Panorama

Wellen brechen sich vor dem Hafen von Bermeo, Spanien.  Bild: EPA/EFE

 wetter spielt verrückt

Schneechaos, Hochwasser, Riesenwellen – Europa kämpft mit dem Winter

02.02.14, 17:47 02.02.14, 18:30

Mehrere Menschen sind am Wochenende bei Wetterkapriolen ums Leben gekommen. So starben in Italien mindestens drei Menschen. Im sizilianischen Noto wurde ein Auto von den Wassermassen mitgerissen, ein siebenjähriges Kind starb. An der nordspanischen Atlantikküste richteten bis zu zehn Meter hohe Riesenwellen schwere Schäden an. 

Bis zu zehn Meter hohe Wellen wüten an der spanischen Atlantikküste.  Bild: EPA/EFE

Eine Monsterwelle trifft auf die Insel Mouro vor dem Hafen von Santander  Bild: EPA/EFE

Zwei Männer untersuchen Sturmschäden in baskischen Bermeo Bild: EPA/EFE

Von den Stürmen profitieren waghalsige Surfer. Garrett McNamara reitet eine Riesenwelle vor Nazare, Portugal. Bild: EPA/LUSA

In Österreich waren Kärnten und das Osttirol besonders betroffen. Schwere Schneemassen drohten Dächer zum Einsturz zu bringen. Die Lawinengefahr war überall hoch, mehrere Gemeinden waren von der Aussenwelt abgeschnitten. Mindestens ein Mann kam in Österreich bei einem Lawinenunglück ums Leben. In einigen Orten bekamen die Schülerinnen und Schüler für Montag schulfrei. 

Die Telefonzelle von Nikolsdorf im Tirol. Es lebe das Smartphone. Bild: EPA/APA

In Fuernitz, Kärnten, graben Soldaten eine Bahnstation aus  Bild: EPA/APA

In Serbien waren über 400 Personen stundenlang in ihren Autos eingeschneit. Sie mussten am Samstag unter anderem mit Hilfe von Panzern und Helikoptern befreit werden. Ein tagelanger Eissturm schnitt in Slowenien rund 90'000 Menschen von der Stromversorgung ab. 

Nördlich von Backa Topola, Serbien, sorgte die Kombination aus Schnee und Wind für ein Chaos auf den Strassen. Bild: AP

Serbische Feuerwehrleute befreien ein Auto aus dem Schneemassen. Bild: AP/Serbian police

(egg/tog/sda)

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