Schweiz

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

88,8 Prozent aller SBB-Passagiere kamen 2016 pünktlich ans Ziel

21.03.17, 09:56 21.03.17, 10:08

1,25 Millionen Passagiere

Die SBB blickt zufrieden auf das Geschäftsjahr 2016 zurück. Sie beförderte täglich 1,25 Millionen Passagiere und damit mehr als je zuvor. Zudem habe das Bahnunternehmen so viele Stammkunden wie noch nie vorher.

88,8 Prozent pünktlich am Ziel

Zufriedener fielen die Kundenbewertungen punkto Sauberkeit und Platzangebot aus. Auch in Sachen Pünktlichkeit bleibt die SBB im europäischen Vergleich vorbildlich. 88,8 Prozent aller Fahrgäste seien mit der SBB pünktlich ans Ziel gekommen – dies sei ein Prozentpunkt mehr als 2015 und der höchste Wert seit fünf Jahren. 

Allerdings wurde das Preis-Leistungsverhältnis von den Kunden kritischer bewertet. Dies zeige die Notwendigkeit, dass sich die SBB weiterhin für «zumindest stabile Preise» einsetze, schreibt der Konzern.

381 Millionen Franken Gewinn

Das Konzernergebnis stieg im letzten Jahr um 135 Millionen Franken auf 381 Millionen Franken, wie das Bahnunternehmen am Dienstag mitteilte. Der Anstieg gehe hauptsächlich auf Immobilienverkäufe zurück, auf ein verbessertes Finanzergebnis und der Erholung im Güterverkehr. Das Betriebsergebnis hingegen war rückläufig (-19 Prozent).

Güterverkehr macht wieder Gewinn

In die Gewinnzone zurückgekehrt ist der Güterverkehr – und dies in einem «nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfeld», das sich für den Binnengüterverkehr und Export weiter akzentuiere. Während im Vorjahr noch ein Verlust von 22 Millionen Franken resultiert hatte, blieb 2016 unter dem Strich ein Ergebnis von 1 Million Franken.

Das positive Ergebnis habe dank erneutem Wachstum bei SBB Cargo International, weiteren Effizienzsteigerungen in der Produktion sowie der Senkung der Strukturkosten bei SBB Cargo Schweiz erreicht werden können, schreibt die SBB.

Rote Zahlen bei der Infrastruktur

Weiter in die roten Zahlen abgerutscht ist dagegen der Geschäftsbereich Infrastruktur. 103 Millionen Franken Verlust standen Ende Jahr zu Buche und damit 7 Millionen mehr als ein Jahr zuvor.

1400 Stellen abbauen

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, hält die SBB-Spitze am angekündigten Millionen-Sparprogramm «RailFit20/30» fest. Bis 2020 sollen in diesem Rahmen 1400 Stellen abgebaut und die Kosten jährlich um 1.2 Milliarden Franken gesenkt werden. Gleichzeitig sollen auch 200 neue Stellen geschaffen werden, vor allem bei der Reinigung und beim Zugpersonal. Entlassungen soll es nur wenige bis keine geben. (whr/sda)

Bald trägt das SBB-Personal freche rote Kragen, aber was war davor? Die Uniformgeschichte in Bildern

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  • Käsekuchen 21.03.2017 18:44
    Highlight Schön, endlich ein SBB-Artikel ohne SBB-Bashing. Abgesehen von den Preisen dürfen wir uns nämlich wirklich nicht über unsere Bahn beklagen.
    4 0 Melden
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  • Addidi 21.03.2017 16:48
    Highlight Hahaha die Werbung "100% der ÖBB Nightjet Passagiere kommen ausgeruht an" der ÖBB gerade unter diesem Artikel steht wohl nicht aus reinem Zufall da? :)
    11 0 Melden
    600
  • pedrinho 21.03.2017 14:58
    Highlight wie gross ist das zeitfenster unpuenktlich zu sein ?


    (alles was unter 5 minuten liegt ist doch eigentlich vernachlaessigbar und mehr habe ich in der schweiz
    "nie", d.h. vielleicht 2,3 mal in gut 60 jahren erlebt)



    13 3 Melden
    • oXiVanisher 21.03.2017 15:56
      Highlight Das kommt auf den Anschlusszug and ... wenn der 5 Minuten später fährt, sind schon 3 Minuten suboptimal...
      11 0 Melden
    • Bort 21.03.2017 17:53
      Highlight Ab 3 Minuten Verspätung gilt ein Zug als unpünktlich. Vergleich: bei der DB sind es 5 Minuten. In die Pünktlichkeit spielen aber noch andere Faktoren mit ein. Ausgefallene Züge beispielsweise.
      6 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 21.03.2017 10:28
    Highlight Ich gehöre zu den 11,2% der SBB-Passagiere, die nicht pünktlich am Ziel angekommen sind. Das Problem sind meistens die Anschlusszüge, wegen Verspätung hat man nur wenig Zeit das Perron zu wechseln - und muss darum jedes Mal hetzen.
    14 47 Melden
    • MartinK 21.03.2017 16:05
      Highlight Also kommen Sie täglich unpünktlich an?
      24 1 Melden
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  • Alnothur 21.03.2017 10:22
    Highlight 88.8%? Das werden ja immer weniger...
    9 40 Melden
    • zettie94 21.03.2017 11:35
      Highlight Laut Artikel "der höchste Wert seit fünf Jahren."...
      20 3 Melden
    • Alnothur 21.03.2017 12:04
      Highlight Früher(tm) waren es 95%...
      8 31 Melden
    • Hoppla! 21.03.2017 12:31
      Highlight Ein Gefühl oder gibt es dazu auch Fakten?

      Übrigens gibt es neben der Pünktlichkeit auch die Anschlusspünktlichkeit.
      15 4 Melden
    • Peterlis 21.03.2017 12:35
      Highlight Früher hat man die Pünktlichkeit der Züge gemessen, mit einer Toleranz von 5min 59s (internationaler Standard). Seit ca. 2010 wird die Pünktlichkeit der ankommenden Passagiere angegeben mit Toleranz 2min 59s. Das bedeutet, ein voller Zug in der Stosszeit wirkt sich viel mehr aus als ein fast leerer Zug in Randzeiten.
      23 1 Melden
    • zettie94 21.03.2017 12:47
      Highlight Nein, das ist ein anderer Wert. 95% sind die pünktlich angekommenen Züge, 88.8% die pünktlich angekommenen Passagiere - da wird also ein voller IC oder eine S-Bahn in Zürich höher gewichtet als ein Regionalzug irgendwo in der Pampa, zudem müssen je nachdem mehrere Züge pünktlich sein, damit der Kunde pünktlich ankommt.
      29 0 Melden
    • EvilBetty 21.03.2017 13:19
      Highlight Als nur zwei Züge fuhren?
      5 15 Melden
    • Alnothur 21.03.2017 14:29
      Highlight @Hoppla: nein, kein Bauchgefühl...

      Und ja, tolle Anschlusspünktlichkeit, wenn man von einem Zugbegleiter mitbekommt, dass die "Fünfminutenregel" (Anschlusszüge warten fünf Minuten) nicht mehr gelte...
      1 23 Melden
    • zettie94 21.03.2017 16:35
      Highlight Von der "Fünfminutenregel" habe ich noch nie gehört - die Züge warten dort und dann, wo es möglich und wo es für die Mehrheit der Passagiere etwas bringt. Es nützt aber den meisten Passagieren nichts, wenn der Zug 5 Minuten auf einen Anschluss wartet und dann bis zum Ziel noch 10 Minuten verliert, weil dann andere Züge im Weg sind. Deshalb muss immer auch geschaut werden, wie viele Passagiere denn betroffen sind.
      12 0 Melden
    • spiox123 21.03.2017 17:16
      Highlight Kommt ganz darauf an. Auf der letzten Verbindung wartet man bis zu 10 Minuten und mehr, durch den Tag für die Fahrplanstabilität halt wirklich ein Null Minuten Anschluss, weil man 5-15 Minuten später sowieso den nächsten Zug hat. Bei Halbstündlichen Verbindune gibt es meist 2 Minuten WArtefristen.
      9 0 Melden
    • Hoppla! 21.03.2017 21:55
      Highlight @ Alnothur

      "nein, kein Bauchgefühl..."

      Dann wirst du uns jetzt sicher gleich noch die Fakten dazu liefern wenn es kein Bauchgefühl ist?
      0 1 Melden
    • Hoppla! 21.03.2017 21:57
      Highlight @ Alnothur

      Anschlusspünktlichkeit ist aber etwas ganz anderes. ;-)

      Wenn dein Zug 3 Minuten Verspätung hat ist es nicht pünktlich. Die Anschlusspünktlichkeit ist aber immer noch gegeben wenn es für den Anschlusszug reicht.

      Züge einfach so warten lassen ist bei dicht gedrängten Fahrplan auf den Trassen kaum mehr möglich.
      2 0 Melden
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