Schweiz

«Man muss aufpassen, dass der Zivildienst nicht zu attraktiv wird», findet Armeechef André Blattmann.
Bild: KEYSTONE

Herr Blattmann, Zivis sind keine «Schöggeler» – sondern leisten harte und wertvolle Arbeit

Armeechef André Blattmann stellt den Zivildienst als «Schoggi-Job» dar. Damit tut er Tausenden von Zivis unrecht, die einen unabdingbaren Dienst an der Gesellschaft leisten.

05.10.15, 13:41 06.10.15, 17:38

Ein Schweizer, der sich für den Zivildienst entscheidet, ist 390 Tage für sein Land im Einsatz. Das sind 26 Wochen mehr als ein normaler Soldat leistet. Er nimmt das willentlich in Kauf, um im sozialen Bereich einen Dienst an der Gesellschaft zu leisten.

Für Armeechef André Blattmann ist das nicht genug. «Man muss aufpassen, dass der Zivildienst nicht zu attraktiv wird», sagt er im Interview. Ein Zivi arbeite im Schulbereich von Montagmorgen bis Freitagnachmittag, ein Soldat von Sonntagabend bis Samstagmorgen. «Am einen Ort habe ich jeden Abend Ausgang, am anderen nur ein-, zweimal pro Woche», sagt er. 

Umfrage

Ist der Zivildienst zu attraktiv?

  • Abstimmen

1,447 Votes zu: Ist der Zivildienst zu attraktiv?

  • 24%Ja. Das gefährdet den Bestand der Armee.
  • 26%Nein, die Bedingungen sind genau richtig so.
  • 51%Nein, die Hürden sind zu hoch. Zivis sollen nicht mehr Tage leisten müssen als Soldaten.

Blattmann stellt sich einen solchen Einsatz offensichtlich als eine gemütliche Angelegenheit vor, als «Schoggi-Job». Damit tut er tausenden von Zivildienstleistenden unrecht. Viele arbeiten in der Pflege oder in der Betreuung, wo Wochenendeinsätze zur Normalität gehören.

Wie ich bei meinen Einsätzen in einem Behindertenheim und einem Altersheim festgestellt habe, beginnt die Arbeit oft zwischen sieben und acht Uhr morgens; rechnet man den Arbeitsweg mit ein, muss man richtig früh aus den Federn. Allnächtliche Parties liegen da nicht drin – auch wenn man «jeden Abend Ausgang» hat.

Auch abgesehen von den Arbeitszeiten sind solche Einsätze in der Regel keine leichte Kost. Klar, im Militär lernt man Befehle zu befolgen, das Bett zu machen und den Raum mit einem Dutzend Typen zu teilen, die man nicht kennt.

«Das Bild, dass ein junger Mann nur im Militär richtig erwachsen werden kann, ist ebenso alt wie falsch.»

Zivildienstler hingegen arbeiten mit Drogensüchtigen, Asylbewerbern in Ausschaffungsgefängnissen und Auffangzentren und pflegebedürftigen Senioren. Das fordert ihnen Einiges ab und bringt sie nicht selten an ihre emotionalen Grenzen. Das Bild, dass ein junger Mann nur im Militär richtig erwachsen werden kann, ist ebenso alt wie falsch.

Ein Zivi im heilpädagogischen Zentrum in Köniz.
Bild: KEYSTONE

Hinzu kommt, dass Zivildienstler in vielen Institutionen unabdingbar geworden sind. Das Budget in Heimen ist knapp, die Betreuer können sich bei den Bewohnern oft gerade mal um das Nötigste kümmern. Junge Männer, die Zeit für etwas mehr Menschlichkeit – ein Brettspiel, einen Einkauf oder einen Spaziergang – haben, sind Gold wert. Auch dass Zivis neuerdings an Schulen eingesetzt werden dürfen, ist keine Beschäftigungstherapie, sondern eine gute Strategie im Kampf gegen den Lehrermangel.

Dass André Blattmann um den Bestand der Armee besorgt ist, ist verständlich, denn es wandern tatsächlich immer mehr Soldaten in den Zivildienst ab. Hier die Hürden zu erhöhen, wäre aber die falsche Lösung – und würde wohl viele dazu bringen, wieder über den «blauen Weg», die Ausmusterung, aus der Armee zu kommen.

Obwohl das der Armeechef nicht gern hören wird: Viele Soldaten machen in ihrer Dienstzeit nicht viel Sinnvolles, wie eine Umfrage unter Militärdienstleistenden auf der Redaktion bestätigt. Herr Blattmanns Angriff ist unfair und ungerechtfertigt. Denn die Zivis leisten Tag für Tag wertvolle Arbeit für das Land und die Bevölkerung – das dürfte niemand bezweifeln.

Auch spannend: Bildete die Schweizer Armee in Andermatt russische Geheimagenten aus?

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Gelöschter Benutzer 13.05.2016 23:24
    Highlight Herr Blattmann!
    Go home!!!
    Oder haben Sie auch "kei Luscht"?
    0 0 Melden
  • Mia_san_mia 06.10.2015 19:27
    Highlight Der Artikel will sagen, dass Zivildienst kein Schoggijob ist aber macht für mich genau das Gegenteil! Alles was da beschrieben wird ist total easy... Das Militär ist so verdammt sinnlos und mühsam, da ist Zivilschutt wirklich einfach Schoggi :-)
    4 10 Melden
  • Gottfrird Stutz 06.10.2015 08:42
    Highlight Bei aller Diskussion über Armee und Zivildienst wird stur der eigene Standpunkt vertreten. Mit dem Zusatz, dass die Armee überflüssig ist, weil da nichts sinnvolles gemacht wird.
    Ich möchte zu bedenken geben, dass wer keine Armee hat, in Krisen schnell eine fremde Armee das Territorium besetzt.
    Da stellt sich schon die Frage, was ist uns sympathischer? Eigene oder fremde Armee.
    Da nützt der ganze Zividienst nichts, wenn uns Fremde sagen, was wir zu tun haben. Mir ist es auf alle Fälle wohler, wenn wir noch selbst bestimmen können.
    Darum ist diese Diskussion eigentlich überflüssig,
    11 14 Melden
    • Nick Name 06.10.2015 10:46
      Highlight Nein, die Diskussion ist höchst dringlich. Und zwar über die über den ganzen "Bevölkerungsschutz".
      Was im Militär an Steuergeldern wörtlich verpulvert wird und an schlicht nur stumpfsinnigen Übungen absolviert wird (wer das bestreitet, macht alle Augen und Ohren zu); was im Zivilschutz an sinnfreien Übungen Zeit verplempert wird ohne jeglichen Nutzen – und seit Jahrzehnten! Das ist zweifelsfrei ein Skandal.
      Möglicherweise wird dann und wann etwas Sinnvolles geleistet in diesen Betrieben – das steht aber in keinem Verhältnis zum Rest.
      ...
      Und Sie finden die Diskussion überflüssig?!
      11 4 Melden
  • Chlinae_Tigaer 06.10.2015 06:23
    Highlight Zivis sind sehr wohl Schöggeler.
    18 32 Melden
    • Chlinae_Tigaer 06.10.2015 12:46
      Highlight ... obs den Blitzchenklickern passt oder nicht.
      14 15 Melden
  • Raembe 06.10.2015 05:25
    Highlight Ist euch eig schonmal aufgefallen, das alle die Militär geleistet haben, immer wieder darüber reden? Am Anfang hassen Sies alle, danach lachen sie drüber.
    9 2 Melden
    • Knut Atteslander 06.10.2015 07:36
      Highlight Klar es ist auch sowas wie der kleinste gemeinsame Nenner (unter Männern). Aber das Argument ist wie die Armee selber: beschissen :D
      Ernsthaft? Mit Zeitung lesen hat man auch etwas worüber man reden kann...
      16 4 Melden
    • El_Sam 06.10.2015 09:16
      Highlight Man hat ja auch 260 tage lang quasi dasselbe gemacht, die gleichen Kleider getragen und dieslben (stupiden) Befehle befolgen müssen.
      Wenn du jemendan triffst, der im gleichen Land eine Sprachschule besucht hat, wirst du wohl auch mit Ihm darüber reden und lachen.
      @ Knut: Ein gleiches Zeitungsabo verbindet da ja wohl weniger
      8 2 Melden
    • Knut Atteslander 06.10.2015 09:51
      Highlight Klar verbindet ein Zeitungsabo weniger. Und es liegt auch auf der Hand, dass die RS "verbindet". Aber das ist halt ein Effekt, wenn man einen Haufen Leute ~20 Wochen lang zwingt das gleiche zu tun. Das im Nachhinein als *das* tolle am Militär hinzustellen halte ich für bekloppt... Wenn ich mich mit mir unbekannten Leute unterhalte, über das Militär, wird mir schnell Langweilig und ich frage mich ob die echt nichts gescheiteres zu erzählen wissen als Geschichten von vor 20 Jahren...
      6 4 Melden
    • El_Sam 06.10.2015 10:47
      Highlight Hör doch mal einigen Pfadfindern beim tratsch über das letzte schweizweite Lager zu. Das ist für den nicht beteiligten ebenfalls nach wenigen sätzen langweilig, weil er die spezifischen Situationen nicht erlebt hat und sich deshalb nicht damit identifizieren kann.
      Ich stimme dir also zu, dass es nicht förderlich für das Gespräch ist wenn sich die 3 Männer, die in der Runde Militärdienst geleistet haben, Stundenlang darüber unterhalten wer den miesesten Kadi hatte. Das ist für alle anderen langweilig. Aber ich ertappe mich auch immer wieder dabei wie es mir passiert ;-) OR :-(
      5 1 Melden
    • Knut Atteslander 06.10.2015 15:20
      Highlight Hehe, geht mir ja auch so.
      Bin selber Pfadfinder und habe RS + 2 Tage WK absolviert (mittlerweile Untauglich :D ).
      Die Geschichten über Pfadilager sind aber auch wesentlich abwechslungsreicher als die RS Geschichten ;-)
      3 2 Melden
  • Raembe 06.10.2015 05:15
    Highlight Ach kommt schon. Wir kennen doch alle den Freund, für den die Armee zu streng ist. Oder den Kollegen der Zivi macht, nur weil er nicht den Posten seiner Träume gekriegt hat. Klar, Zivis brauchts auch, aber den Militärdienst auch. Zivis leisten gute Arbeit, aber es ist kein Vergleich zur RS. Oder wieviele von den Zivis schlafen zuhause, während die Soldaten ihre letzte Übung beenden?
    17 18 Melden
  • nickname2000 06.10.2015 04:46
    Highlight Beide Organisationen sind extrem ineffizient und gehen nicht auf die spezifischen Fähigkeiten der Dienstleistenden ein. Dadurch wird viel Geld verschwendet und die Stimmung ist unmotiviert.

    Unterschiedliche Anzahl Diensttage sind diskriminierend. Ebenso diskriminierend ist, dass nur Männer dienstpflichtig sind.
    18 5 Melden
    • Dä Brändon 06.10.2015 10:07
      Highlight In 2 Punkten mit dir überein, aber der Zivi ist nicht schlecht organisiert. Da hängt es vom Einsatzbetrieb ab und da sind viele top organisiert.
      8 2 Melden
  • dave1771 06.10.2015 01:24
    Highlight Wir Zivis leisten wenigstens einen Dienst an der Allgemeinheit und kosten nicht nur!
    20 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.10.2015 07:46
      Highlight Das tut das Militär auch: Subsidiäre Unterstützung der Zivilen Kräfte am WEF, dem Schwingerfest, ev. bald dem Grenzschutz, Botschaftsschutz, Katastrophenhilfe...
      16 10 Melden
  • Datsyuk * 06.10.2015 00:43
    Highlight Die Aussage von Herrn Blattmann ist lächerlich. Lächerlich deshalb, weil er den Militärdienst so gut darstellt und dem Zivildienst die Ernsthaftigkeit abspricht. Im Gegensatz zu Herrn Blattmann habe ich Zivildienst geleistet und muss sagen: Verglichen mit den Leistungen des Zivildienstes ist der Militärdienst ein Witz!
    Ich habe Militär- (Panzergrenadier; RS + 1 WK) und Zivildienst (144 Dienstage; Flüchtlingswesen und Schweizer Tafel) geleistet.
    Durch den Zivildienst habe ich viele wertvolle Erfahrungen machen dürfen, die mir sonst wohl entgangen wären.
    Dagegen kommt mir die meiste Zeit im Militär als verschwendet vor. Ich habe während der RS auch wertvolle Erfahrungen machen können. Diese Erfahrungen kann man jedoch auch irgendwo sonst sammeln. Ohne teures Begleitprogramm und Schikanieren.
    26 5 Melden
  • dGehrig 06.10.2015 00:27
    Highlight Ich selber war weder in der Armee, noch in dem Zivi und zahle nun einfach. Wahrscheinlich bringt mein Geld der Gesellschaft auch deutlich mehr, als zu lernen, wie man Menschen erschießt, blind gehorsam leistet und Geld in Unmengen zu verprasst.
    Ich war schlicht nicht dazu bereit deutlich länger in der Pflicht zu stehen, als jene, die eben oben genanntes "vollbringen".
    Zugegeben; ein schwaches Argument...
    Aber Respekt allen Zivis!

    Die Armee scheint mir auch ein ausgedientes Modell zu sein. Friedensprojekte wie die EU und allg. die Diplomatie bewahren den Frieden, nicht das Protzen mit Waffen.
    15 7 Melden
  • Kopold 06.10.2015 00:01
    Highlight Wenn der Zivildienst so attraktiv ist, warum melden sich dann keine Frauen dafür, während die Armee immerhin ein paar Duzend pro Jahr kriegt?
    7 7 Melden
    • Dä Brändon 06.10.2015 10:09
      Highlight Weil man sich nicht für den Zivi melden kann als Frau, sondern nur für's Militär. Erst im Militär kann man sich zum Zivi machen und solche Frauen gibts
      5 1 Melden
  • The M 05.10.2015 23:24
    Highlight Danke, Herr Rey! Vielen Dank für diese Worte.
    9 3 Melden
  • Mnemonic 05.10.2015 22:32
    Highlight Was mich an der CH Armee immer am meisten gestört hat war (nein nicht dass es sie gibt, wenn ein Staat sich eine Armee leisten will, bitte schön...) sondern dass die Verantwortlichen ein deratig grosses Maul riskieren. Liebe Leute , im CH Militär hat NICHT EINER! jemals ein Gefecht auch nur von Weiten erlebt! Also bitte ein Wenig mehr Bescheidenheit ok?
    31 6 Melden
  • Nick Name 05.10.2015 21:55
    Highlight Blattmann, Kommentierer: Ich verstehe ich nach wie vor nicht: Warum machen sich selbst eifrige Armeeverfechter nicht mal ernsthaft daran, diesen so offensichtlich wie wenig anderes in unsrem Lande total (und das meine ich wörtlich) im Argen liegenden Verein, wo es drum geht, Schüsse zu verballern, bloss weils noch grad ein paar zehntausend hat, stumpsfinnigste Übungen noch und nöcher zu absolvieren, teilweise fahrlässig Leben zu gefährden (bitte nicht abstreiten, alles belegt oder erlebt), etc. mal wirklich richtig auf- oder besser gleich abzustellen?
    S. auch +magazin +schwager +panzerfaust
    13 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 18:31
    Highlight Eine solche Diskossion ist doch sowieso ein Kampf gegen Windmühlen. Leute, welche Zivi machen sagen immer es sei besser als der Militärdienst. Solche, welche in den Zivi wechselten sagen ebenso immer die Armee sei langweilig und freiwillige Soldaten werden immer behaupten die Armee sei das Non plus Ultra. Es ist von der Tätigkeit abhängig: Technische Einheiten sind weniger anstrengend als Naturschützerzivistellen. Und vorallem nicht zu vergleichen.
    25 3 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 21:02
      Highlight Ich hab nichts gemacht und ich finde den Militärdienst prinzipiell beschissen. Du siehst, es geht auch anders.
      25 9 Melden
    • Pokus 05.10.2015 23:50
      Highlight Ich verstehe nicht, warum wir diesen "Ach Militär ist doch noch ganz witzig"-Leuten ihre Freizeitbeschäftigung finanzieren sollen. Fast 4 Milliarden Jährlich!
      Das entspricht für jeden Wehrpflichtigen 30 Hamburgern pro Tag. Prost Mahlzeit!

      Nebenbei: "Kampf gegen Windmühlen" - Du meinst gegen einen übermächtigen Gegner. Die Redewendung meint aber den Kampf gegen technischen Fortschritt (Don Quijote)
      7 3 Melden
  • AL:BM 05.10.2015 17:06
    Highlight Schlauer wäre es wohl, die Armee attraktiver zu gestalten, als den ZD unattraktiver.
    73 4 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 19:32
      Highlight Meine Worte. Abschaffen den nutzlosen Mist. ; )
      18 27 Melden
    • AL:BM 05.10.2015 20:41
      Highlight Das wäre dann wieder das dümmste was man machen könnte...
      Gerade in der heutigen heiklen Phase.
      18 16 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 21:04
      Highlight Ob du heute grad deine "heikle Phase" hast ist für Entscheide auf nationaler Ebene nicht von Belang.
      16 10 Melden
  • Olaf44512 05.10.2015 16:40
    Highlight Oh, nein meine Armee ist unattraktiv! Lasst uns die Alternative mindestens gleich unattraktiv machen!
    85 10 Melden
  • Tobias K. 05.10.2015 16:34
    Highlight Uff... Wenn ich die einen Kommentare so lese, habe ich ja fast ein schlechtes gewissen, dass ich den Militärdienst aboslivert habe.
    47 4 Melden
    • philosophund 05.10.2015 17:21
      Highlight Ne musst nicht. Mann kann sogar "weitermachen" in der Hoffnung in der Etage mit grünem Teppichboden wäre es besser. Nein, als Hort der mehrheitlich "angefressenen" ist es nicht.
      8 7 Melden
    • Tobias K. 05.10.2015 17:42
      Highlight Zum Glück war ich dann doch nicht so talentiert, dass amn mich behalten wollte. :-) Aber im Ernst: Ich fand es eine spannende Zeit. Auch wenn ich weiss, dass ich mir in einem Kriegsfall in die Hosen gemacht und wahrscheinlich keine 5 Minuten überlebt hätte. Aber mal den inneren Schweinehund zu überwinden und die Komfortzone zu verlassen war schon interessant.
      30 2 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 19:34
      Highlight Den Neusprech kriegst du auf jeden Fall gut hin.
      "Komfortzone verlassen", pffft!
      Versuch's lieber nochmal mit dem schlechten Gewissen.
      4 44 Melden
    • Tobias K. 05.10.2015 20:10
      Highlight Sorry Junge. Ich schildere hier meine Meinung. Das ist meine Meinung und benötigt keinerlei Korrekturen von deiner Seite her. Wenn ich von meiner Komfortzone spreche, spreche ich von meiner, nicht von deiner. Alles klar?
      35 4 Melden
  • Knut Atteslander 05.10.2015 16:23
    Highlight Herr Blattmann ist ideologisch wohl noch im 1933 hängen geblieben...
    39 35 Melden
  • SwissGronkh 05.10.2015 16:00
    Highlight Also ich kenne keine in meiner Familie (alle haben Militärdienst geleistet) der den Armeealltag langweilig gefunden hätten.
    28 75 Melden
    • Pokus 05.10.2015 16:20
      Highlight Herr Blattmann? Sind Sie es?
      92 19 Melden
    • Beckham 05.10.2015 17:30
      Highlight Bin zwar nicht aus deiner Familie (denke ich zumindest) aber mir war langweilig... Leider gab es den Zivildienst in dieser Form noch nicht.
      Ein Bekannter kann während dem Zivildienst die Kantonsarchäologen unterstützen, einfach genial! Ich hätte mich wahrscheinlich für ein Projekt beim WWF beworben. Hauptsache lehrreich und sinnvoll!
      36 5 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 19:35
      Highlight Also ich kenne keinen in meiner Familie (keiner hat Militärdienst geleistet) ... oh! Da ist schon fertig ; )
      21 10 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 05.10.2015 15:57
    Highlight Ohne einem Militär-Einsatz vergessen wir das wir jeden Tag für unsere Freiheit kämpfen müssen und dass wieder jeden Tag von einem Feind angegriffen werden können.

    Zivis sind gut und Recht, aber jeder Schweizer sollte im Regelfall seine Zeit im Militär sein.
    30 93 Melden
    • Gantii 05.10.2015 16:05
      Highlight ach, interessant definierte freiheit in der man gezwungen wird dinge gegen sein willen zu tun. verzell meh?
      60 23 Melden
    • Jan. 05.10.2015 16:11
      Highlight gute weltanschauung... oje
      34 14 Melden
    • Pokus 05.10.2015 16:16
      Highlight Wir haben noch nie, ausnahmslos nie, mit unserem Militär für unsere Freiheit gekämpft.
      Entsprechend steht es auch um unsere Feinde.

      Für seine Freiheit kämpft man nicht im Militär. Auch nicht indem man Minarettli oder Burkas verbietet. Sondern mit Diplomatie, gegenseitigen Abhängigkeiten und gemeinsamen Interessen. Fairem Verhalten, mit Verstand un Hirnschmalz.
      88 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 16:36
      Highlight meinen sie diese diplomatie, die im konflikt im nahen osten soviel bringt? na dann, gute nacht!
      25 28 Melden
    • INVKR 05.10.2015 16:51
      Highlight Als ich das letzte Mal nachgesehen habe, waren wir nicht im nahen Osten...
      45 6 Melden
    • blabla.. 05.10.2015 16:57
      Highlight @kingkong im Nahen Osten werden die Probleme eben nicht diplomatisch gelöst, sondern militärisch darum nennt man es Krieg...
      46 2 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 19:40
      Highlight Der einzige Feind, vor dem ich mich fürchte, ist die Ignoranz in euren Köpfen!

      Ich hätte verweigert, wäre es nicht so einfach, mittels psychologischem Gutachten gleich Doppel-UT zu kriegen.

      Wieso also noch meine edlen Beweggründe einem militaristischen ergo tauben Publikum hinwerfen; Perlen vor die Säue!

      Aber bitte, wenn ihr euch gerne erniedrigen lasst, s'ist halt günstig im Militär, die Domina zahlt euch nicht noch Sold (sofern das nicht Teil des schmutzigen Spiels ist ;P)
      15 13 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 05.10.2015 20:59
      Highlight @Gantii:
      Du machst Dinge für dein Vaterland und um es zu schützen.

      Natürlich braucht es jemand der die Befehle austeilt oder kannst du mir ein Militär auf der Welt zeigen das demokratisch organisiert ist?

      Demokratie ist schön und gut, aber in Kriegszeiten muss eine Entscheidung her und diese Entscheidung muss von allen ohne Wiederworte ausgeführt werden.

      Unser Militär kämpft für die zivile Freiheit das wir uns frei bewegen können und uns keine Sorgen um Bombenangriffe machen müssen.
      5 15 Melden
  • Adalbert Finas 05.10.2015 15:48
    Highlight Zur Dienstzeit ein Gedankenspiel: Gerechnet in Tagen, die jemanden vom Erwerbsleben fernhalten, stimmt die Aussage natürlich, dass Zivis länger Dienst leisten. Der Zivi hat unter dem Strich aber mehr dienstfreie Zeit. Der Soldat ist während 24h/Tag seiner Freiheit beraubt: Am Abend kann er die Kaserne selbst dann nicht verlassen, wenn er nebenan wohnt (mehrfach selbst erlebt). Die paar Stunden Ausgang sind vom Wohlwollen der Vorgesetzten abhängig, darauf besteht kein Recht. Der Zivi leistet 8,5h/Tag. Er darf nach dem Arbeitstag nach Hause und ist in dieser Zeit niemandem Rechenschaft schuldig.
    42 15 Melden
    • blabla.. 05.10.2015 16:09
      Highlight wie weiter unten schon einmal erwähnt gibt es auch viele zivistellen bei denen man nicht nach Hause kann...
      31 14 Melden
  • Heimatlos 05.10.2015 15:42
    Highlight Klar gibt es auch im Zivi Schoggi-jobs, wo es nichts zu tun gibt. Das durfte ich selbst erleben. Das passiert, wenn es schlecht organisiert ist, was im Militär anscheinend viel öfters der Fall ist (Meine Freunde berichteten).
    Aber auf Dauer macht das eh keinen Spass. Nun helfe ich einem Bergbauer. Da gibts unteranderem auch Nacheinsätze, Wochenendarbeiten und Überstunden. Und wisst ihr was? Es macht Spass etwas Sinnvolles zu tun
    67 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 15:42
    Highlight Wenn man sich als junger Mann Zivildienst in einem Alters- und Pflegeheim gibt, hab ich von ihm eindeutig mehr Respekt als vor einem Militärfuzzi...
    87 27 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 19:43
      Highlight Kenne einen, der das gemacht hat. Kann man nichts sagen, der hat da einiges gelernt auf zwischenmenschlicher Ebene.
      Ist n'toller Typ geworden, Schwiegersohn material.

      MILITÄR ABSCHAFFEN, ZIVILDIENST FÜR ALLE!
      10 16 Melden
    • Kopold 06.10.2015 00:01
      Highlight Ich habe 5 Monate im Pflegeheim Zivi gemacht, und dann noch 6 Monate kranken Kindern Herzenswünsche erfüllt.
      Das hat nicht nur der Schweiz, sondern auch mir persönlich viel mehr gebracht, als ein sinnloser Militärdienst, wo man am besten noch "auf Nichts reduziert und als Soldat wieder aufgebaut wird".
      8 1 Melden
  • amazonas queen 05.10.2015 15:40
    Highlight Ich würde es so sagen: der Zivildienst ist nicht zu attraktiv. Vielmehr ist der Militärdienst viel zu unattraktiv.
    64 6 Melden
  • philosophund 05.10.2015 15:25
    Highlight Heute +10J im Altersheim:
    Z: *klopf* Guete Morgä Herr Blattmaa KK Ausser Dienst
    B: Grüessech Herr Götgörgülü
    Z: Wemmär mal luege wies unde usgseht?
    B: Jo. (..)
    Z: *werkel*
    B: Isches härt?
    Z: Hä?
    --- (Gedankensekunde) ---
    B: I meine de Zivildienst.
    Z: Ja ize scho *füdleputz*
    B: I has immer härt gha i minere Militärgarriere. Aber das macht eim zumene Maa.
    Z: Jawohl. *woschwosch*
    B: ..und wüssed sie Herr Götgörgülü, sie hette au selle wiitermache.
    Z: Genau. *sloshslosh*
    B: Panzer fahre, im Wald verstecke, Schüsse, SIM-Gfächtli mache. ned?
    Z: Eusi Familie isch im Krieg gstorbe.
    (..)





    85 12 Melden
    • pipapo_ 05.10.2015 17:49
      Highlight ganz gut...
      12 2 Melden
    • SanchoPanza 05.10.2015 18:33
      Highlight
      sehr schönes Gedankenspiel, Danke!
      9 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 05.10.2015 15:24
    Highlight Ich habe ja damals dem Aushebungsoffizier unverblümt gesagt was ich von seinem Trachtenverein halte. Resultat: Ich darf jetzt Zivilschutz machen.
    Ich bewundere jeden Zivildienstleistenden sehr, mir würde jetzt die nötige Geduld für einen Einsatz im Altersheim fehlen. Ganz sicher ein härter Job als den Unsinn, den man(n) in der Armee so macht, dafür aber sinnvoller.
    Der Russe wird wohl demnächst nicht einfallen, auch wenn Blattmann dies wohl fast noch gerne hätte. Unsere Schoggitruppe hätte sowieso keine Chance...
    49 19 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 19:46
      Highlight Da lese ich ganz unschuldig hier die schönen Kommentare und dann kommst du daher und kotzt über Trachtenvereine runter, das ist wirklich das Letzte! Gelebte Tradition und etwas, was den Menschen Freude bringt und den Kindern das Glänzen in die Augen, und da giesst du deinen Hass drüber aus, nein, das kann ich nicht aushalten!
      ; )
      7 9 Melden
    • TanookiStormtrooper 05.10.2015 20:01
      Highlight Ich habe doch nichts gegen Trachtenvereine, ich möchte nur nicht gezwungen werden einem beizutreten. ;)
      Die Armee kann ganz froh sein war ich nie dabei, wenn ich mich langweile (und ich höre dies tut man) denke ich mir Unsinn aus. Das endet dann in etwa so:

      http://www.spiegel.de/panorama/unbekannte-malen-panzer-in-munster-rosa-an-a-821797.html

      Ich möchte ja keinen in der Armee zu sowas anstiften, aber macht das doch mal. ;)
      4 1 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 20:12
      Highlight Diese militanten writer müssen immer gleich n' whole car ... tank fabrizieren. arbeitswütiges pack!
      2 1 Melden
  • sste87 05.10.2015 15:12
    Highlight „Ein Schweizer, der sich für den Zivildienst entscheidet, ist 390 Tage für sein Land im Einsatz. Das sind 26 Wochen mehr als ein normaler Soldat leistet.“
    Ein Soldat leistet 260 Tage – das sind 130 Tage weniger oder knapp 19 Wochen. Eine Woche hat bekanntlich 7 Tage (und nicht nur fünf …). ;-)

    Zum Thema: Beides benötigt das Land. Ich bin dafür, dass jeder frei entscheiden kann, ob Militär oder Zivildienst. Die Dauer sollte bei beiden Tätigkeiten gleich lang und an einem Stück sein. Wiederholungskurse abschaffen.
    48 5 Melden
    • Roman Rey 05.10.2015 15:25
      Highlight Danke für den Hinweis. Ja, ich habe hier in "Arbeitswochen" gerechnet.
      22 3 Melden
    • SanchoPanza 05.10.2015 18:36
      Highlight kann ich so unterschreiben. Dienstpflicht für alle - Aber mit Wahl.
      Dazufügen aber bitte: das Militär endlich auf die heutige Situation einstellen! Die ganzen nichtsnutzigen Fliegerli abschaffen und das Geld in eine gescheite Cyberabwehr stecken - in der man auch Leute ausbilden und behalten kann.
      6 5 Melden
  • Sangallo 05.10.2015 14:58
    Highlight Was ich eine Frechheit finde ist, dass wenn man für das Militär UT ist, auch nicht in den Zivildienst kann. Ich kann für meine Rückenprobleme überhaupt nichts (wollte mich auch bestimmt nicht drücken) und muss jetzt blechen. Als ob es nicht soziale Dienste gäbe, bei denen man auch mit einer körperlichen Einschränkung was erreichen bzw. mithelfen könnte.
    71 11 Melden
    • Pokus 05.10.2015 15:02
      Highlight Habe da auch Ärger seit Jahren deswegen. Meiner Meinung nach ist das Diskriminierung. Ich überlege mir rechtliche Schritte.
      27 16 Melden
    • Sangallo 05.10.2015 15:23
      Highlight Kann mir einer (von den zum Glück wenigen) Dislikern erklären, warum er das oben erklärte Vorgehen fair findet?
      28 7 Melden
    • Ell 05.10.2015 15:48
      Highlight Ich war fünf Jahre steuerlich in der CH abgemeldet und im Ausland arbeitstätig. Über vier Jahre musste 3% (abzgl. geleistete Diensttage) Wehrpflichtersatz-Steuer zahlen ohne jeglichen wirtschaftlichen Beitrag an die CH zu leisten. Auch geil.

      Die Armee findet immer einen Grund zum abzurechnen, ist ihnen lieber als über den Tellerrand zu schauen (dort sieht man die grosse weite Welt...).
      22 3 Melden
    • Ell 05.10.2015 15:48
      Highlight Es gibt verschiedenen Arten für Untauglichkeit (soviel ich weiss) kommt es drauf an wie du diagnostiziert worden bist aber normalerweise ist man bei körperlicher Einschränkung lediglich für Militär und Zivilschutz untauglich. Bei psychologischem Handicap je nach dem nur fürs Militär (z.B. wenn man eine Waffenphobie hat) oder für Militär, Zivilschutz und Zivildienst (z.B. Depression). Und Zivildienst kann man glaube ich nur leisten, wenn man noch keinen Militärdienst geleistet hat, vom Militär ist es aber möglich in den Zivilschutz zu wechseln. Angaben ohne Gewähr.
      4 8 Melden
    • Knut Atteslander 05.10.2015 16:28
      Highlight zum Zivildienst kann man auch während dem Militärdienst wechseln. Für Zivildienst muss man tauglich sein. Für Zivilschutz kann (muss?) man untauglich sein.
      12 0 Melden
    • SirJoe 05.10.2015 16:32
      Highlight @Ell: Wenn du Militär und Zivilschutz untauglich bist, darfst du auch keinen Zivildienst leisten. Obwohl du dir da deinen Einsatzort selber suchen musst und es sehr wohl Angebote gibt, für die man auch als "Untauglicher" geeignet ist. Du musst zwangsweise zahlen.
      Zivildienst kannst du auch leisten, wenn du bereits Militärdienst geleistet hast (z.B. Nach der RS) - haben mehrere Bekannte bon mir so gemacht. Natürlich verlängert sich dann die Dienstzeit vom Militär- auf Zivildienstniveau.
      10 0 Melden
    • Sangallo 05.10.2015 16:56
      Highlight "Für den zivilen Ersatzdienst (Zivildienst) muss der Angehörige der Arme zwingend diensttauglich für die Armee sein. Lediglich unter dieser Voraussetzung kann er ein Gesuch für das Leisten von Zivildienst stellen." (Quelle: admin.ch)
      UT = Kein Zivil- oder Militärdienst
      Doppel-UT = Kein Zivil- oder Militärdienst und auch kein Zivilschutz
      Das wurde mir damals auch schon so erklärt.
      13 0 Melden
    • Ell 05.10.2015 17:02
      Highlight Danke allen für die Aufklärung. Wenn dies so ist, ist dies m.E. ziemlicher Schwachsinn und sollte abhängig vom Grund der Untauglichkeit sein. Vor allem hat man so nicht einmal die Möglichkeit das Einbezahlte zurück zu holen. Ich hatte wenigstens noch die die Option wieder einzusteigen und meine Diensttage zu absolvieren, dann hätte ich der bezahlte Wehrpflichtersatz zurück erhalten.
      9 0 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 19:52
      Highlight Wenn man Wehrpflichtersatz zahlen muss (so wie ich als Doppel-UT) ist man als Armee-Gegner natürlich "gefickt", denn man muss dem VBS noch seinen Technik-Schrott mitfinanzieren. Habe mir geschworen, bis 30 arbeitslos zu bleiben, damit ich auch wirklich nur den Mindestbetrag von 400.- zahle. Seit kurzem beim Sozialamt, habe ich ein Gesuch um Befreiung von den Wehrpflichtersatz-Abgaben eingereicht und keine Antwort erhalten. Geldgieriges Pack!
      5 7 Melden
    • atomschlaf 05.10.2015 21:31
      Highlight Ich war UT und habe Zivilschutz gemacht. Weshalb aber jemand der UT ist, nicht freiwillig Zivildienst machen kann, verstehe ich auch nicht. Völlig unsinnig.
      3 0 Melden
  • Kimbolone 05.10.2015 14:55
    Highlight 2 Dinge missfallen mir:

    1) Der ganze Artikel, das wunderschöne Zivildienstmanifest, baut auf der Annahme auf, dass der Chef der Armee den Zivildienst als Schoggijob ansieht. Das sagt er jedoch in keinem Wort.

    2) Eine Umfrage unter Militärdienstleistenden auf der Redaktion? Ich bitte euch. 😂 Sehr repräsentativ. Was kommt als Nächstes? Eine Wehrpflichtsbefragung in der Reithalle?
    81 32 Melden
    • Roman Rey 05.10.2015 15:29
      Highlight Willst du damit sagen, es gäbe hier auf der Redaktion keine Dienstpflichtigen? :)

      Natürlich ist die Umfage nicht repräsentativ. Aber ich denke, ich habe genug Geschichten aus meinem Bekanntenkreis gehört, um mir ein Bild machen zu können. Kein vollständiges, klar – aber für die Behauptung, nicht überall wird im Militär Sinnvolles gemacht, reicht es.

      Oder würdest du mir hier widersprechen?
      31 14 Melden
    • Kian 05.10.2015 15:39
      Highlight Hast du denn Militärdienst geleistet? Wenn ja, in welcher Funktion? Warst immer ausgelastet?
      17 5 Melden
    • ure 05.10.2015 15:56
      Highlight Roman Rey, warum antwortest du nicht auf den ersten Teil der Frage von Kimbolone?
      18 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 16:00
      Highlight Dass man im Militärdienst nicht immer ausgelastet ist, ist richtig. Daraus abzuleiten, dass der Militärdienst sinnlos ist, ist allerdings unzulässig. Die subjektive Empfindung von Militärdienstleistenden ändert nichts am objektiven Zweck des Militärs.
      22 8 Melden
    • Kimbolone 05.10.2015 16:24
      Highlight Natürlich gibt es Dienstpflichtige auf eurer Redaktion, Roman, kein Zweifel.

      Natürlich wird im Militär nicht jede Minute "Sinnvolles" (wer definiert eigentlich, was sinnvoll ist?) geleistet und nicht jeder ist immer voll ausgelastet - mache sind wohl sogar gar nicht belastet. Eine kleine Gegenfrage: Wo ist denn das nicht so? Ich glaube jeder könnte da noch eine Story von einem Kolleg von einem Kolleg von einem Kolleg erzählen... ;-)

      Ich finde deinen Artikel gut und richtig - er bezieht seine Existenzberechtigung aber aus einer von Blattmann nie gemachten Aussage und das finde ich schade.
      19 1 Melden
    • Roman Rey 05.10.2015 16:35
      Highlight @uresteiner: Blattmann sagt, der Zivildienst sei zu attraktiv, und es sei unfair, dass Soldaten nur ein- bis zweimal pro Woche Ausgang hätten, während Zivis jeden Abend in den Genuss kämen. Damit deutet er klar an, dass es in seinen Augen beim Zivildienst zu lasch zu- und hergeht.

      Ich glaube, Herr Blattmann unterschätzt den Wunsch von jungen Schweizern, etwas Sinnvolles zu machen. Weil sie das im Militär nicht finden, wechseln sie – nicht weil es im Zivildienst so locker zu und hergeht.
      29 5 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 19:54
      Highlight Kimbolone

      Die Begründung für ein Militär ist selten stichhaltiger als die deinige.

      "Natürlich wird im Militär nicht jede Minute "Sinnvolles" (wer definiert eigentlich, was sinnvoll ist?) geleistet und nicht jeder ist immer voll ausgelastet - mache sind wohl sogar gar nicht belastet. Eine kleine Gegenfrage: Wo ist denn das nicht so?"

      Tja, die Menschheit ist ja schon ein Scheisshaufen, giessen wir doch noch etwas Jauche nach. Echt ihr gedankenlosen Militaristen seid unbezahlbar. Ihr sterbt schon noch aus, keine Sorge.
      3 3 Melden
    • Kimbolone 05.10.2015 23:09
      Highlight Hast du irgendeine Frage, oder ist der Wunsch, mich aussterben zu lassen, alles was du vorbringst?

      Nun gut, seien wir doch froh, dass es heute de facto die freie Wahlmöglichkeit gibt zwischen Militärdienst und Zivildienst. Im Zivildienst kann man dann den ganzen Tag etwas Sinnvolles für die Menschheit machen und ist ausgelastet und glücklich. Die anderen Versager gehen in die RS.

      Muss schön sein, wenn man sich seine Welt schwarz und weiss malen kann.
      3 0 Melden
    • humpfli 06.10.2015 01:09
      Highlight @Roman Rey deine eigene Umgebung reicht zwar aus, um dir ein eigenes Bild zu mache, aber nicht um einen differenzierten Artikel zu schreiben. Die Meinung vom eigenen Umfeld ist meistens mehr oder wenig dieselbe.
      3 0 Melden
  • Dä Brändon 05.10.2015 14:45
    Highlight Ich habe die RS gemacht und bin dann zum Zivi. Das Militär ist ein Witz, im Zivildienst war ich im Naturschutz 1000 mal härter und 1000 mal Sinnvoller. Abends wenn ich nach Hause kam war fix und foxy aber glücklich. Am nächsten Tag stand ich wieder auf voll motiviert und das 2 Monate lang.
    54 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 15:37
      Highlight Genau das ist der grosse Unterschied: Abends nach Hause! Das gibts im Militär nicht. Zivis arbeiten 8-9 Stunden, Militärs sind 24h im Dienst, arbeiten auch nicht mehr, sind aber immer gebunden. Dass es sowohl im Militär wie auch im Zivilschutz harte und lockere Jobs gibt, weiss ich aus eigener und nächster Erfahrung.
      28 9 Melden
    • Beckham 05.10.2015 17:37
      Highlight Ja und genau deshalb dauert der Zivildienst ja auch länger?!
      7 1 Melden
    • StefanZaugg 05.10.2015 21:24
      Highlight Wieso werden eigentlich die Dutzenden unflätigen Kommentare von 1337pavian freigeschaltet? Die tragen überhaupt nichts zur Diskussion bei.
      9 4 Melden
  • Philboe 05.10.2015 14:45
    Highlight Wieder einmal werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Tatsache ist dass das Aufgabenspektrum eines Zivis ganz ein anderes ist als des eines AdA. die Armee hat 3 Aufträge Landesverteidigung, Subsidiäre Hilfe und Friedensförderung. Diese 3 Dinge werden trainiert und auch ausgeübt. Kollateralschaden durch Kriege egal ob symmetrisch, asymmetrisch oder hybrid können nun mal nicht alle durch die Armee abgedeckt werden also braucht es hierzu genau Zivis welche sich dann um die Bevölkerung kümmern. Also Fair bleiben es braucht beide Seiten und beides ist kein Schoggijob. MfG ein AdA
    43 10 Melden
    • Dä Brändon 05.10.2015 14:56
      Highlight Achtung! Du verwechselst Zivilschutz mit Zivildienst
      44 2 Melden
    • Nick Name 05.10.2015 17:34
      Highlight Und Einsätze an einem (an sich privatwirtschaftlichen) Anlass wie dem Weltcup-Skirennen in Adelboden, wo notabene Millionen umgesetzt werden, gehören zum Auftrag, äh, sagen wir: Friedensförderung. Ok?
      ...
      Jetzt mal ehrlich: Was ich an Geschichten aus dem Militär von Kollegen gehört habe, was ich selbst im Zivilschutz erlebt und beim Militär von aussen gesehen habe: Das ist leider ganz häufig einfach peinlich, daneben, gefährlich, eine Frechheit, Geldverschleuderung pur, ... Und zeigt, dass der ganze "Bevölkerungsschutz" ganz dringend ganz fundamental überarbeitet werden müsste.
      12 2 Melden
    • StefanZaugg 05.10.2015 21:27
      Highlight Nick Name: Bezüglich den Skirennen-Einsätzen gebe ich und wohl viele die Pro-Armee eingestellt sind dir absolut recht. Das gehört wirklich nicht zur Aufgabe der Armee. Du musst aber auch verstehen, dass dies ein Auftrag der Politik ist und kommt nicht von der Armeeführung selbst.
      3 2 Melden
    • atomschlaf 05.10.2015 21:36
      Highlight @Nick Name: Solche fragwürdigen Einsätze (Unterstützung von Sportanlässen, Arbeit für privatwirtschaftliche Betriebe) habe ich mehrmals auch beim Zivilschutz erlebt.
      Interessanterweise fanden die meisten meiner Kollegen solches aber "sinnvoller" als die Ausbildung an den Geräten, etc. die bei uns nach meinem Ermessen viel zu kurz kam. Ich sehe solche Aktionen eher als Missbrauch von Armee und Zivilschutz.
      5 2 Melden
  • blabla.. 05.10.2015 14:44
    Highlight Auch im Zivildienst gibt es viele Stellen bei welchen der zivi nur am Wochenende nach Hause kann z.b. auf Bauernhöfen oder bei einsätzen in der naturschutzgebietspflege. Diese sind auch Körperlich oftmals sehr anstrengend. Nur weil es die Armee nicht fertigbringt ihren Dienst atraktiv zu gestalten den zivildienst zu gestalten ist ein armutszeugniss
    30 7 Melden
    • maxi 05.10.2015 14:52
      Highlight Mach doch mal einen Vorschlag wie du die Armee attraktiv gestalten möchtest?
      22 0 Melden
    • blabla.. 05.10.2015 14:53
      Highlight unatraktiv zu gestalten...
      0 6 Melden
    • blabla.. 05.10.2015 15:01
      Highlight ich war Zivi und habe noch eine Gewissensprüfung abgelegt, ich lehne den Militärdienst also grundsätzlich ab. Mein Vorschlag wäre also die Armee abzuschaffen. Aus meiner Sicht liegt es an denen die Sie erhalten wollen, Sie auch für ihre Insassen atraktiv zu gestalten...
      15 18 Melden
    • Thanatos 05.10.2015 16:46
      Highlight @maxi. Wehrpflicht abschaffen und stattdessen Zivi obligatorisch machen. Aber dann sollen politische Ämter o.ä. auch zählen
      4 3 Melden
    • buco 05.10.2015 16:53
      Highlight Zivilschutz oder Zivildienst?
      1 1 Melden
  • Cheesus 05.10.2015 14:41
    Highlight Ein Kollege: "Wenn Blattmann eines Tages in einem Altersheim in seinem vollgeschissenen Bett liegt, und niemand Zeit für ihn hat, würde er sich wünschen, es gäbe dort einen Zivi, der sich um ihn kümmern würde."
    80 14 Melden
    • Dä Brändon 05.10.2015 14:57
      Highlight 😂😂😂 10/10 für diesen Kommentar
      23 9 Melden
  • elnino 05.10.2015 14:32
    Highlight harte Arbeit...
    15 11 Melden
    • Schreiberling 05.10.2015 15:11
      Highlight Starker Beitrag zur Diskussion. Was wollten Sie aussagen?
      19 3 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 20:15
      Highlight Er beginnt im Atomischen und hat uns damit alle natürlich düpiert.

      Selbstverständlich ist nur allein der Begriff der "harten Arbeit" in einem solchigen Kontext ein derartig lachhaftes Konstrukt, dass ein kurzes Fallenlassen dieses Begriffes in sarkastische Sauce das wohlgebildete Publikum unverzüglich die Nase rümpfen lassen muss.

      Chapeau!
      4 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 14:25
    Highlight Es gibt in der Armee genau so "schoggi-Jobs" wie es sie möglicherweise auch im Zivi gibt. Habe selbst so ein "Schoggi-Job" in der Armee.
    Wenn es aber um den Sinn der Sache geht, ist der Zivi dem aktuellen Militärdienst meilenweit voraus.
    Es ist mit Sicherheit Sinnvoller etwas für die Zivilbevölkerung zu tun als Jährlich ins Grüne zu fahren seine Kugeln zu verschiessen, im freien zu übernachten oder einfach in einer Kaserne Däumchen zu drehen. Im letzten WK war ich näher an einer Alkoholvergiftung als im Zivilen Leben. Was immer noch weit entfernt ist, aber veranschaulicht wie sinvoll es ist.
    72 8 Melden
    • atomschlaf 05.10.2015 21:38
      Highlight Das mit der Nähe zur Alkoholvergiftung sagt aber mehr über Dich aus als über die Armee... ;)
      4 1 Melden
    • exeswiss 05.10.2015 23:49
      Highlight @atomschlaf jein. das das überhaupt geht sagt einiges über WK's aus
      2 1 Melden
  • The Host 05.10.2015 14:24
    Highlight Dass der Zivildienst künstlich massiv unatraktiver gemacht werden muss, sagt doch schon sehr viel über die Attraktivität des Militärs aus...
    Junge Menschen, die die Sinnhaftigkeit mehr Gewichten werden den Zivildienst noch lange vorziehen. Da kann das Militär abstinken.
    78 4 Melden
    • Roman Rey 05.10.2015 14:30
      Highlight Das Militär attraktiver machen. Das wäre doch mal ein Ansatz.
      33 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 14:36
      Highlight Wie kann man jedoch das Militär attraktiver machen? Es macht durchaus Sinn dass es mehr Menschen im Zivildienst gibt als im Militärdienst. Es demonstriert auch, dass die Vorstellung vom Militär veraltet ist und zwingend eine Generalüberholung von nöten ist. Das Militär wie es jetzt ist, ist in meinen Augen schlicht unnötig geworden. Das wollen natürlich diejenigen, die für diese Sektion zuständig sind, wie unser Herr Blattmann, nicht einsehen. Vielleicht sollte man ihm mal sagen, dass sich Dinge mit der Zeit ändern.
      34 7 Melden
    • Tommy Holiday 05.10.2015 16:21
      Highlight Ich bin froh dass ich diesen Sommer meine letzten Tage in diesem Kackverein hatte....

      Es gäbe durchaus Möglichkeiten das Militär attraktiver zu machen: Im November 2014 hatte ich einen WK im Infanterie Bat. in Zweisimmen. Zu dieser Zeit gab es starke Überschwemmungen im Tessin. Warum nicht eine oder zwei Kompanien hinschicken und Sandsäcke stapeln oder bei sonstigen Aufräumarbeiten Hilfe zu leisten?

      Stattdessen lieber 3 Tage draussen pennen (halbe Kompanie danach krank...) und sinnlos mit diesen drecks Minenwerfer rummballern.

      Wirdi gad wieder hässig...

      21 2 Melden
    • Jimmy Dean 05.10.2015 19:28
      Highlight @Tommy: ich war in meinem letzten wk im einsatz bat. Mir wurde gesagt, dass schweizweit zu jederzeit mind. 1 bat. einsatz dienst hat, um für unwetter und sonstige katastrophen (z.b flugzeugabstürzen, zivil & militärisch) abgezogen werden kann.
      war einer der sinnvolleren wk's imho
      5 0 Melden
  • Habakuk 05.10.2015 14:16
    Highlight Oh jööö
    Da hör ich aber ein Zivi- Komplex raus.
    "Ja du besch ganz en Arme butzibutzi..., machsch ganz secher tolli Sache ond besch vell härter als Soldate"
    35 82 Melden
    • Roman Rey 05.10.2015 14:19
      Highlight Ja, kannst du mich bitte in die Arme nehmen, Habakuk?
      54 11 Melden
    • Pokus 05.10.2015 14:21
      Highlight Mich auch. Die wollen mich nur bezahlen lassen. Sind stur wie eine Geiss.
      29 2 Melden
    • Habakuk 05.10.2015 14:24
      Highlight Haha, ich nehme dich gerne auf den Arm...

      Sinnvoll in die Arme genommen wirst du ja schon während deinem Zivi- Dienst.
      26 35 Melden
    • Habakuk 05.10.2015 15:25
      Highlight Jetzt mal im Ernst.
      Der Blattmann hat doch recht das Ganze zu thematisieren. Schlussendlich müssen wir aber nicht unbedingt um die Wette heulen wer der Ärmste ist.
      Besser wäre, die Rahmenbedinngungen zu verändern, dass ein Wettbewerb zwischen Zivi, und Army stattfindet.
      Und damit meine ich nicht, dass unsere verweichlichte Jugend, welche sich sonst nicht für die Allgemeinheit oder für eine Gruppe zurücknehmen muss. Sondern, dass man z.B. im Militär Zertifikate, zusätzliche Führerausweis, Rettungsschwimmerkurse etc machen kann.
      27 6 Melden
    • Habakuk 05.10.2015 15:29
      Highlight Im Übrigen ist Zivildienst und Militärdienst im Grunde verschieden. Zivi macht im Alltag Sinn, im Vergleich zum Militär.
      Wenn aber 30'000 Flüchtlinge (inklusive 1500 IS Kämpfer darunter) an der Grenze stehen, wenn das AKW Mühleberg à la Fukushima in die Luft geht oder Basel von einem Erdbeben verwüstet wird, nützt der Zivi soviel wie ein feuchtes Lüftchen meinen Durst in der Wüste stillt.

      Sondern dann muss ne grosse Maschine ran. Mit viel Zwang und Verpflichtung um mehr Opfer zu verhindern usw.

      p.s. "Zwang" und "Verpflichtung" ist ebenfalls bei vielen ein Fremdwort...
      25 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 16:04
      Highlight @Habakuk: Danke für diese Beiträge. Die sind meiner Meinung nach die sinnvollsten in diesem Thread.
      21 3 Melden
    • Pokus 05.10.2015 16:30
      Highlight Ein Panzerli, Waffen oder ein Gripen hilft bei einem Erdbeben aber auch nichts. Die Armee müsste sich viel mehr darauf spezialisieren für diese Argumentation.
      14 8 Melden
    • blabla.. 05.10.2015 17:13
      Highlight was genau würde denn die Armee bei einer Nuklearen Katastrophe machen?
      Ob eine Milizarmee gegen 1500 motivierte und teils Kampferprobte IS kämpfer das richtige ist bezweifle ich, da braucht es die Polizei oder evt. Berufmilitär wie Swisscoy oder ADA 10...
      13 4 Melden
    • Nick Name 05.10.2015 18:01
      Highlight Wenn das AKW Mühleberg "à la Fukushima in die Luft geht" (Zitat Habakuk) würde die Armee vermutlich schnurstracks hinfahren mitsamt ihrer Munition und drauflos ballern, auf dass sich eine dicke Bleidecke über die Unglücksstelle senke.
      So hätte das Ballern wenigstens mal einen Sinn!
      (Man soll ja immer positiv denken.)
      10 3 Melden
    • Habakuk 05.10.2015 18:42
      Highlight Hä? Die Kommentare zeigen, dass du keine Ahnung hast, für was das Militär alles Zuständig ist.

      Kurz erklährt: Das Militär ist überall da zuständig, wo es sie nicht braucht (Hoffentlich). Ausserdem kommt das Militär zum Einsatz wenn Gesellschaft, Politik und Wirtschaft versagen.

      Bei einem Schweizer Fukushima würden an der ersten Front Durchdiener der Rettungstruppen eingesetzt. (bzw nach den Feuerwehren oder so)
      7 3 Melden
    • Habakuk 05.10.2015 18:52
      Highlight Man rechnet in den nächsten 30 Jahren mit Faktor 10x bis Faktor 100x bei den Flüchtlingsströmen Richtung Europa. Da werden nicht nur Soldaten, sondern auch Panzer an der Grenze stehen, so schrecklich/grauenhaft/unmenschlich das auch tönen mag. Da wir keine anderen Lösungen finden sind das reale Szenarios. Nachzulesen im "Internet" .

      Google mal:
      "Bundeswehr Sicherheitspolitische Implikationen
      knapper Ressourcen"
      oder
      "Hirsch Report"

      Auch:
      "Opfer Täter Helden"
      Zeigt dass das nicht lustig sein wird und wie krass es für die sind, welche das Land abschotten müssen.
      10 4 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 20:02
      Highlight Habakuk

      Echt jetzt, verzieh dich mit deinen paranoiden Wahnvorstellungen und Waffenexport-fördernder Schwarzmalerei aus diesem Forum.

      Es gibt schon genug Angst und Trauer in der Welt.
      Kleinst-Trolle wie dich, die das noch im O-Ton der Überzeugung allen um die Ohren hauen finden vielleicht in den professionell durchgeknallten Sitzungen im VBS gehör aber unter normalen Menschen löst das nur Kopfschütteln aus.

      Du wirst dich durch diesen Kommentar natürlich in deiner verschrobenen Weltsicht bestätigt fühlen aber ich habe den Verdacht, dass dir keiner mehr helfen kann. Bilde dich, Eingebildeter!
      6 11 Melden
    • Habakuk 05.10.2015 20:55
      Highlight Pessimistisch ist es schon ein bisschen… Sorry wenn ich dich da schockiert habe.
      Aber ich muss annehmen, dass du dich noch nie damit befasst hast, wieso diese Flüchtlinge nach Europa kommen und wieso es Kriege gibt im Nahen Osten/in Zukunft geben wird.

      p.s. Was um Himmelswillen hat das mit Waffenexporte zu tun. Sofort verbieten!
      5 2 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 21:12
      Highlight Kleine Zwischenfrage: Wieviele Autos besitzt du/Flüge buchst du pro Jahr?

      Wenn du willst kannst du auch gleich aufgeben. Sag's einfach.
      1 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 21:43
      Highlight Und wieder einmal frage ich mich, weshalb mein Kommentar zu Pavian nicht freigeschaltet wird, während er hier munter und mit guter Laune Unflat verbreiten darf.
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 21:58
      Highlight Und gibt's von Watson auch eine Antwort?
      5 2 Melden
  • Jaing 05.10.2015 14:11
    Highlight Part 3: Als Zivi gab es tatsächlich deutlich mehr zu tun. Dass es dort ein Schoggi-Leben sei stimmt sicher nicht, wobei natürlich wie im Militär alles von der konkreten Aufgabe abhängt. Recht kann man Blattmann sicher geben, dass man im Gegensatz zum Militär in den meisten Fällen am Abend nach Hause kann, was natürlich einen immensen Vorteil darstellt. Allerdings ist die 1,5-fache Dauer doch erheblich attraktivitätsmindernd.
    37 3 Melden
  • alessandro 05.10.2015 14:10
    Highlight ich hab nach einem wk gewechselt und mir gleich einen richtig intensiven job geschnappt. blattmann hat sogar mühe seinen job zu rechtfertigen, von daher kann man seine aussagen getrost ignorieren. warum macht man es nicht einfacher? wer militärdienst leisten will, der darf. wer zivi sein will, der darf. wer nichts tun will der zahlt. dasselbe sollte auch für frauen gelten.
    ob die gezwungenen studenten die besten soldaten abgeben wage ich so oder so zu bezweifeln.
    55 6 Melden
    • Macke 05.10.2015 15:04
      Highlight Ich möchte doch einfach mal behaupten, dass niemand ein guter Soldat oder eine gute Soldatin abgibt, wenn sie oder er zum Militärdienst gezwungen wird - StudentIn hin oder her.
      18 2 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 20:05
      Highlight Ohne Zwang bleibt die Alternative Berufsmilitär und das wollen wir dann auch nicht (siehe Beispiele im Ausland).

      Nene, wir machen das schon richtig; wenn überhaupt Militär, dann müssen Herr (und Frau) Normalbürger reingezogen werden, denn nur die sind der kognitiven Kardinalsaufgabe mächtig, zwischen Wahnsinn (Armee) und Realität (Leben in der Gesellschaft der Menschen) zu unterscheiden.

      Sie ENTscheiden sich auch im Zweifelsfall eher für Menschlichkeit, Überzeugungstäter brauchen wir im Militär nicht. Tönt absurd?

      Ist es: MILITÄR ABSCHAFFEN!

      I don't want to be a soldier; I don't wanna die!
      3 5 Melden
  • Jaing 05.10.2015 14:10
    Highlight Part 2: Während in der RS und der UOS mit Abverdienen immer was zu tun war, sah's dann im WK anders aus. Jeweils die Hälfte der Batterie wurde schon in den ersten Tagen abgezogen, um irgendeine Botschaft etc. zu bewachen. Der Rest lag dann 3 Wochen untätig im Zeugs rum oder fuhr auf irgendeinen Hügel, stellte eine Antenne auf und lag dort rum. Aus diesem Grund hatte ich nach den 5 WK die Schnauze voll und wechselte zum Zivildienst. Die Gewissensgründe waren gegeben, schliesslich hatte ich ein schlechtes Gewissen, dort meine Zeit zu verschwenden.
    42 3 Melden
    • maxi 05.10.2015 14:22
      Highlight lol das sind die schönen Zeiten! beim abverdienen kam ich die ersten 5 wochen kein einziges mal vor 0200 ins bett, weil es soviel vorzubreiten gab.
      9 3 Melden
    • Jaing 05.10.2015 15:18
      Highlight Beim Abverdienen gab's schon zu tun. Es wurde ja erst mit dem WK ein richtiger Leerlauf. Allerdings waren auch beim Abverdienen keine Arbeitsexzesse nötig :) .
      7 0 Melden
    • maxi 05.10.2015 18:28
      Highlight wenn du zwei max. 3 wm pro zug bist dan schon;)
      3 0 Melden
  • Jaing 05.10.2015 14:10
    Highlight Part 1: Man sieht, dass Blattmann weit entfernt von der Militär-Realität lebt und dieses allein von Inspektionen her kennt (man weiss ja, wie viel die mit dem echten Militärlebe zu tun haben). Ich habe sowohl Militär- und Zivildienst gesehen und kann deshalb wohl besser mitsprechen als der CdA. Meine Erfahrungen: 15 Wochen RS, 17 UOS, 5 WK.
    21 4 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 20:05
      Highlight Klar, drum sagst du hier auch nichts. Hast du sicher im Militär gelernt. Beeindruckend. Und jetzt RÜHREN!
      1 7 Melden
    • Jaing 05.10.2015 20:20
      Highlight @affe Steht ja, dass dies nur der erste Teil meines Posts ist.
      2 0 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 21:14
      Highlight Na gut, das nächste Mal hilfst du dem schlecht programmierten Forum bitte, indem du den zweiten Teil zuerst postest, so dass die Reihenfolge stimmt.
      Kann man ja wohl verlangen. Im zweiten Teil steht ohnehin nicht viel, sonst würd ich da meinen Senf dazugeben.
      Ach ja, fast vergessen: Mein Fehler.
      1 8 Melden
  • Sillum 05.10.2015 14:08
    Highlight Ob Zivildienst ein Schoggi-Job ist können nur die beurteilen welche Militärdienst geleistet haben. Ob Roman Rey eine RS absolviert hat bezweifle ich. Trotzdem schreibt er sozusagen als Fachmann. Wohl eher als als Fachmann der GSOA. Sich als Pazifist aufspielen ist einfach.
    20 56 Melden
    • Kastigator 05.10.2015 14:17
      Highlight Warum solde ein AdA besser über den Zivildienst Bescheid wissen als ein Zivi? Man nennt es Logik. Nun lege bitte deinen "Gedanken"-Gang dar.
      31 5 Melden
    • Roman Rey 05.10.2015 14:23
      Highlight @Sillum Ich denke, als ehemaliger Zivildienstleistender kann ich durchaus beurteilen, was es damit auf sich hat. Und davon handelt ja auch der Grossteil meines Texts.

      Ein Urteil über die RS erlaube ich mir aufgrund zahlreicher Zeugenaussagen von betroffenen Soldaten. Oder kennst du niemanden, der sich 21 Wochen gelangweilt hat?
      37 9 Melden
    • Dä Brändon 05.10.2015 14:55
      Highlight Ich habe beides gemacht. Ich war Territorial Füsilier in der RS und bin nach dem 2. WK in den Zivi im Naturschutz. Das Militär war ein Witz!! Im Zivi habe ich viel die härtere und sinnvollere Arbeit verrichtet. Nach 2 Monaten habe grosses Umweltbewusstsein entwickelt, das ich mit ins private Leben mitgenommen habe. in der RS haben wir die letzte Woche 3000 Liter Diesel mit sinnlosem rumfahren verbrannt damit sie das nächste Jahr wieder soviel Diesel bekommen.
      21 2 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 20:06
      Highlight Let's hope it wasn't a Volkswagon! ; )
      2 1 Melden
  • Howard271 05.10.2015 14:07
    Highlight Ich als ehemaliger Zivi finde es eine bodenlose Frechheit, was Herr Blattmann von sich gibt. "Jeden Abend Ausgang" - ja klar, dafür auch 130 Tage mehr Dienst. Dass niemand jeden Abend ausgeht, steht ja richtigerweise bereits im Artikel. Es geht hier also nicht darum, etwas zu verbessern (etwa den Militärdienst), sondern allen Ernstes, etwas mutwillig zu verschlechtern. Ich fühle mich beleidigt, denn als Zivi mit fast 400 Diensttagen habe ich sicher nicht weniger oder gar Schlechteres geleistet als jemand im Militär.
    41 9 Melden
    • emc2 05.10.2015 14:16
      Highlight Mit Ausgang ist wohl die Tatsache gemeint, dass man am Abend nicht im Dienst ist und frei hat. Im Militär ist man ja bekanntlich 24h im Dienst und hat somit zu jeder Uhrzeit Befehle zu befolgen.
      Also macht das sehr wohl einen Unterschied, was natürlich mit der Anzahl an Diensttagen ausgeglichen wird...
      23 6 Melden
  • HSalamanca 05.10.2015 14:04
    Highlight Ich stimme dir vollkommen zu, Roman. Zwar bin ich selbst Offizier in der Armee, aber der Zivildienst ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus vielen sozialen Institutionen. Sowohl im Militär- als auch im Zivildienst wird man meiner Meinung nach - natürlich in sehr unterschiedlichen Bereichen - stark gefordert. Gerade im Gesundheits- und Pflegeumfeld werden wir immer mehr "Zivis" benötigen. Ob wir die 390 nun auf 260 Tage kürzen sollten, weiss ich nicht. Aber ev. könnte man bei einer Verkürzung auch junge Frauen in den Zivildienst einbauen, sodass dabei ein leichter Ausgleich stattfände...
    42 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 13:58
    Highlight Danke, Roman! Ich war auch ein Zivi und kann alles, was Du schreibst voll unterstreichen.
    29 2 Melden
  • maxi 05.10.2015 13:52
    Highlight Ich sehe was zwei meiner Kollegen als Zivi gemacht haben, es ist ein schoggi job!

    Keiner der Zivis muss die ganze nacht durch mit KK marschieren. Keiner muss Wochenlang Sonntag-Samstag den Bullshit machen welcher dir Befohlen wird. Keiner muss bei Eiseskälte biwakieren.

    Zivis sind nicht schlecht! Aber hört auf euch aufzuspielen!
    30 57 Melden
    • Asmodeus 05.10.2015 14:06
      Highlight Dafür wird man abkommandiert bei irgendwelchen Events in einer Affenhitze den Verkehr zu regeln, muss die dummen Befehle des Vorgesetzten befolgen, wird als billige Arbeitskraft zum Häuser abreissen, Bachbette verbreitern etc. missbraucht.

      Bei Katastrophen rückt zuerst die Feuerwehr aus. Dann der Zivilschutz und irgendwann, wenn man mehr Leute braucht die aber nicht zwingend ausgebildet sein müssen, holt man das Militär nach.

      Überschwemmungen, Erdrutsche, Sturmschäden. Überall wird der Zivilschutz gebraucht. Das Militär (zu dem der Zivilschutz ja eigentlich auch gehört) kommt zuletzt.
      9 13 Melden
    • Howard271 05.10.2015 14:10
      Highlight Dann liegt das Problem ja beim Militär und nicht beim Zivildienst, oder? Jeder, der halbwegs bei Verstand ist geht doch nicht freiwillig in der Kälte biwakieren oder auf lange Märsche für nichts. Hier sollte Herr Blattmann ansetzen, und nicht etwas anderes schlechter machen.
      29 6 Melden
    • Pokus 05.10.2015 14:16
      Highlight Du willst also, dass die, welche Zivi machen, ebenfalls derart schickaniert werden sollen? Was du doch eigentlich willst, selber nicht so verarscht zu werden, nur für den Patriotismus und Nationalstolz gewisser einzelner.
      24 3 Melden
    • maxi 05.10.2015 14:20
      Highlight Nein man macht dies nicht freiwillig. Aber ansonsten bezahlt man deutlich mehr Steuren, welche dann wider für Schwachsinn verpulvert werden. Bezahle doch keinen Rappen mehr, wenn ich sehe für was das Geld eingesetz wird!
      9 2 Melden
    • maxi 05.10.2015 14:25
      Highlight Ich bin gegen Schikane! Ich erwähnte ja das Zivis wichtig sind. Nur wieso glauben sie das sie es strenger hätten als soldaten ( uof und of natürlich eingeschlossen)
      8 4 Melden
    • Pokus 05.10.2015 14:28
      Highlight Gewissermassen schon, weil du hast das Recht stattdessen Zivildienst zu machen. Ich in meinem Fall habe nicht mal die Wahl. Ich bin doppel UT und muss bezahlen. Dabei liege ich auch gerne rum, und saufen kann ich auch.
      12 3 Melden
    • maxi 05.10.2015 14:35
      Highlight Leider ist das in der rs nicht so mit rumliegen. :(
      6 2 Melden
    • MarGo 05.10.2015 14:42
      Highlight das kommt ganz auf die RS an... Und ich denke da liegt das grosse Problem. Es ist ein unkoordinierter, schlecht geplanter Haufen... Die einen spielen tagelang Volleyball und saufen, die anderen haben einen Marsch am anderen... Blattmann hats einfach nicht im Griff...
      Sowieso ist Militärdienst m.E. vollkommen unnütz. Im Zivilschutz wird meistens wenigstens etwas wirklich sinnvolles gemacht...
      13 2 Melden
    • Asmodeus 05.10.2015 14:56
      Highlight @marcoG
      Ich erinnere mich an meine RS. Also die kurze Zeit die ich da war,

      Unser Lefti liess uns jede Strecke aus Prinzip rennen. Bei jeder Gelegenheit Liegestütze oder Rumpfbeugen. Der Lefti des Zugs nebenan lehnte sich derweil mit seinen Rekruten gegen eine Wand. "Naja... so kann man die Zeit auch rumkriegen"
      5 1 Melden
    • Hasjisjn 05.10.2015 17:34
      Highlight Verwechselt mal Zivilschutz & -dienst nicht in eurer Diskussion.
      6 0 Melden
    • 1337pavian 05.10.2015 20:07
      Highlight Hasjisjn

      DER running gag in diesem thread. Wird nie alt ;3
      2 2 Melden
  • Alnothur 05.10.2015 13:46
    Highlight Nur weil die Tätigkeiten eines Zivis sinnvoll sind, heisst das noch lange nicht, dass es nicht doch oft ein Schoggijob ist - nicht nur, aber gerade auch im Vergleich zum Militär. ;)
    30 25 Melden
    • Pokus 05.10.2015 14:19
      Highlight Also sind unnötige, sinnlose und anfangs anstrengende Tätigkeiten den sinnvollen aber bequemeren deiner Meinung nach ideologisch höhergestellt. Sind wir hier im Irrenhaus ^^
      15 4 Melden
    • Alnothur 05.10.2015 14:45
      Highlight Es mag vielleicht der Tatsache geschuldet sein, dass ich in der Fliegerabwehr bin - aber etwas Nutzloses habe ich weder in meinem Jahr RS/UOS/OS noch in meinen bisherigen WKs gemacht.
      5 6 Melden
    • Asmodeus 05.10.2015 14:57
      Highlight Mein ehemaliger Chef war auch in der Fliegerabwehr. Er hat an keinem einzigen WK etwas Sinnvolles getan.

      Meistens lag er irgendwo auf einem Hügel in den Bergen und glotzte in die Wolken.
      10 4 Melden
    • AllknowingP 05.10.2015 15:45
      Highlight Ich kann leider mitreden. Bin soeben feierlich aus dem Militärdienst verabschiedet worden. Da denkt man natürlich nochmal über die 260 geleisteten Tag nach..... bei mir kam da leider nur Leere auf. Ich wurde gezwungen bei diesem Club mitzumachen... und alles was die von mir wollten war das ich pro Tag für 1 Stunde eine Barriere bewache. (Die übrigens, wenn nicht WK ist automatisch bedient werden kann)
      Die restlichen 23 Stunden des Tages verbrachte isch mit äähhmmm NIX. Rückblickend, für mich reine Zeitverschwendung. Ich wünschte ich wäre Zivi geworden....
      10 3 Melden
    • Alnothur 05.10.2015 16:22
      Highlight Betriebszug? ROFL
      2 3 Melden
    • AllknowingP 05.10.2015 16:52
      Highlight Ne, Flugsicherung. And not even close to Funny.
      5 1 Melden

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