Schweiz

Die Gegner haben die Rentenreform zu Fall gebracht. Bild: KEYSTONE

So schnell ist die AHV pleite, wenn jetzt nichts geschieht

Am Sonntag hat das Stimmvolk die Rentenreform bachab geschickt. Damit wurde die 11. Rentenreform zum dritten Mal verhindert. Nun sind die Politiker gefragt, eine neue Lösung zu finden, bevor der AHV das Geld ausgeht. 

24.09.17, 14:25 24.09.17, 15:07

Die Rentenreform wurde vom Volk abgelehnt. Damit geht eine Vorlage, die in sieben Jahren ausgearbeitet wurde, den Bach ab. Es ist bereits das dritte Mal, dass die 11. Rentenreform abgelehnt wurde. Langsam drängt aber die Zeit. Laut Berechnung des Bundesamtes für Sozialversicherungen ist der AHV-Fonds ohne Reform spätestens 2031 pleite.

Dann müsste das Parlament schnell handeln. Der Präsident der Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen, Andreas Dummermuth, geht davon aus, dass das Parlament kurzfristig die AHV-Beiträge erhöhen würde. Das heisst, alle, die dann noch keine AHV beziehen, müssten für die Rettung einspringen und mehr einzahlen.

«Ich kann mir nicht vorstellen, dass man der Feuerwehr das Wasser nicht geben wird, wenn das Haus brennt», so Dummermuth zu SRF.

Wie schnell nun eine neue Vorlage auf den Weg gebracht werden kann, ist umstritten.

Zwei Prognosen

Laut den beiden FDP-Ständeräten Joachim Eder und Karin Keller-Sutter – beide Gegner der Reform – sei eine Neuausarbeitung in zwei Jahren möglich. Bundesrat und Architekt der Altersreform 2020 Alain Berset hingegen stellt aber im «St. Galler Tagblatt» klar: «Diese Reform hat sieben Jahre gebraucht. Man muss realistisch sein: Es ist nicht machbar in weniger Zeit.»

Rechnet man noch drei Jahre Umsetzung – wie es für die Altersreform 2020 geplant gewesen wäre – hinzu, ergeben sich folgende zwei Fahrpläne:

daten: bundesamt für sozialversicherungen

Trifft die Prognose der Gegner ein, könnte die AHV reformiert werden, bevor sie in Schieflage gerät. Trifft jedoch die Prognose der Befürworter zu, könnte der AHV-Fond schon unter sehr starken Belastungen leiden. Wer am Ende Recht hat, wird sich bis spätestens 2031 zeigen.

Alain Berset über den Plan der Gegner:

2m 18s

Alain Berset Interview - 3. Teil

Video: watson/Emily Engkent

«#KeLoscht» auf Abbau bei der Bildung

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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  • Jekami 25.09.2017 17:18
    Highlight Die Gegner dieser Vorlage machen auf Erpressung. Je länger es dauert und die AHV näher am Crash steht, umso eher wird das Volk zustimmen.
    So spekulieren sie jedenfalls.
    Ich hoffe, man erinnert sich an die Parteien und an die Köpfe bei den nächsten Wahlen.

    Aber vielleicht müssen wir wirklich mal ganz unten durch, damit das Volk lernt die Abzocker ebenso gnadenlos zu schröpfen.
    2 0 Melden
  • Sensenmaa 24.09.2017 21:45
    Highlight Na da haben wir uns ja überall schön festgefahren...
    2 2 Melden
  • Sensenmaa 24.09.2017 21:37
    Highlight Wie wäre es mit Cannabis und alle einahmen daraus in die AHV zu stecken?
    17 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 24.09.2017 22:19
      Highlight Es werden sonst schon genug Steuern erhoben. Das Geld wird nur mit beiden Händen für sinnlos aus dem Fenster geworfen.

      Und nein, ich meine nicht für Asylanten oder Asylzentren. Aber die Armee z.B., die inzwischen jedes Jahr Flugzeugabstürze zu verantworten hat, obwohl hier ja nicht mal Krieg herrscht.
      12 10 Melden
    • Sensenmaa 25.09.2017 06:56
      Highlight Auch eine gute Idee, Geld wäre genug da, aber es mus umverteilt werden.
      2 0 Melden
  • Flowaningo 24.09.2017 21:07
    Highlight Einfacher Vorschlag:
    Wir erhöhen den Arbeitgeberbeitrag für die AHV um 0.5 bis 1 Prozent. dies Führt zu 8-16% Mehreinnahmen und belastet die Arbeitnehmer nicht weiter. Die Arbeitgeber welche mit Ihren Firmen so oder so steuerlich immer mehr entlastet wurden dürfen so auch mal wieder etwas für die Allgemeinheit leisten. (fast) Allen ist gedient.

    32 5 Melden
    • batschki 25.09.2017 01:56
      Highlight Würde wohl den Prozess des Menschenersatzes durch KI, der sowieso kommt, beschleunigen. Nur darum bekamen Sie von mir kein Herzchen für Ihre an sich gute Idee.
      3 1 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 24.09.2017 20:58
    Highlight Ich frage mich gerade, was das Amt für Sozialversicherungen da zu melden hat?

    Es ist ja keine Sozialversicherung, sondern ein Sparkässeli. Für den Fall, dass man das Rentenalter erreicht. Weil ja die Pensionierung eine völlige finanzielle Unsicherheit darstellt. Egal, wieviel Geld man auch der hohen Kante hat. Darum sollen auch Herr und Frau Grossverdiener dafür belohnt werden, das Rentenalter erreicht zu haben.

    Oder wie soll ich Sozialversicherung in diesem Zusammenhang verstehen?!

    Da sieht man, was strukturell an der AHV falsch ist. Selbst der Name ist falsch. Es braucht eine Totalreform.
    0 9 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 24.09.2017 21:01
      Highlight Nennen wir sie doch ab heute einfach AHB. Alters- und Hinterbliebenenbelohnung.
      0 5 Melden
  • Radiochopf 24.09.2017 20:31
    Highlight Schön sagt man uns erst jetzt so klar und deutlich, dass bringt natürlich sehr viel...
    5 10 Melden
  • thompson 24.09.2017 20:23
    Highlight Die zerstrittene Linke ist schuld... Und Tamara
    7 7 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 24.09.2017 21:00
      Highlight Und alle Fachfrauen Gesundheit FH (oder höher) auch.
      8 2 Melden
  • pinguinpinguin 24.09.2017 19:09
    Highlight Die Ideen des Andreas Dummermuth - nomen est omen. Wenn er wirklich glaubt, dass ich 2031 für die Rettung der AHV einspringe, nachdem die Babyboomer uns in die Scheisse geritten haben, täuscht er sich gewaltig.
    Und bis ich dann (um 2060? 2070?) pensioniert werde, machen die AHV-Beiträge dann 3/4 der Löhne aus? Die Altersvorsorge braucht radikale Reformen, aber nicht auf Kosten der Jungen.
    27 8 Melden
  • sephiran 24.09.2017 18:47
    Highlight Die erhöhung des rentenalters für frauen kommt hoffentlich noch vor der nächsten reform..
    25 5 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 24.09.2017 18:42
    Highlight AHV bekommt nur, wer sein Vermögen bis auf 50'000.- heruntergehungert hat. Der Rest kann gut vom Vermögen leben. Wohneigentum wird speziell angerechnet. Da der Eigenmietwert tiefer ist, gibt's dann einfach weniger Rente.

    AHV saniert.
    15 34 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 24.09.2017 19:50
      Highlight Aha! Die Maden im Speck blitzen kräftig.
      10 16 Melden
    • Commander 24.09.2017 21:15
      Highlight Ich weiss nicht, was Sie nehmen aber es kann nicht gesund sein.
      15 3 Melden
    • The Destiny 24.09.2017 21:44
      Highlight @Commander, silent ist wohl auch einer von denen die einem ein Eigenheim verbieten wollen wen man mal pensioniert ist...
      8 3 Melden
    • Commander 24.09.2017 22:54
      Highlight @TheDestiny: Hab mir auch ein Eigenheim zusammengespart, so kann ich im Alter günstig wohnen und falle niemandem zur Last. Der Silent Speaker wohnt entweder noch bei Mama oder ist Steinzeitkommunist.
      6 3 Melden
  • riqqo 24.09.2017 16:29
    Highlight 2031 ist nicht schnell, 2031 sind eine Menge an Jahre.
    Ich hätte sonst eine Lösung: National- und Ständeräte arbeiten ehrenamtlich, bis etwas Gescheites auf dem Tisch liegt. Oder mit der Graslegalisierung eine Quersubventionierung einrichten. 😂
    91 10 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 08:24
      Highlight Du bist noch jung. Sehr jung. 13.25 Jahre verfliegen im Flug. Wirst schon sehen.
      1 0 Melden
  • MartinArnold 24.09.2017 16:27
    Highlight Das wird die nächste Zukunft weisen.
    Mal schaun ob die Rechten ein Reform ohne Verlierer und Verlust zimmern kann. Die Mitte konnte es mit Links und Rechts.
    Wäre der BR Berset in der FDP,
    Gössi wäre zu 200% dahinter gestanden. So ist aber reinste Parteipolitk, dieses Mal mit gütlicher Hilfe von ganz Links!!!
    Nun die Lösung wird die gleiche sein!
    A) Rentenalter hoch, natürlich ohne Jobgarantie!!
    B) MwSt rauf, denn irgendwie muss unser Alter ja finanziert werden!!
    C) Umwandlungssatz PK runter, danit das einbezahlte Geld länger reicht!!
    D) Verbot der Kapitalauszahlung der PK!!
    33 11 Melden
    • FrancoL 24.09.2017 18:36
      Highlight Ins Schwarze getroffen, es kommt immer darauf an wer die Idee portiert, das ist das Zünglein an der Waage.
      Dass ganz links (und ich stehe links) noch nicht begriffen hat dass das Frauenalter auf 65 angehoben werden muss ist traurig aber wahr ud zeigt wie unmündig die Mannen und Frauen um Funiciello sind. So entwickelt sich die JUSO zu einer mehr als flüssigen Partei, zu einem überflüssigen Verein.
      18 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 24.09.2017 19:53
      Highlight Müssen die italienischen Gene sein. Schau mal, wie's in Italien erst aussieht.
      2 7 Melden
    • The Destiny 24.09.2017 21:46
      Highlight "D) Verbot der Kapitalauszahlung der PK!! "

      Die grösste frechheit, ich lasse mich sicher nicht noch weiter bevormunden...
      Liegt zwar in ferner Zukunft aber...
      5 3 Melden
  • RETO1 24.09.2017 16:11
    Highlight Mein Vorschlag: die Masseneinwanderung verdreifachen und die AHV ist für immer saniert, garantiert
    26 9 Melden
    • batschki 25.09.2017 02:00
      Highlight 😏
      0 0 Melden
  • sven_meye 24.09.2017 15:54
    Highlight Sorry, ich bin ein grosser Fan von Watson, aber der linke Trend scheint mir in letzter Zeit zu stark durch. Diese ständige Angstmacherei. Wie bereits mehrfach erwähnt wurde, ist die Prognose "2031 pleite" der "worst case". Es folgen jetzt sehr geburtenstarke Jahrgänge, die einzahlen werden. Die geburtenstarke Jahrgänge die jetzt in Pension gehen, haben die Steigerung des AHV-Vermögens zu verantworten, also kann man es ihnen auch wieder auszahlen. 2010 prognostizierte man auch jährliche Lücken in der 2. Säule von 600 Mio. Das Vermögen ist aber bis heute gewachsen! Es gibt bessere Lösungen!
    75 25 Melden
    • Mirischgliich 24.09.2017 16:22
      Highlight Ist watson links?
      14 23 Melden
    • sven_meye 24.09.2017 17:23
      Highlight So über das letzte Jahr würde ich sagen eher links. Würde auch gut zum Watson-Stil passen.
      22 7 Melden
  • NumeIch 24.09.2017 15:48
    Highlight „So schnell ist die AHV pleite, wenn jetzt nichts geschieht.“

    Reine Panikmache dieser Titel, sonst nichts.
    96 15 Melden
  • ml63 24.09.2017 15:47
    Highlight Eine Luxus-Mehrwertsteuer und das Problem ist gelöst. 10-20% auf einen Rolls Royce oder Ferrari, Swimmingpools (usw.) würde die Exklusivität ja noch erhöhen... Ich bin auch bereit für ein iPhone X einen Aufpreis zu zahlen. Transaktionssteuern und keine dumping Steuern mehr für Grosskonzerne und das Problem dürfte gegessen sein, inklusive Geld für Bildung die dann nicht mehr gekürzt werden muss. Erhöhung der algemeinen MwSt. Geht gar nicht, wie soll der "kleine Mann" noch konsumieren und das Wachstum- (Hamster) Rad am lauffen halten. Das sollte auch dem Geldadel klar sein...
    70 27 Melden
    • Pakart 24.09.2017 17:50
      Highlight Ist dem Geldadel schon klar, nur eben auch egal.
      18 0 Melden
    • ml63 25.09.2017 02:43
      Highlight @ Pakart
      Klar, dass das Wachstumsrad nicht mehr drehen wird..?
      0 0 Melden
  • LYX 24.09.2017 15:46
    Highlight Der eigentliche Skandal ist ja das so eine Vorlage, welche notabene für etwa 10-15 Jahre funktioniert, 7 Jahre zum ausarbeiten gebraucht hat. Wenn du so in der Privatwirtschaft herumgegelen würdest wärst du schon lange Bankrott.
    Und das liegt hauptsächlich an den Politikern und ihrer elendig Parteizugehörigkeit. Wenn es von der Gegenseite kommt, auch wenn es gut ist, ist man dagegen. Eigentlich gehörten Parteien abgeschafft.
    81 8 Melden
    • Alnothur 24.09.2017 15:56
      Highlight 1. Abgestimmt haben heute nicht die Parteien.
      2. In der Schweiz gibt es keinen Fraktionszwang.
      3. "Parteien" im rechtlichen Sinne existieren in der Schweiz nicht.
      4. Ich hoffe, du wählst.
      17 26 Melden
    • senfmayo 24.09.2017 16:31
      Highlight Diese "ineffizienz" liegt am System. In zwei Sessionen jährlich muss folgender Prozess durchgemacht werden:
      -Ausarbeitung eines mehrheitsfähigen Entwurfs in der Komission
      -Abstimmung in National- und Ständerat
      -bei Verfassungsänderung Volksabstimmung
      Wenn sich immer alle einig wären, würde das ganze sehr schnell gehen. Da Politiker jedoch das gespaltene Volk vertreten, wird das ganze Prozedere beliebig oft wiederholt, bis eine Mehrheit gefunden wurde. Deswegen war die aktuelle Reform ein Kompromis und deshalb wurde sie auch von derart vielen Seiten angegriffen.
      15 2 Melden
    • LYX 24.09.2017 16:44
      Highlight 1. Abgestimmt haben wir über eine Vorlage welche von der Politik, sprich Parteien, uns vorgelegt wurde.
      2. Wieviel parteilose gibt es in Parlament? Inoffiziellen Zwang leider schon.
      3. Das nützt jetzt nicht viel.
      4. Immer.
      18 1 Melden
    • dan2016 24.09.2017 23:51
      Highlight in der Privatwirtschaft würde der Berset entscheiden, allenfalls der Rest des Bundesrates noch mitreden könnte. Und die Mitarbeiter akzeptieren oder verlassen das Unternehmen. Hier haben wir die Chance zu entscheiden. Und wir haben sämtliche Vorschläge in jedwelcher Richtung in den letzten 15 Jahren abgelehnt. Wir wollten die 2 Säule nicht alleine sanieren, wir wollten die AHV für Frauen alleine nicht erhöhen und jetzt wollten wir das im Paket auch nicht. In der Privatwirtschaft wären wir spätestens jetzt (zurecht) wegen unternehmensschädigendem Verhalten auf die Strasse gestellt.
      2 1 Melden
  • Mirischgliich 24.09.2017 15:46
    Highlight Jetzt ist es an der Zeit, die Idee des Grundeinkommens neu zu diskutieren.
    Die demografische und technische Entwicklung verlangt nach einer Lösung, die losgelöst ist von der Pflicht zu arbeiten.
    Je früher wir damit anfangen, desto grösser die Chance, dass etwas Brauchbares und vor allem etwas Humanes dabei herauskommt.
    51 31 Melden
    • rauchzeichen 24.09.2017 17:52
      Highlight sorry das geht gut und gern noch 20+ jahre bis es zeit dafür ist. unsre wirtschaft ist auf dem weg dahin, diese utopie zu ermöglichen, jedoch noch n ganzes stück entfernt davon.
      3 1 Melden
    • FrancoL 24.09.2017 18:31
      Highlight Nur wenn die Finanzierung human ist sonst ist es ein "Riesen Chabis" und leider sieht es nicht so aus als würde man sich die Entscheidungsträger Gedanken in die richtige Richtung machen.
      Grundeinkommen mit falscher Finanzierung ist ein zurück zu Leibeigenen! und das riskieren wir zur Zeit wenn wir genauer hingucken. Wir könnten das Kapital oder Transaktionen besteuern, doch das Kapital ist derart mobil, dass es sich einer Besteuerung bestens entziehen kann. Andere Einnahmequellen für das Grundeinkommen sind dann nicht mehr besonders sozial oder siehst Du das anders.
      3 2 Melden
    • Mirischgliich 24.09.2017 20:21
      Highlight Das Grundeinkommen ist vielleicht die utopischste, vielleicht auch die einzig realistische Möglichkeit.

      In eine ähnliche Richtung gehen:

      -Abschaffung unseres Kässeli-Systems AHV/IV/EO/Sozialamt etc. zu Gunsten einer einzigen Kasse.
      - Komplette Flexibilisierung des Rentenalters.
      -Entkopplung Einkommen von Pflicht zur Arbeit.

      VOR der Frage nach der Finanzierung braucht es einen Willen und eine Entscheidung!

      Es ist nicht der Moment, zu schmollen und die Diskussion denen zu überlassen, die Nein gestimmt haben (so wie ich).

      Es braucht eine Diskussion unabhängig von Parteipolitik.
      9 1 Melden
    • FrancoL 24.09.2017 20:35
      Highlight @Mirischglich; Es wird NIE eine Entscheidung gefällt werde, wenn nicht die Finanzierung richtig angedacht wird, DAS ist die Utopie.
      Man kann das gar nicht weil sonst dem Parlament die Aufgabe zufallen würde die Finanzierung zu regeln! und das wäre wohl nicht nur falsch sondern töricht.
      0 0 Melden
    • Mirischgliich 24.09.2017 21:42
      Highlight Die Finanzierung andenken, ja.
      Aber zuerst einmal muss man wissen, was man will!
      Die Reihenfolge ist wichtig!

      Wäre 1848 nur über die Finanzierung gestritten worden, dann hätte die Schweiz nie und nimmer die damals fortschrittluchste Verfassung zustande gebracht.
      2 0 Melden
  • @ursus 24.09.2017 15:45
    Highlight 7 Jahre, um eine neue Reform auszuarbeiten? Es ist an der Zeit, dass man in Bern lernt, Proritäten zu setzen.
    Wir wählen unsere Volksvertreter, damit sie sich im solche Fragen kümmern. Also Finger raus und an die Arbeit!
    Erwarte ein neuer Vorschlag vor den nächsten Wahlen!
    47 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.09.2017 15:41
    Highlight Die 60-80'000 p.a. die zusätlich JETZT einzahlen, haben ihre Pfötchen noch nicht mal im Topf ...

    .... die arme Generation, die die 800'000 neuen Rentner tragen muss haha!
    7 8 Melden
  • kleiner_Schurke 24.09.2017 15:33
    Highlight Als die UBS gerettet werden musste, waren Schwupsdiwups 80 Milliarden da, das war gar kein Problem. Warum soll das nun bei wesentlich weniger Geld plötzlich schwierig sein?
    80 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.09.2017 15:49
      Highlight Deutschland: 78 Milliarden für landesweiten Breitbandglasfaser-Bau waren nicht da.

      Flüchtlingskrise: Schwups 100 Milliarden da.

      Der Dumme ist der Steuerzahler (in Deutschland 15 Millionen) , so ganz ohne Lobby, der Gutmenschenträumereien trägt.
      44 17 Melden
    • Aglaya 24.09.2017 15:55
      Highlight Die UBS hat den Kredit allerdings mit Zinsen zurückgezahlt.
      32 4 Melden
    • Alnothur 24.09.2017 15:57
      Highlight Nein, bei der UBS ist die Nationalbank eingesprungen. Die mit den "Schrottpapieren" übrigens im Endeffekt Gewinn gemacht hat. Nein, die Nationalbank ist nicht zur AHV-Finanzierung da.
      31 1 Melden
    • Karl Müller 24.09.2017 15:58
      Highlight Die Rettung der UBS war in der Tat ein Risikogeschäft, aber es endete in einem Gewinn für die Nationalbank und hat den Steuerzahler im Rückblick keinen Rappen gekostet. Was dagegen in die AHV gesteckt wird, ist fort und weg. Soll kein Veto für oder gegen mehr staatliche Finanzierung der AHV sein (oder worauf wolltest Du hinaus?), aber gegen die Vergleichbarkeit.
      30 4 Melden
    • Dan Ka 24.09.2017 17:12
      Highlight @Banken-Lobbyisten: Die Frage ist eher wie toxische Schrottpapiere nach kurzer Zeit wieder Gewinn einfahren konnten.
      13 5 Melden
    • speedy_86 25.09.2017 11:09
      Highlight @Karl Müller: Sorry aber das ist nicht fort und weg, damit wird - grösstenteils in der Schweiz - konsumiert und Wohnraum bezahlt. Dieses Geld geht entweder an Immobilienbesitzer die dann renovieren/investieren oder an Firmen, die dafür Steuern bezahlen und Stellen halten/schaffen.
      3 0 Melden
  • fandustic 24.09.2017 15:28
    Highlight Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat also gerechnet....so so. Dann hält der AHV-Fonds wohl eher noch 30 Jahre länger. Die beim Bund verrechnen sich ja gerne ab und an mal um die eine oder andere Milliarde.... und dies jeweils nur auf ein Jahr hinaus gesehen. Daher gehe ich schwer davon aus, dass dieses 2031sehr pessimistisch gerechnet ist. Ich bin beruhigt.
    20 37 Melden
    • Alnothur 24.09.2017 15:58
      Highlight "Was ist schon die ein oder andere Milliarde, wenn sie mir nicht gehört?" ;)
      11 4 Melden
    • fandustic 24.09.2017 16:41
      Highlight @Alnothur: Ich sage damit nur, dass es um den Fonds sicher nicht so schlecht steht wie es uns gesagt wird.
      10 3 Melden
  • seventhinkingsteps 24.09.2017 15:25
    Highlight Vielleicht sollte man in Zukunft früher schon die Stimmung in der Bevölkerung abchecken statt jahrzehntelang an einer Vorlage zu arbeiten
    42 8 Melden
    • Nunja 24.09.2017 21:06
      Highlight Und was will denn nun die Bevölkerung?
      Und wie findet man das raus? Das Referendum kam aus Kreisen, die keine Verschlechterung wollten, und auf den Zug aufgesprungen sind die Rechten, denen die Lösung nicht asozial genug war.
      Soll's nun einen Abbau oder keinen geben?
      5 2 Melden
  • gnp286 24.09.2017 15:19
    Highlight Wird schön sein, in 30...40 Jahren keine AHV zu haben, geschweige denn von den Pensionskassen etwas zu erhalten. Ewig einfach die Lohnprozente und PK-Beiträge erhöhen ist nicht drin und wird der arbeitenden Bevölkerung nicht goutieren. Aber bis dahin ist ja noch lang...
    28 9 Melden
  • Pointer 24.09.2017 15:01
    Highlight Manchmal muss man kleinere Schritte machen, um ans Ziel zu gelangen.
    17 27 Melden
  • Bastard 24.09.2017 14:59
    Highlight Ohne gross auf die Wahl einzugehen, ein Danke und einen schönen Tag an alle Wähler, welche nicht zu faul waren und sich 5 Minuten Zeit genommen haben und abgestimmt haben, egal ob es nun ein Ja oder Nein war.

    Freue mich schon wieder auf die Personen, welche nie abstimmen und jedes Mal rumjammern. Schade, dass nicht mehr Leute die Chancen nutzen, andere Länder beneiddn uns darum.
    103 6 Melden
    • Luzi Fair 24.09.2017 15:36
      Highlight Scheindemokratie nennt sich sowas
      3 26 Melden
    • speedy_86 25.09.2017 11:12
      Highlight Ich bin für Bussen bei Nichtabstimmen, so wie in Australien. Das würde sicher die einen oder anderen anspornen sich die Zeit zu nehmen.
      2 0 Melden
    • Luzi Fair 25.09.2017 15:01
      Highlight @speedy_86 ernsthaft jetzt?
      du willst mich wirklich zwingen einen leeren bzw. ungültigen Zettel einzuwerfen...
      wo liegt denn da der Mehrwert?
      0 1 Melden
  • FrancoL 24.09.2017 14:58
    Highlight Heute gibt es klare Gewinner: die Jahrgänge vor der Pensionierung (JG 53-ca 61) sie sind die Gewinner auf der ganzen Linie!
    Ob die Jungen zu den Gewinnern werden ist von der nächsten Reform in 5-8 Jahren auszumachen. Was aber sicher zutrifft ist dass diese Jungen dann ein noch grösseres Loch zu tragen haben, also brauchen sie eine Reform die viel, viel besser ist als die heute zur Wahl stand. Wer glaubt ehrlich an eine solche bahnbrechende Reform? Ich nicht.
    69 11 Melden
    • Eskimo 24.09.2017 15:26
      Highlight Der Bundesrat hat uns jahrelang vorgetragen wie wichtig die Zuwanderung für unsere AHV sei. Die MEI wurde nicht umgesetzt. Jetzt muss der Bundesrat den Beweis erbringen dass er uns nicht angelogen hat. Und zwar ohne MwSt. Erhöhung ohne Beitragserhöhung ohne Erhöhung des Rentenalters ausser der Gleichstellung Mann/Frau und ohne andere Tricks.
      Bin gespannt.
      23 38 Melden
    • FrancoL 24.09.2017 16:22
      Highlight Nicht der BR bringt den Beweis, den müssen schon die Bürger mit ihren Stimmen erbringen, denn SIE geben den Takt vor wie man heute bestens sieht.
      12 4 Melden
    • Eskimo 24.09.2017 17:17
      Highlight So wie bei der MEI?
      6 6 Melden
    • FrancoL 24.09.2017 18:24
      Highlight @Eskimo: Du Meinst die Mogelpackung MEI? Die MEI die innerhalb der von der SVP klar dominierten Wirtschaftslobby zu Kopfzerbrechen führte, die MEI deren Umsetzung selbst die Rennleitung der SVP nicht nach Buchstaben will, aber so tut als seien es die anderen die da nicht den Buchstaben umsetzen wollen? Also was bemängelst Du nun genau an der MEI Umsetzung, dass die SVP bewusst das Referendum nicht ergriffen hat. Sprich Dich aus, lass wissen bei wem DU da Probleme siehst.
      9 4 Melden
    • Midnight 24.09.2017 18:46
      Highlight @Eskimo Bei der MEI wurde das Volk hinters Licht geführt, deshalb wurde später die DSI ja auch deutlich abgelehnt. Also ja, auch da haben die Bürger den Takt angegeben und dieser falschen MEI einen Riegel geschoben. Wenn in Zukunft wieder gegen die PFZ abgestimmt werden soll, wird diese Vorlage denn auch mit Sichereheit abgelehnt werden. Vielleicht sollte man unter der Bevölkerung einfach vermehrt fragen, was diese denn eigentlich will. Etwas gegen die explodierenden KK-Kosten zu unternehmen, hat für den Bürger mit Sicherheit eine höhere Priorität als Änderungen an der PFZ irgendwelcher Art!
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  • Dr. Atom 24.09.2017 14:56
    Highlight Wiso nicht mal einen Teil der Goldreserve in die AHV reinschiessen sollange keine Llsung gefunden wurde?
    Danach gäve es wieder Luft um Ideen zu sammeln und gute Lösungen zu suchen anstatt eine solche schnell schnell Lösung......
    Ist ja unser Gold das uns Bürgern gehört.
    16 71 Melden
  • Jein 24.09.2017 14:52
    Highlight Ohne Reform rutscht das AHV-Umlageergebnis 2027 ins negative, mit wäre dies 2030 der Fall. Ist also nicht so als ob die Reform dieses Problem wirklich entschärft hätte. So oder so muss in wenigen Jahren bereits die nächste Reform vorliegen.
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  • walsi 24.09.2017 14:47
    Highlight Die AHV kann nicht Pleite gehen! Die AHV wird von Lohnbeiträgen finanziert. Wenn die AHV Pleite ist heist das, dass keine Beiträge mehr kommen, das bedeuet im Umkehrschluss das niemand ein Einkommen erwirtschaftet auf das Beiträge für die AHV erhebt werden. Wenn die Einnahmen kleiner werden müssen folglich die Renten kleiner werden, es wird aber nie null sein.
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    • FrancoL 24.09.2017 14:51
      Highlight Kleinere Renten bei zunehmenden Kosten sind die PLEITE.
      47 12 Melden
    • rich enough 24.09.2017 14:53
      Highlight Kleinere Renten wären so ziemlich das Dümmste. (Stichwort Altersarmut)
      Entweder Rentenalter erhöhen oder zumindest flexibilisieren oder dann Beiträge rauf (oder beides).
      26 11 Melden
    • Fulehung1950 24.09.2017 15:03
      Highlight Walsi: wenn die Renten nicht mehr bezahlt werden können, ist die AHV-Pleite! Unabhängig davon, ob Beiträge fliessen oder nicht. Oder wie würden Sie sich einstufen, wenn Sie jeden Monat massiv mehr ausgeben, als Sie via Lohn kriegen? Eine zeitlang haben Sie ev. noch Reserven, danach machen Sie Schulden, die Sie nicht bedienen können und dann sind Sie pleite. Obwohl der Lohn immer noch fliesst: er dient einfach der Schuldentilgung.
      38 3 Melden
  • rich enough 24.09.2017 14:46
    Highlight Mal sehen. Die bisherigen Prognosen bezüglich AHV-Fonds waren notorisch zu pessimistisch.
    36 14 Melden
    • Pokefan 24.09.2017 14:58
      Highlight Klar, einfach abwarten und "mal sehen".
      Wenns in 20 Jahren dann zu spät ist und die Jungen für die Alten bluten müssen können sie immer noch sagen "Ich habs ja gesagt."
      37 8 Melden
    • Alnothur 24.09.2017 16:08
      Highlight Das ist halt die Quittung für die Generation Kinderlos.
      4 13 Melden
  • Le_Tigre 24.09.2017 14:45
    Highlight Ich weiss nicht, ob ich über diese Entscheidung herzhaft lachen oder weinen soll :):
    14 18 Melden
  • Platon 24.09.2017 14:44
    Highlight Ich freu mich schon, wenn die Bürgerlichen mit ihrer Arroganz sich am Frauenrentenalter die Finger verbrennen!
    28 53 Melden
    • Pointer 24.09.2017 15:02
      Highlight Gleiches Rentenalter für Frauen und Männer ist wohl am einfachsten umzusetzen.
      57 7 Melden
  • amore 24.09.2017 14:43
    Highlight Macht jetzt nicht schon wieder in Panik. Der AHV kann man jederzeit mehr Geld zufliessen lassen. Zum Beispiel zahlen Starbucks & Co nicht in Irland nur 13% in Irland sondern 25% in der CH auf den CH-Gewinnen und/oder die MwSt wird auf 10% erhöht und für Luxusgüter ab 2 Mio. CHF 20% verlangt. Um nur 2 Bsp. zu nennen. Kopf hoch! Die AHV ist in einem so reichen Land nicht in Gefahr.
    33 24 Melden
    • FrancoL 24.09.2017 15:01
      Highlight Ja Amor, wer soll aber das stützen? Diese Steuererhöhungen haben den Geschmack das Linken und da greift der Reflex mit einem klaren NEIN. Erst wenn Rechts das Gleiche postet dann geht es in Richtung Ja. Gut auszumachen zB in Deutschland, mit einer Kanzlerin die die SPD teilweise links überholt hat.
      23 2 Melden
    • Pointer 24.09.2017 15:04
      Highlight Finger weg von der MwSt. Ausser dem Sondersatz für die Hotellerie, den kann man von mir aus streichen.
      18 4 Melden
    • Fulehung1950 24.09.2017 15:05
      Highlight All das, was Sie hier skizzieren, wird den uneingeschränkten Applaus der Bürgerlichen finden. Ausgerechnet!
      10 0 Melden
    • dan2016 24.09.2017 15:06
      Highlight Stimmt, bei Steuerreformen haben wir ja immer ein gutes Händchen gehabt und der Stimmbürger agiert immer konsequent. Manchmal frage ich mich, in welchen Individualsand 'die Optimisten' ihren Kopf fern von der politischen Realität stecken können.
      10 2 Melden
    • batschki 24.09.2017 15:48
      Highlight @amore: die MWSt ist eine sehr ungerechte Steuer, weil alle gleich viel zahlen müssen, UND: ist die Mal in der Verfassung, dann bleibt sie dort, bzw. auch wenn sie per Volksentscheid wieder gesenkt würde, die Konsumentenpreise würden nicht wohl nicht fallen.
      Hingegen gefiele mir die Idee, für Luxusgüter 20% MWSt zu verlangen. Nur: mit 20% von 2 Mio besteht die Gefahr, dass der Begüterte das Geld (400'000.00) lieber mit einem cleveren Wirtschaftsanwalt teilt, als es legal der AHV zu "schenken"
      9 1 Melden
  • Chääschueche 24.09.2017 14:41
    Highlight Wie schon gesagt:

    Staatsapperat abbauen, Asylindustrie abbauen und Auslandzahlungen zurückfahren und statdessen der AHV zuführen.


    Schon allein wenn ich höre das im Kanton Bern die Angstellten eine 40 Stunden Woche haben wird mir übel. Ich hab eine 42,5 Stunden Woche (Büro)
    32 84 Melden
    • rich enough 24.09.2017 14:56
      Highlight 40 Stunden sind genug.

      Aber beim ersten Absatz bin ich 100 Prozent einverstanden!
      Geld wäre genug da, aber zu vieles wird sinnlos verlocht, statt es der hiesigen Bevölkerung zu Gute kommen zu lassen.
      35 24 Melden
    • fandustic 24.09.2017 15:09
      Highlight Stimmt genau (auch auf den ersten Absatz bezogen). Da werden jährlich Milliarden in die Welt hinaus geschickt, oder an Leute bezahlt welche hier genau 0,0% zu irgendwas beitragen (geschweige es überhaupt versuchen), aber jene welche täglich zur Arbeit gehen sind dann wieder die gelackmeierten. Bei mir dauert es noch 30 Jahre bis zur Pension, wobei in 30 Jahren wird es dann so sein, dass man solange arbeitet bis man in der Holzkiste wegtransportiert wird...
      16 14 Melden
    • Chääschueche 24.09.2017 15:52
      Highlight Nein. 40 Stunden sind nicht genug sonst müsste nicht praktisch jeder in der Privatindustrie mehr arbeiten.

      Der Bund kann Geschäften wie er lustig ist. Dem geht das Geld nicht aus solange wir Steuern Zahlen. Wenn eine Firma in der Privatindustrie schlecht geschäftet ist Sie schnell pleite und da hilft im normalfall keiner (KMUs)
      4 16 Melden
    • Trinity 24.09.2017 16:01
      12 2 Melden
    • Midnight 24.09.2017 19:11
      Highlight @Chääschueche 40 Stunden sind eigentlich sogar zuviel, solange die Arbeit von Menschen ausgeführt wird. Es wurde wiederholt in zig Studien nachgewiesen, dass die Arbeitsleistung nach ca. 6 Stunden (pro Tag) deutlich nachlässt. Mehr Stunden zu arbeiten bedeutet für den Betrieb schlussendlich einen Verlust, weil die Produktivität in diesen Mehrstunden nicht mehr gleich hoch ist.
      Zudem wird das Unfallrisiko drastisch erhöht.
      Quellen:
      https://lengstorf.com/overtime-hurts-productivity/
      https://www.economist.com/blogs/freeexchange/2014/12/working-hours
      http://www.bbc.com/news/business-38843341
      6 0 Melden
    • Chääschueche 24.09.2017 20:35
      Highlight @Trinity
      Komisch. 2 meiner Freunde Abreiten beim Kanton Bern und sagen sie haben eine 40 Std. Woche.
      Interessant.

      2 1 Melden
    • The Destiny 24.09.2017 21:57
      Highlight @chäschueche, deine Freunde rechnen den Freitag Nachmittag wohl nicht mehr als Arbeitszeit :)
      4 0 Melden
  • Matti_St 24.09.2017 14:41
    Highlight Von meiner Seite ganz einfach, hört auf an der Mehrwertsteuer rumzupfuschen.
    31 9 Melden
    • Nunja 24.09.2017 21:11
      Highlight Ok, dann gerne Erbschaftssteuer, Transaktionssteuer oder Kapitalgewinnsteuer (wieder) einführen.
      8 0 Melden
    • Matti_St 24.09.2017 21:45
      Highlight Nun ja, das wären Beispiele. Wir wäre es, wenn wir Apparate besteuern, die Arbeitsplätze wegrationalisieren? Oder auf Gelder, die im Ausland "geparkt" werden? Diese Steuern müssen nicht hoch sein, niemand will die Wirtschaft am Boden, aber doch so weit, dass, sagen wir die Sozialkassen, gesichert bleiben.
      2 1 Melden
  • arthur991 24.09.2017 14:35
    Highlight Drogen Legalisierung: shops eröffnen ubd Steuern daruf hauen ubd diese Steuern in die AHV schütten. Zudem gäbe es mehr AHV Einzahlungen. Und wenn man nkcht alle Drogen Legalisierung reicht Gras Legalisierung
    89 12 Melden
    • DaCrooked 24.09.2017 14:48
      Highlight Genau. Wenn nicht jetzt, wann dann?
      28 3 Melden
    • Darth Unicorn 24.09.2017 15:05
      Highlight Danke, bin völlig deiner Meinung, cannabis legalisieren, zu mal es gegen den Schwarzmarkt vor geht und zu anderem die Einahmen genügen würden um die AHV zu decken.
      22 2 Melden
    • Chääschueche 24.09.2017 15:55
      Highlight Gras finde ich ok aber den Rest?

      Dann haben wir dann vermutlich andere Probleme...Drogenabhängige kosten den Staat schon jetzt genug.
      Ich spreche eher von Koks usw.
      10 3 Melden
    • Darth Unicorn 24.09.2017 16:22
      Highlight https://www.heise.de/tp/features/15-Jahre-entkriminalisierte-Drogenpolitik-in-Portugal-3224495.html
      4 1 Melden
    • arthur991 24.09.2017 17:04
      Highlight @chäschueche ja das stimmt, jedoch muss man auch sehen mit Alk haben wir eine der stärksten Drogen legal und ab 16. Also muss es schlussendlich jedem überlassen werden. Ich glaube nicht, das viele anfangen würden zu koksen nur weils jetzt legal ist.
      7 3 Melden
    • Chääschueche 24.09.2017 18:14
      Highlight @Darth
      Wirtschaftlich geht es denen aber trotzdem beschissen. Würde mich interessieren ob es teilweise einen zusammenhang gibt.
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.09.2017 14:28
    Highlight Die Zuwanderung löst doch das Problem?! Haha!
    43 58 Melden
    • TheMan 24.09.2017 14:42
      Highlight Das hat uns die SP verspochen. Wahrheit ist, sie ist das Problem.
      51 46 Melden
    • Wachteli 24.09.2017 14:47
      Highlight Ja! Wollte ich grad auch sagen. Was hat denn jetzt die AHV für ein Problem? Wir haben doch die Zuwanderung, die PFZ wurde ja angenommen. Und der "Zuwanderungs-Erfolg" ist achtmal höher als prognostiziert wurde. Dazu bescheren uns die Zuwanderer einen "einzigartigen Babyboom" in Europa. Und schliesslich haben wir die höchste Lebensarbeitszeit in Europa (Abgesehen von Island - zugegeben). Also wenn die AHV mit all diesen Vorzügen nicht finanziert werden kann, dann frage ich mich wirklich, was die falsch machen. Dann müssen sie es halt richtiger machen.
      38 16 Melden
    • Jekami 25.09.2017 17:49
      Highlight Auf Zuwanderung zu zählen ist ein Schneeballsystem.
      0 0 Melden

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