Schweiz

Stau in der Schweiz: NIcht nur am Gotthard ein Problem.
Bild: EPA/KEYSTONE

«Kaum populär»: Liebe Autofahrer, der Bund setzt in Zukunft vermehrt auf Tempo 80

Tempo 80 zu Stosszeiten: Um die Stauzeit auf den Autobahnen zu reduzieren, zählt der Direktor des Bundesamts für Strassen, Jürg Röthlisberger, auf eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit. Dies sei «sehr wirksam» – auch wenn die Massnahme kaum sehr populär sein dürfte.

11.07.16, 03:36 11.07.16, 08:16

Röthlisberger räumt im Interview mit dem «Blick» vom Montag ein, dass eine solche Maximalgeschwindigkeit «schwer zu vermitteln» sein dürfte. «Aber ich sage: besser langsam fahren als schnell stauen».

Es gehe nicht darum, «Leute damit zu plagen», sondern um physikalische Gesetze. Der Verkehr werde mit Tempo 80 flüssiger, weil der Abstand zwischen den Fahrzeugen reduziert werde und es zu weniger Unfällen komme. «Auf den Hauptverkehrsachsen müssen wir in Zukunft vermehrt zu diesem Instrument greifen», kündigte er an.

Für Röthlisberger sind die heutigen Staukosten «hässlich» und die Situation «inakzeptabel», vor allem auf den Mittelland-Autobahnen. «Die Zeit für eine Fahrt ist kaum mehr planbar». Es gebe zwei Möglichkeiten, die Lage zu verbessern: «Die Verkehrsfläche ausbauen und die vorhandene Fläche besser nutzen.» Und es brauche beides.

Kurzfristig strebt Röthlisberger deshalb an, rund um alle grossen Zentren die Pannenstreifen für den Verkehr freizugeben. Das passiere schrittweise: «Als Nächstes ist Winterthur an der Reihe, in ein paar Jahren sollen es rund 170 Kilometer sein.»

Vierte Baregg-Röhre

Der ASTRA-Chef plant aber auch mit neuen Strassen. «Um alle Engpässe zu beseitigen, bräuchten wir rund 19 Milliarden Franken», sagte Röthlisberger. Für «das Dringlichste» gebe es ein Engpassbeseitigungsprogramm mit einem Umfang von 5.5 Milliarden Franken.

«In einigen Jahren» brauche es auch eine vierte Baregg-Röhre, sagte Röthlisberger weiter. Mit dem neuen Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds (NAF) werde das Programm damit erweitert.

Schliesslich will Röthlisberger auch bei der Kommunikation ansetzen: Mit Handy-Daten von der Swisscom will er die Verkehrsströme besser erfassen. «Dann wollen wir daraus etwas Neues bieten. Vielleicht eine eigene Radiofrequenz ausschliesslich für Verkehrsprognosen.»

In einem Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag» hatte Röthlisberger vor zwei Wochen auch gesagt, er setze grosse Hoffnungen in selbstfahrende Autos. Diese könnten die Kapazitäten auf den Strassen vergrössern. (sda)

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  • R&B 11.07.2016 13:33
    Highlight 80 km/h während der Zeiten, wenn sich Stau bilden kann, finde ich kurzfristig eine sehr gute Lösung, die auch funktioniert. Ich glaube, wir müssen uns damit abfinden, dass man nicht immer auf ÖV umsteigen kann, dass gependelt werden MUSS und dass die Infrastruktur ausgebaut werden muss. Ich glaube auch, dass der Infrastrukturausbau nicht uferlos sein wird, da die Auto-Nutzung pro Person wohl kaum höher wird. Einziger Grund für mehr Autos können m.E. nur noch mehr Einwohner sein.
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  • Jean de Bolle 11.07.2016 13:26
    Highlight Überholverbot für Lastwagen in der ganzen Schweiz auf zweispurigen Autobahnen, wie in Dänemark und Geschwindigkeiten 130/90/50 ! Des löst die Stauprobleme!
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  • Homes8 11.07.2016 12:04
    Highlight Bei uns in der Region Basel kommt der abendliche Stau in der Regel von den Grenzübergängen.
    Stadteinwärts weil von 80 auf 10km/h am Zoll reduziert werden muss, müssten eigendlich 8x mehr Spuhren am Zoll wie auf der Autobahn bedient sein.
    Stadtauswärts staut sich der Verkehr vom Zoll bei Rheinfelden bis nach Basel zurück.
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  • Tilman Fliegel 11.07.2016 10:37
    Highlight Das eigentliche Problem ist doch, das in jedem Auto zur Stosszeit im Schnitt 1,1 Personen sind. Sinnvoll wäre eine Investition in intelligenten, vernetzten, selbstfahrenden ÖV. Dann bräuchten wir keinen Ausbau der Strasse.
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    • Gaspadin 11.07.2016 11:32
      Highlight Ja, das wäre sehr bequem. Aber mehr als 1.2 Personen pro Fahrzeug wären es dann ganz bestimmt nicht. Die Routen und Fahrzeiten des Individualverkehrs sind einfach viel zu verschieden. Das macht ja den ÖV so umständlich: Die Umsteigerei, wenn man nicht gerade neben einem Bahnhof wohnt und neben einem anderen auf derselben Strecke arbeitet. Mit dem Auto geht es immer ohne Umsteigen. Das ist es, was am meisten Zeit einspart.
      15 3 Melden
    • Tilman Fliegel 11.07.2016 13:40
      Highlight Ich denke mit einem genügend intelligenten System könnten die Umsteigezeiten so kurz sein, dass man schneller ist, als im Individual Stau. Umsetzungsvarianten sind sehr viele denkbar. Aber es geht bestimmt besser, als das was sich heute auf der Strasse abspielt.
      1 2 Melden
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  • Gaspadin 11.07.2016 10:06
    Highlight Tempo 80 macht die Autobahn nicht effizienter, oder schneller.
    Bei hohem Verkehrsaufkommen reduziert sich dadurch die Unfälle. Und es wird ein kleines Bisschen weniger Abgas produziert. Auch gut.
    13 22 Melden
    • zettie94 11.07.2016 11:17
      Highlight ...es gibt auch mehr Platz, da die Autos weniger Abstand lassen müssen. Die Kapazität steigt also und ein Stau kann im Idealfall vermieden werden.
      25 8 Melden
    • Gaspadin 11.07.2016 13:38
      Highlight @zettie: siehe den Kommentar von Homes8 weiter unten, der suf einfache Art, absolut unwiderlegbar beweist, dass Du hier falsch liegst.
      Die Kaoazität (Autos pro Spur und Minute) bleibt gleich. Es sind mehr Autos gleichzeitig auf der Autobahn, aber die fahren langsamer. Mehr passiert nicht.
      Stau gibt es auf der Autobahnen überall, wo die Geschw. von 120 reduziert wird auf 100 oder 80. Bei Baustellen kann ich das noch verstehen, aber in Tunnels und bei Autobahnverzweigungen ist das entweder Schikane oder eine Fehlkonstruktion.
      4 6 Melden
    • Tilman Fliegel 11.07.2016 13:41
      Highlight Mehr Autos auf der Autobahn heisst nicht höhere Kapazität, wenn die dann langsamer Fahren.
      2 0 Melden
    • 7immi 11.07.2016 13:48
      Highlight @ gaspadin
      das sehen verkehrsexperten anders... guckst du hier:
      http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wissen/mensch/Die-optimale-Geschwindigkeit;art1185449,2105553
      5 1 Melden
    • Homes8 11.07.2016 13:51
      Highlight @ zettie94
      Bei 2 Sec. Abstand ist die Kapazität pro Spur bei jeder Geschwindigkeit gleich gross, nähmlich ca. 30 Fahrzeuge pro Min.
      4 4 Melden
    • zettie94 11.07.2016 14:22
      Highlight Wieso werden hier von allen Fakten dementiert? Es ist eine Tatsache, dass es bei 80 km/h weniger Stau gibt als bei 120 km/h, das wurde oft genug untersucht.
      Klar wäre die Kapazität gleich, wenn der Abstand immer 2 s betragen würde, tut er aber nicht, da sich der Abstand zwischen den Fahrzeugen überproportional zur gefahrenen Geschwindigkeit vergrössert.
      1 4 Melden
    • Homes8 11.07.2016 15:10
      Highlight Also für mich ist 80 auf einer 120er Autobahn bereits Stau. Es gibt einfach viele Fehlkonstruktionen, da muss ich Gaspalin recht geben.
      Der Verkehrsfluss ist immer nur so gut, wie an der schwächsten Stelle.
      In einer Küche arbeiten zu Spitzenzeiten auch mehre Köche.
      Wieso geht das z.B. an einem Autobahnzoll nicht? Bringt ja nichts, 6 spurige Autobahnen, wenn beim Zoll nur 2 Spuren offen sind.
      4 1 Melden
    • zettie94 11.07.2016 16:02
      Highlight Stau ist per Definition dann, wenn der Verkehr teilweise steht. Stockender Verkehr ist noch kein Stau und 80 sowieso nicht.
      Fährst du lieber mit 80 oder stehst du lieber, weil eigentlich 120 erlaubt wäre, es aber Stau hat?
      2 3 Melden
    • Homes8 11.07.2016 16:50
      Highlight Stau ist wenn sich etwas rückwärts staut.
      Von Gesetz wegen müssen wir uns eh an die 2sec- Abstandsregel halten. Da ändert 80 gar nichts ausser dass wir länger unterwegs sind.
      In Basel haben wir schon lange 80 auf der Autobahn und an der Grenze 10km/h und deshalb logischerweisse Stau. Sollte eigentlich jedem klar werden. Aber solange keine teure Studie bezahlt ist glaubt ihr das wohl nicht.
      Wenn jetzt generel 80 ist gibts wieder genug Leute welche dann 10-20 langsamer fahren damit sie auf der "sicheren" Seite sind.
      3 1 Melden
    • zettie94 11.07.2016 21:44
      Highlight Grenze ist etwas anderes, dort ist auch nicht 80, sondern 10, wie du ja selbst schreibst.
      Ausserdem spricht niemand von generell 80, sondern von punktuell 80, wenn ein Stau droht.
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    • Midnight 12.07.2016 08:06
      Highlight Also, die allermeisten Staus haben nichts mit reduzierten Heschwindigkeiten sondern mit teduzierten Autofahrern zu tun, welche den 2 sek. Abstand nicht einhalten und deshalb immer sofort und massiv auf die Bremse treten müssen. So wird denn auch der restliche Verkehr behindert und es bildet sich Stau - ohne Unfall, ohne Baustelle und ohne redizierung der Geschwindigkeit. Solange es Fahrer gibt, die dieses Prinzip nicht verstehen, solange wird auch jeder Versuch, Staus zu minimieren kläglich scheitern!
      0 2 Melden
    • Homes8 12.07.2016 08:44
      Highlight @ Midnight: Der richtige Abstand ist sicher wichtig.
      Oft sind aber gerade die Autobahneinfahrten falsch konzipiert. Ein Paradebeispiel dazu ist Bern-Egerkingen wo es regelmässig zu "Handorgelstaus" kommt. Wären die Auffahrten länger, damit sich der Zustrohm besser einordnen kann, oder wie bei Wangen a.A. konzipiert, (die Zufahrt wird weitergezogen, die Überhohlspur nicht), wäre der Fluss auch harmonischer. Eventuel bräuchte es dann gar keine Reduktionen mehr auf 100, was den Fluss auch noch harmonischer machen würde.
      2 0 Melden
    • Gaspadin 12.07.2016 12:18
      Highlight @Homes8: Genau so funktionieren die Motorways in GB. Die Einspurstrecken sind bis fünfmal länger, so dass auch die schwersten Fahrzeuge mit Autobahngeschw. einfädeln können. Zum Teil gibt es zwei und dreispurige Auffahrten, so dass bis zu drei Fahrzeuge gleichzeitig einfädeln können, mit jeweils einem Abstand von ca 150 m hintereinander. Auf den Motorways gibt selbst in Stosszeiten keine "Handorgeln".
      Bei uns sollte bei allen Auffahrten die Einspurstrecke auf dem Pannenstreifen verlängert werden und mit einer mind. 500 m langen Sicherheitslinie versehen, damit man erst danach einspuren darf.
      1 0 Melden
    • Homes8 12.07.2016 13:50
      Highlight Schön, Danke.
      Jetzt sind wir schon zwei dies gecheckt haben :-)
      0 0 Melden
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  • Waldorf 11.07.2016 10:03
    Highlight Nicht dass ich eine Patentlösung hätte, die gibt es vermutlich nicht mehr...aber ist halt schon so, dass niemand mehr darauf achtet, sich in der Region einen Job zu suchen, rsp. die Konzerne so zentralisiert werden, dass gependelt werden muss. Herr und Frau Schweizer wollen lieber ihr schönes Häuschen im Grünen in Oberwil-Lieli AG, dann aber trotzdem in Zürich-City den fetten Lohn reinholen. Zudem bestellen wir dann auch noch unsere Güter im Internet, welche uns dann supergünstig per DHL Kurier geliefert werden. Da können sie noch lange eine vierte Bareggröhre (sorry, huupets?!!) bauen.
    19 16 Melden
    • Big ol'joe 11.07.2016 10:50
      Highlight Genau so ist es. Herr und Frau Schweizer sind selber Schuld. In Zürich City will niemand höher und verdichtet bauen. Haben auch alle das Gefühl sie seien doch richtige Städter, aber wenns um Raumplanung geht, sind sie die grössten Dörfler. Und ausserhalb will jeder gleich ein Haus, aber arbeiten schon in der City. Und dort muss ich dann mit dem BMW rein. Alleine! Weil ich brauch ja irgendwas um mich aufzuregen!
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    • Amboss 11.07.2016 11:18
      Highlight @Rodge:
      Du hast natürlich schon recht.

      Andererseits darf man auch sagen:
      Das Problem ist klein.
      Es gibt ein paar wenige Stellen, wo die Strasse wirklich überlastet ist. Hauptsächlich auf Autobahnen im Bereich der grossen Städt. vor dem Gubrist, Basel, Winterthur, Bern, Basel zum Beispiel.
      Aber diese baut das ASTRA aus.

      An den anderen Stellen gilt: Der Verkehr fliesst. Vielleicht mal mit 90km/h statt 120 während 3 der 24 Stunden, die der Tag hat.
      Hat man vielleicht mal ein paar Minuten länger.
      Aber es geht vorwärts.


      Es gibt gar kein ProblDenn der Verkehr rollt.

      15 1 Melden
    • Gaspadin 11.07.2016 11:40
      Highlight Die meisten können sich gar kein Haus leisten. Die meisten wohnen in der Agglomeration und arbeiten in den Stadtzentren aus ökonomischem Zwang. Die Arbeitsstellen sind in Städten konzentriert. Deren Löhne reichen nicht, um eine der sauteuren Stadtwohnungen bezahlen zu können. Also muss man in der biligeren Agglomeration wohnen, oder in noch billigeren und noch weiter entfernten ländlichen Gebieten.

      Die Lösung:
      Wenn der Arbeitsweg als Arbeitszeit gälte, dann schüfen die Arbeitgeber sehr schnell günstigen Wohnraum nahe ihrer Arbeitsplätze.
      15 5 Melden
    • Waldorf 11.07.2016 13:53
      Highlight Gaspadin, genau so!
      Man verzeihe mir meinen polemischen Post. Ich provoziere nun mal gerne.
      3 0 Melden
    600
  • Madison Pierce 11.07.2016 09:56
    Highlight Nimmt man Reaktionszeit + Bremsweg in die Rechnung, kommt man bei einem Fahrzeugabstand von 13m und einer Geschwindigkeit von 25km/h zum höchsten Durchsatz. Bei der "Fahrschulregel" "halber Tacho Abstand" ist man bei 25m Abstand und 50km/h.

    In der Realität kann man höher gehen, da das vordere Auto ja jeweils auch bremsen muss und kein stehendes oder von der Seite auf die Fahrbahn eilendes Hindernis ist. Ich denke mit 80km/h hat man einen guten Kompromiss.

    Bei höheren Geschwindigkeiten sinkt der Durchsatz schnell, da der Abstand im Quadrat zur Geschwindigkeit steigt.
    21 3 Melden
    600
  • -woe- 11.07.2016 09:06
    Highlight Die Massnahme mit reduzierten Geschwindigkeiten bei grossem Verkehrsauskommen ist sinnvoll. Aber leider wird es an der Umsetzung hapern.
    Schon heute werden diverse Autobahnabschnitte so gesteuert, aber nur ganz wenige halten sich daran.
    "Hier ist normalerweise 120, also interessiert mich eine Reduktion nicht. Ich fahre 120. Basta!"
    'Mit Vollgas in den nächsten Stau' - das ist die Devise der meisten.
    24 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 10:49
      Highlight Der Verkehr hat eben keine Schwarm Intelligenz, sondern höchstens eine Schwarm Dummheit.

      Jeder Autofahrer verhält sich egoistisch, und hilft mit seinen emotional gesteuerten Manövern wie Spurwechseln, Auffahren oder Lücke unnötig vergrössern einen eigenen vermeintlichen Vorteil rauszuholen, denn es aber gar nicht gibt. Fördert aber mit diesem Verhalten den Stau.

      In solchen Situationen würde ein emotionsloser Autopilot in allen Fahrzeugen eine massive Staureduktion bringen.
      22 3 Melden
    600
  • Blitzableiter 11.07.2016 08:47
    Highlight Ich finds gut! Hinzu kommt, man spart Treibstoff, da mit 80 km/h der Motor am effizientesten läuft und für Mensch und Umwelt gibts weniger Lärm Belastung.
    35 15 Melden
    • Hoppla! 11.07.2016 09:04
      Highlight Wann ein Motor am effizientesten läuft hat relativ wenig mit dem Tempo zu tun. Dass man mit 80 km/h weniger Treibstoff als mit 120 km/h verbraucht liegt primär am Widerstand.
      25 9 Melden
    • 7immi 11.07.2016 10:22
      Highlight das hat sehr wohl ein zusammenhang. der luftwiderstand ist das grösste übel, richtig. allerdings hat auch der motor bei einer gewissen drehzahl den besten verbrauch bei einer leistung, die genügt um das fahrzeug zu bewegen. das ist tatsächlich bei rund 80 kmh. ist auch bei lkws so. wenn ein lkw 90 fährt sind die betriebskosten 10-15% höher.
      14 1 Melden
    • Blitzableiter 11.07.2016 10:39
      Highlight Yoh. Lernt man doch in der Fahrschule...Fahr mal 100 km mit 120km/h... Und dann mal 100 km mit nur 80km/h Verbrauchst deutlich weniger. Nur logisch, da die Motoren Drehzahl tiefer ist. Du gehst ja auch nie volle Pulle Jogging, da du weisst dass deine Puste sonst schneller aus geht.
      10 6 Melden
    • Hoppla! 11.07.2016 12:47
      Highlight Sorry Leute, das sind gefährliche Halbwahrheiten. Alles in allem: Einfache Physik.

      @ 7immi: Das hängt, nebem den äusseren Faktoren (aka. Widerstand), primär vom Drehzahlbereich ab. Da ist wiederum die Getriebeübersetzung massgebend, was von Auto zu Auto verschieden ist. Dass gerade bei 80 km/h JEDER Motor am effizientesten ist stimmt schlichtweg nicht.

      @ Seebass
      Ich wusste gar nicht, dass einem Motor die Kondition bei Höchstleistung ausgehen kann. Aber ich nehme an du meinst das auch nicht ernst.
      3 5 Melden
    • Gaspadin 11.07.2016 13:27
      Highlight Massgebend ist hier nicht der Wirkungsgrad des Motors, sondern dass der Motor viel mehr leisten muss bei 120 ggüb. 80 Kmh, um die Geschwindigkeit halten zu können, wegen des Luftwiderstandes, der im Quadrat zur Geschwindigkeit zunimmt.
      Ungeachtet davon, stimmt es, dass ein Motor einen effizientesten Betriebspunkt hat. Der liegt bei einer bestimmten Drehzahl und bei einem bestimmten Drehmoment.
      Im Alltag kann man fast nie im effizientesten Betriebspunkt fahren, weil Drehzahl und Drehmoment ständig an die Topographie und die Verkehrsverhältnisse angepasst werden müssen.
      6 0 Melden
    • 7immi 11.07.2016 13:40
      Highlight @hoppla
      da die fahrzeuge darauf ausgelegt werden, stimt das sehr wohl. ausgenommen sind natürlich sportwagen oder leistungsstarke fahrzeuge. für die normalen fahrzeuge stimmt das aber. auch im windkanal wird auf 80 km/h optimiert. das sind also keine halbwahrheiten sondern die entwicklungsgrundsätze in der automobilbranche.
      da die motoren bei tieferen drehzahlen immer mehr leisten (u.a. dank höherer kompression und aufladung), kamen auch immer mehr gänge dazu, um die tiefen drehzahlen auch nutzen zu können.
      3 2 Melden
    • Blitzableiter 11.07.2016 14:42
      Highlight Puste= Kondition=Energie die dir schneller ausgeht wenn du zu schnell Joggen gehst. Einen Motor dauerhaft auf Höchstleistung zu fahren geht in gewisser weise sehr wohl auf die Kondition. Er überhitzt. Und du bist auch schneller wieder an der Tanke. Dein Geldbeutel geht dann auch schnellern zu neige 😀 übrigens ich mag Katzen.
      0 1 Melden
    • Gaspadin 11.07.2016 18:43
      Highlight @7immi: Fahr mit 80 Kmh einmal über den Gotthardpass, einmal durch den Tunnel südwärts und einmal nordwärts! Dann wirst Du keinmal verbrauchsoptimal gefahren sein. Optimal ist es bei vielleicht schon bei 80, aber nur auf einer topfebenen Rundstrecke bei Windstille. Denn auch die Motorbelastung muss stimmen nicht nur die Geschwindigkeit (Bzw. Motordrehzahl).
      2 2 Melden
    • 7immi 11.07.2016 21:32
      Highlight @gaspadin
      der gotthardpass ist jetzt auch nicht gerade das, was der standardautofahrer täglich fährt. dort macht 80 so oder so keinen sinn. es geht hier u den 0815 autofahrer, der meistens relativ ebene strecken fährt. es muss dafür nicht topfeben sein. jede autobahn im mittelland entspricht in etwa dieser auslegungsnorm.
      die leistung /belastung ist bei einer beharrungsfahrt nicht sehr ausschlaggebend, sie liegt im unteren zweistelligen kW Bereich bei 80km/h. der rest der leistung wird nur zur beschleunigung gebraucht.
      daher ist vor allem die drehzahl wichtig. dies schont auch den motor.
      1 0 Melden
    • Gaspadin 12.07.2016 12:29
      Highlight @7immi: Der optimale Betriebspunkt eines Motors ist definiert surch zwei Bedingungen: einer bestimmte Motordrehzahl und einem bestimmten Motorenddrehmoment. Das wollte ich klar machen. Das bedeutet, dass es für jeden Getriebegang genau ein bestimmte Geschwindigkeit und genau eine Strassenneigung gibt, wo der Motor optimal läuft.
      Noch nicht einmal von Aarau nach Zürich kann irgendein Auto diesen optimalen Betriebszustand halten, weil der Verkehr es nicht zulässt, selbst wenn die Strecke topfeben wäre. Zudem kann man nirgends mit 80 von A nach B. Innerorts gilt 50,auf der Autobahn 120 und 100.
      0 0 Melden
    600
  • Tilman Fliegel 11.07.2016 07:48
    Highlight Ich habe mit diesen "physikalischen Regeln" etwas Mühe. Nach der Argumentation wäre ja Tempo 0 mit Abstand 0 optimal. Also stimmt da was nicht. Und weniger Stau, dafür langsamer fahren ist auch nicht per se sinnvoller. Das langsamer fahren ist praktisch ein institutionalisierter Stau oder zähfliessender Verkehr.
    15 57 Melden
    • Amboss 11.07.2016 08:09
      Highlight Und ich habe etwas Mühe mit Leuten, die einfach vonn null und nichts eine Ahnung haben und dennoch den Schnabel aufmachen.

      Je langsamer gefahren, desto weniger Fahrzeuge können innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen Abschnitt befahren (bei Tempo 0 sind es genau, rate Mal: Null Fahrzeuge)
      Je schneller gefahren wird, desto grösser wird der Abstand zwischen zwei Fahrzeugen, entsprechend kleiner die Kapazität.

      Und bei 80km/h ist etwa das Optimum: Der Verkehr fliesst, aber der Abstand zwischen zwei Autos ist rel. klein.

      Wurde wissenschaftlich so ermittelt, im Faaall!
      63 15 Melden
    • Yolo 11.07.2016 08:16
      Highlight Mit Tempo 0 gibt es auch kein Stau, denn dann nennt man dies parken.

      48 4 Melden
    • w'ever 11.07.2016 08:59
      Highlight @amboss
      in dem fall sollte man also auch tram und zug mit einem drittel der möglichen fahrzeugleistung fahren lassen weil es effizienter ist und mehr wagons auf der selben strecke fahren könnte. ausserdem würden so auch weniger unfälle passieren.
      guet gmacht
      8 44 Melden
    • Amboss 11.07.2016 09:04
      Highlight @w'ever: Könntest du ein bisschen genauer formulieren, wie du das meinst?
      16 1 Melden
    • Homes8 11.07.2016 09:29
      Highlight Bei 2 Sec. Abstand ist die Kapazität pro Spur bei jeder Geschwindigkeit gleich gross, nähmlich ca. 30 Fahrzeuge pro Min. (Länge der Fz . vernachlässigt).

      Die Fahrzeuge sind mit längsämerer Geschwindigkeit aber länger unterwegs. Also nimmt die Verkehrskonzentration zu.

      Was den Fluss stöhrt, sind Spur- und Geschw.- Änderungen.
      16 5 Melden
    • Gaspadin 11.07.2016 09:39
      Highlight Selbstverständlich hat Tilman Recht.
      Den allerhöchsten Autodurchsatz (Autos pro Minute und Spur) ergäbe sich, wenn die Autobahn Stossstange an Stosststange auf der Autobahn eingereiht wären. Wenn dann zuhinterst ein Auto reingeschoben würde, würde es zuvorderst augenblicklich ein Auto rausstossen. Während in Genf ein Auto reingeht, kommt gleichzeitig eines in Zürich raus. Zürich Genf in 10 Sekunden, sozusagen. Das ergibt einen Riesendurchsatz. Der Typ in Genf braucht dann trotzdem fünf Tage bis Zürich. Was gut ist für die Statisik, muss nicht gut sein gut den Einzelnen.
      8 13 Melden
    • Amboss 11.07.2016 10:04
      Highlight @Gaspadin: Stimmt :)
      Und noch schneller wäre man natürlich, wenn man dann auf dieser Autokolonne laufen würde, also von Auto zu Auto springt!

      Zürich-Genf in acht Sekunden sozusagen.
      Ach was arbeiten in den Bundesämtern und Planungsbüros doch für Dilettanten :)
      7 7 Melden
    • Gaspadin 11.07.2016 11:11
      Highlight @Amboss: Wenn Du in 8 Sekunden von Genf nach Zürich hüpfen kannst, dann bist höchstwahrscheinlich eine ausserirdische Lebensform.
      Aber ich glaube eher, dass Du ein Mensch bist, der den Unterschied zwischen Durchsatz und Latenz, oder anschaulicher formuliert jenen zwischen Durchfluss und Reisezeit nicht verstanden hat, oder gar nicht kennt. Da bist Du in guter Gesellschaft. Mind. 3/4 der Mitbürger kennen diesen Unterschied nicht. Das Übersteigt ihr naturwissenschaftl. Verständnis, wie bei vielem anderem. Darum leben wir in einer so absurden Welt, weit weg von einer optimalen, oder bloss guten.
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    • Amboss 11.07.2016 11:47
      Highlight @Gaspadin:
      Ich verstehe genügend, um die Problematik zu verstehen, das kannst du mir glauben.

      Und du gehörst offenbar zu denen, die vor lauter Suche nach der optimalen Welt, nicht mehr erkennen, ob ein Kommentar mit einem Augenzwinkern gemeint ist oder nicht...
      6 0 Melden
    • Homes8 11.07.2016 15:41
      Highlight ist es nun evizienter, wenn man möglichtst viele Autos möglichst lange auf der Bahn hat?
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  • Flint 11.07.2016 07:33
    Highlight Ganz ehrlich, ich bin nicht sicher ob die Ausbauerei wirklich nachhaltig ist. Wie soll das weiter gehen, wenn dauernd ein paar Jahre nach der Eröffnung eines Abschnitts auch dort wieder Stau herrscht? Kostet zudem Unsummen in Beschaffung und unterhalt. Stau ist jedenfalls ein effektives Mittel damit nicht noch mehr Verkehr entsteht. Tempo 80 finde ich hilfreich.
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    • Gaspadin 11.07.2016 09:51
      Highlight @Flint: Stau verhindert keinen Verkehr. Die Menschen müssen zu Arbeit fahren und wieder nach Hause. Man muss ca. 9 h arbeiten und 6 h schlafen, um überleben zu können. Dann haben theoretisch alle 9 h Zeit zum Pendeln, jeden Tag.
      Es gibt ja sehr viele Menschen, die bereit sind jeden Tag 2, 3, 4 und mehr Stunden am Tag für ihren Arbeits- und Heimweg zu opfern. Da spielt es doch keine Rolle, wie lange man davon im Stau verbringt.
      Genauso ist es für den Warentransport. Der Stau erhöht die Transportkosten marginal. Wer nicht verhungern will, zahlt die paar Rappen für diesen Aufpreis auf's Brot.
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    • Flint 11.07.2016 17:02
      Highlight Teilweise stimme ich dem zu. Jedoch überlegt es sich doch jeder zwei mal, ob er eine Stelle / einen Wohnort annehmen möchte, wo auf dem Arbeitsweg täglich Stau zu erwarten ist.
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    • Gaspadin 11.07.2016 18:45
      Highlight @Flint: Wenn er zu den 5 % gehört, die sich diese Überlegung überhaupt leisten können.
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  • E. Edward Grey 11.07.2016 06:30
    Highlight Alles richtig, nur müsste spätestens mit Tempo 80 auch das rechts überholen erlaubt sein.
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    • Radiochopf 11.07.2016 07:46
      Highlight Rechts überholen sehe ich kritisch, lieber mal die Linksfahrer konsequent bestrafen.. wir haben 3 spurige Autobahnen und 90% der CH-Fahrer haben das Gefühl, dass sie Steuern nur für die ganz linke Spur bezahlt haben..
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    • Gaspadin 11.07.2016 09:53
      Highlight @Radiochopf: mit Rechtsüberholen sind die Linksfahrer kein Thema mehr. Du überholst sie einfach.
      11 3 Melden
    • Radiochopf 11.07.2016 10:14
      Highlight @Gaspadin Ich habe absolut kein Problem mit Linksfahrer, nur mit denen die das Gefühl haben die linke Strasse gehört nur ihnen.. es ist doch ganz einfach, wenn sich alle an die Gesetze und Regeln halten, bräuchte es rechts überholen gar nicht, so einfach ist das! sobald ich ein Auto links überholt habe, fahre ich auf der rechten Seite wieder weiter.. so einfach ist das, wenn sich jeder daran halten würde, wäre es kein Problem..
      14 2 Melden
    • E. Edward Grey 11.07.2016 11:04
      Highlight @Radiochopf: die Realität sieht leider anderst aus und daran wird sich auch mit Bussen nichts ändern. Ein Spurwechsel ist ein komplexes Manöver, vor dem schrecken viele zurück. Mangelnde Praxis verschärft die Situation dann weiter. Rechts zu überholen ist im Vergleich dazu eine simple Sache und in vielen Ländern gängige Praxis. Auch in D darf bis zu gewissen Tempo rechts legal überholt werden, meine bis 60.
      3 3 Melden
    • Gaspadin 11.07.2016 11:25
      Highlight @Radiochopf:
      Willst Du Deine Mitmenschen dressieren, oder die Autobahn optimieren?

      In den USA gibt es Rechtsüberholen schon lange. Es funktioniert ganz einfach besser. Es erhöht die Kapazität der Autobahn.

      Wenn Du die Autobahn verbessern willst, dann lasse Rechtsüberholen zu. Wenn Du Mitmenschen dressieren willst, dann fahre weiterhin, fluchend hinter den Linksfahrern her, viele Kilometer weit. Ausser sie anzeigen und eine Schlappe vor Gericht riskieren, kannst Du ja nichts dagegen tun, ausser Du dürftest rechts überholen ...
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    • goschi 11.07.2016 11:42
      Highlight Das Problem ist mE vor allem auch rücksichtsloses und egoistisches Fahrverhalten.
      Dauernder Spurwechsel zB verstärkt Verkehrsprobleme, viel effizienter ist mit konstanter Geschwindigkeit im Verkehr fliessen, das geht aber nicht, wenn trotz Tempo 120 wieder mal von hinten ein Lichthupender Audi aufsitzt und drängelt, obwohl vor einem noch drölfzig Autos in der selben Geschwindigkeit fahren.
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    • E. Edward Grey 11.07.2016 12:02
      Highlight @goschi auch dieses wäre mit legalem rechts überholen elegant gelöst.

      Auch wenn sie in Kolonne fahren: ist in überschaubarer Zeit kein Überholmanöver absehbar so müssen sie rechts rüber. In diesem Sinne habe ich für den Audi in ihrem Beispiel volles Verständnis.
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    • AdiB 11.07.2016 12:40
      Highlight und was machen wir mit den angshasen die beim überholen eines lkws abbremsen?
      und mit denen, die linksfahren nur mit tempo 100 und vor ihnen kein schwein ist? mit denen die links mit 1km/h mehr einen anderen überholen?
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  • Raembe 11.07.2016 06:28
    Highlight Die Schweiz: Feind der Autofahrer.
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    • Fox1Charlie 11.07.2016 06:49
      Highlight Sollte eher sein: Die Schweiz: Das Land der absolut schlechten Autofahrer(die meinen sie fahren alle super, so super sogar, dass man ohne probleme telefonieren und smslen kann)
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    • Amboss 11.07.2016 07:48
      Highlight Dann nimm doch den Zug!
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    • Datsyuk * 11.07.2016 07:54
      Highlight Für den Autofahrer hat es ja Vorteile.. Die aber offensichtlich nicht erkannt werden. :)
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    • Raembe 11.07.2016 08:41
      Highlight @ Amboss, ich muss um 5 uhr morgens anfangen. Da hats keine Verbindung für mich.

      2. Habe ich nur Top Gear zittiert.

      In der Theorie geht der Vorschlag super auf, aber wahrscheinlich scheiterts an der Praxis.
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    • Amboss 11.07.2016 08:58
      Highlight @Raembe:
      In der Praxis hast du um 5 Uhr morgens auch keinen Stau.
      Und wenn du um 5 Uhr anfängst, arbeitest du auch nicht bis zur Abendstosszeit.
      Also kommst du weder beim Hin- noch beim Rückweg in den Stau.

      Findest also eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur vor mit freier Fahrt.
      Deshalb kapier ich deinen Kommentar nicht - auch wenn du nur Top Gear zitiert hast.


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    • Raembe 11.07.2016 09:14
      Highlight Das war nur meine Antwort auf: Dann nimm doch den Zug.
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    • Radiochopf 11.07.2016 10:17
      Highlight @Fox1Charlie Absolut deiner Meinung.. Wie viele CH-Fahrer schreiben SMS oder telefonieren mit dem Handy? Ist echt unglaublich.. Wenn man in Deutschland unterwegs ist, sind die wirklich gefährlichen Raser meistens CH-Er die 1mal Jahr endlich mal Vollgas geben müssen/können..
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    • goschi 11.07.2016 11:44
      Highlight 75-80% aller Autofahrer halten sich für überdurchschnittlich gute Autofahrer...

      In wenigen Ländern funktionieren Reissverschluss, gleichmässige Fahrgeschwindigkeit, gegenseitige Rücksichtsnahme, usw. so schlecht wie hier, gerade bei Stau sind Schweizer miese Fahrer.
      Immer sofort mit Höchstgeschwindigkeit aufschliessen, dann wieder massiv bremsen und schon haben wir den nächsten Stop-and-Go-Stau...
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Mann im Laufental BL erschossen – Tatverdächtiger festgenommen

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