Interview

Eine wirklich, wirklich ernsthafte Katastrophe bedroht New York: Vier lustige Frauen.
Bild: disney

«Bin ich weniger gut, weil ich keinen Penis habe?» Die grosse «Ghostbusters»-Debatte

Das «Ghostbusters»-Remake sollte bloss ein lustiger Film mit lustigen Frauen werden. Doch genau dies nervt die Fans aus dem alten Geisterjäger-Boys-Club. Wir haben die Neuen um ihre Meinung gebeten.

11.07.16, 12:53 11.07.16, 13:08

lory roebuck

32 Jahre ist es her, dass überdimensionierte Spassgeister New York zu übernehmen drohten und von vier tollkühnen Geisterjägern (und einem typischen 80er-Jahre Titelsong) zur Strecke gebracht wurden. Demnächst steht uns das Remake bevor. Jetzt mit vier Hauptdarstellerinnen: Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Leslie Jones und Kate McKinnon. Komödienkönig Paul Feig («Bridesmaids», «Spy») führt Regie.

Bloss: Der Film scheint gerade das ganze Internet gegen sich zu haben. Dass ausgerechnet vier Frauen die ursprünglichen Geisterjäger Bill Murray, Dan Aykroyd und Co. beerben, gilt allgemein als politisch korrekte Entgleisung. Auf YouTube erhielt der Trailer bis jetzt über 900'000 Dislikes, so viele, wie kein Film vorher. Wir haben uns deshalb kurz mit den Beteiligten zusammen gesetzt.

Trailer zu «Ghostbusters» 2016

YouTube/Sony Pictures Entertainment

1984 gingen Bill Murray und drei weitere lustige Männer auf Geisterjagd, «Ghostbusters» wurde zum Kultfilm. Jetzt sind Sie an der Reihe: vier lustige Frauen als Geisterjägerinnen. Bedeutet das einen Umschwung in Hollywood?
Paul Feig: Ich habe das Filmprojekt zunächst mehrmals abgelehnt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie man einen solchen Klassiker neu aufgleisen könnte. Dann kam mir bei einem Spaziergang die zündende Idee: Ich kenne vier Frauen, mit denen ich den lustigsten Film drehen könnte. Von da an schien mir alles klar.
Melissa McCarthy: Dass wir vier weibliche Geisterjäger sind, muss man nicht als Statement verstehen. Im Drehbuch stand nirgends: Weil wir Frauen sind, erledigen wir das jetzt folgendermassen ... Entscheidender ist die Chemie zwischen den vier Darstellern, egal ob Mann oder Frau.

Als die vier Hauptdarstellerinnen angekündigt wurden, hagelte es Kritik. Kein anderer Film wurde vor seiner Veröffentlichung derart verrissen.
Leslie Jones: Die Reaktionen waren krass. Bin ich weniger gut, weil ich keinen Penis habe?
Paul Feig: Ich bin ziemlich naiv davon ausgegangen, dass sich alle darüber freuen würden, wenn jetzt vier Frauen statt vier Männer auf Geisterjagd gehen – weil sich unser Film so vom Original abhebt. Doch dann kam dieser Sturmangriff im Internet. Die vielen frauenfeindlichen Kommentaren waren schrecklich, weit unter der Gürtellinie.

«Ghostbusters»: der Song zum Film von 1984

YouTube/RayParkerJuniorVEVO

Fühlt man sich da auch persönlich angegriffen?
Kristen Wiig: Wie kann man sich nicht persönlich angegriffen fühlen? Die Kommentare sind das Letzte. Du darfst sie dir aber nicht zu Herzen nehmen.
Leslie Jones: Einer hat mir ein Foto eines Nazis geschickt, der einer schwarzen Frau in den Kopf schiesst. Das ist ganz extrem. Als hätte ich sieben Babys getötet, damit ich ein Ghostbuster sein kann. Dieser Hass macht keinen Sinn. Das ist doch nur ein Film. Yo, so etwas wie Ghostbusters gibt's im echten Leben gar nicht!

«Ghostbusters» einst (Bill Murray ist der Zweite von rechts) ...
bild: black rhino productions

Wo hat diese massive Kritik denn ihren Ursprung?
Paul Feig: All meine Filme drehen sich um starke Frauen. Ich dachte also eigentlich, dass wir inzwischen einen Schritt weiter wären. Was mir bei «Ghostbusters» am Anfang aber nicht klar war: Der ursprüngliche «Ghostbusters»-Film ist so etwas wie ein exklusiver Club. Frauen sind dort unerwünscht. Ich liebe das Original, aber es ist definitiv kein feministischer Film. Jene, die uns heute kritisieren, waren damals Kinder mit «Ghostbusters»-Spielsachen. Ein reiner Boys Club.

Können Sie einen Teil der Kritik nachvollziehen?
Paul Feig: Ja. Bei jenen, die sich darüber ärgern, dass wir ein Remake machen. Ihre Kritik kann ich verstehen. Sie fürchten, dass wir ihren Lieblingsfilm ruinieren. Das ist eine legitime Reaktion. Meine Aufgabe ist es, ihnen das Gegenteil zu beweisen.  

... und heute mit Melissa McCarthy, Kate McKinnon, Kristen Wiig und Leslie Jones (von links). Bild: disney

Kommen heute nicht einfach zu viele Remakes und Reboots ins Kino?
Melissa McCarthy: Ein Remake ist nicht automatisch schlecht. Du sagst ja auch nicht: Jeder Thriller ist schlecht. Am Ende zählt nur, ob dein Film funktioniert, ob er mitreisst und du die Figuren liebst. Ich drücke jedem Film die Daumen.

Gibt es also keinen Filmklassiker, bei dem Sie sich über ein Remake ärgern würden?
Melissa McCarthy: Also, das habe ich nicht gesagt! Manche Filme sind schon perfekt, die braucht keiner mehr anzufassen.

In einer Filmszene loggen sich die vier Geisterjägerinnen auf YouTube ein, um auf Benutzerkommentare zu antworten. Ein Seitenhieb auf reale Vorgänge?
Kristen Wiig: Tja, es ist gut mögich, dass wir diese Szene an jenem Drehtag ganz spontan hinzugefügt haben … sie erschien uns sozusagen als passend.

Ist das nicht gefährlich, wenn Sachen von aussen mitten in den Dreh eindringen?
Melissa McCarthy: Meinen Arbeitsprozess stört das nicht. Ich lasse das nicht an mich herankommen. Ich wünsche diesen hasserfüllten Leuten einfach ein fröhlicheres Leben und ziehe dann mein Ding durch. Denn aus unserer Perspektive machte der Dreh unheimlich viel Spass. Da war nur positive Energie.

Auch der grüne Slimer ist wieder mit dabei.
Bild: disney

Jöh-Faktor Chris Hemsworth. Bild: dinsey

Sie spielen im Film smarte, heroische Frauen, die nicht zu Sexobjekten degradiert werden. Ist das eine Art von Vorbild, die im Hollywood-Mainstream sonst zu kurz kommt?
Kate McKinnon: Gute Frage. Ich glaube schon. Mein grosses Vorbild als Teenager war Special Agent Dana Scully aus «Akte X». Ich habe zwar immer darauf gehofft, dass sie und Mulder sich endlich küssen ... Doch sie war wie wir: Eine smarte Wissenschaftlerin, die nicht sexualisiert wurde.
Kristen Wiig: Genau. Wir tragen unattraktive Overalls ... Hoffentlich sind wir eines Tages soweit, dass solche Dinge gar nicht mehr der Rede wert sind.
Kate McKinnon: Mir hat ein Mädchen ein Foto von sich geschickt, verkleidet wie ein Ghostbuster. Als ich das sah, musste ich weinen. Wenn wir etwas darstellen können, zu dem Mädchen wie sie aufschauen, ist das aufregend.

Bill Murray stellte sich Jahre lang quer, was eine Rückkehr ins «Ghostbusters»-Universum angeht. Jetzt taucht er bei Ihnen in einem Kurzauftritt auf – und verleiht Ihrem Film sozusagen seine Anerkennung. Wie fühlte sich das an?
Melissa McCarthy: Grossartig, in jeder Form. Selbst wenn er dir bloss einen Kaffee bringt – grossartig! Ich wünschte, Bill würde mich jeden Tag anrufen, um mir auszurichten, wie toll ich sei!

Der neue «Ghostbusters»-Film läuft ab 4. August in den Schweizer Kinos.

Dieser Text erschien in einer kürzeren Fassung in der «Schweiz am Sonntag».

Das könnte dich auch interessieren:

«Wir sind die grössten Loser – wenn das BGE mit uns klappt, dann klappt es überall»

Deutscher kassiert Busse in der Schweiz – und findet das wenig witzig

Guck mal, was die Russen in einem ihrer stillgelegten Hangars verstecken

Was diese Frau treibt, ist so grossartig wie abstossend – und ich kann nicht wegsehen

Obamas geniale Antwort auf Rassisten schlägt alle Twitter-Rekorde

Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in sieben Akten

Was ist der hohlste Traumjob der Welt? Influencer!

Zum 40. (angeblichen) Todestag: ELVIS LEBT! 20 handfeste Beweise dafür

Mit Hipsterbart und Hakenkreuz: 5 alte und neue rechtsextreme Bewegungen

Warst du besoffen, Designer? 26 Kleider-Fails, die nicht mehr gut zu machen sind

Koksen und kotzen – Barbie ist im 2017 angekommen

Frau findet Ex auf Tinder – und erlebt zunächst eine witzige, dann eine böse Überraschung

Geheimes Chat-Protokoll aufgetaucht: Wie es wirklich zur Nordkorea-Krise kam

Zwei «Irre» auf Kollisionskurs: Die Angst vor der Bombe ist zurück

Alle Artikel anzeigen

Es war Halloween. Und jeder Promi dieser Welt ging an irgendeine Party.

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
36Alle Kommentare anzeigen
36
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Asmodeus 14.07.2016 09:49
    Highlight Und der nächste Beitrag der den ganzen Hass dieses Films auf die weiblichen Hauptdarsteller schiebt.

    Dabei wird der Film vor Allem aus folgenden Gründen gehasst:

    1. Der Humor ist einfach nur schlecht (Geschmackssache)
    2. Sony hat den GB-Schöpfer Ivan Reitmann aus dem Film gedrängt um ihn mit Paul Feig zu ersetzen der sich einen Dreck um das Original schert.
    3. Jeder der den Film kritisiert wird als Mysoginist beschimpft.
    4. Die Special FX sind schlecht (Geschmackssache)
    5. Paul Feig und co. greifen bei jeder Gelegenheit die Fans des Originals an.

    Der Film wäre auch mit Adam Sandler mies.
    1 0 Melden
    600
  • pamayer 12.07.2016 13:26
    Highlight Es steht die mann/frau frage im raum, über ein remake sokl dich streiten wer will, über die mann/frau frage muss nicht viel gestritten werden, weil da die fakten himmeltraurig sind: die allermeisten filme haben toughe Typen als protagonisten. Die frauen sind eher dekorativ sprich sexy. Filme mit starken frauen als Protagonisten sind rar, und auch da: lara croft und catwoman bestechen durch das figurbetonte outfit der frau.
    frei nach Chaplin oder hitchkock: Frauen müssen gut aussehen.
    die grossen diven starteten über die erotik.
    Nun werden die ghostbusters frauen geshitstormt. Eine schande!
    3 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 10:07
    Highlight Paul Feig soll einfach die Schnauze halten, der Typ denkt er ist der Comedy Messias! Nun wird das Ganze einfach auf eine Feminismus Schiene gelegt damit man besser Promo machen kann!

    Ihr Hirnis aus Hollywood kapiert einfach nicht warum der Film von Fans des Originals gehasst wird. Nicht weil es Frauen sind, sondern weil das Original mit Füssen getreten wird! Ghostbusters war keine billig-lustige Männer Comedy, und es soll auch keine billig-lustige Frauen Comedy sein.

    Aber macht Euch doch keine Sorgen, der Film wird Kasse machen, da bin ich sicher. Ins Kino gehe ich jedoch nicht!
    2 1 Melden
    600
  • Raembe 12.07.2016 09:30
    Highlight Ein Remake ist unnötig, die Filme waren perfekt.
    1 1 Melden
    600
  • H1o 12.07.2016 06:50
    Highlight Manch Frau kann leider nur über die Sexismuskeule wieder in die Medien kommen um günstig bzw. kostenlos (oder sogarn noch fürs Interview bezahlt) Werbung machen. Armes Volk..

    Die wissen doch auch warum der Aufschrei kommt, wollen aber auf "och wir werden nur diskriminiert weil wir keinen Penis haben" machen um über (falsches) Mittleid in die Medien zu kommen und um die Kinos zu füllen...
    4 3 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 23:15
    Highlight Nun zu meiner Antwort auf deine Frage.

    Nein du bist nicht weniger gut. Aber nur ICH und MÄNNER haben einen Schlauch aus dem Mann spritzen und dadurch geister fangen kann.

    Muhahaha...auf dumme Fragen noch dümmere Antworten.
    4 5 Melden
    600
  • Mia_san_mia 11.07.2016 20:38
    Highlight Man sollte solche Sachen doch einfach lassen wie sie sind, es ist ja klar das es so keinen erfolgreichen Film geben kann... Die alten Ghostbusters Fans sind ja sowieso skeptisch gegenüber so einem Film und viele Neue kann man wohl auch nicht mehr dazugewinnen.
    9 2 Melden
    600
  • Amaretro 11.07.2016 18:12
    Highlight da die fangemeinde praktisch nur aus frauen besteht, erklärt sich diese entscheidung von selbst.. =] lasst den männern was ihnen gehört..! oder wollt ihr remake von Casablanca, Dirty Dancing ohne frauen nur mit Männern? oder Pipi Langstrumpf ohne Pipi :,[ dan würde es wohl Pepe Langestrumpfe heissen..
    12 12 Melden
    • Asmodeus 14.07.2016 09:53
      Highlight Also Dirty Dancing nur mit Männern wäre ziemlich sicher ein Hit in der Schwulenszene und bei den Frauen.

      Casablanca ist bereits grössenteils ein reiner Männerfilm und wäre nur mit Männern kaum anders.

      Ich sehe das Problem wirklich nicht im all female cast. Das Problem ist das Drehbuch und der Regisseur.
      0 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 17:07
    Highlight Der Trailer macht sicher keine grossen Hoffnungen auf einen guten Film. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle ob das vier Frauen oder vier Männer sind.

    Wenn aber dieser Film als Ghostbusters Remake angekündigt wird dann erwarte ich das wieder vier Jungs auf Geisterjagd gehen. Ansonsten ist es kein Remake sodern nur billiger abklatsch.
    29 8 Melden
    600
  • Kstyle 11.07.2016 17:06
    Highlight Es gibt eher männerfilm und eher frauenfilme ghostbuster gehört für mich zu den männerfilmen. Wieso man jetzt einen Frauenfilm daraus machen muss ist mir unverständlich. Es kommt hoffentlich auch keiner auf die idee die ninja turtels weiblich zu machen. Frage am rande wurde scooby für den dreh kastriert?
    21 9 Melden
    • Kstyle 11.07.2016 17:59
      Highlight Hab da was durcheinadergebracht meinte slimmy:-)
      10 3 Melden
    600
  • Kstyle 11.07.2016 16:56
    Highlight Klare frage klare antwort. Ja
    9 7 Melden
    600
  • Str ant (Darkling) 11.07.2016 16:32
    Highlight Sehr interessant ist auch das AVGN ein sexist ist während Comic girl 19 sogar zwei mal sehr deutlich davon abgeraten hat den Film zu sehen das passt aber nicht in die Fake-Feminist Narrative wenn eine Frau dagegen ist.
    Das wurde daher einfach unter den Tisch fallen gelassen.

    Auf Grund der Kommentare die Schauspieler und Regisseur abgegeben haben und das sie das so zum Politikum hoch stilisiert haben werden ich den Film ganz sicher nicht im Kino sehen.

    Bin ja gespannt ob Sony noch das muffensausen kriegt und versucht das zu relativieren oder ob sie full retard gehen.
    15 6 Melden
    600
  • Picker 11.07.2016 16:30
    Highlight Es hatte im Netz extrem viele Kommentare unter der Gürtellinie, wo vor allem kritisiert wurde, dass die neuen Ghostbusters nun Frauen sind. Fand diese Kommentare auch absolut daneben.

    Was ich aber ebenfalls daneben fand, waren die vielen Kommentare gegen Leute, die einfach kein x-tes Remake eines älteren Filmes wollen.
    Ihnen wurde oft vorgeworfen, halt ebenfalls ein Problem mit Frauen zu haben, obwohl dies ja gar nicht der eigentliche Grund war, dass diese Leute den Film kritisieren.
    32 0 Melden
    600
  • goschi 11.07.2016 16:30
    Highlight Die Verbindung von Ablehnung des Films mit Misogynie machen vor allem die Filmmacher.
    Die meisten Fans stören sich an klischeehaften, unpassenden und übertrieben"lustigen" Besetzungen.

    Die Trailer zeugen einfach von einem schlechten Film, ganz unabhängig davon, dass Frauen in der Hauptrolle sind.
    34 3 Melden
    600
  • AirChicken 11.07.2016 16:07
    Highlight Bin ich sexistisch, wenn ich nicht will, dass die Ghostbusters mit Melissa McCarthys "Humor" in Verbindung gebracht wird?
    53 3 Melden
    • Sheez Gagoo 11.07.2016 21:58
      Highlight Nein, ganz sicher nicht. Das ist eine natürlich Reaktion. Niemand kann das wollen.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 10:11
      Highlight Eigentlich hätten Sie noch Adam Sandler in einer Hauptrolle besetzen können, dann wäre es perfekt!
      2 0 Melden
    600
  • w'ever 11.07.2016 16:00
    Highlight mich nervt eigentlich in dieser filmindustrie mehr diese ausgezwungene political correctness. man darf ja keine randgruppe beleidigen, es müssen alle ethnien und geschlechter gleich stark vertreten sein usw.
    nennt mich alt, aber ich will keine weiblichen ghostbusters, keinen schwarzen bond (auch wenn ich zbsp idris elba super finden würde) und auch keinen männlichen tomb raider in einem game.
    43 8 Melden
    • Kstyle 11.07.2016 17:01
      Highlight Genau meine meinung das hat nicht mit sexismus zu tun. Als nächstes wird aus graf dracula gräfin dracula und aus frankenstein wird franziskastein. Meiner meinung wird der Film ein flop Ghostbusters ist eher ein männerfilm. Da bräuchte es schon 1 oder 2 männer bei den ghostbuster.
      16 7 Melden
    • solani 11.07.2016 17:06
      Highlight Das sagt auch nur einer, der nicht zu einer "Randgruppe" gehört...
      (Was auch immer eine Randgruppe ist... ich würde sagen auf der Welt sind etwa alle gleich stark vertreten..)
      Die weissen Männer waren jetzt genug lang genug stark vertreten in den Medien usw.. Lasst uns doch jetzt die Freude.. Es wird euch nicht umbringen. Versprochen.
      9 26 Melden
    • Mia_san_mia 11.07.2016 20:47
      Highlight @w'ever: Genau so sehe ich es auch. Es gibt Sachen, die einfach so bleiben müssen wie sie sind. Genau darum sind sie so gut. Dann sollten die Leute in Hollywood usw. eher schauen, dass sie kreativ sind und neue Sachen bringen.
      6 5 Melden
    • humpfli 11.07.2016 21:02
      Highlight @solani Du hast da was falsch verstanden. Von mir aus kann man Millionen von Serien mit Schwarzen und Frauen machen, vielmehr stört es mich, wenn eine schon bestehende Serie nur aufgrund dieses "political correctness" geändert werden muss. Man kann ja auch ein Pendant zu Bond machen mit einer Frau oder einem Schwarzen oder mit einem Behinderten oder was weiss ich was, aber der echte Bond hat nun mal einen hellhäutigen Mann drin. Ist ja wie, wenn Bud Spencer plätzlich von einem mageren Mann gespielt würde. Er ist dick und so soll es bleiben.
      8 6 Melden
    600
  • Daniel Meier (1) 11.07.2016 15:09
    Highlight Nicht die Frauen sind das Problem sondern die Handlung und das Geblödel.
    45 1 Melden
    600
  • sanmiguel 11.07.2016 15:07
    Highlight Es gibt Filme, die brauchen kein Remake. Egal mit welcher Besetzung. Ghostbusters gehört definitiv dazu.
    41 3 Melden
    600
  • Lezzelentius 11.07.2016 14:11
    Highlight Mag sein, dass den Leuten nicht sonderlich zusagt, dass Frauen nun die Rollen übernehmen. Aber das ist ganz bestimmt nicht der Grund für die Kritik: Der Trailer - ob mit Mann oder Frau - ist schlecht. Sie zerreissen das ganze Thema und vergewaltigen das Label "Ghostbusters" für diese schäbige, wirklich dämlich flache Art von Humoristik, wie man sie von McCarthy kennt. Es ist einer ihrer typischen Filme und ein Name mit riesiger Nerd-Fanbase, die sonst wenig mit ihren Filmen anfangen kann, wird dafür missbraucht.
    45 3 Melden
    • stef2014 11.07.2016 15:56
      Highlight Mag sein. Aber es ist ja nicht so, als hätte man ein Oscar gekröntes Meisterwerk zerrissen. Das Original (in Ehren) ist ja auch nichts anderes als ein flaches Stück Humoristik, welches sich über die Jahre zu einem Liebhaberfilmchen etabliert hat. Wie so viele 80er Jahre Klaumaukkisten. Charmant, lustig und von mir aus kultig? Klar. Das ist Eis am Stiel auch ;) Aber ein filmisches Heiligtum wurde sicher nicht in den Abgrund gerissen damit.

      Btw, ich finde den Trailer auch schrecklich.... ;)
      11 16 Melden
    • Asmodeus 14.07.2016 09:57
      Highlight Stef geh Dich in die Ecke schämen.

      Den doch eher trockenen Humor (der teilweise durchaus billig ist) vom Original GB mit diesem Film zu vergleichen.

      Das ist als würde man Emergency Room mit Scrubs vergleichen weil beides im Krankenhaus spielt.

      Oder Pretty Woman mit Bridesmaids.
      1 0 Melden
    600
  • Braun Pascal 11.07.2016 13:52
    Highlight Och neee wo bleibt bill murry wenn man ihn braucht
    18 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 10:13
      Highlight Der hat eine/n Nebenrolle/Cameo als Bösewicht, was dem Ganzen noch den Deckel aufsetzt!!
      0 0 Melden
    600
  • Eisenhorn 11.07.2016 13:48
    Highlight Die Trailer sind schlecht, der Artstyle ist für 5 Jährige gemacht, die Witze in den Trailern sind einfach nur flach, und der Film übernimmt teilweise Stellen direkt aus dem Original. Viele finden die Damen in anderen Filmen auch nicht lustig und können halt nun mal mit dem Humor nix anfangen der einem so platt serviert wird. Die Afro-Amerikanerin erfüllt im Film jedes mögliche Chliche usw. . Es ist absolut erbärmlich das diese Damen ihren FAIL auf ihr Geschlecht abwälzen. Ich fände Melissa McCarthy auch mit Penis und Bart nicht lustig. Armseelige Ausreden für einen schlechten Film.
    63 5 Melden
    600
  • Malina 11.07.2016 13:42
    Highlight Ganz ehrlich, ich hab mich auf den Film gefreut aber der Trailer enttäuscht. Die einzige schwarze Frau arbeitet beim subway (während die weissen Frauen alle Genies sind) und verhält sich allgemein stereotypisch, der Humor ist solala... naja.
    39 3 Melden
    600
  • Denk nach 11.07.2016 13:19
    Highlight Ghostbusters mit oder ohne Frauen ist doch egal... Schade dass sich die Filmindustrie oft darauf beschränkt Klassiker aufzukochen und dem Publikum lauwarm zu servieren...

    Ich hoffe meine Kindheitshelden (Bud Spencer, Terence Hill) bleiben verschont davon ;-)
    43 2 Melden
    • Mia_san_mia 11.07.2016 20:39
      Highlight Keine Angst, die kann Niemand ersetzen :-)
      3 0 Melden
    • Asmodeus 14.07.2016 10:10
      Highlight Bud Spencer und Terrence Hill blieben nicht verschont.

      RTL hat vor einigen Jahren mal versucht einen "Original Film" zu veröffentlichen.

      Pelle und Wumme, Dampf und Ramme... irgendsoeinen komischen Namen. Es war eine absolute Katastrophe. Uninspiriert und Lieblos.

      Man hat einfach versucht die Formel (1 dünner quirliger und ein dicker aggressiver prügeln sich mit bösewichten) mit anderen Schauspielern zu kopieren aber hat ignoriert was das Original ausmachte.

      Dasselbe ist nun auch GB
      0 0 Melden
    600

Vom Rabbi zur Frau: «Lange Zeit dachte ich, ich sei verrückt»

Sie macht gerne Witze darüber, dass sie der wohl einzige weibliche chassidische Rabbi ist. Der Weg aus der jüdisch-orthodoxen Satmar-Gemeinde und vom Mann zur Frau war aber alles andere als lustig.

Es ist schwer zu glauben, dass Abby Stein erst 25 Jahre alt ist, bei allem, was sie schon erlebt hat. Sie spricht denn auch mit einer Bestimmtheit, die ihrem Alter voraus scheint. Diese kommt nicht von ungefähr: Abby wurde 1991 als Mann geboren, mit Namen Yisroel. Sie wuchs in der ultraorthodoxen chassidischen Satmar-Gemeinde im New Yorker Stadtteil Williamsburg auf.

Ihr Leben nahm den für Satmarer typischen Verlauf: arrangierte Ehe mit 18, Vater eines Sohnes mit 19 und kurz darauf die …

Artikel lesen