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Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Der Terror ist zurück im französischen Wahlkampf

Kurz vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl erschüttert ein Anschlag Frankreich. Bislang war der Terror ein Randthema, doch das Attentat könnte das Votum beeinflussen.

21.04.17, 07:45 21.04.17, 15:06

Stefan Simons, Paris

Ein Artikel von

Drei Tage vor dem ersten Wahlgang meldet sich der Terrorismus in Frankreichs Präsidentschaftskampagne zurück: Gegen 21.00 Uhr, während die elf Kandidaten in den Studios von France2 im 15-Minuten-Rhythmus zu letzten Kurz-Interviews erscheinen, fallen Schüsse auf den Champs-Elysées.

Blaulicht und Sirenen der Einsatzfahrzeuge bestimmen dort die Szene, während über der Pariser Prachtavenue ein Hubschrauber kreist. Präsident François Hollande lobt nach einem Besuch vor Ort die «ausserordentlich schwierige Arbeit der Sicherheitskräfte», beruft für den Morgen den Verteidigungsrat ein und verspricht: «Wir werden angesichts der Wahlen absolute Wachsamkeit walten lassen.»

Terroranschlag auf den Champs-Elysées

Das politische Speed-Dating der Präsidentschaftskandidaten bei France2 ist derweil thematisch total durcheinandergewirbelt.

Das Sujet des Anti-Terrorkampfes war nämlich trotz des gerade vereitelten Anschlags und der Festnahmen von zwei mutmasslichen Attentätern in Marseille eher ein Randthema der Wahlkampagne. Die Kandidaten hatten lediglich verstärkten Personenschutz erhalten: Vor den Massen-Meetings mussten die Teilnehmer Metalldetektoren passieren.

Mit dem mutmasslichen Terroranschlag von Paris drängt sich das Problem islamistischer Attentate in den Vordergrund – mit möglicherweise weitreichenden politischen Konsequenzen für das Wahlverhalten am kommenden Sonntag.

Kandidaten reagieren zunächst verhalten

«Die Bedrohung hat während der vergangenen zwei Jahre nie nachgelassen», sagt der Anwalt Thibault de Montbrial nach dem Anschlag gegenüber der Zeitung «Figaro». Seit Anfang des Jahres seien sieben Attentate vereitelt worden, so der Terrorismusexperte: «Zweifellos wollten die Islamisten die bevorstehenden Wahlen nutzen, um Frankreichs politisches Leben, den Ablauf und den Ausgang des Votums zu beeinflussen.»

«Hommage an die Sicherheitskräfte, die ihr Leben geben, um unsere zu schützen»: François Fillon. Bild: AP

Die in den Studios von France2 versammelten Präsidentschaftskandidaten reagieren verhalten, einige der letzten Wahlkampfauftritte werden abgesagt. «Ich bin in Gedanken bei der Polizei und den gesamten Sicherheitskräften», sagt Emmanuel Macron, Führer der Bewegung «En Marche». «Totale Unterstützung gegen den Terrorismus», schreibt Sozialist Benoît Hamon gleich nach Bekanntwerden des Attentats bei Twitter.

«Emotion und Solidarität für unsere Ordnungshüter, die einmal mehr zur Zielscheibe wurden»: Marine Le Pen. Bild: AP/AFP Pool

«Hommage an die die Sicherheitskräfte, die ihr Leben geben, um unsere zu schützen», sagt François Fillon, Kandidat der Republikaner. Und Marine Le Pen, Chefin des rechtsradikalen Front National teilt mit: «Emotion und Solidarität für unsere Ordnungshüter, die einmal mehr zur Zielscheibe wurden.»

Die Drahtzieher der Terrorakte und ihre Komplizen «werden nicht ungesühnt bleiben», wettert der Linke Jean-Luc Mélenchon und fügt mit Blick auf die bevorstehende erste Runde der Wahl hinzu: «Nur keine Panik, keine Unterbrechung der demokratischen Prozesse». Mélenchon eindringlich: «Es ist unsere Pflicht, uns nicht auf polemischen Streit einzulassen – davon träumen doch nur unsere Feinde.»

Oder die politischen Konkurrenten?

«Es ist unsere Pflicht, uns nicht auf polemischen Streit einzulassen – davon träumen doch nur unsere Feinde»: Jean-Luc Mélenchon. Bild: EPA/AFP POOL

Macron, der 39 Jahre alte Ex-Wirtschaftsminister müht sich prompt um staatsmännische Gelassenheit. «Die erste Pflicht eines Präsidenten bedeutet Schutz», so der Favorit der Umfragen. «Die Bedrohung wird während der kommenden Jahre zu unserem Alltag gehören», versucht Macron zu beschwichtigen: «Wir werden auf Dauer mit ihr leben müssen.»

«Die Bedrohung wird während der kommenden Jahre zu unserem Alltag gehören»: Emmanuel Macron. Bild: EPA/AFP POOL

Fillon warnt, Le Pen schimpft

Der Kandidat der Konservativen bringt sich vor den TV-Zuschauern als aussenpolitisch versierter Ex-Premier in Erinnerung: Fillon, der nach dem Anschlag seinen letzten Wahlkampfauftritt annulliert, wiederholt seine Forderungen nach hartem Durchgreifen gegen «bekannte Gefährder» und «radikale Prediger». «Der Kampf gegen solche Akte des Terrors wird zur wichtigsten Aufgabe des nächsten Präsidenten werden», sagt Fillon, der den «Kampf gegen den islamistischen Totalitarismus» explizit in seinem Wahlprogramm aufführt. Und er warnt: «Das Ansteigen des Kommunitarismus bedroht die Einheit der Nation.»

Für Le Pen bietet das Attentat die Gelegenheit, um sich – gepackt von «einem Gefühl der Trauer und stummer Wut» – als einzig überzeugende Garantin von Frankreichs Sicherheit darzustellen: Die Front-National-Chefin, in den jüngsten Umfragen leicht zurückgefallen, nutzt das Interview zur Attacke auf das Schengen-Abkommen und die «offenen Grenzen» und warnt vor den Folgen einer «unkontrollierten Immigration».

Islamistische Gefährder, selbst ohne juristische Handhabe als potenzielle «Bedrohung für die Staatssicherheit» katalogisiert , gehörten umgehend eingekerkert, vor Gericht gestellt oder ausgewiesen. «Der Albtraum wiederholt sich», schimpft Le Pen. «Unsere Sicherheitskräfte brauchen mehr als Mitgefühl, sie brauchen die Mittel für den Kampf gegen die gigantische Gefahr des islamistischen Terrors.»

Und mit einem Seitenhieb auf ihren Rivalen Macron fügt sie hinzu: «Ich will nicht, dass man sich an den islamistischen Terror gewöhnt, dass man unserer Jugend sagt, sie müsse im Alltag und auf Dauer mit dieser Gefahr leben.» Zum Ende ihres Statements richtetet sie sich direkt an ihr Klientel: «Schluss mit Laxismus und Naivität. Wir brauchen einen Plan, Mut und Entschlossenheit. Sie haben die Wahl.»

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  • stamm 22.04.2017 00:11
    Highlight Himmeltraurig! Da müssen wir uns daran gewöhnen..... sag das mal der Familie von dem Polizisten ins Gesicht! Wiederlich und ohne Skruppel wird an ihrer egoistischen Meinung festgehalten, ohne Rücksicht auf Verluste.
    6 5 Melden
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  • FlowLander 21.04.2017 22:23
    Highlight Wenn der Terrorismus irgendetwas stärkt, dann ist das der Extremismus, egal auf welcher Seite. Anstatt dass wir uns darüber streiten, ob nun die Linken oder die Rechten mehr Aufwind erhalten oder nicht, sollten wir uns auf gemeinsame Werte einigen: Frieden und Gerechtigkeit. Dazu gehört auch, dass der Westen aufhört den Nahen Osten zu bombardieren, denn die Kriegseinsätze der NATO und USA gegen angebliche Terrorismusbekämpfung scheint das Problem nur noch zu verstärken. In solchen Zeiten werden die Extremsten am lautesten. Lasst uns nicht streiten sondern gemeinsam dagegen angehen.
    12 7 Melden
    600
  • Thinktank 21.04.2017 14:37
    Highlight Warum glauben alle, der IS stärke die Rechten. Wenn der IS die Linken stärken würde, erhielten sie Unmengen von Sozialhilfegeld. Sie könnten töten wie oft sie wollen und ein tolerantes Rechtssystem versucht sie wieder zu integrieren. In 5 bis 6 Jahren wäre Europa von Islamisten geflutet, alle erhalten das Ausländerwahlrecht, die Verfassung wird nach Vorbild Erdogan geändert und die Scharia wird eingeführt. Vorgängig hat die EU noch sämtliche Bürger entwaffnet. Der Weg ist dann frei, um alle Christen zu massakrieren. Brave new Linke Welt.
    26 23 Melden
    • pachnota 21.04.2017 16:51
      Highlight @ Thinktank
      Gute Vision Danke.
      Einige der (dann ehemaligen) Linken währen wohl die Ersten, die sich, in ihrer Beflissenheit, für eventuelle Scharia Patrouillen anbiedern würden.
      Um dies zu machen, was sie auch heute gerne tun.
      Gesinnungskontrolle!
      14 16 Melden
    • Liselote Meier 21.04.2017 17:33
      Highlight Jüngchen die Hauptlast im Kampf gegen den IS trägt die Syrische Republik, die Regierende Partei ist die Baath-Partei oder eben die Arabisch-Sozialistische Partei und die Kurdische YPG Kommunistsch.

      Islamisten sind Reaktionäre Muslime das Pendant zu den Reaktionären Faschisten hier.

      Deine Weltanschaung gleicht dem des IS gewaltig nur merkst es nicht mal. Es ist nur ein qualitativer Unterschied der Umstände entsprechend, wäre Krieg hier Altag und wärst so sozialisiert mit Gleichbleibender Weltanschuung wären wir bei den Gaskammern.
      16 16 Melden
    • FrancoL 21.04.2017 18:15
      Highlight Eine Sicht, fern jeder Realität!
      Wie bereits mehrfach dargelegt:
      Der IS stärkt indirekt bewusst die Rechte und das hat auch Logik! Die rechten Parteien in Europa spalten die Gesellschaft, sie drängen gerade die Muslimen an der Rand der Gesellschaft und das hat für den IS etliche Vorteile, zB dass man besser radikalisieren kann, dass sich Parallelgesellschaften bilden, die der Radikalisierung Vorschub leisten. Zudem ist eine an den Rand gedrängte muslimische Gesellschaft besser zu kontrollieren und zu indoktrinieren als sich integrierende Muslime, die sich vom Fundamental-Glauben entfernen.
      16 17 Melden
    • Sapere Aude 21.04.2017 19:45
      Highlight "Warum glauben alle, der IS stärke die Rechten. "

      Weil Rechte glauben solche Anschläge würde es ihnen erlauben gegen alle und jeden zu hetzen, welcher nicht der eigenen Meinung ist. Dazu noch solchen Unsinn zusammenzuschreiben über die Linken zusammenzuschreiben, Realsatire pur ohne jeglichen semantischen Sinn.
      19 19 Melden
    • Echo der Zeit 21.04.2017 20:41
      Highlight Die Greifen alles an was nach Freiheit Riecht - Charlie Hebdo war Natürlich nichts Linkes.
      10 6 Melden
    • Sapere Aude 21.04.2017 21:47
      Highlight Progressiv denkende Menschen befürworten den islamischen Terror in keiner Weise, noch haben sie etwas mit dem reaktionären Weltbild des konservativen Islams etwas am Hut. Wir sehen aber auch, dass die Welt komplizierter ist, dass nicht alle Muslime alleine weil sie Muslime sind gleich Terroristen sind. Der Islam dient als Werkzeug um Gewalt zu rechtfertigen und es sind gerade die Progressiven, die in Frankreich, Syrien, Irak oder Afghanistan Opfer dieser Gewalt werden. Weil es jene sind die glauben, das jeder menschliche Leben wert hat, unabhängig vom Glauben oder politischer Einstellung.
      12 13 Melden
    600
  • chnobli1896 21.04.2017 12:54
    Highlight Man sollte sich doch bei Terroranschlägen zwei Fragen stellen: Wer profitiert davon und was ist der Antrieb für den Anschlag?
    Ich habe bisher noch nie von jemandem gehört der aus Spass einen Terroranschlag verübt hat. Leider hat es die westliche Welt verpasst sich (vor allem) von der USA zu distanzieren (hat sie sogar unterstützt) und bekommt die Quittung dafür. Da hat auch Le Pen kein Mittel dagegen.
    8 39 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 21.04.2017 13:58
      Highlight Hätte sich die westliche Welt also besser mit den Islamisten verbündet? Am besten wäre es wohl gewesen, wenn Europa islamisch geworden wäre, sozusagen ein europäischer Gottesstaat etwa eine islamische EU, dann hätten wie heute keine Probleme...........
      28 15 Melden
    • chnobli1896 21.04.2017 14:43
      Highlight Vielleicht hätte man in gewissen Länder besser nicht eingegriffen und die Länder ihrem Schicksal (wie auch immer das ausgesehen hätte) überlassen. Der Nährboden für Terrorismus wäre meiner Meinung nach weniger üppig besäht worden mit dieser Methode.
      15 9 Melden
    • Fabio74 21.04.2017 15:45
      Highlight Nein Riese. Die Franzosen hätten die Zuwanderung aus den Kolonien aus dem Maghreb steuern müssen und bei jenen die kommen , für Integration zu sorgen. 60 Jahre Zuwanderung ohne Vernunft sind das Resultat
      16 13 Melden
    • Liselote Meier 21.04.2017 16:33
      Highlight @Roterriese; Wer hat denn das kleine Grüppchen in Ägypten Namens Muslimbrüder gepusht nicht etwa das Deutsche Reich gegen die Briten?
      Hat nicht Israel in den 80er die islamisten (Hamas) gefördert als Gegengewicht zur PLFP? Hat nicht die USA die Taliban in Afghanistan gepusht gegen die soz. Regierung in Afghanistan und SU?
      Sturz Mossadegh (Iran), Saddam (Irak) Gaddafi (Libyien) waren alles säkulare.
      Die Islamisten als nützliche "Idioten gebrauchen" kann halt nach hinten losgehen. Kapieren die Imperialisten wohl heute immer noch nicht ( Syrien) oder der "Kollaterallschaden" ist gewollt.
      12 9 Melden
    600
  • Domino 21.04.2017 12:25
    Highlight 52 islamische Anschläge in Frankreich seit 2003...
    35 8 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 21.04.2017 13:59
      Highlight Das sind nur rund 3.7 Einzelfälle pro Jahr
      15 14 Melden
    • Sapere Aude 21.04.2017 14:08
      Highlight Soviele Anschläge gab es 2005 im Irak auch, pro Monat...
      14 28 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 21.04.2017 14:35
      Highlight Irak war/ist ein Kriegsgebiet und Islamisch. Frankreich ist weder islamisch noch ein Kriegsgebiet.
      29 14 Melden
    • Effersone 21.04.2017 14:53
      Highlight @Sapere Aude

      Was möchten Sie uns mit Ihrer Aussage mitteilen?

      Danke für die Aufklährung.

      14 9 Melden
    • Laut_bis_10 21.04.2017 14:56
      Highlight Frankreich ist im Krieg mit dem IS.
      13 4 Melden
    • Sapere Aude 21.04.2017 15:06
      Highlight Soviel und so wenig wie Domino @ Efferson
      9 18 Melden
    • Effersone 21.04.2017 15:18
      Highlight Alles klar, dann kann man Ihren Beitrag getrost als billigen Relativierungsversuch abtun.
      15 9 Melden
    • Sapere Aude 21.04.2017 19:12
      Highlight Inwiefern relativiere ich irgendetwas? Vielleicht die Tatsache, dass Dschihhadisten ihren Terror nicht nur gegen uns sondern gegen die Muslime selbst richtet?
      Dass ein Grossteil der Attentäter in Frankreich aus Frankreich selbst stammen?
      Dass es den IS ohne Irakkrieg evtl. Gar nicht geben würde?

      Die Welt ist halt ein wenig komplexer als ihr sie euch vorstellt Effersone, aber 56 Anschläge in Frankreich sind offensichtlich wichtiger als jene im Irak.
      11 14 Melden
    • Sapere Aude 21.04.2017 19:29
      Highlight Effersone, findest du denn dass die viel kleinere Anzahl von Anschläge in Frankreich viel wichtiger sind jene tausende im Irak?
      Hat französisches Leben für dich mehr wert als irakisches?
      Oder das Leben derjenigen, die durch die US amerikanischen Bomben und Drohnen umgekommen sind?
      Hat das französische Leben mehr wert als dasjenige von Muslimen, die durch den selben Terror gestorben sind?
      Wer relativiert hier also?

      10 18 Melden
    600
  • René Obi 21.04.2017 11:40
    Highlight Wenn ich sehe, wie sogar die Kommentare hier bei Watson immer weiter rechts abdriften... beängstigend. Die satanische Brut der Islamisten scheint aufzugehen.
    48 55 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 12:15
      Highlight @René: Sehr clever von dir, aber du verwechselst da etwas ... grundsätzlich: falls Islamisten rechts stärken möchte, wäre dies der falsche Plan ...

      Links -> Einheitsmensch -> Einheitsideologie -> Einheitswelt (keine Nationen) -> KEINE Religion (vgl. UdSSR, China, Nordkorea etc.)

      Rechts -> Konservativ -> Herkunft -> Nation -> Religion!

      Also: mit Ziel Kulturkampf anzuzetteln, wären sie auf dem richtigen Weg
      Jedoch: Ziel ist Unterwerfung Europas, was in Zusammenarbeit mit Links geschieht.
      42 38 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 12:17
      Highlight Links und Islamismus haben streckenweise Deckungsgleiche Ziele (vgl. Aufruf in der Internationalen) JEDOCH ist das Resultat ein anderes und Links vermutet und hofft noch, dass durch Bildung (*gröhl*) das Endziel des Islamismus doch noch ein sozialistisches ist und der Gläubige vom Glauben abfällt.

      Satire, wenn es nicht so tragisch wäre haha!

      37 37 Melden
    • Domino 21.04.2017 12:22
      Highlight Seit wann ist gegen Islamisten zu sein Rechts? Wenn man dafür ist, so ist man links?
      27 14 Melden
    • pachnota 21.04.2017 12:51
      Highlight Obi
      Nein, die Kommenare driften nicht nach "rechts" ab. Sie werden einfach eine wenig realistischer, und damit auch vernünftiger.
      Links aussen sein, als Lösungentwurf, hat sich in den letzten Jahren zusehends selbst aus dem Rennen genommen und navigiert sich, (glücklicherweise und zum wohle aller), auf die Müllhalde der Geschichte.
      Einfach Danke sagen.
      35 22 Melden
    • Ueli der Knecht 21.04.2017 13:39
      Highlight Du verwechselst da was, Stipps.

      Links ist pluralistisch, Regenbogen, vielfarbig, vielfältig, Vertrauen tut gut, grenzenlos, multikulti, kein Mensch ist illegal, offen, herrschaftsfrei, frei und verantwortlich.

      Rechts ist geschlossene Gesellschaft, einfältig, Kontrolle ist besser, Nationalstaaten, Mauern, gated Communities, Law+Order, rassistisch, einheitlich braun oder blau, autoritär, obrigkeitsgläubig, unfrei, unverantwortlich.
      17 32 Melden
    • FrancoL 21.04.2017 13:55
      Highlight Der IS verfolgen ein bestimmtes Ziel und das ist die Destabilisierung des Westens.
      Dieses Ziel wird durch die Stärkung der rechten Populisten am schnellsten erreicht.
      So sind auch die zeitlich gut gesetzten Terrorakte (Zeit und Ort) zu verstehen. Der IS und der FN haben in Frankreich das gleiche Ziel: beide wollen das weniger, wenn möglich gar keine Muslime in Frankreich heimisch werden. Es ist bei beide eine radikale Forderungen, die nicht in Erfüllung gehen werden.
      11 25 Melden
    • René Obi (1) 21.04.2017 14:04
      Highlight Das Ziel der Islamisten ist es die Muslims zu vereinen. Das schaffen sie, indem diese vermehrt pauschal ausgegrenzt und sogar bekämpft werden. Und wenn sogar ich mich unwohl fühle, wenn eine Frau einen Hijab, also ein typisch islamisches Kopftuch trägt, dann sind sie auf gutem Weg dazu.

      Ausserdem sind die Islamisten etwa ähnlich Hinterwäldlerisch wie die Rechtsaussen. Frauen an den Herd, Homosexualität gleich Sünde, Party und Lebensfreude unerwünscht, Respekt nur für seinesgleichen.
      14 18 Melden
    • Maett 21.04.2017 14:12
      Highlight @René Obi: ja, genau das ist natürlich der Plan des IS. Es ist nicht das Kalifat, und nicht die Propagierung des Märtyrertums. Es ist die Unterstützung von europäischen Rechtsparteien.

      Was soll man Ihrer Meinung nach tun, sich nicht wehren und abschlachten lassen? Genau das, will der IS doch? Macht, Land, Anhänger. Die bisherige westeuropäische Weichspülpolitik ist der ideale Nährboden dafür.
      21 12 Melden
    • Sapere Aude 21.04.2017 14:15
      Highlight Eines der strategischen Zielen von Daesh ist es, in europäischen Staaten Hass zwischen Muslime und anderen zu schüren. Dies würde dann die Muslime radikalisieren, so die Überlegung und diese würden dann dem IS die treue schwören. Ob man Muslime per se als Terroristen sieht hat indes genau so wenig mit "rechts" zu tun, wie dass "links" etwas mit Islamismus zu tun hat.
      16 16 Melden
    • René Obi 21.04.2017 14:16
      Highlight Domino. Deine Frage ist berechtigt. Problematisch wirds allerdings, wenn man mit Generalverdacht gegen alles Andere reagiert. Wenn man Muslime ausgrenzt und somit in die Arme der Irren treibt. Und das wäre dann eher die Antwort von vielen Leuten von Rechts. Ausgrenzung, Verallgemeinern, Unterdrücken. Übrigens sehr ähnliche Haltungen wie diejenigen der Islamisten selber.
      10 14 Melden
    • FrancoL 21.04.2017 14:54
      Highlight Der IS will keine Durchmischung und "Verwestlichung" der Muslimen. Er will das die Muslimen sich ausgestossen fühlen und die westliche Welt ablehnen. Für dieses Ziel ist in Frankreich sicherlich Le Pen die prädestinierte Waffe und darum wird der IS mit den nötigen Anschlägen einen Teil der Wähler in die LePen Ecke "dirigieren".
      10 12 Melden
    • Fabio74 21.04.2017 15:47
      Highlight Falsch Islamisten und Faschisten wie Le Pen sind sich nah. Das Buch der Ideologie heisst anders.
      Ziele sind austauschbar
      7 13 Melden
    • Liselote Meier 21.04.2017 17:49
      Highlight Stips klar doch darum sponsort die Linke auch "die Moderaten Islamisten ins Syrien", waren für den Sturz des säkularen Saddam und Gaddafi.

      Islamismus ist der konservative Reaktionismus in Nahhost.

      Mit den Taliban und Muslimbrüder haben die Imperialisten gemeinsame Sache gemcht gegen die säkularen arabischen Sozialisten.

      11 7 Melden
    • Domino 21.04.2017 18:17
      Highlight Nazis toleriert die Linke doch auch nicht. Nur weil sie ihnen nicht fremd sind?
      Ich wäre für ein generelles verbot vom Islam inklusive Koran und Scharia. Ich denke diese Menschen haben weit mehr kulturelles zu bieten als diese Bücher mit den Hasspassagen. So wie die Schweiz mehr zu bieten hat als Christentum und die Bibel.
      5 5 Melden
    600
  • Normi 21.04.2017 10:58
    Highlight Gebt uns(mir) ruhig die Schuld
    6 19 Melden
    • Normi 21.04.2017 12:14
      Highlight @blitzer

      seid ihr die Humor-/Satire Gestapo ?
      6 12 Melden
    600
  • Thinktank 21.04.2017 10:53
    Highlight Tic-Tac-Tic-Tac. Der IS zeigt das Versagen der linken Elite schonungslos auf. Solange sie aber nur so kleine bald vergessene Einzelaktionen machen, wird das kaum wahrgenommen und in den Alltag integriert. Sie werden mit grösseren Aktionen auffahren müssen. Frankreich hat nur noch Le Pen, um das abzuwenden. Ist leider so.
    44 73 Melden
    • Damien 21.04.2017 11:11
      Highlight Als Thinktank nur 1 Lösung sehen scheint mir etwas kleinkariert. Ist leider so.
      52 21 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 11:29
      Highlight Vielleicht wissen die Urheber des Anschlags, dass eine Attacke so kurz vor den Wahlen die Leute (wie Dich, Thinktank) in die Arme der Populisten treiben. Und das wollen sie. Egal, ob rechte Wahlhelfer oder Islamisten dahinterstehen..
      und wenn Du Le Pen mal zuhörst (I've done it, scary!), dann weisst Du, sie ist bloss ein neues Problem, keine Lösung.
      40 21 Melden
    • Zerpheros 21.04.2017 11:53
      Highlight Le Pen hat einen an der Waffel.
      Klar, Thinktank. Sie können gerne der Logik des IS folgen. Das finden die ganz toll. Aber dann streichen Sie halt das mit dem *think* aus Ihrem Namen. Nur tank passt dann scho.
      29 19 Melden
    • FrancoL 21.04.2017 12:26
      Highlight Das "Leider" solltest Du weglassen, denn bei Deinen Aeusserungen ist kaum anzunehmen dass es Dir wirklich leid tut.
      Solltest also den Mut haben Dich so zu äussern wie Du denkst. Aber der Mut fehlt Dir wohl im Tank! Ueber das Dein Denken will ich mich gar nicht äussern denn dass ist noch kläglicher.
      Wer wie Du für das was in den letzten 30 Jahren entstanden ist die linke Elite als Hauptschuldigen sieht, der hat in den letzten 30 Jahren nicht viel mitbekommen oder war hinter dem sprichwörtlichen Pfosten versteckt.
      Studiere doch einfach einmal die französische Entwicklung und deren Zuwanderung.
      18 20 Melden
    • Maett 21.04.2017 14:17
      Highlight @Citation Needed: "Und das wollen sie" - nein, das wollen sie nicht. Ich weiss, dass die Etablierten dem IS gerne Worte in den Mund legen (die dann von wenig medienaffinen Leuten wie Sie nachgeblubbert werden), und die Tathintergründe im Eigeninteresse verzerren, aber tatsächlich will der IS wohl kaum ein Ende eines doofen Europas, welches problemlos über den Haufen gerannt werden kann, weil es sich nicht wehren will.

      Ansonsten geben Sie doch bitte mal Gründe an, was der IS von Rechtspopulisten an der Macht hätte.

      Und Le Pen mag keine Lösung sein, aber das ist ja sonst auch niemand.
      12 10 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 14:47
      Highlight Le Pen ist nicht nur keine Lösung, sie ist ein Problem. Wichtiges Detail.

      Wenn sie mich für so medienaffin nachblubbernd halten, dann lesen sie doch die Gründe selbst nach, die die Etablierten dem IS gemeinhin so in den Mund legen. Für jemanden, der alles so locker-legèr überblickt und checkt wie Sie kein Problem. Dass Sie sich überhaupt herablassen nachzufragen erstaunt mich.
      11 9 Melden
    • FrancoL 21.04.2017 14:50
      Highlight @Maett; Der IS würde jeden in der EU an der Macht halten der eine Zuwanderung von Muslimen beschränkt.
      Der IS will keine Vermischung und keine "Verwestlichung" der Muslimen.
      Das ist nun mal eine Tatsache.
      Mit dem Terror versucht der IS Europa mürbe zu machen und eine Ablehnung der muslimischen Einwanderung zu erreichen.
      10 11 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 10:41
    Highlight Ich hoffe nicht dass Le Pen Präsidentin wird.
    Aber mit ihrer Aussage - dass die Franzosen nicht wollen, dass man sich an den islamistischen Terror gewöhnt, dass man der Jugend sagt, sie müsse im Alltag und auf Dauer mit dieser Gefahr leben - hat sie 100% recht.
    51 24 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 11:31
      Highlight Trader, aber kann sie die Gefahr bannen? Nein. Also ist es unlogisch zu behaupten, man müsse nicht mit der Gefahr klarkommen.
      23 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 11:57
      Highlight Citation Needed@
      Es gibt immer eine Lösung, man muss es nur wollen. Das ist genau das, was ich verurteile, man will es einfach hinnehmen - diese Anschläge, diesen Terror.
      Wir sollten in ganz Europa uns besser überlegen, wen wir in unser Land lassen.
      22 25 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 12:10
      Highlight Ich glaube auch, dass es immer eine Lösung gibt. Aber man muss realistisch bleiben. Der islamistische Terrorismus profitiert von der Verwundbarkeit der offenen Zivilgesellschaft. Ihn hauruck zu stoppen bedeutet mitunter die Preisgabe unserer Freiheiten und Errungenschaften. Gut, seien wir ungerecht, unfrei, aber dafür sicher? Da ist mir der Preis zu hoch. Und was auch auffällt: hat Marine erwähnt, dass ihre Versprechen nicht gratis zu haben sind? Nein. Macron ist hingegen doof, nur den Preis zu nennen (Gefahr), nicht aber den Gewinn genügend zu würdigen.
      Man muss realistisch sein.
      12 11 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 12:21
      Highlight PS: gut, überlegen wir, wen wir reinlassen. Da bin ich sogar einverstanden. Auch, dass man Gefährder besser anpackt. Aber wissen wir, ob die Terroristen von gestern Franzosen waren? Touristen, nicht Flüchtlinge? Es ist illusorisch und verlogen zu denken, mit Le Pen'schen Versprechungen das Problem hü-hopp vom Tisch zu kriegen. Aber sie sagt, was die Leute hören wollen. Es ist schon schöner zu träumen als sich mit düsteren Aussichten rumzuschlagen.. so läuft Populismus und er funzt suuuper an der Urne. An der Macht weniger.
      12 15 Melden
    • pachnota 21.04.2017 13:06
      Highlight Citation Needed

      Selbstverständlich sollte man zumindest versuchen diese Gefahr zu bannen.
      Dazu müssten wir aber zusammenhalten und für unsere (säkularen) Werte wieder einstehen lernen.

      Solange Teile der Gesellschaft, dazu NICHT bereit sind, und versuchen die Schuld für den Terror uns selbst in die Schuhe zu schieben, und diesen damit rechtfertigen, wird es schwierig.

      Wie im alten Rom. Wenn wir dekadent sein wollen, ist halt fertig.
      13 11 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 13:53
      Highlight Pachnota: Keiner will dekadent untgergehen. Aber Zusammenhalten für säkuläre Werte bedeutet für mich, das Machbare und zentrale Werte im Auge zu behalten. Zentral für mich sind Freiheit, Weltoffenheit, klarer Kopf, auch Demut.. Alarmisten (Aufwachen! Kopftücher! Islamisierung! etc.) scheinen nichts vom klaren Kopf zu halten brauchen den äusseren Feind, um sich ihrer selbst gewiss zu werden. Es mag fatalistisch klingen, aber gewisse Dinge muss man aushalten können, ohne den Kopf zu verlieren. Das hirnlose Geflatter ist viel schädlicher als die (reelle) islamistische Gefahr und völlig Wert-los.
      9 9 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 14:07
      Highlight Falls ich zu wenig deutlich war, Pachnota: Ich werde nie in diese Hysterie einstimmen, ich halte nichts von Alarmismus und Aktivismus. Für mich sind die Warnrufe von rechts leere Stimmungsmache und haben nichts mit Werten (sondern nur mit Mythen) zu tun. Gute Lösungen (eh oui, es gibt Probleme!) brauchen Hirn und Zeit, kein Geschrei. Die Hysterie, die populistische Dummheit, der Alarmismus, der Führerglaube, sie sind nicht nur ärgerlich und peinlich, sondern stehen guten Lösungen sogar im Weg. Durch Verhetzung und blödes Wahlverhalten. Ich sehe jammernde Memmen, zum Äussersten bereit. Wäk.
      10 11 Melden
    • Besserwisser 21.04.2017 15:08
      Highlight @Citation Needed Ich gebe dir mit vielem Recht wie z.B. dass die reele islamistische Gefahr kleiner sei als das "hirnlose Geflatter". Trotzdem ist es meiner Meinung nach der falsche Weg, islamistische Attentate zu akzeptieren und somit unschuldige Zivilisten zu "opfern". Das "hirnlose Geflatter" kann nur durch die Verhinderung von Attentaten geschehen, welche erst rechtspopulistische Parteien stärken. Niemand will einen Überwachungsstaat aber der Preis, hunderte von unschuldigen Zivilisten durch Attentate in Europa für die übermässige Weltoffenheit Europas zu opfern möchte ich noch weniger.
      7 8 Melden
    • FrancoL 21.04.2017 16:24
      Highlight @pachnota:

      "Wie im alten Rom. Wenn wir dekadent sein wollen, ist halt fertig"

      Wer ist denn in unserer Gesellschaft dekandent? Das wäre doch eine interessante Frage und dann könnte man auch bestimmen wer denn gegen diese Dekadenz die richtige "Mittel" hätte.
      9 9 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 17:47
      Highlight Besserwisser: wer redet denn von Resignation oder Opfern? Wenn man fruchtlose Massnahmen propagiert und so tut, als könne man alles bis ins Hinterletzte kontrollieren, dann halte ich dies für gefährlich. Beispiel: wir haben Polizei, Justiz, Gerichte, etc. dennoch weiss jeder, dass man Kriminalität nicht restlos ausrotten kann. Oder sollen wir Ausgangssperren uns Vollüberwachung fordern? Diese kluge Balance scheint beim Thema Terror für viele undenkbar.
      Dich ehrt, dass Du die Sache nicht schwarz-weiss betrachtest! 👍🏻
      8 4 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 21:36
      Highlight PS: mit 'opfern' meine ich das Verb, nicht die Opfer.. Grossschreibung falsch und irreführend 🙄
      5 5 Melden
    • Besserwisser 22.04.2017 00:21
      Highlight @Citation Need Von fruchtlosen Massnahmen halte ich ebenso wenig du aber genau so wenig halte ich von Resignation. Und dein Satz "Es mag fatalistisch klingen, aber gewisse Dinge muss man aushalten können" den du, nehme ich aus dem Kontext heraus an, auf Anschläge beziehst, ist Resignation. Ausserdem halte gar nichts von solchen Aussagen und wünsche mir Emphatie. Natürlich ist die Chance klein, aber stelle dir vor, jemand den du liebst stirbt durch einen Terroranschlag in Europa. Würdest du immer noch gleich denken? Was hälst du dann von deiner Aussage "gewisse Dinge muss man aushalten können"?
      2 4 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 09:04
      Highlight @Besserwisser;
      "Natürlich ist die Chance klein, aber stelle dir vor, jemand den du liebst stirbt durch einen Terroranschlag in Europa. Würdest du immer noch gleich denken? Was hälst du dann von deiner Aussage "gewisse Dinge muss man aushalten können"?

      Dieser Satz zeigt auf wieso man etwas hinnehmen NICHT als Resignation betiteln sollte. Ich kenne eine Familie da hat der Vater sich aus wirtschaftlichen Gründen das Leben genommen und es ist nicht der einzige Fall. Auch hier bleibt doch das aushalten ohne es als Resignation zu betrachten.

      Wir dürfen nicht resignieren, aber damit leben lernen.
      2 5 Melden
    • Citation Needed 22.04.2017 11:40
      Highlight Besserwisser, jetzt wirst Du zynisch. Was sagst Du einem Vater, dessen Kind umgebracht wurde? Kämpfe Dein Leben lang, bis sowas nie mehr vorkommt, finde Dich bloss nie damit ab? Du wärst ein mieser Ratgeber. Für Betroffene ist es immer eine Katastrophe, sei es ein Autounfall, eine Terrorattacke, ein Herzinfarkt, ein Erdbeben. Dennoch. Man kann nicht immer etwas dagegen tun, genauso wie man meist null und nichts dafür kann, dass es einen traf.
      Und ja. Oft bleibt einem nichts anderes übrig als zu akzeptieren, dass man Unrecht erfahren hat, obwohl man alles in seiner Macht stehende getan hat.
      3 3 Melden
    • Citation Needed 22.04.2017 11:53
      Highlight Zur Resignation: das sehe ich eben nicht so absolutistisch. Nimm das Justiz/Polizei-Beispiel: zu akzeptieren, dass man Verbrechen nicht ausrotten kann, ist keine Resignation, sondern guter Realitätssinn. Wer diese Gewissheit nicht aushält und einen Polizeistaat aufbaut, wird das Verbrechen auch nicht ausrotten, macht das Leben aber für alle zur Hölle. Wer Polizei und Gerichte abschafft, weil 100% ja eh unmöglich sind, der resigniert.
      Man muss massvoll dagegenhalten; kopflose, radikale Grosstaten bringen nichts. Wer gewisse Dinge nicht aushält, wird aber immer zu hastig dreinschiessen.
      3 4 Melden
    • Citation Needed 22.04.2017 11:59
      Highlight Und der Witz an der Sache: die Welt ist zu komplex, als dass Dir irgendwer mit Gewissheit sagen könnte, wo genau der Punkt ist, bis zu dem Massnahmen sinn- und wirkungsvoll sind, und ab wann Du Dir (wir uns) ins eigene Bein schiessen.
      Darum ja das Gezänk! Die rechten wollen radikal aufräumen (haben aber keinen Plan, wie), die Linken wollen warten, bis das Problem von alleine weggeht (haben aber auch keinen Plan). :-)
      Pragmatiker versuchen eine Balance zwischen agieren/überagieren zu finden, m.E. das einzig richtige.
      2 4 Melden
    • Besserwisser 23.04.2017 20:06
      Highlight @Citation Needed Ich finde es heikel, politische Attentate auf Zivilisten mit "normaler" Kriminalität zu vergleichen. Kriminalität ist wohl so alt wie die Menschheit selbst und lässt sich wie du richtig sagst nicht auslöschen. Politisch motivierte Attentate auf Zivilisten in diesem Mass müssen als strategische Kriegsführung von Terrororganisationen betrachtet werden, um das asymmetrische Kräfteverhältnis auszugleichen. Auch die RAF fand ein Ende. Als Pragmatiker müsste man sagen, egal mit welchen Mittel, Gespräch oder Gewalt, der politische Terror muss so weit wie möglich verhindert werden.
      1 2 Melden
    • Citation Needed 25.04.2017 11:34
      Highlight Besserwisser: Terrorismus ist mit Kriminalität in vielen Punkten zu vergleichen, aber eben nicht gleichzusetzen. Genauer: Terrorismus ist eine besonders perfide Form politisch motivierter und mit Blick auf öffentliche Wirkung begangene Form der Kriminalität. Ein Mord sucht keine Aufmerksamkeit, Hooliganism oder teils Demo-Ausschreitungen funktionieren aber diesbezüblich ähnlich, auch beim Aspekt des Überreagierens oder wie sich die Politik von der öffentlichen Meinung gängeln lässt/diese beackert.
      In Deinem letzten Satz steht "so weit wie möglich" - das ist genau der Punkt!
      :-)
      2 1 Melden
    • Besserwisser 25.04.2017 16:58
      Highlight @Citation Need Das "so weit wie möglich" habe ich absichtlich für dich geschrieben:) Aber diese Relativität des Ausmasses der Massnahmen würde bei uns zwei wohl sehr unterschiedlich ausfallen^^
      2 1 Melden
    • Citation Needed 25.04.2017 17:15
      Highlight haha, und ich hab den Köder geschluckt! :-)

      Es geht tatsächlich darum, was man als machbar und was als Träumerei einstuft. Meine Ansicht dazu hab ich weiter oben klargemacht.

      Passend dazu: es gibt doch dieses Gebet, das man gerne dem hl. Augustinus in den Mund legt: Herr, gib mir die Kraft das Unrecht, das ich abwenden kann, zu bekämpfen Und gib mir die Demut, das, was ich nicht abwenden kann, zu ertragen. Und gib mir die Weisheit zu entscheiden, welches nun welches sei.

      In diesem Sinn: schönen Abend..
      1 2 Melden
    600
  • pachnota 21.04.2017 09:55
    Highlight Von wo kommt bloss der Antrieb, jeden Terroranschlag reflexartig unter den Teppich kehren zu wollen?
    Für mich ist dies ein Zeichen von Dekadenz und wohl auch von Selbsthass... (Wir im Westen haben ja den Terror etwas verdient)...denken so diese Leute?

    Den Islam (als nicht Gläubiger) krampfhaft in Schutz zu nehmen, ist für mich zudem eine perfide Form von Rasissmus.
    Und dies, gerade von Leuten, die sich selbst, unbedingt zu den " Guten" zählen wollen und bei jeder abweichenden Meinung bereit sind, mit dem Finger auf den anderen zu Zeigen.

    Verrückte Welt... in der wir leben.
    77 49 Melden
    • Froggr 21.04.2017 10:22
      Highlight Danke für diesen Kommentar!🙏
      28 30 Melden
    • äti 21.04.2017 10:25
      Highlight Niemand, gar Niemand, nimmt den Islam oder Terror (immer noch zwei Dinge) in Schutz.
      Aber auch Niemand will sich durch sowas manipulieren lassen. Niemand.
      Und, Pachnota, wohin zeigt dein Finger? Auf andere doch!
      Hast wohl das Monopol.
      39 39 Melden
    • Zerpheros 21.04.2017 10:30
      Highlight Standpunkt wechseln hilft: Wer profitiert, wenn man sich in ein Entweder-oder-Schema pressen lässt? Wenn die Moderaten sich in gegnerische Lager einteilen lassen? Wenn alle panisch auseinanderstieben wie die Hühner? Oder direkt: Wer profitiert vom Krieg? Moderate gegen Radikale stärken ist die bessere Lösung als selbst zum Terroristen werden.
      22 15 Melden
    • Ueli der Knecht 21.04.2017 10:46
      Highlight Da machst du es dir vermutlich zu bequem, pachnota, und nimmst daher einfach mal die erstbesten Einfälle, die dir deine Intuition liefert.

      Der nobepreisgekrönte Psychologe Daniel Kahneman und sein Kollege Amos Tversky erklären das mit einem inneren menschlichen Hang zu Konsistenz. Menschen mögen Konsinstenz und hassen Inkonsistenzen. Vorallem aus Faulheit. Weil Inkonsistenzen erfordern kognitive Leistungen, um sie aufzulösen, und die Konsistenz wieder herzustellen. Intuition benötigt weniger Energie als logisches Nachdenken.

      Daher genügen uns oft Vorurteile (vgl da: http://bit.ly/2pYhtKL).
      31 14 Melden
    • Normi 21.04.2017 10:46
      Highlight zu dem passt irgendwie dieser Song:
      4 11 Melden
    • JaneSoda 21.04.2017 10:49
      Highlight Und von wo kommt er Antrieb, dass du denkst, es wird alles unter den Teppich gekehrt?
      25 20 Melden
    • loplop717 21.04.2017 11:21
      Highlight Terror wird nicht unter den teppich gekehrt wer wird komplett sensationalitisch Überhöht und von den Medien ausgenutzt um klicks zu bekommen. Faktisch ist terror keine wirkliche gefahr, es gibt so wenig tote und verletzte durch terror im vergleich zu umfällen und auch "normalen" Morden.
      25 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 11:27
      Highlight @ JaneSoda
      Um die Illusion des es ist alles in Ordnung Gesellschaft aufrecht zu erhalten?
      8 13 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 11:47
      Highlight Was wird unter den Teppich gekehrt? Findest Du, man müsse jetzt 'Tod dem Islam!' brüllen und Muslime per Schnellurteil aus dem Land werfen? Und wenn man es (eine total aktionistische, alarmistische Überreaktion wär das) nicht tut, kehrt man unter den Teppich?
      Geschah gestern, seither ist Live-Ticker. Was wird verschwiegen? Frankreich hat seit 2015 Ausnahmezustand. Was schlägst Du vor, um angemessen zu reagieren, statt 'krampfhaft in Schutz' (wo denn?) zu nehmen? Vorsorglich Muslime einbuchten? Schwafeln ist easy..
      👌🏻
      Erstmal die Sache klären, informieren, absichern. Und das wird getan.
      24 14 Melden
    • Firefly 21.04.2017 12:10
      Highlight Durch Verkehrsunfälle sterben immer noch weit mehr Menschen im Alltag als durch Terror. Ich finde das wird zu sehr unter den Teppich gekehrt!
      12 22 Melden
    • Maett 21.04.2017 14:21
      Highlight @Firefly: solche Kommentare sind unfassbar. Verkehrsunfälle sind ein Risiko, welchem wir uns freiwillig aussetzen, wenn wir die Verkehrssysteme nutzen. Auch sterben Menschen dabei nie aufgrund von einem anderen Menschen, der andere mit Absicht tötet und dabei sein Handeln auf einem Glauben begründet.

      Es gibt hier NULL zu vergleichen.

      Es ist nur Relativierung. Und nur das. Abscheulich.
      15 11 Melden
    • loplop717 21.04.2017 14:56
      Highlight @Maett Dein kommentar ist unfassbar. Man sollte solche sachen relativieren. Z.B. Damit wie viele Menschen durch NATO Luftschläge im nahen Osten umgebracht werden. Was viel mehr sind als durch den terror in europa.
      10 13 Melden
    • äti 21.04.2017 15:25
      Highlight @maett, "Verkehrsunfälle sind ein Risiko, welchem wir uns freiwillig aussetzen" - hmm, wenn du mal von einem Raser flach gemacht wirst, denks du anders.
      Dass aus dem Hause gehen Risiko ist, wie im Hause bleiben ebenso ist logisch. Doch eher ein massiv höheres Risiko als Terror. Oder dünkt es manche schlimmer, weil eher neu? Auch falsch, Terror hat es immer gegeben. Nicht gut, aber Fakt.
      10 12 Melden
    • Fabio74 21.04.2017 15:53
      Highlight @Maett Doch es gilt zu relativieren. Bei allem Grauen. Es sterben Hunderttausende durch westliche Waffen in StellvertreterKriegen auf dieser Welt. Ob Jemen, Syrien, Afghanistan oder div afrikanischen Konflikten.
      Wenn uns Terrorbekämpfung wichtig wäre, könnte man die Finanzströme und Waffenlieferungen trocken legen.
      Da der Westen aber ein hochprofitables Geschäft verlieren würde, passiert nichts.
      8 11 Melden
    • Firefly 21.04.2017 16:47
      Highlight @Maett "solche Kommentare sind unfassbar. Verkehrsunfälle sind ein Risiko, welchem wir uns freiwillig aussetzen, wenn wir die Verkehrssysteme nutzen"

      solche Kommentare sind unfassbar. Terroranschläge sind ein Risiko, welchem wir uns freiwillig aussetzen, wenn wir Resourcen aus aller Welt importieren und andere Länder ausplündern.
      9 10 Melden
    • JaneSoda 22.04.2017 15:41
      Highlight Unter den Teppich gekehrt wird beispielsweise gerne, dass ich mich innerhalb von einem Jahr 2x mit faschoiden Menschen konfrontiert sah. Einmal kam einer mit H-Grusshand direkt im Stechschritt auf mich zu und blieb stramm vor mir stehen. Nase an Nase.
      Und einmal standen vier Faschos um mich und belästigten/beleidigten mich. Zum Glück kam grad ein Passant. Und bald darauf ein Streifenwagen.
      Das ist der Terror, den ich im Alltag erlebe. Und dem ich entgegen trete! NIE WIEDER FASCHISMUS!
      4 3 Melden
    600
  • René Obi (1) 21.04.2017 09:21
    Highlight Da macht jemand massiv Wahlkampf für Le Pen.
    30 29 Melden
    • Zerpheros 21.04.2017 10:36
      Highlight Dacht ich auch - irgendeinen Deppen gibts immer.
      8 16 Melden
    • juba 21.04.2017 10:47
      Highlight Auch Fillon hat's nötig...
      8 6 Melden
    • Beobachter24 21.04.2017 10:49
      Highlight Nicht nur für Le Pe.
      Macron "profitiert" ebenso.
      11 10 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 08:01
    Highlight Werden die Gesellschaftskreise eigentlich zur Rechenschaft gezogen, die solches zu verantworten haben? Ich denke dabei an die Ursprünge der 68er Bewegung und deren Kinder.

    Die Wahl wird's richten - die Einhornwelt der linken Profiteure, Kultur- und Gesellschaftsverachter stürzt ein.
    55 106 Melden
    • Olaf! 21.04.2017 09:13
      Highlight Gute Idee Stipps Danke, Sippenhaft für 68er.
      34 18 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 21.04.2017 10:00
      Highlight Es ist zu hoffen..
      19 36 Melden
    • Chrutondchabis 21.04.2017 10:06
      Highlight Solche Anschläge haben weder mit Politik noch mit Religion zu tun. Wer so etwas tut ist einfach nur zu bemitleiden, weitaus mehr als die Angehörigen allfälliger Opfer. Solche Menschen haben und hatten keine Freude am Leben, keine richtige Aufgabe, und wohl auch keine Freunde. DAS ist die Realität.
      15 45 Melden
    • EvilBetty 21.04.2017 10:07
      Highlight 😂
      15 14 Melden
    • Laut_bis_10 21.04.2017 10:08
      Highlight Du meinst die linken 68er, die unbedingt Krieg wollten, im Mittleren Osten einmarschierten, den Aufstieg des Extremismus ermöglichten und sich noch heute im Krieg mit dem IS befinden?

      Top, Stipps, moll.
      53 24 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 21.04.2017 10:13
      Highlight Aha, sie haben also nichts mit der Religion zu tun? Dann hatte der Holocaust etwa auch nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun ?
      27 24 Melden
    • Froggr 21.04.2017 10:24
      Highlight Naja, eigentlich sind es schon eher die Linken, "Sozialen", welche sich im Weltgeschehen überall einmischen wollen, da sie es anscheinend besser wissen als alle anderen.
      26 28 Melden
    • äti 21.04.2017 10:28
      Highlight @stipps: die 1291-er sind schuldig und müssen endlich geschlaucht werden.
      Merke: das Übel fängt dort an wo es einem so passt.
      23 23 Melden
    • Zerpheros 21.04.2017 10:32
      Highlight Das würde ja so etwas wie einen Blick für den historischen Zusammenhang erfordern und ein System. Aber eben ...😒
      15 12 Melden
    • JaneSoda 21.04.2017 10:42
      Highlight Du verunglimpfst, Stipps.
      14 19 Melden
    • zombie woof 21.04.2017 10:58
      Highlight Stipps und Roterriese haben immer noch bemerkt, dass dies hier nicht die WW ist....
      13 29 Melden
    • Liselote Meier 21.04.2017 11:12
      Highlight Genau wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment und Petting statt Pershing haben wahrlich den militanten terroristischen Islam hoch gepuscht.

      Dir gehört der Nobelpreis für Sozialwissenschaften verliehen!
      20 15 Melden
    • Ueli der Knecht 21.04.2017 11:15
      Highlight Er meint evtl. die Hippies, die das grenzenlose Internet erfanden, ohne sich um damit verbundene Sicherheitsrisiken zu kümmern, weil sie in ihrem Flowerpower-Make-Love-Regenbogen-Rausch vergassen, dass böse, habgierige Menschen diese Lücken systematisch missbrauchen, und unter dem Deckmantel "don't be evil" mit staatlicher und privater Massenüberwachung Milliarden scheffeln, unsere Meinungen manipulieren und die Gesellschaft gefährden, während diese 68er bequem im Altersheim zurücklehnen, Prozac schlucken und vergnügt zuschauen, wie die Welt nun flöten geht und ihre Kinder und Enkel leiden.
      18 16 Melden
    • Zerpheros 21.04.2017 11:46
      Highlight Wo Sie grad sagen Prozac ... irgendwie klingt das immer überzeugender ...😴
      8 7 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 11:53
      Highlight Äti: haha! ❤️
      Jesus hat theoretisch auch Mitschuld, gut herrschte damals noch keine Kuscheljustiz!
      16 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 12:08
      Highlight Ihr verdient alle ein sehr geil haha! <3

      wobei Liselote hat eindeutig altsozialistische Kampfrhetorik einverleibt haha!

      @Chrutondchabis: Egal mit was der Terror zu tun hat und in welcher Lage der Ausführende ist: es gibt die Opfer hier und durch Menschen die NICHT Teil der Gesellschaft UND GEMEINSCHAFT sind OBWOHL das linke Milieu sie unbedingt dazu zählt .. damit stirbt der Teil GEMEINSCHAFT, aber das widerspricht der sozialistischen Ideologe.
      11 19 Melden
    • EvilBetty 21.04.2017 12:11
      Highlight Gott ist schuld, Amen!
      7 9 Melden
    • Firefly 21.04.2017 12:14
      Highlight In Stipps Welt würde ich nicht leben wollen.
      18 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 12:33
      Highlight @Firefly: Danke für ein weiteres Beispiel einer indoktrinierten - kennst du die Filmaufnahmen der Bewohner Okinawas etc. die sich angesichts der herannahenden US Armee kollektiv in den Tod stürzen? Bestimmt nicht, aber du verkörperst genau das Tod oder Lebendig, Wahr oder Falsch, Schwarz oder Weiss, das in seiner so absoluten Form leider immer Nahrung für allerlei totalitäre Gesellschaften bildet. Traurig für dich.
      8 13 Melden
    • Ueli der Knecht 21.04.2017 13:32
      Highlight Man kann es sich manchmal nicht aussuchen, Firefly. Aber danke anyway für dein Mitleid. 😩
      5 7 Melden
    • Zerpheros 21.04.2017 14:05
      Highlight Klarer Fall von Verschiebung, Stipps. Entweder-oder lese ich gerade nur bei Ihnen.
      8 10 Melden
    • Citation Needed 21.04.2017 14:15
      Highlight Stipps: ich kenne die Okinawa-Dokumentation. Ich kenne aber auch den rechten Alarmismus, der jeden, der nicht auf übersteigerte Horrorszenarien reinfällt, als naive Träumer abtut, weil sie nicht bei ihm mitrennen. Du scheinst mir jedenfalls 'indoktriniert' genug, in einen (oder halt mehrere Sätze) Fireflys zweifelsfrei hineinlesen zu wollen, dass er/sie 'genau' das Futter für Totalitarismus verkörpere. Diese Absolutheit (Totalität? ;-)) hat wohl mehr mit Dir selbst als mit der/dem Angesprochenen zu tun.

      PS: ich bin imfall der Rolls Royce unter den indoktrinierten Naivlingen! Paradebeispiel!
      8 11 Melden
    • Liselote Meier 21.04.2017 14:51
      Highlight Eine Gesellschaft ist die Gesamtheit der Verhältnisse zwischen den Menschen, die Summe der Beziehungen und der Verhältnisse unter den Individuen und nicht die Individuen als solche.

      In einer kapitalistischen Gesellschaft ist nicht jeder Kapitalist obwohl die Gesellschaft kapitalistisch ist, in einer sozialistischen Gesellschaft sind nicht alle zwangsläufig Sozialisten obwohl die Gesellschaft sozialistisch ist.

      Wenn du alleine auf eine Insel ziehst bist du ausserhalb der Gesellschaft, Minderheiten sind am Rande der Gesellschaft usw.
      8 7 Melden
    • Firefly 21.04.2017 16:52
      Highlight @Stipps, Totalitär ist dein Gedanke, eine ganze Generation sei Schuld an deiner Missere und müsse bestraft werden.
      8 5 Melden
    600

#JeSuisCharlie

Cartoonisten zeichnen gegen den Wahnsinn des Terrors an

Mindestens zwölf Menschen, darunter mehrere prominente Zeichner von «Charlie Hebdo», sind bei dem Terroranschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift kaltblütig umgebracht worden. Jetzt solidarisieren sich zahlreiche Karikaturisten weltweit mit den Opfern – indem sie mit ihren eigenen Waffen zurückschlagen. 

Hier eine Auswahl mehrerer Cartoons, in denen sich Zorn, Hilflosigkeit und der Wille zum Widerstand manifestieren. (dhr) 

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