International

Die Betrunkenen öffneten ein Ventil eines Staudamms – darauf ergossen sich zwei Millionen Kubikmeter Wasser und zerstörten 15 Tonnen Zuckerrohr. (Symbolbild)   Bild: KHAM/REUTERS

Drei Betrunkene setzen in Vietnam zwei Dörfer unter Wasser

20.03.17, 07:00 20.03.17, 08:16

Aus einer Schnapslaune heraus haben drei Männer in Vietnam zwei Dörfer unter Wasser gesetzt. Die betrunkenen Männer drangen nach Angaben der Polizei morgens um 2 Uhr in den Kontrollraum eines Staudamms ein und öffneten dort ein Ventil.

Auf die beiden Dörfer Son Nguyen und Suoi Bac im Süden des südostasiatischen Landes ergossen sich daraufhin insgesamt zwei Millionen Kubikmeter Wasser. Durch die Fluten wurden unter anderem 15 Tonnen Zuckerrohr vernichtet, wie die vietnamesische Nachrichtenagentur VNA am Montag berichtete.

Der Sachschaden wird auf umgerechnet mehr als 12'500 Euro geschätzt. Nach Angaben der Bezirksverwaltung ist noch nicht klar, wie die drei Männer für den Vorfall, der sich bereits am Mittwoch vergangener Woche ereignete, zur Rechenschaft gezogen werden. Möglicherweise kommen sie vor Gericht, vielleicht kommen sie auch mit einer Schadensersatzforderung davon. Einstweilen müssen sie sich der Polizei für weitere Ermittlungen zur Verfügung halten. (sda/dpa)

Hol dir die App!

User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
Beste News App der Schweiz! Mit Abstand!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
3Alle Kommentare anzeigen
3
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Fly Boy Tschoko 20.03.2017 08:06
    Highlight 2 Dörfer unter Wasser ergibt einen Sachschaden von 12'500?
    Günstiger wird es nirgends.
    31 0 Melden
    • Silverstone 20.03.2017 11:36
      Highlight Soviel zahlt man in der Schweiz, wenn man in einem Parkhaus die Sprinkleranlage aktiviert...
      4 0 Melden
    • rasca 20.03.2017 12:08
      Highlight Das wird teurer wenn ich meine Wohnung unter Wasser setze
      1 0 Melden
    600

Zwei Deutsche bei Messerattacke an ägyptischem Badestrand getötet

In Ägypten hat ein Angreifer in einer Hotelanlage im Urlaubsort Hurghada am Roten Meer zwei Menschen mit einem Messer getötet und mehrere Urlauber verletzt. Bei den Erstochenen handelt es sich um zwei deutsche Frauen. Sie lebten offenbar schon länger in dem Land.

Die beiden Frauen hätten dauerhaft in dem Badeort gelebt, sagte deren Bekannter und ehemalige deutsche Honorarkonsul Hurghadas, Peter-Jürgen Ely, am Samstagmorgen der Nachrichtenagentur DPA. Eine Bekannte von ihm habe die Frauen nach …

Artikel lesen