Schifffahrt

Überladene Fähre

129 Tote bei Schiffsunglück auf dem Tanganjikasee

14.12.14, 16:24

Das Unglück ereignete sich auf dem Tanganjikasee, der zwischen der DR Kongo und Tansania liegt. 

Bei einem Schiffsunglück in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 129 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 232 Passagiere hätten das Unglück überlebt, sagte der Verkehrsminister der Provinz Katanga, Laurent Sumba Kahozi, am Sonntag. Die offenbar überladene Fähre war in der Nacht zum Freitag bei heftigem Wind auf dem Tanganjikasee gekentert.

Auf den Seen und Flüssen der Demokratischen Republik Kongo sind Schiffsunglücke keine Seltenheit. Häufig kommt es dabei zu zahlreichen Todesopfern, da die Schiffe überladen und nicht mit Schwimmwesten ausgestattet sind. Viele Bewohner des Landes können zudem nicht schwimmen. (dhr/sda/afp)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Deutsches U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt – tote Besatzung noch an Bord

Von Belgien aus führte Deutschland im Ersten Weltkrieg seinen berüchtigten U-Boot-Krieg. Etliche Schiffe der kaiserlichen Marine wurden dabei versenkt. Nach rund einem Jahrhundert auf dem Grund der Nordsee ist vor der belgischen Küste ein deutsches U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt worden.

Das Schiff sei weitgehend intakt und verschlossen, sodass die Überreste der für den Typ üblichen Besatzung von 23 Mann noch an Bord vermutet werden, sagte der Gouverneur von Westflandern, Carl …

Artikel lesen