Schweiz

Ein Plakat der Energiegesetz-Gegner. Bild: KEYSTONE

Das Energiegesetz ist «alternativlos»: Die Gegner wissen nur, was sie NICHT wollen

Mit grossem Aufwand kämpfen mehrere Nein-Komitees gegen das neue Energiegesetz. In den Umfragen holen sie auf. Ihre Alternativen bei einer Ablehnung aber sind inexistent oder diffus.

12.05.17, 08:43 15.05.17, 09:25

Als «alternativlos» hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ihre Politik wiederholt bezeichnet, etwa während der Griechenland-Krise. In einer Demokratie ist dies ein problematischer Begriff, der in Deutschland prompt zum Unwort des Jahres 2010 gewählt worden war. Behauptungen dieser Art drohten, «die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken», hielt die Jury fest.

Der Abstimmungskampf über die Energiestrategie 2050 ist ebenfalls von einer gewissen Alternativlosigkeit geprägt. Allerdings sind es nicht die Befürworter um Bundespräsidentin Doris Leuthard, die das neue Gesetz als ultimative Lösung propagieren. Vielmehr trifft der Vorwurf die Gegner, die in den letzten Umfragen vor der Abstimmung vom 21. Mai leicht aufgeholt haben.

Windturbinen auf dem Mont Crosin im Berner Jura. Bild: KEYSTONE

Ihre Motive sind unterschiedlich, doch eines haben sie gemeinsam: Sie haben keinen Plan B, oder nur eine diffuse Vorstellung, wie es nach einem Nein weitergehen soll. Sie wissen in erster Linie, was sie nicht wollen. Sie warnen vor hohen Kosten, einer «Subventionitis» nach der Aufstockung der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV), einer «Verschandelung» der Landschaft durch Windanlagen und einer «Stromlücke» im Winter.

30 Seiten Nein

Das Referendumskomitee, das überwiegend aus Vertretern der SVP besteht, hat auf seiner Website ein Argumentarium im Umfang von 30 Seiten aufgeschaltet. Darin wird wortreich geschildert, was man NICHT will. Wie ein besseres Energiegesetz aussehen soll, erfährt man nicht.

Etwas konkreter wird das Komitee «Energiegesetz – so nicht!», dem einige FDP-Politiker sowie Wissenschaftler und Ingenieure angehören. Unter der Rubrik «Nach einem Nein» skizziert es eine Art Forderungskatalog für eine neue Vorlage. Darin müssten unter anderem der Bau von neuen Grosskraftwerken und «vernachlässigte Themen wie Stromnetzausbau und neue Stromimportverträge» angepackt werden.

Die Taube auf dem Dach

Das alles könne nur geschehen, «wenn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zum Energiegesetz NEIN sagen». Eine vollmundige Behauptung, denn die beiden letzten Punkte sind Bestandteil des Stromversorgungsgesetzes, dessen Revision derzeit im Parlament beraten wird. Das gilt auch für das geforderte neue Modell für die Wasserkraft. Es dominiert der Eindruck, dass das Komitee die Taube auf dem Dach jagen will, statt den «Spatz in der Hand» zu ergreifen.

Weniger ambitiös gibt sich das Wirtschaftskomitee gegen das Energiegesetz. Es beschränkt sich weitgehend auf die Frage, wie «die wegfallenden Produktionskapazitäten zu jeder Jahreszeit zu ersetzen sind». Konkrete Lösungsvorschläge aber vermisst man. An der Medienkonferenz des Komitees konnte man immerhin erfahren, dass Gaskraftwerke im Vordergrund stehen.

Lob dem «Flatterstrom»

Einen anderen Akzent setzt das Umwelt-Komitee gegen das Energiegesetz, das mit Begriffen wie «Vögel schreddern?» oder «Schweiz verschandeln?» vor dem Bau von Windkraftwerken warnt. Drückt man auf seiner Website auf den Button «Alternativen», landet man auf einer Seite, die die Photovoltaik anpreist. Andere Gegner bezeichnen diese Art der Energiegewinnung als «Flatterstrom».

Die Alternativlosigkeit der Energiegesetz-Gegner kommt nicht von ungefähr. Viele würden wohl gerne neue Atomkraftwerke bauen. Doch sie wurden von der Realität eingeholt: Neue AKW sind zu teuer und zu wenig rentabel. Es erstaunt deshalb wenig, dass sie kaum noch über dieses Thema sprechen. Als Alternative bleiben wohl nur die ungeliebten Gaskraftwerke.

Auf Importe setzen?

Andere propagieren eine totale Liberalisierung des Strommarktes. Der private Verbraucher würde davon profitieren. Die teilweise mit hohen Verlusten kämpfenden Stromkonzerne aber wären weit weniger begeistert. Und das Versorgungsproblem ist damit nicht gelöst. Die Schweiz wäre wohl noch stärker von Importen und vor allem einem Stromabkommen mit der EU abhängig.

Es gehört zu Abstimmungen, dass Gegner einer Vorlage in erster Linie Nein sagen. So war es auch bei der Unternehmenssteuerreform III. Die linksgrünen Gegner haben die einst versprochenen Alternativ-Vorschläge bis heute nicht vorgelegt. Dennoch würde man beim Energiegesetz mehr erwarten als Warnungen vor kalten Duschen oder absurd hohen Kosten.

Umfrage

Wirst du das neue Energiegesetz annehmen?

14,535 Votes zu: Wirst du das neue Energiegesetz annehmen?

  • 75%Ja.
  • 18%Nein.
  • 7%Weiss nicht.

Die Energiestrategie 2050 mag nicht der grosse Wurf sein, den der Name andeutet. Sie bietet aber eine brauchbare Grundlage und lässt alle Optionen offen, inklusive Grosskraftwerke. Der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser, ein eifriger Befürworter des Gesetzes, bezeichnete es im Gespräch mit watson als «sehr pragmatisch». Man müsse es einfach ausprobieren.

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  • Tom Maier 15.05.2017 08:13
    Highlight bislang habe ich tatsächlich noch keine Alternative gesehen, nicht kurzfristig - und schon gar nicht langfristig.
    ..., ausser neue AKWs natürlich.
    5 1 Melden
  • NSchmid 14.05.2017 09:47
    Highlight Die Gegner wollen neue AKW (hängen das aber nicht an die grosse Glocke).
    Weil neue AKW teurer als erneuerbare Energien sind, muss z.B. das neue AKW in England mit 180 Mrd Franken subventioniert werden. Übrigens, bereits für die nie gebauten AKW Graben und Kaiseraugst ist der Schweizer Steuerzahler gezwungen worden 577 Millionen Franken zu bezahlen.
    4 7 Melden
  • koks 13.05.2017 18:14
    Highlight Was für ein eingebildeter Laferi muss man sein, um zu behaupten, es gäbe keine Alternative zu der eigenen Meinung.
    11 2 Melden
  • Schneider Alex 13.05.2017 06:20
    Highlight Es gibt eine Alternative zur Energiestrategie 2050!

    Staatliche Abgaben auf Strompreise reduzieren mit der Abschaffung der KEV. Stattdessen Investitionsbeiträge für den Bau von neuen erneuerbaren Energien, wobei diese Investitionsbeiträge zeitlich auf maximal zehn Jahre zu befristen sind. Versorgungssicherheit ist zu gewährleisten mit Bandenergie, das heisst Speicher- und LaufKW sind nach Möglichkeit auszubauen. Produzentenpreise erhöhen, indem Importe nur zugelassen werden, wenn sie tatsächlich nötig sind, damit EWs in Zukunft gewinnbringend produzieren können.
    10 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 22:10
    Highlight Ich schreibe nur Stichwort Graue Energie und hoffe dass die Möchtegern-Grünen-Fritze das einmal googlen.


    9 6 Melden
  • Urs Minder 12.05.2017 21:14
    Highlight Die richtig innovativen Dinge zu diesem Thema sind in einem freien Markt entstanden wie das Auto von Tesla und viele andere Dinge die wirtschaftlich sein müssen um zu bestehen. Dieser 50 Jahre Buissnessplan ist nur unnötig, da die globale Entwicklung klar in eine andere Richtung geht , nãmlich zu modernen Atomanlagen.
    Auch kann man die Leute schon sehr gut medial beeinflussen wie der Grüne Trend beweist. Hier geht es um eine weitere Ausweitung des Staates. Diese wird bei dem Wunschzettel wohl noch einiges kosten und das bei einem künstlich verursachten Notstand.
    18 14 Melden
  • RETO1 12.05.2017 20:56
    Highlight Wer sich danach sehnt mit neuen Verboten und Vorschriften eingedeckt zu werden und das in einer mit hässlichen Windturbinen verschandelten Landschaft, der muss unbedingt ja stimmen, klar
    17 16 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 22:14
      Highlight Leider sind viele Linke und Grüne extreme Regulierungs-Fetischisten und finden das auch noch gut, wenn der Staat möglichst vieles reglementiert, überwacht und besteuert.
      17 4 Melden
    • AlteSchachtel 14.05.2017 14:34
      Highlight @atomschlaf

      Mindestens ein Drittel der Sünnelipartei-Anhänger wird ebenfalls Ja stimmen. Werden die dann als Linke und Grüne aus der SVP geworfen?
      6 7 Melden
    • Besserwisser 18.05.2017 14:57
      Highlight @AlteSchachtel

      Nach der Tamedia-Befragung liegen Sie falsch. Bei der Stimmabsicht nach Partei stimmen nur 16% der SVP-Wähler "Ja".

      Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-energiestrategie-2050-spaltet-den-freisinn/story/11238377
      8 0 Melden
    • atomschlaf 21.05.2017 09:28
      Highlight @AlteSchachtel: Es werden sicher etliche (Bau-)Gewerbler, Immobilienbesitzer und Landwirte zustimmen, egal mit welcher Partei sie sympathisieren.
      Schliesslich hat man sich beim Gesetzesentwurf grosse Mühe gegeben, all diese potentiell skeptischen Gruppen mit Subventionsversprechen zu kaufen.
      Dadurch wird aber das Gesetz auch nicht besser.
      1 0 Melden
  • amei 12.05.2017 18:58
    Highlight Oh je, das-Geld-bleibt-im-Land Argument ist auch "Fake News"! Wenn das wahr wäre, würde der ganze Aussenhandel ja nur von Nachteil sein.
    15 15 Melden
  • Daylongultra 12.05.2017 18:14
    Highlight Ich mag meinen Strom wie meine Frauen:
    Dreckig und Billig (ausser bei einem Unfall).
    13 28 Melden
    • olive 12.05.2017 19:00
      Highlight Witzlos
      10 4 Melden
    • BeWi 12.05.2017 19:30
      Highlight How ow ow... dah lehnst du dich aber weit zum fenster raus.. wenn das mal gut geht.. eine feministin ist sicher schon am herausfinden deiner adresse.. und sie wird dich mit einem rostigen Dosendeckel kastr.. wollen... ja, so sind die..
      15 4 Melden
  • α Virginis 12.05.2017 17:47
    Highlight Kleiner Nachtrag: Ich finde es grossartig, dass dieses Thema hier in der Community dermassen aufgenommen wird. Ich denke, vor 20 Jahren wäre das ein Rohrkrepierer geworden. Gut zu sehen, dass sich viel mehr Leute Gedanken um solch grundlegende Dinge machen. In diesem Sinne...
    20 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 19:38
      Highlight lol zeigt, dass sich Wohlstandskinder keine Gedanken machen!!!

      => deine Kinder tragen die Kosten :)

      10 5 Melden
    • α Virginis 12.05.2017 21:11
      Highlight Guter Stipps: Habe sebst drei Kinder im Erwachsenenalter, und kann nur sagen, DIE machen sich Gedanken. Naja...
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.05.2017 22:05
      Highlight Richtig Virginis - du bist Generation Hochkonjunktur und jetzt Welterretter inkl. deine Kinder, die davon noch etwas den Abgang spühren aber nie mehr deine Möglichkeiten zur Vermögensbildung rsp. Vorsorge haben werden ... dürfen aber bis 70ig arbeiten und 100 Mia. CHF stemmen, um das Stromnetz anzupassen :D great, r. great!
      8 1 Melden
    • α Virginis 14.05.2017 07:58
      Highlight Guter Stipps: Es ist durchaus nicht so, dass meine Kionder in irgend einer Wohlstandsblase aufgewachsen sind. Ausserdem empfehle ich Dir, Dich mal unter den jungen Leuten mal so umzusehen, auch ausserhalb des "Tellerrands", und all die Meinungen, die du da mitkriegst, mal ohne Wertung zu betrachten. Negativismus ohne Alternative bringt da Nichts.
      2 3 Melden
  • heudani 12.05.2017 17:28
    Highlight Ja, es ist so. Es gibt ein Jetzt mit Kohlenstrom, Erdöl und Atom und eine Strategie, damit dieser Anteil weniger wird, wir mehr Erneuerbare aus der Schweiz haben und Geräte, Häuser und Autos weniger verbrauchen. Es wäre unglaublich unverantwortlich, die ES 2050 nicht zu unterstützen - so als wollte man weiter in Restaurants rauchen, weil man der Zukunft nicht traut ...
    16 26 Melden
  • sandbe 12.05.2017 17:22
    Highlight Die Gegner der Energiestrategie 2050 können bis heute keine vernünftige Alternative aufzeigen, aber sagen einfach mal Nein, entweder weil sie halt die SVP sind und lieber Probleme bewirtschaften, anstatt zu lösen, oder aber sie sind neoliberale Marktgläubige, die mit jedem Gesetz ein Problem hat und am liebsten den Staat gleich ganz abschaffen möchte... Alle anderen sagen JA zu dieser fortschrittlichen und innovativen Energiestrategie 2050, weil sie die Schweiz weiterbringt! Mein JA liegt auf alle Fälle schon im Gemeindebüro zum Auszählen bereit!
    20 22 Melden
    • Urs Minder 12.05.2017 21:23
      Highlight Ich habe nicht gewusst das eine weitere Aufblähung dieses Staates irgendwelche Pseudoprobleme lõsst ,bisher hat es mit jedem weiteren Schritt nur gekostet. Der andere Teil der Welt geht in die Richtung:
      www.dual-fluid-reaktor.de
      Viel Spass beim Aufwachen. Falls Sie Bürokratisches sehr vermissen finden Sie bestimmt ein Land in Europa das Sie gerne übernimmt.




      ist
      12 5 Melden
  • simiimi 12.05.2017 17:18
    Highlight Das Fehlen eines "Plans" in wirtschaftlichen Dingen ist auch bekannt als Konzept der freien Marktwirtschaft, die in der Verfassung verankert ist und unsere alpine Geröllewüste in eine Wohlstandsoase transformiert haben. Ich hoffe stark, die Bevölkerung wird sich bei diesem Urnengang an diese Tugend halten.
    19 9 Melden
  • Notabene14 12.05.2017 16:12
    Highlight Das mit den Kosten ist zwar ein Argument das in der Schhweiz sehr gut zieht zum Polarisieren, aber die diametral verschiedenen Zahlen zeigen ja, das das sehr schwierig ist. Deshalb ist der gesunde Menschenverstand gefragt, der da heisst: von nix kommt nix. Wenn man nicht investieren will, schaut auch nix dabei raus. Das ist in jedem Unternehmen so! Also wagen wir den Schritt und glauben an unsere innovativen Geister in der Schweiz!
    15 12 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 18:42
      Highlight Und genau weil ich an die innovativen Geister glaube, will ich keine Staats- und Subventionswirtschaft!
      14 10 Melden
  • patnuk 12.05.2017 15:28
    Highlight Wir haben in der Schweiz alle Naturelemente die es braucht für eine umweltfreundliche Energieherstellung ohne kalt zu duschen. Die Politik muss nur wollen und umsetzten, heute muss man für seine eigene erneubare Energie bezahlen, obwohl Wind und Sonne kein Besitz ist.
    16 6 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 19:26
      Highlight Die Politik muss nichts tun hier. Sie muss nur die Marktakteure in Ruhe machen lassen.
      Man wir immer für Wind- und Sonnenenergie bezahlen müssen.
      Wind und Sonne mögen gratis sein, die Sonnen- und Windkraftwerke sind es nicht.
      14 11 Melden
    • Oban 21.05.2017 09:35
      Highlight @Kaviar, genau aus diesem Grund möchten die Marktakteure eine klare Richtung vorgeben haben.
      Was nützt es wenn du die Wahl hast z.B. In Solarenergie zu investieren, der Staat dann aber plötzlich auf Gaskraftwerke (oder AKW) setzt.
      Mit der ES2050 bekommen diese eine Stossrichtung angezeigt und können somit auch ihr Geschäft darauf aurichten.
      Es betrifft aber auch KMU's, wenn du auf dem Markt gegen die grossen bestehen willst muss du dich spezialisieren, man stelle sich vor was passiert wenn einfach mal dein Gebiet plötzlich nicht mehr gebracht wird.
      0 0 Melden
    • Kaviar 21.05.2017 12:38
      Highlight @Oban: Ich vermute, dass wir verschiedene Konzepte haben.
      Ich bin der Ansicht, dass der Staat Spielregeln aufstellt, aber möglichst nicht mitspielt. Aber wenn er mitspielt, dann als Monopolist. Ich hätte nichts dagegen, die Energieversorgung wieder vollständig zu verstaatlichen. Dann zahlt der Bürger, aber er hat auch das Sagen und den Profit. Bei Subventionen, da gibt der Bürger viel Geld, bekommt aber nichts dafür, während andere den Profit einstreichen. Dann ist der freie Markt vorzuziehen, weil dann der Bürger selbst bestimmt, wofür er sein Geld ausgibt, im Markt von Angebot und Nachfrage.
      0 0 Melden
  • adi37 12.05.2017 15:18
    Highlight Die Stossrichtung der ES2050 ist ja nicht grundsätzlich falsch. Aber wie es aufgestellt ist, ist äusserst fragwürdig, mit vielen unabsehbaren Folgen! Diejenigen, die diese Strategie so aufgegleist haben, werden bei Versorgungslöchern und Horrorkosten keine Verantwortung mehr zu übernehmen haben! Ein NEIN bietet Gelegenheit für eine intelligentere Version. Wir leben nicht in einer ineffizienten Planwirtschaft! Wer plant, laufend veränderbare Technologien, auf 20 - 50 Jahre im Voraus?

    19 16 Melden
  • BeWi 12.05.2017 15:16
    Highlight Danke Watson und vorallem den Kommentar-Schreibern, ich war noch etwas unschlüssig aber jetzt weiss ich es: ein klares NEIN am nächsten Sonntag. Diese Subventionitis geht gar nicht und verzerrt den Wettbewerb! Habt ihr es nicht gemerkt? Das Ganze hat gar nichts mit Umwelt- oder Klimaschutz zu tun, das ist einfach eine "hui, mir mönd doch au oppis mache...".. Lösung. Wird massiv die Bürokratie fördern und endet am Schluss in Ungerechitgkeiten sondergleichen! Ich sehe Parallelen zu der USR3..
    23 15 Melden
    • amei 12.05.2017 19:07
      Highlight Ja, und die in Schieflage geratenen Stromunternehmen wollen sich dank Kunden in "Käfighaltung" sanieren. Mit Angstmacherei soll eine Landwirtschaft 2.0 installiert werden. Den meisten ist nicht klar, dass der Staat hier die Sache teurer macht. Auch die AKWs wurden vor 40 Jahren mit fast den gleichen Argumenten durchgepeitscht: Unabhängigkeit, in Zukunft investieren, keine Schadstoffe, Arbeitsplätze und wohl keine Alternative. Alles ein grosser Popanz! Die "Alternative" sind wohl Gaskraftwerke. Die kommen so oder so, entweder günstiger (ohne neues Gesetz) oder viel teurer mit dem Super-Gesetz.
      6 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 14:07
    Highlight Ich bin für Umweltschutz und die Grünen stimmen ja auch «Ja», ist kein Ratgeber. Erstens sollte man sich einmal die CO2-Bilanz von Deutschland, nach dem Atomausstieg (Stichwort: Braunkohle) zu Gemüte führen. Ohne Subventionen sind Wind- und Solaranlagen in der Schweiz nicht zu betreiben. Das man wieder Kombi-Gas-Kraftwerke bauen will und die Pumpspeicher-Kraftwerke ausblutet, ist auch ziemlich kurzsichtig. Und nicht vergessen, immer wenn's in der Schweiz nicht reicht (für die Industrie reichte es eigentlich nie und die zahlt auch nur die tiefen Tarife) fliesst Atomstrom aus Frankreich.
    40 26 Melden
    • sheimers 12.05.2017 14:31
      Highlight Eben deshalb brauchen wir jetzt das Energiegesetz, damit wir weniger Braunkohlestrom aus Deutschland importieren müssen. Deutschland selbst macht bereits Fortschritte: Die Stromproduktion stösst immer weniger CO2 aus. Wind- und Solarenergie resetzen nicht nur Kernkraftwerke, sondern auch Kohlestrom.
      12 18 Melden
    • sheimers 12.05.2017 14:32
      2 3 Melden
    • Charlie Brown 12.05.2017 14:33
      Highlight "für die Industrie reichts eigentlich nie"

      Bitte?

      Im Q2 und Q3 exportiert die Schweiz für gewöhnlich Strom, und zwar mitunter mehr, als sie im Q1 und im Q4 importiert.

      "Bei Importen von 42,3 Mrd. kWh und Exporten von 43,3 Mrd. kWh ergab sich 2015 ein Exportüberschuss von 1,0 Mrd. kWh (2014: Exportüberschuss von 5,5 Mrd. kWh). Im ersten und im vierten Quartal importierte die Schweiz per Saldo 3,3 Mrd. kWh (2014: 0,7 Mrd.), im zweiten und dritten Quartal exportierte sie per Saldo 4,3 Mrd. kWh (2014: 6,2 Mrd.)."

      http://www.bfe.admin.ch/energie/00588/00589/00644/index.html?lang=de&msg-id=61397
      8 3 Melden
    • BeWi 12.05.2017 15:17
      Highlight Hey Olivia, das ist wirklich "Hot".. ;-)
      3 1 Melden
    • FrancoL 12.05.2017 15:56
      Highlight Kurze Frage: Wieso genau sollen Solaranlagen nur mit Subventionen zu betreiben sein?
      Wir haben einige Dutzend Anlagen in unserer Planung integriert und dies laufen bestens, bringen den erhofften Nutzen und nur ein kleiner Teil nutzt den Subventionentopf. Und wir stehen zudem erst am Anfang der Entwicklung. Nehmen wir noch die immer grösser werdenden Modulierungsmöglichkeiten in Betracht, dann gibt es eine mehr als gute Anwendung. Sollte die Speicherproblematik durch innovative Ideen gut verbessert werden sind wir auch gutem Weg. Ich sehe da sehr gute Möglichkeiten. Nicht einfach aber machbar.
      14 6 Melden
    • MartinK 12.05.2017 16:09
      Highlight Interessant wäre jetzt, was nach ihrer Meinung die weniger kurzsichtigen Lösungen wären?
      2 1 Melden
    • sandbe 12.05.2017 16:59
      Highlight @ Olivia Hot: der CO2-Ausstoss hat in Deutschland im Energiebereich abgenommen, trotz Atomausstieg und Ausbau der Erneuerbaren Energien (und wenn du dir anschaust, dass DE extrem viel Strom exportiert, dann könnten gut auch noch ein paar Kohlemeiler vom Netz...das das ist leider politisch etwas heikel). Aber grundsätzlich gilt Energiewende ≠ Energiestrategie 2050
      5 3 Melden
    • piewpiew 12.05.2017 17:18
      Highlight Kohlestrom gab es schon vor der Energiewende in Deutschland. 86% erneurrbarer Strom am 30 April 2017. Die Energiewende funktioniert. Gaskombikraftwerke mit Bio oder Syngas sind flexibel. AKWs nicht
      6 5 Melden
    • heudani 12.05.2017 17:25
      Highlight Denkfehler - wenn jemand weniger isst, muss er nicht mehr einkaufen!!! wir brauchen doch nicht mehr Kohlenstrom oder Gaskraftwerke, wenn wir die Erneuerbaren ausbauen oder Geräte weniger Energie verbrauchen. Jede kWh erneuerbare Energie aus der Schweiz, jede gesparte kWh ist eine weniger, die wir einkaufen oder mit Gaskraftwerken produzieren müssen.
      9 3 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 19:36
      Highlight @heudani
      Fast richtig. Das Problem ist die im Tagesverlauf rasch ändernde Menge an geernteter Sonnen- und Windenergie. Wird mehr geerntet,als verbraucht wird, dann müsste man die Ernte speichern. Wir werden aber nicht genug Speicher haben (ausser wir machen aus dem Rhonetal einen Speichersee). Wird zuweig geernet, dann müssen andere Kraftwerke einspringen (gespeichert haben wir ja zuwenig). Aber KKW können nicht einspringen, weil sie zu langsam sind. Die Wasserkraftwerke reichen nicht aus. Andere haben wir nicht. Also importieren wir in Gas- und Kohlestrom.
      6 7 Melden
  • Luki-Peng 12.05.2017 13:54
    Highlight Wer zukunftsorientiert denkt stimmt JA. Ich bin auch nicht mit allen Punkten einverstanden, ganz klar. Aber im Gegensatz zu den Befürwortern haben die Gegner keine Idee das Problem zu lösen und die Energiewende kommt so oder so, ob wir wollen oder nicht. Wenn wir uns aber früher anfangen uns damit auseindander zusetzen, kann mehr mit bestimmt werden und Kosten können gespart werden.
    35 37 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 16:22
      Highlight Es werden keine Kosten gespart, wenn man in eine (noch) nicht rentable, bzw. (noch) nicht konkurrenfähige, neue Technologie einsteigt. Im Gegenteil, so verschleudert man Geld, in diesem Fall sauer verdientes Steuergeld.
      Wenn die neue Technologie kobkurrenzfähig geworden ist, dann findet der Übergang zur neuen Technologie so oder so statt. Das stimmt. Darum braucht es vorliegendes Energiesgesetz gar nicht. Denn es ist nichts als ein Milliardengeschenk an Grosskonzerne.
      13 7 Melden
    • Matrixx 12.05.2017 17:14
      Highlight Oder wir warten, wie es die Gegner wollen. Und dann werden die AKWs abgestellt und alle so "Oh ja, da war ja mal was..."
      5 7 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 21:36
      Highlight @Matrixx: Du bildest Dir offenbar ein, dass keine neuen Kraftwerke gebaut würden, wenn das Energiegesetz vernünftigerweise Bachab geschickt werden wird.
      Mach die Augen auf und sieh!
      Ganz ohne dieses Gesetz wurden und werden Tausende von Kraftwerken gebaut und es werden weiterhin neue gebaut werden. Die Drohkulisse der Stromlücke ist vieleicht ein Grund neue Kraftwerke zu bauen, aber ganz bestimmt sicher kein Grund um zum Energiegesetz nicht "NEIN" zu sagen.
      6 3 Melden
    • Matrixx 13.05.2017 10:11
      Highlight @Kaviar

      Ja, Kraftwerke werden gebaut. Wasserkraftwerke bestenfalls. Bei einem Nein werden es Atomreaktoren.
      Deshalb wird es ein JA.
      0 5 Melden
    • Kaviar 13.05.2017 15:12
      Highlight @Matrixx: Unsinn! KKWs rentieren nicht. Keiner würde da investieren wollen.
      3 0 Melden
  • Cubbie 12.05.2017 13:52
    Highlight Die Argumente, dass bei einer Annahme der Vorlage, die Kosten explodieren und wir uns vom Ausland abhängig machen ist doch totaler Humbug. Wir beziehen schon heute 80% unserer Energieträger aus dem Ausland. (In den Wintermonaten den Grossteil des Stroms) Und die Preisentwicklung von Uran, Gas oder Rohöl kann noch nicht einmal die SVP vorhersehen. Vor nicht allzu langer Zeit kostete der Liter Benzin 40 Rappen mehr als heute. Eine Erhöhung ist nur eine Frage der Zeit. Also, was ändert sich denn bei einem "Ja"? Die Geschwindigkeit, mit der wir auf erneuerbare Energie setzten.
    23 27 Melden
    • sandbe 12.05.2017 17:02
      Highlight Absolut richitg erkannt Cubbie! Die SVP versucht mit total falschen Zahlen Verwirrung und Unsicherheit zu streuen, dabei weiss sie auch, dass wir mit der ES2050 die Ausland-Abhängigkeit reduzieren könnten. Nur ist z.B. ihr Präsident zufälligerweise auch noch Präsident von Swissoil und AVES (einer AKW-Lobby Organisation)... Ein Schelm, wer böses denkt...
      14 8 Melden
    • Matrixx 12.05.2017 17:16
      Highlight Nein. Bei einem Ja ändert sich die Geschwindigkeit, mit der daran geforscht werden kann und die besteuenden Anlagen auf den heutigen Stand gebracht werden kann.
      1 7 Melden
  • peigi 12.05.2017 13:43
    Highlight Falls jemand den Gegnern der ES2050 glaubt, dass sie den Atomausstieg befürworten, keine Gaskombikraftwerke bauen und vom Ausland unabhängig werden wollen...

    "Die SVP fordert daher eine möglichst baldige Abstimmung über ein neues KKW. Erst falls die Bevölkerung ein neues KKW ablehnen sollte, sind die Rahmenbedingungen für Gaskombikraftwerke zu verbessern, damit die Stromindustrie zwischen einem erhöhtem Stromimport oder inländischen Gaskombikraftwerken die wirtschaftlichere Option wählen kann."

    https://www.svp.ch/tasks/render/file/?method=inline&fileID=39521D67-C5AE-4D15-9D22E9F2669F4037
    15 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 13:04
    Highlight Haha! Wie war das doch bei der USR?!

    Ablehnen, weil zu komplex? Hier nicht gell, weil eure Ideologie mitredet *gröhl*
    32 32 Melden
  • Sensenmaa 12.05.2017 12:37
    Highlight Ich stimme dafür.
    41 41 Melden
    • m. benedetti 12.05.2017 13:08
      Highlight Ich dagegen.
      31 32 Melden
    • Snowy 12.05.2017 16:10
      Highlight GIbt auch wenig Grund um dagegen zu sein.
      Eine Annahme ändert lediglich die Geschwindigkeit, mit der wir auf erneuerbare Energie setzten.
      7 8 Melden
    • sandbe 12.05.2017 17:03
      Highlight Ich stimmme auch dafür! Mein JA ist bereits auf der Post!
      10 7 Melden
  • infomann 12.05.2017 12:13
    Highlight Es wird soviel über die Kosten gesprochen. Bei einem ja zur Ernergiewende bleibt das Geld in der Schweiz.
    Wer wisst den von den Neinsagern wieviel das Öl und Gas in 10 Jahren kostet...doppelt soviel 5x mehr10x mehr?
    31 32 Melden
    • The oder ich 12.05.2017 12:25
      Highlight Und Uran wächst ja bekanntlich auch nicht auf Schweizer Bäumen
      25 15 Melden
    • demokrit 12.05.2017 12:40
      Highlight Nein, es geht nach China (Solarzellen) und Dänemark (Windkraft), letztere ist laut Experten aber in der CH bereits ziemlich ausgereizt.
      29 24 Melden
    • Döst 12.05.2017 12:45
      Highlight Das Geld würde mit E-Autos im Land bleiben. Denn dadurch könnten wir auf all die fossilen Brennstoffe im Verkehr verzichten (und somit sind die CO2 Ziele locker erreicht).
      Keine Sorge: das kommt von alleine in wenigen Jahren. Ganz ohne Subventionen und Energiegesetzen. Darum Nein stimmen.
      14 18 Melden
    • infomann 12.05.2017 13:00
      Highlight Ich habe hier von Öl und Gas gesprochen....nenne mir doch bitte eine Ölquelle in der Schweiz!
      11 7 Melden
    • whatthepuck 12.05.2017 14:25
      Highlight Weshalb sollte das Öl in Zukunft mehr kosten? Hast du dich schonmal über die Entwicklug des Ölpreises in den vergangenen 5 Jahren informiert? Grad gestern konnte man lesen, dass die Amis neu Schieferöl sogar noch günstiger als die Saudis ihr eigenes (heute schon sehr günstiges) Öl fördern können.
      3 4 Melden
    • FrancoL 12.05.2017 16:03
      Highlight @Demokrit; Sagen Sie mir doch wieviel Prozent einer Pv-Installation (Lieferung und Installation und Nebenarbeiten) nach China fliesst?

      Im Raum Zürich beziehen heute ein Teil der Sanierer ihre Fenster aus Deutschland. DA kann man sagen dass praktisch 90% des Geldes für diesen Bauteil nach Deutschland fliesst.
      8 3 Melden
    • TI-30XIIB 12.05.2017 16:38
      Highlight Eppenberg
      3 0 Melden
    • sandbe 12.05.2017 17:08
      Highlight @demokrit: das ist total falsch! wenn du keine Chinesischen Solarpanels möchtetst, dann gibt's auch Schweizer Hersteller, z.B. Megasol oder Meyer Burger (kannst einfach mal googlen, findest wohl auch noch mehr...). Zudem wird mit der Montage und Wartung der grösste Teil der Wertschöpfung im Inland, bei den fossilen Energieträgern ist das Geld aber weg, für immer... in den Händen von Putin und den Ölscheichs die damit dann ihre Kriege finanzieren. Findest du das ok?
      7 6 Melden
    • demokrit 12.05.2017 18:51
      Highlight Meyer Burger, ja, schön, wenn man das nötige Kleingeld hat und grösstmöglicher Luxus keine Rolle spielt. Fakt ist, die Chinesen dominieren den Weltmarkt für Solarmodule mit ihren massiven Staatssubventionen und haben preislich auch alle relevanten Mitbewerber aus den USA und Deutschland aus dem Weg geräumt. Das lässt sich gut am Aktienkurs von Solarworld ablesen:

      https://www.nzz.ch/wirtschaft/vorzeigefirma-der-deutschen-energiewende-bei-solarworld-geht-die-sonne-unter-ld.1292683

      Da haben nicht einmal Strafzölle etwas erreicht. Installationsarbeiten sind äusserst unproduktive Arbeitsplätze.
      7 3 Melden
  • Spiessvogel 12.05.2017 11:42
    Highlight Die Technik zur Ernte von Sonnenenergie in den verschiedenen Varianten geht mit riesen Schritten vorwärts. Die Entwicklung geht schneller als jene von der Sichel zum Mähdrescher. Woche für Woche entwickeln innovatve Köpfe leistungsfähigere Technik zur Gewinnung, Speicherung und Steuerung der unerschöpflichen natürlichen Ressource. Die Energiewende ist längst in Gang. Die ewigen Nein-Sager können Sie nicht stoppen, höchstens ein wenig bremsen und sich im Nachhinein über die verpassten Chancen und höheren Kosten wundern.
    32 25 Melden
    • infomann 12.05.2017 12:20
      Highlight Wie recht du hast.
      Mit der Angstmacher Politik der SVP stehen wir immer mehr im Abseits und werden bald sogar von Trittwelt Ländern überholt.Wir wollen dich ein fortschrittliches Land bleiben!!
      20 28 Melden
    • whatthepuck 12.05.2017 12:21
      Highlight Ein gutes Argument gegen die Subventionitis. Die Zeit wird immer reifer, und das viel schneller als dieses Starre bis 2050 reichende Korsett.

      Hier will man was gutes erreichen und ein Zeichen setzen, aber mit den falschen Mitteln.
      24 13 Melden
    • demokrit 12.05.2017 12:22
      Highlight Das ist bei 1.76%-Beitrag Faktenfrei: "Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn hat berechnet, wie viele Pumpspeicherkraftwerke Deutschland bauen müsste, um einen jahreszeitlichen Ausgleich zu schaffen, wenn man auf Sonne und Wind setzt. Er kommt auf 9300 – angesichts der derzeit bestehenden 35 deutschen Speicherseen eine abwegige Zahl. Man könnte stattdessen aber auch 125 Mio. starke Batterien von Tesla-Fahrzeugen nutzen, heisst es im Papier. Mit diesen Autos dürfte man dann aber in den Wintermonaten nicht herumfahren, weil ihre Speicher geleert würden." (NZZ, Christoph Eisenring, 4.5.2017)
      26 17 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 12:35
      Highlight Wenn die Energiewende so oder so stattfindet, dann brauchen wir auch keine Steuermilliarden für sie zu verschleudern. - Energiestrategie: NEIN!
      42 18 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 13:20
      Highlight "Die ewigen Nein-Sager können Sie nicht stoppen, höchstens ein wenig bremsen und sich im Nachhinein über die verpassten Chancen und höheren Kosten wundern."

      Die Kosten sinken und unaufhaltbares muss man nicht fördern.
      18 9 Melden
    • demokrit 12.05.2017 13:22
      Highlight "Die Entwicklung geht schneller als jene von der Sichel zum Mähdrescher."

      Klingt gut, ist aber Unsinn. Der Wirkungsgrad der eigentlich schon ziemlich alten Solarenergie hat sich stets nur in beschaulichen 0.01 Schrittchen erhöht. Vergleichen Sie das einmal mit Moore's Law in Sachen Microchips, dann wird es richtig peinlich.
      16 6 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 14:27
      Highlight @Spiessvogel: Und genau weil die Energiewende längst im Gang ist und durch die technische Entwicklung vorangetrieben wird, braucht es weder dieses dirigistische Gesetz noch eine neue Subventionswirtschaft.
      Die hohen Kosten entstehen genau dadurch, dass man mit dem Kopf durch die Wand will.

      Ein NEIN zum vorliegenden Energiegesetz ist nämlich kein Nein zur Energiewende!
      12 3 Melden
    • FrancoL 12.05.2017 16:42
      Highlight @Demokrit; Es geht doch nicht um Wirkungsgrad, der wäre bei einer Energie die knapp vorhanden ist der wesentliche Masstab nicht bei der Sonne, da geht es um Flächen und diese nehmen rasant zu und die Kosten pro m2 installierte Pv nehmen ab. Das sind die Faktoren und nicht der Wirkungsgrad, der ist nun mal nicht entscheidend. Entscheidend ist auch die intelligente Modulierung der Energienutzung. Auch scheinst Du immer das Heute uns auch für Morgen verkaufen zu wollen und dies ist unsinnig, denn die Fortschritte sind da und sie sind mehr als nur interessant.
      7 4 Melden
    • sandbe 12.05.2017 17:17
      Highlight @ demokrit & Toerpe Zwerg:
      ich weiss nicht genau ob ihr keine Ahnung habt oder absichtlich falsches Zeug verbreitet? oder evtl einfach romatische Marktgläubige seid?
      Ich weiss ja nicht was ihr genau alles speichern möchtet mit 9300 Pumpspeicherwerken oder 125 Mio. Tesla-Batterien, aber diese Zahlen sind völlig aus der Luft gegriffen, denn das geht davon aus das DE völlig Enerige-Autark sein wird, was es nie ist und sein wird... schon mal was von EU Energy Market gehört?
      Ach ja, Wirkungsgrade für Solarzellen finden sich hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle#Wirkungsgrad
      6 6 Melden
    • piewpiew 12.05.2017 17:20
      Highlight @whatthepuk das erste Massnahmenpaket reicht nicht bis 2050
      0 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 17:29
      Highlight Moores Law auf Wirkungsgrade anzuwenden ist sinnbefreit ... bitzli peinlich auch.
      2 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 17:55
      Highlight @sandbe: Lieber romantisch marktgläubig (😂) als romantisch staatsgläubig!
      6 2 Melden
    • demokrit 12.05.2017 18:20
      Highlight Die Solarzelle wurde 1954 von Bell Labs erfunden. Hatte damals einen Wirkungsgrad von 6% Prozent. Weder moderne Mikrokristalle noch Dünnschichtzellen kommen heute über einen Wirkungsgrad von real 25% hinaus. Auch die Kosten haben sich nur linear entwickelt. Ein Grossteil der Kosten sind statisch, weil unproduktive Baukosten.

      Prozessoren haben sich seit Ihrer Erfindung gemäss Moore's Law exponentiell entwickelt. Von 4 Bit im Jahr 1971 auf 32 Bit im Jahr 1981. Das ist eine Killertechnologie. Die Solarindustrie ist keine Killertechnologie. Es ist eine Nischentechnologie, insbesondere in der CH.
      5 3 Melden
    • FrancoL 12.05.2017 18:38
      Highlight @demokrit; Zum Glück ermöglicht diese Nischentechnologie eine weniger fremd bestimmte Energienutzung.
      Du kannst noch so vieles nachlesen, begreifen solltest Du was da geschrieben steht. Es soll aber allen recht sein wenn Du mit falschen Annahmen hausieren gehst, Du verpasst den Zug nicht die anderen.
      3 5 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 19:17
      Highlight @Demokrit: Die "Solarindustrie" hat mehr zu bieten als die Photovoltaik.
      Es gibt auch noch verschiedene Bauarten von Solarthermieanlagen.
      Die guten alten Warmwasserkollektoren gehören nicht minder dazu.
      Etwas in Vergessenheit geraten ist die Idee der Aufwindanlagen, gemäss einer Idee aus den 70ern, wenn ich mich korrekt erinnere.
      5 0 Melden
    • demokrit 13.05.2017 09:54
      Highlight @Kaviar: Aufwindanlagen sind viel zu Kapitalintensiv und verfügen über einen geradezu lächerlichen Wirkungsgrad. Sie sind darum in Vergessenheit geraten. Solarthermie und Photovoltaik werden in der Schweiz umfangreich gemacht, wenn es Sinn macht. Die Photovoltaik ist wenn man einmal die ganze Verarbeitungskette ökologisch betrachtet (inkl. Herstellung und Entsorgung) jetzt auch nicht so der Superrenner. Vor allem funktioniert das ganze nur mittels massivem ausl. Aufkauf von Kohle- und Gasstromabkauf im Winter und am Morgen. Es braucht keine Planwirtschaft mit den bekannten negativen Effekten.
      4 1 Melden
  • MaxM 12.05.2017 11:19
    Highlight Das ist halt teilweise auch das Systemproblem: Man sagt entweder "JA" oder "NEIN". Ist jemand der Meinung (oder wird auf diese Meinung gebracht), dass er mit einem Punkt nicht leben kann, muss man fast "NEIN" stimmen.
    Für die politischen Gegnern macht es die Arbeit einfacher: Ablehnen ist tatsächlich einfacher als etwas konkretes vorschlagen.
    Anderseits habe ich immer wieder das Gefühl, dass man beim Erlassen des Gesetztes mit einem Konflikt rechnete und auf die Position der Gegenseite nicht all zu sehr einging. So wirklich schweizerisch ist es nicht. Tja, wir sehn's bald, ob es aufgeht.
    17 5 Melden
    • Matrixx 12.05.2017 17:20
      Highlight Ich stimme Ja. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden. Aber wenns darum geht, ob wir von der Atomspaltung (BTW die gleiche Technologie, der wir Atombomben verdanken, die wir verbieten...) wegkommen, dann gibts für mich nur ein Ja.
      2 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 17:57
      Highlight @Genau darauf hat die Abstimmung keinen Einfluss.
      Das Energiegesetz sieht weder einen beschleunigten Ausstieg noch feste Abschalttermine vor.
      0 0 Melden
  • sheimers 12.05.2017 11:17
    Highlight Mit einem JA können wir den Islamisten den Ölhahn zudrehen und somit deren Geldquelle.
    17 36 Melden
    • demokrit 12.05.2017 12:25
      Highlight Und den Hahn für die chinesischen Diktatoren voll aufdrehen. Die Siliziumzellen werden dann ja mit reiner Windkraft nach Europa transportiert. :)
      18 12 Melden
    • Sensenmaa 12.05.2017 12:39
      Highlight Tja das ist halt so in der heutigen Zeit wo man nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera hat.
      6 2 Melden
    • Döst 12.05.2017 12:47
      Highlight Das machen wir schon seit vielen Jahren bei den Heizsystemen. Und werden wir in den nächsten Jahren mit den E-Autos machen. Dazu brauchen wir keine 30 jährige Planwirtschaft, die mehr verhindert als ermöglicht.
      9 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 13:19
      Highlight "Mit einem JA können wir den Islamisten den Ölhahn zudrehen und somit deren Geldquelle."

      Putin ist ein Islamist?
      11 6 Melden
    • demokrit 12.05.2017 13:23
      Highlight Jedenfalls ist es kein Argument.
      3 5 Melden
  • Amboss 12.05.2017 11:16
    Highlight Herr Blunschi hat natürlich recht. Die Gegner der Energiestrategie bieten wirklich nichts.

    Das Problem, was die Vorlage aber hat, ist doch folgendes: Man weiss nicht genau, worüber man abstimmt.
    Es erinnert ein bisschen an den Familienartikel vor einigen Jahren.

    Denn ein bisschen ist es irrelevant, ob wir jetzt Ja oder Nein stimmen.
    Denn was passieren wird, ist eh völlig offen. Welche Energieträger sich durchsetzen werden? Weiss niemand.
    Wasserkraft könnte unrentabel sein? Vor ein paar Jahren undenkbar.

    Ich hoffe auf ein Ja, damit zumindest die Richtung festgelegt ist. Aber das wird eng
    21 26 Melden
    • Matrixx 12.05.2017 12:35
      Highlight Unsere Wasserkraftwerke sind alle etwa aus den 50- 60er Jahre. Ust also veraltete Technik. Mpdernisiert man sie auf den heutigen Stand, sind sie viel rentabler! Zumal bereits der grösste Teil unseres Stroms aus Wasserkraft entsteht.
      8 13 Melden
    • Döst 12.05.2017 12:50
      Highlight Erinnert eher an die USR3: Kosten und Wirkung unbekannt, Rechnung bezahlt aber auf alle Fälle der Bürger, Umverteilung von unten (Private) nach oben (Wirtschaft). Das Energiegesetz ist ein grosses Luftschloss mit zuvielen Unbekannten.
      10 6 Melden
  • Döst 12.05.2017 11:11
    Highlight Die beste Strategie ist momentan einfach abwarten. Man kann mitten im Umbruch nicht einem fixen 30 Jahre Plan zustimmen, welcher nach 5 Jahren schon überholt ist. Meiner Meinung nach ist er heute schon veraltet, E-Autos werden darin überhaupt nicht breücksichtigt, obwohl diese die CO2 Ziele in wenigen Jahren so nebenbei erledigen.
    Ein Nein bringt vernünftige und notwendige Bedenkzeit im unsteten Umbruch.
    43 22 Melden
  • BeWi 12.05.2017 10:49
    Highlight Doch: kein Gesetz.. ganz einfach..
    32 14 Melden
  • fcsg 12.05.2017 10:13
    Highlight Was viele Gegner eigentlich wollen aber nicht sagen, ist klar: neue subventionierte AKW. Dabei schwebt ihnen das britische Modell einer jahrzehntelangen Abnahmegarantie des Stromes zum etwa 3-fachen Marktpreis von Wasser-, Solar oder Windenergie vor. Gewinne sollen weiterhin privatsiert, Kosten und Risiken dem Steuerzahler überlassen werden.
    19 43 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 12:12
      Highlight Kann sein, dass irgendwelche Atom-Lobbyisten sowas im Hinterkopf haben. Aber die Schweiz ist nicht UK. So ein Vorhaben hat hier politisch NULL Chancen und zwar unabhängig davon, wie die Abstimmung am 21. Mai ausgeht.
      26 8 Melden
    • Richu 12.05.2017 12:18
      Highlight @fcsg: Bei einem Projekt mit einem neuen AKW mit neuer Technologie gäbe es auf jeden Fall eine Volksabstimmung!
      Deine Aussage, es schwebe vielen Gegnern das britische Modell einer jahrzehntelangen Abnahmegarantie des Stromes zum ca. 3-fachen Marktpreis von Wasser, Solar etc. entspricht absolut nicht der Wahrheit (grosse Lüge)!
      16 5 Melden
    • Döst 12.05.2017 12:54
      Highlight Was ganz sicher kommen wird: Gaskraftwerke!
      Die wurden schon am Anfang der ES2050 vom Bund eingeplant (5-9 Anlagen), aus parteipolitschen Gründen (um die Linke mit ins Boot zu nehmen für die ES) dann aber totgeschwiegen.
      Gaskraftwerke werden die abgeschalteten AKW zumindest temporär ersetzen müssen.
      Neue sichere AKW Technologie (4. Gen.) wird später vielleicht wieder ein Thema, aber das ist Jahrzehnte weg. Und wenn: wird das Volk ganz sicher genug früh dazu Stellung nehmen können.
      10 1 Melden
  • hul 12.05.2017 10:12
    Highlight Die Energiewende kommt mit oder ohne Energiegesetz. AKWs werden auch ohne Energiegesetz nicht mehr gebaut. Es geht also im Grunde nur noch darum, wieviel uns die Umstellung kosten soll, resp. ob Subventionen effizient sind oder vielleicht nicht besser mit anderen Methoden, z.B. Lenkungsabgaben, nachgeholfen wird.
    33 3 Melden
    • Nick Name 12.05.2017 11:43
      Highlight Das mag grundsätzlich stimmen. Problem: Wenn wir jetzt nein sagen, kommen kaum einfach bessere Lösungen. Denn diese müssten zuerst ebenfalls eine Mehrheit finden. Und dort liegt der Hund begraben.
      12 21 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 12:13
      Highlight Doch, es kommen immer bessere Lösungen, z.B. das neue Solardach von Tesla, das ab 2018 auch in der Schweiz verfügbar sein soll:
      https://www.tesla.com/de_CH/solarroof?redirect=no
      15 7 Melden
    • whatthepuck 12.05.2017 12:33
      Highlight Dann soll man also jetzt einer mittelmässigen Lösung zur Mehrheit verhelfen, nur weil man noch nicht sicher ist, ob in ein paar Jahren eine bessere Lösung tatsächlich eine Mehrheit finden würde?

      Was hätte man wohl vor ein paar Jahren über diese Abstimmung gesagt?

      Wenn man jetzt nein sagt, kommen ANDERE Lösungen.
      13 4 Melden
    • Döst 12.05.2017 12:56
      Highlight @Nich Name: klar kommen bessere Lösungen. Aber ganz ohne Staat und Subventionen!
      E-Autos, wirtschaftliche Kurzzeitspeicher (Batterien) für PV, effizientere Geräte, generell der Technologiefortschritt. Das Smartphone kam auch ohne Staatseingriffe!
      9 3 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 12:57
      Highlight @Nick: Jetzt wird es philosophisch, was ist eine bessere Lösung und warum? Nicht einfach, wo doch jede Art der Energiegewinnung eine starke Gegnerschaft hat.
      Für mich heisst das: uns geht es zu gut, sonst wäre keiner wählerisch.
      Es ist wie beim Essen, wo der Hunger immer der beste Koch ist.
      Lasst die Stromlücke kommen und alle werden sich einig werden!
      5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 10:08
    Highlight Ich weiss, die Sonne scheint und es ist wirklich herrlich heute draussen zu sein. Trotzdem wooo bleiben die Comments???
    1 22 Melden
    • Theor 12.05.2017 11:16
      Highlight Die halbe Watson-Redaktion hat mal wieder freigenommen und der Praktikant muss sich alleine durch zehntausende Kommentare durchwühlen. :)

      Aber ernsthaft: Heute ist kaum eine Diskussion möglich hier, es Dauer viel zu lange bis Kommentare aufgeschaltet werden.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 11:39
      Highlight hahaha ok, ja auch verständlich. Einen wundervollen Tag allen watsoner's, die heute den freien Tag draussen geniessen können!
      6 0 Melden
  • BrigitteL 12.05.2017 10:05
    Highlight Danke für den tollen Artikel! Alle grossen Parteien (ausser die SVP) sind für die ES2050, ebenso alle grossen Umwelt- und Naturschutzorganisationen und zahlreiche Wirtschaftsverbände - also ein sehr breites Spektrum. Und auch für mich gibt's keine Alternative als ein JA am 21. Mai.
    22 31 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 12:15
      Highlight Ich verlasse mich auf den Gesetzestext und mein eigenes Urteilsvermögen, nicht auf Partei- und Verbandsparolen.
      Daher gibt's für mich keine Alternative zu einem NEIN am 21. Mai.
      23 14 Melden
    • Matrixx 12.05.2017 12:38
      Highlight atomschlaf. Bevlr du dein Urteil fällst, solltest du vielleicht mal ein Gespräch mit einem Fachmann auf diesem Gebiet führen.
      Spätestens dann schickst auch du die Atome schlafen 😉
      9 18 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 13:06
      Highlight Doch, Du hast eine Alternative: schreib auf den Abstimmungszettel, "Nein".
      Das absolut gültig.
      14 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 13:16
      Highlight "Alle grossen Parteien (ausser die SVP) sind für die ES2050, ebenso alle grossen Umwelt- und Naturschutzorganisationen und zahlreiche Wirtschaftsverbände - also ein sehr breites Spektrum."

      Das ist nicht verwunderlich, sieht doch das Gesetz für alle einen schönen Bonus vor, welchen die kleinen Endverbraucher zahlen müssen.
      15 4 Melden
  • Theor 12.05.2017 09:54
    Highlight Unterschiedlichste Leute kämpfen aus unterschiedlichsten Gründen gegen das Energiegesetz. Neben den Lobbyisten, die natürlich einfach weiter Geld scheffeln wollen, gibt es auch Leute, die aus marginalen Gründen dagegen Hetzen. Bessere Lösungen haben sie aber nicht anzubieten.

    Und das Hauptproblem bei diesen ganzen "I bin eigentli scho defür, aber nid eso!!" Hetzern: Wenn das Referendum dann scheitert, wird die Deutungshoheit des "Warum" dann bei den Lobbyisten liegen. Und dann heisst es "Die Schweizer wollen keine Energiewende. Neue AKWs Ahoi!"

    Und die Energiewende wird als ganzes begraben.
    17 28 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 12:19
      Highlight @Theor: Die Energiewende kommt so oder so.

      Solarenergie wird immer günstiger, es gibt immer neue und bessere Speicherlösungen wie z.B. Tesla's Powerwall.

      Wir können es entweder mit der Brechstange erzwingen und viel Bürokratie, hohe Subventionskosten und Effizienz- und Wohlstandsverluste in Kauf nehmen oder wir können es in einem vernünftigen Tempo, im Einklang mit der technologischen Entwicklung angehen.
      Ich bevorzuge ganz klar letzteres und werde darum NEIN stimmen.
      25 9 Melden
    • demokrit 12.05.2017 12:30
      Highlight Braucht es auch nicht. Was gemacht werden kann und auch wirtschaftlich ist, wird sowieso schon gemacht. In der Gemeinde nebenan wird aktuell eine Solaranlage aufs Schulhausdach gebaut.

      Dass sich irgendwelche Bauherren bürokratisch mit Bauämtern und irgendwelchen Planern herumschlagen müssen, um an Subventionsgelder zu gelangen, für Liegenschaften, die sie ohnehin erneuert hätten, ist einfach Blödsinn. Die Ökonomen würden von einem Mitnahmeeffekt sprechen.
      11 6 Melden
    • Döst 12.05.2017 13:02
      Highlight @Atomschlaf: die Powerwall2 hat glaub doppelt soviel Kapazität und kostet wenig mehr als die "alte" Version. Das könnte sich schon heute rechnen, insbesondere in Kombination mit eigener PV und E-Auto.
      Bei den E-Auto Batterien (Powerwalls sind ja dasselbe) rechnet man mit Preisrückgängen von 16% pro Jahr.
      Wir sind am Anfang der grössten Revolution der Autoindustrie seit Erfindung des Autos, und niemand merkts! In der ES2050 finden die E-Autos gar keine Berücksichtigung - dieser ES2050 Staatsplan ist definitiv jetzt schon veraltet -> Nein stimmen -> Ja zu Revolution durch Technologie
      8 1 Melden
    • Theor 12.05.2017 13:02
      Highlight Alleine der Blick ennet dem Teich zeigt mir, dass dem nicht so ist. Genug Lpbbyisten sagen Donald Trump, dass sie weiter von den Kohlekraftwerken profitieren wollen und das reicht um dort sämtliche Fortschritte rückgängig zu machen und alle Unweltanliegen zu beerdigen.

      Nrin, ich glaube da NICHT an den freien Markt. Vorallem nicht bei Schweizern, die nur an das eigene Portmonnaie denken.
      4 7 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 13:09
      Highlight Meinst Du jetzt die Solar-, Wasser-, Kohle-, Gas-, Kern- oder Windkraftlobbyisten?
      Egal wie die Abstimmung ausgeht, die Korken werden auf alle Fälle bei Lobbyisten knallen.
      8 2 Melden
    • demokrit 12.05.2017 14:30
      Highlight Kohlekraftwerke? Einfach einen Blick über die Deutsche Grenze werfen. Die Deutsche Energiestrategie (Planwirtschaft) hat dort vor allem Kohle- und Gaskraftwerke gefördert, die immer dann hoch gefahren werden müssen, wenn die Sonne insbesondere am Morgen nicht da ist. Meist ist der Strom dann günstiger als unsere Wasserkraft (obwohl auch die subventioniert wird).
      3 2 Melden
  • Bynaus 12.05.2017 09:54
    Highlight Pragmatisch ist das richtige Wort. Wir müssen es einfach ausprobieren, ob wir in der Schweiz mit der richtigen Förderung die Erneuerbaren genügend ausbauen können, um damit die Versorgung (auch im Winter und wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht) sicher zu stellen. Deshalb werde ich JA stimmen. Wenn es nicht klappt, wäre ich für den Bau von ein, zwei neuen AKW, "Wirtschaftlichkeit" hin oder her (das mit dem Abfall schaffen wir schon). Ich zahle auch gerne etwas mehr für meinen Strom, wenn dafür kein zusätzliches CO2 freigesetzt wird. Und mein Geld nicht zu Putin fliesst.
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    • atomschlaf 12.05.2017 12:20
      Highlight CO2 ist das wesentlich kleinere Übel als ein potentieller AKW-Unfall in einem kleinen und dichtbesiedelten Land wie der Schweiz.
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    • Döst 12.05.2017 13:05
      Highlight Die Schweiz muss doch keine teuren Experimente machen. Ein Blick nach D zeigt: massiver EE Ausbau macht nur Sinn, wenn man die Energie speichern kann. Ich gönne jedem EFH Besitzer seine Solaranlage, die in wenigen Jahren mit Kurzzeitspeicher wirtschaftlich und sinnvoll wird.
      Aber wir brauchen definitiv keine 1000 Windrädli in der Landschaft. Dann lieber Gaskrafwerke für den Winter.
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    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 13:14
      Highlight "Wir müssen es einfach ausprobieren, ob wir in der Schweiz mit der richtigen Förderung die Erneuerbaren genügend ausbauen können, um damit die Versorgung (...) sicher zu stellen."

      Ausprobieren? >100Mia investieren, um auszuprobieren? Bevor man dieses Geld in die Hand nimmt, muss man wissen.
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    • Bynaus 12.05.2017 14:56
      Highlight @atomschlaf: Ein Atomunfall ist einfach sehr unwahrscheinlich. In den nächsten 100 Jahren werden sehr viel mehr Menschen unter den Folgen des CO2-Ausstosses leiden als unter Atomunfällen.

      @die anderen beiden: Windredli wirds nicht so viele neue geben, aber Solarenergie hat in der Schweiz ein vernünftiges Potential. Schöpfen wir das Dachpotential aus, können wir die AKW damit ersetzen. Speicherkapazitäten gibt es in den Alpen, sowie in Batterien, die immer günstiger werden. Die Frage ist, ob die SchweizerInnen wirklich bereit sind, alle Dächer mit Solaranlagen zu bestücken. Mal sehen.
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    • atomschlaf 12.05.2017 18:39
      Highlight @Bynaus: Ich weiss, dass die Wahrscheinlichkeit eines Atomunfalls sehr gering ist.
      Trotzdem könnte es eines Tages in Beznau knallen und und wenn es dumm läuft einen grossen Teil des Landes unbewohnbar machen.
      Unwahrscheinlich aber nicht unmöglich.

      In einem grossen Land wie z.B. den USA oder Russland kann man dieses Risiko tragen. Im schlimmsten Fall räumt man das betroffene Gebiet und die Leute ziehen in andere Regionen.
      In einem kleinen Land wie der Schweiz hast Du diese Möglichkeit nicht, daher erachte ich den Betrieb von AKWs hierzulande als unverantwortlich.
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  • dmark 12.05.2017 09:53
    Highlight Vor hohen Kosten muss man nicht warnen - sie werden kommen. Ein kurzer Blick nach Deutschland genügt. Und bitte...zitiert hier nicht auch noch Merkel.
    Eine Energiewende gerne. Aber bitte nicht so wie in D und auch nicht alles auf einmal, sondern etwas gemässigter.
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    • sheimers 12.05.2017 11:11
      Highlight Deutschland hat sehr früh die Solarenergie ausgebaut. Die Technik ist unterdessen viel billiger geworden, bei uns wird das nicht so teuer. Deshalb kann man ohne Furcht ein JA in die Urne legen. Langfristig wird das sogar günstiger, die Subventionen sind befristet.
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    • Qui-Gon 12.05.2017 11:21
      Highlight über 30 Jahre ist alles auf einmal?
      8 8 Melden
    • Nick Name 12.05.2017 11:46
      Highlight Noch deutlich höhere Kosten bzw. einschneidende Folgen werden wohl kommen, wenn wir (aso alle Menschen) weiterhin fröhlich auf fossile Energieträger und Uran setzen.
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    • dmark 13.05.2017 13:31
      Highlight Ja, Deutschland hat sehr früh die Solarenergie ausgebaut. Mal ein paar Zahlen dazu...
      Sie zahlten diesen "frühen" Betreibern von Solaranlagen horrende 52ct. (bis zu 25 Jahre) pro KW/h, welche über das sog. EEG von den Bürgern bezahlt werden. Diese Förderung wurde für neue Anlagen herunter gefahren. Wenn ich nun z.B. ein BHKW betreibe, so bekäme ich gerade mal rund 4 ct. vergütet.
      Im Moment beträgt der Strompreis für den normalen Kunden durchschnittlich 29,16 Cent pro KW/h. Der Strompreis an der Börse liegt zur Zeit bei 41,32 Euro pro MW/h, also rund 4,2 Cent. Da machen einige fett Gewinne.
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  • word up 12.05.2017 09:48
    Highlight ich stimme auf jeden fall mit "ja". wer macht mit? :)
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  • demokrit 12.05.2017 09:41
    Highlight Die Schweiz wäre mit Annahme oder Ablehnung von Importen und vor allem einem Stromabkommen mit der EU abhängig. Die Erneuerbaren tragen (mit Ausnahme der aktuell völlig unrentablen Wasserkraft) einen sehr minimen Teil zum Strommix bei. Nämlich nur 2.6%:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien#Anteil_an_der_Stromerzeugung

    Es ist völlig unrealistisch, zu glauben, dieser Teil würde sich bald grossartig ändern (und dann auch noch mit den Strompreisen aus dem Ausland konkurrieren können). Die Hauptschwäche sehe ich allerdings im horrenden Bürokratieausbau für Bauämter u. Planer.
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    • FrancoL 12.05.2017 17:10
      Highlight @Demokrit; Bei einer normalen Baueingabe für Neubauten oder Umbauten macht das zusätzliche Formular zB für eine Pv-Anlage einen Aufwand von ca 1% des Anlagewertes der Pv aus, also erzähl nicht so einen Stuss.

      Es gibt genügend Gemeinden die sogar die Bewilligung mit in die Grundbewilligung einreichen lassen, dann ist der Aufwand noch kleiner.

      Was zu Kosten führen kann ist wenn der Nachbar gegen eine Pv-Anlage Einspruch erhebt, aber Einspruch kann man gegen so ziemlich alles was gebaut wird, ob dann mit Erfolg ist eine andere Sache.
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    • demokrit 12.05.2017 18:05
      Highlight Der liebe Bauplaner und Berater Franco hat wieder einmal eine gute Glaskugel zur Hand. Die zusätzliche Bürokratie lässt sich ungefähr abschätzen, wenn man das Gesetz auch einmal durchliest.
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    • FrancoL 12.05.2017 18:44
      Highlight @demokrit; Die Bürokratie im Bereich Energie und Bauen ist schon weit vor diesem Gesetz entstanden und das wird sich kaum nach oben oder nach unten ändern.
      Aber klar ich habe eine Glaskugel und demokrit der nun wirklich sich kaum in dieser Branche auskennt hat was genau? Im Behauptungen aufstellen bist Du schon einsame Spitze, Pech ist es dass die Realität anders aussieht.
      Etwas gar kindisch finde ich dann den Versuch von einer Bürokratie zu sprechen, die heute klar definiert ist und gar nichts mit der ES2050 zu tun hat. Die Bürokratie betrifft ALLE Energien.
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    • FrancoL 12.05.2017 18:46
      Highlight @demokrit; Der Kanalisationsanschluss verursacht einen viel grösseren Papierkram als jegliche Energienutzung! Man sollte schon etwas bei der Wahrheit bleiben und nicht Märchen erfinden.
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    • demokrit 13.05.2017 09:37
      Highlight Es sind nicht weniger als 47 Seiten zusätzliches Juristenfutter, die kantonalen Folgewirkungen und Beamtenapparate noch nicht eingerechnet:
      https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2016/7683.pdf
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    • FrancoL 13.05.2017 11:56
      Highlight @demokrit: die gesammelten Gesetzestexte alleine für das Bauen sind weit über 700 Seiten. Die Texte zb für die Heizungen und entsprechende Nebenfächer wie zb Schall sind auch schon bei mehr als 200 Seiten. Sogar die Regelungen der Bepflanzungen und Einfriedungen sind schon bei ca 50 Seiten angekommen.
      Also vergiss Deinen grossen zusätzlichen Papierkrieg. Du machst Dich lächerlich.
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    • demokrit 13.05.2017 20:14
      Highlight Ja, und das merkt jeder, der sich schon einmal mit Bauämtern und Lärmgutachten herumschlagen musste. Au contraire. Mit dem Bundesrecht ist es noch nicht geregelt. Bürokratie, noch und noch. Und du profitierst wohlweislich davon.
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    • FrancoL 14.05.2017 10:24
      Highlight @demokrit; Lärmgutachten gibt es mit und ohne ES2050. Und wo genau ist ein Lärmgutachten zb für eine Pv Anlage nötig? Oder für eine Wp Luft/Wasser? Oder für eine Wp Luft/Luft in der UNG oder Im Keller?
      Nein wir profitieren nicht davon, wir haben einen grössere Aufwand zu gleichm Preis weil wir, wenn Lärmgutachten anfallen, uns darum kümmeren müssen ohne dass eine zusätzliche Verrechnung möglich ist, denn es ist der Bauphysiker der diese Gutachten erstellt.
      Hast keine, aber wirklich keine Ahnung der Materie.
      Diese Desinformation die Du da stehts streust ist mehr als bedenklich.
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    • FrancoL 14.05.2017 10:36
      Highlight @demokrit: Lärmgutachten sind überall dort gefordert wo die gesetzlichen Werte tangiert sind und fallen bei fast jedem grösseren Bau an zb für die TG, oder für Zufahrtsstrassen. Wird ein Gewerbe integriert ist auch ein LGA erstellen zu lassen, selbst bei der Bauphase sind Lärmwerte zwingend einzuhalten.
      Dass ein Windrad dann auch Lärmtechnische Werte einzuhalten hat, ist nicht wegen der ES2050 sondern wegen der mehrere Jahrzehnte alten Lärmverordnung.
      ALLE grösseren Bauten die für die Energiegewinnung nötig sind brauchen Gutachten, das hat auch nichts mit der ES2050 zu tun.
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    • demokrit 14.05.2017 10:59
      Highlight Lärmgutachten waren ja nur ein Beispiel der bereits existierenden Verwaltungsbürokratie. Lärmgutachten werden, anderes als von dir behauptet, auch nicht vom Bauphysiker gestellt, sondern wiederum von Planungsbüros gemacht, die sich darauf spezialisiert haben. Im Unterschied zu dir, der dann Rechnungen stellen darf, kenne ich die Situation von der Unternehmerseite aus, die diesen Quatsch bezahlen muss. Konkret musste hier ein unsinniges Lärmgutachten erstellt werden, weil sich ein Liegenschaftsbesitzer daran gestört hat, dass die Terrasse der Beiz leicht erweitert wurde. CHF 8'000.- für nichts.
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    • FrancoL 14.05.2017 11:32
      Highlight @demokrit; Fachplaner also Ingenieure und Bauphysiker machen Lärmgutachten keine Planungsbüros nach SIA 1002 ausser man habe einen Ingenieur an Bord, der dann nicht mehr ins Spektrum der SIA 1002 gehört. Hör doch einfach auf einen solchen Stuss zu posten.

      Merkst Du nicht was an Deiner Geschichte faul ist? Was hat dies mit Energie zu tun? GAR NICHTS! Ein Nachbar hat von seinem Recht gebrauch gemacht, das mag ärgerlich sein, ist aber mit Rechtsgrundlage geschehen. CHF 8'000 für ein Lärmgutachten? Nein das wird das ganze Verfahren gekostet haben, das Lärmgutachten vielleicht CHF 1'000 bis 1'500.
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    • FrancoL 14.05.2017 11:40
      Highlight @damokrit; Es müssen Dir schon die Argumente ausgegangen sein, wenn Du versuchst das Regelwerk der SIA in Frage zu stellen oder ein nachbarlicher Streit um eine Lärmquelle in den Bereich der ES2050 schieben magst. Du outest Dich ein x-tes mal als unfähig das Thema Energie wirklich angehen. Auch solltest Du das bestehende Recht nicht so ins Lächerliche ziehen, das ist alles andere als demokratisch. Es ist doch sehr dümmlich von einer leichten Erweiterung der Terrasse zu sprechen, wenn diese Erweiterung gegen die Regeln verstösst! Regeln sind nun man Regeln und leicht erweitert ist keine Regel.
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    • demokrit 14.05.2017 14:13
      Highlight Falsch. Das Lärmgutachten hat 8'000 gekostet und es wurde sehr wohl von einem Planungsbüro erstellt, es kann durchaus sein, dass ein Ingenieur (den du nun wieder ins Feld führst, wenn der Bauphysiker nichts mehr taugt) im Büro arbeitet. Von SIA 1002 hat kein Mensch, ausser Pirouettenkasper Franco, gesprochen.

      Die Erweiterung hat eben gerade nicht gegen die Regeln verstossen und die gesetzlichen Werte waren eben nicht tangiert. Die Kosten hat man als Unternehmer durch die bekloppte Lärmschutzbürokratie (die im übrigen nicht demokratisch sind) dennoch am Hals. Ein renitenter Nachbar genügt.
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    • demokrit 14.05.2017 14:21
      Highlight "Es ist doch sehr dümmlich von einer leichten Erweiterung der Terrasse zu sprechen, wenn diese Erweiterung gegen die Regeln verstösst! Regeln sind nun man Regeln und leicht erweitert ist keine Regel."

      Da hört man dir wieder den Beamten an. Das Gericht war allerdings anderer Meinung. Die Erweiterung hat eben gerade nicht gegen Regeln verstossen.

      Man muss kein grosser Glaskugelprognostiker sein, um einzuschätzen, zu welcher kantonalen Bürokratie 47 Seiten Bundesgesetze führen. Dazu bräuchte man nur ein wenig gesunden Menschenverstand und wenig Eigeninteresse. (Einfach einmal Art. 45-46 lesen).
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    • demokrit 14.05.2017 14:25
      Highlight Wenn der Bundesrat etwas verordnet (wie bei der Lärmschutzverordnung der Fall), hat das im Übrigen nicht besonders viel mit Demokratie zu tun.
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    • FrancoL 14.05.2017 15:16
      Highlight @Demokrit; Die SIA definiert nun mal was ein Planungsbüro ist. Und ein Bauphysiker ist nun mal ein Ingenieur und nicht ein Architekt.
      Aber eben Du schreibst und schreibst und schreibst und versuchst selbst die mehrfach definierten Dinge neu zu definieren.
      Der renitente Nachbar hätte die Kosten übernehmen müssen, wenn der Ausführende im Recht gewesen ist. Also auch wieder so eine Demokrit-Falsch-Petarde.
      Das Gericht war da anderer Meinung? OK und wieso hat das Gericht den die Kosten für das Lärmgutachten nicht dem Kläger aufgebrummt???
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    • FrancoL 14.05.2017 15:22
      Highlight @Demokrit; Du kannst es noch so versuchen die Bürokratie zu bemühen, es trifft nicht zu und der gesunde Menschenverstand berücksichtigt bei der Aufwandabschätzung auch das bestehende Regelwerk.
      In meinem Eigeninterresse wäre es wenn energetisch KEINE Auflagen zu erledigen wären, dann hätte ich als Architekt einen Vorteil.
      Die Lärmschutzvorschriften sind auf der Basis des Bevölkerungsschutzes entstanden und wurden weitgehend auch immer wieder vom Bürger gefordert. Meistens ist es auch immer der Bürger der die Polizei holt und auf deren Einhaltung pocht!
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    • demokrit 14.05.2017 15:58
      Highlight Wiederum: Au contraire. Ein Planungsbüro für Lärmschutzgutachten wird nicht von Bauphysikern besetzt.

      Nein muss er eben nicht, werter Franco. Er kann es bei seiner Behauptung belassen und einfach einmal renitent sein. Es ist am Unternehmer zu beweisen, dass er die Lärmwerte einhält. Diese Kosten erstattet ihm kein Gerichtsbeschluss.

      Würdest du das Gesetz auch einmal lesen, sähest du darin die Schaffung von mehreren hundert Beamtenstellen, Unternehmer-, Bau, und Energie-Vorschriften. (Unter vielen: Art. 52, Art. 53., Art. 55, Art. 56, Art. 57, Art. 58, Art. 59, Art. 60, Art. 61 ff).
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    • demokrit 14.05.2017 16:06
      Highlight "[E]s trifft nicht zu", dass mit dem 47-seiten Starken Energiegesetz mit seinen zahlreichen Blankovollmachten die Bürokratie stark vorangetrieben wird, ist eine haltlose und zudem faktenwidrige Behauptung.

      Architekten verrechnen bekanntlich ihre Aufwände im Honorar. Erzähl mal keinen Müll.

      "Die Lärmschutzvorschriften sind auf der Basis des Bevölkerungsschutzes" - Also nicht demokratisch, der zweite Teil des Satzes ist eine leere Behauptung. Einzelstimmen drückt auch keinen demokratischen Willen aus.
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    • FrancoL 14.05.2017 19:22
      Highlight Architekten verrechnen auf der Basis von Baukosten ihren Stundenaufwand und da lässt sich besser verdienen wenn eine Technik eingebaut wird die keine Auflagen bedungt den die Auflagen werden nicht nach Aufwand gerechnet. Aber eben wenn man keine Ahnung hat was der Architekt wie verrechnen kann ist man eben schnell neben der Spur.
      Ein Energie-planungsbüro ist eben eines mit der Energie voraus. Ein Planungsbüro nach SIA ist nun mal ein Architekturbüro und Fachplaner sind Fachplaner und nicht Architekten. Relativ einfach.
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    • FrancoL 14.05.2017 21:30
      Highlight @demokrit; Wenn ich Du wäre so würde ich der SIA so richtig einmal die Meinung sagen, denn diese Tölpel der SIA haben sogar unterschiedliche Honorarnormen für Architekt und Fachplaner gemacht, so ein Mumpitz so einen Aufwand für 2 Dinge wo doch beide das Gleiche sind. Und dann kannst Du gleich auch noch die Versiecherungen in den Senkel "klöpfen" denn diese machen auch noch einen Unterschied. Bei es wartet Arbeit auf Dich.
      Deinem Kollegen der 8'000 CHF für ein Lärmgutachten bezahlt hat kannst Du zudem sagen dass die für eine leicht grössere Terrasse mehr als überrissen ist.
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    • demokrit 15.05.2017 16:09
      Highlight SIA 102 kennt für Architekten Zeittarife. Auch bei Pauschalen wird üblicherweise nach konkretem Leistungsumfang abgerechnet. Erneuerbare Energien wie Meyer Burger-Panele verteuern die Baukosten erheblich.

      Da gibt es genug Büros, die beides unter einem Dach vereinen. Im Übrigen habe ich nochmal nachgesehen: Das Lärmgutachten war Bestandteil der Baubewilligung für die Terrassenerweiterung. Dass es eine Baubewilligung braucht (ebenerdig), hat die Baukommission aufgrund der Beschwerde des böswilligen Anwohners von sich aus entschieden. Der Nachbar hat die Sache dann nicht mehr weitergezogen.
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    • FrancoL 15.05.2017 16:54
      Highlight @Demokrit; Die Zeittarife für die Architekten sind für kleine Bauvorhaben und Nachträge vorgesehen. Für Aufträge und Sanierungen die eine Baubewilligung erfordern werden in den allermeisten Fällen der Kostentarif oder die Pauschale auf der Basis des KT gewählt. Bei Sanierungen verteuern Pv-Anlagen die Baukosten um 10-15%. Umbau/Sanierungskosten von 300kCH ergeben für die 30kCHF Mehrkosten der pV-Anlage ein Mehrhonorar für die Auflagenerledigung von 400 CHF. Wenn Sie dieses nun als einen wichtigen Bestandteil erachten, dann ist das Ihre Sache, für mich deckt dies die Aufwendungen nicht.
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    • FrancoL 15.05.2017 17:04
      Highlight @demokrit; Wenn etwas Bestandteil der Baubewilligung ist, dann hat dies damit seine Rechtsgrundlage. Nun und was hat diese kleine Geschichte mit der ES2050 zu tun? Weil es also Fehler bei den Behörden geben kann ist die ES2050 nicht gut?

      Als vor Jahrzehnten die Regelungen und Auflagen für die Häuserdämmungen eingeleitet wurden, sprach man auch von einem Bürokratiemonster und heute ist das eine einfache Auflagenerledigung. Fast jede Eingabe einer Kanalisation ist komplexer als der Energienachweis.

      Sie sollten auch sich einmal die Real-Mehrkosten für die Pv-Anlagen ansehen, würde helfen!
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    • demokrit 17.05.2017 09:38
      Highlight Für 30k CHF bekommt man leider nur eine Ikea-Anlage. Bei Meyer-Burger kostet eine integrierte Dachanlage über das Doppelte. Die 400 CHF kaufe Ich Ihnen aber nicht ab.

      Die Lärmgutachtens bezahlt uns jedenfalls keiner und ob eine Rechtsgrundlage für die Bewilligung bestand, ist zweifelhaft. Wie Sie wissen, befinden sich Baukommissionen und auch andere Beamtenstellen stets in einer Machtposition, in der sie Recht erst einmal eigenwillig auslegen können, da dieses oft "schwammig" bleibt.

      Gesetzliche Auflagen führen stets zu einem Ratenschwanz von bürokratischen Stellen. Jemand muss sie umsetzen.
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    • FrancoL 17.05.2017 12:36
      Highlight @demokrit; Im Gegensatz zu Ihnen habe ich nun bereits einige Dutzend Pv-Anlagen eingebaut und deren Verrechnung ist bereits abgeschlossen. Für Integrierte Anlagen gilt es eine saubere Abrechnung zu erstellen, wobei die wegfallende Dachhaut mit zu berechnen ist. Grundsätzlich sind aber von den Analgen nur 1/3 integriert und das bei Satteldächern, da jedoch der Flachdachbau überwiegt sind die Kosten der integrierten Anlagen eher die falsche Annahme!
      Die SIA ist kein Spielzeug und die Auflagenerledigung eine klar definierte Grösse. Es ist mir und der SIA wohl eher unwichtig ob Sie es absegnen.
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    • FrancoL 17.05.2017 12:43
      Highlight @Demokrit; Ich frage mich immer wieso Sie sich Demokrit nennen, das liegt irgendwie gefährlich beim Wort Demokrat und das sind Sie sicherlich nicht. Denn wer den demokratischen Mitteln so wenig Wert beimisst ist eher das Gegenteil eines Demokraten.
      Verbreiten Sie auch nicht die alten Märchen der allmächtigen Behörden und der ohnmächtigen Baurekurskommission, diese sind heute weitgehend passé.
      Rechtsgrundlagen können verschieden ausgelegt werden, dafür gibt es auch Rekursinstanzen.
      Gesetzliche Auflagen im Energiesektor wird es immer geben, ob mit oder ohne ES2050, das ist so zu erwarten.
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    • demokrit 17.05.2017 15:05
      Highlight Ein Architekt wird natürlich immer sehr viel Wert auf die Aussage legen, er verdiene nichts an höheren Baukosten und Zusatzarbeiten (für die die SIA auch höhere Tarife kennt).

      Behördenwillkür ist nicht demokratisch, genau wie Gesetze (Lärmschutz) die gar nicht demokratisch beschlossen sind. Das sind beides autokratische Instrumente. Sie können natürlich Beschwerde einlegen, nur sind auch diese Beschwerden nicht gratis zu haben. Sie können auch gegen Bussen rekurieren, nur ist der Vorschuss in der Regel wohlweislich genau so angelegt, dass sich die Übernahme des Prozessrisikos nicht lohnt.
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    • FrancoL 17.05.2017 16:53
      Highlight @demokrit; Schon wieder liegen Sie falsch, für Zusatzarbeiten die im Kostentarif berechnet werden (90% der Fälle) SINKT der Berechnungssatz, dies kann man ohne gross Insider zu sein in der SIA Berechnungsnorm nachlesen. Wie gesagt mein Beispiel ist immer noch gültig, 30'000 Mehrkosten führen bei den Auflagenerledigung zu einem Mehrhonorar von ca 400 CHF.
      Die SIA lässt Sie grüssen und bittet Sie sich auf ihrer Seite einzulesen.

      Die Gesetze die wir haben sind sehr wohl demokratisch legitimiert! Sie haben als Rechtsgrundlage eine vom Volk abgesegnete Grundrechtsnorm, die es zu realisieren gibt.
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    • FrancoL 17.05.2017 16:59
      Highlight @demokrit; Was Sie da versuchen um recht zu behalten ist eine gefährliche Vermischung von Rechtsordnung und Rechtsgrundlagen für die unterschiedliche Auslegung der Aemter verantwortlich zu machen, aber es ist genau umgekehrt; Die Auslegung steht im Raum und die Rechtsnorm oder Rechtsgrundlage bildet den Rahmen für die Beurteilung der Auslegung.
      Dass da auch Fehler anfallen können, ist nicht Schuld der Normen und Gesetze sondern basiert auf falschen Interpretationen und Auslegungen der Beteiligten.
      Autokratische Instrumente? das besprechen Sie dann besser mit einem Rechtsanwalt, sry lachhaft.
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    • demokrit 18.05.2017 10:35
      Highlight Dann könnten Sie es ja nachweisen. SIA 102 ist ein hochkomplexes Räderwerk. Und so vereinfacht wie für den Verdienst des Architekten, wie Sie das darstellen, ist es mitnichten:
      https://www.weka.ch/themen/bau-immobilien/bauplanung-und-gebaeudetechnik/architekten-und-ingenieure/article/architektenhonorar-bemessung-nach-or-und-sia/

      Nein, wenn der Bundesrat von sich aus verordnet, hat das mit demokratisch nichts zu tun, ein nebulöser Verweise auf vermeintliche aber völlig unkonkrete Grundrechtsnormen, die es nun zu realisieren gilt, genügt nicht. Das ist vielmehr die Sprache eines Erdogan.
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    • demokrit 18.05.2017 11:16
      Highlight Nichts ist umgekehrt. Die Machtkonzentration von Baukommission und Ämtern ist deshalb sehr weitgehend, weil es für den Bürger mit hohen monetären Kosten verbunden ist, die erfolgte Amtsauslegung (nota bene durch iur. Laien) der Rechtsgrundlage (sofern sie überhaupt erfolgt ist und nicht bloss aus schikanösen Gründen erfolgt) in Frage stellen zu lassen. Ich habe nicht behauptet, dies sei die Schuld der Gesetze, sondern, dass ein mehr an Gesetzen diesem Phänomen des eigenmächtigen Beamtenkönigs (der hier gleichsam als Richter und Henker auftritt) Vorschub leistet und die Beamtenstellen erhöht.
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    • FrancoL 18.05.2017 11:52
      Highlight @Demokrit; Die Mehrkosten von 30'000 Franken generieren bei einer Bauklasse 5 ein zusätzlichen Stundenaufwand für alle planerischen , technischen, Bauleitungsarbeiten, Inbetriebnahmen und Abschlüsse (Also 100% Teilleistungen nach SIA) von von 58 Stunden. Gemäss SIA ist das Bewilligungsverfahren mit mit 2,5% Teilleistungen eingesetzt, ergibt also 1,5 Stunden für diese Arbeit, nimmt man noch den Aufwand für die Grundausstattung dazu ergeben sich nochmals 2.5 Stunden. Total also 4 Stunden für den "Eingabechram", das sind dann ca die 400 CHF. Das nenne ich nicht unbedingt ein gutes Geschäft!
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    • FrancoL 18.05.2017 12:12
      Highlight @demokrit; Zur Formal aus der WEKA:
      Diese Formel ist in der SIA nicht enthalten, die SIA 102 hat bewusst schon seit Jahrzehnten nur noch den ermittelten Stundenaufwand als Basis und Du findest keine aber gar keine ähnliche Angabe in der SIA 102.
      Es ist eigentlich sträftlich und leichtsinnig, dass eine Plattform wie WEKA so einen Mist anführt.
      Alle SIA Honorarnormen errechnen den Stundenaufwand und NICHT das Honorar, dieses ergibt sich dann durch die bürospezifischen Stundenansätze.
      Aber eben wenn man sich nur im Netz orientiert dann glaubt man dies eben!
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    • demokrit 19.05.2017 11:40
      Highlight Sind Sie sich sicher? Die Formel scheint mir ziemlich dieselbe, die auch die ETHZ als Honorar für Baukosten nach SIA 102 Art.7 lehrt (S. 6):

      https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/arch/technology-in-architecture/arch-building-process-dam/documents/Honorar_161214.pdf

      Nun gut, unsere Stimmen werden sich neutralisieren und es ist ein untergeordnetes Thema.
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    • FrancoL 19.05.2017 12:11
      Highlight @demokrit; Ich bin sicher und ich bin auch sicher dass sich unsere beiden sichten NICHT neutralisieren aus dem einfach Grund dass Die in der WEKA publizierte Formel nicht stimmt und nicht der gültigen SIA Formel entspricht.
      Die von Ihnen gepostete Formel stimm mit der SIA überein ABER eben NICHT mit der WEKA Formel. Dies ist einfach nachzuweisen:
      Tp ist der prognostizierte Zeitaufwand also ein Betrag in STUNDEN.
      Die WEKA Formel berechnet eine Honorarsumme in CHF.
      Wenn also Stunden nicht CHF sind dann stimmt die WEKA Formel nicht. So einfach kann eine schlüssige Begründung sein.
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    • FrancoL 19.05.2017 12:18
      Highlight @demokrit; Zur Ihrer Info. Die SIA wurde nett gezwungen die Berechnungsart des Honorars umzudenken und die Formel für einen prognostizierten Stundenaufwand einzuführen. Die mit der Begründung dass eine direkte Honorarberechnung kartellistisch sei weil ALLE auf den gleichen Preis kommen. Mit dem prognostizierten Stundenaufwand steht es nun jedem Architekten frei seine Leistung (Honorar) durch die Wahl des geeigneten bürospezifischen Stundenansatzes individuell zu gestalten.
      Der prognostizierte Stundenaufwand macht zudem Sinn weil er auf der Basis von ständig überprüften Angaben berechnet wird.
      0 0 Melden
    • FrancoL 19.05.2017 12:23
      Highlight @demokrit; Zu Ihrer weiteren Info:
      Die Büro spezifischen Ansätze varieren so zwischen 85 bis 140CHF/h, was einen markanten Unterschied zwischen den einzelnen Honoraren bringen kann.
      Die WEKA Formel würde aber nur EINE Honorarsumme errechnen. Sie ist eben falsch auch wenn sie in der WEKA Broschüre steht.
      0 0 Melden
    • demokrit 19.05.2017 12:35
      Highlight Stimmt, die Formeln sind nicht dieselben, der Zeitaufwand wird eines Seite weiter mit dem Stundenansatz zum Honorar multipliziert, klingt einleuchtend.
      0 0 Melden
    • FrancoL 19.05.2017 12:53
      Highlight @Demokrit; wenn wir einmal gleicher Meinung sind, dann scheint wohl das ganze Wochenende die Sonne. ;-)
      0 0 Melden
    • demokrit 19.05.2017 13:52
      Highlight Dieses Wochenende werden Ihre Solarpanele wohl nicht viel Strom produzieren. 8>
      0 0 Melden
    • FrancoL 19.05.2017 17:12
      Highlight @Demokrit; Das werden sie nicht, oder nur wenig. Meine Kombianlage Solar/Thermische/Erdwärme hat eine Speicherauslastung von 75% BWW (ermöglicht ca Duschen und Baden für 4 Personen 4 Tage) und die Pv könnte wenn ich wollte selbst bei diesem miesen Wetter die Rückführung von Wärme in den Auskühlzylinder der Erdsonden pumpen und mir für den nächsten Winter eine wärmere Zuflusstemperatur über die Erdsonden ermöglichen. Die Vorlauftemperatur aus dem BH-Speicher von knapp 27° ist auch für die nächsten ca 20 Stunden bereits eingespeichert. Ist natürlich keine Anlage ab der Stange, aber die Zukunft
      0 0 Melden
    • demokrit 20.05.2017 10:52
      Highlight BWW? Pv = Photovoltaik? Meinen Sie nicht Ihre thermische Solaranlage? Ist die thermische Speicherung überhaupt so lange möglich?
      0 0 Melden
    • FrancoL 20.05.2017 12:04
      Highlight @demokrit; BWW Brauchwarnwasser, Pv Photovoltaik.
      Die Speicherung von Wärme an Sonnenkollektoren ist auch über Tage kein Problem, gut gedämmt und vor allem als Schichtenspeicherung heute schon Dutzendware.
      Ein Tag wie heute in Zürich füllt den Speicher alleine über die Sonnenkollektoren genügend um nächste Woche dass BWW gesichert zu haben. Der Strom über die Pv-Anlage hält die Pumpenwelt am laufen und könnte auch wenn man will den Schichtenspeicher bedienen, oder Wärem in den Auskühlzylinder pumpen.
      Wie gesagt noch nicht alles perfekt und im Hornbach zu kaufen, aber dies wird die Zukunft sein
      0 0 Melden
    • demokrit 20.05.2017 17:28
      Highlight Ah, so meintest du das mit der PV. Danke für die Erklärung.
      0 0 Melden
  • α Virginis 12.05.2017 09:41
    Highlight Wie gehabt, politisieren die Gegener, allen voran die SVP, mit Ängsten und Schwarzmalerei, ohne irgend eine realisierbare Alternative zu bieten. Die Argumente des "Umwelt-Komitees", «Vögel schreddern?» oder «Schweiz verschandeln?» sind meiner Meinung nach einfach nur dumm. Oder wie ist es mir der Wasserkraft? Wieviele Fische sterben durch Wasserkraftwerke oder Stauwehre? Ausserdem sind Vögel ja auch nicht dämlich und merken bald, dass es da nicht weitergeht und suchen eine alternative Route. Nur fürchte ich, dass der moderne "Umweltfaktor" bei der Bevölkerung zieht, Bio ist ja sowas von IN.
    15 32 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 13:21
      Highlight @α Virginis: A propos Schwarzmalerei und Angstmacherei: Was war schon wieder die Begründung der Befürworter für die "Energiewende"?
      Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein: "Wir müssen 'Ja' stimmen, weil wir sonst den Weltuntergang herbeiführen durch eine desaströse Klimaerwärmung."
      Mehr Angstmacherei, als die Befürworter betreiben, geht da gar nicht. Das macht jede Sekte neidisch und lässt die SVP mit ihren Warnrufen daneben aussehen wie quietschende Mäuse.
      12 3 Melden
    • α Virginis 12.05.2017 17:34
      Highlight @Kaviar: Das mit der Angstmacherei, da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, habe zu kurz nachgedacht (war relativ früh morgens)... Trotzdem: Aus rein ökonomischen Gründen sollten wir darauf achten, dass Energie, oder aus Kurzsichtigkeit Resourcen, verschwendet werden. Leider werden die Folgekosten durch Umweltbelastung etc. durch all die verschwiegen, die eigentlich nur kurzfristigen Gewinn im Sinn haben und irgendwelche Gaskraftwerke etc. propagieren.
      0 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 18:03
      Highlight @Virginis: Gaskraftwerke kommen sowieso.
      2 0 Melden
    • α Virginis 12.05.2017 19:29
      Highlight @simply smarter: War ja nur ein Beispiel, hinter den etc. kommen noch viele, so Kohlekrafterke, und nochmals etc. Ein kleiner Blick auf die Umwelteffizienz der verschiedenen Kraftwerke sollte einem schon die Augen öffnen.
      0 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 12.05.2017 09:36
    Highlight Auch wenn es die Befürworter noch oft und unredlich wiederholen:

    Wir stimmen nicht über die Energiestrategie 2050 ab, sondern über ein Energiegesetz.

    Wir stimmen über ein Gesetz ab, welches willkürliche Verbrauchsziele setzt, einen viel zu engen technologischen Rahmen vorgibt, eine viel zu lange Zeitdauer determiniert, der Regierung viel zu viel Macht zuschanzt und riesige Fehlinvestitionen auslösen wird - und bei welchem die Regierung durch Geldverteilen an Interessengruppen deren Zustimmung erkauft hat.

    Eine Ablehnung des Energiegesetzes ist keine Ablehnung einer Energiewende.

    50 14 Melden
  • Ökonometriker 12.05.2017 09:30
    Highlight Ökonomisch lässt sich einwandfrei zeigen, dass dieses Gesetz hochgradig ineffizient ist und sehr gute Alternativen existieren würden. Beispielsweise eine staatsquotenneutrale Lenkungsabgabe auf CO2.

    Wenn man schon Energieplanwirtschaft einführen und gewisse Kraftwerkstypen subventionieren will, dann sollten diese Subventionen wennschon aus dem Steuertopf kommen - und nicht von einer Abgabe, welche Grossverbraucher bevorteilt. Sonst bezahlen die Kleinen, während die Grossen kassieren.

    Das Energiegesetz ist nicht alternativlos. Es gäbe auch effiziente und gerechte Lösungen.
    40 5 Melden
    • Urs457 12.05.2017 11:57
      Highlight Eine staatsquotenneutrale Lenkungsabgabe auf CO2 würde ich auch gut, respektive besser finden, aber das hat(te) in unserem bürgerlichen Parlament leider keine Chance. Mich stören auch die billigen Tarife für die Gross- und die teuren Tarife für die Kleinverbraucher, aber auch das ist der Wille unseres bürgerlichen Parlaments.
      6 4 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 12:26
      Highlight @Urs457: Neben der Umverteilung von unten nach oben bei den Stromtarifen ist mir kürzlich aufgefallen, dass mit dem neuen Gesetz auch noch der Abriss von alten Wohnbauten und der Ersatz durch Neubauten steuerlich gefördert werden soll.
      Da die Mieten in Altbauten meist viel günstiger sind, wird dadurch die Vernichtung von günstigem Wohnraum vorangetrieben - also noch mehr Umverteilung von unten nach oben.
      Nein, danke!

      Für jene, die es noch nicht gelesen haben:
      WOZ: Sozial ist diese Wende nicht
      http://www.woz.ch/1715/abstimmung-energiestrategie-2050/sozial-ist-diese-wende-nicht
      13 3 Melden
    • Ökonometriker 12.05.2017 12:56
      Highlight Es waren die SP und die Grünen, die 2011 die Vorlage zur CO2-Abgabe zurückgezogen haben. Dies laut Beat Jans (SP), da die Bürgerlichen eben genau zustimmen wollten mit dem Kalkül, dass das Referendum dann vom Volk verworfen und so das ganze CO2-Gesetz den Bach ab geschickt würde.

      Am Ende ist der Fehler beim Volk zu suchen - doch ebendieses Volk muss seine Fehler auch ausbaden und hat so die Chance, daraus zu lernen. Das ist ja das Geniale an der direkten Demokratie. Einzelne Parteien zu verurteilen fasst zu kurz - man muss das System gesamtheitlich betrachten.
      3 1 Melden
    • Döst 12.05.2017 13:11
      Highlight @atomschaf: Danke für den Woz Link. Schön zu lesen, dass sich auch bei den Linken Widerstand aufbaut.
      8 1 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 13:23
      Highlight @Urs457: Dann stimme eben "Nein"!
      8 3 Melden
    • Urs457 12.05.2017 22:17
      Highlight @Kaviar Sicher nicht, denn wenn die SVP NEIN sagt, ist sonnenklar, dass man JA sagen muss 😂😂😂! Und umgekehrt 😂😂😂!
      2 2 Melden
    • Kaviar 13.05.2017 10:27
      Highlight @Urs457: Oh, wie recht Du hast!
      Genau so sind viel zuviele SPler SVP-ferngesteuert.
      2 0 Melden
  • MaxHeiri 12.05.2017 09:30
    Highlight Ich fände eine Analyse spannend, wieso es in Deutschland aus finanzieller Sicht ziemlich gescheitert ist. Meines Erachtens sehe ich die Vorzeichen gegeben, dass es auch in der Schweiz vorallem ein weiterer unnötiger Honigtopf wird.
    Analyse der NZZ:
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/energiepolitik-das-falsche-vorbild-deutschland-ld.1290233?utm_content=buffer3ebb5&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer
    24 6 Melden
    • sheimers 12.05.2017 11:14
      Highlight In Deutschland ist es aus technischer Sicht ein voller Erfolg: Innert weniger Jahre 30% saubere Kraftwerke zugebaut. Finanziell wurde es teuer, weil sehr früh auf Solarenergie gesetzt wurde. Die ersten Anlagen wurden für sehr teures Geld gebaut. Die Preise für Solarpanels sind unterdessen auf einen Bruchteil von damals (ab 2010) gesunken, bei uns besteht also keine Gefahr einer Kostenexplosion.
      8 21 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 12:28
      Highlight @sheimers: Auch aus technischer Sicht ist es in DE (noch) kein Erfolg. Das Netz ist mittlerweile aufgrund der grossen Schwankungen viel instabiler als früher, weil die erforderlichen Leitungskapazitäten aufgrund von Einsprachen und Widerstand aus der Bevölkerung viel zu langsam aufgebaut werden.

      Finanziell ist es ohnehin ein Desaster, das ist wohl unstrittig.
      13 2 Melden
    • MaxHeiri 12.05.2017 16:33
      Highlight Hast du mir eine Quelle von einem Qualitätsmedium hierzu, lieber sheimers?
      7 0 Melden
  • Richu 12.05.2017 09:28
    Highlight Was leider der Journalist des vorliegenden Artikels wiederum verschweigt ist, dass namhafte Umweltspezialisten wie beispielsweise Ph. Roch, ex. Direktor des Bundesamtes für Umwelt und ehemaliger Direktor des WEF sich ebenfalls für ein NEIN zum neuen Energiegesetz aussprechen!
    27 10 Melden
    • sheimers 12.05.2017 11:14
      Highlight Das sind nicht namhafte, sondern ziemlich unbedeutende "Spezialisten".
      8 24 Melden
    • Richu 12.05.2017 12:10
      Highlight @sheimers: Wer behauptet, der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Umwelt, Ph. Roch sowie ex. Direktor des WWF sei ein unbedeutender "Spezialist" (Herr Roch hat jahrzehnte lange Erfahrungen in der Umweltpolitik auf höchstem Niveau), der kennt die Realitäten wirklich schlecht.
      14 2 Melden
  • atomschlaf 12.05.2017 09:28
    Highlight Sorry Peter, aber "alternativlos" war gestern.

    (Wir sind doch nicht bei Mama Merkel... tsts)
    31 4 Melden
  • meine senf 12.05.2017 09:27
    Highlight Die Argumente der Gegner richten sich halt vor allem an Leute, die sich mit diesem Thema nicht so sehr auseinandersetzen. Bei solchen Leuten nützt es mehr ein diffuses Misstrauen zu schaffen als mit konkreten technischen Details zu argumentieren ...
    15 29 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 11:20
      Highlight Es ist genau umgekehrt.
      28 7 Melden
    • stoeffeli 12.05.2017 11:24
      Highlight Die Argumente der Befürworter richten sich halt vor allem an Leute, die sich mit diesem Thema nicht so sehr auseinandersetzen. Bei solchen Leuten nützt es mehr ein diffuses Gutgefühl zu schaffen als mit konkreten technischen Details zu argimentieren...

      Toll haben wir das geklärt. Bis jetzt dachte ich mein Studium in diesem Bereich hätte mich für die technischen Details vorbereitet. Ich hoffe du erleuchtest uns mit einem echten Argument anstatt einfach Leute zu diffamieren.
      22 5 Melden
    • Lumpirr01 12.05.2017 11:33
      Highlight Ja, das ist so die allgemeine Meinung des allgemeinen Linken! Ist doch sonnenklar, was bei einem Ja passieren wird: Den kleinen Stromkonsumenten werden Gelder abgezogen, welche in den Honigtopf fliessen. Unter staatlicher Aufsicht werden dann bestehende Laufwasser & Pumpspeicherkraftwerke sowie neue Windparks aus dem Honigtopf gefördert. Wieso merken die Linken nicht, dass sich um eine Umverteilung vom Mittelstand zu den bereite Reichen handelt? Es ist ein reines Stromgesetz und hat mit Strategie wenig zu tun, weil der Strom nur 1/4 des Gesamtenergieverbrauchs ausmacht...
      17 8 Melden
    • meine senf 12.05.2017 11:44
      Highlight Lumpirr01:
      Wenn Bürgerliche und Rechtspopulisten Stromzuschläge verlangen um AKWs zu subventionieren, dann ist es kein "Geld abziehen" oder ein "Honigtopf"?

      Wenn Steuern für die Reichen gesenkt werden finden das doch alle Bürgerlichen toll. Warum kümmern sie sich jetzt plötzlich um Umverteilung? Ist das nicht ein vorgeschobenes Argument?

      "Unter staatlicher Aufsicht": Was ist daran abnormal? Klar, für die Rechten ist "Staat" ein Reizwort (ausser es geht um Armee oder AKW- oder Bauernsubventionen), aber hoffentlich werden Staumauern gemäss staatlichen Vorschriften gebaut ...
      5 13 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 12:32
      Highlight Die Argumente der Befürworter richten sich vor allem an Leute, die immer mehr Umweltschutz aus Prinzip "gut" finden, ohne sich Gedanken über die resultierenden Folgen und Kosten oder ein sinnvolles Gleichgewicht von Umweltschutzmassnahmen und Wirtschaftlichkeit zu machen.
      11 3 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 12:34
      Highlight "Wieso merken die Linken nicht, dass sich um eine Umverteilung vom Mittelstand zu den bereite Reichen handelt?"

      Lumpirr: Es gibt schon ein paar Linke, die das gemerkt haben, siehe den unten verlinkten WOZ-Artikel. Aber leider sind viele Linke derart dem Ökologismus verfallen, dass sie soziale Aspekte völlig ausser Acht lassen.

      http://www.woz.ch/1715/abstimmung-energiestrategie-2050/sozial-ist-diese-wende-nicht
      12 4 Melden
    • Lumpirr01 12.05.2017 15:42
      Highlight @atomschlaf: Deine Meinung teile ich zu 100%. Alles was in letzten Jahren aus dem Hause Leuthard kam, ist bei genauer Betrachtung alles andere als eine Glanzleistung. Mit der übertriebenen Förderung der Solarenergie sind unsere Wasserkraftwerke, welche ebenfalls zu 100% auf Erneuenbaren basieren, sehr schnell in die roten Zahlen abgewandert. Eigentlich müsste ich als Besitzer von Stromaktien für ein JA stimmen, da diese Firmen (wie an den GV's zu vernehmen war) mit Subventionen aus dem Honigtopf rechnen. Allerdings bin ich generell ein Gegner von nutzlosen marktverzerrenden Subventionen....
      6 0 Melden
  • Skip Bo 12.05.2017 09:17
    Highlight Das Ziel der Energiestrategie, keine neuen AKWs und eine grösserer unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, ist mehrheitsfähig.
    Dikussionswürdig ist aber der Weg dorthin. In diese Strategie gehören aber auch Lösungsansätze wie die Stromlücke im Winter überbrückt werden soll. "Hoffen auf den technischen Fortschritt" mag ein Versuch sein, bleibt aber ein Blindflug. Importe während der Winter, aus Ländern welche ebenfalls eine Energiewende vor sich haben und das gleiche Problem erwarten, sind alles andere als gesichert.
    16 4 Melden
    • Döst 12.05.2017 13:16
      Highlight Eigentlich gibt es ja mit dem Abschalten der AKW's nur zwei Möglichkeiten:
      - man importiert den fehlenden Strom. Dazu müsste man JETZT neue langfristige Verträge abschliessen. Das hat man beim Bund total versäumt
      - man schliesst die Stromlücke (vor allem im Winter) mit Gaskraftwerken. Auch hier müsste der Bund jetzt Klarheit schaffen und die "alten" Pläne aus der Schublade nehmen und kommunizieren. Auch hier hat der Bund ABSICHTLICH nicht imformiert (um dem Energiegesetz keine Steine in den Weg zu legen).

      Tja, wenn Frau Leuthard Ihren Job nicht macht, bleibt nur eines: NEIN stimmen
      9 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 09:15
    Highlight Ja, wir wissen, was wir wollen.

    - Keine Exklusion der Hauptenergieverbraucher aus den im Energiegesetz definierten Änderungen.
    - Keine Energieversorgungsunsicherheit, weder für Privatverbraucher noch für die produzierende Industrie.
    - Keine Energiemehrkosten, was der lokalen Bevölkerung zu einer versteckten Umverteilung führt.
    - Keine Verschandelung der Schweiz durch Windräder und Solarzellen mit geringem Wirkungsgrad.
    12 11 Melden
    • Leider Geil 12.05.2017 12:07
      Highlight Verschandelung der Schweiz mit Solarzellen. Haha der war gut, selten so gelacht!
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2017 12:21
      Highlight Darf man die Nichterwähnung der Windkrafträder als stillschweigende Zustimmung anerkennen?
      3 3 Melden
    • Leider Geil 12.05.2017 13:57
      Highlight Windräder und Solarzellen sind zwei paar Schuhe. Während ich nachvollziehen kann, dass es Leute gibt, die was gegen Windräder haben (mich nicht eingeschlossen), sehe ich bei Solarzellen kein Problem, kontroverse Ideen wie Bergtäler damit zuzupflastern mal ausgeschlossen (hätte ich aber auch kein Problem damit).
      Lächerlich wird es wenn der Heimatschutz keine Solarzellen auf meinem Hausdach erlaubt. Was soll denn bitte der Schwachsinn? Leider so erlebt während die Nachbarn dürfen und selbst der Gemeindspräsident seinen Hof vollflächig bestücken durfte. Das finde ich dann auch ziemlich unfair.
      5 2 Melden
    • Leider Geil 12.05.2017 14:03
      Highlight Übrigens bin ich in den 80er Jahren im Tessin in einem Haus ohne öffentliche Stromversorgung (mit Solaranlage, damals sehr teuer und ineffizient) aufgewachsen und habe wohl etwas mehr Gefühl für die Problemstellung der Energieversorgung als die meisten Stadtkinder, wo der Strom immer einfach aus der Steckdose kam und der Fernseher immer an war.
      2 1 Melden
  • Taggart 12.05.2017 09:14
    Highlight Der bewusste Gang in die Katastrophe, das ist ihre Alternative. Nicht die beste zwar, aber es ist eine.
    9 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 11:21
      Highlight Welche Katastrophe?
      14 5 Melden
  • Regas 12.05.2017 09:13
    Highlight England und Frankreich fördern die KKW's, während in Deutschland in 5 jahren die letzten Meiler vom Netz gehen. Gleichzeitig stellt England in ein paar Jahren die letzten Kohlekraftwerke ab, während in DE sogar noch einige gebaut werden. Es herrscht in Europa trotz der EU in Sachen Energiestrategie kein Konsens. Das heisst doch für die Schweiz besser abwarten und NEIN Stimmen bis sich gute Lösungen abzeichnen, anstatt ein unsinniges Gesetzeswerk annehmen das Fakten zementiert welche sich in Zukunft als unrealistisch erweisen werden.
    21 12 Melden
  • Kaviar 12.05.2017 09:10
    Highlight Was ist das für eine verquere Logik hier?
    Dass man etwas nicht will, erfordert mitnichten, dass man etwas anderes will.
    Man stelle sich vor, das stimme nicht:
    Man will keine Sklaverei. Was will man also stattdessen, um trotzdem die Arbeit gratis verrichten zu lassen? Man will keine Pädopholie. Wie also will man die Pädophilen ihre sexuelle Vorliebe ausleben lassen, ohne sie an Kinder heranzulassen?
    Man merkt, dass es dann absurd wird. Es gibt Dinge die will man einfach nicht, weil sie schlecht sind, weil sie unnötig sind.
    Ganz genau wie es die Energiestrategie ist, über die wir bald abstimmen.
    9 17 Melden
    • Urs457 12.05.2017 11:46
      Highlight Mein lieber Kaviar, deine Logik ist verquer. Die AKWs werden eines Tages in der Schweiz abgeschaltet, EINVERSTANDEN? Das ergibt eine Stromlücke, EINVERSTANDEN? Deshalb ist es logisch, sich die Frage zu stellen, welche Energiequelle die Lücke füllen soll, EINVERSTANDEN? Und von den Gegnern darf man doch auch Ideen statt einem simplen NEIN erwarten, EINVERSTANDEN? Logik ist doch gar nicht so schwer ;-)
      7 7 Melden
    • Kaviar 12.05.2017 12:32
      Highlight @Urs: Du vermischst zwei Dinge.
      Die Frage, ob die vorliegende Energiestrategie gutzuheissen ist, ist eine ganz andere, als die Frage, wie wir die alten KKW ersetzen sollen (z.B. durch neue KKWs).
      Und nein, wer gegen etwas ist, braucht überhaupt nichts vorzuschlagen. Es reicht sein Nein. Denn nichts zu tun, ist immer auch eine valide Strategie. Gerade bei der Energiestrategie ist das so. Wenn eine Stromlücke kommt, dann schafft sie autom. einen lukrativen Markt in den höchst freiwillig investiert werden wird. Die Lücke füllt sich quasi selbst. Es braucht darum keine ES2050 und keinen Plan B.
      7 5 Melden
  • Matrixx 12.05.2017 09:09
    Highlight Ich hatte letzten Mittwoch ein interessantes Gespräch mit einem Dozent einer Höheren Fachschule, der einen Lehrgang leitet, der sich genau mit diesen alternativen Energieformen befasst.
    "Windturbinen sind in der Schweiz nicht sehr effektiv. Deshalb wird man auch nicht viel mehr als die bereits bestehenden Windparks erweitern und auf den negsten Stand bringen."
    Dies waren seine Worte, frei wiedergegeben.
    Die ganzen Argumente mit den Windturbinen zieht also nach wie vor bei mir nicht.
    17 6 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 12:40
      Highlight Das ist ja genau das Problem der geplanten Subventionswirtschaft, dass man eben auch Windturbinen fördert, die hierzulande gar nicht effektiv sind.
      9 2 Melden
    • Matrixx 12.05.2017 17:03
      Highlight Ich habe den Gesetzestext und weiterführende Texte viele Male durchgelesen und nirzends gelesen, dass die Schweiz mit Windturbinen zugepflastert werden soll. Das ist reine Propaganda.
      0 2 Melden
  • Tom B. 12.05.2017 09:08
    Highlight Keine neuen Steuern!! NEIN zur staatlichen Bevormundung des Energiekonsums!!!!!!
    16 25 Melden
  • Hugo Wottaupott 12.05.2017 08:55
    Highlight siehe und lerne.
    7 28 Melden
    • Tomjumper 12.05.2017 12:55
      Highlight Zum Glück habe ich mit Nein abgestimmt und kann ohne Strom die teuren Preisschilder nicht mehr lesen.
      Ein ebenso sinnfreier Kommentar wie deiner.
      4 1 Melden

Ein 21-Jähriger kämpft gegen Windräder und spuckt Doris Leuthard in die Suppe

Nicht alle Umweltschützer befürworten das neue Energiegesetz, über das am 21. Mai abgestimmt wird. Elias Meier sagt, das neue Gesetz sei unökologisch. Porträt über einen engagierten Opponent*.

Die Kapuze über den Kopf gezogen, die Augen gegen Wind und Regen zusammengekniffen, stapft Elias Meier über eine schmale Zufahrtsstrasse. Er, der eigentlich gerne in der Natur ist, der gerne in die Höhe fährt, versucht diesen Ort zu meiden. Denn hier oben, auf dem 1200 Meter über Meer gelegenen Mont Crosin, dem Pass im bernischen Jura, liegt der grösste Windpark der Schweiz. Und Meier mag keine Windpärke.

Er zeigt auf ein Bauernhaus in der Ferne und die rundum liegende, von gelben Blümchen …

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