Schweiz

Hundequäler von Aarburg AG bleibt bis zu einem Monat in U-Haft – auch Ehefrau in Haft

28.09.16, 15:38 28.09.16, 16:07

Der 36-jährige Portugiese, der in der Aare bei Aarburg AG zwei junge Hunde ertränkt hat, ist in Untersuchungshaft genommen worden. Das Aargauer Zwangsmassnahmengericht entsprach einem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Die bewilligte Untersuchungshaft betrage einen Monat, sagte Fiona Strebel von der Aargauer Staatsanwaltschaft am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Grund dafür ist Verdunkelungsgefahr.

Auch Ehefrau in Haft

Nachdem die Hundehalterin erzählte, dass sie mit den beiden Haustieren überfordert gewesen war und ihren Mann um Hilfe gebeten habe, wurde sie nun ebenfalls verhaftet. Dies habe die Staatsanwaltschaft Aargau gegenüber TeleM1 bestätigt.

Video: kaltura.com

Tierquälerei

Der Mann hatte die beiden Hunde mit einer Leine verbunden und mit einer Metallstange beschwert. Sie müssen qualvoll verendet sein. Ein Passant hatte die beiden toten Hunde am letzten Samstag rund drei Meter vom Ufer entfernt entdeckt.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung wegen Tierquälerei. Relativ schnell stand der 36-jährige Ehemann der Hundehalterin als Tatverdächtiger fest. Die Polizei nahm ihn fest. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Kein Schamgefühl – dieses Trump-Getue von CC macht alles nur noch schlimmer

Cassis muss in der Europapolitik liefern – und den Beschuss von rechts aushalten

Extrem hässliche Menschen erzählen uns, wie es ist, extrem hässlich zu sein

Ständemehr als Stolperstein: Bei der AHV-Reform wird um jeden Swing State gekämpft

Aktuelle Polizeibilder: Einfamilienhaus gerät in Brand

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Luana – Wie sie ihren Vergewaltiger im Kosovo heiraten und in die Schweiz holen musste

Eine Albanerin, die sich in der Schweiz schon lange zuhause fühlt, wird im Kosovo sexuell missbraucht. Sie geht nicht zur Polizei. Im Gegenteil: Um ihre Ehre zu wahren, heiratet sie ihren Peiniger. Der folgt ihr in die Schweiz und bringt sie an den Rand des Selbstmords. 

Im Dezember 2014, vor einem Schweizer Bezirksgericht, holt Luana* die eigene Geschichte ein. Die Finger der 23-jährigen Kosovarin verkrampfen sich, ihre Hände werden zu Krallen. Luft dringt kaum noch in ihre Lungen, sie keucht. Tränen fliessen aus ihren Augen, ihr Herz hämmert. 

Luana hört die Fragen des Gerichtspräsidenten nicht mehr. Wie Statuen sitzen er und die vier Bezirksrichter vor ihr, bis sie von hellem Licht überblendet werden. Alles wird weiss. Luana schliesst die Augen und …

Artikel lesen