Konsum - Detailhandel

Nach Todesfällen: Konsumenten-Schützer in den USA warnen vor Ikea-Kommoden

23.07.15, 10:20 23.07.15, 11:17

Die amerikanische Produktsicherheitsstelle CPSC hat eine Warnung vor Produkten des schwedischen Möbelherstellers IKEA herausgegeben, nachdem zwei Kinder gestorben sind, als die Möbel umgekippt waren. Die Produkte – Kommoden aus der Reihe «Malm» – sollten nicht genutzt werden, ohne die spezifische Wandvorrichtung, die jeweils mitgeliefert wird, so CPSC .

Bei den Todesfällen handelt es sich um zwei Kinder aus Pennsylvania und Washington. Beide sind nach Unfällen mit Malm-Kommoden ums Leben gekommen. Insgesamt seien 14 Fälle bekannt, in denen Kommoden umgestürzt seien, vier davon hätten zu Verletzungen geführt, so der Guardian.

Kommode aus der Reihe «Malm». Bild: Screenshot/Ikea

Keine Fälle in der Schweiz bekannt

Ikea bietet Käufern von Malm-Kommoden, die eine bestimmte Höhe überschreiten, gratis einen Bausatz an, um die Möbel an der Wand zu fixieren.  

Der Pressesprecher von Ikea-Schweiz, Aurel Hosennen, betont gegenüber watson, dass es sich bei der Abgabe von Gratis-Bausätzen um eine Kampagne handelt, die darauf abzielt, Ikea-Kunden in den USA zu sensibilisieren. «Alle zwei Wochen stirbt in den USA ein Kind wegen unsachgemäss montierten Möbeln.» Ikea wolle mit dem Angebot von Gratis-Bausätzen auf diese Gefahren aufmerksam machen. 

In der Schweiz seien keine derartigen Fälle dokumentiert, insofern gebe es momentan auch keine Pläne, eine ähnliche Kampagne in der Schweiz zu starten.

Seit 2002 wurden nach Auskunft von Ikea 65 Millionen der Malm-Kommoden verkauft. (wst)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • joe 23.07.2015 16:15
    Highlight Ich habe zwei "Malm" Kommoden. Eine entspricht der Grösse auf dem Bild.
    Wie die bei "normalem" Gebrauch umfallen kann ist mir schleierhaft!
    Vielleicht benötigen die Amis einfach die selbe Vorkehrung wie bei den Werkzeugschubladen. Da kann man auch nur immer eine öffnen!

    Da erstaunt es halt auch nicht, dass in Amerika die Kinderüberraschungen verboten sind. Die sind für Kinder viel zu gefährlich!
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  • Angelo Hediger 23.07.2015 14:18
    Highlight Wodurch man sterben kann wenn man doof genug ist, ist erstaunlich.
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  • Micha Moser 23.07.2015 14:18
    Highlight Achtung! Wenn sie die Bedienungsanleitung strickt ignorieren kann es sein das sie an plötzlichem Gehirntod sterben!
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  • Hans Jürg 23.07.2015 13:08
    Highlight IKEA hat aber nichts falsch gemacht: Es wird in der Anleitung auf die Gefahr hingewiesen und man wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass man die Haltevorrichtung gefälligst montieren solle.
    Auffällig ist, dass offenbar ausschliesslich in den USA Todesfälle zu beklagen sind. Ob das wohl daran liegt, dass sich ein US-Amerikaner von klein auf daran gewöhnt ist, auf jede noch so kleine Gefahr aufmerksam gemacht zu werden und so gar nicht lernt, selber Gefahren einschätzen zu können?
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  • elivi 23.07.2015 12:47
    Highlight In der schweiz gibt man auch nicht dem schrank die schuld wenn es auf jemand fällt weils ungenügend zusammengebaut wurde.
    Ps der schrank fällt auch nicht einfach so. Machen wir ne statistik wie oft gravitation schuld is an unfällen ...
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  • Nadine Alexandra 23.07.2015 12:31
    Highlight Ich glaube hier in der Schweiz sind wir auch etwas geschickter/intelligenter, was den Möbelaufbau angeht. Ich mach automatisch immer den "Wakel- & Belastungstest". ;)
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10 Situationen, die du nur verstehst, wenn du als Verkäufer im Detailhandel arbeitest

Der Kunde ist eben König. Mhm.

Nein. Ist es nicht. Das Produkt ist nicht gratis, nur weil es sich gerade nicht scannen lässt oder nicht angeschrieben ist. Aber der Witz ist so unendlich gut, dass du ihn dir auch gerne 17 Mal am Tag anhörst. Wüki, bitte, säg's doch nomal.

Du bist genervt, es ist Samstag, du stehst schon seit bald neun Stunden hier, grinst dir das Zahnfleisch von den Zähnen und zählst die Minuten bis Ladenschluss und dann kommt er, der Familienvater. Der Familienvater ist eben nunmal lustig, so ganz per se als …

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