Schweiz

Der Brand brach in einem der Zimmer aus.
Bild: KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

Wohl kein Brandanschlag bei Asylunterkunft in Kaltbrunn – Polizei gibt Entwarnung

27.09.15, 13:06

In Kaltbrunn im Kanton St. Gallen ist in der Nacht auf Sonntag eine Unterkunft für Asylbewerber vollständig zerstört worden. Bewohner wurden beim Brand keine verletzt. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen nicht von einem Brandanschlag aus.

14 Menschen hätten sich in der Unterkunft aufgehalten, als kurz nach Mitternacht das Feuer ausbrach, teilte die Kantonspolizei St. Gallen am frühen Sonntagmorgen mit. Die Bewohner hätten das brennende Haus allesamt unverletzt verlassen können.

Nach zwei Stunden brachte die mit rund 70 Einsatzkräften ausgerückte Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Es gelang ihr zu verhindern, dass das Feuer auf den angebauten Stall übergriff. Das Haus brannte jedoch vollständig aus.

Die insgesamt 24 Bewohner der Unterkunft wurden vorübergehend in Zivilschutzanlagen untergebracht. Der Sachschaden beträgt laut Communiqué mehrerer hunderttausend Franken.

Abklärungen von Kriminaltechnikern der Polizei ergaben, dass der Brand in einem Zimmer im Innern des Hauses ausbrach. Es bestünden keine Hinweise auf einen Brandanschlag, teilte die Kantonspolizei am Nachmittag mit. (sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Spionagefall Daniel M. eskaliert: Deutsche Justiz geht gegen Schweizer Geheimdienst vor

Der deutsche Generalbundesanwalt hat Ermittlungen aufgenommen. Gegen Spion M. wurde bereits Anklage erhoben. 

Die Affäre rund um den Schweizer Spion Daniel M. zieht immer weitere Kreise. Der deutsche Generalbundesanwalt ermittelt offenbar seit Anfang August gegen drei Angestellte des Schweizer Nachrichtendiensts NDB. Das berichten die Süddeutsche Zeitung und der Tages-Anzeiger. Sie müssen im Schengen-Raum jederzeit mit einer Festnahme rechnen. 

Der Vorwurf lautet geheimdienstliche Agententätigkeit. Das Delikt wird mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.

Der 54-jährige …

Artikel lesen