukunft also - den feministen sei dank - noch ein formular vor dem geschlechtsverkehr.
      16 15 Melden
    • night_owl 26.11.2016 16:20
      Highlight Ich denke damit sind beispielsweise Frauen gemeint, die sehr betrunken – vielleicht nahezu bewusstlos – sind und sich daher nicht körperlich wehren. Was aber natürlich nicht heisst, dass sie mit Sex einverstanden sind.
      10 0 Melden
    • Citation Needed 26.11.2016 17:17
      Highlight Flugsteig: es heisst bestimmt, dass man die Einwilligung zum Sex nicht schriftlich abgegeben hat, also Sex ohne Vertrag hatte. Meinst Du nicht? Ist ja nicht klar genug.
      (....)
      Für wie doof hältst Du die Umfrageteilnehmer? Oder willst Du das Resultat nicht wahrhaben? Es heisst ja nicht, dass die Sex ohne Consent (=Einwilligung, ob nun schriftlich, mündlich, non-verbal, einfach EINWILLIGUNG.) hatten, nur, dass die sich Gründe dafür vorstellen könnten. Das ist an sich schon traurig genug, finde ich.
      6 11 Melden
    • ThomasHiller 02.12.2016 00:19
      Highlight @flugsteig: Common Sense: Ich denke, du wirst schon merken, wenn die Frau auch ohne ein "Nein" zusagen einfach nicht will: oder anders herum: am Mitmachen wirst du ihr "ja" erkennen.
      Gibt es nach gesundem Menschenverstand Zweifel daran, dann solltest du ein gewolltes "nein" der Frau ernsthaft in Betracht ziehen...
      2 0 Melden
    • flugsteig 02.12.2016 12:53
      Highlight @ThomasHiller
      Das hab ich damit nicht gemeint. Was mir nicht klar ist, ist die Definition von sex without consent...
      0 0 Melden
    • ThomasHiller 02.12.2016 16:16
      Highlight consent = Einwilligung
      "sex without consent" = Vergewaltigung
      Wenn du mit deiner Frau/Feundin rummachst wird das auch gehen ohne das du sie schriftlich vorher um Erlaubnis bittest. Wie gesagt, gesunder Menschenverstand sollte reichen.
      0 0 Melden
    600
  • R&B 26.11.2016 10:41
    Highlight @watson (dhr):
    Sie schreiben "Nicht weniger als 27 Prozent – das ist mehr als jeder Vierte – findet es in bestimmten Fällen in Ordnung, mit jemandem Sex zu haben, der sein Einverständnis dazu nicht gegeben hat."

    Dies stimmt m.E. so nicht.

    Lesen Sie bitte die Frage QB10 im Report: http://ec.europa.eu/COMMFrontOffice/publicopinion/index.cfm/Survey/getSurveyDetail/instruments/SPECIAL/surveyKy/2115

    Frage QB10: "Es gibt Personen, die finden dass Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung unter bestimmten Umständen gerechtfertigt ist. Glauben Sie, dass dies auf folgende Situationen zutrifft?"
    30 0 Melden
    • R&B 26.11.2016 12:40
      Highlight ...und somit wird abgefragt, was die befragten Personen DENKEN, warum ANDERE nicht einvernehmlichen Sex haben.
      Anders gesagt: Es stimmt nicht, dass 27% der Europäer nicht einvernehmlichen Sex in Ordnung finden.
      Dieser Artikel ist m.E. völlig irreführend.
      42 2 Melden
    • Citation Needed 26.11.2016 17:07
      Highlight dies = dass es ok ist, Sex ohne Einverständnis zu haben.
      So eindeutig andersrum ist das nun wirklich nicht zu verstehen. Als ob man sich für eine Umfrage in Täter einfühlen müsste, um zu erheben, was Leute glauben, warum andere Leute etwas tun? Ähm.. ein bisschen konstruiert, diese Lesart.

      Dabei finde ich tatsächlich, die Formulierung dürfte eindeutiger & klarer sein. Aber so eindeutig uneindeutig wie ihr hier tut, ist sie halt auch nicht. Es gab ja auch etwas Kontextinfo für die Befragten, die wussten schon, worauf sie antworteten.
      1 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.11.2016 18:04
      Highlight Citation
      "Als ob man sich für eine Umfrage in Täter einfühlen müsste, um zu erheben, was Leute glauben, warum andere Leute etwas tun?"
      Wenn du dich nur ein bisschen eingelesen hättest, dann wüsstest du, dass es noch verrückter ist - und nicht so, wie du denkst, dass es sein sollte.
      Es geht darum, was die Befragten denken, was andere denken - nicht um das, was andere tun.

      Lies doch ganz einfach die Frage nochmals, die R&B zitiert hat.
      7 3 Melden
    • Citation Needed 26.11.2016 19:21
      Highlight Rabbi: "Some people believe that having sexual intercourse without consent may be justified in certain situations. Do you think this applies to the following circumstances?" - darauf sind mehrere Antworten möglich wie: die Person hat getrunken / ist sexy gekleidet / ging freiwillig mit in die Wohnung.. etc.
      Wenn ich also z.B. ankreuze: "None of these" (wie die schlagende Mehrheit der Frauen und Männer in der EU) - dann entspricht das doch meiner Auffassung (bzw. derer dieser Mehrheit), und nicht meiner Vermutung, was die denken, die sex ohne consent ok finden. Wär ja widersprüchlich..
      2 5 Melden
    • Citation Needed 26.11.2016 19:37
      Highlight 2: Rabbi: Ich bin schon der Auffassung, dass die Leute IHRE HALTUNG dazu, ob und wodurch Sex ohne Consent entschuldbar ist, angegeben haben. Und nicht etwa versuchen, die Gründe anderer zu 'erraten'.

      Was für mich am Artikel tendenziös wirkt ist viel eher, dass in der Frage QB10 das Geschlecht des Opfers nur in den letzten zwei Zusatzfragen enthalten ist (die mit domestic violence). Alle Antworten davor sind bezügl. Opfer geschlechterneutral. Dennoch wird ein Bezug zu Gewalt an Frauen hergestellt. Da müsste man den Rest der Studie kennen, um zu verstehen, ob es diesen Bezug gibt oder nicht.
      2 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.11.2016 21:16
      Highlight Lesen Sie einfach die ganze Studie, dann wird auffallen, dass sehr oft nach der MEINUNG gefragt wird (QB1,2,6,)
      Und schauen Sie sich QB8 an, da wird in etwa das gefragt, was Sie meinen im QB10 herausgelesen zu haben.
      Da sehen die Resultate ganz anders aus!
      Da werden sogar anzügliche Bemerkungen von nahezu 90% als falsch angesehen.
      Und 27% dieser Leute sollen Sex ohne Einwilligung für gerechtfertigt befinden?
      Das glauben Sie wohl selbst nicht!
      Sicher kommen die merkwürdigen Zahlen in QB10 auch durch das Missverständnis zustande, dem auch Sie aufgesessen sind.

      Die Frage ist schlicht unmöglich.
      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.11.2016 21:52
      Highlight Das noch:
      Es handelt sich (ziemlich sicher) um eine getrennte Frage:
      QB3: Sind Sie der Meinung, dass häusliche Gewalt gegen Frauen ... nicht akzeptabel ist und dass sie immer durch das Gesetz bestraft werden sollte?
      In der Tabelle handelt es sich nur um eine Aufschlüsselung in Bezug auf QB10. Die Zahlen gäben sonst definitiv keinen Sinn mehr.

      10% derer, die domestic violence gegen Frauen nicht akzeptabel finden, haben die Frage mit den sexy Kleidern angekreuzt. Das sind 10% von 84% der Befragten.
      Das könnte unmöglich sein, wenn QB10 so verstanden würde, wie Sie meinen.
      7 2 Melden
    • Spooky 27.11.2016 00:02
      Highlight Der Kommentar von R&B müsste eigentlich als Highlight markiert werden.
      9 2 Melden
    • Citation Needed 27.11.2016 14:40
      Highlight Rabbi: jetzt nimmt's mich wirklich wunder und ich würde gern die ganze Studie lesen (obwohl ich nun wirklich besseres zu tun.. aber lassen wir's).. Nur ist heute der Server der Europ. Kommission scheinbar nicht erreichbar. R&Bs Link tat schon gestern nicht.
      Antwort wird also vertagt.
      3 0 Melden
    • Citation Needed 27.11.2016 17:41
      Highlight Immernoch unmöglich, irgendwo Fragen abzurufen. Wenn also jemand der Eingeweihten hier einen FUNKTIONIERENDEN LINK zu den Fragen des Surveys hat: ich nehme dankbar ab!
      2 0 Melden
    • R&B 28.11.2016 11:38
      Highlight @citation needed: jetzt geht der link wieder
      2 0 Melden
    • Citation Needed 28.11.2016 14:24
      Highlight Danke!
      1 0 Melden
    • Citation Needed 28.11.2016 15:17
      Highlight Okee. Habe jetzt nicht nachgerechnet, aber die Fragen (in EN) nachgelesen. Und.. sorry folks, I maintain my position!
      :-)
      My position: Fragen, bes. QB10, schlecht formuliert aber doch verständlich. Zudem: wurden die Leute nicht von trained pollsters befragt? Das hilft besser gegen Missverständnisse als wenn ein Mensch allein vor dem Zettel hockt.

      Also: bei QB10 wird danach gefragt, in welchen Situationen der/die Befragte Sex ohne consent vertretbar findet. Es geht um die Haltung der Befragten selbst. BASTA.

      So leid es mir tut, ihr müsst mich wieder blitzen.. :-/
      I tried my best!!
      2 1 Melden
    • Citation Needed 28.11.2016 15:30
      Highlight Rabbi, eine Präzisierung: Ich denke auch nicht, dass die Fragen QB3 und QB10 gekoppelt sind. Das wäre absurd!

      Zu QB8: die Frage ist wie QB10 darauf angelegt, die Haltung der Befragten zu ermitteln. Man muss zwar zusätzlich 'erraten', ob etwas legal ist oder illegal, man muss aber vor allem Stellung beziehen, ob man genannte Handlungen richtig oder falsch findet: "...please tell whether you think it is wrong and is already against the law, it is wrong and should be against the law, it is wrong but should not be against the law, it is not wrong and should not be against the law."

      0 0 Melden
    • Citation Needed 28.11.2016 15:46
      Highlight Rabbi:
      Dass bei QB8.1 soviele gegen verbale sexuelle Belästigung sind (ihr Beispiel) ist erfreulich. Da geht es aber um die unbekannte fremde Frau auf der Strasse. Frage QB10 betrifft aber eine Anmache-Situation.
      Darum ist es nicht zwingend widersprüchlich, dass ü90% bei QB8 (Teilfrage) dagegen sind, aber nur ca. 70% bei QB10.

      Bedenkt man z.B., dass mehr Vergewaltiger Bekannte sind als Fremde, dann ist QB8 im Bereich Strasse angesiedelt, wo man Fremde verbal eher respektiert, während QB10 den 'Nahkampf' betrifft, wo Grenzen eher überschritten werden, im Guten und leider im Schlechten..
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.11.2016 17:49
      Highlight Ich beharre auch!
      QB8 ist eindeutig. Darum finden dort auch 95%, dass Sex erzwingen mindestens falsch ist.
      Warum dann in QB10 nochmals ähnliche Situationen abfragen?
      Und die Formulierung der Frage QB10 ist so eindeutig - wenn man sie genau liest, ob Englisch oder Deutsch.
      Ich hab FR und ES nachgeschaut, dort ist es noch eindeutiger formuliert.
      0 0 Melden
    • Citation Needed 28.11.2016 20:36
      Highlight Rabbi, dann erkläre mal, worauf Du beharrst.
      :-)
      Bisher hast Du v.A. auf meine 'Irrtümer' oder auf noch 'erschreckenderes' hingewiesen, dieses aber nicht ausgeführt. Nur zwecks Klärung..

      Und QB8.3, 'Sex erzwingen', ist eine Frage mit 4 Antwortmöglichkeiten (von wrong/illegal bis not wrong/should not be illegal..).
      QB10 fragt, wann Sex ohne Consent acceptable sei und bietet 10 Antwortmöglichkeiten pro, eine contra, eine neutral.
      Erstens ist die Frage präziser und zweitens nicht vergleichbar: wer Sex ohne consent ok findet, der hat ja nicht den Eindruck, etwas zu erzwingen..
      0 0 Melden
    • Citation Needed 28.11.2016 20:58
      Highlight FR, ES und PT hab ich auch gelesen, die Übersetzungen sind vergleichbar. Es bleibt genau gleich eindeutig oder uneindeutig. Wäre das 'Einfühlen' gemeint, es müsste m.E. ein Bezug zu diesen 'some people' in den zweiten Teil der Frage..

      Die Formulierung ist schlecht. Unbestreitbar. Dennoch..

      Kommt hinzu: in Irland, England, Deutschland.. überall wird medial die Lesart der EU Kommission vertreten. Nur ein Grüppli Watson-User findet den Fehler (Asterix und Obelix!!). ;-)
      Kann sein, aber hätten es inzwischen nicht auch andere bemerkt? It's highly unlikely..
      0 0 Melden
    • R&B 28.11.2016 23:57
      Highlight The epic battle continues
      1 0 Melden
    • Citation Needed 29.11.2016 00:26
      Highlight R&B: haha.. jetzt rechne ich mit Obelixs Kinnhaken!
      0 0 Melden
    • lilie 29.11.2016 08:30
      Highlight Vielleicht kann ich als Fachfrau für solche Fragebogen etwas zur Klärung beitragen: Die Formulierung "Es gibt Leute, die dies und jenes denken" setzt man ein, wenn man den Befragten den Weg ebnen will, eine sozial eher unerwünschte Antwort zu geben (die FB-Gestalter dachten also, dass sich vielleicht niemand getrauen würde zuzugeben, dass sie Sex ohne Einverständnis manchmal OK finden, wollten aber genau das ja hören).

      Durch die Formulierung "Es gibt Leute" wird suggeriert, dass es andere gibt, welche es OK finden, also "darf" der Befragte es auch OK finden.

      (Fortsetzung folgt)
      1 0 Melden
    • lilie 29.11.2016 08:41
      Highlight Teil 2: Nun ist aber die Frage so ungeschickt gestellt, dass es tatsächlich zwei Lesarten gibt: Soll ich als Befragter die Meinung der andern einschätzen oder meine eigene angeben?

      Die FB-Gestalter wollten natürlich die Meinung der Befragten selbst hören, aber durch die verwirrende Formulierung haben bestimmt jede Menge Leute die angenommene Meinung von anderen angekreuzt. Daher die hohe Zustimmungsrate.

      Was lernen wir daraus?:
      1. Umfragen gestalten ist nicht einfach
      2. Nicht immer antworten die Leute auf die Frage, die der Forscher eigentlich stellen wollte

      Ihr hattet also beide recht. :)
      2 0 Melden
    • Citation Needed 29.11.2016 09:44
      Highlight Vielen Dank, Lilie! Und ein Hoch auf die Fachleute!
      :-)
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.11.2016 09:45
      Highlight lilie
      Darauf, denke ich, können wir uns einigen.

      Da geht eine Umfrage raus mit einer derart ungeschickten Frage, zumal in anderen Fragen auch noch die Meinung der anderen abgefragt wurde, und wird nicht korrigiert?
      Das Trara aber veranstalten die Medien, nicht die Studie, die ja eher davon ausgeht, dass sich die Situation verbessert hat.
      1 0 Melden
    600
  • Double Dutch 26.11.2016 08:48
    Highlight In 20 Minuten wird dieser Grafik anders dargestellt, so werden wir von die Medien...............😩🤐
    25 6 Melden
    600
  • ThomasHiller 26.11.2016 00:50
    Highlight Da interessiert mich eigentlich nur eins:

    Macht es denn Spass, Sex mit einer Frau zu haben, die nicht will ????

    Irgendwie ist doch Sex eine Sache, die auf Gegenseitigkeit beruht. Frei nach dem Motto "das alte rein-raus-Spiel" ist ja eher nicht das, was einem neben rein körperlicher auch innere, geistige Befriedigung gibt.

    So ohne Spass der Partnerin kann ich auch einen Porno gucken. Da gibt's wenigstens keine Gegenworte und meine Fantasie ist frei.
    Aber so gegen den Willen der Frau ? Ich weiß ja nicht, klingt für mich nach nach komischen Leuten, die in Anstalten besser aufgehoben sind.
    43 3 Melden
    600
  • Spooky 26.11.2016 00:26
    Highlight "Die Realität ist erschreckend, wenn man dem Report der Europäischen Kommission Glauben schenken mag"

    Wer diesem Report glaubt, ist selber schuld.
    23 42 Melden
    • RobinBurn 26.11.2016 10:44
      Highlight Weshalb sollte man nicht?
      7 9 Melden
    • Fabio74 26.11.2016 11:06
      Highlight Und warum solls nicht wahr sein? Weil es aus der bösen EU kommt oder weil nicht sein kann was nicht sein darf??
      8 10 Melden
    • Spooky 26.11.2016 17:52
      Highlight @Robin Burn @Fabio74
      Dieser Report ist reiner dubioser Geldtransfer. Die Befragten sagen nicht die Wahrheit, weil sie die Wahrheit gar nicht kennen. Der Anteil der Männer, die so denken, ist viel höher. Aber die Männer denken vorteilhafter von sich selber, als sie sind.

      Die Frauen sind nach Zehntausenden von Jahren Unterdrückung dermassen konfus, dass sie nicht mehr wissen, ob sie Ja oder Nein sagen sollen - weil die Natur von ihnen verlangt, Kinder zu kriegen. Und der Natur ist es übrigens egal, ob die Kinder per Vergewaltigung auf die Welt kommen oder per Liebe.
      4 10 Melden
    600
  • kaiser 25.11.2016 23:18
    Highlight Ein Viertel aller Opfer von häuslicher Gewalt sind Männer gemäss BfS. Die Dunkelziffer dürfte gross sein. Im Report wurde leider nur gefragt ob Frauen-Anlaufstellen bei Gewalt bekannt sind. Warum wurde nicht gefragt ob Männer-Anlaufstellen bekannt sind? Warum wurde auch nicht gefragt wann Gewalt gegen Männer eher passieren - sondern nur bei Gewalt gegen Frauen? Ist das ein Tabuthema oder weshalb sind diese Fragen nur Frauenbezogen gestellt worden (inkl. "Sexual harassment")?
    22 34 Melden
    • RobinBurn 26.11.2016 10:51
      Highlight Weil die Männer tatsächlich "nur" ein Viertel ausmachen, wobei psychische Gewalt mitgezählt wird. Weil es bei diesem Artikel NICHT um häusliche Gewalt geht, sondern um Vergewaltigungen...
      Merken Sie eigentlich, dass es kontraproduktiv ist, wenn Sie darauf bestehen, dass das Thema "Vergewaltigungen von Frauen" unwichtig sei und man stattdessen auch mal über männliche Opfer von Gewalt sprechen soll. Viel besser wäre es doch zu sagen: "Ich verurteile Gewalt gegen Frauen und ich verurteile Gewalt gegen Männer, lasst uns was tun." Dann wären Sie tatsächlich Feminist und würden Position beziehen.
      23 7 Melden
    • koks 26.11.2016 15:39
      Highlight 25% aller befragten Frauen in der Studie heissen Gewalt gegen Männer gut. Aber das ist in einer feministischen Welt natürlich tolerierbar.
      12 8 Melden
    • Citation Needed 26.11.2016 16:50
      Highlight Kaiser: "Häusliche Gewalt" ist ja nicht dasselbe wie "Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung". ...
      Wieso kommt eigtl. JEDESMAL, wenn es irgendwie annähernd um sexuelle Gewalt gehen könnte, irgendeiner mit der Klage, man wolle Gewalt an Männern totschweigen??

      Wenn ich sage, ich mag Tee sehr gern. Fordere ich dann, Kaffee zu verbieten?
      NEIN.

      Aber scheinbar sagt in Deinem Universum jedeR, der/die sich zu Gewalt an Frauen äussert, bei den Männern gäbe es sowas nicht, etc..

      Dabei ist es wie beim Kaffee und beim Tee, es sind zwei verschiedene Tassen, so don't mix 'em, please!
      5 5 Melden
    • RobinBurn 26.11.2016 16:50
      Highlight Natürlich ist es das nicht! Genau dafür steht Feminismus! Es ist die Idee, dass Männer und Frauen dieselben Chancen, Rechte und Pflichten haben und ihr Leben frei bestimmen sollten... Ich verstehe einfach nicht, was so viele dagegen haben können...
      Und mir geht es nur darum, aufzuzeigen, dass viele dazu tendieren ein Thema als unwichtig darzustellen mit dem Hinweis auf ein anderes Thema...
      Wiederum wäre es klüger von Ihnen, statt Feministen und mich anzugreifen, auch darauf aufmerksam zu machen, aber ohne Feminismus zu verurteilen und Gewalt gegen Frauen als vernachlässigbar darzustellen.
      4 6 Melden
    • RobinBurn 26.11.2016 22:49
      Highlight @Citation Neede
      Danke Danke Danke!!
      Echt, ichh finde das so wertvoll, dass man ignoranten Leserkommentaren entgegensteht, damit Watson nicht wie 20Minuten wird. Also nochmal danke!
      2 6 Melden
    • kaiser 26.11.2016 23:34
      Highlight In der Studie/Report gibt es 3 Fragen welche nur zu den Frauen, nicht aber zu den Männern gefragt wurde - obwohl es auch Männer betrifft. Ohne Aufschrei bleibt aber die Frage: Warum wurde dies nicht gefragt? Wenn es "ignorant" von mir ist, dies aufzuzeigen, dann tut es mir Leid. Danke!

      Ich habe nicht den Artikel kritisiert sondern den Report. Bitte hier auch nicht Tee und Kaffee vermischen. Danke!
      7 1 Melden
    • Citation Needed 27.11.2016 14:50
      Highlight RobinBurn: :-)
      0 0 Melden
    • Citation Needed 27.11.2016 15:10
      Highlight Kaiser: Ich finde übrigens tatsächlich, dass Frauengewalt und männliche Opfer Tabuthemen sind. Dennoch muss nicht jede Studie Männer und Frauen gleich behandeln, es kommt auf die Fragestellung an.
      Aktuell sind die Server der Europ. Kommission down, keine Ahnung also, wie die Fragestellung der Studie genau lautet. Will man aber die Situation der Frau untersuchen, dann dürfen Fragen einseitig sein.

      Sogar beim Thema Klitorisbeschneidung gibt es Stimmen die fordern, man müsse Vorhautbeschneidung auch erwähnen, sonst werde diese Problematik vernachlässigt.. WTF?
      Nein. Einfach nein.
      0 0 Melden
    • Citation Needed 28.11.2016 15:51
      Highlight Kaiser: so, Server wieder up.. Beim Survey geht es um gender-based violence. Bei vielen Fragen steht 'violence against women' im Einleitungstext. Scheinbar war die Studie weitgehend so angelegt, dass man nicht die Rolle beider Geschlechter gleichzeitig untersucht, sondern sich hier auf die Frau als Opfer konzentriert. Das geht aus den oben abgedruckten Auszügen nicht hervor, im Gesamtkontext der Studie aber ist es ersichtlich.
      0 0 Melden
    600
  • deleted_991407879 25.11.2016 22:54
    Highlight Sehr schlimm. Und Trump befeuert diese Haltung noch. Wo sind all die Blumen hin? Warum ist die Welt dermassen am Arsch? Die Menschheit ist völlig kirre geworden. Dabei könnten wir alle es so gut haben. Es ist himmeltraurig.
    84 35 Melden
    • Datsyuk 25.11.2016 23:50
      Highlight Herr Earp, ich mag ihre Beiträge!
      12 7 Melden
    • Too Scoop 26.11.2016 00:15
      Highlight Die Menschheit war schon immer kirre. Aber sie haben damit völlig recht.
      13 0 Melden
    • Saja: 26.11.2016 08:47
      Highlight Ich stimme Ihnen zu, dass es schlimm ist. Aber wenn man es historisch betrachtet, ist es in den letzten 50 Jahren mitunter seit den enormen Bemühungen der 68er-Bewegung sogar um einiges besser geworden. In der Schweiz ist die Vergewaltigung in der Ehe seit 1992 'immerhin' strafbar. (Die SVP war übrigens damals gegen diesen Fortschritt).
      30 3 Melden
    600
  • PeterLustig 25.11.2016 22:39
    Highlight #StopViolenceAgainstHumans
    45 9 Melden
    600
  • Rendel 25.11.2016 22:36
    Highlight Schaut euch die Studie an, wenn ihr Zeit habt und es euch interessiert. Der Bericht hier ist nicht viel wert und die Grafik die ausgesucht wurde, ist nicht eine Schlussgrafik sondern, eine spezielle Gruppe, die dargestellt wird. Häusliche Gewalt finden nämlich so etwa 80% der Teilnehmer unakzeptabel, unabhängig vom Geschlecht.

    Man dürfte schon von Journalisten erwarten, dass sie so eine Studie genau studieren und dann eine saubere Zusammenfassung publizieren und nicht so einen Schrott.
    95 0 Melden
    • strudel 25.11.2016 23:59
      Highlight Ja aber wenn man das täte könnte man sich nicht so schön empören.
      26 1 Melden
    • Awesomeusername 26.11.2016 06:36
      Highlight ja das sind dann aber immer noch 20% wo in die andere Richtung tendieren. Immer noch viel zu viel.
      7 1 Melden
    • Citation Needed 27.11.2016 20:17
      Highlight Rendel, hast Du einen funktionierenden Link? Heute war die Studie nicht aufrufbar. Merci...
      0 0 Melden
    • Rendel 27.11.2016 21:33
      Highlight Nein, Citation Needed, die Studie ist derzeit nicht mehr abrufbar. Auch nicht über die EU Seite.
      2 0 Melden
    • Citation Needed 28.11.2016 17:03
      Highlight danke, Rendel, inzwischen ist alles wieder abrufbar. Und ich schlauer. Auch schön!
      :-)
      0 0 Melden
    600
  • Macke 25.11.2016 22:19
    Highlight Falls jemand Mühe mit dem Konsens-Prinzip hat, gibt es ein sehr tolles Video dazu:


    Dieses Video der englischen Polizei verdeutlicht anschaulich, wie einfach ein "Nur ja heißt ja" zu verstehen ist und was Konsens bedeutet.
    52 6 Melden
    • Saja: 25.11.2016 22:59
      Highlight Das ist grundsätzlich ein gutes Video. Aber wäre ich ein Mann hätte ich es gern konkreter. Oft wird ja nicht konkret gefragt und geantwortet 'Willst du Sex' - 'Ja' - 'Nein'. Oder nicht? Hatte ich immer Konsens, der von der Norm abwich oder wie? Ich würde den Männern raten auf Worte, aber auch auf die Augen, Mimik und Körperverhalten allgemein zu achten, dann merkt man das. Oder ist das ein doofer Tipp?
      25 6 Melden
    • Datsyuk 25.11.2016 23:52
      Highlight Saja, ich finde deine Idee nicht schlecht.
      5 2 Melden
    • Macke 26.11.2016 09:52
      Highlight Ich habe mir auch lange überlegt, ob es allgemeingültige Signale gibt. Aber meiner Meinung nach gibt es sie nur dann, wenn man sie vorher miteinander abgesprochen hat. Wenn ich einen Zungenkuss erwidere, dann muss ich noch keinen Sex wollen etc. Und deshalb bin ich je länger je mehr davon überzeugt, dass der einzige Weg um sexuellen Konsens zu erreichen, das Sprechen darüber ist. Aber ich lasse mich gerne von euch überzeugen.
      9 1 Melden
    600
  • pachnota 25.11.2016 21:16
    Highlight Es erstaunt mich, das diese Studie nach Nationalitäten aufgeschlüsselt ist.
    So etwas gillt doch heute als Rassistisch? ; )
    31 91 Melden
    • auslandbasler 25.11.2016 22:56
      Highlight Es wurde nach Ländern, nicht nach Nationalitäten ausgewertet. Kleiner aber feiner Unterschied
      63 8 Melden
    • pachnota 26.11.2016 08:59
      Highlight Heuchelei?
      3 11 Melden
    • R&B 26.11.2016 10:33
      Highlight Group hug für pachnota. Er braucht wieder Aufmerksamkeit und Liebe.
      2 5 Melden
    • Fabio74 26.11.2016 11:09
      Highlight Falls du es nicht verstehst, bald ist Weihnachten. Schenk dir was Gutes
      2 5 Melden
    600
  • Saja: 25.11.2016 20:16
    Highlight Was die Studie aushebelt, ist die Ausrede 'Wenn man halt so und so weit ist, oder die Frau dies oder das trägt, kann man sich als Mann nicht mehr beherrschen'.
    Kann man(n) scheinbar sehr wohl: In Kulturen in denen die Frau generell eher als Subjekt denn als Objekt gesehen wird (Schweden z.B.) scheint das recht gut zu funktionieren...
    107 22 Melden
    • Santale1934 25.11.2016 21:25
      Highlight Warum werden solche Kommentare geblitzt? Würde mich interessieren, warum ihr (Blitzer) anderer Meinung seid.
      Denn Saja hat mit dieser Aussage vollkommen recht.
      55 12 Melden
    • Nicolas93 25.11.2016 21:40
      Highlight Stimmt, kann ich absolut bestätigen!
      Grüsse aus Vänersborg, 🇸🇪
      36 10 Melden
    • Herr Fluri 26.11.2016 06:52
      Highlight Ironischerweise ist die Vergewaltigungsrate in Schweden Europaweit am höchsten...
      13 4 Melden
    • E. Edward Grey 26.11.2016 07:21
      Highlight @Saja: hab nicht geblitzt, aber: in verschiedenen Ländern geht die Post anders ab. Dadurch ist auch die Erwartungshaltung eine andere und dadurch (ohne Wertung , rein aus der Beobachtung) die Toleranzschwelle. Gründe: kulturelle Unterschiede erscheinen oft als Argument, wirken letztendlich aber doch vorgeschoben. Wirtschaftliche Instabilität wirkt plausibler in der Beobachtung, was Frauen leichter zum Opfer werden lässt und sie sich gezwungenermassen in dieser Rolle gefangen geben.

      Trotzdem empfehle ich die Studie zu lesen und nicht diesen Artikel, um die richtigen Schlüsse ziehen zu können.
      9 2 Melden
    • Saja: 26.11.2016 08:25
      Highlight Herr Fluri: Zu Statistiken muss man immer lesen, wie die Zahlen zustande kommen. Zu der hohen Vergewaltigungsrate in Schweden habe ich mal geforscht. Die ist deswegen so hoch, weil die SchwedInnen Vertrauen ins (juristische) System haben, eine Vergewaltigung zu melden 'lohnt' sich dort auch, anders als in anderen Ländern wird man während allfälligen Prozessen ernster genommen. Ausserdem wird dort, im Gegensatz zu anderen Ländern, jeder Akt einzeln gezählt. Wird eine Frau von demselben Mann x mal vergewaltigt, wird jedesmal in die Bücher eingehen.
      14 5 Melden
    • Saja: 26.11.2016 08:37
      Highlight Herr Grey: Meine These hat ein lange, berechtigte Tradition, die ich genau studiert habe. Ihre fällt schon in sich zusammen, wenn man die prekäre wirtschaftliche Situation in Spanien anschaut. Das führt dort scheinbar auch nicht dazu, dass man das Gefühl hat, den Frust an den Frauen auslassen zu können. Frauen werden vor allem anderen weniger leicht zum Opfer, wenn man Sie (kulturell wie auch individuell bedingt) respektiert, wenn man sie als gleichwertige Wesen, als Subjekte versteht. Alles andere ist Ausrede.
      9 1 Melden
    • E. Edward Grey 26.11.2016 09:20
      Highlight 5 Jahre Wirtschaftskrise kehren noch keine gesellschaftlichen Werte um.
      Sie haben eine Idealo-These, jedoch skizzieren die keinerlei Weg dorthin. Kultur wird nicht definiert, sie wächst, aus den Verhältnissen heraus.
      5 5 Melden
    • Saja: 26.11.2016 09:45
      Highlight Sie nennen es Umkehr von gesellschaftlichen Werten. Ich würde sagen, Sie versuchen die Gewalt an Frauen mit wirtschaftlich prekären Verhältnissen zu erklären (und auch zu rechtfertigen).
      Schauen Sie sich die Liste genau an. Ihrer These nach müsste sich ein arm-reich Gefälle äquivalent zu der Gewaltbereitschaft gegen Frauen abzeichnen. Tut es aber nicht.
      Bei 0 anzufangen würde diese Kommentarspalte sprengen. Für Schweden: Schweden fördert, ja forciert die Geschlechtergerechtigkeit seit langem, auf etlichen Ebenen. Das schlägt sich in den Köpfen und Einstellungen nieder.
      6 4 Melden
    • E. Edward Grey 26.11.2016 10:54
      Highlight Sie unterstellen Dinge. Diskussion beendet.
      6 7 Melden
    • Saja: 26.11.2016 11:14
      Highlight Man kann auch empfindlich tun, wenn einem die Argumente ausgehen ;).
      5 12 Melden
    600
  • Scenario 25.11.2016 20:15
    Highlight Wie genau definiert man Sex ohne Einverständnis? Wenn eine Frau nein sagt und man trotzdem Sex hat, ist es ja eine Vergewaltigung. Darum meine Frage. Ist wirklich ernst gemeint.
    67 4 Melden
    • Steampunk 25.11.2016 21:23
      Highlight Du hast das schon richtig verstanden..offensichtlich erachten 27% der Befragten eine Vergewaltigung als gerechtfertigt.. Da verstehe noch einer die Welt...
      62 7 Melden
    • wunderlichkind 26.11.2016 10:28
      Highlight ich denke, die 27% der befragten sind eher der meinung, dass die genannten faktoren (aufreizende kleidung etc.) eben schon als einverständnis verstanden werden dürfen und es entsprechend keine vergewaltigung wäre, was natürlich absolut nicht stimmt und ich auch nicht im geringsten unterstütze, aber die ergebnisse ein bisschen verständlicher macht - kaum jemand würde wohl direkt sagen "ja, sex ohne einverständnis finde ich okay."
      5 1 Melden
    600
  • Karl Müller 25.11.2016 20:10
    Highlight Ich glaube schon, dass viele Menschen so denken.

    Aber so wie die Frage im Report präsentiert wird, ist es nicht klar, ob der Befragte beantworten soll, in welchen Situationen "manche Leute glauben", dass Sex ohne Einverständnis gerechtfertigt sei, oder wann bzw. ob er selbst es für gerechtfertigt hält!

    Deswegen bin ich sehr skeptisch über die Aussagekraft dieser Studie. Ich würde gerne wissen, wie die Menschen auf die Umfrage vorbereitet wurden. Möglicherweise gibt es da auch sprachspezifische Nuancen in der Fragestellung.


    55 6 Melden
    • Rendel 25.11.2016 20:33
      Highlight Ich hab das schon klar so verstanden, dass die Leute danach gefragt wurden ob sie _nicht_ einvernehmlichen Sex in bestimmten Situation ok finden.
      9 9 Melden
    • Lorent Patron 25.11.2016 21:31
      Highlight Auf deutsch lautete die Frage QB10:

      "Es gibt Personen, die glauben, dass Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung unter bestimmten Umständen gerechtfertigt ist. Glauben Sie, dass dies auf folgende Situationen zutrifft? (MEHRFACHNENNUNG MÖGLICH)"

      http://ec.europa.eu/COMMFrontOffice/publicopinion/index.cfm/ResultDoc/download/DocumentKy/75874

      Insofern meine ich auch wie Karl, dass die Antworten missverständlich sind.

      Denn es wurde nicht die eigene Haltung abgefragt, sondern nach Situationen, in denen man glaube, dass (andere) Personen solche Haltungen haben.
      44 4 Melden
    • Karl Müller 25.11.2016 21:41
      Highlight Das Wörtchen "nicht" ist nicht der Punkt. Die Frage lautet:

      "Some people believe that having sexual intercourse without consent may be justified in certain situations. Do you think this applies to the following circumstances?"

      Was wird hier gefragt? In welchen Situationen "manche Leute" nicht einvernehmlichen Sex OK finden, oder wann und ob man selber es OK findet?

      Rein theoretisch könnte auch Alice Schwarzer jede Antwortmöglichkeit ankreuzen. Täte sie natürlich nicht, denn wie du und ich würde auch sie ahnen, was die Studie will. Aber weiss das auch jeder zufällig ausgewählte Europäer?
      32 6 Melden
    • Rendel 25.11.2016 22:37
      Highlight Danke Lorent, hab den Link im Artikel irgendwie übersehen.
      8 0 Melden
    • Lorent Patron 26.11.2016 00:37
      Highlight Die Studie brachte keine erschreckende Resultate hervor. Vielmehr produzierte watson daraus clickbaitende Unwahrheiten.

      Die Behauptung, dass für jeden vierten Europäre Sex ohne Einwilligung okay sei, ergibt sich nicht aus der Studie. Danach wurde gar nicht gefragt.

      Die Studie hatte den Auftrag, "die Wahrnehmung der EU-Bürger zur geschlechtsspezifischen Gewalt zu erfassen."

      Die Befragung untersuchte dabei (Frage QB10), "Meinungen dazu, wo es am wahrscheinlichsten zu Gewalt gegen Frauen kommt."

      http://ec.europa.eu/COMMFrontOffice/publicopinion/index.cfm/ResultDoc/download/DocumentKy/75839
      16 1 Melden
    • Alnothur 26.11.2016 02:27
      Highlight Ich wundere mich jeweils ab solchen Fragestellungen. Haben die Studienleiter jede Bodenhaftung verloren und wissen nicht mehr, was für die Teilnehmer verständlich ist, oder steckt eine politische Agenda dahinter? Nein, das ist keine rhetorische Frage. Kommt noch dazu: wurde spezifiziert, was "Einwilligung" bedeutet? Manche verbinden damit eine explizite Ja-Nein-Sache, meist ist es aber doch eine implizite Sache.
      11 3 Melden
    • Stichelei 26.11.2016 07:19
      Highlight Ich schliesse mich den obigen Kommentaren an. Der Artikel hat die Frage und somit die Antworten falsch interpretiert. Die richtige Frage wird in der Umfrage in Abschnitt 4 gestellt: Und da finden nur 1%, dass 'Den Partner zu Sex zwingen' nicht falsch ist und nicht bestraft werden soll.
      16 1 Melden
    • Karl Müller 26.11.2016 12:39
      Highlight Leider ist das kein Fehler des Journalisten!

      Die Studie selbst sagt klipp und klar: "Insgesamt geben 27% der Befragten an, dass Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung in mindestens einer der beschriebenen Situationen gerechtfertigt sein kann."

      Warum wird dann völlig grundlos so kompliziert und missverständlich gefragt?

      Es wäre doch ganz simpel zu fragen: "Unter welchen Umständen ist Sex ohne Einwilligung gerechtfertigt?" Punkt, aus.

      Stattdessen diese Herumlaviererei um zwei Ecken, die man so oder so verstehen könnte. Warum das?
      6 0 Melden
    • Lorent Patron 26.11.2016 14:40
      Highlight Ich erwarte schon, dass Journis nicht einfach Sätze abschreiben. Vorallem wenn sie nicht passen. ;)

      Die Studie, inkl. der Frage QB10 untersuchten m.E. nur die Wahrnehmung der Befragten. Die Frage QB10 könnte simpel lauten:

      "In welchen Situationen gibt es ("this applies") Ihrer Ansicht nach (do you think?) Leute ("some people"), die glauben ("believe"), erzwungener Sex sei okay?"

      Die korrekte Interpretation wäre m.E:

      Jeder vierte Befragte denkt (do you think?), dass manche Leute (some people) meinen (believe) erzwungener Sex wäre in einer der beschriebenen Situationen gerechtfertigt.
      8 1 Melden
    600
  • Menel 25.11.2016 20:07
    Highlight 1/4 klingt nach viel und ist es auch. Aber die meisten gehören zum anderen Teil der Bevölkerung. Also Leute, machen wir es dem einen Viertel nicht zu leicht. Helfen wir uns gegenseitig, dass das Viertel keinen von uns "erwischt".
    37 13 Melden
    600
  • Pius C. Bünzli 25.11.2016 19:31
    Highlight jeder 4. europäer..27000 leute befragt..
    18 60 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 25.11.2016 20:09
      Highlight Was het denn die Anzahl der Befragten mit der Repräsentivität zu tun? Viel wichtiger ist wie die Stochprobe konstruiert und gezogen wurde. Da genügt diese Anzahl wohl vollkommen um so etwas abzubilden...
      57 10 Melden
    • Scenario 25.11.2016 20:46
      Highlight @Pius C. Bünzli: 1. Semester Grundlagen der Statistik und schon ist man schlauer, wieso 27000 völlig ausreichend sind ;) -> LaPailaade bringt es auf den Punkt
      35 5 Melden
    • Ruffy 25.11.2016 22:56
      Highlight 27' sind eben absolut nicht ausreichend, bzw. ist die Schlussfolgerung jeder dritte Europäer total falsch. Es sind 55% der Rumänen und 8% der Spanier. Sofern in den einzelnen Ländern die Anzahl der befragten Personen nicht im Verhältniss Anteil der Bevölkerung des Landes zur Gesammteuropäischen Bevölkerung steht geht die Rechnung nicht auf.
      9 8 Melden
    • kaderschaufel 25.11.2016 23:10
      Highlight man kann beweisen, dass mit 99% Wahrscheinlichkeit der wahre Wert für alle Europäer zwischen 26.31% und 27.70% liegt

      (ich habe jetzt angenommen, dass genau 27.00% der 27000 Befragten aussagten, dass Sex ohne Einverständnis ok sein kann, und dann Clopper-Pearsons exakte Methode benutzt).
      13 0 Melden
    • Charlie Brown 26.11.2016 05:24
      Highlight @Ruffy: So lange in jedem Land die Stichprobe ausreichend gross und zufällig gezogen wurde, ist es absolut Banane, ob im einen Land im Verhältnis zur Bevölkerung mehr Leute befragt wurden, als in einem anderen.
      6 0 Melden
    600
  • LeCorbusier 25.11.2016 19:27
    Highlight Aus dem Artikel: "Zudem will Jourová die Gewalt gegen Frauen durch ein Paket von Massnahmen zurückdrängen, unter anderem durch den Hashtag #SayNoStopVAW und die Publikation einer Studie über geschlechtsspezifische Gewalt im Sport."

    Ist es das richtige Vorgehen, sich mit einem Hashtag dafür einzusetzen? Werden mit einem Hashtag die Richtigen Personen erreicht und Nützt es etwas?
    Gibt es vielleicht bessere Wege?

    Oder ist ein Hashtag einfach günstiger...
    41 3 Melden
    • Neruda 25.11.2016 23:16
      Highlight Uhh ich nutze einen # jetzt hab ich es denen aber gezeigt #sofaaktivist #fuulehond #fuulihönding #nedgenderneutral
      8 0 Melden
    600
  • loplop717 25.11.2016 19:25
    Highlight Mich würde die andere seite auch interessieren, wie viele Frauen ohne das einverständniss vom Mann sex haben würden. Ich hoffe und erwarte das es weniger sind aber es wäre noch interessant.
    22 27 Melden
    • Menel 25.11.2016 20:00
      Highlight Ist das aus der Grafik nicht ersichtlich? Oder verstehe ich die Tabelle falsch?
      24 4 Melden
    • mrmikech 25.11.2016 21:03
      Highlight Männer und frauen sind fast gleich, siehst du im grafik.
      13 1 Melden
    600
  • Purple Banana 25.11.2016 19:08
    Highlight Passend dazu das Zitat von Theodor Robert Beale das ihr in dem Artikel über die Alt-Right Affen gepostet habt «If the definition of rape is stretched so far to include women who have not given consent, then I am absolutely a serial rapist. So, too, is every man I know.»

    Erschreckend.
    44 9 Melden
    600
  • Santale1934 25.11.2016 19:07
    Highlight Krankes Europa, mehr Worte braucht es nicht.

    Trotzdem ein paar: Ich hoffte eigentlich, dass unsere Welt, allen voran Europa, im Denken bereits fortschrittlicher geworden ist, was für eine Täuschung. Autsch.
    30 15 Melden
    • phreko 25.11.2016 21:30
      Highlight Es gibt nicht nur in Europa männliche Arschlöcher...leider.
      10 3 Melden
    • Santale1934 25.11.2016 21:38
      Highlight Das ist so, ich wollte schon schreiben "Kranke Welt", aber dann wären wieder Leute gekommen mit 'Aber diese Umfrage bezieht sich nur auf Europa' ... ;-)
      Wollte nur ned verallgemeinern.
      Aber natürlich hast du recht mit deiner Aussage
      Und es sind nicht nur Männer, auch Frauen. Es ist einfach ein Fehler vom Menschen, unabhängig vom Geschlecht.
      7 2 Melden
    • Neruda 25.11.2016 23:19
      Highlight "Krankes Europa"... " wollte nur ned verallgemeinern" xD Versuch gescheitert xD
      1 5 Melden
    • E. Edward Grey 26.11.2016 07:27
      Highlight Santale, die Umfrage spiegelt genau ihr Verhalten wieder: jeder denkt die Welt und die anderen sind viel schlechter und verwerflich als man selbst. So kommt dieses Ergebnis zustande.
      6 2 Melden
    600
  • smarties 25.11.2016 18:53
    Highlight 😠
    15 3 Melden
    600
  • hansdieter 25.11.2016 18:47
    Highlight Die erst ablehnende Haltung von Frauen hat evolutionäre Gründe: sie testen damit wie durchsetzstark potentielle Partner sind. Zeigt sich eine Frau hingegen von Anfang offen für Sex, so signalisiert sie, dass sie nicht selektiert und damit eine schlechtere Partnerin sein muss (genetisch, easy/hard to get). Dieses völlig normale Dynamik ist nicht verwerflich und darf nicht mit Vergewaltigung oder Unter-Drogen-Setzen zwecks Vergewaltigung verwechselt werden.
    24 79 Melden
    • Menel 25.11.2016 20:02
      Highlight Wenn alles doch nur so einfach wäre...
      26 7 Melden
    • Max Havelaar 25.11.2016 20:34
      Highlight This comment has been approved by Mr. Caveman
      44 5 Melden
    • p4trick 25.11.2016 20:55
      Highlight Wow Vergewaltigung mit der Evolutions Theorie zu beschönigen ist glaub ich das dümmste was ich gelesen habe seit Trump gewählt wurde...
      46 10 Melden
    • Lord_ICO 25.11.2016 21:59
      Highlight Es gibt wohl doch noch einen Unterschied zwischen der Situation, dass eine Frau sich Unnahbar gibt und der Situation, dass sie klar Nein zum Sex oder körperlicher Nähe zu dir sagt.
      Wenn du merkst, dass eine Frau so gar kein Interesse an dir hat, dann lass sie in Ruhe und zeig ihr somit den Respekt für ihre Entscheidung.
      Ich schäme mich echt für Geschlechtsgenossen wie dich, die ein Nein nicht akzeptieren können, da sie sich anscheinend als Übermann sehen, der auf Frauen unwiderstehlich wirkt.
      35 3 Melden
    • E. Edward Grey 26.11.2016 07:38
      Highlight Hansdieter, sie haben recht, ziehen aber die falschen Schlüsse. Eine Frau die sich sofort offen zum Sex zeigt ist keine gute Bewahrerin der eigenen Gene und daher nicht attraktiv für die Fortpflanzung.
      Umgekehrt heisst das jedoch nicht dass sie sich in eine Ablehnung pflanzen sollen. Das wäre ein Anachronismus.
      Sie müssen ihre Werbung so gestalten dass sie sich beide attraktiv finden so dass beide den Kartoffelacker bestellen wollen. So funktioniert Genetik.
      5 1 Melden
    • Menel 26.11.2016 09:14
      Highlight Hansdieter und Edward, auf welcher Grundlage basiert ihre Aussage?
      3 2 Melden
    • E. Edward Grey 26.11.2016 09:55
      Highlight Googlen sie "Verhaltensökologie".
      2 2 Melden
    • Menel 26.11.2016 12:28
      Highlight Ich frage, weil sich diese Aussage damit beisst, dass Frauen dann, wenn sie am fruchtbarsten sind, dh. um den Eisprung rum, wenn der Östradiolspiegel am höchsten ist, sexuell am aktivsten sind. Frauen gehen genau dann auch am häufigsten fremd und/oder auch mehr Sex mit verschiedenen Partnern. Biologisch gesehen macht das auch Sinn. Die Eizelle soll von dem Spermium befruchtet werden, dass am stärksten ist.
      Das ist auch der Grund, wieso das Ejakulat des Mannes sowohl "Killerspermien" beinhaltet, die fremde Spermien töten, und solche die "verkrüppelt" sind und eine Art "Mauer" bauen.
      2 0 Melden
    • E. Edward Grey 26.11.2016 14:15
      Highlight Schwarmintelligenz im Sperma? Ich hielt die Jungs bislang für rein stille Soldaten. Bei der Menge die ich produziere bekomm ich jetzt langsam Angst. :D
      2 0 Melden
    • Menel 26.11.2016 16:18
      Highlight >>Eine weitere Variante kommt unter anderem auch beim Menschen vor: Männer ejakulieren nicht nur befruchtungsfähige Spermien, sondern auch bewegungsunfähige und sogar solche, die durch Substanzen an ihrer Oberfläche gegnerische Spermien abtöten können. Die bewegungsunfähigen Spermien blockieren den Weg etwaig vorhandener Fremdspermien, so dass sie schlechter den Schleimhäuten entlang zur Eizelle wandern können. Die „Killerspermien“ suchen gezielt nach Fremdspermien, deren Oberflächenstruktur nicht der eigenen entspricht, und töten diese chemisch ab.<<

      1 0 Melden
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  • Alex_Steiner 25.11.2016 18:40
    Highlight Solche Umfragen mussten wir bei der Aushebung auch ausfüllen. Ich war erstaunt, dass ich nicht der einzige war, der einfach immer die schlimmste Antwort angekreuzt hat.
    17 34 Melden
    600
  • elivi 25.11.2016 18:38
    Highlight Bedenkt man dass unsere nachbarn rot sind, is die schweiz wohl auch rot ... -.-
    17 17 Melden
    • Karl Müller 25.11.2016 20:38
      Highlight Bedenkt man, dass von sieben blauen Ländern mehr als die Hälfte nur rote Nachbarn haben, halte ich deine Folgerung für wenig schlüssig.
      32 2 Melden
    • SemperFi 25.11.2016 22:37
      Highlight Bravo elivi, malen nach Zahlen? Mit ihrem System könnten wir uns viele teure Studien sparen.
      13 0 Melden
    • Neruda 25.11.2016 23:25
      Highlight Wenn ich die Schweizer Männer mit den schwedischen vergleiche, wird die Schweiz mit grösserer Wahrscheinlichkeit rot sein. Die Schweden sind schon ein bisschen weniger chauvinistisch. Die Schweizern sind da näher am europäischen Schnitt.
      4 6 Melden
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  • Ähm... 25.11.2016 18:28
    Highlight Ich gehe das risiko ein als arsch zu gelten aber trotzdem die Frage:
    Wie definiert man ohne Einverständnis? Beispiel; ein typ trift im ausgang eine Frau, sie gehen zusammen nach hause und landen im bett miteinander, der mann fragt nicht explizit "willst du mit mir schlafen?".somit gibt es auch kein ja oder nein. Wäre das auch ohne Einverständnis? Denn meiner ansicht nach, wenn eine frau NEIN sagt und man es doch macht, ist das Vergewaltigung und nicht 'sex ohne Einverständnis'. Muss Man(n) ab jetzt egal in welcher Situation vorher sicherheitshalber Fragen?
    49 8 Melden
    • Petrarca 25.11.2016 20:07
      Highlight Alter, seriously?
      18 39 Melden
    • Saja: 25.11.2016 20:48
      Highlight Also ich finde das eine gute Frage und es wäre falsch sie zu tabuisieren. Weil ist ja wirklich nicht so einfach. Ich wurde auch nicht von jedem Partner explizit gefragt und war in meinem Fall mit dem Akt immer einverstanden (oh je wie das klingt...).
      Andere Meinungen? Muss man fragen? Wie geht 'consent'?
      30 1 Melden
    • Ähm... 26.11.2016 00:28
      Highlight @petrarca: vielleicht hast du mich falsch verstanden. Möchte auf keinen fall irgendetwas schönreden oder das thema herabspielen. Ist im artikel nur nicht ganz ersichtlich, was sie die leute gefragt haben. Denn wenn man stets eine klares "ja ich möchte" vor dem sex erwarten muss, damit es einvernehmlich ist, dann wäre bei ziemlich vielen wohl kein 'Einverständnis' vorhanden. Ich zumindest habe meine ehefrau nie so direkt gefragt. Dies ergab sich stets aus der Situation.
      7 0 Melden
    • Daleko 26.11.2016 09:48
      Highlight Du hast es intuitiv ja schon richtig erkannt. Vieles geht ja über nonverbale Kommunikation, Augenkontakt, Lächeln usw. Und die hast du bei deiner Frau auch richtig erkannt. Ich glaube nicht, dass man in jedem Fall zwingend die Frage stellen muss. Aber wenn man sich unsicher ist, schadet nachfragen bestimmt nicht. Mein Freund hat z.B. am Anfang unserer Beziehung auch öfters nachgefragt, ob es okay sei. Ich sehe aber nicht nur die Männer in der Pflicht, denn auch Frauen können freiheraus reden, wenn ihnen etwas nicht passt.
      Vielen fehlt halt das Selbstbewusstsein. Da muss sich noch viel ändern.
      4 0 Melden
    • Petrarca 26.11.2016 17:01
      Highlight @Ähm, danke, ich weiss wohl nun worum es Dir geht. Ich geh jetzt mal naiv davon aus, dass sowas - wie bereits erwähnt - auch über nonverbale Kommunikation funktionieren sollte. Und in dem Moment, wo man(n) plötzlich das Gefühl hat, er bräuchte jetzt doch noch eine offizielle Zustimmung, sollte für jeden Mann mit gesundem Verstand eigentlich eh schon klar sein, dass die Sache gelaufen ist.
      3 0 Melden
    • Ähm... 26.11.2016 19:39
      Highlight Genau das meine ich. Nun wäre es wichtig zu wissen, was gefragt wurde. Ich kann mir schwer vorstellen das bis zu 50% sagten, sie würden ein NEIN nicht akzeptieren (das wäre ja befürwortung eines sexuellen Verbrechens). Darum vermute ich eher, dass die Fragestellung so ausgelegt war, dass man stets ein verbales Ja dafür braucht. Was ja uns allen bewusst zu sein scheint, nicht immer von Nöten ist (Situationsbedingt). Daher frage ich mich, was genau an der Umfrage gefragt wurde, da meiner Meinung nach dies doch einen Unterschied macht.
      1 0 Melden
    • Petrarca 27.11.2016 12:17
      Highlight "Without consent" heisst "ohne Einwilligung/ohne Einverständnis". Eine Einwilligung kann, wie soeben geklärt, auch non-verbal geschehen. Genau so auch eine Ablehnung. Da es für Sex mind. zwei braucht, ist eine Form von Kommunikation automatisch gegeben; ausser die Frau wäre zu betrunken, steht unter Drogen etc. Ohne Kommunikation gibt es aber keinen "consent". Dito wenn die Person sich abwehrend/ablehnend zur Handlung verhält. Ist die Situation trotzdem unklar, sollte gesunder Männerverstand auf Nr. sicher gehen. Für mich ist die Sache also klar; für viele Männer tragischerweise aber nicht.
      3 0 Melden
    600
  • URSS 25.11.2016 18:25
    Highlight Unglaubliche 55% in Rumänien.
    Jeder der eine Frau ohne Einwilligung zum Sex nötigt, ist ein Scheiss Vergewaltiger und dem sollte ohne seine Einwilligung mit einem Bigbangdildo im Arsch das Hirn weggevögelt werdenn
    43 17 Melden
    • Wehrli 25.11.2016 20:00
      Highlight Also wenn 55% dazu ja sagen, dann ist es s Volkswille. Und das Volch liegt nie Falsch, wie ich vei unserer Idiotokratie gelrent habe. Wenn in der Schweiz 55% ja sagen würden, dann wär es Gesetz, oder Chrigi???
      39 11 Melden
    • Rendel 25.11.2016 20:01
      Highlight Das würde die Leute noch schlimmer machen.
      3 0 Melden
    • Enzasa 25.11.2016 21:59
      Highlight Es sind die Staaten, die sich weigern Flüchtlinge aufzunehmen.
      Es sind die Staaten die ihre Christlichen Gemeinschaft von Muslimen bedroht sehen.
      Es sind die Staaten die glauben Gleichberechtigung bedeutet dass die Frau arbeiten gehen darf, Hauptsache sie schafft trotzdem den Haushalt.
      Es sind die Staaten die Homophobie für normal halten.
      Es sind die Staaten die alle Vorteile der EU für sich beanspruchen von den Verpflichtungen aber nichts wissen wollen
      16 11 Melden
    • E. Edward Grey 26.11.2016 07:42
      Highlight 55% sagen nicht dass sie es tolerieren. 55% sagen dass es wohl andere tolerieren. Kleiner aber feiner Unterschied, der evtl. genau nicht die Realität wiedergibt.
      6 1 Melden
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  • Stipps 25.11.2016 18:24
    Highlight Und ihr wundert euch ... aber wieso jetzt die Unterschiede?! Sind wir nicht alle gleich?!
    6 31 Melden
    • pachnota 25.11.2016 22:00
      Highlight eben...da währen sie jetzt, die kulturellen Unterschiede.
      Aber aus offizieller Sicht dürfte es die, eigentlich gar nicht geben.
      überigens möchte ich nicht wissen, wie die Umfrage ausgegangen wäre, wenn man in Staaten aus dem nahen Osten od. Nordafrika auch nachgefragt hätte.
      12 4 Melden
    • Fabio74 26.11.2016 11:14
      Highlight Ich dachte Christen und Europäer seien die Guten. Gemäss der rechten Propaganda
      2 4 Melden
    • pachnota 26.11.2016 12:05
      Highlight Fabio zuerst lesen lernen:)
      4 1 Melden
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  • Max Havelaar 25.11.2016 18:21
    Highlight Einfach nur krass!
    23 5 Melden
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  • Rendel 25.11.2016 18:16
    Highlight Es ist tatsächlich erschreckend.
    Besonders erschreckend auch wieviele häusliche Gewalt akzeptabel finden, sowohl gegen Frauen als auch gegen Männer. Da liegen die Zahlen ja noch viel höher.

    31 0 Melden
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  • Homes8 25.11.2016 18:14
    Highlight Und wieviel % haben die Frage falsch verstanden?
    34 11 Melden
    • Enzasa 25.11.2016 21:59
      Highlight Kaum einer
      2 11 Melden
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  • Saja: 25.11.2016 18:12
    Highlight Die Reihenfolge überrascht mich teilweise nicht. Meine persönliche Erfahrung (und ich weiss, dass das jetzt zu generalisierend ist, aber ist halt meine Erfahrung): In Spanien und Schweden im Ausgang: Männer locker und respektvoll. Spanier hab ich überall auf der Welt, inkl. in der CH immer als totaal relaxt empfunden. Die haben einfach Respekt und sich im Griff. In Paris kam ich mir vor wie beim Fleischausverkauf. Ich frag mich schon, wie solche Einstellungen entstehen.
    37 5 Melden
    • Pedro Salami 25.11.2016 20:40
      Highlight Spanier respektvoll: Freut mich als Spanier natürlich sehr! :)
      Aber... In Spanien werden sehr viele Fälle von häuslicher Gewalt publik. Ich weiss nicht ob da die Medien einfach mehr berichten über Fälle mit tödlichem Ausgang (oder schweren Verletzungen, sexueller Missbrauch etc.) als anderswo oder ob es tatsächlich auch mehr Fälle gibt als anderswo. Keine Ahnung. Auch finden in Spanien regelmässig Kundgebungen gegen häusliche Gewalt statt, was mich doch annehmen lässt, dass es da eben doch viele Fälle gibt.
      Sorry für OT aber so richtig OT ist es eben doch nicht...
      12 1 Melden
    • Saja: 25.11.2016 21:22
      Highlight ¡Hola! :) So habe ich es ausnahmslos erlebt.
      Danke für deinen Input, über häusliche Gewalt in Spanien weiss ich nämlich gar nichts. Was ich schrieb, beruhte nur auf dem Eindruck und den Erfahrungen, die ich mit Spaniern hatte.
      Ich hab jetzt kurz nach Zahlen und so gegoogelt, trau mir aber nicht zu diese sinnvoll beurteilen zu können. Was ich herausgefunden habe ist, dass das Vorgehen der spanischen Regierung gegen häusliche Gewalt von anderen Regierungen (als Bsp. wurde die US-Regierung genannt) als vorbildlich beurteilt wird. Anscheinend haben Sie eine gross angelegte Kampagne lanciert.
      8 0 Melden
    600
  • N. Y. P. 25.11.2016 18:02
    Highlight Im ernst ?
    55% ! der Rumänen halten ein Nein für ein Ja ?
    Es fällt mir jetzt äusserst schwer, einen politisch korrekten Satz zu formulieren. Aber, ich versuche es : Ich bin sehr besorgt, wegen dieser Zahlen. Wir sollten die Entwicklung im Auge behalten.
    37 6 Melden
    600
  • hiob 25.11.2016 18:01
    Highlight sehr aussagekräftige zahlen. niiicht.
    15 24 Melden
    600
  • ZH27 25.11.2016 17:55
    Highlight Die Opfer unterstützen ist sicher eine gute Massnahme, aber ein Hashtag und eine Studie über geschlechtsspezifische Gewalt im Sport? Wäre auch gut, wenn der Bericht nicht nur rein deskriptiv wäre, dann wüsste man auch wo man ansetzen muss. Da gibt's bestimmt Zusammenhänge mit zum Beispiel Religiosität, konvervativen Einstellungen oder Bildung.
    14 0 Melden
    600
  • Der Rückbauer 25.11.2016 17:54
    Highlight Skandinavische Länder am schlimmsten (https://www.euractiv.de/section/soziales-europa/news/gewalt-gegen-frauen-nordische-lander-am-schlimmsten/2014). Spanien? 2. Platz, gleich nach dem vorbildlichen Schweden? Macho Iberico? Wenn einer ungestraft im TV sagt, er schlafe im Ehebett nur mit einem Küchenmesser unter dem Kopfkissen? Nana....glaube einer Statistik nur, wenn du sie selbst gefälscht hast. Was heute nicht alles für Schrott in der Gegend rumschwirrt.
    10 27 Melden
    • Pedro Salami 25.11.2016 20:44
      Highlight Toll wieder diese Verallgemeinerung... :-(
      Du kannst dir wohl einen nicht-Macho-Iberico Spanier echt nicht vorstellen, gell?
      Ist in etwa so wie wenn ich behaupten würde alle Schweizer sind langweilige Bünzlis. Aber ich weiss es besser.
      15 1 Melden
    • mrmikech 25.11.2016 21:09
      Highlight Spanier sind im durchschnitt nicht macho, sondern sehr tolerant und entspannt. Ich habe viele Jahre dort gewohnt, sage ich also aus eigene erfahrung.
      8 1 Melden
    • Saja: 25.11.2016 22:47
      Highlight Rückbauer. Liest du überhaupt, was du verlinkst: "Ist das Klischee vom fortschrittlichen Norden und dem konservativen Süden damit hinfällig? Nicht unbedingt. Die Autoren der Studie nennen mehrere mögliche Gründe für die regionalen Unterschiede. So müsse man zum Beispiel berücksichtigen, inwieweit es für Frauen gesellschaftlich überhaupt akzeptabel ist, mit anderen Personen – auch mit Interviewerinnen in einer Befragung – über Gewalterfahrungen zu sprechen. Auch dürfte die Wahrnehmung davon, welche Handlungen von Frauen als Übergriffe interpretiert werden, von Land zu Land unterschiedlich sein.
      3 0 Melden
    • Saja: 25.11.2016 22:47
      Highlight Während viele Frauen in Ländern, in denen die Ges. für das Thema sexuelle Belästigung stark sensibilisiert wurde, vielleicht bereits anzügliche Blicke oder Sprüche als Grenzüberschreitungen werten könnten, ist für anders geprägte Frauen eventuell sogar ein Tätscheln des Hinterns noch akzeptabel. "Die Gleichstellung der Geschlechter könnte zu höherer Bereitschaft führen, Fälle von Gewalt gegen Frauen zu berichten. Fälle von Gewalt gegen Frauen werden in Gesellschaften mit besserer Gleichstellung mit größerer Wahrscheinlichkeit offen angesprochen und hinterfragt", heißt es dazu in der Studie."
      7 0 Melden
    • Saja: 25.11.2016 22:52
      Highlight Das ist übrigens die Konklusion des Artikels, den Sie hier als 'Gegenbeweis' anführen. Lesen Sie das Ding das nächste Mal bitte.
      By the way, zu hohen 'Vergewaltigungszahlen' in Schweden hab ich sogar mal geforscht. Die sind nur deswegen so hoch, weil die SchwedInnen Vertrauen ins System haben, weil JEDE Vergewaltigung dort EINZELN gezählt wird, das wird dort ernst genommen. Und zu Spanien, hab gerade vorher gelesen, dass sich die Regierung seit Jahren sehr für Präventation von häuslicher Gewalt einsetzt. Dies wird als vorbildlich beurteilt und hat einen ähnlichen Effekt wie in Schweden.
      8 1 Melden
    600
  • Greet 25.11.2016 17:51
    Highlight Es sind hauptsächlich 1%-12%, die in gewissen Fällen zustimmen. Daraus 25% zu machen, ist recht clever für die Propaganda.
    20 8 Melden
    • R&B 26.11.2016 09:52
      Highlight Sie interpretieren die Statistik falsch
      4 1 Melden
    600
  • SuicidalSheep 25.11.2016 17:47
    Highlight Vorallem der Ostblock, das Baltikum, und erschreckenderweise die Franzosen, finden das okay. Da kann ich nur den Kopf schütteln.
    27 1 Melden
    600
  • Maett 25.11.2016 17:44
    Highlight Und da gab es bei den Befragungen sicher keine Missverständnisse? Ich kenne absolut niemanden, der ungewollten Sex in irgendeiner Situation für legitim hielte - hingegen aber viele, die dem neuesten Gender-Sprech "Nein heisst nein" widersprechen, wobei es hier um Flirtsituationen geht, und nicht um kurz bevorstehende sexuelle Handlungen.
    25 7 Melden
    600
  • Thanatos 25.11.2016 17:42
    Highlight Wenns unten hart wird, wird es oben weich.


    12 17 Melden
    • Fabio74 26.11.2016 11:16
      Highlight Aber nur bei Männern wo es sonst schon an Intelligenz fehlt
      1 4 Melden
    600
  • koks 25.11.2016 17:40
    Highlight aus der tabelle entnehme ich keinen signifikanten unterschied in der haltung (antworten) von frauen und männer. frauen scheinen hier dieselbe meinung wie männer zu haben. scheint eher ein kultur-gap als ein gender-gap zu sein.
    38 2 Melden
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Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 141'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Paris 2015.

Zusammenfassung: Von den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2014 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Weltweit jedoch nimmt der Terrorismus seit 2005 zu – rund 80 Prozent aller Opfer sind Muslime.

Dem subjektiven Gefühl, dass sich Terroranschläge in Europa häufen, stehen die nackten Zahlen gegenüber, …

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