Schweiz

VW-Abgas-Skandal: 128'802 Fahrzeuge in der Schweiz betroffen

28.09.15, 14:46 28.09.15, 15:31

Lange hat es gedauert, jetzt gab der Schweizer Hauptimporteur Amag bekannt, wie viele Fahrzeuge in der Schweiz von dem Skandal um die gefälschte Abgas-Software betroffen sind: 128'802 Fahrzeuge. Dabei handelt es sich um Autos der Marken VW, Seat, Skoda und Audi, die bereits in Verkehr gesetzt sind. 

Die Amag teilte in einem Communiqué weiter mit, dass für Neuwagen mit Dieselantrieb der EU5-Norm ein sofortiger Verkaufsstop verhängt wird. Betroffen seien nur wenige hundert Wagen, die aktuell noch an Lager sind.

Die Eigentümer von betroffenen Modellen des VW-Konzerns werden individuell informiert, dass ihre Fahrzeuge nachgebessert werden müssen. Anschliessend soll mit den Kunden individuelle Werkstatt-Termine vereinbart werden.

Gehört meins auch dazu?

Wenn du nicht auf eine allfällige Benachrichtigung warten willst: In unserem Flowchart erfährst du, ob dein Auto vom Abgas-Skandal betroffen ist:

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Milchbauern zittern vor Sojamilch-Trend – und warnen in 65'000-fränkigem Inserat davor

Hafer-, Soja- und Mandelmilch sind im Trend. Das spüren auch die Schweizer Milchproduzenten – und starten eine Offensive gegen die pflanzlichen Drinks.

«Pflanzendrinks sind kein Milchersatz», stand gestern in grossen Lettern in der Printausgabe von «20 Minuten». Es handelte sich um eine sogenannte Publireportage von Swissmilk, der Vereinigung der Schweizer Milchproduzenten. Eine Werbung also, die ähnlich aufgebaut ist wie ein normaler Artikel. Swissmilk scheute dafür keine Kosten: Ein einseitiges Inserat kostet laut Katalog rund 64'250 Franken.

In der Werbereportage zu lesen ist, dass Pflanzendrinks auf keinen Fall als Milchersatz dienen …

Artikel lesen