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Für den Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen hat Santos den Friedensnobelpreis erhalten. Bild: EPA/EFE FILE

Kolumbianischer Präsident Santos gewinnt Friedensnobelpreis

07.10.16, 11:03 07.10.16, 11:47

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos wird mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Das teilte das Nobelpreiskomitee in Oslo am Freitag mit. Er werde für seine Bemühungen um Frieden mit den linken FARC-Rebellen in seinem Land ausgezeichnet.

65-Jährige hatte nach jahrzehntelangem Konflikt ein Friedensabkommen mit der FARC geschlossen, das allerdings von der Bevölkerung in einem Referendum abgelehnt wurde.

Der Friedensnobelpreis ist die einzige der renommierten Nobel-Auszeichnungen, die in Oslo überreicht wird. Die Verleihung findet am 10. Dezember statt – dem Todestag des schwedischen Preisstifters und Dynamit-Erfinders Alfred Nobel.

Alle Nobelpreise sind mit einem Preisgeld von acht Millionen Schwedischen Kronen (rund 908'000 Franken) dotiert. In dieser Woche waren bereits die diesjährigen Gewinner der Nobelpreise für Medizin, Physik und Chemie bekanntgegeben worden.

(dwi/sda/reu)

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Alltag bei den kolumbianischen FARC-Rebellen

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  • rodolofo 07.10.2016 19:00
    Highlight Mich würde bereits riesig freuen, wenn bei dieser Abstimmung über den Friedensvertrag mit der FARC richtig gezählt wurde und kein Wahlbetrug stattfand.
    Das wäre nämlich der Beweis, dass Kolumbien reif für die Demokratie ist!
    Militärs und Guerilla-Kämpfer zu re-zivilisieren ist tatsächlich eine Herkules-Aufgabe, bei der hoffentlich der "grosse Bruder" USA Unterstützung leisten wird, haben sie doch einen grossen Teil des "Drogenkriegs" mit zu verantworten.
    0 0 Melden
  • Hussain Bolt 07.10.2016 12:35
    Highlight Juan Manuel Santos ist ganz sicher nicht einwandfrei, genau Shimon Peres es damals nicht war. Der nebenbei gar nie dafür vorgesehen war sondern nur Arafat und Rabin. Aber Santos hat grosse Bemühungen dran gesetzt einen Friedensvertrag zu machen leider hat er die Rechten Paramilitärs daran nicht einbezogen. Angesichts dessen Bemühungen hat er ihn am meisten verdient im Vergleich zu allen anderen Trägern der letzten 10-15 Jahre.
    12 0 Melden
  • Domino 07.10.2016 11:31
    Highlight Das ist doch wieder einmal politisch Motiviert. Mit Terroristen verhandelt man nicht. Und dieser wollte den 7'000 FARC-Mitglieder 10% der Parkamentssitze geben, in einem Land mit fast 50mio Einwohner? Und amnestsiefür ihre Terrortaten, Morde und Entführungen?
    5 36 Melden
    • Hierundjetzt 07.10.2016 12:07
      Highlight Mutige Worte vom warmen Sofa aus, an ein Land das 50 Jahre Krieg hinter sich hat...
      53 2 Melden
  • K3tsch 07.10.2016 11:27
    Highlight Solange es nicht Obama, Putin oder Merkel sind, bin ich beruhigt.
    25 4 Melden
  • Peter Ciccio 07.10.2016 11:14
    Highlight Frechheit! Wo haben die Verhandlungen stattgefunden? Genau in Kuba! Wer hat diese geleitet? Genau Kuba! Meiner Meinung nach hätte der Preis nach Kuba gehen müssen!
    6 30 Melden
    • phreko 07.10.2016 11:41
      Highlight Öhm, Norwegen vergessen?

      So nebenbei, als Kolumbianer ist Santos historisch wesentlich mehr belastet als die Kubaner. Oder gab es dort auch Krieg während Jahrzehnten?
      13 0 Melden
    • MaskedGaijin 07.10.2016 11:52
      Highlight Und Posthum noch an Stalin!
      3 8 Melden
  • Mafi 07.10.2016 11:11
    Highlight Meiner Meinung nach einer der den Friedensnobelpreis verdient. (Nicht wie Obama vor seiner Amtszeit) er hat bereits grosss Arbeit geleistet, hhoffen wir einfach dass Kolumbien durch die Ablehnung des Vertrages nicht ins chaos stürtzt, sondern ein anderer Vertrag ausgehandelt werden kann.
    28 3 Melden

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