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Steht bald im Vorlesungssaal Angelina Jolie. Bild: UMIT BEKTAS/REUTERS

Hollywood goes Uni: Angelina Jolie wird Gastprofessorin an der London School of Economics

24.05.16, 02:32 24.05.16, 03:10

Hollywoodstar Angelina Jolie bekommt eine Gastprofessur an der renommierten London School of Economics (LSE). Jolie erhalte eine von vier Gastprofessoren-Stellen für das neue Master-Programm «Frauen, Frieden und Sicherheit», teilte die LSE am Montag mit.

Sie sei sehr erfreut über die Schaffung des Studiengangs, für den sich Interessierte ab August bewerben können, erklärte Jolie. «Ich hoffe, andere akademische Einrichtungen werden diesem Beispiel folgen.»

Einer der anderen Gastprofessoren ist der ehemalige britischen Aussenminister William Hague, mit dem Jolie 2010 die Initiative Schutz vor sexueller Gewalt in Konflikten gegründet hatte. Sie freue sich darauf, die «Studenten zu unterrichten und von ihnen zu lernen», erklärte Jolie.

Dabei werde sie auch auf ihre Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Regierungen und als Sonderbotschafterin des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR zurückgreifen, sagte die 40-jährige US-Bürgerin.

Die Schauspielerin und Regisseurin, die mit dem Hollywoodstar Brad Pitt verheiratet ist, engagiert sich seit Jahren sozial. Die Oscarpreisträgerin und Mutter von sechs Kindern forderte erst kürzlich in einer Rede in London mehr Engagement für Flüchtlinge. (cma/sda/afp)

Ritterin ist Angelina Jolie übrigens auch schon

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  • Howard271 24.05.2016 09:25
    Highlight Wäre nicht "Gastdozentin" eine bessere Ünersetzung? ("Professor" auf Englisch muss nicht dasselbe wie "Professor" auf Deutsch sein)

    Also wenn sie "nur" diese eine Veranstaltung betreut, ist es ja nicht dasselbe wie eine normalerweise mit Forschung verbundene Gastprofessur. Oder tut sie das auch?

    Finde es übrigens gar nicht schlecht, dass solche direkteren Erfahrungen wetergegeben werden, auch als Kontrast/Ergänzung zu theoretischeren Veranstaltungen. Habe selbst im akademischen Kontext gute Erfahrungen damit gemacht.
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  • Mehmed 24.05.2016 08:09
    Highlight "das neue Master-Programm Frauen, Frieden und Sicherheit"
    "Ich hoffe, andere akademische Einrichtungen werden diesem Beispiel folgen."

    haha, ich lach mich schlapp. die passende besetzung für den passenden akademischen (!) studiengang. muss man da möglicherweise schön und reich sein, um an der london school of economics studieren zu dürfen.
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    • stef2014 24.05.2016 11:07
      Highlight Weshalb soll ein Mensch seinen Promistatus nicht dazu nutzen, um damit etwas aus seinem/ihrem Erfahrungsschatz weiterzugeben? Kann eine schöne, reiche und bekannte Frau nicht unter Umständen mehr sein als nur Filmstar? Könnte sie nicht u.U. intelligent genug sein, um Vorlesungen kompetent und informativ zu gestalten? Meinst du nicht, dass eine solche Strategie Interesse generieren kann an gewissen Themen? Wo ist "akademisch" so definiert, dass solche Aktionen nicht berechtigt sein dürfen? Theorievermittlung braucht auch solche Strukturen. Finde ich.
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