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Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in 7 Akten

Adrian Müller
Adrian Müller

Donald Trump setzt mal wieder einen drauf. Er verteidigt in einer hitzigen Pressekonferenz die Rassisten von Charlottesville. Der US-Präsident äusserte sich auch über die Zukunft seines Chef-Strategen. 

16.08.17, 03:50 20.08.17, 10:56

Ein Präsident in Rage: Donald Trump beantwortet im Trump-Tower Reporterfragen. Bild: AP/AP

Eigentlich sollte US-Präsident Donald Trump am Dienstag in der Lobby seines Trump-Towers über Infrastrukturprojekte sprechen. Dann beantwortete er spontan Reporterfragen zu den Nazi-Krawallen in Charlottesville – völlig unüberlegt aus dem Bauch heraus. Die Sache lief so ziemlich aus dem Ruder.

Wir beginnen mal mit einer süffigen Passage...

Der Trump-Wein aus Charlottesville

Es ist wie ein ungeschriebenes Gesetz: Präsidenten besuchen nach schlimmen Ereignissen den Ort des Geschehens, schütteln der Bevölkerung die Hände und bieten Unterstützung an. Ein Reporter fragte denn Trump, ob er bald nach Charlottesville reisen werde. Darauf ging der Präsident nicht ein. Die Stadt sei schwer getroffen worden in den letzten Tagen.

Trump über sein Weingut. Video: streamable

Und dann wie aus dem Nichts. «Ich besitze eines der grössten Weingüter in den Vereinigten Staaten. Es liegt in Charlottesville», erklärte er stattdessen den verdutzten Anwesenden. 

Trump hatte das Weingut 2011 gekauft. Mittlerweile schaut sein Sohn Eric zum Wein-Business. 

Ob das ein guter Tropfen ist? 

Kommen wir zum ernsteren Teil ...

Trump verteidigt die Nazis

Allgemein wurde erwartet, dass der US-Präsident die Gewalt der Rechtsextremen nun in voller Schärfe verurteilt. Schliesslich wurde in Charlottesville eine junge Frau von einem Rechtsextremen getötet. Denkste! «Es gab auf der einen Seite eine Gruppe, die schlimm war, und es gab auf der anderen Seite eine Gruppe, die ebenfalls sehr gewalttätig war», sagte der sicht- und hörbar verärgerte Trump an der hitzigen Pressekonferenz in New York. Damit verteidigte der US-Präsident Neonazis gegen Gegendemonstranten.

Es seien längst nicht nur Rassisten und Nationalisten auf der Strasse gewesen, sondern auch unschuldige Demonstranten, die etwa am Vorabend friedlich gegen den Abriss der Statue des Südstaatengenerals Robert E. Lee hätten protestieren wollen. Es habe «auf beiden Seiten sehr anständige Leute» gegeben.

Trump und sein Zögern

Ob Nordkorea oder Russland-Affäre: Trump reagiert oftmals innert Minuten mit seinen berühmt-berüchtigten Tweets – auch wenn längst noch nicht alle Fakten bekannt sind. Doch ausgerechnet nach den Nazi-Krawallen brauchte er zwei Tage, um die Ausschreitungen zu verurteilen. Und krebste jetzt sogar zurück. 

Trump stellte sich den Reporterfragen – und überrumpelte damit seinen Staff.  Bild: AP/AP

Auf die Frage, warum er zwei Tage gewartet habe, bevor er die rechtsextreme Gewalt ausdrücklich verurteilt habe, sagte Trump, er habe kein «schnelles Statement» abgeben, sondern zunächst alle Fakten abwarten wollen. Er habe «sehr genau hingeschaut, sehr viel genauer als die meisten Leute», führte er weiter aus. Sein Timing sei «exzellent» gewesen. Beide Gruppen in Charlottesville seien aggressiv gewesen. Dies wolle nur niemand zugeben. 

Apropos Trump und Fakten. Wir erinnern uns: Im Dezember 2016 schoss ein Mann in einem Zürcher Islamzentrum auf mehrere Menschen. Der designierte Präsident sprach damals sofort von einem Terrorangriff. 

Schiesst er Bannon ab?

Zwar verteidigte Trump seinen «Freund» und Chefideologen Steve Bannon zuerst, der massgeblich zum Erstarken der Alt-Right-Bewegung mitverantwortlich gemacht wird. Dieser sei «ein guter Mann, kein Rassist», erklärte Trump.

«Er ist ein guter Freund»: Trump über Bannon. Video: streamable

Dann schwenkte Trump sogleich wieder um: «Wir werden sehen, was mit Herrn Bannon geschieht». Er sei erst spät in sein Team gekommen Und lässt damit die Zukunft des ehemaligen Breitbart-Chefs völlig offen. US-Medien hatten zuvor berichtet, Bannon stehe möglicherweise kurz vor der Entlassung. Bannon gilt als einer der Köpfe hinter den Machtkämpfen im Weissen Haus.

Unbezahlbar: Die Reaktion des Stabschefs

Trump ausser Kontrolle. Stabschef John Kelly verfolgte die wutentbrannten Äusserungen seines Chefs ganz am Rande des Saals. 

Gesenktes Haupt: Stabschef John Kelly.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ... der Spott liess denn nicht lange auf sich warten. Der Ex-General hat sein Amt erst vor wenigen Wochen angetreten und sollte endlich Ordnung in die Trump-Regierung bringen. 

So jubelt der Ku-Klux-Clan

Trump hat in seinem Wahlkampf mit zahlreichen Rechtsaussen-Gruppen sympathisiert. Diese lieben ihn wegen seiner Statements. Minuten nach Trumps Einlassungen twitterte der frühere Ku-Klux-Klan-Chef David Duke, er danke dem Präsidenten für seine Aufrichtigkeit und den Mut, die Wahrheit zu Charlottesville auszusprechen und die «Linksterroristen» in der Bewegung «Black Lives Matter» und der Antifa zu verdammen.

Und dann sagt Trump noch dies ...

Trumps Äusserungen haben in den USA grossen Wirbel verursacht. Medien sprechen von der «irrsten Medienkonferenz aller Zeiten». 

Trump hat höchstwahrscheinlich nach seiner Pressekonferenz den Fernseher eingeschaltet. Und machte dann seinem Frust sogleich auf Twitter Luft: «Die Fake-News-Medien sind einfach nie zufrieden. Das sind grundsätzlich schlechte Menschen.»

Mit Material von sda

«Wahnsinn»: Reaktionen auf Trumps Verteidigung der «Alt Right»

1m 0s

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Video: watson

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  • Sharkdiver 17.08.2017 21:41
    Highlight Ohne Hetze gegen ihn. Aber diese Aussage macht kein Mensch bei voller geistigen Gesundheit: Auf die Frage, warum er zwei Tage gewartet habe, bevor er die rechtsextreme Gewalt ausdrücklich verurteilt habe, sagte Trump, er habe kein «schnelles Statement» abgeben, sondern zunächst alle Fakten abwarten wollen. Er habe «sehr genau hingeschaut, sehr viel genauer als die meisten Leute», führte er weiter aus. Sein Timing sei «exzellent» gewesen. Beide Gruppen in Charlottesville seien aggressiv gewesen. Dies wolle nur niemand zugeben.
    4 2 Melden
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  • seventhinkingsteps 16.08.2017 22:14
    Highlight
    4 0 Melden
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  • seventhinkingsteps 16.08.2017 21:26
    Highlight
    9 0 Melden
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  • Pana 16.08.2017 17:07
    Highlight Wie fühlen sich mittlerweile die "Pest oder Cholera" Leute hier? Ich meine das auch nicht zynisch. Bei Trump gibt und gab es keine Überraschungen. Er ist sich selber sogar erstaunlich treu geblieben, der selbe Trump wie im Wahlkampf.
    24 3 Melden
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  • Rubby 16.08.2017 17:06
    Highlight Wie ist das nur möglich, dass so ein hirnloser und absolut lächerlicher mann...immer noch an der macht ist....es muss doch auffallen, dass dieser typ sehr sehr gefährlich ist...HOLT OBAMA ZURÜCK ..!!!!!!!....der wahre held..!!!
    33 4 Melden
    600
  • Schweizer Bünzli 16.08.2017 17:00
    Highlight Zwischen Bejahung von Rassenhass und dessen Verneinung sollte sich doch einfach ein gesunder Mittelweg finden lassen. Das ist doch der springende Punkt.
    4 23 Melden
    • seventhinkingsteps 17.08.2017 08:15
      Highlight Find ich auch.

      Ich zum Beispiel bin der Meinung, dass man Juden nichz umbringen soll. Neo-Nazis finden, man sollte nochmals einen Holocaust durchführen.

      Da muss sich doch ein gesunder Mittelweg finden lassen.
      20 2 Melden
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  • KritischerLeser84 16.08.2017 12:12
    Highlight Herr Müller, haben Sie die Pressekonferenz überhaupt gesehen? Ihre Berichterstattung ist derart krass einseitig, dass Sie der (in vielerlei Hinsicht im Allgemeinen sicherlich berechtigten) Kritik gegen Herrn Trump nicht helfen. Können Sie beweisen, dass die Aussagen von Herrn Trump falsch waren (z.B. bzgl. Bewilligung zur Demonstration, Bewaffnung auf beiden Seiten, Angriffe auch von linker Seite usw.)? Es ist mir klar, dass Gewalt durch Linke (bzw. Kritik hieran) nicht in Ihr Weltbild bzw. die politische Ausrichtung von Watson passt. Vielleicht wird dieser Beitrag gleichwohl veröffentlicht.
    15 64 Melden
    • Datsyuk 16.08.2017 13:31
      Highlight Hast du die Pressekonferenz angeschaut? Falls dem so ist: Wie schätzt du die Aussagen von Trump ein?
      31 1 Melden
    • KritischerLeser84 16.08.2017 16:19
      Highlight Das habe ich. Ich fand sie, abgesehen von der Emotionalität von Herrn Trump, ganz passabel. Was die Medien daraus machen ist jedenfalls absurd...
      4 28 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.08.2017 16:59
      Highlight Soso. Und Du bist also auch der Meinung, dass die linksextreme junge Frau selber schuld sei, weil sie sich geradewegs in die Fahrbahn eines sich auf dem Nachhauseweg befindlichen ehrbaren Patrioten hineingeworfen hat?
      29 3 Melden
    • Datsyuk 16.08.2017 18:02
      Highlight Was fandest du passend? Welche Aussage fandest du gut? Und fandest du mehrheitlich alle seine Aussagen passend?
      Wenn du mich überzeugen kannst, dann ist ja alles gut.
      10 1 Melden
    • Informant 16.08.2017 20:51
      Highlight Wenn man die Emotionen und Empörung mal etwas runterfährt, ist die Aussage, dass beide Seiten gewalttätig waren, korrekt.
      Extreme Einseitigkeit, nur weil man auf der "richtigen" Seite steht, hat im Journalismus eigentlich nichts verloren.

      https://pbs.twimg.com/media/DHXvfcVW0Acy7wq.jpg
      5 15 Melden
    • Scott 16.08.2017 21:12
      Highlight Nur ein richtiger Schweizer Bünzli fragt, ob jemand den Tod eines Menschen gut findet...
      8 9 Melden
    • Sapere Aude 17.08.2017 07:40
      Highlight @Informant, was genau soll jetzt dieser verpixelte Screenshot beweisen bzw. aufzeigen? Denn die drei schwarz gekleideten angeblichen Antifaschisten werden von den zwei die Konföderierten Fahne schwingenden Typen im Hintergrund noch anfeuert.
      3 2 Melden
    • Informant 17.08.2017 10:52
      Highlight Sapere, die beiden hinteren "Antifaschisten" haben einem anderen alten Rechten eins auf die Rübe gegeben und die Fahne weggenommen. (Er liegt noch am Boden)
      Dieser "verpixelte" Screenshot ist aus einem Video wo man sich die ganze Szene anschauen kann.
      Es ist müssig, hier nun den "Fehler" zu suchen. Akzeptier einfach, dass es von beiden Seiten Gewalt gab. Und so wie diese Jungs gekleidet sind, haben sie offensichtlich mit Gewalt gerechnet.


      4 3 Melden
    • Sophia 21.08.2017 09:55
      Highlight Also nochmals die Frage: Wer hat nun ein Auto in die Menge gefahren, um möglichst viele Menschen umzubringen, ein Rechter oder ein Linker? Ja, und wer schreibt auf Breitbart, dass er Krieg führen wird gegen die Gesellschaft und damit den rechten MOB samt Ku klux klan nur noch mehr beflügelt? An den Tatsachen, das Trump eine rechter Psycho ist, kann nun gar niemand mehr zweifeln, ganz egal wer wem eine Fahne entrissen hat. Als ob das nun ein Beweis für irgendetwas wäre! Diese Demo wurde von Rechten initiiert, und viele Bürger aller politischen Richtungen haben dagegen protestiert, das ist Fakt!
      5 3 Melden
    • Sophia 21.08.2017 16:36
      Highlight Diese Demo wurde von den Rechten organisiert. Daran nahmen auch Ku klux Klan Mitglieder teil. Leute, die tausende von Menschenleben auf dem Gewissen haben, die schwarze Mitbürger zu tote hetzten, nur weil sie schwarz waren. Dagegen haben andere Menschen eine Gegendemo aufgezogen, Menschen aller politischen Richtungen, also auch Republikaner. Nun so zu tun, als habe dort nur Rechts gegen Links demonstriert, ist einfach gelogen, oder soll von den Untaten dieser Rassisten ablenken! Es war kein Linker, der mit der Absicht, möglichst viele Menschen zu töten, mit dem Auto in die Menge gerast ist!
      2 2 Melden
    • Informant 21.08.2017 16:48
      Highlight Sophia, es war ein krankes Hirn, welches das Auto in die Menschen gefahren hat, genau so wie die kranken Hirne, die mit Lieferwagen in Menschen fahren. Niemand hat diese Tat auch nur im entferntesten gerechtfertigt oder verharmlost. Die Rechten haben aber nun mal das Recht, ihr krudes Weltbild auf Demonstrationen zur Schau zu tragen und gegen das Abbauen einer Statue zu protestieren. Dass es zu Gewalt kam, hat damit zu tun, dass man die Beiden Seiten hat aufeinander prallen lassen, aus welchen Gründen auch immer.
      Auf beiden Seiten gab es Gewalt und Provokationen. Es gibt genug Videos dazu.

      2 2 Melden
    • Sapere Aude 21.08.2017 19:39
      Highlight @Informant, die Gewalt ging von Anfang an von den Rechtsextremen aus. Mehrer hundert Rechtsextrem mit Fackeln greifen 20 friedliche Gegendemonstranten an. Finde es unerträglich wie Rechte immer noch Versuchen die Gewalt von Rechts zu entschuldigen und zu relativieren. Es waren Nazis und die sind auch Nichtnazis losgegangen.
      3 4 Melden
    • Informant 21.08.2017 23:05
      Highlight Sapere, hast Du eine Leseschwäche? Niemand entschuldigt oder relativiert. Aber es ist die Pflicht der Medien, umfassend und wahrheitsgemäss zu berichten und das sage ich als Linker, der linker ist als die meisten von euch Pseudo-Linken. Warst Du dabei, als der erste Stein geworfen wurde? Dann würde ich mal einen Schritt zurücktreten mit irgendwelchen Behauptungen.
      Die Rechten haben schon vor 3 Monaten eine Demo abgehalten, ohne dass es zu Zwischenfällen kam, denn es gab damals keine Gegendemonstranten. Dieses mal hat man die Parteien offensichtlich bewusst aufeinanderprallen lassen.
      1 1 Melden
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  • Datsyuk 16.08.2017 11:41
    Highlight Trump fühlt sich wohl wie im "White Supremacist's House".
    23 2 Melden
    600
  • Reto Disk 16.08.2017 10:47
    Highlight Konnte man Trump's chaotischen Stil Anfangs noch nicht richtig einordnen, so dringt seine tatsächliche Gesinnung immer mehr durch. Als Nebeneffekt spült er mit sich die braune Suppe des rechten Randes hoch.

    Wie die amerikanische Gesellschaft nun mit diesen lange ignorierten ideologischen Strömungen umgehen wird, ist letztendlich entscheidend.

    Erstaunlich für mich persönlich: Der Ursprung der Ausschreitungen von Charlottesville. Im Kern ein Konföderierten vs. Unionisten-Konflikt. Scheint da ein unverarbeiteter Sezessionskrieg durch? Unglaublich!
    42 1 Melden
    • Asmodeus 16.08.2017 11:38
      Highlight Der Ursprung war, dass im Biblebelt und den alten Südstaaten seit Jahren gegen die Konföderiertenflagge und eben auch Statuen von historischen Persönlichkeiten wie Robert E. Lee vorgegangen wird.

      Die Südstaatler haben historisch eine Verbindung zu dieser Flagge, selbst solche die nichts von Rassismus oder der Sklaverei halten.
      Es ist halt "ihre" Flagge.

      Dass die Flagge verbannt und historische Persönlichkeiten "entfernt" werden, weckt bei einigen dieser Leute durchaus Assoziationen an Bücherverbrennungen.

      Und Menschen wie Bannon und Trump wissen wie man dieses Gefühl in Hass verwandelt.
      12 5 Melden
    • Asmodeus 16.08.2017 12:38
      Highlight Ich sage damit nicht, dass diese Leute im Recht sind.

      Ganz besonders nicht der Abschaum, der in Charlotteville bewaffnet auf die Strasse gegangen ist.

      Aber für viele Südstaatler die nicht so drauf sind, wirkt es als wolle man ihnen ihre Kultur und Vergangenheit wegnehmen.
      Und diese Ängste werden von Breitbart, Fox und eben dem US-Präsidenten willentlich geschürt.
      20 2 Melden
    • Antwoord 16.08.2017 14:47
      Highlight Ich kann mir vorstellen, dass für Menschen in den USA insbesondere in den Südstaaten, welche zufälligerweise nicht 100% kaukasischer Abstammung sind, die Konföderiertenflagge und Statuen von Sklavenhaltern etwa dasselbe ist wie wenn heute noch in Deutschland überall Statuen von Hitler stehen und an jeder Ecke Hakenkreuze und Reichsflaggen hängen würden. Ist auch ein Teil der Deutschen Kultur und trotzdem ist es, auch zu recht aus Respekt den Juden gegenüber, verboten.
      Aber klar erstens die USA sind weit weg und zweitens sind die betroffenen auch nur Farbige. Wo kämen wir denn da hin...
      29 2 Melden
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  • Domsh 16.08.2017 10:30
    Highlight Das muss uns allen eine Lehre sein.
    Genau das passiert, wenn eine Wahl/Abstimmung ansteht und man wählt die Seite des Hasses, der einfachen Lösungen, der Beleidigungen statt Argumente, der Gefühle statt Fakten, der inhaltslosen und unrealistischen Ankündigungen.

    Genau
    das
    passiert
    dann!
    61 4 Melden
    • walsi 16.08.2017 11:50
      Highlight @Domsh: Wenn Trump nicht gewählt worden wäre und Clinton das Rennen gemacht hätte, wäre die Gewalt auch gekommen. Wenn man den Leuten verbietet ihre Meinung zu äussern dann fängt es an zu brodeln und irgendwann explodiert es. Es ist ja nicht erst seit Trump, dass die Rechten das Gefühl haben sie dürften ihre Meinung nicht frei äussern.
      8 41 Melden
    • Domsh 16.08.2017 13:05
      Highlight Falsch. Für eine Demokratie sind rechte Gedanken genauso essentiell wichtig wie linke, konservative und liberale.
      ABER ultrarechte Auswüchse (Heil-Hitler-Parolen, Umzug mit Fackeln, KKK-Kutten, Hackenkreuzfackeln) sind zu verfolgen und bestrafen.
      Klar wird es immer Neonazis oder Ultrarechte geben, naiv zu glauben man kann das unterbinden, diese sollen aber wie in der CH und DE vom Staat nicht toleriert werden und ihr kleines Süppchen im Versteckten kochen.
      Und JA, radikale Meinung sollen nicht frei geäussert werden dürfen, ob nun Nazi, lies!-Aktion oder Mordaufruf.
      22 3 Melden
    • Amadeus 16.08.2017 14:20
      Highlight @Walsi
      Heather Heyer wurde in Charlottesville von einem Rechtsradikalen überfahren als sie ihre Meinung gegen Rassenhass äusserte. Sie ist tot und wird ihre Meinung nie mehr frei äussern können.

      Bei allem Respekt, sie verharmlosen rechte Gewalt.
      30 2 Melden
    600
  • Asmodeus 16.08.2017 09:58
    Highlight Jemand hat in einem (gelöschten) Beitrag erwähnt, wenn der Faschismus zurückkehre würde er sich Antifaschismus nennen.

    Hier meine Antwort:

    "Lustigerweise stimme ich Dir zu.

    Die Alt-Right, die Neonazis, die besorgten Bürger, der KKK, die Identitäteren und alle anderen Gesinnungsbrüder fühlen sich in ihrer wirren Gedankenwelt als Opfer eines linken Faschismus.

    Sie bezeichnen sich dadurch in ihren Hirnwindungen als "Antifaschisten".

    Du hast also 100% recht.

    Der Faschismus der mit Trump, Bannon, KKK und Alt-Right wiederkehrt, bezeichnet sich selbst als antifaschistischer Widerstand."
    32 2 Melden
    600
  • Lowend 16.08.2017 09:39
    Highlight Twitler und seine rechtsradikalen Fans sind für mich in ihrer auf Hass und Ausgrenzung aufgebauten Ideologie genau gleich und darum genau so verachtenswert, wie die üblen Mörder des Daesch!
    Wer das Andenken der vielen Amerikaner, die gegen die Nazis gekämpft haben, der vielen Juden, die unter Gasdouchen starben, oder auch der vielen Minderheiten, die unter der weissen Vorherrschaft gelitten haben, derart in den Dreck zieht, wie das Twitler nun getan hat, hat jede Berechtigung verloren, im Namen des Amerikanischen Volkes, wie auch der zivilisierten und demokratischen Weltgemeinschaft zu reden.
    51 9 Melden
    600
  • MacB 16.08.2017 08:50
    Highlight Natürlich verurteilt er es nicht, es sind grossteils Trumpwähler.

    Ich mache mir wirklich Sorgen, wo die Welt hinsteuert. Immer mehr Verlierer der Globalisierung finden Ihre Hoffnung in nationalistischer und protektionistischer Haltung.

    Ich hoffe, die Erkenntnis, dass ein Land "ohne Ausländer" die Jobs in der Kohleindustrie auch nicht wiederherstellt, kommt eher früher als später.
    56 8 Melden
    600
  • seventhinkingsteps 16.08.2017 08:47
    Highlight Genau die Meinung, die Trump hier äussert, habe ich nach G20 mehrmals hier auf Watson gelesen.

    "Auf beiden Seiten", "Ich bin neutral", "Links- wie Rechtsextreme sind schlimm".

    Bull.Shit.

    Ist mir egal, ob ich nicht neutral bin. Aber wenn ich mit Linksextremen sympathisiere weil mir nicht leicht bewaffnete Gegendemonstranten lieber sind als schwer bewaffnete Nazi Milizen, dann von mir aus. Nennt mich linksextrem, weil ich bei einer kaputten Scheibe weniger weine wie bei einem brennenden Asylheim. Ist mir egal.
    92 19 Melden
    • Asmodeus 16.08.2017 10:02
      Highlight Ich bin absolut dagegen was in Hamburg passiert ist und habe mich auch lautstark über diese Krawallidioten aufgeregt (und ich denke jeder einzelne von denen sollte dafür vor ein Gericht gestellt werden.)

      NICHTS entschuldigt diese Aktion.

      Auch nicht, dass bei diesem Naziaufmarsch in den USA die Vollidioten noch schlimmer drauf sind.

      Also ja. Beide Seiten sind gleich schlimm. In diesem Fall jetzt allerdings, waren die Rechten die Schlimmeren.
      Aber Szenen wie in Hamburg werden irgendwann wieder Todesopfer fordern.
      12 21 Melden
    • Lowend 16.08.2017 10:29
      Highlight Die faschistoiden Kräfte haben es leider geschafft, dass der Eindruck entsteht, ihre Gegner seien alles nur Linke, dabei müsste das ganze Spektrum der demokratischen Kräfte von rechts bis links ganz entschiedene Gegner der Neofaschisten sein.

      Demokraten müssen per Definition Antifaschisten sein, dass darf man nie vergessen!

      Faschisten streben nach der Diktatur eines Einzelnen, oder noch perfider des Volkes und darum müssen eben auch alle Demokraten gegen diese braune, demokratiefeindliche Pest ankämpfen, die sich in der westlichen Welt ausbreiten will!
      34 2 Melden
    • Steven86 16.08.2017 11:16
      Highlight Die Welt braucht beides nicht.
      7 5 Melden
    • GeorgOrwell 1984 16.08.2017 11:38
      Highlight @ seventhinkingsteps: Danke! Bin voll deiner Meinung.
      12 2 Melden
    • seventhinkingsteps 16.08.2017 12:41
      Highlight Nein, Nazis sind schlimmer.

      Die Faschos versuchen grade der Bevölkerung den Gedanken einzupflanzen, dass fackeltragende Rassisten gleich schlimm sind wie demokratische Sozialisten, die gegendemonstrieren.

      Und die Leute sind auch noch so doof und glauben es.

      Hitler kam damals mit Hilfe der Bürgerlichen an die Macht, weil die mehr Angst hatten vor einer linken Revolution statt vor einer ultranationalistischen faschistischen Bewegung mit der "jüdischen Finanzelite" als Feindbild.

      Und die Masche scheint heute noch zu funktionieren. Man könnte meinen ihr habt rein gar nichts gelernt.
      27 4 Melden
    • Asmodeus 16.08.2017 13:09
      Highlight @Seven

      Jeder der fanatisch und mit Gewalt seine Ideologie durchdrücken will hat keinen Platz in einer zivilisierten Gesellschaft.

      Weder die Hornochsen in Hamburg noch das Dreckspack in Charlotteville.

      In diesem Punkt stimmt der Vergleich, dass beide gleich schlimm sind.


      Der Punkt ist jedoch, dass die rechtsradikalen Gruppierungen um ein vielfaches gefährlicher sind als die linksradikalen.

      Die linken prügeln sich mit der Polizei und zünden Gegenstände an (und werden garantiert irgendwann Polizisten töten).
      Die Rechtsradikalen sind schwer bewaffnet und Schrecken vor Mord nicht zurück.
      9 4 Melden
    • GeorgOrwell 1984 16.08.2017 13:46
      Highlight Ich denke es betrifft vor allem diejenigen, die in unserem "wettbewerbskultur" nicht mithalten können. Anstatt sich zu verbessern, versuchen sie Leute in "Gruppierungen" zu unterteilen (Moslems, Juden, Schwarze etc.) und das "Töten" von Asylanten in Gummibooten wird damit gerechtfertigt, dass es sich um "böse" Menschen handelt... auch wenn es sich um Kinder handelt, damit beruhigt man das eigene Gewissen, aber wenn man es mal objektiv betrachtet, ist nicht derjenige, der vor Krieg flüchtet der Böse, sondern: der der den Krieg verursacht hat und die Hilfesuchende tötet... Das ist Tatsachen. MFG
      11 1 Melden
    • seventhinkingsteps 16.08.2017 21:20
      Highlight @Asmodeus

      Die Polizei ist nicht irgendwie ein Absolut, er ist der ausführende Arm des Gewaltmonopols des Staates.

      Wird der Staat zum Oppressor, wird der Staat undemokratisch, verliert für mich auch die Polizei ihre Legitimität.

      Das mit dem Gewaltmonopol ist ja schön und recht, aber erklär das mal dem Schwarzen, der abseits der Demo in Charlottesville mit Metallstangen verprügelt wurde, weit und breit kein Polizist.

      Sag das mal den Schwarzen, deren Grosseltern von KKK-Mitgliedern gelyncht wurden, nur um jetzt schwarze Polizisten sehen zu müssen, die Neo-Nazis beschützen.
      5 2 Melden
    • seventhinkingsteps 16.08.2017 21:23
      Highlight Die Hälfte der GOP würde eine Verschiebung der Wahlen von 2020 unterstützen.

      Das wäre für mich so der Breaking Point. Ab dort bin ich absolut für Gewalt gegen den Staat und die Polizei bei Demos.

      Gewaltloser Protest ist richtig und auf jeden Fall vorzuziehen. Jeder erreicht seine Ziele gerne ohne Gewalt. Nur setzt das vorraus, dass dein Gegner ein Stückchen Moral übrig hat.
      5 1 Melden
    • Asmodeus 17.08.2017 07:50
      Highlight @seventhinkingsteps
      Also ist es in Deinen Augen legitim wenn man Gewalt gegen Beamte anwendet weil sie zu einem Politiksystem gehören, welches Dir persönlich nicht schmeckt?

      Gratuliere. Du bist genauso drauf wie die Typen in Charlotteville. Einfach in die andere Richtung.
      2 1 Melden
    • seventhinkingsteps 17.08.2017 10:06
      Highlight @Asmodeus

      Ich bin dafür, dass man Gewalt gegen alle anwendet, die selbst mit Gewalt einen Staat verteidigen, der objektiv betrachtet als oppressive Autokratie eingeordnet werden kann. Wenn Wahlen ausgesetzt werden, muss die Bevölkerung sich wehren, im Notfall mit gewalttätigen Mitteln.

      Ein Staat, der die Demokratie langsam aber sicher verrät, kann nicht mehr mit Wahlen und Abstimmungen gerettet werden. Wie willst du friedlich und demokratisch agieren, wenn du dann in den Knast gesteckt wirst?

      Die Faschos die in Charlottesville wünschen sich so einen Staat.

      Siehst du jetzt den Unterschied?
      2 2 Melden
    • Asmodeus 17.08.2017 10:41
      Highlight Ich sehe den Unterschied. Aber siehst Du die Gemeinsamkeiten?
      2 2 Melden
    • seventhinkingsteps 17.08.2017 15:20
      Highlight Ja, die Anwendung von Gewalt.

      Der Unterschied ist aber, dass der einen Ideologie Gewalt inhärent ist, Gewalt und Faschismus sind unzertrennbar. Oder hast du schon mal einen friedlichen Genozid gesehen?
      4 1 Melden
    • seventhinkingsteps 17.08.2017 15:25
      Highlight Gewalt als Gemeinsamkeit zweier Ideologien reicht aber nicht um sie auf die selbe moralische Ebenen zu stellen.

      Wenn du das tust, gibt es gar keinen legitimen gewalttätigen Verteidigungskrieg.

      Die Schweizer Armee würde sich auf diesselbe moralische Ebene begeben als die angreifende Armee.

      Das kann sich nicht das sein, was du suggerierst, oder?
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  • Vanessa_2107 16.08.2017 08:45
    Highlight Das war Trump wie er leibt und lebt. Und wenn man vom KKK gelobt wird, sollten alle Alarmglocken läuten.
    Armes Amerika!
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  • roger.schmid 16.08.2017 08:42
    Highlight Colbert wischt den Boden mit Trump 😂

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  • Randy Orton 16.08.2017 08:36
    Highlight Wer die Vice-Doku gesehen hat, hat gesehen, dass dies mitnichten "normale" Bürger waren die da mit Fackeln etc. demonstriert haben. Wenn da von Anführern Sätze fallen wie "es müssen noch viele sterben" oder dass die "dummen Tiere zu langsam gewesen seien um dem Auto auszuweichen" sowie "der Fahrer des Autos richtig reagiert habe" sollte man sich echt Gedanken machen. Und wenn man sieht, wie bewaffnet und gewaltbereit die Rechtsextremen an diese Demo gegangen sind, erkennt man die Parallele zu den Nazis. Man wartet auf eine Gelegenheit, die Gewalt eskalieren zu lassen.
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  • lilas 16.08.2017 08:26
    Highlight Ein unfähiger, unüberlegter, unreflektierter und narzisstischer ****brocken ist er. Er hat keine Ahnung von seinem Job und lässt sich von denen die eine hätten auch nichts sagen. Wer ihm in die Queere kommt wird entlassen, beschimpft, bedroht. Mit frei interpretierbaren Phrasen verstopft er die mediale Welt. Die USA täten gut daran ihn abzusetzen
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  • naitsabeS 16.08.2017 08:22
    Highlight Aber den Tweet am Ende hat er doch lange vor der Pressekonferenz verfasst?
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  • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 08:15
    Highlight Was wohl wahrscheinlicher ist: Das Neo-Nazis die US-Regierung übernehmen oder Oligarchen auf beiden Seiten gewalttätige Radikale benutzen um an der Macht zu bleiben? Nazis zu missbilligen gehört bald zum natürlichsten der Welt. Um das zu tun bedarf es keinen grossen Mut. Es ist eine aussterbende Ideologie die keine Relevanz mehr hat. Es grösser zu machen als es ist, dient aber als Schutzschild gegen jede Kritik Richtung Oligarchen. Goldman Sachs CEO Blankfein twittert „Isoliert diejenigen die versuchen uns zu trennen“ schon glauben alle: Neo-Nazis + Antifa haben die Wirtschaft kaputt gemacht!
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  • rodolofo 16.08.2017 08:12
    Highlight Diese Relativierungsversuche von Trump sind ja nichts Neues...
    Auch hier auf Watson versuchen Rechtsextreme immer wieder, den "asymmetrischen Krieg" den sie gegen Linke führen so darzustellen, als ob diese ebenso gewalttätig und undemokratisch vorgehen würden, wie sie selber und als ob sie ebenso viele Arschlöcher und Waffenträger als Mitglieder hätten.
    Das ist aber weder ich Charlotswil, noch hier in der Schweiz der Fall!
    Tatsächlich ist das Problem mit den Neonazis in den USA jetzt akut!
    Der linksextreme Feind wird von Rechtsaussen heraufbeschworen, ist aber ein nicht existierendes Phantom.
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  • lilie 16.08.2017 08:11
    Highlight Schon zynisch, wie absurd Trumps "Muslim Ban" angesichts der Gewalt "weisser" Terrorgruppen erscheint...

    Kein Wunder gerät Trump in Erklärungsnot. Sein gesamtes Weltbild wurde (einmal mehr) als völlig hirnrissig entlarvt.

    Nützen wird es aber auch diesmal allerdings nichts.
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  • Vanessa_2107 16.08.2017 08:05
    Highlight Was für eine irre Pressekonferenz. Die Reaktion Trumps wird dem KKK und den Rechtsextremen wieder neuen Auftrieb gben und das Land immer mehr spalten. Zum Glück lebe ich nicht dort. Ich habe gestern dunkelfarbige Experten auf CNN fast Weinen gesehen. Wie nur bringt man Trump weg? Wie reagiert Kushner, seine Tochter? Wie lange macht Kelly das Theater noch mit? Trump kann man nicht bändigen. Es ist zum Verzweifeln!
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  • Olaf! 16.08.2017 08:04
    Highlight "Wir werden sehen, was mit Herrn Bannon geschieht" Immer diese Cliffhanger in dieser Seifenoper.
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  • Bruno S. 88 16.08.2017 08:01
    Highlight Wie geht Amerika mit den Terroristen um? Man bekämpft sie. Das ist super, das ist patriotisch!
    Wie geht Trump mit Rassisten um? Jaaa...Rassisten sind schlecht, aber es gibt Gewalt auf beiden Seiten... auf beiden Seiten!
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  • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 07:50
    Highlight Solche Bewegungen entstehen, wenn Unzufriedenheit im eigenen Land herrscht. Vielmehr müssten beide Seiten gegen das Establishment vorgehen. Aber das haben die Menschen immer noch nicht kapiert.
    34 131 Melden
    • Firefly 16.08.2017 08:11
      Highlight Blödsinn, sie müssen das Land regieren zum Wohle aller Bürger. Trump bekämpft nicht ein sogenanntes Etablissement er ist selber eines mit sienem vielen Geld und Güter. Trump bedient nur seine Klientel und versucht sich noch reicher zu machen. Von Politik hat er keine Ahnung.
      44 7 Melden
    • pun 16.08.2017 08:15
      Highlight Solange eine Seite "die Juden" für "das Establishment" hält, kann es niemals Gemeinsamkeiten geben. Kapier das doch selbst.
      35 5 Melden
    • Randy Orton 16.08.2017 08:31
      Highlight Im Gegenteil, diese Bewegungen haben das Establishement (Trump und sein Umfeld) zum Präsidenten gewählt.
      29 4 Melden
    • Echo der Zeit 16.08.2017 09:25
      Highlight Sie habens immer noch nicht Kapiert ? Die Schwenken Hakenkreuz Flaggen - Die möchten Alle beseitigen, die nicht ihrer Meinung/Rasse sind - So sind Nazis.
      42 4 Melden
    • Citation Needed 16.08.2017 09:34
      Highlight Genau. Pädophile wurden in ihrer Kindheit auch oft missbraucht. Oder Gewalttäter wurden selbst geschlagen. Kein Unrecht wiegt ein anderes auf. DAS haben Leute wie Du, die rechte Gewalt relativieren oder erklären wollen immernoch nicht kapiert.
      Schau Dir den Idioten an, der in die Menschenmenge fuhr. Ein fehlgeleiteter Idiot, der Hilfe, nicht Zuspruch gebraucht hätte. Vor allem aber bestraft und weggesperrt gehört. Dasselbe gilt für IS-Terroristen. Same Story.
      44 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 10:21
      Highlight Meine Güte hier herrscht wirklich totale Verwirrung. Das sind extreme Randgruppen! Die haben politisch kein Gewicht! Straftäter kommen vor Gericht. Nicht aber das Establishment, das sicher nicht nur aus Juden besteht. Dort sitzen die grossen Verbrecher. Trump ist nur eine Marionette in dem Machtkomplex mit gewissen offiziellen Befugnissen. Das Establishment regiert das Land und die Welt für Ihre eigenen Interressen!
      4 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 10:26
      Highlight Gewählt wurde Trump nicht nur von rechten Randgruppen! Völliger Unsinn. Die haben nicht einmal Gewicht. Alt-right und KKK sind faschistische Rechtsextreme ohne Macht. Sicher solche Idioten sind zu zerschlagen, man kann sie aber gegen die Wahren Verbrecher aufhetzen zumal die schon militant drauf sind. Wer sonst? Couch potatoes vor der Glotze? IS wurde von den USA aufgebaut Herrgott!

      Pädophile? Da sage ich nur Pizzagate!
      3 23 Melden
    • Datsyuk 16.08.2017 11:26
      Highlight Was kannst du denn zum "Pizzagate" sagen? Welche Informationen dazu hast du? 🐒
      14 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 12:37
      Highlight Das Netz hat Tonnen von Informationen dazu:

      1 13 Melden
    • Datsyuk 16.08.2017 13:23
      Highlight Kannst du es in Worten beschreiben?
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 15:08
      Highlight Deine etwas überhebliche Antihaltung ohne Argumentation beendet die Diskussion, zumal das auch off-topic ist.
      2 8 Melden
    • Datsyuk 16.08.2017 16:10
      Highlight Hallo? Du schreibst davon. Dass du nicht argumentieren willst, zeigt wie überzeugend die Sache wohl auf dich selbst wirkt. 😉
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 16:32
      Highlight Argumentieren bringt nichts bei Leuten die alle schon eine vorgefasste fixe Meinung der NATO-Medien vertreten. Die sind so durchmanipuliert, dass sie nicht einmal aha-Erlebnisse haben, wenn man ihnen Alternative Medien präsentiert. Pizzagate ist dazu ein schlechtes Beispiel. RT soll nur Propaganda sein.. KenFM usw. Verschwörungstheoretikern. Das fällt hier bei Watson auf. Zeigt auch wo auf dem Medien-Barometer die Meinungsmacher und Meinungsempfänger sich befinden. Gefällt mir gar nicht! Auch nicht, wenn fundierte Beiträge nicht gepostet und damit zensuriert werden.
      2 7 Melden
    • Datsyuk 16.08.2017 17:58
      Highlight Das habe ich nicht behauptet. Du schriebst vom "Pizzagate". Wieso ist es ein schlechtes Beispiel?
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 18:14
      Highlight Jeden Tag werden gar von mehreren eingekauften Redaktoren negative Beiträge von Trump veröffentlicht. das ist doch nicht normal, eine Hexenjagd sondergleichen. Unser Bundesrat ist Wurscht dagegen. Das muss doch einem vernünftig denkenden Menschen auffallen, auch wenn der Trump mit schlechten Eigenschaften glänzt. Es muss einem auffallen, dass unisono alle Medien hierzulande das gleiche tun. Dass es in den USA genau gleich tönt, sonst in der Welt aber ganz anders! Das sind ja eh alles Bananenrepubliken die Propaganda betreiben, klar.. wenn diese bombardiert werden schaut man weg.
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 18:26
      Highlight Viele aufklärende Videos wurden hier reziprok zu youtube gehatet. Das sagt schon alles zu diesen Leuten hier aus. Diese bilden das Fundament für Krieg und Hass in der Welt und verstehen es dabei vortrefflich Doppelmoral abzusondern. Eklig!!!
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    • Echo der Zeit 16.08.2017 23:04
      Highlight Eine Hexenjagd auf Trump - Mir kommen die Tränen.
      @Gelöschter Benutzer - Ich weiss ja nicht wo sie Leben, aber die Möglichkeiten sich unabhängig zu informieren - bietet sich Europa an erster stelle an (oder was , wie sie die westliche Welt definieren). Es kommt sogar zu einer Überforderung mit denn vielen Informationen. Konsumieren sie weniger Online Schund Medien - Ich Empfehle ihnen die Nachrichten Sendungen im Schweizer Radio - kein Fernsehen und kein Computer Medienkonsum mehr - und ihre Verzweiflung wird sich Legen.
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  • NumeIch 16.08.2017 07:42
    Highlight Sogar auf Fox wird Trump für seine Nazi Verteidigung kritisiert. "What he read on monday was a hostage tape."

    https://twitter.com/keitholbermann/status/897590627231297538

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    • Alex23 16.08.2017 09:39
      Highlight Numelch, Keith Olbermann hat aber mit foxnews rein gar nichts zu tun. Oder ist das eine zufällige Aneinanderreihung?
      4 5 Melden
    • NumeIch 16.08.2017 10:00
      Highlight @Alex23 Klick einfach auf den Link und schau dir das Video an. Das Keith Olbermann auf Twitter geteilt hat. Tut auch nicht weh versprochen.
      10 1 Melden
    • Alex23 16.08.2017 11:20
      Highlight Numelch, habe Olbermann auf fb abonniert und kenne alle seine Statements. Warum der Sarkasmus? Ich habe mich nur gefragt, welche Beziehung du zu foxnews hergestellt hast.
      1 1 Melden
    • Citation Needed 16.08.2017 15:32
      Highlight Alex, Olbermann hat ein Fox-Video geposted. Der Link Numelchs führt auf das Fox-Vid, via Olbermann. Das ist die Verbindung, die Du suchst. 💡
      4 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 07:31
    Highlight Ach ja, das Jahr 2017. Gut 70 Jahre nach der systematischen Vernichtung von Juden muss man sich immernoch gegen diese Nazi-Sympathisanten aussprechen.

    "Ja, aber XY ist genau so schlimm". Ja, möglich. Doch ob jetzt Hitler, Stalin oder irgend ein amerikanischer Präsident mehr Leute umgebracht hat ist ja völlig egal.

    Die Gewalt des einen rechtfertig nicht die Gewalt des anderen. Und vorallem rechtfertigt sie nicht Rassismus &
    oder Diskriminierung von Minderheiten.
    183 8 Melden
    600
  • pun 16.08.2017 07:21
    Highlight Habe auch die Vice Reportage gesehen (siehe Kommentar von Sloping weiter unten). Holy Shit... Die Nazis waren bereit für einen Bürgerkrieg, sie scheinen nur drauf zu warten, dass endlich ein Funke von Aussen kommt und sie sagen können, die andern hätten angefangen.

    Da kommt übles auf uns zu. Die weissen Männer bäumen sich nochmal auf, bevor ihre Vorherrschaft endgültig auf dem Müllhaufen der Geschichte landen wird..
    125 17 Melden
    • ZH27 16.08.2017 08:07
      Highlight Soso, die weissen Männer. Inwiefern spielt die Hautfarbe hier eine Rolle?
      6 44 Melden
    • Alex23 16.08.2017 09:40
      Highlight ZH27, White supremacy und so ...
      36 2 Melden
    • ZH27 16.08.2017 12:11
      Highlight Ja klar, die white supremacists. Aber die "weissen Männer" im Allgemeinen haben da ja nicht viel damit zu tun.
      4 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.08.2017 17:11
      Highlight Oh doch, die weissen Männer bezeichnen sich ja selbst so.
      4 0 Melden
    • pun 16.08.2017 18:31
      Highlight ZH27: Fair enough.
      Präzisierung: Diejenigen weissen Männer bäumen sich auf, die das Ende der Vorherrschaft der weissen Männer nicht begrüssen.

      Gruss, ein weisser Mann.
      2 0 Melden
    600
  • RevOcelot 16.08.2017 06:41
    Highlight Leider wird Feuer mit Feuer bekämpft, statt das eine Seite den höheren Weg nimmt. Wer mit Waffen an Demos geht, egal wer, disqualifiziert sich selber.
    75 71 Melden
    • Energize 16.08.2017 07:00
      Highlight Sehe ich genauso. Wer Waffen an eine Demo mitbringt ist der Ideologie schon längst verfallen (links wie rechts). Einzig wenn Zustände wie in Venezuela usw. herrschen kann ich es nachvollziehen.
      48 24 Melden
    • Madison Pierce 16.08.2017 08:33
      Highlight Bin aber erstaunt, dass nicht mehr passiert mit Waffen. Hatte die Befürchtung, dass von den Rechtsextremen ein paar ihre Waffe mitnehmen, um sich "ihr Land zurück zu holen".
      12 2 Melden
    • seventhinkingsteps 16.08.2017 08:36
      Highlight @Energize

      Du meinst eine demokratisch gewählte Regierung?
      6 9 Melden
    • BrigitteA 16.08.2017 12:17
      Highlight https://franziskaschutzbach.wordpress.com/2017/08/15/wer-von-maennlichkeit-nicht-reden-will-soll-auch-zum-faschismus-schweigen/
      2 1 Melden
    • Citation Needed 16.08.2017 15:34
      Highlight Brigitte, wolltest Du das nicht einen Kommentar weiter oben posten? ⬆️
      0 0 Melden
    • BrigitteA 16.08.2017 23:14
      Highlight Citation Needed, da hast du absolut recht.
      1 0 Melden
    600
  • Asmodeus 16.08.2017 06:25
    Highlight Früher bekämpften die Amis die Nazis.

    Heute muss man einsehen, dass ein Nazi die USA regiert.
    236 56 Melden
    • ZH27 16.08.2017 08:16
      Highlight Klar, Trumps Positionen sind nicht selten ziemlich daneben.
      Aber was meinst du eigentlich genau mit 'Nazi'? Mit dem Nationalsozialismus der 30er haben seine Positionen wenig zu tun. Oder kannst du mal ausführen, welche ideologischen Parallelen du genau siehst? Ich meine so Verallgemeinerungen und Sprüche wie dieser täuschen zwar eine gewisse Einsicht vor. Aber da frage ich mich halt schon, ob da auch etwas dahinter ist.
      10 30 Melden
    • rodolofo 16.08.2017 08:20
      Highlight Wer etwas aufmerksam war, der spürte dieses Nazi-hafte im US-Imperium bereits bevor dieses Scheusal mit dem Namen Trump zusammen mit der Giftkröte Bannon als grau angeschimmeltem Drahtzieher im Hintergrund an die Macht gewählt wurde.
      An diversen Bauwerken und Kulissen ist dieses unverhohlen Imperiale Geprotze der USA sichtbar.
      Der Hoover-Damm in der Gegend des Grand Canyon ist nicht einfach nur ein Staudamm zur Stromerzeugung, sondern ein Monument, das an die Ägyptischen Pyramiden erinnert, mit vergoldeten Türen und einer riesigen Adler-Skulptur.
      Auch die Nazis liebten ja ihren Reichs-Adler...
      21 2 Melden
    • Alex23 16.08.2017 09:48
      Highlight Ich denke, wenn man mit Nazi jemanden meint, der seine eigen Nationalität und "Rasse" als vorherrschend und den anderen überlegen betrachtet und bereit ist, für diese Überzeugung diskriminierend bis hin zu gewaltsam vorzugehen, dann ist der Gebrauch des Begriffs für die derzeitige Regierung der USA nicht daneben. Natürlich nicht im Sinne des dritten Reiches. Aber wie man weiss, beginnen die meisten üblen Dinge schleichend. Und oftmals ist es dann, wenn das Übel evident wird, bereits zu spät für eine Kehrtwendung.
      21 2 Melden
    • Asmodeus 16.08.2017 09:56
      Highlight @ZH27

      Die Paralellen sind extrem.

      Trump zelebriert einen Führerkult der um ihn herum aufgebaut wird.
      Er versucht die Schuld an allen Problemen nach Aussen abzuleiten und auf unliebsame Minderheiten (Schwarze, Latinos, Muslime).
      Fakten sind nicht wichtig sondern nur die eigene Person und die Propaganda.
      Seine Anhänger sind gewalttätige Spinner die teilweise mit Waffengewalt gegen den Staat vorgehen wollen.
      Eine grosse Basis seiner Macht basiert auf einem Propagandaminister der weiss wie man die tumpen Massen lenkt.


      Und er hat eine absolut hässliche Frisur :)
      22 1 Melden
    • Vanessa_2107 16.08.2017 12:01
      Highlight ...noch zu erwähnen, dass viele seiner Anhänger die Intelligenz nicht gepachtet haben und eher von einfachem Gemüt sind. Die haben ihr ganzes Leben in den USA verbracht (haben unter Umständen höchstens einige andere Staaten in den USA besucht) oder waren in Kanada oder Mexico.
      7 1 Melden
    • rodolofo 16.08.2017 19:16
      Highlight Allerdings ist das ein pikantes Detail:
      Nach dem Schnäuzchen folgt das Toupée.
      2 1 Melden
    600
  • walsi 16.08.2017 06:17
    Highlight Trump hat recht. In Amerika wird von vielen linken der Spruch skandiert "Punch a Nazi", was einige Leute motiviert dies auch zu tun. So war es denn auch mit der Gegendemo der Linken, die haben die Rechten mit Steinen beworfen und versucht Redner der Rechten daran zu hindern zum Rednerpult zu gelangen. Rechtfertigt das, dass einer mit dem Auto in Demonstranten fährt? Natürlich nicht. Es gibt Leute die können sich nicht artikulieren, die handeln dann einfach mal wenn sie mit der Situation überfordert sind. Das ist ja auch vielfach die Ursache für häusliche Gewallt, die Leute sind überfordert.
    326 248 Melden
    • Jein 16.08.2017 06:28
      Highlight Niemand sagt es kam nicht auf beiden Seiten zu Gewalt. Wenn von einer Seite aber nur Steine fliegen, und auf der anderen Seite ein tödlicher Terrorakt begangen wird gehört dieser kondemniert. Trump hätte ja die Terrortat verurteilen können und anschliessend die Gewalt auf beiden Seiten, stattdessen redet er den Terror klein.
      185 32 Melden
    • Ichiban 16.08.2017 06:45
      Highlight Was für eine Verhamlosung. Die Frage wäre eher: "Rechtfertig das, dass jemand umgebracht wird." Denn das ist passiert. Und das Verhindern einer Rede des Organisatoren, der sich nach den Geschehnissen keiner Schuld bewusst ist find ich irgendwie gerechtfertigt.
      148 36 Melden
    • Hoppla! 16.08.2017 06:47
      Highlight Sind z.B. Islamisten denn auch einfach überfordert? Die roten Khmer? Ein beliebiger Mörder?

      Was ich auch störend finde ist, dass mit zwei Ellen gemessen wird. Jede Tat eines Moslems, sei es auch eine Beziehungstat, ist per se ein Terroranschlag und dieselben Leute sind in Aufruhr die jetzt alles mit "halb so wild" abtun.
      131 13 Melden
    • walsi 16.08.2017 07:07
      Highlight @Ichiban: Du bist also gegen die freie Meinungsäusserung, interessant. Welche Meinung darf dann in Zukunft noch vertreten werden, wenn es nach dir geht?
      17 120 Melden
    • Ichiban 16.08.2017 07:29
      Highlight Lieber walsi, gute Auslegung meiner Aussage. Aber Gegenfrage, du würdest es demnach begrüssen, wenn nach einem islamistischen Terroranschlag ein radikaler Prediger seine Sicht der Dinge offiziell darlegen darf?
      62 11 Melden
    • walsi 16.08.2017 07:36
      Highlight @Hoppla: Nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich. Die Amokfahrt war spontan und so nicht geplant. Die Terroranschläge der Islamisten sind geplant und finden aus einer religösen Überzeugung statt. Es ist beides verweflich und mit nichts zu rechtvertigen. Nur weil man versucht zu verstehen was passiert ist und warum, bedeutet das noch lange nicht, dass man es gut und richtig findet.
      18 78 Melden
    • Caturix 16.08.2017 07:37
      Highlight Für Nazis sollte es keine Redefreiheit geben. Freie Meinungsäuserung hört dann auf wenn die Rechte, das Leben, die Freheit... von anderen Menschen betroht werden.
      75 75 Melden
    • MaskedGaijin 16.08.2017 08:14
      Highlight @Hoppla, welche Beziehungstat eines Moslems wurde denn als Terroranschlag bezeichnet?
      5 10 Melden
    • Firefly 16.08.2017 08:16
      Highlight Überfordert? Dann sollen sie einen Meditationskurs besuchen sich aber sicher nicht einer Schlagertruppe anschliessen.
      16 4 Melden
    • Petrarca 16.08.2017 08:23
      Highlight Da sprechen gewisse von Nazis und vom KKK, als wäre das bloss ein bürgerlicher Verein harmloser Rentner. Leute, wir sprechen hier von Leuten, die sich Gaskammern zurückwünschen und Schwarze willkürlich am Baum aufhängen wollen! Und Euch fällt nicht besseres ein, als jene Leute durch den Dreck zu ziehen, welche sich gegen diese mordlustigen Nazis un Kluxern zur Wehr setzen?
      48 5 Melden
    • rodolofo 16.08.2017 08:24
      Highlight @ walsi
      Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
      Wenn Du diesen Unterschied zwischen Meinung und Verbrechen nicht begreifst, dann bin ich der Meinung, dass Du auch zu diesen rassistischen Verbrechern gehörst.
      38 7 Melden
    • Shlomo 16.08.2017 08:31
      Highlight walsi: Du schreibst dies sei keine Rechtfertigung. Aber genau, dass machst du. Du rechtfertigst den Mord an einer Frau.
      29 5 Melden
    • PVJ 16.08.2017 08:33
      Highlight Die Meinungsäusserungs- und Redefreiheit, auf die sich die Nazi-Sympathisanten so vehement berufen, wäre das erste Opfer von deren Machtübernahme...
      31 3 Melden
    • walsi 16.08.2017 08:37
      Highlight @Ichiban und Caturix: Redefreiheit bedeutet das dieLeute ihre Meinung, egal was, äussern dürfen und ich das tolerieren muss. Wenn ich mit dem gesagten nicht einverstanden bin kann und darf ich das, dank der Redefreiheit, offen und laut sagen. Redefreiheit bedeutet aber nicht das ich Leute beleidigen oder verleumden darf.
      9 20 Melden
    • Randy Orton 16.08.2017 08:38
      Highlight @walsi wie weisst du, dass dieser Terrorakt spontan war? Der Täter war ein bekannter Rechtsextremer. Gut möglich, dass dies eine geplante Tat war.
      23 5 Melden
    • Wald Gänger 16.08.2017 09:04
      Highlight Mit der Meinungsäusserung von Nazis werden keine Leben bedroht. Hört doch mal auf, mit diesen Demoparolen vom 1. Mai. Meinungen von Nazis bedrohen erst Leben, wenn sie zu Aufrufen werden. Das ist übrigens auch mit Meinungen von Islamisten, Kommunisten und Neocon-Bellizisten so.
      Vorher sind es einfach nur Meinungen und Meinungsfreiheit äussert sich eben genau darin, dass man Meinungen ertragen muss, die man eigentlich unterträglich findet.
      9 34 Melden
    • aglio e olio 16.08.2017 09:30
      Highlight Wenn 2 das gleiche tun ist es nicht dasselbe. Einer hält eine Hasspredigt, der andere nimmt sein Recht der freien Meinungsäusserung wahr.
      Alles nur eine Frage des Standpunktes.
      Nicht wahr, walsi?
      24 4 Melden
    • Echo der Zeit 16.08.2017 09:30
      Highlight @walsi - Sie Scheinen auch überfordert zu sein mit der Definition von Nazis und Konservativen.
      19 4 Melden
    • Firefly 16.08.2017 09:38
      Highlight Für freie Meinungsäusserung braucht es keine Waffen und Helme und Knüppel und Steine.

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    • EvilBetty 16.08.2017 09:39
      Highlight Meinungsäusserungsfreiheit ist dazu da, dass der Staat keine Meinungen unterdrücken kann, bekanntes Beispiel: Bücher verbrennen. Sie bedeutet nicht, dass man sich jeden Bullshit unwidersprochen anhören muss. Würde ich einem Redner eins aufs Maul gebe, würde ich wegen Körperverletzung belangt, und nicht wegen Unterdrückung der Meinungsäusserungsfreiheit.
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    • GeorgOrwell 1984 16.08.2017 10:17
      Highlight @walsi: ein Irrer der sich als Moslem ausgibt und in dessen Namen tötet ist Aushängeschild dieser Religion? Jedoch hat der ärbermliche Rassist ungeplant gehandelt?? Ohhhhjeeeee... Drehe dir die Welt, so wie sie dir gefällt... Ich denke man sollte Selbstkritik ausüben können, um sich zu entwickeln; sprich dass es nicht in deinem Weltbild passt, dass solch ein Feigling der "weissen / arischen Rasse" angehört, und kein Afroamerikaner oder ein Moslem ist, solch einen Tat ausübt, der von mir ausgesehen, einen Terrorakt darstellt...
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    • walsi 16.08.2017 10:45
      Highlight @EvilBetty: Frei Meinung bedeutet das ich jeden Bullshit, der nicht gegen ein Gesetz verstösst, öffentlich sagen darf. Ob es dir gefällt, oder nicht, spielt keine Rolle. Das gleiche Recht erlaubt es dir mir mit Worten aufzuzeigen, dass das was ich sage Bullsit ist.
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    • Statler 16.08.2017 10:48
      Highlight Ihr stellt die falschen Fragen. Wie immer.
      Man kann Rassismus nicht verbieten und man kann ihn auch nicht einsperren.
      Die Frage lautet nicht, «wie werden wir die Faschos los», sondern, «wie können wir verhindern, dass denen jemand hinterherläuft». Nicht die, die auf der Bühne ihren Hass absondern sind das Problem, sondern die, die ihnen zuhören und nachlaufen. Wenn man versucht, die Reden zu verbieten, erzeugt man nur den Reflex, dass das vielleicht interessant sein könnte und da etwas verboten werden muss, das vielleicht doch was Wahres hat.
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    • EvilBetty 16.08.2017 11:20
      Highlight Ja Walsi, sag ich doch. Trotzdem, wenn ich dir – hypothetisch – eins reindrücke weil mir deine Meinung nicht gefällt, komme ich wegen Körperverletzung dran, nicht wegen unterdrückung der Meinungsäusserungsfreiheit, weil ich das als Person gar nicht kann.

      Genau so «zensiert» watson nicht, wenn sie Kommentare nicht aufschalten. Zensur kann per Definition NUR vom Staat kommen. Eben so wie die Unterdrückung der Meinungsäusserungsfreiheit.
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    • Schweizer Bünzli 16.08.2017 17:22
      Highlight Von wegen die Rechten wurden von den Linken am Reden gehindert: Die Demo dieser Rechtsextremen in Charlottesville war nicht bewilligt (erst schon, aber nachdem bekannt wurde, dass diese Leute mit Waffen auffahren, wurde die Bewilligung annulliert). Und es wurden ca. 1000 Polizisten aufgeboten, wahrscheinlich nicht deswegen, weil es sich um ein Klassentreffen handelte. Klar, die Gegendemo war auch nicht bewilligt. Aber an der Gegendemo haben nicht nur Linke teilgenommen, schon gar nicht Linksextreme. Sondern ganz viele besorgte Bürger quer durchs ganze politische Spektrum.
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  • Kengru 16.08.2017 06:13
    Highlight Hipster hassen "Hipster".
    Trump verteidigt Alt-Right und seine "weissen Wähler".
    Gestern hat die Sonne gescheint.
    Wird wohl alles zu einem normal Tag dazu gehören müssen.
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  • Jein 16.08.2017 06:02
    Highlight ...
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    • aglio e olio 16.08.2017 09:40
      Highlight Kleiner Unterschied:
      Niemand hört Abe zu. ;)
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  • Mia_san_mia 16.08.2017 06:01
    Highlight Da kann man nichts mehr dazu sagen...
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  • xlt 16.08.2017 05:58
    Highlight Trump verteidigt die Neonazis so, wie es viele hier auch machen. Mit viel Ignoranz, "die Anderen aber auch" und gekonntem Wegschauen. Erschreckend, dass sich die Geschichte in einigen Punkten tatsächlich zu wiederholen scheint.
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  • Sloping 16.08.2017 05:52
    Highlight Wären diese Auftritte eine Soap, dann hätte es mindestens Unterhaltungswert. Führt man sich aber vor Augen, dass dies einer der mächtigsten Männer unseres Planeten sein soll, stellt sich mehr als ein ungutes Gefühl ein. Statt zu Regieren und Probleme zu lösen, lobt er sich dauernd über den Klee und verdreht die Realität. Das erhebliche Rassismusproblem will er mit neuen Jobs lösen. Beim Betrachten der folgenden Reportage und dem Waffenarsenal der Neonazis schwahnt mir Böses:
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    • EvilBetty 16.08.2017 10:15
      Highlight Es ist einfach nur zum Kotzen!
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  • banda69 16.08.2017 04:14
    Highlight Und die SVP so.
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    • pamayer 16.08.2017 07:00
      Highlight Schon wieder die WW.
      Danke!
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    • dracului 16.08.2017 07:10
      Highlight Das ist aber eine "alte" Weltwoche! Die aktuelle hat es aber auch wieder in sich: Findet die Redaktion in der braunen Schublade dauernd neue Nazi-Themen: Wie rechts war Hitler? "Wissenschaftlich" nähert sich das Blatt darin ihrem Führerideal, als ob sie zu viel von Trumps Wein getrunken hätten. Gewisse Themen werden so automatisch ins Bewusstsein der Sympathisanten geholt und gehalten und nähren genau das Zielpublikum, wovon sich das Blatt in der Öffentlichkeit dauern zu distanzieren versucht.
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    • Skip Bo 16.08.2017 07:33
      Highlight dracu, dort steht: Wie links war Hitler?
      Offenbar wird Hitlers Hass auf alles bürgerliche thematisiert.
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    • banda69 16.08.2017 08:05
      Highlight @dracu - Traut sich Köppel nicht mal mehr eine anständige Titelseite daraus zu machen?

      Hitler im Che Tshirt oder so.
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    • Olaf! 16.08.2017 08:13
      Highlight Die ganzen Tier und Naturschutz Gesetze welche unter ihm entstanden sind, sind heutzutage auch ein eher linkes Anliegen.
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    • Mia_san_mia 16.08.2017 08:26
      Highlight Ja gut, diese Weltwoche haben wir langsam gesehen...
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    • seventhinkingsteps 16.08.2017 08:38
      Highlight "Wie links war Hitler"


      Mega links, es heisst ja schliesslich NationalSOZIALISMUS!!!11!!
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    • Asmodeus 16.08.2017 08:55
      Highlight Passt doch ins Weltbild der neuen Nazis und Rassisten.
      Diese Superhirne werden ja nicht müde zu erwähnen, dass Hitler und die Nazis nicht rechts gewesen wäre, weil es NationalSOZIALISTEN gewesen seien.
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