International

Donald Trump empfängt im Wahlkampf Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Trump Tower in New York (25.09.2016). Bild: AP/Government Press Office

Netanjahu hat sich so auf Trump gefreut – aber der lässt ihn eiskalt auflaufen

03.02.17, 13:22 04.02.17, 04:05

Benjamin Netanjahu konnte Barack Obama nicht ausstehen (und umgekehrt). Ungeachtet Rekord-Militärhilfen hat der israelische Regierungschef dem US-Präsidenten der letzten acht Jahre zwei Dinge nicht verziehen: Das Atomabkommen mit dem Iran und die dauernde Kritik am Siedlungsbau im besetzten Westjordanland, die in der UN-Resolution 2334 gipfelte. So erstaunt es nicht, dass Netanjahu bei Trumps Wahl die Korken knallen liess, zumal dieser im Wahlkampf Israel viele schöne Dinge versprochen hatte.

Das Atomabkommen mit dem Iran nannte Trump «den schlechtesten Deal aller Zeiten» und kündigte an, «ihn in der Luft zu zerreissen», sollte er die Wahl gewinnen. Die UN-Resolution 2334 hatte er scharf kritisiert und als «Dolchstoss in den Rücken Israels» bezeichnet. Und als besonderes Zückerchen hatte er gelobt, die US-Botschaft aus Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen und damit auch Israels alleinigen Anspruch auf die heilige Stadt anzuerkennen (was ausser Israel selbst kein anderes Land tut). Als seinen Botschafter in Israel berief Trump den Hardliner David Friedman, der Israel rät, die Westbank zu annektieren.

Rosh Hashanah, Yom Kippur, Hanukkah, alles zusammen. So gross war die Freude Netanjahus, dass er ohne Not Trumps geplante Mauer lobte und damit Mexiko vor den Kopf stiess. Als einer der ersten ausländischen Regierungschefs erhielt er ausserdem eine Einladung ins Weisse Haus. Nach acht Jahren mehr oder weniger offener Feindseligkeit standen die Zeichen auf Bromance.

Standen – denn inzwischen fragen sich in Israel viele, wie Israel-freundlich dieser neue US-Präsident wirklich ist.

Iran

Das Atomabkommen mit dem Iran kritisiert Trump weiter, aber zerrissen hat er es bislang nicht. Die anderen Vertragsstaaten Russland, China, Grossbritannien, Deutschland und Frankreich haben klar gemacht, dass sie keine Neuverhandlungen wünschen. Was Irans provokativen Raketentest anbelangt, so haben die USA diesen verurteilt und stellen neue Sanktionen in Aussicht – genau wie Obama das früher gemacht hat.

Iranischer Raketentest. Bild: AP/ISNA

Siedlungen

Siedlungen seien kein Hindernis für Frieden zwischen Israel und den Palästinensern, aber ebenso «vermutlich nicht hilfreich für die Friedensbemühungen». So äusserte sich das Weisse Haus gestern zum Siedlungsbau. Das entspricht ziemlich genau der Haltung der Obama-Regierung: Bestehende Siedlungen können im Rahmen einer Friedenslösung mittels Landtausch abgegolten werden. Neue Siedlungen oder der Ausbau bestehender Siedlungen hingegen erschweren dies.

Bauaktivität in der jüdischen Siedlung Male Adumim im besetzten Westjordanland. Bild: ABIR SULTAN/EPA/KEYSTONE

Die neuen (alten) Töne aus dem Weissen Haus haben die israelische Regierung eiskalt erwischt. Netanjahu hatte sich nach der Wahl Trumps derart sicher gefühlt, dass er eben mal 5500 neue Wohneinheiten in den besetzten Gebieten bewilligte. Vermutlich ging er damit auch in den Augen Trumps zu weit, der ihn nun zurückpfeift.

Botschaft in Jerusalem

Auch aus dem heiligen Gral, dem US-Botschaftsumzug nach Jerusalem, scheint vorerst nichts zu werden. Pressesprecher Sean Spicer betonte, man spreche noch mit allen Seiten. Die Palästinenser aber auch Jordanien, ein wichtiger US-Verbündeter, haben in den vergangenen Wochen klar gemacht, dass sie den Umzug für keine gute Idee halten. Offenbar teilen auch israelische Sicherheitskreise diese Einschätzung.

US-Botschaft in Tel Aviv. Bild: BAZ RATNER/REUTERS

Aufregung am Holocaust-Gedenktag

Und dann wäre da noch die Aufregung um die Mitteilung des Weissen Hauses zum Holocaust-Gedenktag (27. Januar), in der die jüdischen Opfer nicht explizit erwähnt werden. Stattdessen ist von «unschuldigen Menschen» die Rede. Die Anti-Defamation-League (ADL), die gegen die Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt, bezeichnete das Versäumnis als «seltsam, rätselhaft und beunruhigend». Yad Vashem, die zentrale Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem, kritisierte die Wortwahl in einer Stellungnahme indirekt als «historisch inakkurat».

Neben sechs Millionen Juden ermordeten die Nazis auch Homosexuelle, Behinderte, Roma sowie Mitglieder der politischen Opposition. Die Zahl dieser nicht-jüdischen Opfer ihrer Vernichtungspolitik wird auf fünf Millionen geschätzt. Im vergangenen Jahr hatte der damalige US-Präsident Barack Obama in seiner Erklärung ausdrücklich der «sechs Millionen Juden und der Millionen weiteren Ermordeten» gedacht.

Trumps Stabschef versuchte zu retten, was zu retten ist, machte es aber eher noch schlimmer: «Alle litten im Holocaust, einschliesslich, natürlich, alle Juden», sagte Reince Priebus am Fernsehen. Das Nicht-Erwähnen der jüdischen Opfer, die im Einklang mit der NS-Rassenpolitik im Zentrum der «Endlösung» standen, gilt unter Antisemitismus-Experten als «Holocaust-Leugnung light». Alt-Right-Superstar Richard Spencer feierte die Mitteilung auf seinem Blog denn auch als «De-Judifikation des Holocausts».

Die Geschichte ist für das Weisse Haus noch nicht ausgestanden: Am Freitag wurde bekannt, dass der Holocaust-Beauftragte des US-Aussenministeriums eine Mitteilung vorbereitet hatte, welche die jüdischen Holocaust-Opfer explizit erwähnte. Diese sei aber von Weissen Haus kassiert und durch eine eigene ersetzt worden, berichtet Politico.

Antisemitismus im Weissen Haus?

Gibt es antisemitische Strömungen im Weissen Haus? Kritiker unterstellen Trumps Chef-Berater Steve Bannon, ehemals Chefredaktor der Rechtsaussen-Website Breitbart, eine solche Gesinnung. Andere mögen sich an Episoden aus dem Wahlkampf erinnern, etwa als Trump vor jüdischen Spendern erklärte, er lasse sich nicht von ihnen kaufen. Später sorgte er mit einem Tweet für Kopfschütteln, in dem Hillary Clinton als Marionette des «jüdischen Kapitals» dargestellt wurde. Trump stritt diese Interpretation ab, liess den Stern aber wenig später durch einen Kreis ersetzen.

Israels Benjamin Netanjahu war vielleicht der einzige ausländische Politiker auf der Welt, der den Eindruck machte, sich von Herzen auf die Trump-Präsidentschaft zu freuen. Nun muss auch er einsehen, dass er letztlich nicht weiss, wie der neue Mann im Weissen Haus tickt und was das für ihn und sein Land bedeutet.

40 (momoll, vierzig!) Gründe, weshalb man trotz Trump die USA immer noch lieben kann

Das könnte dich auch interessieren:

Todes-Schlepper vor Gericht

Romands wollen eine Frau in den Bundesrat bringen

Quizz den Huber! Bist du schlauer als unser schlauster Mitarbeiter?

Sag mir doch einfach, dass du mich scheisse findest

Scheinbeschäftigung: In Frankreich rollen reihenweise Köpfe von Macrons Ministern

Lucrezia Borgia: Die päpstliche Bastardbrut der Renaissance

Die «Ehe light» ist gut – doch zuerst müssen wir die «echte Ehe» für Homosexuelle öffnen

Sportlerpics auf Social Media: Rio Ferdinand ist eine krasse Maschine

So geht Apples Security gegen iPhone-Leaks vor

YB holt Schweizer aus der Bundesliga

Verbraucht, verlacht, verlassen: Was mit denen passiert, die sich mit Trump einlassen

Marco Streller hat's per WhatsApp eingefädelt – Cristiano Ronaldo wechselt zum FC Basel! 

Raucher und Trinker sollen selber zahlen – Entsolidarisierung im Gesundheitswesen?

Loeb greift an: Diese 4 Dinge musst du über die Nestlé-Heuschrecke wissen

Fies! Wie Kinder-Pools in der Werbung aussehen vs. die bittere Realität

Gefahr auf dem Golan – Israel unterstützt syrische Rebellen und riskiert die Eskalation

Chiudinelli scheitert in Wimbledon-Quali +++ Laaksonen erstmals in Grand-Slam-Hauptfeld

Männer, je öfter, desto besser! Fleissig ejakulieren senkt das Prostatakrebs-Risiko

So viel kostet das Surfen im Flugzeug

Mit iOS 11 kommen die Killer-Apps für Shopping-Fans und Einkaufs-Muffel

Facebook will eigene Serien produzieren

Sean Spicer – irgendwie vermissen wir ihn jetzt schon

Starkoch Gordon Ramsay kriegt Filet auf einem Dachziegel serviert ... und ist sprachlos

Warum zwei Appenzeller Piloten im Mittelmeer Flüchtlinge retten müssen – eine Reportage

Verloren auf dem Meer des Unwissens: Rettet den Geschichtsunterricht!

«Trennt euch!» – warum er will, dass du Schluss machst, und damit völlig falsch liegt

«Wir werden mit frischem Hass zurückkommen»: Bye Bye «Circus HalliGalli»

Berlusconi will zurück an die Macht

Über LinkedIn und MySpace: Russische Hacker stehlen Daten britischer Politiker

Frauenhaut verboten! 23 absurde Album-Cover-Zensuren aus Saudi Arabien

Welches Land suchen wir? Wenn du Nummer 1 nicht weisst, sind die Ferien gestrichen!

15 grossartige Memes zum Wochenende, die leider viel zu sehr auf dich zutreffen

Medikamente neu interpretiert – Teil 2!

Über 2100 Bootsflüchtlinge dieses Jahr ums Leben gekommen

«Ich hasse geizige Menschen! S*******!»

Vater fährt 2200 Kilometer, um den Herzschlag seiner Tochter in fremdem Mann zu hören

Wow! Diese Eule kann schwimmen

Schweizer Wirtschaft profitiert von Aufschwung im Ausland

Rap-Ikone Prodigy von «Mobb Deep» ist tot

Sie haben einfach nie den Durchbruch geschafft: Die grössten Produkte-Flops der Geschichte

Wie sieht Eminem eigentlich gerade aus? «Sexy as fuck», sagen die einen ...

History Porn – Showbiz Edition Teil III!

Wenn du diese Umrisse von Berühmtheiten nicht erkennst, klauen wir dir deinen Schatten

Dress like a «Goodfella»: So geht der perfekte Mafia-Look – vom Hut bis zum Hemdkragen

Zu heiss fürs iPhone? Heute wird's brenzlig

Zuerst schmeisst Le Pen ihren Vater aus der Partei, nun fordert dieser ihren Rücktritt

«Leute, die Anglizismen benutzen, gehen mir sooo auf den Sack!»

20 Gründe in Bildern, warum du deinen Bart nicht abrasieren solltest

Uber ist verloren – die unglaubliche Chronologie der Uber-Fails

Ein Abend im Luxus-Restaurant: So sieht ein Menü für 400 Franken aus

Macron-«Tsunami» bei Parlamentswahl: Der Durchmarche

Hamilton lacht über Vettel

7 Grafiken, die jede Schweizer Frau bei der nächsten Lohnverhandlung dabei haben sollte  

Uber-Chef Travis Kalanick tritt zurück

Diese kleine Kunstgeschichte des Badens bringt dich ins Schwitzen

So schön feiert die Fussball-Nati von Curaçao ihren ersten Titelgewinn

EU schafft jetzt die Roaming-Gebühren ab – darum zahlen Schweizer nun gar mehr

Grossbritanniens Regierung steht: May unterzeichnet Abkommen mit DUP

Kein Geld für teure Ferien? 13 Dinge, die du im Sommer in Züri unternehmen kannst

Cyber-Attacke auf britisches Parlament – und besonders ein Politiker nimmt's mit Humor

Liebe Karnivoren, lasst die Vegi-Wurst in Ruhe!

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
Ein guter Mix von News und Unterhaltung, sowie der Mut zur kritischen Analyse.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
83 Kommentare anzeigen
83
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Thinkdeeper 04.02.2017 11:27
    Highlight Was Juden, anderen Religionen und Minderheiten angetant wird und wurde ist schrecklich und traurig. Dies darf nie vergessen werden und es ist zu lernen.
    Die Lehre ist, es fängt mit dem Aufbau von Schuldigen, Sündenböcke, Feindbilder, Bashing, Ausgrenzung und Erniedrigung anderer und propagieren von starker Führung und Gummischleifen (Machtmissbrauch) an.
    Israel und deren Rechte (nicht die Juden) sind ein No Go. Sie tun, dass was Ihren Vorfahren angetan wurde und verbreiten das abwertende Arischische D0enken eines überlegen Volkes. Der andere blonder Arier tut das gleiche.
    Great = Bullshit


    32 8 Melden
    600
  • Coppoletti 03.02.2017 21:55
    Highlight Wieso wird denn immer gleich der Staat (Israel) der Religion (Judentum) gleichgestellt? Da sollte man schon etwas differenziert sein...
    54 7 Melden
    600
  • malu 64 03.02.2017 21:24
    Highlight Es ist eine Schande, was den Juden im zweiten Weltkrieg angetan wurde. Auch die anderen Opfer dürfen nicht vergessen werden. Körperliche und geistig Behinderte, Homos,
    Kommunisten, Sozialisten, Kritiker, Pazifisten welche den Kriegsdienst verweigerten usw.
    Das war tragisch, aber es kann nicht sein, das sich Israel selber wie damals die Nazis aufführen. Araber werden als Menschen zweiter Klasse behandelt. Ihr Land wird enteignet, ihre Häuser zerstört. Willkürlich werden Grenzübergänge geschlossen. Auf jugendliche Steinewerfer wird mit scharfer Munition geschossen. Kritik = Antisemitismus!!!

    69 11 Melden
    600
  • EifachSo 03.02.2017 18:23
    Highlight Ach diese Juden.. Machen seit Jahren eins auf Opfer und beschimpfen jeden als Antisemit, der etwas gegen sie sagt. Aber was die Juden seit Jahren im Gaza machen, gleicht 1:1 den Naziverbrechen in den 30er und 40er. Da hätte Ich auch kein bock auf eine gemeinsame Colabo...
    73 78 Melden
    • LeChef 03.02.2017 18:43
      Highlight Israels Politik in Gaza ist furchtbar und beschämend. Aber zu meinen, das liege auf einer Stufe mit dem Holocaust ist entweder peinliche Unwissenheit oder eine perfide Lüge. Ich tippe bei dir mal auf Letzteres.
      87 30 Melden
    • FrancoL 03.02.2017 19:57
      Highlight Beschämend sind die vielen Herzen und lassen doch tief blicken bzw. sie zeigen dass wir nicht mit Verwunderung über den Teich schauen müssen sondern bei uns zu rechten sehen, denn das was sich anbahnt mit solchen irren Vergleichen ist schon fast tragisch.
      Ich verurteil was zwischen Palästinenser und Juden verbrochen wird, aber der Holocaust ist da nicht anzuführen.
      39 9 Melden
    • Herbert Anneler 03.02.2017 20:13
      Highlight Habe kürzlich auf N24 einen eindrücklichen Film gesehen: geflüchtete Nazis bildeten unter der Obhut des Jerusalemer Grossmuftis arabische Organisationen in Terrorismus aus - auch die Fedayin und unter ihnen auch einen gewissen Yassir Arafat... Seitdem habe ich meine Zweifel, Israel mit den Palästinensern in einen Topf zu werfen. Ich denke, der Antisemitismus ist (oder war?) via Hitler/Grossmufti von Jerusalem virulenter als der Antiislamismus. Die von den Nazis geschulten Terrortruppen (Hamas, Hisbolla) usurpieren ihre zu 90% friedliebenden Landsleute für ihren Fanatismus. Welche Tragik!
      20 9 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.02.2017 21:08
      Highlight Was vielleicht etwas verlorgen geht in dieser Dikussion ist die Tatsache, dass nicht nur Juden, sondern ebenso auch Araber Semiten sind.

      Wer gegen Juden ist, der ist ein Antisemit. Wer gegen Araber ist, der ist auch ein Antisemit.

      Wer (seinen eigenen) Antisemitismus mit dem Kampf gegen (den anderen) Antisemitismus rechtfertigen will, der ist ein bigotter Heuchler.

      Und tatsächlich: Kein Stück besser.

      Trotzdem meine ich, Mr. EifachSo, dass du mit solcherlei Vergleichen sorgfältig und mit viel Fingerspitzengefühl umgehen solltest. Weil sonst verpufft die Argumentation irgendwie...
      24 0 Melden
    • Hierundjetzt 03.02.2017 22:12
      Highlight Eifachso: es ist bedenklich, dass Du industrielles Töten von Mitbürger auf die gleiche Stufe wie ein bewaffneter Konflikt stellst.

      Der Schritt zur Relativierung des Holocausts sollte nie gemacht werden. Nie. Es ist ein singuläres Ereignis und kein beliebiges
      26 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.02.2017 23:02
      Highlight Israels Politik lässt sich eher mit der Apartheid in Südafrika vergleichen. Es ist eine Apartheidspolitik. Apartheidpolitik verdient die grösstmögliche Verachtung.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Apartheid

      Hierundjetzt: Es gibt die Genfer Konventionen, die festlegen, was in einem bewaffneten Konflikt geht, und was nicht. Israel verletzt die Genfer Konvention unverfroren und regelmässig. Das geht nicht!

      Es geht auch nicht, wenn man israelische Kriegsverbrechen zum "bewaffneten Konflikt" beschönigt und bagatellisiert.
      25 6 Melden
    • Königspinguin 04.02.2017 00:06
      Highlight @Hierundjetzt Im Gazastreifen sind die Menschen eingesperrt und leben von Hilfsgütern.

      So schlimm der Holocaust auch war, gab es doch noch grössere "Säuberungen" in der Geschiche! Und dies rechtfertigt auch keine neuen Verbrechen oder die Relativierung dieser.
      5 6 Melden
    • Hierundjetzt 04.02.2017 10:06
      Highlight Lorent Patron: der Punkt mit der Apartheid findet meine 100% Zustimmung. Der Staat Israel ist Partei im Konflikt und kein "armes Opfer"

      Ich bin ein Befürworter der Zweistaatenlösung so wies international (mit Israel) definiert wurde.
      15 1 Melden
    600
  • MichaelTs 03.02.2017 18:23
    Highlight Was bei diesem Artikel fehlt bzgl den Siedlungen ist die aktive Diplomatie von Jordaniens König.

    Der flog nämlich sofort und ungefragt nach Washington, als Israel die neuen Pläne publik machte. Und dort gelang es ihm, zwischen Tür und Angel mit Trump zu sprechen.

    Und wie wir wissen gibt Trump immer demjenigen Recht, mit dem er zuletzt geredet hat. Ich würde die Opposition Trumps hier also nicht zu hoch hängen.

    Aber es ist ein Lehrbeispiel für unsere europäischen Politiker, wie sie mit Trump umzugehen haben...
    44 2 Melden
    600
  • gnp286 03.02.2017 16:58
    Highlight Klar wird das Holocaust-Statement als Anhaltspunkt dafür verwendet, wie die neue Administration zum Staat Israel steht. Ich finde es nicht problematisch, dass die Juden nicht explizit erwähnt werden, sondern der Term "unschuldige Menschen" verwendet wird.

    Was ich allerdings sehr problematisch finde, ist, dass sofort Antisemitismus geschrien wird. Wieso das?
    57 16 Melden
    • Maracuja 03.02.2017 17:42
      Highlight @gnp: ich finde es nicht problematisch, dass die Juden nicht explizit erwähnt werden, sondern der Term "unschuldige Menschen" verwendet wird.

      Nur noch von unschuldigen Menschen zu sprechen und sich nicht mehr daran erinnern zu wollen, dass die Nazis, die komplette Ausrottung der Juden geplant und 6 Millionen Juden auch tatsächlich umgebracht haben, bedeutet m.E. diese Opfer ein zweites Mal auszulöschen. Beim 1x mal wurden sie physisch ausgelöscht und beim 2x will man auch noch die Erinnerung an sie tilgen. Ihren Kommentar finde ich problematisch, obwohl ich nicht Antisem. dahinter vermute.

      27 28 Melden
    • trio 03.02.2017 18:28
      Highlight @Maracuja
      gilt das auch für die Romas, Behinderte, Landstreicher und andere unschuldige Menschen? Oder genügt es, wenn die Juden namentlich erwähnt werden? Oft genug spricht man ja nur von den 6 Millionen Juden, die ermordet wurden, von 5 Millionen anderen hört man dann leider nichts. Ist das etwa Oke?
      51 3 Melden
    • Luca Brasi 03.02.2017 18:42
      Highlight Was ich aber auch bedenklich finde ist, dass viele Menschen beim Wort Holocaust nicht an die Leiden der Sinti und Roma, etc. denken. Auch filmisch werden diese Opfer des Holocausts marginal thematisiert. Antiziganismus wird leider auch zu oft nicht thematisiert.
      Ich will aber in keinster Weise die jüdischen Opfer vergessen machen. Am besten wäre es alle Opfer zu erwähnen und den historischen Kontext noch zu verdeutlichen.
      50 0 Melden
    • LeChef 03.02.2017 18:47
      Highlight gnp: An sich finde ich das auch nicht problematisch. Aber du musst den Kontext betrachten. Dass die Formulierung explizit geändert werden musste, deutet tatsächlich daraufhin, dass da mit Absicht ein antisemitisch gefärbtes Statement gemacht werden sollte.
      9 14 Melden
    • trio 03.02.2017 18:58
      Highlight @LeChef kann durchaus sein, und in diesem Fall wahrscheinlich zutreffend. Könnte aber auch durchaus jemand mit einem starken Gerechtigkeitssinn gemacht haben.
      9 3 Melden
    • Maracuja 03.02.2017 18:59
      Highlight @trio: gilt das auch für die Romas, Behinderte, Landstreicher und andere unschuldige Menschen

      Wie Kian zu Recht schreibt, kann man nicht alle Opfergruppen abschliessend auflisten, aber zumindest alle, die man systematisch umzubringen versuchte, sollte man tatsächlich besonders erwähnen. Nur schon damit in Erinnerung bleibt, wohin z.B. der Antiziganismus wie man in heute noch in EU-Ländern findet, letztlich führen könnte oder die Sparwut gegen nicht gewinnproduzierende Gruppen wie Schwerbehinderte oder die immer noch verbreitete Homophobie.
      8 3 Melden
    • Maracuja 03.02.2017 19:11
      Highlight @Luca Brasi: Am besten wäre es alle Opfer zu erwähnen und den historischen Kontext noch zu verdeutlichen

      Eine empathische Forderung ganz im Gegensatz zur Forderung "Wenn die vielen anderen Opfer nicht explizit aufgeführt werden, soll man auch die Juden nicht erwähnen, sondern nur noch von <unschuldigen Menschen> sprechen".

      8 1 Melden
    600
  • Alex23 03.02.2017 16:53
    Highlight Na nu, na nu. Auf Trump ist kein Verlass? Wer hätte das gedacht. Welche Enttäuschung für Netanjahu.
    Aber dass dieser deswegen einsichtiger wird bezüglich seiner Politik, ist nicht zu erwarten. Also weiter munter Siedlungsbau im besetzten Jordanland.
    44 3 Melden
    600
  • Moudi 03.02.2017 16:25
    Highlight Siedlungsbau gut oder nicht gut?
    7 5 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.02.2017 17:40
      Highlight Nicht gut: Illegal und völkerrechtswidrig.

      https://www.un.org/press/en/2016/sc12657.doc.htm

      Es wundert mich, dass Migros, Coop und andere immer noch legal den Palästinensern geklaute Produkte (aus den Siedlungsgebieten) verkaufen darf. Meines Erachtens ist das nach dem eindeutigen UN-Entscheid gewerbsmässige Hehlerei zum Schaden des palästinensischen Volks.
      38 7 Melden
    • rolf.iller 04.02.2017 04:00
      Highlight Na, zumindest unterscheidet der Migros, wenn auch verborgen. Ist mir mal bei Grapefruits aufgefallen. Wenn die aus Amerika, Spanien, sonst wo kommen, dann ist's die 101. Jene aus Israel haben eine andere Nummer.
      Ich hatte mal vernommen, dass der Migros Produkte aus Siedlungsgebieten explizit kennzeichnen möchte. Machen sie wohl nicht aus politischen Gründen. Die könnten aber rasch das Label wechseln.
      7 0 Melden
    600
  • Chrigi-B 03.02.2017 16:23
    Highlight Hahaha Israel, der Schattenpräsi Steve hasst euch! Hoffentlich lassen sie euch fallen. Das wäre der absolute Hit!
    42 18 Melden
    600
  • TanookiStormtrooper 03.02.2017 16:22
    Highlight Netanjahu ist schon ein bisschen blöde. Trump hat im Wahlkampf öfters gesagt, dass er die Nato für "Müll" hält und er allgemein keinen Bock mehr hat anderen Nationen militärisch beizustehen, zumindest nicht ohne ihnen eine saftige Rechnung zu schreiben. Wo wäre wohl Israel ohne den Schutz der Amis? Aber hey, er hasst Moslems! Das hat er mit dem Beni ja etwas grosses gemeinsam.
    63 5 Melden
    600
  • Butzdi 03.02.2017 15:45
    Highlight Trump mischt sich halt nur ein, wo es ihm hilft.
    Am Holocaust Gedenktag die Juden nicht erwähnen ist falsch. Es starben viele, aber die Juden waren die Gruppe welche explizit ausgerottet werden sollte, alle anderen waren weniger im Fokus.
    Der Twitter-Präsident hat auch das Massaker in der Moschee in Kanada komplett totgeschwiegen, obwohl, oder gerade weil, es ein Trump supporter war.
    Wenn aber jemand wagt, gegen seinen kleinen Hetzteufel Milo zu protestieren, dann wird er aktiv und droht Berkeley den Geldhahn abzudrehen... schizophren...
    54 15 Melden
    • Raembe 03.02.2017 17:51
      Highlight Zum Holocaust: Es kamen tausende Roma und Sinti ums Leben. Darum bin ich der Meinung das es Richtig war so wie es kommuniziert wurde.

      Bitte folgendes nicht falsch deuten: Juden werden mMn in der Öffentlichkeit als Opfer wahrgenommen. Es war absolut schrecklich was damals passiert ist, aber was Israel heute tut ist ähnlich verwerflich.

      Was mich auch stört ist das man die meist gescheiterte Integration von Juden in der Schweiz verschweigt. Bestes Beispiel dafür ist Zürich Wiedikon
      21 12 Melden
    • trio 03.02.2017 18:32
      Highlight @Raembe
      nicht tausende sondern Millionen! Ansonsten zu 100% einverstanden.
      6 1 Melden
    • Raembe 03.02.2017 19:38
      Highlight Ja sry 2ry hatte es falsch im kopf
      0 3 Melden
    • Butzdi 03.02.2017 21:32
      Highlight @ Raembe: wenn an die Besetzung im Weissen Haus ansieht, dann weiss man, dass diese nicht dafür bekannt sind, sich politisch korrekt und alle Richtungen einschliessend zu verhalten. Dass dies nun genau am Holocaust Gedenktag passierte ist kein Zufall und sehr im Sinne des Anti-Semiten und Trump-Flüsterers Bannon. Man will ja die Gefolgschaft nicht vor den Kopf stossen, aber so zu tun als sei man plötzlich ein Social Justice Warrior ist nur lächerlich. Hoffe, das kommt irgendwann zurück.
      3 1 Melden
    • Littlepage 04.02.2017 10:45
      Highlight Raembe, das was Israel tut soll ähnlich verwerflich wie die Endlösung sein? Schliifts?

      Und was meinst du mit Wiedikon?
      1 7 Melden
    • trio 04.02.2017 11:42
      Highlight @littlepage
      Das lässt sich nicht vergleichen, aber Israel lädt sich auch einiges an Schuld auf.
      Wiedikon ist ein gutes Beispiel für gescheiterte Integration. Bist du schon mal durch dieses Quartier gefahren! Es fällt dir sicher auf. Stell dir vor, es gäbe in Zürich ein Quartier wo muslimischen Frauen in Burkas und Männer nur mit Bart rumlaufen und Kinder in eigene Schulen gehen. Würden wir das akzeptieren?
      8 1 Melden
    • Littlepage 05.02.2017 09:00
      Highlight Es wohnen so viele orthodoxe Jüdische Familien in Wiedikon, da sie am Sabbat nicht Auto fahren dürfen. Sie müssen in 10Minuten Gehdistanz von der Synagoge wohnen. Die Synagogen liegen, abgesehen von derjenigen an der Löwenstrasse, alle in Wiedikon.
      In Züri gibt es Privatschulen jeder Couleur, aber alle müssen sich an der kantonalen Lehrplan halten.
      2 0 Melden
    • trio 05.02.2017 11:51
      Highlight @littlepage
      Ich kritisiere nicht, dass Juden in Wiedikon wohnen. Aber die Integration würde ich als mangelhaft bezeichnen, auch wenn sich die Schulen an den kantonalen Lehrplan halten. 😉
      3 1 Melden
    • Littlepage 06.02.2017 19:33
      Highlight Wieso denn Integration? Das sind Schweizer.
      0 0 Melden
    • Raembe 06.02.2017 20:51
      Highlight @Littlepage, das Selbe könnte ich über Moslems sagen. Die wegen jedem Scheiss in der Presse stehen.
      2 0 Melden
    • Littlepage 07.02.2017 07:10
      Highlight Moslems, die seit über 10 Generationen Schweizer sind? Würde mich erstaunen wenn du mehr als eine Handvoll auftreiben könntest.
      0 0 Melden
    • Raembe 07.02.2017 09:25
      Highlight 10 Generationen, da übertreibst Du.
      Spielts Dir ne Rolle ob es nun 10 Generationen oder 3 sind. Wer den Pass hat ist Schweizer, Punkt.


      http://www.yadvashem.org/yv/de/education/newsletter/08/article_kaufmann.asp



      0 0 Melden
    • trio 07.02.2017 09:50
      Highlight Naja Juden die seit über 10 Generationen in der Schweiz leben, gibt es glaub auch nicht viel mehr. Ansonsten hätte ich gerne ein paar Beispiele.
      Ist es wirklich deine Meinung, das Juden seit über 10 Generationen in der Schweiz leben können, und sich überhaupt nicht anpassen müssen. Mit ihrem eigenen Kleidungsstil, Kopfbedeckungen etc. sind immerhin von weitem zu erkennen und ihre Kinder schicken sie in eigene Privatschulen. Ihre Einkäufe erledigen sie oft in eigenen Läden. Ist das etwa Oke? Warum stehen wir das gleiche dann nicht den Moslems zu?
      1 0 Melden
    • Littlepage 07.02.2017 12:29
      Highlight Trio Orthodoxe Religionen passen sich selten an. Und natürlich ist es für mich okay, wenn sie anziehen und essen was sie wollen, egal, um welche Religion es sich handelt. Veganer kaufen auch nur in eigenen Läden ein, was stört mich das? Live and let live, solange man sich gegenseitig respektiert und sich ans Recht hält.
      Versteh mich nicht falsch, wenn's nach mir ginge, gäbe es keine Religionen. Aber jedem das Seine.

      Schau: https://de.wikipedia.org/wiki/Judentum_in_Z%C3%BCrich
      1 0 Melden
    • trio 07.02.2017 16:12
      Highlight @littlepage
      Mir ist es im Sinne der Meinungsfreiheit auch egal was sie anziehen, bezw. respektiere das. Warum stehen wir den orthodoxen Muslimen nicht das gleiche zu? Natürlich nur solange sie die Gesetze einhalten, und wir im Gegenzug keine Gesetze erlassen, welche die Muslime diskriminieren.
      Versteh mich auch nicht falsch, von mir aus brauchts auch keine Religionen. Wenn aber doch, sollten wir alle gleich behandeln.
      Grundsätzlich begrüsse ich andere Kulturen und finde sie eine Bereicherung. Die Mischung macht die Schweiz aus.

      Schau:
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Islam_in_der_Schweiz
      1 0 Melden
    600
  • Stachanowist 03.02.2017 15:05
    Highlight Verstehe nicht, warum man nicht einfach der ermordeten "Juden und Homosexuellen, Sinti, Roma, Kommunisten, Zeugen Jehovas" gedenken kann. Durch die Erstnennung und die Trennung von den anderen Opfergruppen durch ein "und" würde die zentrale Stellung der Judenvernichtung im Holocaust deutlich hervorgehoben und zugleich alle anderen Opfer erwähnt.

    Wahrscheinlich würde es aber in den USA zu Protesten gewisser Kreise führen, wenn man Kommunisten und Homosexuellen explizit gedenken würde.
    69 11 Melden
    • Kian 03.02.2017 15:09
      Highlight An und für sich ein löblicher Gedanke, aber eine solche Liste wäre nie abschliessend.
      65 5 Melden
    • Arutha 03.02.2017 15:31
      Highlight Du würdest eine Aufzählung beginnen mit Juden UND Homosexuellen. Danach jedoch nur noch Komas setzen?
      Ein dient normalerweise als Abschluss einer Aufzählung. Mit deiner Formulierung heisst es Juden und Homosexuelle, was danach kommt ist nicht mehr so relevant.
      15 25 Melden
    • Fabio74 03.02.2017 15:54
      Highlight @arutha: Haarspalterei nennt man das
      29 12 Melden
    • xlt 03.02.2017 16:14
      Highlight Haarspalterei die aber bei der Deutung von solchen Aussagen wichtig ist, aber niemals im Zentrum stehen sollte.
      11 2 Melden
    • viella 03.02.2017 16:21
      Highlight @Fabio74 Nein, das nennt sich Deutsch.
      13 2 Melden
    • Arutha 03.02.2017 16:35
      Highlight @Fabio schon richtig, aber offizielle Medienmitteilungen müssen der Haarspalterei unterzogen werden. Denn das Weglassen eines Wortes oder eine leicht andere Punktation kann den Sinn oder die Wahrnehmung komplett ändern. Haben Sie schon mal eine Aufzählung mit einem UND begonnen?
      16 1 Melden
    • Hierundjetzt 03.02.2017 17:28
      Highlight ...wieder mal eine semantische Diskussion. Sehr Deutsch. Heute ausgetragen einmal von Menschen die allesamt Hochallemanisch sprechen. Ich denke mir, dass Juden als singuläre Betonung korrekt ist, wie bereits hier in den Kommentaren erwähnt, waren sie das primäre Ziel der Vernichtung.
      2 7 Melden
    • Stachanowist 03.02.2017 20:10
      Highlight @ Kian

      Damit hast du wohl tragischerweise Recht.

      @ Arutha

      Dies ist keine normale Aufzählung, weshalb sie meines Erachtens auch in ihrer syntaktischen Struktur etwas vom Duden abweichen darf.

      @ Hierundjetzt

      Es ist keine rein semantische Diskussion. Dies ist kein Satz, der mal nebenbei geäussert wird. Solche Formulierungen sind wohlüberlegt und eignen sich deshalb, Rückschlüsse auf die Weltanschauung einer Regierung zu machen. Die Tatsache, dass die Trump-Administration den Wortlaut noch änderte, unterstreicht, wie viel Gewicht auch die Verfasser selbst der genauen Formulierung beimessen.
      5 2 Melden
    • Hierundjetzt 03.02.2017 22:07
      Highlight Ich stimme Deinem Gedankengang zu, möchte hingegen anmerken, dass meine Sichtweise eher allgemein gehalten ist.

      Zudem erachte ich eine "Hirarchisierung" (sicher gibt es für diesen Kontext einen besseren Ausdruck) der Opfernennung als im Grundsatz sinnvoll, als dies doch das schreckliche "Ziel" von Nazi-Deutschland abbildet.

      Eine Relativierung des furchtbaren Leides anderer liegt mir fern und gehört in die erweiterte Erklärung klar benannt.
      2 0 Melden
    • Fabio74 03.02.2017 23:27
      Highlight Es ist eine Diskussion wie sie nur hier stattfinden kann. Sichban einem "und" irgendwo nerven weil..
      Juden wie Schwule, Sinti& Roma, Behinderte, Slawen, Linke etc waren Opfer eines abscheulichen Verbrechens
      Trotzdem jubeln viele LeOen und Wilders zu
      1 1 Melden
    • Königspinguin 04.02.2017 00:19
      Highlight @Stachanowist Warum erwähnst du keine Menschen mit einer Behinderung?
      So gesehen finde ich Trumps Wortwahl die Bessere.
      3 0 Melden
    600
  • Majoras Maske 03.02.2017 14:38
    Highlight Okay, dass das Weisse Haus die Erwähnung der Juden als Opfer des Holocasts in der Mitteilung gestrichen hat ist wohl ziemlich eindeutig schlecht und sicher kein gutes Signal (wie ich finde, auch nicht nur an Israel).
    33 26 Melden
    • Angelo Hediger 03.02.2017 15:12
      Highlight You’ve Met with a Terrible Fate, Haven’t You?
      6 7 Melden
    • Majoras Maske 03.02.2017 16:00
      Highlight Ben?
      3 0 Melden
    • FrancoL 03.02.2017 16:17
      Highlight Der Grund des Streichens ist die Problematik. Der zeigt den neuen Geist in der Trumpumgebung.

      Dass dieser neue Geist dem Netanjahu zu denken gibt freut mich aber, das muss ich ehrlich zugeben. Da müsste Netanjahu einmal etwas länger darüber nachdenken mit wem er sich ins Bett legen will.

      15 2 Melden
    • rolf.iller 04.02.2017 04:02
      Highlight Na soviele Bett-Partner hat Israel nicht zur Auswahl. Nach den USA wird die Liste dünn...
      10 0 Melden
    • FrancoL 04.02.2017 09:14
      Highlight Man kann sich mal auch mit niemanden ins Bett legen. Vor allem wenn man immer bestimmen wie der andere zu schlafen hat.
      1 0 Melden
    600
  • trxr 03.02.2017 14:04
    Highlight Neuer Tag, neuer Trump Post. 🙂
    38 5 Melden
    600
  • Yallix 03.02.2017 13:49
    Highlight Jeder, ausnahmslos jeder, der lesen kann und nicht als egomanischer Ignorant durchs eigene und anderer Leben trampelt, konnte schon vor Trumps Wahl wissen, wie Trump tickt:
    https://www.welt.de/politik/ausland/article157225862/Er-koennte-zum-Ende-der-Zivilisation-fuehren.html
    Leider ist nicht mal auszuschliessen, dass Trump auch noch komplett austickt...
    60 28 Melden
    600
  • Tilman Fliegel 03.02.2017 13:39
    Highlight Trump hat vermutlich erst jetzt bemerkt, dass Israel jüdisch ist.
    142 26 Melden
    • Saraina 03.02.2017 15:25
      Highlight Kaum, Yvanka wird es ihm schon gesagt haben.
      27 2 Melden
    600
  • Herbert Anneler 03.02.2017 13:38
    Highlight Wie konnte Natanjahu übersehen, dass niemand sich mehr über Trumps Sieg freuten als die Amercan National Socialist Party und der Kukluxklan und dass sich Trump von Ihnen nicht distanzierte? Und wie konnte Natanjahu übersehen, dass Trumps Darling, Putin, ebenfalls eine antisemitische Politik verfolgt, indem er eng mit Iran und Judenhasser Orban kooperiert? Der Feind meines Feindes muss nicht automatisch mein Freund sein!
    70 28 Melden
    • meine senf 03.02.2017 14:22
      Highlight Ist halt immer kompliziert im Beziehungsgeflecht Nazi-ähnliche/(extremistische) Juden/(extremistische) Moslems:

      Alle drei hassen jeweils die zwei anderen Gruppen. So weit noch überschaubar.

      Kompliziert wird es aber, wenn sie sich überlegen müssen, welcher der beiden anderen Gruppen sie mehr hassen und ob sie sich mit der anderen gegen diese zusammentun wollen.

      So gibt es ja z.B. Rechtsextreme, die die Juden gut finden, weil sie gegen die Moslems sind und es gibt Rechtsextreme, die die Moslems gut finden, weil sie gegen die Juden sind.
      53 1 Melden
    • Zerpheros 03.02.2017 16:23
      Highlight OhGott.
      <iframe src="//giphy.com/embed/XrHc1gDORei1q" width="480" height="269" frameBorder="0" class="giphy-embed" allowFullScreen></iframe><p><a href="http://giphy.com/gifs/wtf-confused-huh-XrHc1gDORei1q">via GIPHY</a></p>
      0 0 Melden
    • Mr. Malik 03.02.2017 16:53
      Highlight @mein senf
      Kleine unnötige haarspalterei von meiner seite:
      Bei deinem beispiel hast du bei deb rechten extreme als beispiel genommen, bei den judem und muslimen hast du verallgemeinert.
      Absicht?
      9 2 Melden
    • meine senf 03.02.2017 17:16
      Highlight War sicher keine Absicht, falls das so verstanden wurde.

      Habe ja extra "(extremistische) Moslems" und "(extremistische) Juden" geschrieben um es eben nicht zu verallgemeinern. Ich habe explizit nur diese gemeint und nicht die ca 99% friedlichen Anhänger dieser Religionen.

      Es fehlte halt nur der Platz, um die Klammern jedes mal zu wiederholen.
      7 7 Melden
    600
  • Olaf! 03.02.2017 13:36
    Highlight Da sieht man wie stark die Lobby der 5 Millionen anderen ist, wenn es nur Aufregung gibt, weil die Juden nicht explizit erwähnt werden. Entweder alle oder halt nur ein Oberbegriff wie in diesem Statement.
    64 21 Melden
    • Kian 03.02.2017 13:56
      Highlight Es gibt kein Entweder-Oder. Einzig richtig ist, sowohl Juden als auch die anderen Opfer zu erwähnen, wie Obama das gemacht hat. Es geht spezifisch um den Holocaust-Gedenktag, sonst könnte/müsste man an alle 50 Millionen Getöteten des 2. Weltkriegs erinnern. Und im Holocaust steht das Auslöschen des europäischen Judentums nun einmal im Zentrum.
      67 26 Melden
    • gnp286 03.02.2017 14:25
      Highlight @Kian: Ich sehe betreffend Holocaust absolut kein Problem, alle (Juden, Homosexuelle, Behinderte, Opposition, ...) unter dem Term "unschuldige Menschen" zu erwähnen.

      Oder anders ausgedrückt: Wieso sollen die Juden explizit erwähnt werden und z.B. Homosexuelle nicht? Die starben ja genauso in den Vernichtungslagern.
      57 8 Melden
    • Olaf! 03.02.2017 14:43
      Highlight Wenn Obama wirklich auch explizit die anderen Opfer erwähnt hat, ist es natürlich die optimale Lösung. Denn gerade der 27 Januar welcher Aufgrund der Befreiung von Auschwitz Symbolkraft hat und auch das Datum für den "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" ist, sollte meiner Meinung nach ein Tag sein, an dem man allen Opfern gedenkt. Denn auch im Auschwitz wurden nicht nur Juden umgebracht. Das Ganze ist schliesslich kein Wettbewerb wer es schlimmer hatte.
      35 3 Melden
    • Maracuja 03.02.2017 15:00
      Highlight @Kian

      Danke für die klare Stellungnahme! Wer bei Genoziden (ob beim Holocaust, in Ruanda, Srebrenica) die Opfer nicht mehr klar benennen will, sondern einfach von unschuldigen Menschen spricht, betreibt Revisionismus, auch wenn er das nicht unbedingt beabsichtigt.
      14 20 Melden
    • Bundesrat 03.02.2017 15:01
      Highlight Warum es UNBEDINGT notwendig ist, die Juden zu erwähnen, erklärt der folgende Artikel sehr gut:

      https://www.theatlantic.com/politics/archive/2017/01/the-trump-administrations-softcore-holocaust-denial/514974/

      Bei der Holocaust Erklärung der Weissen Hauses hatte wohl Trumps Haus-Nazi Bannon seine Finger im Spiel. Absolut widerlich.
      23 12 Melden
    • lilie 03.02.2017 16:09
      Highlight Ich persönlich habe mit der Formulierung "unschuldige Menschen" kein Problem, da sie klar macht, dass zahllose Menschen aus politischen Gründe ohne Sinn getötet wurden.

      Aber dieses öffentliche Statement wurde wohl speziell von den Juden auch als Gradmesser wahrgenommen, wie Trump zum Thema jüdische Interessen steht. Zusammen mit den anderen Anzeichen und mit den Vorgeschichten einiger Mitglieder seines Kabinetts haben sie ein klares Statement pro Judentum erwartet.
      15 0 Melden
    • Maracuja 03.02.2017 16:50
      Highlight @lilie: Ich persönlich habe mit der Formulierung "unschuldige Menschen" kein Problem ... aber dieses öffentliche Statement wurde wohl speziell von den Juden

      Man muss nun wirklich nicht jüdisch sein, um zu kapieren, dass solche Formulierung dazu dienen, die Geschichte umzudeuten/verharmlosen.

      Oder sagen für Sie folgende zwei Sätze dasselbe aus:
      1. Bei der Eroberung/Besiedlung der USA wurden viele unschuldige Menschen getötet.
      2. Bei der Eroberung/Besiedlung der USA wurde die indigene Bevölkerung fast ausgerottet.
      13 9 Melden
    • gnp286 03.02.2017 17:51
      Highlight @Maracuja: Der Vergleich hinkt etwas. Wennschon, dann: 2. Bei der Besiedlung der USA wurden viele eingeborene und weitere unschuldige Menschen getötet.

      Aber grundsätzlich: Ich sehe, wohin Dein Argument hingeht. Das ist sicher auch eine Variante das anzuschauen.
      3 0 Melden
    • lilie 03.02.2017 18:06
      Highlight @Maracuja: Es ging nicht darum, wieviele getötet wurden, sondern wer. Deshalb hinkt für mich der Vergleich.
      2 2 Melden
    • Maracuja 03.02.2017 19:04
      Highlight @lilie: Es ging nicht darum, wieviele getötet wurden, sondern wer. Deshalb hinkt für mich der Vergleich.

      Und die Frage "wer getötet wurde", ist geklärt, wenn man bezüglich der Opfers des Holocaust einfach von "unschuldigen Menschen" spricht? Sorry mein Vergleich mag hinken, aber Ihre Antwort ist für mich schlicht absurd.
      4 3 Melden
    • lilie 03.02.2017 20:13
      Highlight @Maracuja: Wie hätten Sies denn ausgedrückt?
      3 1 Melden
    600

Szenen wie in Nordkorea: Trump lässt sich von Top-Mitarbeitern mit Lob überhäufen

Loyalität! Loyalität! Loyalität! Die erste Kabinettssitzung im Weissen Haus in Vollbesetzung nahm bizarre Züge an. Die besten Aussagen.

Donald Trump hat die Nase voll von der ewigen Kritik. Ob der Vize-Präsident oder die UN-Botschafterin: Sie alle mussten den US-Präsidenten an der ersten Kabinettssitzung in Vollbesetzung mit Lob huldigen. Das taten die Minister ganz brav vor laufenden Kameras.

Zuerst klopfte sich Trump gleich mal selbst auf die Schulter. Seine politische Agenda treibe er im «Rekordtempo» voran. Es habe – mit «wenigen Ausnahmen» – noch nie einen Präsidenten gegeben, der so viel erreicht habe im …

Artikel lesen