Schweiz

Money, Money, Money: In der Schweiz leben über 7000 Multimillionäre

07.03.17, 07:16 07.03.17, 07:34

In der Schweiz leben derzeit rund 7000 Menschen, die Vermögenswerte von mehr als 30 Millionen Dollar ihr eigen nennen können. Die Zahl der Multimillionäre ist damit in einem Jahr um rund fünf Prozent gestiegen.

Die schwerreichen Einwohner sind laut dem jüngsten Wealth Report des Immobilienspezialisten KnightFrank vor allem an zwei Orten konzentriert: In Genf leben 2500, in Zürich 2300 Multimillionäre. Genf hat im vergangenen Jahr auch mehr neue Multimillionäre angezogen als Zürich.

Hach … Video: YouTube/AbbaVEVO

Für die Zukunft rechnet das Unternehmen für beide Städte mit einem Zuwachs an Multimillionären, mit 30 Prozent jedoch deutlich stärker in Genf als in Zürich mit 10 Prozent. Für die ganze Schweiz dürfte die Zahl um 20 Prozent wachsen, also auf rund 8500.

Insgesamt schätzt das Unternehmen, das sich auf Daten der Gesellschaft New World Wealth bezieht, die Zahl der Multimillionäre weltweit auf fast 200'000. KnightFrank stellte fest, dass viele dieser Menschen im vergangenen Jahr europäischen Städten – mit Ausnahme Londons – den Rücken gekehrt haben. Australische Städte legten beispielsweise zu.

Schliesslich geht KnightFrank auch davon aus, dass in zehn Jahren rund 70'000 neue Millionäre die Schweiz bevölkern werden. Das wären dann 430'000 Millionäre. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Der unnötigste Flughafen der Welt ist endlich offen – die Sache hat aber einen Haken

SRF hat am Freitag das absurdeste Interview aller Zeiten geliefert 

«Angst und Geld hani kei»: So schlängelte sich Erich Hess durch die Transparenz-«Arena»

«Warum machen wir keinen Krypto-Franken oder einen Swiss Coin?»

So können kriminelle Hacker deine Apple-ID klauen – und so schützt du dich

Oh wie schön jubelt Panama – auch über das grosse Glück mit dem Tomaten-Schiri

Warum entfreundet man jemanden auf Facebook? – 6 Personen, 6 Storys

35 Dinge, die überhaupt keinen Sinn haben – ausser uns zum Lachen zu bringen

Diese 17 genialen Comics zeigen haargenau, wie es ist einen Hund zu haben

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3Alle Kommentare anzeigen
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Posersalami 07.03.2017 08:01
    Highlight "Schliesslich geht KnightFrank auch davon aus, dass in zehn Jahren rund 70'000 neue Millionäre die Schweiz bevölkern werden. Das wären dann 430'000 Millionäre. (sda)"
    Dann lasst uns eine Steuer einführen, die da oben ansetzt. Das sind grossartige Neuigkeiten für den Sozialstaat! Sagen wir 50% der Gewinne aus Kapitalanlagen ab einer halben Million?
    15 11 Melden
    • Wehrli 07.03.2017 14:19
      Highlight Was denkst Du wohin die Leute dann Ihr Family Office verschieben?
      D.h. Sie wohnen hier, das Vermögen in Singapur.
      Denkst du die Leute haben Kohle wenn Sie nicht wüssten wie sich vor Staat und Sozis zu schützen?
      2 0 Melden
    • Posersalami 07.03.2017 16:24
      Highlight Herr Wehrli, auch dagegen kann man etwas machen. Einzig der politische Wille fehlt unsere Regierung.
      3 2 Melden

18 Monate für Kindstötung? Milde Strafen für grausame Taten – wegen Gesetz von 1942

Eine junge Mutter gebiert zuhause ein Kind, steckt es in einen Kübel und stellt diesen in den Schrank. Das Neugeborene stirbt. Kinderschutz-Präsidentin und Nationalrätin Yvonne Feri (SP, AG) ist über die Strafe empört.

Die junge Frau wurde letzte Woche wegen Kindstötung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Die heute 25-jährige Zürcherin vom Zürichsee hatte im Januar 2016 im Badezimmer ihrer Eltern ein Kind geboren und dieses danach in einem Eimer versteckt und sterben lassen. Vermutlich nach mehreren Stunden ist das Kind tot - akutes Herzversagen. So stand es in der Anklageschrift.

18 Monate bedingt? Reicht das für eine so grausame Tat? «Nein. Sie ging offenbar kaltblütig …

Artikel lesen