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Mehr Herz als Verstand – warum wählt man einen Trump? 

Die Menschen in den USA haben Donald Trump ihr Vertrauen ausgesprochen. Eine Bauchentscheidung, die mit vernünftigen Gründen nicht zu erklären ist? Mag sein, aber Emotionen haben eine eigene Rationalität.

Publiziert: 09.11.16, 15:24 Aktualisiert: 09.11.16, 15:43

Barbara Hans

Ein Artikel von

«Das politische Gehirn ist ein emotionales Gehirn. Es ist keine leidenschaftslose Rechenmaschine, die objektiv nach den richtigen Fakten, Zahlen und politischen Konzepten sucht, um eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen.»

(Drew Westen, Psychologieprofessor)

Mit wohlüberlegten Entscheidungen ist das so eine Sache. Wochen und Monate haben Journalisten, Wissenschaftler, Politiker damit zugebracht, Trump zu fassen. Den Unästheten, den Frauenfeind, den Rassisten, den Neureichen, den Populisten Trump. Wir haben uns abgearbeitet an dummbratzigen Äusserungen des alten Mannes mit den gelben Haaren, haben versucht ihn zu enttarnen, seine Positionen und ihre Folgen zu qualifizieren. Und vor allem zu zeigen, dass er sich selbst disqualifiziert. Trump, so war die Botschaft, ist eine intellektuelle Zumutung, eine ewig blubbernde, personifizierte Provokation ohne Konzept und Plan.

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Das Gros der amerikanischen Wähler hat das nicht gestört. Im Gegenteil: Sie haben Donald Trump ihre Stimme gegeben, sie haben ihm das Vertrauen ausgesprochen, die bessere Wahl zu sein für das Amerika der Jahre 2016 bis 2020. Das Vertrauen in Politiker ist ein Blankocheck für die Zukunft, ausgestellt im Moment der Wahl. Es ist ein Vertrauensvorschuss: Aus dem, was die Wähler über einen Kandidaten wissen, müssen sie auf das schliessen, was in den kommenden Jahren wohl passieren wird. Dabei zählen nicht allein die Fakten, Zahlen und politischen Konzepte, sondern das, was der Kandidat über sich als Mensch preisgegeben hat. Am Ende zählen Fakten und Konzepte vermutlich erstaunlich wenig. Die Wähler schliessen aus dem, was sie wissen, auf das, was sie nicht wissen. Sie generalisieren einen Eindruck eines Menschen, nicht den Eindruck von Steuer-Konzepten und Details einer Gesundheitsreform.

Die Medien werden zu Lautsprechern platter Wahrheiten

Es ist der Kern und der perfide Charme des Populismus, zu vereinfachen und bis zur Unkenntlichkeit zu verkürzen. Es ist das, was uns Journalisten auf die Probe stellt: Wie gehen wir um mit dem steten Fluss unsachlicher Äusserungen, wie begreifen wir die Wirkung, die solche Aussagen entfalten? Wie sehr bieten wir Populisten im Versuch, sie zu enttarnen, letztlich doch nur ein Forum? Wie widersetzen wir uns der Instrumentalisierung durch Politiker, die uns als ihre Megafone missbrauchen?

Aber vor allem auch: Wie werden wir den Menschen gerecht, die Politiker wie Trump wählen? Diffamieren wir sie, indem wir Trump diffamieren? Wir Berichterstatter bewegen uns in einer intellektuellen Blase. Wir pochen, ja hoffen auf die Ratio. Politik wird mit dem Kopf gemacht, nicht dem Bauch. Doch das ist falsch, und es wird der Inszenierung von Politik und ihrer Wirkung nicht gerecht.

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Emotionalität hat eine eigene Rationalität. Aus Sicht der Wähler ist es klug, sich mit den Menschen zu beschäftigen, die sich um ein politisches Amt bewerben. Denn es reduziert Komplexität. Jeder kann beurteilen, was einen guten Vater, einen soliden Ehemann, einen verlässlichen Geschäftspartner ausmacht. Kaum jemand kann hingegen beurteilen, welche Folgen ein Konjukturprogramm haben wird – und was das für den einzelnen bedeutet. Es ist aus Sicht der Wähler rational, sich auf den ersten Blick irrational zu verhalten. Das Wissen um den Menschen Trump ist leicht verständlich, es braucht kein Fach- und kein Vorwissen.

Trump, dieser Unsympath, hat sich vor allem menschlich disqualifiziert. Doch bei der Frage, welchem Politiker wir vertrauen, ist Sympathie vernachlässigbar. Viel wichtiger ist Authentizität. Die Verlässlichkeit zu wissen, was einen erwartet. Trumps Unberechenbarkeit macht ihn berechenbar. Ein Frauenfeind? Gewiss. Ein Rassist? Auch. Aber er macht keinen Hehl daraus. Er sagt vermeintlich, was er denkt. Man weiss, woran man ist. Es gibt keine verborgene Agenda, kein in Hinterzimmern zurechtgeschmiedetes Auftreten wie bei Hillary Clinton. Wie ist Clinton eigentlich wirklich?

Kontrollierter Kontrollverlust

Ausgerechnet die emotionalen Ausbrüche zahlen auf Trump ein, seine Rage, sein Zürnen. Sie lassen ihn menschlich erscheinen, authentisch, sie machen ihn greifbar. Die Botschaft ist: Seht her, so bin ich wirklich. Ich gebe mir erst gar keine Mühe, perfekt und angepasst zu erscheinen. Ich sage, was ich denke. Ich bin ich. Die Antithese einer durchästhetisierten, durchchoreographierten Inszenierung, die auf ihre Wirkung bedacht ist. Trump hat den Eindruck erweckt, ihm sei gar nicht daran gelegen, einen besonderen Eindruck zu erwecken. Er hat seine Uninszeniertheit inszeniert. Anders als die scheinbar überperfekte Hillary Clinton.

Es ist die Aufgabe von Journalisten, das zu enttarnen. Aufzudecken, dass der Eindruck der Unkontrollierbarkeit, den Trump vermittelt, einer enormen Kontrolle bedarf, dass sie Teil seiner Inszenierung ist – nicht ihr Gegenteil. Trump abzunehmen, dass er einfach ist, wie er ist, würde bedeuten, ihn zu unterschätzen.

Gesundes Misstrauen

Es ist diese Art des Wahlkampfes gewesen, die es wahrscheinlicher gemacht hat, dass die Menschen Trump ihr Vertrauen schenken und ihre Stimme geben. Es ist die Aufgabe von uns Journalisten, zu versuchen, das begreifen, statt uns in unserer Rationalitätsblase zu verlieren und uns immer weiter von den Wählern – und unseren Lesern – zu entfremden. Wir können und müssen politische Entscheidungen, Akteure und Programme kritisieren. Aber wir müssen die Wähler und ihre Entscheidungen ernst nehmen, auch und gerade wenn sie auf den ersten Blick schwer zu begreifen sind.

Wie ist eine Demokratie verfasst, in der eine Mehrheit einem Mann wie Trump ihre Stimme gibt? In der zugleich, laut Umfragen, das Vertrauen in das politische System und die Regierung stetig abnimmt? Wie passen Demokratie und Unberechenbarkeit zusammen? Die Demokratie hat das Misstrauen institutionalisiert, das unterscheidet sie von der Autokratie. Verfahren und Institutionen stellen sicher, dass Trump nicht wie ein freier Radikaler wird agieren können.

Video: watson.ch

Es ist ein Missverständnis, dass hohe Vertrauenswerte in einer Demokratie wünschenswert sind. Im Gegenteil: Ein gewisses Mass an Misstrauen ist konstitutiv für die Demokratie. Vertrauen und Misstrauen sind für sich genommen weder gut noch schlecht: Sie entbinden den einzelnen nur von permanenter Kontrolle, sie sind funktional, in zwischenmenschlichen Beziehungen und in der Politik. Sinkende Vertrauenswerte sind nicht gleichbedeutend mit Misstrauen, politische Apathie ist nur eine mögliche Konsequenz von Misstrauen – politisches Engagement eine weitere.

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37 Kommentare anzeigen
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  • gnp286 10.11.2016 19:15
    Highlight Was immer verloren geht ist folgendes: Die Gewinner einer Wahl verstehen ihren Sieg als totale Zustimmung um ihr Programm durchzuziehen. Dass aber die Hälfte der Leute mit dem Programm nicht einverstanden ist und deshalb ein Kompromiss zwischen beiden Programmen angebrachter wäre wird ignoriert.

    Klassisches Beispiel: MEI.

    Das Konzept findet sich aber sehr häufig, von links bis rechts...
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  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 09.11.2016 17:59
    Highlight "Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

    Von Georg Christoph Lichtenberg

    Das ist der Grund für den Erfolg von Trump, AfD, Brexit, u. v. a.
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  • kleiner_Schurke 09.11.2016 17:38
    Highlight Ist es so denn wirklich so wahnsinnig schwierig zu verstehen warum ein Durchschnittsamerikaner lieber Trump wählt als Clinton? Was bietet Trump?
    1. Er ist nicht Mitglied des elitären Politzirkels in Washington.
    2. Seine Familie lebt den American Dream in Reinkultur. Eingewandert und Milliardär geworden!
    3. Die Arbeiter wollen Jobs und keine Flugzeugträger im Chinesischen Meer
    4. Das Pausenlose Bashing von Experten und Medien gegen Trump, lädt zum zivilen Ungehorsam ein.
    5. Trump wählt man – weil man ihn wählen kann!
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  • Sophia 09.11.2016 17:27
    Highlight In Athen fogte auf den weisen Perikles (der den schönen Tempel bauen liess) ein vulgärer Demagoge und Kriegstreiber: Kleon. Er wurde aus der Stadt verbannt! Dann kam ein schöner Jüngling, was in Athen wichtig war. Der Beschwatzte die Athener mit populistischen Sprüchen und alle lagen ihm zu Füssen und mit ihm im Bett, egal ob Mann oder Frau! Er beschwatze die Bürger zu völlig wahnsinnigen Kriegszügen und versprach ihnen den Himmel auf Erden, besser: das ewige agorazein . Es war der Anfang vom Ende der Athenischen Freiheit und der jungen Demokratie.
    Parallelen zu heute sind rein zufällig.
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  • ftfjt 09.11.2016 17:02
    Highlight Tja Bernie hätte es geschafft. Man wollte lieber eine Wirtschaftsmarjonette. Versaut.
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  • geronimo4ever 09.11.2016 17:02
    Highlight Auch wenn mein Input das Tageslicht von watson erblicken wird muss es gesagt werden:

    Ich habe mich selten über die Berichterstattung zum Wahlkampf geärgert wie hier!

    Es wird nicht zwischen persönlicher Abneigung, stahlhartem Dogma und einer Auslegeordnung untetschieden. Man bewirtschaftet die Empörungen! Man lässt zu, dass persönliche Geschlechterfehden zu journalistischer Arbeit erklärt werden.

    Die Manifest-Tanten und die Aufschreistinnen beherrschen, und das schadet dem wichtigen Anliegen der Gleichberechtigung, das Thema - wie ich meine - unkontrolliert.
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  • INVKR 09.11.2016 16:52
    Highlight "Das Gros der amerikanischen Wähler hat das nicht gestört. Im Gegenteil: Sie haben Donald Trump ihre Stimme gegeben"

    Schon falsch. Clinton liegt im Popular Vote vorne. Erneut ist also einer Präsident geworden, dem die Mehrheit der Wähler nicht ihre Stimme gegeben haben. Dieses System hätte schon nach der Wahl 2000 überarbeitet werden sollen.

    Wie auch immer, ich bin ja kein Amerikaner.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 09.11.2016 18:06
      Highlight Das entspricht nicht den Fakten. Die grösste, wichtigste und jüngste Umfrage, nämlich die Präsidentschaftswahl, zeigt, das Trump fast genau gleich beliebt ist wie Clinton. Trotzdem erreicht Trump einen klaren Vordprung bei den Elektorenstimmen. Die Wahl ist vielleicht im Widerspruch zu irgendeiner Umfrage fragwürdigen Ursprunggs, aber sie ist nicht entgegen der amtlich festgestellten Bevölkerungsmeinung.
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    • Uranos 09.11.2016 21:00
      Highlight Leider falsch, Herr Trump: http://edition.cnn.com/election/results
      4 3 Melden
    • INVKR 10.11.2016 02:58
      Highlight Ich habe nicht von Umfragen gesprochen, sondern von der tatsächlichen Wahl. Du scheinst nicht zu wissen, wie das Wahlsystem der USA funktioniert. Clinton hatte insgesamt mehr Stimmen als Trump. Das ist ein Fakt. Keine Umfrage, sondern die Auszählung der Stimmen. Es ist aber so, dass nicht unbedingt der Kandidat mit mehr Stimmen auch die Mehrheit der Elektorenstimmen gewinnt. Informier dich bitte wie das funktioniert, bevor du hier schreibst. Es ist nicht so schwierig.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 07:36
      Highlight Hab ja nichts anderes geschrieben.
      Tatsache ist, dass der prozentuale Unterschied in der Stimmenzahl unbedeutend ist.
      Beide Kanditaten haben fast genau gleichviele Stimmen erhalten.
      Daraus kann man nicht ableiten, dass die Wahl dem Volkswillen widerspreche.
      Zumal das Elektorensystem demokratischer Wille ist.
      0 1 Melden
    • Ludwig von Mises 10.11.2016 08:55
      Highlight Der Wahlkampf ist für den Kampf um Wahlmännerstimmen ausgelegt, den hat Trump gewonnen. Was wäre wenn ein Wahlkampf um eine Mehrheit stattgefunden hätte, wissen wir einfach nicht.
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  • koks 09.11.2016 16:29
    Highlight Wenn Clinton ungeniert eine Politik gegen die Interessen der männlichen weissen Menschen ankündigt, muss sie sich nicht wundern, wenn sie deren Stimmen nicht erhält. Voilà.
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    • INVKR 09.11.2016 16:53
      Highlight Was genau sind denn die "Interessen der männlichen weissen Menschen" und was an Clintons Politik hätte damit im Konflikt gestanden?
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  • ftfjt 09.11.2016 16:28
    Highlight Genau wegen solchen möchte gern intellektuellen wie der Schreiber hier, wählen Leute Trump. In diesem Artikel wird einfach nur wieder drumrum geschwaffelt. Wieso wird nicht gesagt was wirklich Sache ist, die Leute haben diese System satt, in dem nur noch Banken, Bonzen und Firmen profitieren. Die TTIP, Ceta, Personenfreizügigkeit usw, dienen nur dem Kapital, nämlich immer mehr Profit zu generieren auf kosten der Arbeitnehmer (weniger Lohn, mehr Arbeitszeit, mehr Lebenskosten). Ich verstehe warum die Leute in Europa wie Amerikaner zu den Rechten rennen, was haben sie sonst für eine Wahl????
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    • Tubel500 09.11.2016 17:00
      Highlight Die Wahl, die wir alle haben, ist sich intensiv mit den Themen, die du ansprichst auseinanderzusetzen und sich politisch einzubringen. Das ist Demokratie!
      Die Faust im Sack machen und irgendwelchen Dummschwätzern nachzurennen, nützt genau gar nichts.
      Und wenn du das nicht machst, bist du nichts mehr als ein Sack heisse Luft, dem ich meine sinkende Lebensqualität aufgrund dummer Wahlentscheidungen zu verdanken habe.
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    • Adremos 09.11.2016 17:33
      Highlight Und wieso wählen die Leute denn zum Teufel einen, der in dem System seine Milliarde gemacht hat. Der selber ein Bonze ist, und der ankündigt die Bonzen noch bonziger zu machen (Steuersenkung für die die eh schon genug haben) !?!

      Auch z.B. bei uns: Was haben die Rechten denn genau für einen Leistungsausweis bis jetzt ? 6 Milliarden (nochmals SECHS) Milliarden geplante Steuersenkungen für Leute die schon selber genug haben! (Abschaffung Stempelsteuer, USR III, etc.)
      Wo werden sie denn diese einsparen ? Wo wohl? Bei den Ärmsten die zynischerweise diese Leute auch noch wählen ^^
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    • Sophia 09.11.2016 17:35
      Highlight Genauso ist es, Panzerottosalat! Immer rummaulen, die Interlektuellen niedermachen und den Himmel nicht sehen, den wir uns geschaffen haben. Klar läuft vieles nicht gut, klar werden die Reicher immer reicher und die Ungleichheit wächst. Es kann aber nur durch Taten besser werden und nicht durch Populisten und sinnloses Rumprotestieren gegen alles, was man nicht versteht.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 09.11.2016 18:18
      Highlight @Panzerottosalat: Und wenn einer kommt und sich und neue Ideen einbringt in die behäbige Politik, dann wird er sofort als Demagoge und Populist verschrien.
      Nicht unbedingt weil dies ist, aber weil er als unwählbare Unperson demontiert werden soll. Die Menschen durchschauen das. Darum sind sie alle puurlimunter noch da, z. T. seit 30 Jahren. Und sie werden mehr.
      Kollektive vereinte Diffamierung wirkt nicht. Es braucht das Ringen um die Sache selbst, die Einsicht, dass nicht der Eingebildetere den politischen Wettstreit gewinnt, sondern der Überzeugendere. Trump ist überzeugend, Clinton nicht.
      6 7 Melden
    • ftfjt 09.11.2016 19:39
      Highlight @Adremos. Einen müssen sie halt wählen das ist die sogennante Demokratie, Entweder sie wählen die Gleichen wie die letzten 8 Jahre oder versuchen halt etwas neues, was bleibt einem schon anderes übrig. Es wechselt immer hin und her, einmal Demokraten dann wieder Republikaner. Ein Trauerspiel.
      2 0 Melden
    • Tubel500 10.11.2016 09:30
      Highlight @Prof. Dr. Dr. D. Trump bist du dir sicher, die Definitionen von Demagoge und Populismus zu kennen? die Antwort klingt nicht danach.
      Natürlich ist Clinton auch nicht überzeugend. Aber die Geschichte zeigt, das extreme politische Lösungen noch NIE etwas gutes gebracht haben. Deswegen funktioniert die Schweiz auch ziemlich gut.
      A propos neue Ideen: Welche denn? Reichen die Steuern zu erlassen? Bravo! Eine Mauer bauen? Wie innovativ! Zurück zum Protektionismus? Eine revolutionäre Idee! Wieso kam da noch niemand drauf! Gewisse Ethnien angreifen? Könnte funktionieren, hatten wir noch nicht!
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 11:29
      Highlight @Panzerottosalat: Demagogie ist, wenn behauptet wird, dass die Schweiz auf die EU angewiesen sei und sich deshalb der EU unterjochen soll via automatischer Übernahme von EU-Recht. Demagogie ist, wenn behauptet wird, dass Frauenquoten die Geschlechterdiskriminierung bekämpfe. Demagogie ist, wenn behauptet wird, dass die Immigration zwingend notwendig und Multikulti gut sei.
      Demagogie ist, wenn jene die sich eine autonome, einwanderungskontrollierte und nicht männerfeindliche Schweiz wünschen als xenophobe, frauenverachtende Hinterwälder verunglimpft werden.
      Alle Parteien sind populistisch.
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  • chr_bopp 09.11.2016 16:22
    Highlight "Emotionalität hat eine andere Rationalität." ?? - Hääää?

    Wenn das und alles andere stimmt, müssen wir die Demokratie sofort abschaffen. Denn eine emotional gesteuerte (Wähler-)Herde braucht nur Eines: Einen starken Hirten!
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  • Triumvir 09.11.2016 16:19
    Highlight Meines Erachtens wurde Trump auch gewählt, weil der Durchschnittsami lieber einen Hohlkopf als Präsidenten haben möchte, der - vermeintlich - noch viel dümmer, als er selbst ist. Da ist es ihm total egal, was dieser Hohlkopf von sich gibt und es ist auch total egal, wenn derselbe als Lügner überführt wird. Hauptsache er wird nicht von einer intellektuell überlegenen Person (und schon gar nicht von einer Frau) regiert. So etwas geht ja gar nicht....
    16 24 Melden
    • Sille 09.11.2016 18:27
      Highlight Triumvir... wenn Ihr Euch nur nicht täuscht... für mich gilt.. er wurde gewählt und er ist der zukünftige Präsident der USA.
      Die Zeit wird zeigen was er aus dem Vertrauen welches er von etwas mehr als 51% ... der Wähler erhalten hat, macht...und wie er die USA aus dem vorhandenen Schlamassel führen will.

      Im übrigen, das .... nennt man Demokratie und gerade wir sollten uns eigentlich ganz ruhig verhalten... denn gerade hier in der Schweiz wissen gewisse Politker schon längere Zeit nicht mehr so richtig was es heisst demokratische Entscheidungen einfach zu akzeptieren und durchzusetzen...
      12 7 Melden
    • Sophia 11.11.2016 18:00
      Highlight @Triumvir: Du hast völlig Recht. Die ganze Wahlkampagne des Trumps war eine einzige Lüge und Beleidigung der Wähler. Wie man jetzt sieht, Ist der Beginn des Verrats an den Trumpwähler bereits im vollen Gange. Ausgediente Versager wie z.B. der Gingrich und der Giuliani sollen Minister werden, Leute wie Christie, die eine Menge Dreck am Stecken haben werden jetzt hohe Posten erhalten und erst in 4 oder 8 Jahren vor Gericht gestellt, wenn sie sich dumm und toll verdient haben. Das Establishment lässt grüssen, und der Wähler wird betrogen, wie immer schon!
      1 0 Melden
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  • Beobachter24 09.11.2016 16:09
    Highlight Weil man/frau keine Hillary Clinton als Präsidentin wollte,
    beispielsweise.
    20 5 Melden
    • Sophia 09.11.2016 19:22
      Highlight Genau, gegen den Sanders hätte der Trump keine Chance gehabt. Die Demokraten müssen nun die Suppe auslöffeln, die sich selbst eingebrockt haben.
      9 4 Melden
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  • Dovahkiin 09.11.2016 15:45
    Highlight Dass für die Linken und Intellektuellen einfach jeder der ihre Meinung nicht teilt ein Rassist, Faschist, Sexist, Verschwörungstheoretiker und dumm ist, könnte vielleicht auch das Problem sein...
    62 39 Melden
    • Rendel 09.11.2016 16:17
      Highlight Menschen die so ein undifferenziertes Post schreiben, könnte ich schon in der einen oder andern Ecke einordnen. Wollen sie gerecht beurteilt werden, dann brauch ich Argumente, mit denen ich mich auch auseinandersetzen kann, keine Urteile.
      15 25 Melden
    • chr_bopp 09.11.2016 16:25
      Highlight Ich sehe nicht recht ein, warum man Linker und Intellektueller sein muss, um das Zeug, das Trump zuweilen abgesondert hat, "rassistisch" oder "sexistisch" zu finden. Und: Ist ein Mensch, der gar nichts dabei findet, solche Sprüche öffentlich und immer wieder zu machen, "dumm"? Hmmmm ....
      22 14 Melden
    • Too Scoop 09.11.2016 16:46
      Highlight Schade, dass es nur die Linken und Intellektuellen gibt (ich dachte, die gibts auch bei den Rechten, oder sonst wo). Damit will ich sagen, wie einseitig auch ihre Aussage ist.
      15 4 Melden
    • Electric Elephant 09.11.2016 17:27
      Highlight Aha, jetzt sind also die Linken und Intellektuellen auch noch daran Schuld, wenn Hohlköpfe wie Trump gewählt werden. Und dies, weil sie Hohlköpfe als das benennen was sie sind...
      Maep! Was ist denn das für ein Schwachsinn? Oha - jetzt bin wohl dann auch ich Schuld, wenn Du das nächste Mal einen Hohlkopf wählst. Aber mit dieser Schuld muss ich dann wohl leben...
      9 13 Melden
    • Adremos 09.11.2016 17:35
      Highlight Und bei Ihnen ist anscheinend jeder, der Ihre Meinung nicht teilt ein "LINKER" und "INTELLEKTUELLER" ^^
      Oder wie?
      10 7 Melden
    • Dovahkiin 09.11.2016 18:20
      Highlight Wegen der Intoleranz und Aroganz der Feministen, Multi-Gender-Förderer, Überantirassisten und allen anderen, die einen "Safe-Space" brauchen und bei jedem kleinsten Ding auf Political Correctnes bestehen und "getriggerd" sind (also die Linken und (pseudo-) Intellektuellen), bin ich Heutzutage Misanthrop...
      Da man niemanden mehr weniger mögen darf, (und nicht mehr sagen darf, was man denkt) mag ich euch jetzt alle nicht mehr. :) Ich denke so gehts auch vielen Amis. Und so kriegt man einen Trump.
      9 9 Melden
    • Sophia 09.11.2016 19:26
      Highlight Bocklobopf, du redest daher wie ein Rassist, Faschist, Sexist, Verschwörungstheoretiker und verstehst darunter die Linken. Wo ist der Unterschied zwischen dir und deinen "Linken"?
      7 7 Melden
    • Uranos 09.11.2016 21:08
      Highlight Wenn man nichts zu sagen hat, sollte man lieber schweigen, Bocklobopf.
      Wer "Rechte" als Rassisten bezeichnet, verstösst nach dir gegen ein heiliges Gebot. Wer jedoch gegen "Linke" was sagt, ist dagegen wohl ein gnädiger Verfechter der Meinungsfreiheit. Tut mir leid, aber Logik funktioniert nicht nach dem Prinzip "was mir gefällt, ist wahr und alle anderen haben keine Ahnung". Vielleicht solltest du dich mal selbst hinterfragen und überlegen, ob nicht vielleicht DU auf dem Holzweg bist und nur zu uneinsichtig bist, um es zu merken.
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