Schweiz

Andreas Glarner: Vom Chindlifrässer zur Mutter Teresa?

Der SVP-Nationalrat Andreas Glarner verdankt seinen politischen Aufstieg seiner Rolle als harter Hund und besuchte jetzt Flüchtlingscamps. Ein Porträt des umstrittenen Aargauers.

08.09.16, 12:00 08.09.16, 12:16

Max Dohner / Nordwestschweiz

Andreas Glarners Lächeln wurde immer wieder interpretiert: Schalk, Arroganz, Grinsen? Bild: KEYSTONE

Das Säli ist reserviert, Vorhänge dämpfen das Licht, Prosecco perlt im Glas. Da macht der Gastgeber zwei Leute zu Tischnachbarn, die sich nie zuvor begegnet sind: Nationalrat Andreas Glarner und diesen Zeitungsfritzen, Autor der «Nordwestschweiz». Ausgerechnet Glarner, der «Asyl-Amok aus dem Aargau» («Blick»), der für Propaganda Flüchtlingsbabys knutscht (wieder im «Blick»).

Drum gleich in medias res – schliesslich trifft sich die Runde erklärtermassen unter dem Attribut liberal: «Herr Glarner, eben hätten Sie – oh pardon, zum Wohl! Eben beschrieb man Sie als eine Art Ersatzfigur für den Chindlifrässer-Brunnen in Bern. Und jetzt pilgern Sie, über Nacht, auf dem leuchtenden Pfad zu Mutter Teresa?»

Rätselhaftes Lächeln

Glarner lächelt – «wieder dieses seltsame Lächeln», schrieb mal der «Tages-Anzeiger». Es ist ein Lächeln mit geschlossenen Lippen, immer etwas spitz, wohl nur deshalb, weil Glarners ganze Physiognomie verzogen scheint, mit Bündelungsspitze Nase.

Die «Weltwoche» las «Schalk» darin, andere «Arroganz». Oder auch «Grinsen», eisern geklammert durch die Mundwinkel: die kaum verhohlene Lausbuben-Freude daran, dass ein weiteres, sorgfältig platziertes Chäpsli gezündet hatte, mitten im Totschweigen des Polit-Bannwalds.

Okay, hier wird schamlos vom Äusseren aufs Innere geschlossen: Hobby-Lavaters aber muss Glarner gewähren lassen, seit er dasselbe versucht hatte bei zwei aufsässigen Kritikerinnen. «War keine Sternstunde gewesen», sagt er heute, «da werde ich künftig ein Stüfeli mehr überlegen.» Länger als jene 24 Stunden, die er ohnehin veranschlage, bis er jeweils reagiere.

Die Welt oberwil-lieli-sieren

Sei es die Rolle des Wachhunds, sei es der gute Onkel im Flüchtlingscamp. Oder «Vater-ist-der-Beste», wie neulich in der «Schweizer Illustrierten»: Was ist Glarner wirklich? Kaum ein Nationalrat war dieses Halbjahr häufiger in den Schlagzeilen. Trotzdem zieht Glarner wiederholt auch nur die rasch verdichtete, rasch verdünnte Spur eines Kugelblitzes oder Spuks. So viel kantige Zeichnung, so wenig Umriss – inwieweit wäre er selber daran schuld?

Fraglos verdankt Glarner den Blitzaufstieg ins SVP-Politbüro weitgehend seiner «Präsenz»; der Hoffnung oder dem Wahn, ein Weltproblem liesse sich oberwil-lieli-sieren. Im Politbüro, sagt Glarner, hätte er gern das Dossier Finanzen/Finanzkontrolle übernommen; zugeschoben wurde ihm das Dossier Asyl. Mit dem Rat, fortan feiner zu dosieren. Von Glarners «Stacheldraht an der Schweizer Südgrenze» distanzierte sich Parteichef Rösti. Möglicherweise missfiel auch Onkel Andreas im griechischen Flüchtlingscamp. «Die ständige Glarner-Show nervt», schrieb die «BaZ» nach den Babyfotos. Der «Clown», mittlerweile «süchtig nach Aufmerksamkeit», gefährde den «dringend notwendigen Kurswechsel im Asylwesen».

Der Narr im Umzug

In Zeiten, da die Politik beliebig den PR-Regler dimmt zwischen Weichzeichner und Flutlicht, ist es schwierig zu ergründen, wer am Ende welche Show inszeniert. Im Fall von Glarners Flüchtlingsbesuch verhält es sich so: Lange wusste er nichts von einer Begleitung durch den «Blick»; die wurde von dritter Seite eingefädelt, das bestätigt der mitgereiste Fotograf.

Kinder mögen Glarners Herz gerührt haben – so was kann man glauben oder nicht, auf Wahrhaftigkeit prüfen freilich nie. Man kann lediglich andere Kinderfotos daneben setzen: Jene, die Glarner nutzte, um bei Erneuerungswahlen den damals amtierenden Regierungsrat Rainer Huber aus dem Amt zu drängen.

Nach den Flüchtlings-Babys war er plötzlich der Narr im Umzug. Glarner sagt, er sei erschrocken: In welcher Absicht wurde hier der Zweihänder ausgepackt? Moment, Herr Glarner: Argwöhnen Sie, mit Ihnen werde gespielt wie mit einer Figur auf dem Schachbrett der Partei? Seine Rolle wäre der Rundum-Schnapper, frisch besetzt nach Mörgelis Abwahl? «Ich bin für viel zu gebrauchen», sagt Glarner entwaffnend direkt: «Selbstverständlich ist Politik ein Schachbrett. Ich bin gern bereit, richtig eingesetzt zu werden vom Feldherrn.»

Amstutz: «Hör auf mit dem Twitter-Seich»

Ein Parteisoldat? «Das ist man sowieso. Ich fühle mich extrem wohl in der Partei.» Fraktionschef Amstutz führe mit eiserner Hand, das sei nur klug und gut. «Hör auf mit dem Twitter-Seich», sagte Amstutz neulich zu ihm, wie nebenher. Der Novize verstand den Wink sofort. Denn «die Partei ist hierarchisch korrekt durchstrukturiert».

Bereitet Politik Lust? Nährt vielleicht einen machiavellistischen Narzissmus im helvetischen Parlaments-Format? «Dieses seltsame Lächeln …», das dem «Tages-Anzeiger» bei Glarner aufgefallen war, zeichnet gewiss einen Roger Köppel aus. Gescholten, beschimpft wie Glarner, zeigt Köppel die gleiche unverwüstliche Befriedigung, ständig Blitz, Donner und Shit auf sich zu ziehen – oder dann die Bewunderung von Couch-Potatoes für einen «Arena»-Winkelried wie ihn. «Es gibt glühende Fans», sagt Glarner, «die Selfies machen mit mir. Es gibt Neuzuzüger, die sagen, sie kämen nach Oberwil-Lieli wegen unserer Haltung zur Asylfrage.»

Ironmen am und im Shitstorm

Aber dann legen diese Ironmen des Shitstorms regelmässig auch selber Hand an, um entlang von Social-Media-Kanälen Schieber zu öffnen, worauf sich schmutzige Brühe von neuem über alle Spielwiesen der Öffentlichkeit ergiesst. Es scheint ein Spass unter Lausbengeln wie Bach-Stauen. SVP-Granden blühen auf dabei, statt zu zermürben. Macht es wirklich Spass, naiven Leuten ständig Fallen zu stellen?

«Bei Plakaten hat es hervorragend funktioniert», lächelt Glarner wieder, ohne mit der Wimper zu zucken: «Bei ‹Maria statt Scharia›. Oder ‹Kopf hoch statt Kopf ab› – und dieses Plakat hing noch nicht einmal aus!» Die genannten Sujets habe alle er erfunden, sagt er, Sohn eines Werbe- und Inserate-Fachmanns: «Es käme mir nicht in den Sinn, dergleichen vorher der SVP Schweiz zu zeigen. Die groben Geschichten allerdings erörtern wir in der SVP Aargau

Kehrtwende bei Andreas Glarner

SVP-Asylchef Andreas Glarner ist bekannt für seine harte Linie in der Migrationsfrage. Doch jetzt will er in seiner Gemeinde Flüchtlinge aufnehmen. Video: © TeleM1

Hat Glarner je Herablassung verspürt wegen seiner nichtakademischen Bildung? «Nicht in der Partei, im Gegenteil.» Und in der eingehockten Gesellschaft? Ist er stubenrein genug für Kreise, die sich für fein halten – Bourgeoisie-Royals, altes Geld? Oder gleicht er da dem Hund, der sich ausschüttelt im gebohnerten Palais der Politik?

Traumjob UNO-Generalsekretär

«Ich stelle fest», antwortet Glarner, «wirtschaftlich bin ich erfolgreich. Wäre mithin wählbar für gewisse Verwaltungsräte. Aber da nimmt man lieber Leute aus dem Mainstream. Firmen müssen aufs Image achten, verständlicherweise. Ich halte mich ans afrikanische Sprichwort: ‹Ein Hund mit Knochen im Mund beisst nicht mehr.›»

Auch da kann man klüger werden durch Erfahrung: Glarner besuchte ein zweites Flüchtlingscamp, diesmal in der Türkei, nicht in Griechenland. Jetzt «inkognito», ohne Journalisten. Letzte Woche hatte Glarners Gemeinde beschlossen, «in kleinem Rahmen» künftig Hilfe vor Ort zu leisten. Abhängig davon haben offenbar auch Private Spenden in Aussicht gestellt. Eine syrische (und christliche) Flüchtlings-Familie will Oberwil-Lieli aufnehmen. Und Glarner wird weiter lächeln und sirachen, ganz der Alte. 

Mit welchem Traum oder Ziel?

«UNO-Generalsekretär.» (aargauerzeitung.ch)

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31Alle Kommentare anzeigen
31
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  • Vosi 08.09.2016 17:08
    Highlight Regionalzeitung Bezirk Brugg
    10 4 Melden
    • Pasionaria 08.09.2016 18:43
      Highlight Einfach nur zum Bogenhusten!! Shame on him!
      14 5 Melden
  • Pasionaria 08.09.2016 15:10
    Highlight Einmal mehr eine misslungene Ueberschrift über einem witzigen Beitrag.
    Wenn Glarner mit Mutter Teresa verglichen wird, dann müsste der Gegenvergleich eher > Pestalozzi sein! Was anderen Blogger glücklicherweise ebenso aufgestossen ist.
    MT steht für Heuchelei, falsche Frömmigkeit, Herzlosigkeit, Verlogenheit, Vorspiegelung falscher Tatsachen, Sadismus u.v.m. - wie weit wohl von der SVP und Glarner entfernt?
    17 7 Melden
    • exeswiss 09.09.2016 05:36
      Highlight ausser falsche Frömmigkeit passt alles zu glarner und der SVP.
      1 3 Melden
  • 11lautin 08.09.2016 15:04
    Highlight Wenn der Artikel auf Papier wäre könnte man ihn noch zu was gebrauchen , zum den Allerwertesten abwischen !
    8 34 Melden
    • Pasionaria 08.09.2016 16:29
      Highlight Ihr Kommentar hingegen wäre sogar für WC-Papier schade, nur löchrig......
      27 1 Melden
  • Don Alejandro 08.09.2016 14:23
    Highlight Das nächste Mal bitte keine Homestory von Herrn A.G. 😎
    9 6 Melden
  • Sillum 08.09.2016 13:32
    Highlight Ich staune immer wieder. Für die Linkspopulisten ist die SVP und deren Protagonisten ein unerschöpfliches Thema. Selbst absolute "Null-Artikel" wieder dieser hier ist nicht zu schade um hämische, hanebüchene und verquere Behauptungen und Halbwahrheiten über Andersdenkende zu verbreiten. ich würde zu gerne hier einmal einen Bericht in dieser Art und Form von Levrat, Roth, Funiciello und Konsortien lesen.
    27 59 Melden
    • Sapere Aude 08.09.2016 14:56
      Highlight Dafür gibt es die Weltwoche um solche Berichte zu lesen. Ich staune auch wie billig die Rechtspopulisten Begriffe kopieren. Jetzt ist jeder, der nicht auf der Parteilinie ist ein angeblicher Linkspopulist.
      39 14 Melden
    • Hinkypunk 08.09.2016 15:28
      Highlight Man muss nur das Titelbild der aktuellen Weltwoche anschauen. Politiker verschiedener Parteien links der SVP (also eigentlich fast alle) mit dem Titel "Saboteure - Diese Politiker sägen an der Demokratie"
      22 5 Melden
    • rodolofo 08.09.2016 18:26
      Highlight Da das "Schwiizer Wücheli" in Wirklichkeit keine Zeitung ist, sondern ein Propagandablatt der SVP, können wir die Artikel verkehrt lesen!
      Immer das Gegenteil von dem, was in der Weltwoche geschrieben, behauptet, oder suggeriert wird, ist wahr!
      Also: Anstatt dass die Frauen weniger intelligent sind, als Männer, sind die Frauen in Wirklichkeit intelligenter, weil Emotional Intelligent!
      Und diejenigen, welche tatsächlich an der Demokratie sägen, sind die Manne (aktiv) und Froue (passiv), die gegen Minderheiten und Randgruppen hetzen und die Gesellschaft militarisieren und gleichschalten wollen!
      7 8 Melden
    • wasylon 08.09.2016 19:59
      Highlight @rodolofo, Hinkypunk, Sapere Aude habt ihr die Weltwoche abonniert? So wie schreibt seit ihr ja wöchentliche Leser der Zeitung.
      4 1 Melden
    • rodolofo 08.09.2016 21:49
      Highlight @ wasylon
      Natürlich nicht! Die paar Müsterchen, die ich bisher mitbekommen habe, reichen mir vollauf.
      Weiteres Müsterchen gefällig?
      Also, hier ist es:
      Die Wahl von Sepp Blatter zum "Schweizer des Jahres".
      (Einige Wochen später ist die Eiterbeule der Blatter'schen Korruption geplatzt...)
      5 5 Melden
    • wasylon 08.09.2016 22:15
      Highlight @rodolfo Mit der Ernennung zur Person des Jahres werden diejenigen ausgewählt, die nach Ansicht der Redaktion im jeweiligen Jahr massgeblich verändert oder bewegt haben – zum „Guten“ oder zum „Schlechten“.
      Beschränken sich deine Müsterchen auf das Ansehen der Titelseite?
      3 3 Melden
    • karl_e 09.09.2016 00:35
      Highlight Wasylon, wie war das damals mit der UBS, der besten aller Banken und ihrem Herrn Ospel,die noch in der gleichen Woche vom Staat gerettet werden mussten? 😄
      2 1 Melden
    • wasylon 09.09.2016 06:47
      Highlight Karl_e im nachhinein stellte sich der Titel dennoch richtig heraus. Die Rettung der UBS kostete nicht einen Steuerfranken und die Schweiz kam relativ gut durch die Bankenkrise.
      2 3 Melden
    • karl_e 09.09.2016 10:52
      Highlight Wasylon, eine Bank, die vom Staat gerettet werden muss, mit einem Ospel, der die Swissair Hops gehen liess, ist die beste der Schweiz? Arme Schweiz!
      1 1 Melden
    • wasylon 09.09.2016 12:39
      Highlight Du sag mir eine Zeitung die nie mit ihren Aussagen daneben lag oder sich ein Artikel als falsch herausstellt? Richtig die gibt's nicht. Nur so wegen SVP Propagandablatt, so schreibt der ehemalige Parteipräsident der SP Peter Bodenmann seine wöchendliche Kolumne.
      3 1 Melden
    • rodolofo 09.09.2016 13:01
      Highlight Natürlich kann jede Zeitung mal eine Falschmeldung bringen.
      Aber was bei der Weltwoche eben speziell ist, ist ihre enge Verbindung mit der Parteipolitik der SVP!
      Eine solche Verbindung solltenE JournalistInnen, die etwas von sich halten, niemals eingehen!
      Parteien wollen die Menschen mehr erziehen, als informieren! Darum lassen sie bei ihren Berichten all das weg, was die Leserschaft vom Partei-Weg zum Heil abbringen könnte und betonen immer das, was diesen Weg als einzig Richtigen bestätigt.
      Köppel hat sich für die Parteipolitik entschieden.
      Darum ist seine Weltwoche ein Propagandainstrument.
      3 3 Melden
    • wasylon 09.09.2016 21:13
      Highlight Gilt das auch für die NZZ? Die steht ja der FDP sehr nahe. Übrigens historisch gesehen waren Zeitungen immer sehr Parteinahe. Zum Beispiel Luzern hatte das liberale Luzerner Tagblatt und das katholische konservative Vaterland. Natürlich war damals die Zeitungsvielfallt viel grösser als heute.
      2 1 Melden
    • rodolofo 10.09.2016 08:26
      Highlight Ja, natürlich haben die Politischen Parteien schon immer versucht, die Medien zu beeinflussen, zu kontrollieren und zu beherrschen.
      Denn die Politik ist symbiotisch auf die Medien angewiesen, wie umgekehrt die Medien auf spektakulär inszenierte Politik angewiesen sind.
      Wenn aber ein Medium allzu offensichtlich zum Propaganda-Instrument einer Partei verkommt, verliert es seine Glaubwürdigkeit und wird in der Folge auch nicht mehr ernst genommen, sondern mitleidig belächelt.
      Genau das ist mit der "Weltwoche" passiert.
      Darum müsste man sie ja ehrlicherweise auch umtaufen in "Schwiizer Wücheli".
      2 1 Melden
    • wasylon 10.09.2016 11:40
      Highlight Ich Frage dich noch einmal. Warum behauptet du das, wenn du gar nicht die Weltwoche liest geschweige ihren Inhalt kennst?
      1 1 Melden
    • Sapere Aude 10.09.2016 11:52
      Highlight @wasylon, habe die Weltwoche nicht abonniert, schaue aber immer wieder hinein, wenn ich sie irgendwo rumliegen sehe. Bodenmanns Kolumne ist lediglich der Platz der Roger einem Quotenlinken zugesteht, dass ändert nichts daran, dass die WW zum Propagandablatt der SVP mutiert ist. Ich hatte jahrelang die NZZ abonniert, bis zum Wechsel an der Spitze. Seid dann hat die Qualität massiv abgenommen. Unterschiedliche Zeitungen und Medien haben eine unterschiedliche politische Ausrichtung. Wenn man kritische Artikel zu Linken lesen will, wird man bei der WW oder NZZ eher fündig als hier.
      2 1 Melden
    • wasylon 10.09.2016 19:11
      Highlight @Sapere Aude Bodenmann nur Quoten Linke? Propaganda Blatt?
      Wolf Linder Berner Politologe Mitglied der SP und Mitautor des sozialdemokratischen Gurten Manifests erklärt warum seiner Meinung ein EU Rahmenvertrag für die Schweiz ein Vorteil wäre.
      Remona Aly Journalistin der Guardian und Kommentatorin des Radio BBC 2 erklärt warum der Burkini das wachsende Selbstbewusstsein von muslimischen Frauen symbolisiert.
      Ja ja wirklich nur SVP Propaganda in der WW.
      1 0 Melden
  • Hirsch A 08.09.2016 13:27
    Highlight So ist A. Glarner (ein pm an mich): "Nein, wir dürfen nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen, sondern müssen vor Ort helfen - Aargau nimmt uns pro nicht aufgenommen 'Flüchtling chf 110.-- pro Tag ab - also 400'000 pro Jahr - stellen Sie sich mal vor, was man damit vor Ort leisten könnte... Jeder, der Flüchtlinge aufnimmt ist indirekt für Ertrinkende im Mittelmeer verantwortlich
    Wer Flüchtlinge aufnimmt, unterstützt das miese Geschäft der Schlepper
    Aber glauben Sie mir, wenn wir die Richtigen aufnehmen würden, wäre niemand dagegen ..."
    25 6 Melden
  • Mate 08.09.2016 12:59
    Highlight Unglücklicher Vergleich mit der Mutter Theresa. Besonders Watson sollte diese Redewendung nicht brauchen, da sie wissen sollten, dass Mutter Theresa nicht nur für Gutes stand.
    41 12 Melden
  • rodolofo 08.09.2016 12:55
    Highlight Danke für diesen Artikel!
    Ich habe viel gelacht!
    Das ist doch das Beste, was wir mit diesen bornierten Leuten machen können: Ihre (unfreiwillige) Komik beobachten, beschreiben und damit würdigen als "Maderiale" für unsere Lachmuskeln.
    Denn Lachen ist erwiesenermassen gesund und hilft uns in einer Zeit, in der einem das Lachen vergeht, oder im Halse stecken bleibt.
    Der "Humorige Stil" setzt sich im Journalismus je länger je mehr durch. Kürzlich, als mir in einem Italienischen Badeort nur die NZZ zur Verfügung stand, las ich in dieser Zeitung einen erstaunlich humorigen Artikel,
    über SVP'ler...
    16 14 Melden
  • Erasmus von Ottendamm 08.09.2016 12:52
    Highlight Jojo der Andi. Ein Lächeln wie Mona Lisa.
    30 3 Melden
  • Electric Elephant 08.09.2016 12:52
    Highlight Idiotischer Titel: hört endlich auf Mutter Theresa als Synonym für einen guten Menschen zu benutzen... Die Frau war eine durchgeknallte Fundamentalistin, die kranken Menschen Schmerzmittel und Matratzen (obwohl vorhanden) verweigerte, da sie meinte durch Schmerzen sei man näher an Jesus.. Offenbar hat Sie sich regelrecht am Leid ergötzt. Pervers! Sie selber hat dann aber schon Schmerzmittel genommen, als sie im Sterben lag... Gruusig diese Person, daran ändert auch die Heiligsprechung nichts!
    59 7 Melden
    • JaneSoda 08.09.2016 13:53
      Highlight http://hpd.de/node/10044

      Hier ein Artikel, der Electric Elephants Aussagen stützen.
      15 2 Melden
    • exeswiss 09.09.2016 05:42
      Highlight da musst du gar nicht soweit gehen dafür.

      http://www.watson.ch/!329282596
      0 1 Melden

Funda Yilmaz hats geschafft: Buchser Einwohnerrat sagt Ja zu ihrer Einbürgerung

Im zweiten Anlauf ist eine 25-jährige Türkin in der Gemeinde Buchs bei Aarau eingebürgert worden. Das Parlament hiess das Gesuch klar gut. Zuvor hatte auch der Gemeinderat eine Kehrtwende gemacht. Der Fall erregte viel Aufsehen.

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