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Der Neonazi Chris Cantwell im «Vice»-Film «Charlottesville – Race and Terror» und Tage später den Tränen nahe in seiner Videobotschaft. screenshot: youtube/vice

Vom TV-Star zum heulenden Wrack – der Untergang des Charlottesville-Neonazis in 3 Akten

In einer Dokumentation über die Proteste in Charlottesville poltert der Neonazi Chris Cantwell gegen Schwarze und Juden. Kurz nach der Ausstrahlung des Films verliert er alles: seine Würde, seine Bewegungsfreiheit und seine Dating-App.

23.08.17, 06:06 24.08.17, 07:10

Prolog

Anhänger der White-Supremacy-Ideologie, des Ku-Klux-Klan, Neonazis, Identitäre und andere rechtsextreme Nationalisten marschierten am Samstag, dem 12. August, durch Charlottesville, Virginia, um den Abriss einer Statue von General Robert E. Lee zu verhindern. Die 32-jährige Heather Heyer starb, nachdem ein Neonazi sein Auto mit voller Wucht in eine Ansammlung von linken Gegendemonstranten steuerte. Mindestens 19 weitere Personen wurden verletzt, fünf davon schwer. 

Nach der Terror-Attacke sind amerikanische Rechtsextreme ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Wer sind sie? Was wollen sie? Und warum hassen sie so sehr? 

Bei der Bewältigung dieser Fragen kam dem selbsternannten Neonazi Christopher Cantwell eine wenig schmeichelhafte Hauptrolle zu. Über Nacht wurde der 38-Jährige aus Keene, New Hampshire, zur Weltberühmtheit, weil er in einer Video-Dokumentation unverblümt über seine rassistische Gesinnung spricht. Nach der Publikation des Videos fiel Cantwell tief. 

Der Nazi mit der dicken Hose

Die «Vice»-Journalistin Elle Reeve will die angekündigte Demonstration von Rechtsextremen in Charlottesville dokumentarisch begleiten. Sie mischt sich mit der Kamera unter die Demonstranten und begegnet Christopher Cantwell. Der 38-Jährige prahlt vor der Kamera, dass er mit drei Handfeuerwaffen, einem Messer und zwei Sturmgewehren zur Demonstration angereist ist. Er sagt Sätze wie: «Natürlich bin ich zu Gewalt fähig. Ich trage eine Waffe, ich gehe die ganze Zeit ins Gym», oder: «Wir sagen nicht, dass wir nicht gewalttätig sind. Aber wir sind nicht die Aggressoren. Aber wenn wir müssen, werden wir diese Leute umbringen.»

Als dann tatsächlich passiert, was Cantwell androhte, und er von der Journalistin damit konfrontiert wird, sagt er in die Kamera: «Es wurden Leute verletzt, weil unsere Rivalen dumme Tiere sind, die nicht aus dem Weg gehen konnten. Diese Leute wollten Gewalt. Wir Ultrarechten befriedigen nur die Nachfrage. Ich bin sicher, dass noch viel mehr Menschen sterben werden».

Charlottesville: Race and Terror

Die «Vice»-Dokumentation über den rechtsextremen Terror in Charlottesville. Video: YouTube/VICE

Nach dem verheerenden Anschlag am Wochenende wird die «Vice»-Dokumentation am Montag ausgestrahlt. Die Zugriffszahlen auf das Video wachsen stündlich an. Cantwell ist inzwischen nach Hause zurückgereist. Er frischt seine Facebook-Profilbilder mit aktuellen Fotos von Charlottesville auf. Sie zeigen ihn selbst inmitten der Gewalt vom Wochenende.

Der Nazi, der mit den Tränen kämpft

Bis Mitte Woche wird das «Vice»-Video über 30 Millionen Mal geschaut. Über Cantwell bricht ein Shitstorm herein. Auf den sozialen Medien wird er beschimpft, vor seinem Haus bedroht. Er flieht an einen unbekannten Ort und wendet sich mit einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit. Es ist unklar, wo das Video zuerst auftauchte. Nur nach wenigen Stunden findet es seinen Weg auf YouTube und ist für Millionen einsehbar.

Auf dem Bild ist ein verzweifelter Cantwell zu sehen. Augenringe, die laufende Nase, entsetzt hochgezogene Augenbrauen zeugen von seinem Elend. Ihm sei mitgeteilt worden, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorliege, sagt er. Doch er könne das Haus nicht verlassen, um dies zu verifizieren. «Es ist für mich derzeit nicht klug, irgendwohin zu gehen, da draussen herrscht Ausnahmezustand.»

«Ich habe Angst.»

Der den Tränen nahe Cantwell. Video: YouTube/Paige Carter

Er schluchzt, zieht die Nase hoch, atmet durch und entschuldigt sich für den Aussetzer. Mit zittriger Stimme sagt er, er wolle doch friedlich sein und das Gesetz befolgen. Um das sei es doch die ganze Zeit gegangen. «Und jetzt schaue ich CNN, die von den gewalttätigen weissen Nationalisten berichten. Wir haben alles in unserer Macht stehende getan, um das Ganze friedlich abzuhalten, versteht ihr?!»

Er lässt ausrichten, dass er sich der Polizei stellen wolle, wenn sie ihn holen komme. Er sagt seine Telefonnummer und fordert, dass man ihn anrufen und informieren möge, falls die Polizei ihn suche. Er werde ihr mitteilen, wo er sich aufhalte. «Ich habe Angst, dass ihr mich umbringt, das habe ich wirklich. Ich habe das Gesetz nicht gebrochen. Klar, ich kam mit Gewalt in Berührung, das steht ausser Frage und das will ich auch nicht verstecken, aber ich habe das nur getan, um mich selbst und andere zu verteidigen.»

Der Nazi ohne Dating-App

Bis Ende Woche haben Tausende Cantwells Video gesehen. Die Kommentarspalten explodieren mit Beschimpfungen und Drohungen, die sich gegen den Neonazi richten. Weil er in der Videobotschaft seine Telefonnummer genannt hat, wird er mit Anrufen bombardiert. Sein Name erscheint in vielen Zeitungen. Er wird bezeichnet als «weepy nazi», als weinerlicher Nazi. Doch die Woche ist für Cantwell noch nicht vorbei.

Am Freitag vermeldet «OkCupid», eine bekannte Online-Kontaktbörse, dass Cantwells Account gelöscht wurde und er für den Rest seines Lebens von der Plattform verbannt werde. In ihrer Mitteilung schreibt die Kontaktbörse, sie sei darauf aufmerksam gemacht worden, dass Cantwell einen «OkCupid»-Account habe. Innert zehn Minuten sei die Sache erledigt gewesen. Von den vielen Entscheidungen, die sie jeden Tag fällen müsste, sei diese eine einfache gewesen. «OkCupid hat null Toleranz für Rassismus», lässt sich die Plattform zitieren.

Daraufhin wird Cantwell auch von Tinder rausgeschmissen. Sein YouTube-Channel, seine Facebook-Seite, der Twitter-Account werden ebenfalls gelöscht. Die Tech-Unternehmen erklären nach Charlottesville, dass sie ihre Plattformen von Extremisten aller Art säubern wollten. 

Epilog

Die Staatsanwaltschaft von Virginia hat laut Medienberichten inzwischen bestätigt, dass gegen Cantwell ein Haftbefehl vorliegt. Ihm wird einerseits der «illegale Gebrauch von Gasen» und «Verletzungen durch Ätzmittel oder Sprengstoff» angelastet. 

Cantwell lässt über seinen Blog ausrichten, dass er sich einen Anwalt genommen habe.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Lami23 23.08.2017 22:13
    Highlight Und genau wegen dem Verhalten, welches diese Reaktionen in den Kommentaren zeigen, wird es im Gazastreifen nie Frieden geben.
    10 8 Melden
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  • Majoras Maske 23.08.2017 17:45
    Highlight In den USA gibt es auch Identitäre? Ich dachte, dass sei eine in Frankreich entstandene und europäische Bewegung.

    Und zur Story: Eigentlich habe ich durchaus Mitleid mit diesem Typen. Aber andererseits bin ich auch froh, dass die Gesellschaft in den USA so reagiert und nicht bejahend. Trotz Trump und Brexit sind Nazis in Europa und Amerika zu recht eine Minderheit und das soll so bleiben. Diese Menschen wollen nicht ein Allgemeinwohl, sondern sich nur selber über andere erheben aufgrund ihrer kruden Kriterien.
    28 5 Melden
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  • bracher tinu 23.08.2017 17:08
    Highlight Ein weiterer Einzelfall!
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  • Bijouxly 23.08.2017 14:04
    Highlight Klar, der Typ ist ein A* und dumm wie Brot. Aber ihn von allen Seiten zu löschen, sorry: Er muss jetzt einfach den Kopf hinhalten für alle. Wenn sie wirklich ein Zeichen würden setzen wollen, würden FB&Co mittels der Gesichtserkennungssoftware (ja, die kann das) alle aus den Aufnahmen erkenntlichen Personen löschen. So ist es einfach nur Hetze und hat nichts mit Recht zu tun. Es ist noch nicht verboten, dumm und ignorant zu sein. Dann hätte gar keine dieser Platformen noch genügend Nutzer...
    83 13 Melden
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  • rudolf_k 23.08.2017 13:52
    Highlight Der Typ ist offensichlich ein völliger Honk, nichtsdestotrotz sagt die Story in erster Linie einiges über den erbärmlichen Zustand der Medien aus.
    63 19 Melden
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  • seventhinkingsteps 23.08.2017 13:10
    Highlight Make racists afraid again!
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  • poga 23.08.2017 11:54
    Highlight Ich kann viele von euch nicht verstehen. Ist euch eigentlich klar, dass die Schadenfreude, die viele von euch an den Tag legen ziemlich gefährlich ist? Ist euch klar, dass Ihr die rassistischen Ansichten dieses Mannes legitimiert? Ich meine wenn der soziale Ruin einer Person gesellschaftsfähig ist, dann wäre es ja alken Leuten als Recht gegeben. Ist euch klar, dass der Rassismus aus genau diesen Gründen so hart bewertet wird und dass es das Zuel der PC ist, genau dass zu verhindern? Was macht Ihr, wenn das politische Baroneter umschlägt? Wenn die Rechten plötzlich die Deutungshoheit haben?
    50 27 Melden
    • neurot 23.08.2017 14:54
      Highlight Sorry poga, aber ich habe auch nach dem dritten Anlauf noch keinen Schimmer was du uns eigentlich wirres mitteilen willst...
      Ich fass mal die Grundlagen für dich zusammen: Null Toleranz für Intoleranz.
      45 22 Melden
    • poga 23.08.2017 15:36
      Highlight Ich habe ein Teil meines Wissens hier aus einem Buch. Es heisst zivilisierte Verachtung von Carlo Stenger. Es geht in einem Teil darum, warum es political corectness aber vor allem auch eine Rassismusstrafnorm gibt. Das geht in etwa so: mit diesen Mitteln, möchte man vermeiden, dass irgendjemand sich beleidigt fühlen muss. Weiter möchte man nicht, dass jemand ungleiche Chancen hat. In einer Individualgesellschaft muss sich jeder frei entfalten können. Viele Kommentare hier beschreiben eine ganz andere Ideologie. Und ich wollte darauf hinweisen. Es ist halt schwierig, dies zu machen wenn man...
      13 6 Melden
    • poga 23.08.2017 15:41
      Highlight Eigentlich überhaupt nicht der Meinung dieses Menschen ist. Da ich selber meine Mühe mit gewissen Zensuren habe, habe ich lange nach Erklärungen gesucht, warum andere so politisch Korrekt denken. Oder überall gleich Rassismus sehen. Ich glaube ich habe es mittlerweile einigermassen Verstanden. Bei diesen Kommentaren sehe ich dieses Verständnis nicht. Ich sehe aber, ein paar beunruhigende Tendenzen. Das die vorherschende Ideologie gnadenlos ausgenutzt wird, ohne dass man dabei an die Konsequenzen denkt. Zum Beispiel wenn sich die Ideologie nach rechts verschieben würde. Hoffe ich konnte helfe
      15 7 Melden
    • pun 23.08.2017 20:22
      Highlight Wenn sich die vorherrschende Ideologie so weit nach rechts verschiebt, dass so einer wie im Artikel kein Aussätziger mehr ist, dann ist mein vorheriges Verhalten ganz egal, ich werde dann als Linker um mein Leben und um das ganz vieler Freund/innen fürchten müssen. Deshalb tu ich meinen Teil dazu, dass solch menschenverachtende Haltungen nie wieder akzeptabel werden und Leute, die diese Äussern mit Konsequenzen leben müssen.
      Mit PC hat das erstmal nichts zu tun.
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  • Domsh 23.08.2017 11:31
    Highlight Klar kann man nun Mitleid haben wegen dieser harschen “sozialen Bestrafung“. Aber es gilt auch zu bedenken, dass ER sich bewusst exponierte und nicht ungewollt an den Pranger gestellt wurde.
    Als mündiger Erwachsener muss man sich in dieser Welt über die Konsequenzen seiner Handlungen bewusst sein.
    69 1 Melden
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  • Qui-Gon 23.08.2017 11:31
    Highlight Tja, wer Wind sät, wird Sturm ernten.
    53 1 Melden
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  • Domsh 23.08.2017 11:16
    Highlight Schön dass gewisse Regulierungen in unserer Gesellschaft funtionieren.
    21 7 Melden
    600
  • Hans der Dampfer 23.08.2017 11:04
    Highlight Die Medien als gerechte Rächer. Ich lach mich schlapp.
    Vielleicht sollten sich die "Nazis" eine Scheibe von den linken Chaoten abschneiden. Die können ihre Gewaltorgien in Hamburg und anderswo feiern ohne das die Presse Jagt auf sie macht. Hat einst die NSDAP die Leute schikaniert, übernimmt heute die andere Seite. Also alles wie früher.
    19 77 Melden
    • Sapere Aude 23.08.2017 16:49
      Highlight Die Bild Zeitung hat sehr wohl Jagd auf Linksautonome gemacht.
      32 1 Melden
    • HabbyHab 23.08.2017 17:28
      Highlight .. seriously? "ohne dass die Presse Jagd auf sie macht".. du hast die vielen Artikel und Berichte über deine "linken Chaoten" nach Hamburg schon mitbekommen, oder? Da gab es sogar hier auf Watson einige Meinungen dazu.. aber es sind ja immer die bösen Medien, die nur zu Nazi-Aufmärschen kommentieren und nie zu anderen. Ja klar.
      37 1 Melden
    • Echo der Zeit 23.08.2017 18:08
      Highlight Na Ja, wenn er sich so Präsentiert in denn Medien - ist er selber schuld. Das wäre einem Chaoten in Hamburg genau gleich ergangen.
      18 0 Melden
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  • PenPen 23.08.2017 10:59
    Highlight Wann gibts eine Undercover-Story von den Linksextremen?
    18 82 Melden
    • béast 23.08.2017 15:36
      Highlight das war keine undercover-story. der typ hat sich freiwillig, bewusst und gerne vor der vice-reporterin in allen möglichen braunen facetten präsentiert. er wollte und bekam seine 15 min. ruhm - einfach nicht wie von ihm geplant.

      statt zu jammern würde er nun besser die von diesen helden so oft abgefeierte kameradschaft und solidarität seiner gesinnungsgenossen einfordern.
      47 1 Melden
    • bracher tinu 23.08.2017 17:15
      Highlight @PenPen, Solche Storys gibt es, aber nicht Watson und SRF etc! Für Story über Linksextremisten müssen Sie zu den Medien, welche nicht extrem links sind!
      7 43 Melden
    • SemperFi 24.08.2017 05:15
      Highlight @bracher tinu: SRF extrem links? Der ist wirklich gut!
      9 0 Melden
    600
  • Karl33 23.08.2017 10:42
    Highlight Finde diese mediale Hetze gegenüber einer einzelnen Person abstossend.

    Entweder kann dieser Typ strafrechtlich vom Staat belangt werden, oder er kann sich auch mit verqueren und dummen Meinungen äussern.
    Was eine Demokratie nicht braucht: Globale Firmen und Medien, die denken, sie müssen die Rechtssprechung in die eigenen Hände nehmen.
    58 21 Melden
    • Enzasa 23.08.2017 22:18
      Highlight Wer über Medien rassischtisch agiert gehört gesperrt.
      5 3 Melden
    600
  • carmse 23.08.2017 10:40
    Highlight Dumm wie Brot.
    26 3 Melden
    600
  • Vio Valla 23.08.2017 09:54
    Highlight Der hatte Pech, dass gerade er gefilmt wurde, obwohl viele andere genau so denken wie er. Jetzt nur auf einen Mann zu schiessen, bringt genau gar nichts besonders nicht in der Art die schon fast an Lynchjustiz ähnelt. Man sollte doch selber besser und reflektierter unterwegs sein, als dieser unsympatische Wirrkopf den man nun in Visier hat. Ansonsten ist man doch kein Deut besser... Und die Löschung seiner Profile... ein Witz und mehr PR als was andere, wenn ich bedenke welche Gruppen und Personen zB auf FB schon seit langer Zeit ungestört ihren braunen Müll zum besten geben können...
    43 6 Melden
    • carmse 23.08.2017 14:15
      Highlight Ich stimme dir in den meisten Punkten zu, finde aber nicht, dass er Pech hatte. Schliesslich war es seine Entscheidung, dieses Interview zu geben und das, was er gesagt hat, war wohl kaum Scripted Reality sondern entsprach (und entspricht wahrscheinlich immer noch) seiner vollen Überzeugung. Da musste er auch mit Konsequenzen rechnen.
      28 2 Melden
    600
  • Sveitsi 23.08.2017 09:38
    Highlight «Wir wollten eine friedliche Demonstration getan ... deshalb habe ich mein Waffenarsenal mitgebracht.»
    169 7 Melden
    600
  • zombie woof 23.08.2017 08:34
    Highlight Dumme Sache, wenn ploetzlich die Rollen getauscht werden und man Opfer statt Taeter ist....
    204 10 Melden
    600
  • Triumvir 23.08.2017 08:30
    Highlight White weepy Nazi Trash erhält seine verdiente Strafe. Sehr gut. Punkt.
    144 34 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 11:24
      Highlight Bezüglich "Nazi" steht er alleine, aber wenn du "White weepy" mit rein nimmst, solltest du dich mässigen.
      7 27 Melden
    • Petrum 23.08.2017 11:57
      Highlight Muss man sich dann halt nicht wundern, wenn er im nächsten Auto richtung Menschenmenge sitzt...
      8 28 Melden
    • SemperFi 24.08.2017 05:19
      Highlight @Petrum: Mir kommen gleich die Tränen. Der arme Neonazi wurde von bösen Linksextremen zum Morden gedrängt.
      5 0 Melden
    600
  • kettcar #teamhansi 23.08.2017 08:15
    Highlight "Die Tech-Unternehmen erklären nach Charlottesville, dass sie ihre Plattformen von Extremisten aller Art säubern wollten"

    Wow, da haben sie aber noch einiges zu tun... Meiner Meinung nach ziemlich heuchlerisch, wenn man weiss, wie Facebook mit Meldungen zu extremistischen Posts umgeht.
    243 12 Melden
    • α Virginis 23.08.2017 10:20
      Highlight In diesem Fall blieb ihnen wohl nichts Anderes übrig, als die Konti zu sperren. Zuviel Publizität im negativen würde vor Allem FB & Co. schaden.
      8 0 Melden
    • Asmodeus 23.08.2017 11:10
      Highlight Oder kompletten extremistischen Seiten jeglicher Art.
      6 1 Melden
    600
  • N. Y. P. 23.08.2017 08:07
    Highlight «Wir sagen nicht, dass wir nicht gewalttätig sind. Aber wir sind nicht die Aggressoren. Aber wenn wir müssen, werden wir diese Leute umbringen.»

    Was Chris Cantwell erlebt, ist vermutlich schlimmer, als jede Gefängnisstrafe. Und das ist ok.

    Ich glaube aber auch, dass die Perspektivenlosigkeit vieler Menschen in den USA, sie zu schlechten Menschen werden lässt. Alles Soziale in den Vereinigten Staaten von Amerika löst sich immer schneller in Luft auf. Und der POTUS giesst munter Öl nach.
    190 14 Melden
    • EvilBetty 23.08.2017 09:22
      Highlight Das selbe Phänomen wie im Osten Deutschlands. Entschuldigt es natürlich nicht, aber man sollte die Ursache dafür angehen – und nein, das sind nicht Ausländer oder Flüchtlinge – und nicht das Symptom bekämpfen.
      98 5 Melden
    • Domsh 23.08.2017 11:20
      Highlight Ist in den USA der Sozialstaat wie in Europa vergleichbar? Ich glaube nicht. Das Soziale löst sich nicht auf, es gab es gar nie so richtig.
      Die USA hat mehr eine Tellerwäscher-Millonär, the-winner-takes-it-all, hire-and-fire oder wer-will-den-schon-eine-Krankenversicherung-Mentalität.
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 11:26
      Highlight @EvilBetty:

      Schau, statt erst die Ursachen anzugehen, lässt man Ausländer und Flüchtlinge noch daran teilhaben, bis sie schliesslich selber in den Fokus geraten.

      Was ist die Strategie? Wählermassen generieren oder die "Verdünnung" von Innen?
      2 18 Melden
    • Teslanaut 23.08.2017 11:50
      Highlight @EvilBetty: hab ich was verpasst? Welches Phänomen soll das sein im Osten Deutschland?
      1 9 Melden
    • EvilBetty 23.08.2017 13:38
      Highlight @Teslanaut: «Ich glaube aber auch, dass die Perspektivenlosigkeit vieler Menschen in den USA, sie zu schlechten Menschen werden lässt.»

      ^this

      Ersetze USA durch Osten Deutschlands aka alte Bundesländer.
      12 0 Melden
    • sowhat 24.08.2017 07:28
      Highlight @Evilbetty' Osten von D = "neue Bundesländer" :)
      und @Teslanaut: Perspektivlosigkeit heisst in diesem Fall, keine Arbeitsplätze in der Nähe des Wohnorts (2 Std Arbeitsweg hin und zwei zurück sind normal), schwache Verkehrsanbindung, miserable mobilfunkabdeckung, schwächste Internetverbindung. Das verhindert die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze. Dies alles ergibt eine Landflucht, die das Land dort envölkert. Die, die da bleiben igeln sich ein und wehren sich gegen das Fremde.
      Natürlich ist das nur die Kurzfassung, aber ich hoffe, ich konnte deine Frage zu EvilBettys Input etwas beantworten.
      0 0 Melden
    • EvilBetty 24.08.2017 09:32
      Highlight sowhat: Hahaa... shit, du hast natürlich recht, sorry.
      1 0 Melden
    600
  • LeChef 23.08.2017 08:07
    Highlight Die Kommentare hier sind eklig. Empathieloser Mob. Ihr solltet euch was schämen.

    Ihr habt doch keine Ahnung was dieser Mann durchmachen muss. Und nein, dass er selbst schuld ist rechtfertigt gar nichts.

    Wer das hier lustig findet, ist kein Stück besser als der Glatzkopf selbst und sollte sich vielleicht mal Gedanken über das eigene Wertesystem machen.
    129 201 Melden
    • lily.mcbean 23.08.2017 09:02
      Highlight Eigendlich bekommt er ja jezt nur seine eigene Medizin zu schmecken...Mein Mitleid hält sich in Grenzen obwohl ich bezweifle das diese Aktion der Onlineplattformen irgend etwas bezweckt ausser einer Hetzjagt auf einen einzelnen Mitläufertubbel.
      144 19 Melden
    • Mia_san_mia 23.08.2017 09:19
      Highlight Sorry, mit solchen Menschen muss man kein Mitleid haben.
      66 35 Melden
    • LeChef 23.08.2017 09:21
      Highlight Richtig, lily. Ich finde es aber nur auf den ersten Blick gut, andere so zu behandeln, wie sie selbst Leute behandeln. So begibt man sich nämlich aufs selbe Niveau. Aber vielleicht hat er ja etwas draus gelernt (wohl eher nicht).
      47 12 Melden
    • Wald Gänger 23.08.2017 09:30
      Highlight LeChef: Absolute Zustimmung. Wer sich darüber freut, wenn jemand, und sei es ein blöder Idiot, Todesangst haben muss, bedroht und sozial ausgegrenzt wird, sollte sich mal die Frage stellen, ob er sich selber so wahnsinnig von einem Nazi unterscheidet.
      70 29 Melden
    • zzZüri 23.08.2017 10:13
      Highlight Mitleid mit einem der anderen den tod wünscht? An eine Demo mit Schusswaffen geht? Er hat sich SELBER in die Scheisse geritten und soll damit Leben.
      30 3 Melden
    • lily.mcbean 23.08.2017 10:29
      Highlight Nur weil ich kein Mitleid habe heisst nicht das ich der Meinung bin er habe das verdient. Man erntet was man säht darum dachte ich mir, muss er jezt nicht auf einmal rumheulen weil alle so böse sind. Aber ja, glaube auch das dies nicht zu solchen Leuten durchdringt, leider eine Sinnlose Aktion.
      12 3 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2017 10:39
      Highlight Er hätte kein Interview geben müssen, seine Telefonnummer nicht preisgeben und kein Video hochladen sollen.

      In ein paar Wochen wärs vorbei gewesen.

      Aber nein. Er musste sich auch noch in Szene setzen wie der Offizier Roth aus Langenthal der an einer Antifa Demo teilnahm, prügelte und jetzt vor dem Nichts steht.

      Beide sind Deppen. Der in den USA hats aber im Gegensatz bis heute nicht verstanden warum er gehasst wird
      16 4 Melden
    • Randy Orton 23.08.2017 10:40
      Highlight Wieso soll man Mitleid mit einem haben, der diese Gewalt angestachelt hat und den Mord an einer jungen Frau sogar noch dem Opfer anlastet? Der sagt, es müssten noch mehr sterben bis er und seine Gleichgesinnten am Ziel seien.
      Mit Nazis muss man kein Mitleid haben, man muss ihnen aufzeigen, dass diese Ideologie nicht toleriert wird.
      21 2 Melden
    • α Virginis 23.08.2017 10:54
      Highlight Ich denke, diese "Schadenfreude", die Ihr da seht, hat vielmehr damit zu tun, dass dieses Ereignis einen starken Symbolcharakter hat. Da wird so ein Obernazi, der sich zuerst mit Waffen, Gewaltbereitschaft und allem drum und dran brüstet, mal zum Gejagten, genau so, wie er es ja den Anderen wünschte und am Ende heult er in aller Öffentlichkeit herum, was für ein Armer, Verstossener er ist. Und DAS bringt mich auch zu einer bitterbösen Schadensfreude, es ist ein klares Zeichen an alle Neonazis, kein vernünftig denkender Mensch kann so etwas tolerieren.
      23 0 Melden
    • zombie woof 23.08.2017 10:56
      Highlight Chef, ist nicht einfach solchen Deppen in normaler Sprache etwas zu erklaeren, meist verstehen sie nur die eigene Sprache
      12 0 Melden
    • lilas 23.08.2017 11:01
      Highlight Nur weil man kein Mitleid empfindet heisst das nicht unbedingt, dass man sich über sein Leid freut. Es liegt nun mal in der Natur des Menschen, für solche die mit Gewalt und Aggression grosstun, die Empathie in Grenzen zu halten.
      11 0 Melden
    • stef2014 23.08.2017 11:09
      Highlight @Wald Gänger, LeChef hat grundsätzlich recht. Diese Hetzjagd ist ekelhaft. Aber ein kleiner Unterschied besteht eben doch: Während er und seine Kumpels Menschen nur ihrer Hautfarbe oder Namen wegen angreifen/töten, hat er das, was nun auf ihn niederprasselt, selbst zu verantworten. Der Jude oder der Schwarze kann nichts für seine Hautfarbe oder Namen oder Religion. DAS ist der Unterschied zu einem Nazi. Also gleichstellen würde ich sie dann eben doch nicht. Aber die Hetze bleibt trotzdem ein NoGo.
      21 2 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 23.08.2017 12:33
      Highlight Sehe ich gleich Le Chef. Ausserdem zeigt es gut wie wir mit Anderstdenken umgehen, ist das die hochgelobte Meinungsfreiheit des Westens?
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    • Vanessa_2107 23.08.2017 12:49
      Highlight Mir kommen die Tränen, der arme arme Nazi..wir bösen bösen empathielosen Menschen...Ihr Kommentar ist ein Witz, oder? Dieser Spinner hätte, ohne zu Zögern gemordet und das traue ich ihm absolut zu. Und nun da er entlarvt wurde und sich als kleine wimmernde Tussi windet, soll man noch Mitleid haben mit ihm? Er hat nun nur geerntet was er gesät hat. Was ist nun schlimmer? Der Shitstorm ist momentan sicher happig, ist aber harmlos, wäre im Gegensatz jemand durch ihn gestorben. Also Sie können sich Ihr Mitleid sparen.
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    • Meinungsvielfalt 23.08.2017 12:54
      Highlight Liebe/r le Chef
      Gerne nehme ich zusammen mit einem guten dunkelhäutigen Freund von mir in die Arme und gemeinsam vermitteln wir ihm die universelle Kraft der Liebe und der Gleichheit.

      So lernt er bestimmt nachhaltiger;))
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    • LeChef 23.08.2017 13:07
      Highlight Ok, danke für eure Antworten! Es fällt mir jetzt, mit etwas zeitlichem Abstand vom Video, auch leichter, die Schadenfreude zu verstehen.

      Wobei es mich trotzdem graust ob der unkontrollierten Macht, die eine wütende Öffentlichkeit entwickeln kann, sobald Dinge wie Name und Wohnort bekannt werden.

      Bin vielleicht manchmal ein bisschen zu empathisch und stelle mich gerne auf die Seite der Underdogs, auch wenn die Arschlöcher sind. Mit dem Rudel heulen ist nicht so mein Ding... Denn selbst wenn das Rudel recht hat, machen das ja schon genügend andere Leute ;))
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    • LeChef 23.08.2017 13:40
      Highlight Meinungsvielfalt: Ich glaube tatsächlich, dass das nachhaltiger wäre, auch wenn dein Kommentar vor Sarkasmus trieft ;))
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    • Marlon Mendieta 23.08.2017 13:49
      Highlight Danke le chef...
      Vernunft statt Emotionen
      Denkt daran was B.O. letzte Woche getwittert hat.
      Wer diese Idioten mit ihren eigenen Waffen schlagen will, kann nur verlieren.
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    • stef2014 23.08.2017 14:58
      Highlight Vanessa, was dieser Typ ist und zu was er fähig ist steht ausser Frage. Auch mein Mitleid hält sich in engen Grenzen. Es geht aber um das Prinzip, wie man solchen Menschen umgehen soll. Die neuen Medien sind inzwischen völlig ausser Kontrolle geraten. Und das nicht nur zum Leid solcher Menschen wie hier, sondern auch zum Leid unschuldiger. Deshalb erscheint es mir hochgradig riskant, solchen Emotionen auf diesen Kanälen freien Lauf zu lassen. Wo führt das hin? Ein Shitstorm löst das Problem nicht. Auch nicht die Verbannung von Tinder.
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    • Wald Gänger 23.08.2017 16:00
      Highlight Wie man den Verzicht auf Hetzjagden und die generelle Antipathie solchen gegenüber als Mitleid missdeuten kann, ist mir schleierhaft.
      Man muss kein Mitleid mit dem Mann haben, um zu finden, dass es grundfalsch ist, ihn mit dem Tode zu bedrohen oder anderweitig zu terrorisieren.
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  • The Origin Gra 23.08.2017 07:47
    Highlight Wer Sturm säht...

    Ich dachte Nazis seien Stramme Ideologen die Blut und Ehre Predigen und das man für die Sache alles Opfern müsse?
    Das wird scheinbar nur solange gefordert wie es einem nicht selber trifft.

    Allerdings finde ich Morddrohungen auch Scheisse, das seine Social Media zugänge gelöscht wurden finde ich gut aber es muss doch, zumindest auf Facebook, länger klar gewesen sein wes Geistes Kind er ist.
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    • Asmodeus 23.08.2017 11:13
      Highlight Ich finde ehrlich gesagt nicht so gut, dass seine Social Media Zugänge gelöscht wurden.

      1. Kann man schnell neue machen.
      2. Wird er sich nun umso mehr nur noch im rechten Dunstkreis aufhalten.

      Das radikale Weltbild "Die Welt ist gegen uns" wurde für ihn nun bestätigt und ich befürchte es wird ihn nicht dazu animieren über sich und seinen Hass nachzudenken.
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    • The Origin Gra 23.08.2017 12:45
      Highlight Stimmt, habe vergessen das viele von diesem Schlag mehr oder weniger lernresistent sind und in allem eine Bestätigung sehen -.-
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    • Asmodeus 23.08.2017 13:38
      Highlight Man rutscht nicht nebenbei in eine radikale Ecke (links, rechts, religiös) sondern über die Zeit.

      Man wird von anderen dazu verführt sich anzuschliessen und wer nicht dazu gehört ist "der Feind".

      "Wir" gegen "Die" ist im Kern die Grundaussage. Nur die eigene Gruppe sind diejenigen die die Wahrheit wissen.

      Er spürt das gerade am eigenen Leib. Die ganze Welt ist gegen ihn weil er, so glaubt er, für seine Rechte/Meinung eintritt.

      Entweder er beginnt sich zu hinterfragen (wäre schön) oder er wird gefährlich radikal wie ein Anders Breivick. Ich fürchte Zweiteres.
      10 1 Melden
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  • Menel 23.08.2017 07:42
    Highlight Was Extremisten (aus allen Lagern) immer irgendwie zu vergessen scheinen ist, dass die, gegen die sie schimpfen, keine Kakerlaken, keine Ratten, keine gefühlskalte Monster usw. sind, sondern Menschen. Ich habe eine absolute Nulltoleranz gegenüber Rassisten und Gewalttäter; trotzdem empfinde ich Mitgefühl mit ihm, so von Mensch zu Mensch, denn so ein Shitstorm geht an keinem spurlos vorbei.
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    • samy4me 23.08.2017 12:40
      Highlight Gegen solche Leute zu sein hat nichts mit Extremismus zu tun. Mitgefühl? Mit einem Nazi? No Way.
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  • Oiproll 23.08.2017 07:32
    Highlight Jaja,die weisse Herrenrasse😂😂ich lach mich schlapp😂😂😂!!
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    • Freddie 23.08.2017 07:55
      Highlight Was ist an weissen Menschen so lustig?
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    • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 08:02
      Highlight Haha und dein Komment wohl im Wohlstand der weissen Schweiz :D :D :D

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    • Oiproll 23.08.2017 08:47
      Highlight Wenn man eine Ideologie vertritt,die die eigene Hautfarbe über die anderer stellt und solche Menschen als minderwertig,als Abschaum,als Ungeziefer bezeichnet, sollte man nachher nicht unbedingt rumklönen wenn einem selbst Hass entgegenschlägt!!
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    • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 08:55
      Highlight @Oiproll: Hmmm, aber du selber darfst diffamieren, weil nur die pösen Weissen dies tun?
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    • Freddie 23.08.2017 08:59
      Highlight Da stimm ich dir nur zu gerne zu ;-)
      1 11 Melden
    • Freddie 23.08.2017 09:01
      Highlight @renren sieht auf den ersten blick so aus, doch google mal herrenrasse. Dann ergibt es schon mehr sinn.
      29 7 Melden
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  • Scaros_2 23.08.2017 07:22
    Highlight Was für eine Pussy. Erst nicht denken und dann heulen. Bestes Beispiel für einen dummen rechten :D
    98 34 Melden
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  • Dan Ka 23.08.2017 07:18
    Highlight Vorerst, ich bin en gros links-liberal gesinnt. Eine Amöbe wie der Typ ist in meinem Weltbild auch (gelinde gesagt) überflüssig und es ist gut, wird er juristisch für seine Taten belangt. Aber, dass Tech-Firmen nun auch als Richter und Exekutive (für seine Netz-ID) auftreten find ich irgendwie beängstigend und falsch. Heute trifft es Amöben, morgen werden wir dann für ein Post gegen Monsanto oder Facebook gebannt. Darüber hinaus, denke nicht dass der Typ seine Gesinnung ändert. Er ist jetzt einfach nicht mehr so ersichtlich und noch mehr im Schatten. Oder wie seht ihr das?
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    • Pascal Scherrer 23.08.2017 07:50
      Highlight Auf jeder Website, auf welcher du dich registrierst, musst du in der Regel eine sogenannte AGB akzeptieren.

      99 Prozent machen das, ohne sie zu lesen.

      Darin steht normalerweise unter anderem auch, dass keine rassistischen Aktivitäten/Personen toleriert werden und man sich vorbehält, betreffende Accounts zu sperren oder löschen.

      Hat also alles seine Richtigkeit.

      Aus einem Verein fliegst du ja auch raus, wenn du dich daneben benimmst.

      147 22 Melden
    • Freddie 23.08.2017 07:53
      Highlight Aber weshalb wurde er dann nicht schon vorher gesperrt? Die Unternehmen bekamen also Angst, dass sie in den Fall verwickelt werden?
      Und ich denke nicht, dass er auf den Datingsites extremes Gedankengut verbreitet hat.
      51 9 Melden
    • Tubel500 23.08.2017 07:53
      Highlight Einerseits bin ich grundsätzlich deiner Meinung.

      Andererseits: Es müssen klare Zeichen gegen rechts gesetzt werden! Es muss klar sein, dass die Gesellschaft nicht toleriert, dass die Fehler des letzten Jahrhunderts wiederholt werden. Der gemeinsame Druck gegen jede Art von Menschenfeindlichkeit muss gross genug sein, um diese Denk-Art im Keim zu ersticken.
      37 7 Melden
    • Mietzekatze 23.08.2017 08:08
      Highlight Jede und Jeder - auch Firmen - sollten sich gegen Rassismus aussprechen! Wie wir das ja auch bei Terrorismus erwarten, nicht? Je weiter die in den Untergrund gedrängt werden, desto besser! Denn die Aufmerksamkeit bringt ihnen Zulauf von solchen die noch einen kleinen Resten Hirn hatten und sich durch solche Propaganda angesprochen fühlen... Extremismus in jeder Form sollte vond er Gesellschaft bekämpft werden. Wenn dies über Fimen passiert die so viel Einfluss haben, ist es ja noch besser?!? Ich habe die Dok von Vice gesehen.. Beängstigend!
      22 9 Melden
    • mxpwr 23.08.2017 08:15
      Highlight Prinzipiell und rechtlich sicher richtig. Ich sehe aber den Punkt von Dan Ka schon auch. Die sozialen Netzwerke sind mittlerweile einfach mehr als nur ein Verein, wo man freiwillig dabei ist oder nicht. Mit einem Ausschluss wird man auch von einem grossen Teil der relevanten Öffentlichkeit abgeschnitten.

      Auch wenn alles seine Richtigkeit hat, könnte man diskutieren, ob es gut ist, wie es ist. Denn AGB können geändert werden und wenn - wie im Beispiel von Dank Ka - Monsanto-Gegner keine Chance mehr haben, die Öffentlichkeit über soziale Netzwerke zu erreichen, finde ich das problematisch.
      20 4 Melden
    • Herren 23.08.2017 08:31
      Highlight Portale müssen auch ihre Reputation schützen. Sobald sie auch nur in Betracht genommen werden, dass sie Nazis dulden, haben sie ein ernsthaftes Problem.
      15 3 Melden
    • Wald Gänger 23.08.2017 10:01
      Highlight Ich finde es super, wenn man Menschen als Amöben bezeichnet. Wenn ich mich nicht täusche, hat man in gewissen Systemen und Zeiten andere Menschen auch als Krankheitserreger und Schädlinge bezeichnet. Wenn man dies also selber tut, sollte man sich dringend mal die Frage stellen, wie weit von "Nazi" man im Denken eigentlich selber entfernt ist.
      4 4 Melden
    • Dan Ka 23.08.2017 11:07
      Highlight Danke für Eure Inputs. Die AGB's sind (wohl) tatsächlich klar und rechtlich ist's somit auch korrekt. Mir schlummern ähnliche Gedanken wie von Freddie erwähnt; solange die Amöben (ich bleib mal dabei) im Dunst agieren sind sie willkommen. Wenn dann einer exponiert wird, zeigen die Unternehmen eine (Pseudo-) Ethik. Die Amöbe hat jetzt Angst und wird von der Gesellschaft abgeschnitten. Was wird sie wohl tun? Und... Wer entscheidet was eine Amöbe ist? Nach welchen Kriterien? Wo ist die Grenze? Wann wird gebannt? Das Ganze lässt mir nach wie vor einen schalen Beigeschmack.
      5 1 Melden
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  • SwissMafia 23.08.2017 07:13
    Highlight sorry aber: hahahahahahahahaha!
    47 16 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 06:56
    Highlight hahahahahahahahaha!!!
    26 25 Melden
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  • UncleHuwi 23.08.2017 06:52
    Highlight good job👏
    20 21 Melden
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  • jellyshoot 23.08.2017 06:52
    Highlight er hat nun seine digitale identität verloren. aber tief gefallen ist einer wie der schon länger ...
    86 8 Melden
    • Citation Needed 23.08.2017 08:29
      Highlight Auch die Würde hatte er schon lange vorher verloren, so grossspurig und hasserfüllt wie er auftrat.
      46 5 Melden
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  • The Writer Formerly Known as Peter 23.08.2017 06:48
    Highlight Sein Schicksal rührt mich jetzt gar nicht! Ich hoffe, er wird von der Polizei hart bestraft. Schade nur, dass die ganzen Unbekannten wahrscheinlich ungestraft davon kommen werden.
    39 15 Melden
    • Freddie 23.08.2017 07:57
      Highlight Ich hoffe alle Beteiligten werden hart bestraft. Egal aus welchen extremen Lagern.
      15 31 Melden
    • thzw 23.08.2017 08:42
      Highlight Ich hoffe doch sehr, dass er nicht von der Polizei bestraft wird, sondern von einer dafür zuständigen Behörde. Aber wer kann das schon hoffen, bei einem Land wie den USA...
      24 3 Melden
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  • Meinungsvielfalt 23.08.2017 06:41
    Highlight 1. Danke, dass ihr den Mörder einen Neonazi nennt.
    2. Ein bildungsferner Prolo brüstet sich mit abstrusen Opferattitüden und martialischen Kampfausdrücken und spürt nun die Wut der Menschen.
    Mimimimimi ist seine Reaktion.

    Herrlich.
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