Schweiz

Aargauer Gemeinde stoppt Wanderung der afghanischen Flüchtlinge Hamid und Mohammad

Die afghanischen Asylsuchenden Hamid und Mohammad wollten quer durch die Schweiz wandern. Ihre Wohngemeinde Brittnau hat etwas gegen diesen Plan. SP-Gemeinderätin Sterchi nennt die Gründe.

15.04.17, 09:39 15.04.17, 14:36

Video: watson/Lya Saxer

Was haben sie sich gefreut auf ihr Abenteuer: Hamid und Mohammad wollten durch die ganze Schweiz wandern.«Das Land besser kennenlernen, unsere Integration aktiv angehen und politisch ein Zeichen gegenüber anderen Flüchtlingen und Einheimischen setzten», erklärte Hamid gegenüber watson ihre Motivation. 

Bereits am Donnerstag, dem Tag nach Erscheinen des Artikels, folgt die grosse Enttäuschung. Mohammad hat ein Gespräch mit der Brittnauer Gemeinderätin Nadine Sterchi. Sie teilt ihm mit, dass aus dem Wanderprojekt nichts wird.

«Sie hat mir klar gesagt, dass die Wanderung nicht geht. Und dass es Konsequenzen gibt», sagt Rasuli zu «Blick». Gegenüber der Zeitung erklärt SP-Gemeinderätin Sterchi, warum der Gemeinderat das Projekt stoppen will. Aus rechtlichen, medizinischen und versicherungstechnischen Gründen könne sie der Wanderung nicht zustimmen. Menschlich gesehen halte sie die Idee hingegen für toll.

Jederzeit erreichbar sein

Konkret verweist Sterchi auf die Richtlinien des Bundes. Gemäss denen haben Asylsuchende in ihrer eigenen Unterkunft zu übernachten und sind medizinisch nur im Kanton der Wohngemeinde versichert. Hinzu kommt, dass Asylsuchende mit Status N jederzeit per eingeschriebenem Brief erreichbar sein müssen.

Hamid und Mohammad wollen sich von der Gemeinde Brittnau indes nicht unterkriegen lassen: «Wir haben viele ermutigende Mails erhalten. Sogar aus Österreich, Italien und Deutschland. Alle finden gut, was wir machen.» (mwa)

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  • Spooky 16.04.2017 11:44
    Highlight Leute wie Hamid und Mohammad sollten wir nicht mehr ausreisen lassen. Egal ob sie echte Flüchtlinge sind oder nicht. Man müsste das irgendwie in der Verfassung verankern. Na ja, Träume sind Schäume.
    3 7 Melden
    • pondering 16.04.2017 23:03
      Highlight Ein bisschen Sarkasmus schadet nie, ich würde die beiden heute noch in den nächsten Flieger nach Hause schicken, jung und voller Lebensfreude, solche Leute braucht Afghanistan. Crowdfunding?
      10 2 Melden
    • Spooky 16.04.2017 23:55
      Highlight Ich bin gegen das Business, das mit den Flüchtlingen gemacht wir, nicht gegen die Flüchtlinge.

      Wir Schweizer sollten Leute wie Hamid und Mohammad behalten. Und ihnen verbieten, wieder auszureisen.
      2 3 Melden
    600
  • Nymeria 15.04.2017 16:53
    Highlight Bei aller Empörung bitte nicht vergessen, dass Bürokratie und 'Beamte' nur die vom Volk (resp. seinen Vertretern) gemachten Gesetze umzusetzen haben.
    39 4 Melden
    600
  • Gummibär 15.04.2017 14:16
    Highlight Frau Sterchi kann nicht für das Gesetz verantwortlich gemacht werden, welches hier offensichtlich zwei Integrationswillige getroffen hat, die nicht, wie auf watson des öfteren beanstandet, am Bahnhof herumhängen und die echten Schweizer komisch anschauen wollen.
    Was das Wandern auf Staatskosten anbetrifft berichte ich gerne von meinem letzten beruflichen Aufenthalt in Jalalabad, Afghanistan und der Gastfreundschaft der Afghanen die jederzeit bereit waren eine ihrer kargen Mahlzeiten mit mir zu teilen. Etwas, das mir in der Schweiz noch ganz selten widerfahren ist. Wohl wegen der Armut hier ;-)
    44 17 Melden
    • luchs der alte hat das pw vergessen 15.04.2017 16:06
      Highlight Was auch immer, aber die Gastfreundschaft in der Schweiz ist wirklich miserabel, da stimm ich total zu, kommt auch nie einer vorbei dem ich ein Mahl zubereiten könnte, so schlecht ist unsere Gastfreundschaft.
      11 28 Melden
    600
  • luchs der alte hat das pw vergessen 15.04.2017 13:47
    Highlight Die hätten doch einfach sagen sollen, das sie "Auswandern" wollen. Die Gemeinde hätte ihnen sofort Rucksäcke, Kleider und Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt.

    Danke für die Blitzt, typisch Brittnau.
    32 26 Melden
    • AlteSchachtel 15.04.2017 14:37
      Highlight Geniale Idee! :-)

      Allerdings hätten sie das früher wissen müssen. In naher Zeit werden in der Gegend wahrscheinlich alle jüngeren Wanderer nach dem Ausweis gefragt.
      6 7 Melden
    • luchs der alte hat das pw vergessen 15.04.2017 16:03
      Highlight Genau, aber sie müssen schon leicht "dunkelpigmentiert" sein.

      Wandern wird wieder zum Volkssport.
      7 12 Melden
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  • Gigle 15.04.2017 13:01
    Highlight Sonst einfach im Aargau wandern, besser als nichts und so können sie in der Unterkunft übernachten und gehen nicht aus dem Kanton.
    33 5 Melden
    600
  • Frau Dr. Holla die Waldfee 15.04.2017 12:56
    Highlight Die Schweiz hat Deutschland und England in Sachen Bürokratie bald überholt. Menschlichkeit wird immer unwichtiger.
    28 44 Melden
    600
  • Benot 15.04.2017 12:46
    Highlight «Sie hat mir klar gesagt, dass die Wanderung nicht geht. Und dass es Konsequenzen gibt»

    Im Original tönte das so:

    "Jo nääi. Jo nääääi. Jo, das gaaht nööd! Naaaaiii, näääii, das gaaaht nöööd! Näääi! Ond schösch get das Konsequänze. Näääii, das get Konsequänze! Ja, nääääi, das gaaht nööd."
    36 22 Melden
    600
  • Charlie Brown 15.04.2017 12:45
    Highlight Ich hätte da eine Idee... Watson organisiert eine lückenlose Begleitung durch engagierte, mitwandernde User. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich sicher auch in der Community. Das ganze wir von Reto Fehr begleitet, Tour dür d'Schwiz zum Zweiten. Wer hilft? Würden wir es so schaffen, die Politik zu überzeugen?
    50 26 Melden
    • ChSt 15.04.2017 14:56
      Highlight Ich (Schweizer) wäre definitiv dabei.
      Zumindest eine Etappe.
      16 16 Melden
    600
  • Maria Bitterli 15.04.2017 12:02
    Highlight Bürokraten und Beamte finden immer Mittel und Wege, eine gute Idee zu torpedieren. Hoffentlich lassen sich die beiden nicht unterkriegen.
    79 98 Melden
    • AlteSchachtel 15.04.2017 13:57
      Highlight und wenn sie sich "nicht unterkriegen" lassen, sind es dann wieder aufmüpfige, freche Asylbewerber....

      Ich hoffe, es gibt eine Lösung, eine Beschäftigung, eine Aufgabe oder irgendeinen sinnvollen Zeitvertreib für die Beiden (und andere). Aber wehren gegen den Entscheid sollten sie sich hier in diesem Land mit der aktuellen Stimmung besser nicht.
      26 14 Melden
    • Maria Bitterli 15.04.2017 14:56
      Highlight Möglicherweise setzt sich die Vernunft auch bei den Bürokraten durch? - Erreichbar sind die beiden immer. Sie haben, wie alle anderen Flüchtlinge, ein Handy, müssten sich alle paar Stunden bei der Gemeinde melden, ihren Standort durchgeben. Zugegeben, der Aufwand ist gross, aber nicht zu gross.
      7 16 Melden
    600
  • nissi 15.04.2017 11:54
    Highlight War es die Aargauer Gemeinde oder doch etwa Watson?

    Auch ich fand es eine gute Idee, warum aber so an die grosse Glocke hängen? Klar muss sich nun die Gemeinde an die Richtlinien halten sobald es solch eine Publizität gibt. Ich will watson keine Absicht unterstellen, aber ich glaube hier trägt schon ihr auch einen grossen Teil zum Scheitern dieses Projektes bei.
    65 49 Melden
    600
  • Karl33 15.04.2017 11:26
    Highlight Naja, man stelle sich mal vor, 10'000 Flüchtlinge in der Schweiz wollten alle wandern gehen. Ein paar Regeln brauchts wohl schon.
    90 68 Melden
    • Charlie Brown 15.04.2017 12:37
      Highlight Stimmt. Es sind unsere Wanderwege! Sicher nicht jene der Frömden! Und überhaupt; an den Feuerstellen steht ja auch immer "Schweizer Familie". Nicht afgahnische Asylsuchende!
      44 28 Melden
    • Son of Wat 15.04.2017 12:42
      Highlight Man stelle sich mal vor, 8 Millionen Schweizer und alle wollten wandern gehen. Das muss man sofort verbieten.
      43 17 Melden
    • Benot 15.04.2017 12:50
      Highlight ... " man stelle sich mal vor" ...

      ... 6 Millionen Schweizer wollen auf die Rütliwiese.
      ... 6 Millionen Schweizer wollen alle zusammen durch den Gotthard fahren.
      ... 6 Millionen Schweizer wollen jetzt in den MIgros in Deinem Quartier.

      ... Das ginge doch nicht. Sofort schliessen/verbieten. "Ein paar Regeln brauchts wohl schon."
      35 20 Melden
    • bebby 15.04.2017 12:52
      Highlight ich hoffe, das war ironisch gemeint, 10'000 Menschen, das hat wohl keinen Einfluss auf die 100Ten, die jeden Tag unterwegs sind.
      Traurig ist einfach, dass Flüchtlinge bei uns zum Nichtstun verdammt sind (Arbeitsverbot), und es immer noch viel besser ist zu wandern als Drogen verticken (das geht auch im Wohnkanton).
      23 18 Melden
    • Alnothur 15.04.2017 14:49
      Highlight Sie dürfen nach 90 Tagen arbeiten.
      11 8 Melden
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  • Menel 15.04.2017 11:19
    Highlight Super! Sperrt sie ein, bis sie sich so langweilen, dass sie sich nur noch betrinken und Scheiss machen. Der Mensch braucht Beschäftigung, eine Perspektive/Ziel, irgendwas, sonst dreht er durch.
    135 51 Melden
    • Gleis3Kasten9 15.04.2017 14:22
      Highlight Wär eigentlich ne nette Idee gewesen, aber ich kann die Frau Sterchi verstehen, wenn den beiden was passiert wird es ihr angehängt. Wäre wirklich ne kreative Idee gewesen, vielleicht bringt es etwas wenn ihnen Reto Fehr zur Seite stellt und er mit ihnen zusammen eine neue Rundreise durch die Schweiz in Angriff nimmt? :P
      10 3 Melden
    • Menel 15.04.2017 19:11
      Highlight Frau Sterchi ist nur die Überbringerin. Sie kritisiere ich nicht, sondern das System, das verursacht, dass Menschen zum Nichtstun dürfen verurteilt.
      10 5 Melden
    600
  • Fourtwenty 15.04.2017 11:17
    Highlight Wenn sich diese zwei Herren zuvor mit der Gesetzgebung im Asylbereich auseinandergsetzt hätten, hätten Sie im Voraus gewusst, dass diese Wanderung nicht durchgeführt werden kann. Gönnen würde ich es ihnen natürlich schon, dass sie den Ausbruch aus dem ständigen Abwarten wagen könnten. Allerdings wurden die Verschärfungen im Asylbereich von der Stimmbevölkerung angenommen, und dies meiner Meinung nach auch nicht Grundlos.
    62 57 Melden
    600
  • JasCar 15.04.2017 11:06
    Highlight Heieiei, kein Ort in der Schweiz ist mehr als eine halbe Tagesreise per ÖV vom AG entfernt. Prepaid Handy in die Hand drücken, und die Beiden ziehen lassen...
    Das mit der Versicherung versteh ich leider nicht ganz: ist die auf einen bestimmten Radius beschränkt? Oder dürfen Asylsuchende allgemein nichts gefährliches unternehmen? Also auch keine Fenster putzen oder Treppen steigen?
    Wie blöd sind eigentlich unsere Gesetze, dass noch nicht mal eine einfache Wanderung möglich ist?
    Lieber motzen, dass sie auf Bänken im Dorf rumlungern...
    Traurig.
    110 38 Melden
    • pondering 15.04.2017 17:03
      Highlight Doof dein Kommentar, sie sind nicht anerkannt als Flüchtlinge, sondern sind Asylsuchende. Es könnte gut sein dass sie als radikal moslemische Terroristen mit einem politischen Ziel hierher geschickt wurden.
      Und wenn man ihre Vergangenheit unter die Lupe nehmen könnte, dann wär's du vielleicht nicht so grosszügig.
      14 15 Melden
    600
  • Chrigi-B 15.04.2017 11:01
    Highlight Also ich würde auch gerne auf Kosten der Allgemeinheit durch die Schweiz wandern. Endlich mal ein vernünftiger Entscheid im Asylsumpf.
    49 146 Melden
    • Charlie Brown 15.04.2017 12:39
      Highlight Dein Kommentar ist in so mancher Hinsicht falsch. Aber ich fange gar nicht erst an, warum.
      38 16 Melden
    • Benot 15.04.2017 12:42
      Highlight Du darfst. Zieh los!

      ... oder war Dein Kommentar doch nur blödes geschnorre?
      27 15 Melden
    • Gigle 15.04.2017 13:04
      Highlight Sorry aber irgendwie muss Mensch sich beschäftigen, arbeiten dürfen sie ja au nicht und weil sie nicht arbeiten dürfen müssen sie finanziell unterstützt werden.
      18 12 Melden
    • zettie94 15.04.2017 13:15
      Highlight Wandern kostet ja auch so viel...
      28 8 Melden
    • Makatitom 15.04.2017 13:19
      Highlight Wenn du dieser Chrigi-B bist, bist du schon auf Kosten der Allgemeinheit mit einer Parlamentariergruppe nach Südafrika gereist, um das Apartheid-Regime zu unterstützen. Oder, auch auf Kosten der Allgemeinheit, nach China, um vordergründig Schweizer Wirtschaftsinteressen zu verteten und hintergündig, um Fabriken zu kaufen.
      20 11 Melden
    • who cares? 15.04.2017 13:20
      Highlight Jetzt sitzen sie auf Kosten der Allgemeinheit in ihrer Unterkunft und langweilen sich. Und kommen vielleicht auf blöde Ideen. Aber dann passen sie dafür wieder in deine Weltbild des bösen Asylanten.
      23 12 Melden
    • Walter Sahli 15.04.2017 13:27
      Highlight Der Mann, der Ihnen jedes Mal ein Wanderticket verkauft, wenn Sie rausgehen, verarscht sie im Fall!
      Wandern ist gratis, Sie müssen dem kein Geld geben.
      33 7 Melden
    • Christian Gerber 15.04.2017 13:52
      Highlight Vermutlich wären Sie so zum Spass auch gerne mal Flüchtling...
      22 11 Melden
    • Switch_On 15.04.2017 13:52
      Highlight Jaja, das wieder so eine verdrehte Ansicht!
      Wie sieht denn ihre Variante aus? Alle einsperren? Oder am besten noch "Arbeit macht frei" über den Eingang schreiben?
      Tut mir Leid, aber für solche Kommentare hab ich kein Verständnis! Es erweckt den Eindruck als wollten sie gar keine Lösung für Flüchtlinge finden!
      22 9 Melden
    • Chrigi-B 15.04.2017 15:16
      Highlight Meine Variante? Lager für alle Flüchtlinge - innert 14 Tagen negativ oder positiver Entscheid. Bei Negativ direkte Ausschaffung oder vorläufige Internierung bis Ausschaffung möglich ist. Bei Positiv in ein Integrationsprogramm inklusive intensive Deutschkurse mit dem Ziel eine Lehrstelle zu zuweisen innert 12 Monaten. 1000ende Lehrstellen werden jedes Jahr nicht besetzt! Übrigens sind solche Ideen Wasser auf die SVP Mühlen. Da heisst es dann am Stammtisch: "Linki Asylantestreichler schikked d Usländer ufe Wanderig durd Schwiiz während mir Bügled und das zahled.
      9 23 Melden
    • pondering 15.04.2017 17:12
      Highlight Chrisi B , Sie sagen aus, was viele nicht trauen zu sagen, weil blau äugige kriegerische linksanarchisten-globalisten die sie hier tummeln, denken sie haben das Land fest in ihrem Griff.
      Ja ich bin der Meinung, Leute sollen am besten in ihrer Heimat Leben. Ausnahmen dürfen sein aber eher als Ausnahme : max 10 Personen im Jahr auf zeitlich begrenzten Basis ca 1 Jahr.
      nicht 10000 pro Monat auf unbegrenzt.
      Keine Sozialhilfe für anerkannte, jeder job zumutbar, wenn kein wille--> zurück in die Heimat.
      Asyl ist um Leben zu retten nicht Ferien auf lebenlang.
      5 19 Melden
    • Charlie Brown 15.04.2017 17:26
      Highlight @pondering: Es sind nicht 10'000 pro Monat die aufgenommen werden. So ein Riesenquatsch.

      2016 gab es total 27'207 Asylanträge. Längst nicht alle wurden / werden angenommen.

      Deine falschen Zahlen sind billige Polemink unddumme Hetze, sonst nichts.
      15 6 Melden
    • Switch_On 15.04.2017 20:09
      Highlight @Chrigi-B: Der mit dem Lager ist aus meiner Sicht sehr schlecht.
      Wo ich Ihnen vollkommen recht gebe: Schnellere Verfahren und Deutsch Kurse!
      Aber anscheinend fehlt es unserer Politik an Geld oder Willen dies zu ändern. Solang SVP und FDP das Parlament dominieren wird dies nicht geschehen.

      @Charlie Brown: Du hast völlig recht, doch ich glaube es ist sinnlos pondering darauf aufmerksam zu machen. Er weiss das. Schon mit der Aussage: "Jeder sollte in seiner Heimat bleiben" erübrigt sich die Disskussion, d.h. dass er schlicht keine Bürger aus einem anderen Land aufnehmen will.
      7 3 Melden
    • pondering 16.04.2017 11:54
      Highlight Ja ich bin der Meinung dass Heimat ist nicht dort wo man seinen Hut hinlegt , sondern dort wo man aufgewachsen ist und wo man sich kulturell zuordnet.
      Es gibt natürkich Situationen, familiäre Umstände. Aber dass was die Multi Kulti Anhänger predigen, ist überhaupt nicht wahr, und als Mensch leider man darunter, denn als Minderheit lebt man von klein auf in einer parallel Welt, und es geht über generation, und keiner gewinnt oder hat etwas davon.
      D.h Migration ist kein natürlicher Trend der Zivilisation und keine Lösung für Probleme der Welt, also bitte hört auf das Gegenteil zu behaupten.
      1 4 Melden
    • gonetilnovember 16.04.2017 12:50
      Highlight das mag schon stimmen mit den Kursen und Integration. Aber

      a.) das ist verbunden mit Mehrkosten
      b.) und die Beste Integration erfolgt über die Arbeitsstelle und aktive Teilnahme am Quartierleben.
      0 1 Melden
    • Charlie Brown 16.04.2017 16:38
      Highlight @pondering: Zeig mir eine Phase der Weltgeschichte, welche frei von Migration war.
      1 1 Melden
    600
  • Süffu 15.04.2017 10:47
    Highlight Es herschen leider/zum Glück für alle die gleichen Regeln.

    Schade - fand es eine schöne Idee!
    43 14 Melden
    600
  • Hierundjetzt 15.04.2017 10:38
    Highlight Die Schweiz erklärt in einem Satz. Versicherung nur bis zur Kantonsgrenze 🙄.

    Und wenn ich im Kanton Freiburg in einer Exklave wohne und durch fremdes Staatsgebiet (Waadt) zum Doktor reisen muss? Bin ich dann voll schutzlos? Ebe. So oder so: 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️

    Kollegen hätten die Briefe in Empfang nehmen können und dann anrufen.

    Klar in der Unterkunft übernachte. Voll schlimm wenn sie nicht da sind.

    Kopf / Tisch
    47 32 Melden
    • Gummibär 15.04.2017 16:21
      Highlight Gottseidank sind sie nicht im Kanton Basel-Stadt untergebracht. Dessen Kanzonsgrenze von 43 km reicht nicht einmal für einen Marathonlauf.
      Der Kanton Aargau kommt immerhin auf 329 km Grenzlänge. Das ergibt schon eine ganz anständige Wanderung.
      4 1 Melden
    600
  • Töfflifahrer 15.04.2017 10:15
    Highlight Es gäbe Mittel und Wege denen das offiziell zu ermöglichen. Wenn man wollte!
    Der Amtsschimmel wiehert mal wieder extrem und dazu noch so falsch.
    Ist dies nich ein tolles Beispiel wie man den Asylsuchenden jegliche Motivation und Selbstinitiative nimmt und die zum Nichtstun verdonnert. Nur dass man dann sagen kann was für faule Typen die doch sind.
    250 64 Melden
    • Hoppla! 15.04.2017 11:07
      Highlight Da gebe ich dir recht. Konsequenterweise müsste dies dann aber für alle gelten. Ob das dann gut geht wenn sich jeder völlig unabhängig in der Schweiz bewegen kann?

      Die Realität setzt auch guten Ideen manchmal Grenzen.
      42 14 Melden
    • roterriese 15.04.2017 11:14
      Highlight Ich möcht auch auf Staatskosten wandern gehen, kann ich aber nicht, da ich arbeiten muss.
      32 101 Melden
    • Nunja 15.04.2017 12:37
      Highlight @braunerriese
      Sie dürfen nicht arbeiten, zumindest nicht Geld annehmen.
      15 6 Melden
    • Jasjmin 15.04.2017 12:38
      Highlight Roterriese:
      Ich glaube die beiden Herren würden deine Arbeit herzlichst gerne übernehmen. Dürfen sie dank unseren Gesetzgebungen aber ebenfalls nicht.
      23 7 Melden
    • Friction 15.04.2017 12:41
      Highlight @roterriese: ich plädiere für ein anderes Modalverb bezüglich ihre Arbeit. Vorschlag: "dürfen".
      20 5 Melden
    • dividus 15.04.2017 12:42
      Highlight Sie dürfen, arbeiten gehen roterriese. Wenn sie nicht wollen, können Sie kündigen. Danach haben sie das Vergnügen durch unseren sozialdienstlichen Jungle zu wandern und nebenbei, wenn sie auf die "Bürokratie" warten, haben Sie bestimmt auch viel Zeit in der Schweiz wandern zu gehen.
      Oder Sie besinnen und freuen sich einer tollen Arbeit nach zugehen, die ihnen hoffentlich Spass macht. Dann gibt es noch Wochenende, Feiertage und Ferien. Motivierte und Lebensfrohe Menschen, nutzen diese für ihre Wanderungen oder sonsitge Hobbys. Danach freuen sie sich wieder im Alltag gebraucht zu werden.
      25 3 Melden
    • bebby 15.04.2017 13:05
      Highlight roterriese: aber auf Firmenkosten Kommentare schreiben ist etwas ganz anderes, gell ?
      25 6 Melden
    • sentir 15.04.2017 13:06
      Highlight @roterriese
      Du darfst hier arbeiten, hast alle Freiheiten dieser Welt und bist neidisch auf Asylbewerber?
      Man muss dein Leben scheisse sein...
      33 6 Melden
    • Ollowain 15.04.2017 13:07
      Highlight roterriese du bist aber ganz ein armer Mensch... Mein Beileid für dein tragisches Leben...
      26 7 Melden
    • Makatitom 15.04.2017 13:34
      Highlight Meld dich bei der Infanterie, du Jammeri!
      21 4 Melden
    • Walter Sahli 15.04.2017 13:37
      Highlight Nein, roterriese, Sie müssen nicht arbeiten! Sie können sich dumm stellen und auf der faulen Haut rumliegen bis sie überall ausgesteuert sind und nur noch Sozialhilfe kriegen. Dann können sie auch den lieben langen Tag wandern...allerdings ohne ständig zu jammern, was Sie für ein armer Siech sind!
      22 4 Melden
    • Dragonfly 15.04.2017 13:38
      Highlight @roterriese
      Die beiden würden wahrscheinlich auch lieber arbeiten!!!!
      22 5 Melden
    • Thomas Rüegg 15.04.2017 14:03
      Highlight Wenn es Ihnen erlaubt wäre... Wetten die würden gerne arbeiten!
      19 5 Melden
    • roterriese 15.04.2017 14:17
      Highlight @Jasjmin, nur leider werden sie wohl nicht die nötige Qualifikation dazu haben - Matura, Universität. Aber ja es sind ja alles hochgebildete Fachkräfte.
      5 20 Melden
    • roterriese 15.04.2017 14:24
      Highlight @Makatitom im Gegensatz zu dein meisten Usern hier habe ich meine Militärdienstpflicht bereits erfüllt und ja z. T. auch bei der Infanterie.
      3 13 Melden
    • roterriese 15.04.2017 14:24
      Highlight @bebby es ist übrigens Samstag.
      3 8 Melden
    • Saraina 15.04.2017 15:14
      Highlight Makatitom
      15.04.2017 13:34
      Meld dich bei der Infanterie, du Jammeri!

      Made my day!😂
      10 4 Melden
    • Gummibär 15.04.2017 15:58
      Highlight Aha, also doch Wandern auf Staatskosten ! Bei der Infanterie. Eventuell sogar Skifahren und Bergsteigen.
      12 2 Melden
    • Jasjmin 15.04.2017 21:53
      Highlight @roterriese
      Mich wunderts, was Sie so verbittert werden lässt, dass Sie Asylbewerber beneiden.
      Ich bezweifle auch, dass die beiden Herren eine Ausbildung geniessen durften, welche hier eine Gültigkeit haben, um einen Job, der mehr als eine Hilfskraft einbringt. Jedoch sehe ich hier einen grossen Willen, sich zu integrieren, welcher auch er- und anerkannt werden soll. Ich bin dankbar in der Schweiz geboren worden zu sein. Diese reicht aber auch so weit, dass ich bereit bin von meinem Wohlstand abzugeben, um anderen etwas mehr Menschlichkeit zu ermöglichen.
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  • chrisdea 15.04.2017 10:15
    Highlight Ist doof, bin sicher Frau Sterchi hatte keine Freude beim Übermitteln der Nachricht, aber ist halt so. Ergo: die Gemeinde hat gar nichts gestoppt, die Gestzgebung unseres Landes ermöglicht Asylsuchenden mit Status N ganz einfach nicht sich frei im Land zu bewegen.
    Ob das gut oder schlecht ist kann ich peesönlich nicht beurteilen.
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    • AlteSchachtel 15.04.2017 10:30
      Highlight Vielleicht könnte man ja auch mal prüfen, ob so eine Aktion in Begleitung von Sozialarbeitern möglich wäre..........wenn man denn wollte.

      Vielleicht würden dann noch ein paar mehr mitmachen.

      Die Nicht-Erreichbarkeit wäre so definitiv kein Argument - heutzutage schon gar nicht.
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    • chrisdea 15.04.2017 10:48
      Highlight Die Frau kann nichts dafür! Es liegt nicht in ihrer Macht zu prüfen wie ein Gesetz umgangen werden kann. Falls das Schweizer Stimmvolch einer Lockerung der Asylgesetze zustimmen würde, könnte sie etwas machen. Aber wir wissen ja wie so etwas rauskommt...
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    • SJ_California 15.04.2017 11:07
      Highlight Frau Sterchi könnte mitwandern - oder den beiden ein Mobiltelefon mitgeben!
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    • whatthepuck 15.04.2017 11:58
      Highlight sehe ich auch so, chrisdea. Es gibt gute Gründe, warum so etwas nicht möglich ist.

      Man sollte das Gesetz nicht nach Sympathie für den Betroffenen anwenden. Es würde mich aber nicht verwundern, wenn man nächste Woche liest, dass irgendein Sonderweg gefunden wurde, damit die Zwei das dennoch machen können.

      Und: Zum Glück war die Unheilsbringerin eine SP-Frau. Den Shitstorm in den Kommentaren hier bei einem SVP-Mann hätte ich mir nicht antun wollen.
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    • Lami23 15.04.2017 12:03
      Highlight Naja es ist einfach so, dass die Begleiung eines Sozialarbeiters jemand bezahlen muss...
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    • KING FELIX 15.04.2017 12:08
      Highlight Ja klar ein sozialarbeiter, 7000fr grundgehalt plus spesen. Und nachher gibts skandal im blick.
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    • Friction 15.04.2017 12:45
      Highlight Es gibt viele professionelle der Sozialen Arbeit, die dafür Ferien geben. Also keine Angst betreffend Finanzen. Ob das jedoch wirklich zielführend wäre?!
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  • henkos 15.04.2017 10:04
    Highlight Hier ist er wieder, der sprichwörtliche Schweizer Stock im Arsch.
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    • whatthepuck 15.04.2017 11:58
      Highlight Ein Wanderstock ist es jedenfalls nicht.
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  • acove 15.04.2017 09:58
    Highlight Wenn man nicht will, findet man immer einen Weg um gute Ideen zu verhindern. Die Gde. Präsidentin findet die Idee zwar toll, aber aus...bla bla bla.. Gründen könne Sie dass OK dazu nicht geben. Wie stur muss diese Frau denn sein. Sie könnte ja mit den Initianten, dem Kanton und dem Bund einen gangbaren Weg suchen, aber nein, sie will einfach nicht und damit basta. Eich echtes Armutszeugnis für diese Frau.
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    • Hashtag 15.04.2017 10:22
      Highlight Warum spielst du auf die Frau? Die setzt nur die Gesetzgebung um, was ihre Pflicht ist als Gemeinderätin um.

      Die Frage ist ob unsere Gesetzgebung dazu geeignet ist Menschen zu integrieren und zu motivieren hier etwas zu leisten.
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    • Brummbaer76 15.04.2017 10:25
      Highlight Nein ein Armutszeugnis für das Volk. Wir haben sämtlichen Gesetzen (vorallem den Verschärfungen) zugestimmt. Jetzt also nicht jammern wenn sie Umgesetzt werden.
      Problem zwei ist bzw. wäre die fehlende Versicherung. Fehlt die würden die Kosten auf die zwei Asylbewerber zukommen oder die Gemeinde. Wer die Idee Toll findet kann ja für die beiden eine Versicherung abschliessen und für die Behörden den Briefträger spielen und versichern das sie die Post kriegen.
      Zuviel Aufwand? Aber die Behörden sollen dann!
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    • Menel 15.04.2017 11:20
      Highlight Dem Übermittler die Schuld geben ist nicht sehr weitsichtig.
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    • pamayer 15.04.2017 11:53
      Highlight @brummbaer
      Genau so isses.
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    • KING FELIX 15.04.2017 12:12
      Highlight Dont kill the messenger.
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