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Bahnhof Olten: Zwei Tote bei Personenunfall ++ keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

15.05.17, 09:16 15.05.17, 14:53

Beim Bahnhof Olten SO sind am Montagmorgen kurz vor 7:30 Uhr zwei Personen ums Leben gekommen. Der Personenunfall ereignete sich beim alten Stellwerk. Die Rettungskräfte konnten beim Eintreffen nur noch den Tod der beiden Personen feststellen.

Nach ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Solothurn hielten sich die beiden Personen aus noch ungeklärten Gründen im Gleisbereich auf, wo sie in der Folge von einem einfahrenden Zug erfasst und getötet wurden.

Die Staatsanwaltschaft Solothurn hat zusammen mit der Kantonspolizei Solothurn unverzüglich zur Klärung des Hergangs und der Umstände aufgenommen. Derzeit bestünden, so die Kapo Solothurn, keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. 

Der Personenunfall führte zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Ab 9 Uhr verkehrten die Züge wieder fahrplanmässig. (sda)

(ohe)

In einer früheren Version des Artikels schrieben wir von einem möglichen Suizid. Dies basierte auf Polizeiinformationen, die mittlerweile zurückgezogen wurden. Die Umstände bleiben unklar zurzeit.

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29Alle Kommentare anzeigen
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  • Braun Pascal 15.05.2017 15:08
    Highlight Ich wünsche mir vermehrt bei solchen Artikel die Kommentarspalte geschlossen zuhalten. Einfac mal aus Respekt...
    80 19 Melden
  • Donald 15.05.2017 13:44
    Highlight Um hier von der anderen Thesen abzulenken, weise ich auf die überfüllen Perrons an diversen Bahnhöfen (speziell Olten, Bern, Aarau, Lenzburg) hin, wo ich schon lange verwundert bin, dass es so wenig Zwischenfälle gibt... Da es zur Peak-Time war, ist dies sicher eine Möglichkeit.
    13 48 Melden
    • cheeky Badger 15.05.2017 14:12
      Highlight Das habe ich mir in Lenzburg schon mehrfach gedacht. Zudem kann die Unterführung die Menschenmasse kaum aufnehmen.

      Ich hoffe, da kommt es nie zu einer Massenpanik.
      27 8 Melden
    • Peace.Nik 15.05.2017 14:49
      Highlight Wieso muss man immer so übertreiben? Ihr wart wohl noch nie in den U-Bahnen von Grossstädten. Da kriegt man Platzangst! Aber trotzdem kommt es nicht zu einer Massenpanik.

      Unfälle geschehen nun mal. Vielleicht war es trotzdem ein Suizid. Ist nicht auszuschliessen. Die Perrons sind aber genug gross.
      46 15 Melden
    • Mantarochen 15.05.2017 14:51
      Highlight Der Bahnhof in Lenzburg ist eh zun kotzen, alt und eklig.
      17 7 Melden
    • Donald 15.05.2017 15:16
      Highlight @Peace.Nik
      Glaub mir, ich weiss von was ich rede. Ich kenne mich bestens mit U-Bahnen in Grossstädten und ein paar der benannten Bahnhöfe aus.
      9 10 Melden
    • kettcar #teamhansi 15.05.2017 16:06
      Highlight Noch dazu: Es geschah nicht bei einem Perron, sondern ausserhalb des Banhhofs auf dem Gleisfeld.
      50 2 Melden
    • DartVaidder 15.05.2017 16:29
      Highlight Dieser Unfall hat mit überfüllten Perrons überhaupt nichts zu tun! Der Unfallort liegt ausserhalb der Perrons im Gleisfeld - erreichbar nur indem man bewusst in diese Gefahrenzone läuft.... Einfach zuerst mal die Informationen genau lesen, bevor Bashing betrieben wird....
      19 1 Melden
    • Peace.Nik 15.05.2017 22:11
      Highlight Typisch Schweiz: Aus Mücken Elefanten machen.
      7 3 Melden
    • Donald 16.05.2017 07:30
      Highlight Euch ist schon klar, dass dieser Artikel laufen mit neuen Informationen gefüllt wurde?
      0 0 Melden
    • kettcar #teamhansi 16.05.2017 08:16
      Highlight The Donald: das mit dem Gleisfeld war zu Beginn weg erwähnt. Und nur so: ich hab in den letzten Jahren so ziemlich jede hochfrequentierte Verbindung gependelt (Olten-Bern, Olten-Zürich,...), immer zur Rushhour und ja, oftmals musste ich aufs Zugrestaurant ausweichen oder länger einen Sitzplatz suchen aber Dichtestress am Perron erlebte ich nur beim Einsteigen und nur vom beobachten der Menschen die unbedingt als erste im Wagen sein wollen.
      1 0 Melden
  • Tropfnase 15.05.2017 13:27
    Highlight Villeicht haben sie auch die Abkürzung über die Geleise genommen oder sind noch schnell unter der Barriere durch, sowas sehe ich fast Täglich.
    38 7 Melden
  • nissi 15.05.2017 12:43
    Highlight Watson, wieso wurde beim ersten Titel dieses Artikels noch ein Link zu einem möglichen Suizid gezogen? Solange ihr die Fakten nicht kennt, ist solch eine Schlussfolgerung und reine Vermutung, welche nichts in einer Zeitung zu suchen hat, welche sich auf Fakten berufen sollte
    18 36 Melden
    • Adrian Eng 15.05.2017 14:01
      Highlight Lieber nissi. In einer früheren Version des Artikels haben wir - bezogen auf Informationen der Polizei und der Nachrichtenagentur sda - von einem möglichen Suizid geschrieben. Die Polizei/sda hat dies mittlerweile zurückgezogen. Wir entschuldigen uns für die Verwirrung.
      75 7 Melden
    • nissi 15.05.2017 16:20
      Highlight @Adrian Eng: Vielen Dank für die Klarstellung, und sorry für die Unterstellung.
      27 4 Melden
  • osaliven 15.05.2017 09:59
    Highlight Ist bei solchen Meldung nicht üblich einen Hinweis zur Dargeboten Hand oder ähnlichen Organisation zu machen?
    (Werther-Effekt)
    92 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.05.2017 11:04
      Highlight Es muss sich nicht um einen Suizid handeln. Auch das in letzter Zeit weit verbreitete Phänomen der coolen Gleis-Selfies führt immer wieder zu toten Teenagern und traumatisierten Bahnmitarbeitern.
      26 29 Melden
    • Leventis 15.05.2017 11:14
      Highlight ich mach das für Watson

      Dargebotene Hand, Tel: 143

      https://www.143.ch/
      69 4 Melden
  • Mockingbird 15.05.2017 09:42
    Highlight Ich respektiere absolut, wenn jemand Suizid begehen möchte. Warum aber muss man unzählige Menschen mit dem eigenen Tod in Mitleidenschaft ziehen?

    Ich musste als Kind mitansehen, wie sich jemand unter den Zug geworfen hat. Das hat mich danach monatelang in den Träumen verfolgt. Auch der betroffene Lokführer hat bei einem solchen Vorfall mit Sicherheit ein Trauma. Das müsste ja nicht sein.

    Allerdings – auch wenn man sich z.B. im stillen Kämmerlein mit Tabletten das Leben nimmt, gibt es irgend eine Person, die einen dann auffindet. So oder so nicht einfach...
    142 17 Melden
    • curled09 15.05.2017 10:27
      Highlight Ich glaube, als nicht-suizidgefährdete Person kann man sich nicht vorstellen, wie sich so eine Person fühlt. Ich habe vor Jahren eine Familienangehörige verloren, sie hat den Freitod gewählt und ist vor den Zug gesprungen. Ich kann mir das heute nur so erklären, dass man in einer solchen Situation gefangen ist in seinem Elend, gefangen in einem Tunnel aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint. Andere äussere Umstände werden nicht mehr wahrgenommen.
      170 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.05.2017 10:31
      Highlight Ich schau immer weg wenn ein Zug einfährt, als Pendler weiss ich dass ich es sonst früher oder später selbst mal sehe. Kann mir nicht vorstellen ein Lokführer zu sein und dies einige Male in meiner Karriere miterleben zu müssen...
      42 5 Melden
    • α Virginis 15.05.2017 10:59
      Highlight @Mockingbird: Wie kommst Du auf Suizid? Steht da was im Artikel, das ich übersehen hab? Sorry, aber solange nicht bekannt gemacht wird, was da tatsächlich geschah, werte ich Deinen Kommentar als Reaktion auf Deine Kindheitserinnerung, ohne Bezug zur Realität. Dies meine ich nicht wertend, habe ich doch selbst so einiges rumzuschleppen, wie Kriegserfahrung als Kind mit anschliessender Flucht in die Schweiz. Bei Kriegsberichten könnte ich jedesmal losbrüllen, was das denn soll! In diesem Sinne...
      23 33 Melden
    • Likos 15.05.2017 11:05
      Highlight Ich denke vor den Zug springen ist halt ziemlich sicher und schnell gegenüber anderen Methoden. Zugängliche Tabletten sind heutzutage auch nicht mehr tödlich.
      15 9 Melden
    • Asmodeus 15.05.2017 11:42
      Highlight Glaubst Du ernsthaft, dass wenn man sich zum Suizid entschliesst, dass man dann noch am Punkt in seinem Leben ist, an dem man Rücksicht auf andere Menschen nehmen will/kann?

      Auf Suizid wird meistens zurückgegriffen um allem ein Ende zu setzen. Deswegen sucht man den schnellsten und effektivsten Weg bei dem keine Chance besteht zu überleben.

      Die Lösung muss sein, dass die Menschen ein Auffangnetz haben um gar nicht erst zum Suizid getrieben zu werden.
      67 8 Melden
    • EvilBetty 15.05.2017 14:02
      Highlight Übrigens haben nicht nur die Lokführer zu beissen, sondern auch die, die die Lok nach einem Unfall mit Personenschaden reinigen müssen. Man nennt diese Loks «Fleischmaschinen».
      19 4 Melden
    • Charlie Brown 15.05.2017 14:44
      Highlight @Asmodeus: Bin einig mit dir, bis auf etwas. Nicht jeder, der Suizid begeht, wurde in den Suizid "getrieben".

      Suizid ist oft die Folge von schweren Depressionen und dabei handelt es sich in erster Linie um eine Krankheit. Auch Suizidgefährdete mit intaktem sozialem Umfeld und engagierten Angehörigen begehen mitunter Suizid. Für die Hinterbliebenen ist das schon schwer genug, es sollte nicht noch das Gefühl gepusht werden, man hätte als Person im Umfeld "zu wenig getan".

      Ich bin sicher, dass du das nicht so gemeinst hast. Trotzdem hat es bei mir dieses Gefühl ausgelöst.
      21 2 Melden
    • Asmodeus 15.05.2017 16:28
      Highlight @Charlie Brown
      Du hast recht. Ich hatte es nicht so gemeint.
      Ich kenne Leute die sich mit schweren körperlichen und geistigen Leiden (PTBS und Depression) herum schlagen und ich weiss, dass Selbstmord jederzeit möglich wäre. Egal wieviel Rückhalt diese Personen im Freundeskreis haben.


      Es war eher eine Kurzschlussreaktion von mir, weil ich die letzten Jahre erleben durfte wie Versicherungen und Behörden manche Leute nahezu in den Suizid treiben.
      Oder auch unser System, welches per se nichts gegen Mobbing unternimmt.
      9 1 Melden
  • The Origin Gra 15.05.2017 09:20
    Highlight Oh Nein ☹
    Mein Beileid an die Hinterbliebenen und viel Kraft allen Zeugen und dem Lokführer
    119 1 Melden
    • Re Né 15.05.2017 22:00
      Highlight Diesen endlich so passenden Worten schließe ich mich gern an! 😔👍🏼
      6 0 Melden

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