Schweiz

Im Zentrum von Molenbeek, einem islamisch geprägten Quartier in Brüssel.
Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Gefährliche Gemeinsamkeiten? Was Belgien und die Schweiz unterscheidet

Ein ins Kraut geschossener Föderalismus und fehlende Integration. Belgien ist nicht mit der Schweiz vergleichbar.

23.03.16, 22:44 24.03.16, 08:49

Jonas Schmid und Susanne Huber / nordwestschweiz

Die Terroranschläge trafen Belgien nicht unvorbereitet. Die Terroralarmstufe war erhöht seit der Verhaftung von Salah Abdeslam am vergangenen Freitag. Die Behörden kannten die Gefahr eines Anschlages und warnten entsprechend. Seit den Attentaten in Paris, die auch von Brüssel aus geplant wurden, wappnete man sich verstärkt gegen die islamistischen Terroristen. Zeitweise stand ganz Brüssel still. Und konnte die beiden Anschläge schliesslich doch nicht verhindern.

Schnell wurde der Vorwurf laut, die Sicherheitsbehörden hätten versagt. Die Ursachen dafür waren ebenso rasch gefunden: Zu viele Behörden und Institutionen, die Kompetenzen sind auf zu viele Ebenen verteilt. Allein in Brüssel mit seinen 1,2 Millionen Einwohnern gibt es sechs Polizeidistrikte, die 19 Bürgermeistern unterstehen. Da sind Kommunikationspannen vorprogrammiert, so die Vermutung. Und keiner fühlt sich für Probleme zuständig.

Dieser Wirrwarr ist ein Produkt des belgischen Föderalismus. Das Land zerfällt in zwei grosse Teile, das französischsprachige Wallonien im Süden und das flämischsprachige Flandern im Norden. Daneben gibt es auch ein kleineres Gebiet, in dem Deutsch gesprochen wird. Eine Situation nicht unähnlich derjenigen in der Schweiz.

Doch im Unterschied zur Schweiz stiften in Belgien die politischen Strukturen keinen Ausgleich zwischen den Regionen. Vielmehr manifestieren sich in ihnen die lokalen Partikulärinteressen. Es fehlen nationale Parteien, die wallonische Bürger ebenso vertreten würden wie flämische. Und es fehlt am Miteinander der belgischen Politiker. Die politischen Grabenkämpfe haben in den letzten Jahren den Zentralstaat geschwächt und erst zur Ausbildung der föderalistischen Strukturen geführt.

Belgien ist erst seit 1993 ein Bundesstaat mit drei Regionalparlamenten. Die Schweiz bezeichnet sich gerne als Willensnation. In Belgien fehlt der Wille zur Zusammenarbeit. Jede Sprachgemeinschaft schickt ihre Vertreter in die Regierung. Total gibt es deshalb 17 Ministerien, die teils den Regionen zugeordnet sind.

Belgien ist berüchtigt für sein Labyrinth an Institutionen, Zuständigkeiten sind oft ungeregelt. Diese Zersplitterung der Kompetenzen wirkt sich auch auf die Sicherheitsbehörden aus.

Eine Terroristenhochburg

Das belgische Terrorproblem besteht nicht erst seit kurzem. In keinem anderen europäischen Land geraten proportional zur Bevölkerung so viele junge Leute in die Fänge des Dschihads. Laut dem belgischen Innenministerium sind rund 440 Personen nach Syrien gereist. Viele sind zurückgekehrt, auch nach Brüssel.

In den letzten zwei Jahren sind mindestens sieben weitere Attentate in Belgien verübt oder von dort aus geplant worden. So hatte ein Attentäter, der im Januar 2015 einen Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt in Paris verübte, sich Waffen und Munition in Brüssel beschafft.

Im Februar 2015 liess die belgische Polizei ein ganzes Netzwerk von aus Syrien zurückgekehrten Terroristen auffliegen. Aber einige gingen ihnen durch die Lappen. Darunter auch Abdelhamid Abaaoud, der als Drahtzieher der Pariser Attentate gilt. Schon früher hielten sich islamistische Terroristen in Belgien auf. Bereits nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wurde in einem Brüsseler Vorort ein Terrorist gefasst, der einen Angriff auf einen NATO-Stützpunkt geplant hatte.

Isolierte Quartiere statt Einheit

Die Hauptstadt ist eigentlich ein multikulturelles Dorf. Die Viertel liegen nahe beieinander. Doch statt eine Symbiose zu bilden, entpuppen sie sich als ethnisch abgetrennte Einzelteile. Da ist das Europaviertel, in dem sich die europäischen Beamten tummeln. Dresscode: weisses Hemd, blaue Krawatte und massgeschneiderter Anzug. Nach Feierabend geht es in den umliegenden Kneipen erst hoch zu und her, dann entleert sich die Gegend rasch.

Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE

Nur eine Strasse hinter dem Europäischen Parlament beginnt das kongolesische Quartier von Port de Namur. Das soziale Leben spielt sich hier nicht in Kneipen, sondern in Coiffure-Salons und Läden ab, in denen allerlei exotisches Gemüse und Früchte feilgeboten werden. Die Brüsseler Innenstadt mit den Wahrzeichen Grande Place und Manneken Pis wiederum befindet sich ganz in den Händen der Touristen. Von der Grande Place aus führt ein zehnminütiger Marsch über den grossen Kanal nach Molenbeek.

Szenen in Molenbeek.
Bild: YOUSSEF BOUDLAL/REUTERS

Der Stadtteil, der seit den Pariser Anschlägen im medialen Rampenlicht steht, geniesst bei Belgiern schon seit je einen zweifelhaften Ruf. Knapp 100'000 Einwohner, geschätzte 39 Prozent muslimischen Glaubens, leben hier. In gewissen Strassenzügen wähnt sich der Besucher in Marrakesch. Geschäfte mit islamischer Mode wechseln sich ab mit Läden, die keinen Alkohol, dafür Fleisch anbieten, das den religiösen Vorschriften entsprechend «halal» zu sein hat.

Die Arbeitslosenquote liegt bei über 30 Prozent. Während Jahren zog sich der Staat immer weiter zurück. Gewisse Kreise radikalisierten sich. Geschichten von selbst ernannten muslimischen Sittenwächtern machten die Runde. Der ideale Nährboden für den Terror. Erst jüngst wurden sich die Stadtbehörden des Problems bewusst: Sie liessen entlang des Kanals schicke Lofts, eine Polizeistation und grosszügige Pärke errichten.

Zu spät: Längst haben sich gut vernetzte Islamisten im Quartier eingenistet – mit den heute bekannten Folgen.

Vorteil Schweiz

Gewiss, die Schweiz hat keine so grosse Stadt, in der sich Gettos bilden wie in Molenbeek. Hierzulande ist keine Gegend bekannt, in der ausländische Clans den Tarif durchgeben. Die Schweiz hat bei der Integration vieles richtig gemacht. Allen voran die Schulen betreiben einen immensen Aufwand, um Einwanderer rasch zu integrieren. Sie sorgen dafür, dass Migranten einer Landessprache mächtig sind.

Der wichtigste Integrationsfaktor aber bleibt der Arbeitsmarkt: Das duale Berufsbildungssystem erweist sich als Vorteil, um Migranten rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Es erweist sich als so durchlässig, dass bei entsprechenden Bemühungen jeder eine Chance auf einen Job bekommt.

Sich auf diesen Erfolgen auszuruhen, ist aber keine Option. Integration bleibt ein fortwährender Prozess. Hierzulande werden geringqualifizierte Arbeitsstellen ins Ausland verlagert oder fallen der Automatisierung zum Opfer, die Mietpreise in den Zentren steigen. Das alles ist das Gift für die Integration der Neuankommenden, die in der Schweiz ihre Chance suchen. (nordwestschweiz)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Einstein56 24.03.2016 10:22
    Highlight Na ja, und wir haben die SVP. Eigentlich wohl zum Glück.
    24 29 Melden
    • andersen 24.03.2016 11:11
      Highlight Das sehe ich anders.
      SVP möchte gerne das Monopol auf der direkte Demokratie haben.
      Und sie trauen sich nicht, die Stammtischen aufzulösen.
      Wer selber denken kann, braucht kein populistischen Partei, die nur gegen der Regierung und das Parlament hetzt, um ein nur ein Zeichen zu setzen.
      Das ist nicht konstruktiv.
      24 11 Melden
    • andersen 24.03.2016 11:12
      Highlight Ich leide nicht unter ein Blocher-Stockholmsyndrom.
      14 5 Melden
    • atomschlaf 24.03.2016 11:33
      Highlight @Einstein56: Noch besser wäre es, wenn die SVP nicht bloss die richtigen Fragen stellen, sondern öfters mal brauchbare Antworten liefern würde.
      25 1 Melden
    • Einstein56 24.03.2016 11:56
      Highlight Lieber Einstein: Ich fing dich einfach superig!
      3 13 Melden
  • fiodra 24.03.2016 09:33
    Highlight Was mich erstaunt ist, dass es in verschiedenen europäischen Städten islamisch kontrollierte Viertel gibt, wo sich die Polizei nicht mehr hinein wagt, z.B. in Stockholm. Ich verstehe nicht, wieso das akzeptiert wird, obwohl es ein sehr starkes Alarmzeichen ist. Sind wir Europäer wirklich bereit, einfach nachzugeben?
    53 5 Melden
    • kleiner_Schurke 24.03.2016 10:23
      Highlight Das frage ich mich auch. Warum gibt es den Marxlohe (Leipzig) oder Grönland (Oslo)? Die Antwort ist einfach. Es sind die falschen Leute am Ruder. Ich vermute mal dass das Problem nicht dringend genug ist. Es muss wohl ein paar mal richtig krass knallen z.b. In einem AKW oder einer Staumauer. Es muss mal so richtig weh tun, dann kommt dann die nötige Reaktion schon. Bis dahin gucken wir den Perrenauds und Käsers (Regierungsräte Kt. BE) zu wie sie wursteln.
      18 4 Melden
    • andersen 24.03.2016 10:36
      Highlight Nein, man muss die Menschen die Klarheit erschaffen.

      Der EU hat aus einem Grund der Abkommen mit der Türkei getroffen:

      1. Keine Menschen werde mehr in das Meer ertrinken.
      2. Die Schlepperbanden muss aufgelöst werden.
      3. Ein klares Signal, dass die Menschen in der arabische Länder zum neuen Urfern aufbrechen sollten und das sie der Frieden wieder herstellen müssen.
      4. Die Kinder in den Flüchtlingslagern (in der Türkei) muss wieder in die Schule gehen.
      5. Es darf keine rechtsfreien Räume in der Europa geben.
      6 6 Melden
  • kleiner_Schurke 24.03.2016 09:08
    Highlight Teil 1: In den Emiraten standen die Emiratis als Minderheit (15%) vor dem Problem die eigene Kultur nicht zu verlieren. Ausserdem wäre der Vielvölkerstaat mit Einwohnern aus 20 Nationen ein idealer Boden für Ghettoisierung usw. Gelöst wurde das so:
    1. Die Hauptsprache ist Arabisch. Die Zweitsprache ist Englisch. Wer nicht Englisch kann, geht nach Hause. Durchsagen und Anschriften erfolgen: Arabisch, dann Englisch.
    2. Es wurde eine Toleranzministerin eingesetzt
    3. Freundlichkeit ist alles
    4. Es ist sauber
    5. Regeln bezüglich Sauberkeit und Anstand werden durchgesetzt.
    Es funktioniert.
    14 21 Melden
    • kleiner_Schurke 24.03.2016 10:11
      Highlight Funktioniert übrigen auch ganz ausgezeichnet in Singapur.
      11 9 Melden
    • andersen 24.03.2016 11:20
      Highlight Ja, Sauberkeitskrankheit ist deutlich in Singapur zu spüren, aus eine Grund, weil sie Menschenverachtend sind.
      5 5 Melden
    • andersen 24.03.2016 11:23
      Highlight In Singapur wollen sie bestimmen, wie die Menschen leben sollen, nicht die Menschen unterstützen, wie sie Leben möchten.
      Eigentlich nichts, was für die Menschen gut ist.
      7 3 Melden
    • kleiner_Schurke 24.03.2016 11:34
      Highlight Ohne Regeln geht es nicht. Wir leben auch nach Regeln. Wie schnell darf ich fahren, wie viel Steuern muss ich blechen, wann darf ich den Abfallsack vors Haus stellen usw. Wir können natürlich auch nach anderen Modellen leben. Jeder macht was er will. Was passiert dann? Dann finden es mache gut sich am Flughafen in die Luft zu sprengen. Wollen wir das wirklich?
      5 4 Melden
    • Fabio74 25.03.2016 18:19
      Highlight Die Emirate und Singapur sind keine Vorbilder. Bei beiden ist von Demokratie wenig zu sehen.
      4 0 Melden
  • kleiner_Schurke 24.03.2016 09:07
    Highlight Teil 2: Das Modell der Arabischen Emirate in der Schweiz würde bedeuten:
    1. Die Hauptsprache ist Deutsch bez. (Franzoder Ital). Die Zweitsprache ist Englisch. Wer nicht Englisch kann, geht nach Hause. Durchsagen und Anschriften erfolgen: Deutsch (Franz, Ital.), dann Englisch.
    2. Es bräuchte einen Toleranzminister
    3. Die Schweizer müssten Freundlichkeit lernen
    4. Und z.b. Bern könnte nicht mehr so siffig aussehen
    5. Regeln bezüglich Sauberkeit und Anstand müssten durchgesetzt werden
    Das würde funktionieren. Als Nebeneffekt würden wir auch noch alle gut Englisch lernen.
    17 49 Melden
    • andersen 24.03.2016 09:52
      Highlight Nun, ich lebe in Ausland und es geht nicht wenn man Bedingungen und Forderungen stellen, sondern man kann, wenn man will, sich durchaus anpassen.
      Oft hat die Muslime nicht dieser Spagat gefunden, aber was nicht ist, kann noch werden.

      Es ist ein lange Prozess.



      9 6 Melden
    • kleiner_Schurke 24.03.2016 10:16
      Highlight Ja andersen, wenn man will, ist das Zauberwort. Warum will den ein Iraner (mit der aus Emiratischer Sicht falschen Version des Islam)? Warum wollen die Indonesier und Inder in den Emiraten? Und warum will der Tunesier, Marokkaner usw. nicht? Weil man es zulässt, dass sie nicht wollen. Klare Regeln helfen das sehr. Ich wolle auch nicht ins Militär. Die Antwort der Schweiz war – dann geht du in den Knast. Wir aber verhaften den Marokkanische Dealer 60 mal auf der Schanze und meinen da können man halt nichts machen... selber Schuld!
      18 6 Melden
    • andersen 24.03.2016 10:56
      Highlight Niemand muss mehr in das Militär in der Schweiz gehen, es gibt der Zivildienst.
      Und ausserdem wird die Menschen, die ein Militärdienst in der Schweiz absolvieren, nicht als Kanonenfutter eingesetzt.
      In der Schweiz herrscht der Willkür nicht.

      Das Problem ist, wenn ein Marokkaner in der Schweiz, oder in die andere Länder vorbestraft ist, nimmt der marokkanische Staat ihn nicht zurück.
      Ein Dealer ist ein Gauner, es braucht Kläger und ein Süchtige, die ein Fix braucht, werde nicht Klagen und oft sind es Schweizer, die Süchtig sind.
      3 9 Melden
    • atomschlaf 24.03.2016 11:40
      Highlight @andersen: Dann müsste die Schweiz den marokkanischen Straftäter eben so lange in Haft nehmen, bis er freiwillig geht. Aber da sind wir wieder beim vom kleinen Schurken erwähnten Problem, dass man (noch) nicht will.
      5 1 Melden
    • andersen 24.03.2016 12:34
      Highlight Ohne Kläger gibt es keinen Richter.
      Der kleiner Skurke soll Klagen und der Staatsanwalt wird ein Verfahren einleiten.
      2 3 Melden
    • Berggurke 25.03.2016 16:39
      Highlight Ach ja, bei uns in der Schweiz hat die Integration ja überhaupt nicht geklappt. Da nehmen wir uns am besten das fortschrittlichste Land der Welt (im Bezug auf Menschenrechte, Glaubensfreiheit, etc.), die VEA, um es bei uns endlich richtig zu machen...
      (Ironie off)
      3 3 Melden
    • Fabio74 25.03.2016 18:22
      Highlight Die Arbeiter in den Emiraten sind rechtlose Wesen. Sie kommen her weil sie immer noch Geld verdienen im Gegensatz zu zuhause. Dafür nehmen diese Menschen sehr viel in Kauf. Aber die Schweiz zurück ins Mittelalter: Nein
      4 1 Melden
    • Fabio74 25.03.2016 18:24
      Highlight @Atomachlaf: Die Schweiz ist ein Rechtsstaat mit gültigen Gesetzen. Da wird man nicht mal eben eingelocht wie in irgendeiner Diktatur
      1 2 Melden
    • atomschlaf 25.03.2016 19:26
      Highlight @Fabio74: Natürlich müsste man zuerst die entsprechenden Rechtsgrundlagen schaffen. Aber auch dazu fehlt der Mumm. Stattdessen müssen sich Polizei, Justiz und Behörden von derartigen Subjekten auf der Nase herumtanzen lassen.
      1 0 Melden
  • B-Arche 24.03.2016 08:39
    Highlight (Teil 3)
    In der Schweiz sollte man sich nicht zu sicher fühlen denn:
    a) die wachsende Trennung der Romandie und des Tessins von der Deutschschweiz könnte auf lange Sicht belgische Verhältnisse ergeben (die Romandie und das Tessin müssen immer alles schlucken was die deutschschweizer Mentalität bestimmt)
    b) Städte wie Winterthur zeigen dass Parallelgesellschaften kein belgisches Phänomen sind
    c) Durch die soziale Abkapselung der Schweizer untereinander und vor allem gegenüber Ausländern sind Parallelgesellschaften viel schneller aufgebaut.
    24 16 Melden
    • andersen 24.03.2016 09:07
      Highlight Ja, es ist so, dass viele Schweizer unter sich bleiben möchten, aber das wollen viele Muslime ja auch.

      Aber, die Schweizer zeigt sich auch offen, wenn man selber die Interesse hat.

      Dieser Wand oder Mauer kann man brechen, indem man in einer Verein geht und sich ein ein Stück weit anpasst.

      Das Problem ist auch, dass die Moscheen nicht wie die Landeskirchen organisiert ist, sie hat noch keine gesellschaftliche Aufgabe ins Leben gerufen, die der nötige Orientierung schafft.
      11 7 Melden
    • NoName 24.03.2016 09:08
      Highlight Wo sehen Sie in Winterthur eine Parallelgesellschaft?
      5 6 Melden
    • icarius 24.03.2016 09:27
      Highlight Wer mal ein paar jahre in der Romandie oder im Tessin gelebt hat, merkt, dass der Zusammenhalt in der CH nicht so rosig ist wie man sich das in ZH und BS vorstellt. Die Romandie verliert zb bei Abstimmungen und Infrastrukturprojekten ziemlich regelmässig gegen die DE-CH was in weiten Kreisen zu Verstimmungen führt. Glücklicherweise ist aber 1. Der Föderalismus kantonal und nicht nach sprachgruppe organisiert und 2. die Parteien im Ggstz zu Belgien national orientiert, wobei aber insbesondere die SVP ziemlich einseitig auf die DE-CH fokussiert ist, was längerfristig gefährlich sein kann.
      14 4 Melden
  • B-Arche 24.03.2016 08:36
    Highlight (Teil 2)
    In der Schweiz ist die institutionelle Integration sehr gut, man hat seinen Arbeitsplatz, aber man hat - wenn man nicht eigene Familie mitbringt - keinerlei Chancen sich einen Freundeskreis aufzubauen mit Schweizern ohne Jahre damit zu verbringen.
    In Belgien ist das anders. Dort ist man sofort bei den Menschen und wird sofort integriert in Feste und Familienfeiern.
    Auch Muslime werden integriert, nur hat man aus dem erwähnten Zuständigkeitsnightmare und Laissez-Faire einfach bei Kriminalität allgemein nichts getan (egal ob Ausländer oder Belgier).
    6 16 Melden
  • B-Arche 24.03.2016 08:33
    Highlight Ich weiss nicht ob ich das hier darf zu widersprechen aber ich versuche es einmal.
    Zuerst: Ich bin sehr oft in Belgien, ca 1/4 - 1/3 meiner Zeit. Zweitens: Ich habe für mehrere Jahre in Brüssel und in Mons (Wallonie) gelebt.
    Richtig ist, dass sich die Zuständigkeiten durch diesen wallonisch-flämischen Konflikt kafkaesk in einen Mischmasch verwandeln.
    Nur das mit der Integration kann man so nicht stehen lassen. Die belgische Gesellschaft ist viel offener und empfängt einen in offenen Armen - wenn man denn will! In der Schweiz empfängt einen niemand und man bleibt unter sich.
    (weiter mit Teil 2)
    11 17 Melden
  • andersen 24.03.2016 08:26
    Highlight 1/2

    Die Schweiz ist in Tat ein Vorbild in Integration.
    Sie haben die muslimische Menschen explizit auf der ganze Land verteilt und wichtig ist, dass die Menschen kontakt zur die Einheimischen hat.
    Aber die Muslime wird auch in der Pflicht genommen, dass nur die Schweizer Gesetze gilt.
    Es gab eine Zeit in Basel, an der Feldbergerstrasse, wo es fast zur ein Ghettobildung kam, wegen günstige Mietwohnungen und dort gab es lange kein Vorstand, die Leuten dort wollte ein selbstgemachten Rechtsfreien Raum, aber das ist jetzt aufgelöst .
    Der Polizei ist mehr anwesend.
    5 4 Melden
  • andersen 24.03.2016 08:14
    Highlight 1/1
    Nun, wenn so was grauenhaftes, wie ein Terroranschlag passiert, fragt man sich natürlich, was haben wir alle falsch gemacht?
    Stimmt etwas mit uns nichts?
    Die Eltern und die Behörde sind oft Ratlos.
    Aber, die IS geht gezielt vor und rekrutieren jungen Leute in das Internet und versprechen sie ein goldigen Nase, so lässt sich manche Jungen sich abschleppen und gehen in solchen Sekten mit der Kopf unter den Arm rein und stellt keine Fragen.

    Solchen Gruppen müssen auch dieser jungen passen, die oft eine kriminelle Energie hat oder ein Hass auf die Gesellschaft hat.
    3 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.03.2016 08:12
    Highlight Wenn ich als Vater mit zwei Kindern und meiner Frau in einem Häusschen wohne und im Winter hängen 100 Eiszapfen vom Dach, und ich wüsste, einer davon könnte runterfliegen und uns verletzen, dann würde ich alle wegmachen.
    17 53 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 24.03.2016 08:20
      Highlight Was zur Hölle ist das für eine Analogie? Soll mal jeden Menschen ins Gefängnis stecken, weil er potentiell gefährlich ist? Oder was willst du uns sagen?
      39 6 Melden
    • Dewar 24.03.2016 08:48
      Highlight Ich mache ein anderes Beispiel für Sie: Jede Ihrer Zellen hat das Potential, Krebs zu entwickeln. 99.999999% der Zellen sind gesund und funktionstüchtig, aber es besteht eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass eine von Millionen Zellen irgendwann einen Tumor verursachen wird. Ihrer Logik nach würden Sie sich deswegen die Arme und Beine abzuhacken und alle inneren Organe entfernen, um das Risiko zu minimieren. Sie finden das Beispiel absurd und nicht der Situation entsprechend? Bevor Sie das sagen, denken Sie noch einmal über Ihres nach.
      43 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.03.2016 08:58
      Highlight Um gotteswillen Nein. Für mich sind alle Menschen grundsätzlich schöne Eisskulpturen. Egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Religion etc. Aber man muss dan Geheimdiensten und Behörden mehr Möglichkeiten geben, Taten zu verhindern. Nicht selten heisst es bei Terroristen, dass sie seit längerem "auffällig" waren und "Tendenzen" aufzeigten. Da muss man ansetzen.
      13 12 Melden
  • Plöder 24.03.2016 07:24
    Highlight Ich kann das Wort Integration nicht mehr hören! Hoffentlich wird es zum Unwort von 2015.
    Nach Duden:" Verbindung einer Vielheit von[...] Personen [...] zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit"
    Ich will keine Einheit ich will eher Respekt und Toleranz. Wenn sich jemand respektiert fühlt, fühlt er sich automatisch wohler. Das ist was die meisten jungen Menschen bei IS kriegen, sie werden respektiert und das ist die Saatstelle für Fundis.
    Der Respekt wird immer zurück gezollt und wenn man sogar Interesse zeigt an einer Kultur steigt dieser! Man verlernt nicht das Schweiz sein durchdas
    34 12 Melden
  • _kokolorix 24.03.2016 06:56
    Highlight das problem wird auch zu uns kommen. wir lassen immer mehr die nicht intellektuell ausgerichteten Jugendlichen aussen vor. speziell junge männer, die keine perspektive haben wenden sich extremen, teils gewaltbereiten gruppierungen zu. irgendwas müssen sie schliesslich machen. überall auf der welt wo sich die jugendarbeitslosigkeit mit schwacher bildung paart tritt das problem auf und wir sind dabei mit den blöden bürgerlichen sparübungen die grundlagen für genau das auch hier zu schaffen
    31 6 Melden
    • B-Arche 24.03.2016 08:43
      Highlight Für die Isolation solcher Menschen ist aber auch ein Stück weit die Gesellschaft verantwortlich. Warum möchten über 40% der Jugendlichen nichts mit Ausländern zu tun haben (BLICK-Umfrage)?

      Warum sind in der Schweiz so viele Menschen isoliert und finden Anschluss erst dann wenn sie heiraten und Kinder bekommen (oder eben in eine Moschee gehen?)

      Warum ist in der Schweiz ein Scheitern einer Geschäftsidee oder einer Ausbildung ein Makel und die Gesellschaft stigmatisiert so dass ein Wiederaufstehen für die nächste Idee nicht mehr funktioniert?
      11 9 Melden
    • R&B 24.03.2016 13:00
      Highlight @B-Arche: Sie haben Recht. Es ist ein ewiger Zyklus, sich untereinander sozial zu verhalten.
      1 0 Melden
    • _kokolorix 24.03.2016 19:13
      Highlight warum ist unsere gesellschaft so und nicht anders?
      wenn ein gesellschaftssystem auf einer wirtschaftsordnung basiert welche egoistisches verhalten kultiviert und belohnt werden viele menschen sich egoistisch verhalten. wer sich einbildet irgendwann aus eigener kraft wohlhabend zu werden grenzt sich von denen ab welche das nicht schaffen werden und wenn er nach 20 jahren buckeln und malochen feststellt, dass andere mit weniger aufwand genauso gut leben kommen neid und hass. nur die einsicht, dass wir ein system haben welches nur für etwa 5% wirklich gut ist, will einfach nicht kommen
      4 1 Melden
  • Ollowain 24.03.2016 06:05
    Highlight Zitat: "Die Schweiz hat bei der Integration vieles richtig gemacht. Allen voran die Schulen betreiben einen immensen Aufwand, um Einwanderer rasch zu integrieren. Sie sorgen dafür, dass Migranten einer Landessprache mächtig sind."
    Darum werden zukünftig Schulen finanziell weniger unterstützt. Bei der Bildung soll man ja sparen. Merci.
    137 14 Melden
    • Froggr 24.03.2016 06:55
      Highlight Der Hauptgrund für dich warum sparen an der Bildung schlecht ist, ist also, dass die Flüchtlinge die Landessprache nicht mehr sprechen können!? Nicht vielleicht das eigene Volk? Wegen solchen leuten ist die EU den Bach runter gegangen. Danke
      12 49 Melden
    • trollo 24.03.2016 07:57
      Highlight wenn in der bildung die mittel effizient eingesetzt würden, läge bei gleichem budget mehr drin. z.b. das neue französisch lehrmittel "mille feuilles" ersetzt ein bewährtes lehrmittel und verursacht hohe einführungskosten. die anhäufung von nice to have projekten bindet mittel welche dann dort fehlen wo es draufankommt.
      22 2 Melden
    • atomschlaf 24.03.2016 08:20
      Highlight ...von der in jüngerer Vergangenheit förmlich explodierten Bürokratie im Bildungsbereich ganz zu schweigen!
      18 6 Melden
    • B-Arche 24.03.2016 08:47
      Highlight Ich habe nie verstanden warum die Schweiz überhaupt so wenig Geld in Schule und Universität steckt.
      Mir blieb der Atem stocken als ich mal Passanten gefragt habe warum es in der Schweiz eine "Gymiprüfung" gäbe und warum so viele Schweizer im Ausland studieren müssten (zuwenig Studienplätze).
      Die Antwort lautete nicht nur einmal "Es muss doch auch gute Handwerker geben, nicht jeder sollte studieren dürfen".

      Und hinterher beschwert man sich warum so viele Ärzte aus Deutschland und Frankreich in die Schweiz kommen....
      20 16 Melden
    • andersen 24.03.2016 09:23
      Highlight Ja, es stimmt zum Teil.

      Sie wollen in der Bildung sparen und somit machen sie sich aber abhängig.

      Andere Länder in Europa hat nicht so viele Ausländer, wie die Schweiz.

      Die Probleme, die der Schweiz hat, ist Hausgemacht.
      Viele Schweizer schüren lieber Ängste und Vorbehalte gegen nicht Schweizer und konzentrieren sich lieber auf der Flüchtlingssituation, als die flankierten Massnahmen zu ergreifen, wie der Lohnschutz und der Wohnungsbau.
      9 5 Melden
    • icarius 24.03.2016 09:33
      Highlight @b-Arche

      Aber der Artikel sagt ja explizit dass das duale Bildungssystem für die Integration in der CH zentral ist. Möglichst viele Akademiker ist nicht unbedingt ein gutes Ziel, das Ziel ist möglichst viele Leute mit einem passenden Job und gesellschaftlicher Anerkennung.
      10 2 Melden
    • Evan 24.03.2016 10:09
      Highlight @B-Arche, da hast du das mit den "Handwerkern" (Lehre) wohl falsch verstanden.
      4 3 Melden
    • R&B 24.03.2016 12:58
      Highlight @Ollowain: Sehe ich auch so. Bildung ist unsere einzige Ressource. Die Basis jeden einzelnen Einwohners für Beruf, Selbstbestimmung und Miteinandersein.
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  • atomschlaf 24.03.2016 01:33
    Highlight Wenn es zu wenig geringqualifizierte Arbeitsstellen gibt, dann darf man eben keine Geringqualifizierten mehr einwandern lassen.
    93 95 Melden
    • elivi 24.03.2016 07:19
      Highlight nach deiner logik könnte man ja auch 'geringqualifizierte' die nicht arbeiten wollen, vor allem kein 'geringqualifizierten' job auswandern lassen ... und zwar unabhängig der nationalität. -_-
      14 8 Melden
    • atomschlaf 24.03.2016 08:12
      Highlight Wäre noch interessant, wie die vielen Blitzer sich das vorstellen.
      Einwanderung in die Sozialhilfe?
      Automatisierung/Mechanisierung reduzieren und dadurch künstlich geringqualifizierte Jobs schaffen? Im Hochlohnland Schweiz?
      ...?
      12 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.03.2016 08:22
      Highlight Integration, intergration.. Ich kann es nicht mehr hören. Warum ist es unsere Aufgabe, Leute zu integrieren die hier her kommen? Wenn ich doch in ein anderes Land gehe, bemühe ich mich doch, die Sprache zu lernen.. Und das bedeutet, mit den Leuten zu reden und nicht wegzuschauen und alle fünf meter auf den Boden zu spucken. Dann muss man halt in den Turnverein, die Feuerwehr oder sonst was. Und nicht nur in der Mosche rumsitzen, dort beginnt doch die radikalisierung (e.g. Winti). Die Portugiesen, Australier whateverschaffen das ja auch.
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    • atomschlaf 24.03.2016 09:15
      Highlight @Thermomix: Genau. Integration ist eine Bringschuld der Einwandernden. Wer nicht fähig oder willens ist, sich in einem fremden Land selbständig zu integrieren, der soll zuhause bleiben.
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    • atomschlaf 24.03.2016 10:20
      Highlight Lustig. Noch mehr Blitze und immer noch keine Gegenargumente.
      Ich tippe auf akuten Argumentationsnotstand... LOL
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    • R&B 24.03.2016 12:55
      Highlight @atomschlaf: Was machen Sie mit geringqualifizierten Flüchtlingen? Wo sollen die hin? In den Tod?
      5 3 Melden
    • Fabio74 25.03.2016 18:28
      Highlight @Atomschlaf: Integration braucht beide Seiten. Der Wille des Zugewanderten und der Wille der Nation den Menschen in die Gesellschaft aufzunehmen. Fast nichts ist eine Einbahnstrasse.
      1 0 Melden
  • kledi 24.03.2016 00:44
    Highlight Ich denke nicht dass die Schweiz ein Hauptziel ist jedoch darf man nicht vergessen dass in der Schweiz viele internationale Institutionen, Verbände und Firmen wie z.b. IOC, Fifa, Nestle etc. zuhause sind zudem ist Genf in einem Grenzgebiet und Terroristen könnten sich leicht absetzen obwohl die Überwachung in Frankreich stärker ist als in der Schweiz.
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  • Kookaburra 23.03.2016 23:13
    Highlight Nun, wenn bei uns etwas passieren würde, wären wir todsicher auch selbst schuld. Darin gleichen wir uns.
    Und es tönt so, als könnte ohne weiteres etwas passieren, wenn es plötzlich zuwenig Jobs hätte.
    28 47 Melden
    • goschi 24.03.2016 00:29
      Highlight Auch wenn Sie dies aus den falschen Gründen schreiben, so ist es nicht unwahr.
      Einer der gewichtigsten Punkte der Integration ist die vorhandene (oder eben fehlende) Perspektive und die hat stark auch mit dem Arbeitsmarkt zu tun, mit der Arbeitslosigkeit, vor allem auch mit der Struktur dieser und hier ist die Schweiz aktuell durchaus noch gut gerüstet, aber eben, die Zukunft kann (muss aber nicht) hier vermehrte Unsicherheiten bringen.
      26 7 Melden
    • Silbermuschel 24.03.2016 06:25
      Highlight Sie verbinden also einfach mal generell alle Ausländer mit den Terroristen? Jeder Ausländer wird zum Attentäter wenn er keinen Job bekommt oder wie?
      38 15 Melden
    • Froggr 24.03.2016 06:58
      Highlight Wir sind also schuld, weil wir ihnen keinen Job anbieten? Ich denke wir sind Schuld, wiel wir sie überhaupt erst ins Land genommen haben.
      12 17 Melden
    • Kookaburra 24.03.2016 08:36
      Highlight Ich denke es ist ähnlich wie beim Atommüll/Strom. Ein von den Älteren den Jüngeren aufgebürdetes Problem, um Kurzfristig zu profitieren ohne wirklich nachhaltig oder weitsichtig zu denken, mit Potenzial zur Katastrophe, aber auch ohne Extremfall, im Endeffekt nur mit grossem finanziellem Aufwand und Mühe vielleicht lösbar.
      8 3 Melden
    • andersen 24.03.2016 08:48
      Highlight Alle suchen die Schuldige jetzt in Brüssel.

      Das darf nicht sein.
      Das muss man klar zurückweisen.

      Die Jungen die zum IS rekrutiert wird, hat kein Opferstatus.
      Es gibt keinem Grund, jemand zu Töten oder sich selbst in der Luft zu jagen.

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