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Footballer setzen Zeichen gegen Ungleichheit – Upton findet das unpatriotisch und inakzeptabel 

Supermodel Kate Upton hat eine Protest-Aktion mehrerer US-Footballspieler scharf kritisiert und einen Streit in den sozialen Medien ausgelöst.

12.09.16, 10:06

Sie liebt ihr Vaterland gaaaaanz doll: Kate Upton. Bild: DANNY MOLOSHOK/REUTERS

Hintergrund ist eine Aktion von Spielern der Miami Dolphins, die sich während der Nationalhymne aus Protest hinknieten – um sich so gegen die soziale Ungerechtigkeit in den USA auszusprechen. «Das ist inakzeptabel. Ihr solltet stolz sein, Amerikaner zu sein», twitterte Upton. Dass die Männer ihre Aktion ausgerechnet am 11. September ausführten, bezeichnete die 24-Jährige als «Schande».

Andere User reagierten mit Unverständnis auf die Worte des Supermodels und wiesen Upton auf das Recht der freien Meinungsäusserung hin.

Daraufhin antwortete sie: «Protestiert, wann ihr wollt, aber während dieser 120 Sekunden solltet ihr die Menschen unterstützen, die unsere Freiheit verteidigen.» Sie finde es «entsetzlich», sich am 11. September nicht zur Hymne zu erheben und die Hand dabei aufs Herz zu legen. Die Aktion der Spieler hatte mit dem 11. September eigentlich gar nichts zutun.

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(sda/aargauerzeitung.ch)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Zrombi 12.09.2016 15:16
    Highlight Mit dieser Meinung ist Upton jedoch nicht alleine...
    Da ich mich sehr für Football interessiere, habe ich mich ein wenig damit befasst.

    Es gibt sehr sehr viele Amerikaner die das genau so sehen wie Upton!

    Finde es aber gut, dass die Spieler trotz Gegenwind ein Zeichen setzten. Denn es ist noch nicht geklärt, ob dies mit Spielsperren bestraft wird.
    22 1 Melden
  • Linus Luchs 12.09.2016 12:53
    Highlight Ist das patriotische Geschwurbel einer 24-Jährigen, die ihr Geld damit verdient, ihre Kurven ablichten zu lassen, gesellschaftspolitisch relevant? Wenn ja, was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Wie gross ist die Macht der Verblödung?
    98 12 Melden
    • moenschen 12.09.2016 14:23
      Highlight Eine junge Frau, die ihr Geld mit ihrem Körper verdient, darf sich also nicht gesellschaftspolitisch äussern?
      36 12 Melden
    • Linus Luchs 12.09.2016 15:23
      Highlight moenschen, sie soll sich äussern. Aber für die Gesellschaft wäre es zehnfach hilfreicher, sie würde sich mit qualifizierten Meinungen beschäftigen, von Menschen, die für ihr Wissen gearbeitet haben. Die, die fundierte und brisante Erkenntnisse einbringen könnten, sind aber für das Establishment unbequem und für den Mainstream kompliziert, und so werden sie abserviert. Um ein Beispiel zu nennen: Naomi Oreskes. Den Namen dieser Frau schon gehört? Nein? Sie wäre etwas relevanter als Kate Upton. Mehr zu Naomi Oreskes:
      http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Donald-Trumps-Albtraum/story/17863134
      13 3 Melden
  • Juerg Wehrli-Wernli 12.09.2016 11:55
    Highlight Who the fuck is Cate Upton.
    48 24 Melden
    • Cyberpunk 12.09.2016 13:47
      Highlight ein model, offensichtlich stark präsent in den medien und offensichtlich genug mutig um ihre meinung zu vertreten, und das trotz image folgeschäden. aber who the fuck are u, eigentlich?
      19 32 Melden
    • Electric Elephant 12.09.2016 15:06
      Highlight @Cyberpunk: Mutig? Ernsthaft jetzt? Wahnsinnig mutig in den USA einen auf patriotisch zu machen...
      25 4 Melden
    • Cyberpunk 12.09.2016 16:48
      Highlight electic elephant: brauchst wohl nachhilfe? die afro amerikanischen spieler haben symbolisch auf die misstände in der USA aufmerksam gemacht (rassenkonflikte, black lives matter etc.). na was denkst du, welchen shitstorm sie sich damit eingebrockt hat und auf wievielen channels sie sich jetzt für ihre twitterposts rechtfertigen muss..? die black lives matter bewegung wird sich das nicht gefallen lassen, das man deren symbolischen akt kritisiert. daher war das sehr wohl mutig den imageschaden in kauf zu nehmen, für ihre meinung zum verhalten der miami dolphins im kontext zu 9/11..
      0 1 Melden
  • MaxHeiri 12.09.2016 11:50
    Highlight Ich glaube die Amerikaner haben eher ein Medienproblem, als ein Problem bei der Polizei:
    29 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 12:19
      Highlight Super Quelle, sehr aussagend, kann man fast nicht fälschen aufgrund eigener Vorstellungen xD
      33 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 12:22
      Highlight Ich vergas
      68 7 Melden
    • Walter Sahli 12.09.2016 12:48
      Highlight Sonja, bist Du sicher, dass das Lincoln gesagt hat? Ich dachte, das sei eines der 3 Zillionen Einstein-Zitate? ;-)
      28 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 11:12
    Highlight Ja für Kate Upton ist es leicht, als weisse US Amerikanerin, die aus der mittleren Oberschicht, wenn nicht schon der Oberschicht herstamm. Aber die Football Spieler, die zum grössten Teil Afro Amerikaner sind und aus der unterschicht stammen, sehen das ein bischen anders. Werden wegen ihrer Hautfarben diskriminiert, wenn sie pech haben, von weissen Polizisten grundlos erschossen etc.
    94 18 Melden
    • Matthias Studer 12.09.2016 11:25
      Highlight Wenn man bedenkt, die meisten Soldaten kommen aus der Unterschicht. Aus sozialen Gründen bei der Armee.
      61 3 Melden
    • AL:BM 12.09.2016 17:48
      Highlight Ja, die werden alle immer grundlos erschossen...
      Und es sind immer weisse Cops die schiessen...
      Und Sie glauben nicht alles, genau so wie's über die unvoreingenommenen Medien verbreitet wird...

      Ob übrigens millionenschwere Footballstars die richtigen sind, um Zeichen gegen soziale Ungleichheit zu setzen, würde ich mir nochmal überlegen...
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 20:58
      Highlight Al:BM ja sie sind es, den im gegensatz zu dir, wissen viele von denen was Armut, hartes Leben, Gewalt etc. am eigenen Leib zu erfahren und nicht nur über den TV. Diesehaben nichts in den Arsch geschoben und sich durch hartes Training, Disziplin usw ihren Erfolg verdient. Da müssen sie oder andere jetzt nicht Neidisch sein, wenn diese Ihren Erfolg zeigen. Im gegensatz zu einigen von uns Schweizern, die einfach bei Ungerechtigkeit, sich hinter der Neutralität verstecken und weiter Millionen verdienen, in dem sie mit Staaten wie Saudi Arabien, Diktatoren usw Geld verdienen
      1 0 Melden
    • Nausicaä 12.09.2016 21:38
      Highlight AL:BM, zu deiner zuletzt angebrachten Überlegung; ich denke, es gibt kaum besser geeignete Akteure als diese Footballstars. Die kommen höchstwahrscheinlich zum grossen Teil aus der Unterschicht und nutzen nun die Kanäle, die ihnen offen stehen, um auf die herrschende Ungleichheit aufmerksam zu machen. Dass sie die Chance genutzt haben, aus der Unterschicht zu 'entkommen', kann man ihnen kaum verübeln.
      1 0 Melden
    • AL:BM 12.09.2016 22:43
      Highlight @toninio:
      Sie wissen nichts über mich. Sie haben lediglich eine vorgefertigte Meinung, enstanden durch den Stuss den Ami Medien erzählen.
      Viele dieser Spieler, die 'ein Zeichen setzen', kamen zum Profisport durch Stipendien, die Sie durch Programme erhielten, welche es nur dank des Systems gibt, dass sie jetzt anprangern. Wie vieles in den USA ist auch dieses Thema eine selbstdarstellerische, aufgeblasene Heuchelei.
      (Ausnahmen sind, wie immer auch möglich)
      0 0 Melden
  • Ironiemand 12.09.2016 11:10
    Highlight ...Hat der gute Donald eigentlich schon eine potenzielle First Lady?
    40 7 Melden
    • EvilBetty 12.09.2016 12:35
      Highlight Er ist ja verheiratet... ?
      27 0 Melden
  • Töfflifahrer 12.09.2016 11:03
    Highlight Was am 11.9 in den USA geschah ist schrecklich, das streitet niemand ab. Auch das getrauert wird ist mehr als verständlich. Aber die USA sind nicht die einzigen die Opfer beklagen müssen. Dies betrifft die ganze Welt! Das allerschlimmste jedoch ist, dass durch Handlungen des Westens (oder eben durch bewusstes Nichthandeln) die Terrorgefahr noch gesteigert wurde.
    Dazu kommt in den USA, dass es wirklich eine Mehrklassengesellschaft gibt. Dies ist Fakt darf aber nicht mal angesprochen werden, das nennt sich dann political correctness.
    48 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 11:15
      Highlight Sicher ist es Traurig, was am 11.09 geschah, doch sind die USA zum vesentlichen auch selber schuld. Durch ihr Handeln und imperialistisches Verhalten, haben sie diesen Feind, Al Qaida zuerst selber ausgebildet und dann einem Grossteil, der islamischen Bevöllkerung von den Maghreb Staaten, über die arabische Halbinsel, bis Afghanistan und Pakistan sich als Feind nummer 1 hochgearbeitet.
      21 17 Melden
  • Nausicaä 12.09.2016 10:38
    Highlight Dass Upton sich darüber aufregt, unterstreicht doch nur das Vorhandensein der zwei Welten in Amerika. Die privilegierten Amerikaner können / wollen oft nicht mal nachvollziehen, was es bedeutet, in Amerika unprivilegiert zu sein. Die leben in einem anderen Amerika.
    101 5 Melden
  • Qui-Gon 12.09.2016 10:24
    Highlight Die Amis mit ihrem pathetischen oberflächlichen Hymnenpatriotismus. Passt aber gut zur Kate...
    73 8 Melden

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