Schweiz

Raphael Rotzer ist Mitglied der Partei national orientierter Schweizer (PNOS) und übernahm im Februar das Präsidium der lokalen Sektion der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV.  Bild: Keystone/pnos.ch/Montage_az

Krass: Rechtsradikaler präsidiert eine Sektion der Eisenbahn-Gewerkschaft

Ein Kader der rechtsextremen Kleinstpartei PNOS leitet eine lokale Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV im Zürcher Oberland. Seine Kollegen wussten von nichts.

28.03.17, 08:58 28.03.17, 09:20

Pascal Ritter / Nordwestschweiz

Für Raphael Rotzer ist das Jahr 2017 bislang ein Jahr des Anfangs. Am 25. Februar übernahm der Busfahrer der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland das Präsidium der lokalen Sektion der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV.

Die rund 50 Personen, die sich im Restaurant Adler in Grüningen zur Generalversammlung eingefunden hatten, waren froh, dass der 32-Jährige sich zur Verfügung stellte. Nach dem kurzfristigen Rückzug eines anderen Kandidaten blieb nur er zur Wahl. So schildert es Urs Franzi, Busfahrerkollege und Kassier der Gewerkschaftssektion, auf Anfrage. Rotzer wurde still gewählt.

Alles andere als ein Mitläufer

Was laut Kassier Franzi im Restaurant Adler niemand ahnte: Raphael Rotzer ist ein Rechtsradikaler. Er ist Mitglied der Partei national orientierter Schweizer (PNOS). Die Minipartei will die Schweiz nach völkisch-nationalistischen Massstäben umgestalten und lehnt sich in Programmatik und Ästhetik an die Frontenbewegung der 1930er-Jahre an.

Die Fronten waren eine Schweizer Version der faschistischen Bewegung. Mitglieder der PNOS werden regelmässig wegen rassistischer Äusserungen verurteilt. In ihrem Umfeld tummeln sich gewaltbereite Neonazis.

«Es verträgt sich nicht mit unseren Werten, wenn ein SEV-Sektionspräsident gleichzeitig ein Funktionär der PNOS ist. Deren Werte stehen im krassen Gegensatz zu den unseren.»

SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger

Busfahrer Rotzer ist in der PNOS alles andere als ein Mitläufer. Letzte Woche teilte die Partei mit, Rotzer sei nun Vizepräsident der neulancierten Zürcher Sektion. Der Kleinstpartei ist es bisher nicht gelungen, in Zürich Fuss zu fassen.

Nächster Schritt sei «die Installierung von fähigem Personal», so die Partei. Gewerkschafter Rotzer soll es richten. Vom offiziellen Bild lächelt er mit Glatze und Krawatte. Neben ihm steht die ebenfalls neu erkorene Präsidentin Jasmin Maeder.

PNOS-Mitgliedschaft «nicht gross rumerzählt»

Aufgefallen ist die unorthodoxe Ämterakkumulation des Herrn Rotzer dem Online-Magazin ajour-mag.ch. Während er für diese Zeitung gestern nicht erreichbar war, gab er dem «autonomen Magazin» Auskunft. Er habe seine PNOS-Mitgliedschaft «nicht gross rumerzählt», wird er zitiert. Zur Frage, ob Rotzer seine politischen Ansichten in die Gewerkschaft einbringen wolle, wirkt Rotzer widersprüchlich.

Zunächst sagt er, er wolle sich politisch zurückhalten. Die Sektion habe andere Sorgen. Dann wiederum sagt er, wie im SEV gehe es auch in der PNOS darum, «Leute zu unterstützen». Und er kritisiert die Arbeit seines Vorgängers. Passivität habe in der Sektion zu Langweile und Mitgliederschwund geführt.

Dass Rotzer noch Gelegenheit haben wird, die Gewerkschaftsarbeit wieder spannender zu gestalten, ist unwahrscheinlich. Die nationale Organisation der Gewerkschaft für Verkehrspersonal SEV distanziert sich auf Anfrage von ihrem Zürcher-Oberländer Sektionspräsidenten.

«Krasser Gegensatz»

«Für uns ist die Situation unhaltbar», sagt Vizepräsidentin Barbara Spalinger. «Es verträgt sich nicht mit unseren Werten, wenn ein SEV-Sektionspräsident gleichzeitig ein Funktionär der PNOS ist. Deren Werte stehen im krassen Gegensatz zu den unseren. Wir setzen uns gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Glaubens ein, wohingegen die PNOS eine multikulturelle Gesellschaft als pervers ansieht.

Spalinger sagt, es habe in ihrer Gewerkschaft zwar Platz für verschiedene Meinungen, rechtsextreme Haltungen würden aber nicht geduldet.

SEV überlegt noch

Von Rotzers PNOS-Mitgliedschaft wusste auch die SEV-Führung bisher nichts, sagt Spalinger: «Und noch weniger, dass er eine Führungsposition hat.» Wie der SEV die Situation bewältigt, konnte Spalinger aber nicht konkret sagen. «Jetzt sind wir daran zu überlegen, welche Konsequenzen wir ziehen müssen», sagt sie.

In Rotzers lokaler Sektion soll an der nächsten Sitzung über seine parteipolitischen Vorlieben diskutiert werden. Mehr habe man beim besten Willen noch nicht unternehmen können, sagt Busfahrer und Gewerkschaftskassier Urs Franzi: «Ich habe das Wochenende im Schichtbetrieb durchgearbeitet.» Zudem weile ein Teil des Vorstandes gerade in den Ferien. (aargauerzeitung.ch)

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  • Lowend 28.03.2017 11:00
    Highlight Zwar bedenklich aber irgendwie auch typisch, dass sich die Nationalen plötzlich dem Sozialen annehmen und so quasi zu sozialen Nationalisten oder ausgedeutscht zu Nationalsozialisten werden.
    45 24 Melden
    • Juliet Bravo 28.03.2017 13:18
      Highlight Oh doch, Bürschtli, am Nationalsozialismus ist so einiges auszusetzen!
      20 3 Melden
    • Lezzelentius 28.03.2017 13:20
      Highlight Nationalsozialismus als Begriff ist der Inbegriff der Heuchelei. Da ist nichts Ehrfürchtiges oder Bescheidenes, auch, wenn man es vom zeitlichen Kontext löst und isoliert als Bewegung oder Ideal betrachtet.

      Entweder man ist Sozialist oder Nationalist - es widerspricht sich zu sehr, als das man es verbinden könnte. Warum es dennoch getan wird? Heuchelei und Ablenken. Denn genau so kommt es zu Aussagen, wie, dass es in der Pnos um das Unterstützen von Leuten geht.

      Gehe nochmal über die Geschichtsbücher, Tipp-Ex. "Landesverratsozialismus" verwenden und von linker Volksmanipulation sprechen...
      15 3 Melden
    • Liselote Meier 28.03.2017 13:26
      Highlight Am Nationalsozialismus ist nicht auszusetzen?
      Noch alle Tassen im Schrank?

      Diese völkisch, antisemitische, rassistischen, imperialistischen, nationalistischen Ideologie wurde zurecht auf die Müllhalde der Geschichte unter enormen Opfern geworfen!

      20 3 Melden
    • Fabio74 28.03.2017 13:27
      Highlight @Tippex Der Nationalsozialismus hat in 12 Jahren Europa in Schutt und Asche gelegt und 50 Millionen Tote gefordert.
      Was es da schön zu reden gibt weiss ich nicht
      21 3 Melden
    • Lowend 28.03.2017 13:28
      Highlight Selten so einen völkischen Müll gelesen!
      "am nationalsozialismus ist ist nichts auszusetzen." ist das ihr ernst? Sie haben nichts an einer Ideologie auszusetzen, welche die Welt in Brand steckte und deren Anhänger Millionen von unschuldigen Menschen ermordeten?
      Die Gehirnwäsche der Schweizer Nazis scheint echt Früchte zu tragen, wenn solche Feinde der Demokratie dann auch noch als "was gutes, stolzes, ehrfürchtiges & bescheidenes" bezeichnet werden!
      Sie beweisen, dass dieses braune Nazipack in der Schweiz offensichtlich regen Zuspruch findet und daher noch viel härter angegangen werden muss!
      18 6 Melden
    • Electric Elephant 28.03.2017 13:29
      Highlight @tippex: Soll das witzig sein? Was für ein Ignoranten A*** muss man sein, um solchen braunen Müll rauszulassen? Einfach nur gruusig, so Leute wie Du!
      18 4 Melden
    • julii 28.03.2017 13:33
      Highlight Tipp-ex, Sie verharmlosen und verherrlichen eine menschenverachtende, mörderische Bewegung. Bitte liebes Watson Team, löschen Sie diesen Kommentar.
      16 2 Melden
    • JaneSoda 28.03.2017 13:48
      Highlight tip-ex: Du wirkst wie wer, der Nationalsozialismus schön reden und salonfähig machen will.
      Natürlich ist am Nationalsozialismus etwas auszusetzen! So einiges sogar!
      Es ist eine rassistische und antidemokratische Weltanschauung. Menschenverachtend und destruktiv.
      NEIN DANKE!

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus
      18 2 Melden
    • meglo 28.03.2017 14:09
      Highlight @tipp-ex: So so, am Nationalsozialismus ist also nichts auszusetzen. Schon vergessen, dass Millionen von Menschen im Namen dieser verbrecherischen Ideologie umgebracht wurden. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass auch im Namen des Kommunismus Völkermord begangen wurde.
      Entweder hast du mit deinem Kommentar einen absolut dummdreisten Scherz gemacht, oder du hast ein völlig verdrehtes Geschichtsbild.
      16 2 Melden
    • Radesch 28.03.2017 14:48
      Highlight @tipp-ex
      Google mal Holocaust und dann sag mir bitte, wer dafür denn verantwortlich sein soll? Du und alle Naziverharmloser gehören mal in die Zeit zurückgeschickt. Ich bin mir sicher, ihr würdet anders reden, schade.
      17 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 28.03.2017 15:13
      Highlight ach könnte man "den" doch tipp-exen.
      14 2 Melden
    • Lezzelentius 28.03.2017 15:32
      Highlight Wie wir jetzt alle ins Leere geshitstormed haben, weil der Kommentar gelöscht worden ist! :^D
      14 2 Melden
    • Juliet Bravo 28.03.2017 15:41
      Highlight Confused D, sein Nazikommentar wurde offenbar ge-tipp-ext 🙂
      15 1 Melden
    • Fabio74 28.03.2017 15:50
      Highlight Schade habt ihr tipp-ex' Kommentar gelöscht.
      8 6 Melden
    • Radesch 28.03.2017 16:25
      Highlight Das müssen sie tun, sie sind auch für den Inhalt der Seite verantwortlich. Nazi Verharmlosungen könnten bestimmt als Volksverhetzung angezeigt werden.
      12 1 Melden
    • Lowend 28.03.2017 16:27
      Highlight Es ist schon fast schade, dass diese Lobhudelei auf den Nationalsozialismus gelöscht wurde, denn die Worte von tipp-ex zeigten exemplarisch, dass der Rechtsextremismus und der ganz alltägliche Faschismus eindeutig zu einem Problem hier in der Schweiz geworden ist, dass sich nicht mehr wegdiskutieren lässt!
      Wehret den Anfängen kann man bei uns wegen Blocher und seinem allseits beliebten Hudigäggeler-Faschismus eben schon lange nicht mehr sagen!
      14 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 28.03.2017 16:36
      Highlight @Juliet Bravo
      habe ich mir auch gedacht xD.
      7 0 Melden
  • Tobias K. 28.03.2017 10:39
    Highlight Ein Gewerkschaftsvorsitz und eine Leaderrolle in der PNOS? Wahrlich ein kurioser Gegensatz. Das nächste Qualigespräch bei der VZO würde ich zu gerne miterleben.

    Als Arbeitgeber hätte ich wohl Mühe, wenn einer meiner Angestellten in einer extremen Partei wäre. Egal welche Richtung.
    50 15 Melden
    • tipp-ex 28.03.2017 12:36
      Highlight Ein guter Unternehmer beschäftigt die Leute, die für das Unternehmen am besten sind & wahrt deren Recht auf eine freie Meinung.
      12 41 Melden
    • Tobias K. 28.03.2017 13:43
      Highlight Richtig. Somit bleibt es der VZO auch vorbehalten, sich von einem Mitarbeiter zu trennen, der nicht ins Unternehmen und deren Philosophie passt. Glaube kaum, dass ein Verkehrsbetrieb ein Interesse daran hat einen PNÖSLER seinen multikulturellen Fahrgästen zumuten zu wollen. Und das verbreiten dieser braunen Pest jedesmal mit der freien Meinungsäusserung zu rechtfertigen lahmt langsam.
      16 2 Melden
    • tipp-ex 28.03.2017 23:59
      Highlight du rechtfertigst dein glaube ja auch mit der freien meinungsäusserung. die ganze rassismus-hetze gegen heimatliebende schweizer lahmt schon länger.
      1 13 Melden
    • Electric Elephant 29.03.2017 07:37
      Highlight @tipp-ex: Wer wie Du (in dem zu Recht gelöschten Kommentar), Nationalsozialismus verharmlost, ist kein heimatliebender Schweizer sondern einfach nur ein Dummschwätzer mit tiefbraunen Bremsspuren! Dass dann gerade die Leute, welche einem totalitären, undemokratischen Weltbild anhängen, sich dann immer auf die freie Meinungsäußerung berufen, zeigt nur das sie wirklich nix begriffen haben... Wenn das Rückenmark zum Denken reicht!
      7 1 Melden
    • Fabio74 29.03.2017 10:50
      Highlight @Tippex Freie Meinungsäusserung endet dort wo Hetze, Beleidigungen, Ausgrenzungrn und Hass anfangen.
      Heimatliebende Schweizer verherrlichen nicht Nazis
      7 0 Melden
    • tipp-ex 29.03.2017 14:04
      Highlight Kommt schon Leute, ihr redet so viel von Faschismus, Nationalsozialismus, Rassismus & Nazis, ohne diese Wörter richtig einordnen zu können. Ihr unterstellt haltlos, ihr beleidigt, ihr hetzt. Ihr bildet eure Meinung über Leute aufgrund von Vorurteilen. Das ist alles aus euren Kommentaren zu entnehmen, in denen Ihr genau das kritisiert. Die chronisch falsche Selbsteinschätzung & das überholte Weltbild sind auch nicht zufällig die grossen Probleme von links.
      1 9 Melden
    • Fabio74 29.03.2017 17:16
      Highlight @tippex dein gelöschter Kommentar ganz oben hat verraten wie tief im braunen Sumpf du steckst.
      Und: kein Fussbreit dem Faschismus!
      Das ganze gehört zu Hitler auf den Müll der Geschichte
      9 1 Melden
    • Electric Elephant 29.03.2017 18:08
      Highlight @tippex: Sorry, aber mit Deinem dümmlichen Statement "am Nationalsozialismus ist nichts auszusetzen" hast Du Dich selber disqualifiziert... Und jetzt bist Du der Arme gegen den gehetzt wird? Mir kommen die Tränen!
      7 0 Melden
  • o.o 28.03.2017 10:08
    Highlight *profitiert
    4 18 Melden
  • o.o 28.03.2017 10:08
    Highlight Provitiert die Gewerkschaft jetzt vom lockeren Dchweizer Kündigungsschutz? Welch Ironie.
    13 25 Melden
    • gesetzesbecher 28.03.2017 13:09
      Highlight Das Vereinspräsidentenamt ist wohl kaum eine bezahlte Arbeitsstelle, bei der überhaupt ein Kündigungsschutz bestehen würde.
      8 0 Melden
  • reaper54 28.03.2017 10:01
    Highlight " Wir setzen uns gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Glaubens ein"
    Aber freie Meinungsäusserung scheint offensichtlich ein Problem zu sein. Ich bin auch nicht auf der PNOS Linie aber in der Schweiz gilt, soweit ich weiss, die Meinungsfreiheit und man darf in der Politischen Partei sein in der man will.
    43 72 Melden
    • EvilBetty 28.03.2017 12:19
      Highlight Darf er ja auch. Es wird ihm ja nicht verboten...
      30 2 Melden
    • meglo 28.03.2017 12:22
      Highlight @reaper54: Ja, wir haben in der Schweiz Meinungsfreiheit. Das heisst aber nicht, dass mir jede Meinung gefallen muss. Mir ist zum Beispiel die Meinung von Leuten, die sich nicht zu blöd sind, die Hand zum Hitler-Gruss zu erheben, gelinde gesagt eher suspekt. Es ist ist zwar nicht verboten, PNOS Mitglied zu sein und auch deren Begrüssungsrituale sind es leider nicht. Es ist aber auch durchaus gestattet, aus dem Verhalten dieser Leute gewisse Schlüsse über ihre Intelligenz zu ziehen. Daraus folgt, dass man sich dann auch fragen darf, ob sie für bestimmte politische Ämter geeignet sind.
      43 6 Melden
    • Mr. Spock 28.03.2017 12:31
      Highlight Und genau aufgrund dieser Meinungfreiheit darf die SEV der Meinung sein, dass ihr Präsident nicht einer extremen Partei angehören sollte!

      Hat aber eigentlich nichts mit Meinungsfreiheit zu tun und ja du darfst in der Partei sein in der du willst.
      30 3 Melden
    • ujay 28.03.2017 12:47
      Highlight Mit dieser Larifarihaltung konnte sich der braune Sumpf auch in den letzten 20 Jahren ausbreiten in der Schweiz. Kann die Meinung von jemandem, der rassistische Thesen vertritt und konträr zu unserem demokratischen Staatwesen steht, ja dessen Absicht es ist, anstelle dessen ein faschistisches Regime zu installieren, einfach so in die Schublade "freie Meinungsäusserung" gesteckt werden?......Du machst Witze!
      27 13 Melden
    • reaper54 28.03.2017 13:26
      Highlight @EvilBetty er wird offensichtlich aufgrund seiner Meinung Diskriminiert.
      @meglo @Mr. Spock ich sage auch nicht die Meinung sollte ihnen gefallen, mir gefällt sie auch nicht, aber ihn deswegen zu Diskriminieren und das von Kreisen welche sagen sie sind "Tolerant" stimmt für mich nicht.
      @ujay wenn man es von dieser Seite her betrachtet müsste man die PNOS die SD die EDU die Jusos und noch einige andere Organisationen/Parteien verbieten.
      2 17 Melden
    • Maett 28.03.2017 14:57
      Highlight @ujay: seltsame Ansicht. Ausgrenzung hat immer Radikalisierung und eine Stärkung zur Folge (egal ob man links oder rechts ausgrenzt).

      Dabei sind es heute gerade aufgrund der sogenannten "Larifarihaltung" so wenige; wenn's wieder ein paar Nasen mehr sind als vor ein paar Jahren, ist das doch eher (und offensichtlich) der Flüchtlingswelle geschuldet.

      Ich finde es jedenfalls schwach vom SEV, ich würde sowohl Links- als auch Rechtsradikale beschäftigen, solange sie ihre Arbeit ordentlich machen.

      Dadurch isolieren sich diese Leute nicht, was dem Extremismus entgegenwirkt.
      4 13 Melden
    • ujay 28.03.2017 15:26
      Highlight @Maett. Theorie. Ich rede von der Praxis. Ich durfte schon erleben, wie solche Leute ein Betriebsklima vergifteten und nur mit Mühe gekündigt werden konnte. Du gehst davon aus, dass solche Individuen quasi "resozialisiert" werden können , wenn sie mit Nichtextremisten zusammen arbeiten:Vergiss es. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist bei denen der Zug abgefahren. Hat eben mit dieser Verharmlosung von Rechtsextremismus in der Schweiz zu tun, die durch den schleichenden braunen Sumpf in der CH erst möglich wurde.
      10 3 Melden
    • Fabio74 28.03.2017 15:52
      Highlight @Reaper Es gibt folgenden Grundsatz: Keine Toleranz gegenüber Intoleranz
      13 0 Melden
    • Liselote Meier 28.03.2017 15:55
      Highlight @reaper54; Da gibt es keinen Widerspruch.
      Faschisten propagieren Ausgrenzung ergo gibt man ihnen wonach es ihnen dürstet.

      Einen Ausgrenzer zu integrieren funktioniert nur wenn er aufhört auszugrenzen. Intoleranz kann man nicht tolerieren, da es ein antagonistischer Widerspruch ist (ein Widerspruch dessen beide Seiten sich gegenseitig ausschliessen). Nennt sich Logik.
      13 0 Melden
  • Marlon Mendieta 28.03.2017 09:46
    Highlight Tja
    Der Typ scheint auch neben der Strasse gerne Gas zu geben.
    Zu hoffen, dass er nicht für immer in der schlammig braunen Rechtskurve stecken bleibt...
    32 14 Melden
    • Christian Mueller (1) 28.03.2017 11:53
      Highlight So wie Jörg Haider?
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