Schweiz

500'000 Franken durch Umzonung verloren: Wird die Aargauer Rentnerin dafür entschädigt?

Die Geschichte der Rentnerin, die im Wynental ein 500'000-Franken-Bauland gegen eine Landwirtschaftsbrache im Wert von mickrigen 800 Franken eintauschen musste, schlug hohe Wellen. Eine Nachfrage beim Kanton bringt etwas Licht in den komplizierten Fall.

15.09.17, 14:14

Lukas Scherrer / az

Rosmarie Kohli hat gegen die Landenteignung beim Kanton Aargau erfolglos Beschwerde eingereicht. Erhält sie dennoch eine Entschädigung?  © Tele M1

Jahrelang hütete Rosmarie Kohli in Reinach Land im Wert von rund einer halben Million Franken. Es war ihre Reserve fürs Alter. Nun ist das Grundstück praktisch wertlos geworden. Die Gemeinde hat es zur Landwirtschaftszone erklärt – ohne dass die Rentnerin davon Kenntnis hatte. Der Fall aus dem Wynental, den der Regionalsender Tele M1 aufdeckte, sorgte für einiges Aufsehen und zahlreiche, aufgebrachte Kommentare der AZ-Leser.

«So etwas nenne ich Diebstahl am Bürger!», ereifert sich einer und fügt hinzu: «Gegen diese Gemeinde würde ich bis vor Bundesgericht gehen.» Ein anderer Leser findet: «Die Frau muss entschädigt werden, etwas anderes würde ich nicht verstehen.» Auf eine Entschädigung hofft indes auch Rosmarie Kohli. Schliesslich hat die Rentnerin das Land, das sie geerbt hat, jahrelang versteuert.

Statt 500'000 noch 800 Franken wert: Umzonung bringt Rentnerin um ihre Altersvorsorge

Für Rosmarie Kohli ist es der Schock ihres Lebens: Statt rund einer halben Million Franken ist ein Grundstück in ihrem Besitz nur noch 800 Franken wert. Grund: Die Gemeinde Reinach hat das Land vom Wohn- zum Landschaftsareal umgezont. Ohne das Wissen der Rentnerin. Video: © Tele M1

Grundstück nicht Teil des kantonalen RichtplansLaut Michael Rothen, Leiter Sektion Orts-, Siedlungs- und Regionalplanung West beim kantonalen Departement für Bau, Verkehr und Umwelt, sind Auszonungen wie in Reinach kein Einzelfall im Aargau. «Mit dem vom Grossen Rat im März 2015 beschlossenen und jüngst vom Bundesrat genehmigten kantonalen Richtplan wurden sechs Gemeinden dazu verpflichtet, ihre Bauzonen an das im Richtplan angepasste Siedlungsgebiet anzupassen beziehungsweise Auszonungen vorzusehen», sagt er auf Anfrage der AZ.

Auch Reinach sei eine dieser Gemeinden. «Allerdings», erklärt Rothen weiter, «gehört das Land der Rentnerin – soweit dies im TV-Beitrag vom Mittwoch ersichtlich war – nicht zu jenen Flächen, die im Richtplan ausgewiesen sind.» Die Gemeinde Reinach habe diese Auszonung in ihrer Funktion als Planungsträgerin zur Erfüllung der bundesrechtlichen Vorgaben eigens vorgesehen. Doch auch das ist laut dem Experten nicht aussergewöhnlich und könne in jeder Gemeinde des Kantons vorkommen, um die Vorgaben des Raumplanungsgesetz zu erfüllen.

Wachsam, informiert und in Kontakt bleibenDoch wie sieht es mit der Informationspflicht der Gemeinde aus? Gegenüber dem Regionalsender Tele M1 kritisierte Rosmarie Kohli, dass sie über die drohende Umzonung ihres Grundstücks nicht informiert worden sei. Weil sie im Nachbarkanton Luzern lebt, habe sie auch die Publikation im Amtsblatt nicht gesehen.

Ist es von der Gemeinde tatsächlich zu viel verlangt, Grundbesitzer wie Rosmarie Kohli persönlich zu kontaktieren und zu informieren, ehe ihr Land ausgezont wird? Michael Rothen dazu: «Es ist einfach gesagt, dass der Informationsaufwand für die Gemeinde gering ist. Beschäftigt man sich aber vertiefter mit dem Inhalt einer Nutzungsplanung, merkt man rasch, dass die Abgrenzung, in welchen Fällen eine individuelle Benachrichtigung und wann keine angezeigt ist, sehr schwierig ist. Letztlich will die Gemeinde auch eine Gleichbehandlung unter den von der Nutzungsplanungsrevision betroffenen Eigentümern gewährleisten.»

Aus diesen Gründen kann der Experte Eigentümern von unerschlossenen Bauzonen nur nahelegen, wachsam, informiert und in periodischem Kontakt mit der Gemeinde zu bleiben. «Revisionen der Nutzungsplanung kommen nicht von heute auf morgen, sondern rund alle 15 Jahre und dauern mehrere Jahre.» Es läge also zu einem grossen Teil auch in der Eigenverantwortung der Grundbesitzer, zu schauen, was in der Gemeinde betreffend Zonenplanung laufe.

Wird die Rentnerin für ihren Verlust entschädigt?

Bleibt noch die Sache mit der Entschädigung. Kann Rosmarie Kohli damit rechnen, den hohen Wertverlust ihres Grundstücks wieder wett zu machen? «Ob die Rentnerin Anspruch auf Entschädigung hat, müsste ein Gericht feststellen», erklärt Rothen und verweist auf die Rechtsprechung in Sachen Entschädigungspflicht aus materieller Enteignung.

Per 1. Mai 2017 hat der Kanton Aargau mit einer Änderung des Baugesetzes Regelungen eingeführt, die Landbesitzer mehrwertabgabepflichtig macht, die Bauland einzonen dürfen. Wer dies tut, muss mindestens 20 Prozent des durch die Einzonung entstandenen Mehrwerts abliefern – zehn Prozent gehen an den Kanton, zehn Prozent verbleiben in der Gemeinde.

«Mit diesem Geld könnten gestützt auf den gesetzlich zulässigen Verwendungszweck Besitzer von ausgezonten Grundstücken entschädigt werden, soweit eine Entschädigungspflicht besteht», erklärt Rothen. (aargauerzeitung.ch)

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  • Madison Pierce 15.09.2017 15:59
    Highlight Bei uns im Nachbardorf ist das Gegenteil passiert: ein Bauer hatte an zentraler Lage Landwirtschaftsland. Er hat sich immer gegen eine Einzonung gewehrt, da er nicht bauen, sondern weiterhin seine Pferde dort weiden lassen wollte.

    Die Gemeinde hat das Land dann trotzdem eingezont und ihm mit Enteignung gedroht, würde er es nicht bebauen oder verkaufen.

    Merke: Der Schutz des Eigentums gilt in der Schweiz nicht so, wie man sich das als Laie vorstellt. "Öffentliches Interesse" ist ein dehnbarer Begriff.
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  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 15.09.2017 15:53
    Highlight Zum Thema Informationspflicht habe ich ein berühmtes Zitat aus dem Hitchhiker's guide:

    •"Ähm ... Bewohner der Erde! Hier spricht Protestnik Vogon Jeltz vom galaktischen Hyperraum-Planungsrat...

    ...Es gibt keinen Grund, dermaßen überrascht zu tun. Alle Planungsentwürfe und Zerstörungsanweisungen haben 50 Ihrer Erdenjahre in Ihrem zuständigen Planungsamt auf Alpha Centauri ausgelegen. Wenn Sie sich nicht um ihre ureigensten Angelegenheiten kümmern, ist das wirklich Ihr Problem."
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  • gesetzesbecher 15.09.2017 15:46
    Highlight Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts seit den 1960er-Jahren handelt es sich bei Auszonungen nur um entschädigungspflichtige "materielle Enteignungen", wenn ein "voraussehbarer künftiger Gebrauch" ohne die Auszonung "in naher Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit realisiert werden könnte".

    Das bedeutet, dass ein Grundstück, für das keinerlei Überbauungspläne bestehen, grundsätzlich ohne Entschädigung ausgezont werden kann.
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  • satyros 15.09.2017 14:58
    Highlight Was ich nicht verstehe: Sie hat Land in der Bauzone geerbt. Der Sinn von Bauzonen ist, dass darin gebaut wird. Wieso hat sie also das Land nicht bebaut? Oder jemandem verkauft, der darauf bauen will? Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
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    • 7immi 16.09.2017 06:36
      Highlight vielleicht hat es bereits ein überangebot? bei uns im dorf stehen zig wohnungen leer, da würde auch nicht drauflos bauen nur dass gebaut ist...
      1 0 Melden
    • satyros 16.09.2017 09:20
      Highlight Wenn niemand bauen will, ist das Land auch nicht 500'000 wert.
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  • Dragonlord 15.09.2017 14:34
    Highlight Mich würde interessieren, wieviel die Dame denn effektiv an Steuern für das Land bezahlt hat. Wie hoch ist ihr realisierter Verlust?
    Was waren ihre Pläne mit dem Land?
    Wie sieht ihre finanzielle Situation aus?
    Bevor ihr hier ein "theoretischer" Wert entschädigt wird, sollte man doch prüfen, ob sie dies wirklich nötig hat. Es gäbe evtl. andere, die es viel nötiger hätten.
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  • Nyasa 15.09.2017 14:29
    Highlight drölftausend quadratmeter Landwirtschaftsland durch Umzonung verloren.. wird die Natur dafür entschädigt?
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  • chicadeltren 14.09.2017 20:17
    Highlight Das kommt einer Enteignung gleich. Die Gemeinde sollte die Differenz bezahlen müssen!
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  • Thomas_54 14.09.2017 19:46
    Highlight Bei allem Respekt - aber was will man mit 74 Jahren mit einem Baugrundstück oder 500'000.-? Besser an die Jugend weitergeben!
    11 44 Melden
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  • pilajos 14.09.2017 18:26
    Highlight Ich kannte auch so einen Fall in der West-
    schweiz. Leider hat eine Gemeinde den
    längeren Schnauf als eine schon ältere
    Person. Man wartet bis Gras (übers Grab?)
    gewachsen ist und macht dann das Ge -
    schäft. - Ich finde, eine kurze Mitteilung
    vorher an den Grundbesitzer, wäre nicht
    zuviel verlangt! Werden z.B. Steuern nicht
    bezahlt, hat man auch Zeit dafür!
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  • Quacksalber 14.09.2017 17:58
    Highlight Ist doch ein schönes Erbe an die Nachkommen, dass das Land nicht verbaut wird.
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  • FrancoL 14.09.2017 15:40
    Highlight Da kann einiges NICHT stimmen. Umzonungen sind zu publizieren und unterliegen einer Einsprachefrist. Wenn man aber diese Einsprachefrist verstreichen lässt dann hat man keine Rechtsmittel mehr. Es ist auch nicht Sache der Gemeinde die Umzonungen fest zu setze, es ist ein Begeheren der Gemeinde und der Kantonsrat hat diese abzusegnen.
    Also so ahnungslos konnte die liebe Frau nicht sein. Ich rate da am Ball zu bleiben und zu hinterfragen, so ist zu vieles unklar. Steuern: da wäre anzumerken, dass wenn das Grundstück NICHT erschlossen war auch keine Steuern für Bauland angefallen sind.
    64 4 Melden
    • Maruel 14.09.2017 16:18
      Highlight Es gibt viele Menschen, die sich keinen Deut um die Ortsplanung der Gemeinde scheren. Es ist ja nicht so, dass der Planungsprozess in wenigen Tagen abgeschlossen ist. Oft vergehen Jahre von der ersten Information bis zur genehmigten Ortsplanung. Das Interesse der Bevölkerung kann man gut an den Besucherzahlen der Infoveranstaltungen der Gemeinde messen. Von 5000 Einwohnern erscheinen oft nur 10-20 Nasen. Unter den anderen 4970 Personen gibt es dann eben solche wie besagte Rentnerin, die dann nach der Genehmigungen aus allen Wolken fallen und vor vollendeten Tatsachen stehen.
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    • blablup 14.09.2017 18:29
      Highlight Wenn ich mir jeden verschobenen Kanaldeckel präsentieren lassen darf und vielleicht niemals etwas relevantes zu hören kriege, warum jemals meine Zeit mit Infoveranstaltungen verschwenden. Aber ein sinnvolles Informationsmanagement von Gemeinden zu erwarten wäre ja absurd, oder?
      30 3 Melden
    • Maruel 14.09.2017 20:09
      Highlight @ blackup
      Wie gesagt, Ortsplanungen sind ein jahrelanger Prozess. Es gibt immer eine Infoveranstaltung. Es gibt immer ein Mitwirkungsverfahren, während dessen die Bevölkerung sich einbringen darf und soll, aber selten tut. Zum Schluss gibts das Genehmigungsverfahren, da kann man dann Einsprache erheben usw. In der Regel wird über die ganze Planung über verschiedene Kanäle informiert: Lokalzeitung, Hompage der Gemeinde, Infoveranstaltungen, Amtsblatt usw. Wenn man aber über Jahre Null Interesse an der eigenen Gemeinde hat, verpasst man eben alles. Und ist am Ende eben der angeschmierte.
      12 2 Melden
    • FrancoL 14.09.2017 21:43
      Highlight Ihr nacht es Euch sehr einfach. Hat man Eigentum und ist das einem etwas wert, dann achtet man darauf was mit diesem Eigentum geschieht.
      11 3 Melden
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  • Tatwort 14.09.2017 14:32
    Highlight Im Kanton Glarus zum Beispiel laufen auch solche Merkwürdigkeiten: Land von Auswärtigen wird umgezont, und die Einheimischen können mit dem knapper werdenden Bauland den grossen Reibach machen...
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  • Schneider Alex 14.09.2017 14:26
    Highlight Dass das Baulandhorten auch einmal in die Hosen gehen kann, verstehe ich. Die gute Frau hätte das Land halt erschliessen lassen müssen. Eine frühzeitige amtliche, persönliche Aufklärung über ihre Situation durch das Gemeindebauamt wäre allerdings anständig gewesen.
    53 7 Melden
    600
  • Randy Orton 14.09.2017 14:08
    Highlight Ich habe Mitleid mit der Frau. Ich nehme das Grundstück für 1000.-.
    51 19 Melden
    • -woe- 14.09.2017 19:16
      Highlight 1'100.00

      zum Ersten...
      zum Zweiten...
      10 1 Melden
    • Reto Disk 15.09.2017 13:05
      Highlight 1200
      10 0 Melden
    • -woe- 15.09.2017 15:43
      Highlight 1'200.00

      Zum Dritten!

      (Ich gratuliere Reto Disk)
      5 0 Melden
    600
  • Bonzino 14.09.2017 14:01
    Highlight Die Gemeinde hat leider auch so einen Bauleiterkönig, der glaubt, alles gehöre ihm. 4500 Personen gehören der Gemeinde an, und alle haben Land genau in dem Teil, der ausgezont wird? Der Mann ist Angestellter der Gemeinde und hat das zu umzonende Land den Eignern mitzuteilen. Dies bevor das geschieht. Die Frau hat ja das Land als Alterssicherheit behalten.
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    600
  • fax 14.09.2017 13:51
    Highlight .. 800.-? Ich kaufs!!
    43 8 Melden
    600
  • whatthepuck 14.09.2017 12:41
    Highlight Hoffentlich der Anfang einer einsetzenden Bewegung. Es war in erster Linie schon immer nur die öffentliche Hand, welche diese Privatpersonen durch den Nutzungsplan reich machte. Jahrelang mit Bauland spekulieren aufgrund einer Zonierung, für die man nichts kann und für die man nie auch nur einen Finger krumm gemacht hat - leider geht dieser Schuss viel zu selten nach hinten los.

    Bauland, welches nicht bebaut werden will, wird ausgezont. Für eine konsequente Raumplanung, gegen Spekulation.
    135 37 Melden
    • Bonzino 14.09.2017 14:04
      Highlight Sie erben 100000 Franken, zahlen Steuern. Nach 10 Jahren kommt ein Gemeindeangestellter und verlangt von Ihnen 90000 Franken. Wahrscheinlich geben Sie das mit Freuden her.
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  • murrayB 14.09.2017 12:29
    Highlight Ja, und wie ist es im umgekehrten Fall?

    Zuerst profitiert man als Bauer Jahrelang von Subventionen und als Dank wird man noch Millionär, wenn aus dem Landwirtschafts- Bauland wird...

    "Niemand macht mehr Millionäre" müsste eigentlich eine andere Antwort haben!
    123 18 Melden
    • bjoern85 14.09.2017 13:43
      Highlight Wievie Bauern kennen Sie (persönlich), die mithilfe von Subventionen Millionär wurden? Ohne industrielle Mittel hat es ein durchschnittlicher Bauer heute schwierig.
      38 85 Melden
    • Eine_win_ig 14.09.2017 14:16
      Highlight Bjoern... richtig lesen... er hat nie behauptet, durch Subventionen würden Bauern zu Millionären.
      64 2 Melden
    • peeti 14.09.2017 14:27
      Highlight Lies genauer bjoern: Millionär wird man als Bauer über Nacht, nachdem die Gemeinde umgezont hat. Das hat nichts mit den Subventionen zu tun
      54 2 Melden
    • My Senf 14.09.2017 14:32
      Highlight @bjoern85 Millionäre werden sie durch das Bauland!

      Kenne genügend auf deren Wiese nicht mehr Kühe grasen sondern mehrere! Mehrfamilienhäuser stehen...
      53 1 Melden
    • Eskimo 14.09.2017 18:54
      Highlight Warum werdet ihr dann nicht alle Bauern wenns so lukrativ ist?
      Ach so... Der Landwirt hat keine 5 Tage Woche, keine Ferien, keinen 8.00 bis 17.00 Uhr Tag.
      5 23 Melden
    • Eine_win_ig 15.09.2017 07:19
      Highlight Äpfel und Birnen Eskimo... gratuliere... Wir sprechen über Grundstückpreise und du kommst typisch "dann mach doch".
      Und nein, ich will nicht Landwirt werden. Ich habe selten eine 5 Tage-Woche ubd arbeite meist 60-70h.... aber mein Job macht mir Spass! Wer seinen Job nach lukrativ/nicht lukrativ auswählt, hat meines Erachtens nicht viel begriffen.
      6 3 Melden
    600
  • Aussensicht 14.09.2017 12:15
    Highlight Hab mal gehört, dass es für solche Fälle einen Fonds gibt in den alle Einzahlen müssen welche Gewinn machen wenn das Land umgezont wird.
    43 8 Melden
    600
  • walsi 14.09.2017 12:04
    Highlight Die Frau hat das Land geerbt, sie hat also nichts verloren. Die 500'000 sind auch nur ein theoretischer Wert. Wer garanteirt denn, dass sie es zu diesem Preis hätte verkaufen können?
    73 139 Melden
    • BigE 14.09.2017 12:19
      Highlight Und wenn sie es "nur" für die Hälfte hätte verkaufen können (Bauland ist gefragt), hätte sie Fr. 249'200.-- mehr als jetzt! ^^
      50 7 Melden
    • Stinkender Wookie 14.09.2017 12:33
      Highlight Werden die Steuern nicht nach dem Wert des Grundstückes angepasst? Oder liege ich da falsch?
      31 3 Melden
    • riqqo 14.09.2017 13:17
      Highlight Und jährlich eine halbe Million «Vermögen» versteuern kostet nichts? :-)
      58 6 Melden
    • walsi 14.09.2017 13:28
      Highlight Jetzt wäre interessant zu wissen was der offiziell geschätzte Wert der Grundstückes war als es noch Bauland war. Würde mich nicht wundern wenn der Wert stark unter den ehofften 500'000 läge.
      15 3 Melden
    • _mc 14.09.2017 13:34
      Highlight versteuert hat sie aber den amtlichen wert und nicht den "theoretischen" verkaufswert.
      28 1 Melden
    • Hieronymus Bosch 14.09.2017 13:46
      Highlight Bei uns im Dorf ist ein alter Bauer gestorben. Da tauchten ein paar Erben mit Dollarzeichen in den Augen auf und beanspruchten das Land. Wenn sie es 2 Jahre später verkaufen wollten, haben sie schön leer geschluckt, als der Kanton der Maximalpreis wegen Bergzone, Hanglage und schattig auf 2.75 CHF/m2 festlegte :-) Bauerliches Bodenrecht lässt grüssen.
      23 4 Melden
    • Hieronymus Bosch 14.09.2017 13:51
      Highlight @riqqo - es gibt durchaus noch Szenarien wobei man über längerer Zeit ein Vermögen versteuert, dass sich nach einigen Jahren in Luft auflöst zB. Aktiendepots. Die Dame hat sich verspekuliert und ich sehe nicht, wieso die Allgemeinheit sie dafür entschädigen sollte.
      35 12 Melden
    • Jaing 14.09.2017 13:53
      Highlight Der amtliche Wert, d.h. der versteuerte, liegt deutlich unter dem Verkehrswert.
      12 0 Melden
    600
  • Karl33 14.09.2017 11:14
    Highlight So richtig klar ist der Artikel nicht. Man kann in der Schweiz nicht Bauland auszonen, ohne die Besitzer zu entschädigen. Besser nochmal recherchieren.
    91 16 Melden
    • NotWhatYouExpect 14.09.2017 12:09
      Highlight Das wollte ich jetzt auch wissen und kurz Google angeschmissen.

      "
      Nicht jede Auszonung wird entschädigt (II)
      Konkret wird eine Entschädigung nur geschuldet, wenn
      eine hohe Realisierungswahrscheinlichkeit besteht, d.h.
      wenn das Grundstück zum Zeitpunkt der Auszonung
      überbaubar gewesen und mit hoher Wahrscheinlichkeit
      in naher Zukunft überbaut worden wäre (genügende
      Erschliessung, Bautätigkeit in der Umgebung).
      "

      Quelle: http://www.5001.ch/DesktopModules/ViewDocument.aspx?DocumentID=KrknvItGQO8=
      73 0 Melden
    • peeti 14.09.2017 12:10
      Highlight Jein. Das Bundesgericht fährt hier je nach Gebiet eine harte Linie. Gerade vor 1980 wurden in der Schweiz unverhältnismässig viel Land eingezont, also ohne späteren Bedarf. Dies kann nun auch ohne Entschädigung rückgezont werden (wäre finanziell auch gar nicht möglich). Wie dies im aktuellen Beispiel aussieht ist aber nicht klar.
      44 1 Melden
    • Bob_das_Fahrrad 14.09.2017 12:34
      Highlight Yup. Es fehlen Infos .. Im ersten Absatz steht etwas von einem Kauf, weiter unten, das Land sei geerbt..
      29 0 Melden
    • publisher 14.09.2017 13:07
      Highlight Uns ging es leider im Kanton Luzern auch so. Ein Teil des Grundstücks wurde umgezont, ein weiterer Teil zum Naturschutzgebiet erklärt und mit dem Rest von den ehemals 3000 m2 können wir nichts mehr anfangen. Dies alles ohne Entschädigung.
      17 2 Melden
    • Skip Bo 14.09.2017 14:14
      Highlight Karl, das BG stüzt die entschädigungsfreie Rückzonung. Auch Enteignungen für Infrastrukturbauten sind mit dem tiefen LW Landpreis zu entschädigen. Beispiel Umfahrung Biel: für Bauland wurde 400 Fr./m2 bezahlt und das ein Meter daneben liegende LW Land wurde für 7 Fr./m2 enteignet.
      6 0 Melden
    600
  • CASSIO 14.09.2017 11:10
    Highlight ich biete 2000 chf für das land
    48 6 Melden
    • CASSIO 14.09.2017 12:38
      Highlight und das meine ich ernst. die dame kann sicher über watson an mich gelangen.
      12 5 Melden
    • Datsyuk 14.09.2017 12:40
      Highlight 😁😁
      9 3 Melden
    • iNo 14.09.2017 20:08
      Highlight Und was willst du damit? Du darfst bichteinmal darauf zelten gehen...
      2 1 Melden
    • CASSIO 15.09.2017 10:03
      Highlight Du kannst es einem Schafzüchter vermieten, Du kannst darauf anbauen... es gibt genügend Möglichkeiten, etwas mit Land anzufangen. Es geht doch nicht immer um "spare, spare, häusle baue", wie es die Schwaben so gerne über sich selbst sagen.
      2 0 Melden
    • iNo 15.09.2017 13:07
      Highlight Es ist nicht Landwirtschaftszone....
      0 0 Melden
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  • chabacha 14.09.2017 11:05
    Highlight Dass man beim Spekulieren auch verlieren kann, ist doch klar.
    73 64 Melden
    • wipix 14.09.2017 11:59
      Highlight Ich denke nicht, dass bewusst spekuliert wurde. Jedoch scheint das Land von Ihrem Grossvater noch Bewirtschaftet worden sein. Dann hat es Ihr Vater oder Mutter geerbt und es wurde eingezont (Reserve-/Bauzone). Dann stieg natürlicg der Wert rapide, und die Freude der Besitzer... Wie gewonnen, so zerronnen. Immerhin hat sie es nicht teuer erworben (wenn es nicht aus einer Erbegem. rausgekauft werden musste). Die Versteuerung könnte höchstens auf Grund von Belehnung zu Ihrer Gunsten gelaufen sein.
      40 1 Melden
    600
  • Wehrli 14.09.2017 10:37
    Highlight Sie hätte das Land bebauen sollen, auch wenn nur mit einer Betonsäule.

    Zumindest für die bezahlten Steuern müsste sie vergütet werden, der Rest ist schwierig zu bewerten.
    123 15 Melden
    • Domsh 14.09.2017 11:54
      Highlight Weshalb vergütet?
      Sie hat die Steuern ordentlich bezahlt da es vorher Bauland war.
      Dann eher eine Wertverlust-Entschädigung. Wie du aber richtig schreibst wäre dies schwierig zu bewerten.
      45 6 Melden
    600
  • ZH27 14.09.2017 10:30
    Highlight Tja, man ist sich halt gewohnt, dass es in die andere Richtung geht. Es reklamiert normalerweise niemand, wenn bei einer Umzonung zu Bauland der Grossteil des Mehrwerts privat abgeschöpft wird. Schade für Frau Kohli, aber Bauland zu horten ohne ein konkretes Projekt ist vielleicht auch ganz allgemein keine gute Idee.
    135 26 Melden
    600
  • TheMan 14.09.2017 10:29
    Highlight Die Gemeinde braucht Geld. Kauft das Land nun für 800. Zont danach wieder zu Bauland um und Verkauft wieder Teuer. So Betrügt man d am Normalen Bürger.
    106 116 Melden
    • Domsh 14.09.2017 11:56
      Highlight Kauf du es doch für 900.- und sorge dafür, dass es zurückgezont wird.
      Aber Achtung, dann wärst du noch der grössere Betrüger als die "bösen" Gemeinden...
      50 15 Melden
    • wipix 14.09.2017 12:01
      Highlight TheMan: das ist schlichtweg Schwachsinn! Deine Interpretation ist sehr weit hergeholt und max. Stammtisch Niveau!
      74 13 Melden
    • CASSIO 14.09.2017 12:05
      Highlight TheMan, dies passiert immer wieder. Meistens kassiert aber nicht die Gemeinde, sondern ein Immounternehmer mit gutem Draht zur Gemeinde.
      42 5 Melden
    • peeti 14.09.2017 12:12
      Highlight Falls die Rückzonung ohne Entschädigung erfolgt (weil das Grundstück raumplanerisch am falschen Ort liegt), wird die Gemeinse es anschliessend ziemlich sicher nichy wieder einzonem können.
      31 0 Melden
    • SemperFi 15.09.2017 04:31
      Highlight @TheMan: Super Idee, eine Gelddruck-Lizenz für die Gemeinde. Dass da meine noch nicht drauf gekommen ist!
      3 0 Melden
    600

Kahlschlag bei Rockwell Automation in Aarau: 250 Arbeitsplätze in Gefahr

Im Aargau droht rund 250 Angestellten der Verlust des Arbeitsplatzes. Der Arbeitnehmerverband Angestellte Schweiz meldet, die Firma Rockwell Automation überlege sich, rund die Hälfte der etwa 500 Stellen in der Schweiz abzubauen.

Rockwell selber will diese Zahlen vorerst nicht bestätigen. Man plane zwar Änderungen der Produktionsstrategie, schrieb das Unternehmen am Dienstag in einer Mitteilung. Teil dieser Anpassung sei die schrittweise Verlagerung der Produktion von Aarau an andere Standorte.

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