Schweiz

Polizei erwischt 15-Jährigen, der mit Auto des Vaters mit 138 km/h unterwegs war

08.10.16, 11:48 08.10.16, 14:28

Nicht schlecht staunten die Polizisten, als sie am Freitagabend in Bözberg AG ein Auto mit 138 Stundenkilometern blitzten. Am Steuer sass ein 15-jähriger Schweizer, der mit zwei Kollegen eine Spritzfahrt im Auto des Vaters unternommen hatte.

Die Kantonspolizei führte am Freitagabend auf der Bözbergpasshöhe eine Geschwindigkeitskontrolle durch, als gegen 22 Uhr ein Auto die Stelle mit 138 Stundenkilometern passierte. Erlaubt gewesen wären dort 80 km/h.

Wenig später meldete sich ein 15-Jähriger und gab an, das Auto gelenkt zu haben. Die Ermittlungen ergaben, dass er den Ersatzschlüssel der Eltern behändigt hatte. Er wird an die Jugendanwaltschaft verzeigt, wie die Aargauer Kantonspolizei in einer Mitteilung vom Samstag schreibt. (sda)

Hol dir die App!

User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
Beste News App der Schweiz! Mit Abstand!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
12 Kommentare anzeigen
12
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Androider 08.10.2016 21:13
    Highlight Wäre echt interessant, was für eine Bestrafung im Hinblick auf einen späteren Führerschein ausgesprochen wird...
    4 1 Melden
    600
  • Verbano 08.10.2016 15:11
    Highlight Schon speziell: Ein berechtigter Automobilist wäre mit dieser Übertretung kurz vor de Verwahrung und dieser Jüngling wird wol zwei Mal am Mittwochnachmittag den Pausenplatz wischen müssen....
    4 20 Melden
    • Nevermind 08.10.2016 20:43
      Highlight Mal sehen was passiert wenn er den Lernfahrausweis beantragen will.

      Entweder muss er dann erst mal ca. 2 Jahre warten oder darf gleich zum Psychologen.

      6 0 Melden
    600
  • l'aglia 08.10.2016 13:32
    Highlight Wurde die wichtigste Frage geklärt: war es ein BMW?
    55 14 Melden
    600
  • andrew1 08.10.2016 13:14
    Highlight Hehe lustig sogar ein 15 jähriger schafft es ohne unfall mit 138 über die landstrasse zu brettern. 80 kmh ist echt ein witz.
    31 83 Melden
    • ands 08.10.2016 13:58
      Highlight Solange nichts aussergewöhnliches passiert geht das, ja.
      20 7 Melden
    • AL:BM 08.10.2016 22:04
      Highlight Möglicherweise deutet dies ja darauf hin, dass er dies nicht zum ersten mal gemacht hat...
      2 1 Melden
    600
  • pamayer 08.10.2016 12:54
    Highlight Early turbo.

    Da kannst du nur froh sein, wenn dir so ein brausebub entgegen kommt und die Kontrolle verliert.

    Hoffentlich Führerschein nach hinten verschoben, erst so mit 25 möglich.
    54 16 Melden
    • @cyclingsimon 08.10.2016 13:55
      Highlight Aber hey: wir sind in der Schweiz. Da gibt es für solches Verhalten juristische Streicheleinheiten. Weisst schon wegen schwieriger Kindheit und so
      11 42 Melden
    • andrew1 08.10.2016 14:34
      Highlight Das gillt nur bei delikten abseits des Strassenverkehrs. Dort kommen alle ausreden wie schlechte kindheit ect. Auf den tisch und dann gibts sondersettings. Aber für zu schnelles fahren gibt es keine ausrede und es ist im gegensatz zu Körperverletzung oder raub gefährlich.(sp-logik)
      13 15 Melden
    • Charlie Brown 08.10.2016 16:36
      Highlight Frag mal die Anti-Via-Sicura-Fraktion hier in der Community, ob die Strafen zu mild sind...
      13 1 Melden
    • Luganesi77 08.10.2016 17:58
      Highlight @cyclingsimon
      Da täuschst du dich jedoch.. Das schweizerische Strassenverkehrsgesetz ist im Verhältnis zu anderen Ländern (zu) streng. Hier werden die Strassenverkehrsteilnehmer sehr oft durch das AMA (Amt für Administrativmassnahmen) kriminalisiert und verurteilt. Wie es jedoch bei Jugendlichen aussieht kann ich nicht sagen.
      7 1 Melden
    600

Dank Jus-Student: Schon in einem Jahr könnte der Besitz von Cannabis legal sein

Till Eigenheer, Student im sechsten Semester, hat es schon einmal versucht. Doch das Stadtrichteramt versäumte eine Frist. Nun tritt der 23-Jährige erneut an, beim Besitz von geringen Mengen Cannabis Rechtsklarheit zu schaffen. Notfalls zieht sein Mandant bis vor das Bundesgericht.

Im Herbst vor zwei Jahren hatte Till Eigenheer einen Freund vor dem Bezirksgericht Zürich vor einer Ordnungsbusse bewahrt. Der Fall ereignete sich im Januar 2015. Sein Mandant wurde mit acht Gramm Cannabis von der Stadtpolizei erwischt. Die Ordnungsbusse von 100 Franken wollte er nicht bezahlen, deshalb zog er vor Gericht.

Eigenheer, der damals im ersten Semester Jura studierte, konnte den Bezirksrichter überzeugen, dass sein Freund nichts Illegales getan hatte. Gestützt hat er sich dabei auf …

Artikel lesen