Lateinamerika

Venezuela

Bislang 37 Tote bei Protesten gegen Maduro

28.03.14, 21:26
epa04142274 Venezuelan President Nicolas Maduro (C) waves during a march to commemorate the 20-year anniversary of Hugo Chavez's release from Yare jail, at the Paseo de los Proceres, in Caracas, Venezuela, 26 March 2014.  EPA/SANTI DONAIRE

Nicolás Maduro Bild: EPA

Bei den Protesten gegen die Regierung in Venezuela sind nach einer jüngsten Bilanz der Behörden seit dem 12. Februar landesweit 37 Menschen ums Leben gekommen. Darunter seien acht Polizisten und Soldaten, teilte Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz mit. Verletzt wurden 559 Personen.

Die Regierung des linken Präsidenten Nicolás Maduro macht die Opposition für die Gewalt verantwortlich und spricht von einem Umsturzversuch. Der Oppositionelle Henrique Capriles warf der Regierung dagegen vor, die Proteste zu kriminalisieren. Er forderte die unverzügliche Freilassung des Oppositionspolitikers Leopoldo López. López habe sich keines Vergehens schuldig gemacht.

Die venezolanische Justiz lehnte die Freilassung des seit über fünf Wochen inhaftierten Oppositionsführers hingegen ab. Die Vorwürfe gegen Lopez lauten auf Anstachelung zu tödlichen Protesten, Brandstiftung, Sachbeschädigung und Verschwörungspläne. (tvr/sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Sommaruga will Stalker und prügelnde Partner in Fussfesseln legen

Rund zwanzig Menschen starben letztes Jahr in der Schweiz wegen häuslicher Gewalt. Mithilfe von elektronischen Fussfesseln und dank neuer Regeln für Gerichtsverfahren will Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) diese Zahl senken.

Stalking und häusliche Gewalt sind in der Schweiz weit verbreitet. Davon zeugen folgende Zahlen:

im Bereich häusliche Gewalt wurden letztes Jahr von der Polizei registriert. Darunter fallen Tätlichkeiten genauso wie Drohungen.

starben letztes Jahr an den Folgen von häuslicher Gewalt. Bis auf eine Ausnahme handelte es sich um Frauen oder Mädchen. Zusätzlich sind in der Statistik 52 versuchte Tötungen verzeichnet.

Nun handelt der Bundesrat. An einer Pressekonferenz am Mittwochnachmittag schlug …

Artikel lesen