Schweiz

Kann SP-Tiefbaudirektorin Ursula Wyss Alexander Tschäppät als Berner Stadtpräsidentin beerben? Bild: KEYSTONE

Alec von Graffenried liegt bei Berner Stapi Wahl vorne – zweiter Wahlgang nötig

Bern bestellt heute Gemeinderat, Stadtrat und das Stadtpräsidium neu. Alec von Graffenried von der Freien Grünen Liste ist in Pole Position. 

Publiziert: 27.11.16, 18:07 Aktualisiert: 28.11.16, 10:12

Um den freiwerdenden Sitz des Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät haben sich neun Kandidatinnen und Kandidaten beworben. Die Prominentesten unter Ihnen: SP-Tiefbaudirektorin Ursula Wyss, der SVP-Nationalrat Erich Hess, Alec von Graffenried von der Freien Grünen Liste und CVP-Gemeinderat Reto Nause. 

Gemäss den ersten Resultaten liegt Alec von Graffenried von der Freien Grünen Liste mit 13'846 Stimmen vorne. Wyss liegt mit 12'368 Stimmen knapp hinter von Graffenried. Weit abgeschlagen ist SVP-Kandidat Erich Hess mit lediglich 1421 Stimmen. 

Da keiner der Kandidierenden das Absolute Mehr von 21'279 Stimmen erreicht hat, kommt es am 15. Januar 2017 zum zweiten Wahlgang. 

Der Wahlkampf gestaltete sich insbesondere zwischen Nause, Hess und Wyss einigermassen gehässig, insbesondere Wyss musste sich die üblichen Vorwürfe gefallen lassen, sie sei eine berechnende Machtpolitikerin. 

Die ersten Resultate waren auf 18.00 Uhr angekündigt, die Auszählung scheint nun aber wegen der hohen Wahlbeteiligung länger zu dauern. 

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User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
47 Kommentare anzeigen
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  • Jaing 27.11.2016 21:54
    Highlight Hoffe, dass von Graffenried es packt.
    Bei der SVP hat übrigens 300x dieselbe Person unterschrieben, Strafanzeige wurde eingereicht.
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  • xlt 27.11.2016 21:48
    Highlight Dem Alex gehört doch schon die halbe Stadt, da wäre seine Wahl zum Präsidenten nur konsequent.
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  • simply smarter 27.11.2016 20:09
    Highlight Hauptsache nicht Teuscher oder Wyss!
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  • Lowend 27.11.2016 19:57
    Highlight Bravo Alec! Freut mich für dich, doch wenn Franziska Teuscher, die bei Watson als Dritte mit 6916 Stimmen nicht mal erwähnt wird, zurückzieht, sieht's leider nicht mehr so gut aus, aber auch als normaler Gemeinderat kann man viel bewegen.
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    • zettie94 27.11.2016 23:13
      Highlight Kannst du das etwas näher ausführen? Die Leute, die jetzt Teuscher gewählt haben, werden doch wenn sie zurückzieht eher den ebenfalls grünen von Graffenried unterstützen?
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    • phreko 28.11.2016 15:33
      Highlight @Zettie, das sind nicht die selben Grünen. Es hat 2 Gruppierungen. Dazu gilt es wohl auch das Mann-Frau Thema zu beachten. Dazu haben Teuscher und Wyss das alternativere Image als ein von Graffenried. Es bleibt wohl spannend.
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  • Alnothur 27.11.2016 19:51
    Highlight Schade, das Letzte, was Bern braucht, ist nochmal ein kruder Linker à la Tschäppät. Schmidt wäre der richtige Kandidat, der hat seine Sachen im Griff.
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    • Jaing 27.11.2016 21:52
      Highlight Schmidt hat's nicht mal mehr in den Gemeinderat gebracht.
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    • michu 27.11.2016 22:04
      Highlight Da kennst du Alec schlecht.
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    • _kokolorix 27.11.2016 22:13
      Highlight hätte es der Tschäppät so völlig nicht im Griff gehabt, wäre er kaum sooft wiedergewählt worden.
      Hauptsache nicht der Nause, der hat wirklich nichts im Griff
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  • Flughund 27.11.2016 19:30
    Highlight Go Alec....... 😎😎😎
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  • Grundi72 27.11.2016 19:17
    Highlight Bad News für den Rest der Schweiz..! Die Ausgleichszahlungen an den Kanton Bern mit maroden SP Ghettos wie Biel und Bern werden kaum kleiner werden..

    Es wird also munter weiter schmarotzt.
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    • revilo 27.11.2016 19:27
      Highlight Ghetto in Bern?
      29 2 Melden
    • Bärner Gieu 27.11.2016 19:43
      Highlight Ich kann nur noch lachen über Bern. Wider jeden konservativen/rechten Trend in Europa und USA. Unser Linken-Ballenberg!
      8 51 Melden
    • Lowend 27.11.2016 19:46
      Highlight Die Stadt Bern ist Nettozahlerin in den kantonalen Finanzausgleich. Das Geld des nationalen Finanzausgleichs, zusammen mit dem der Stadt Bern wird in den SVP-Hochburgen im ländlichen Raum für deren Infrastrukturprojekte und die Landwirtschaft verbraten.
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    • Monkey Shoulder 27.11.2016 19:55
      Highlight In der Schweiz gibt es keine "Ghettos".
      42 0 Melden
    • Tsunami90 27.11.2016 19:56
      Highlight Jetz spinne ich wohl! Wo gibts den Ghettos in Bern oder Biel? Und die Gemeinderats / Stapi wahlen haben nichts mit den Kantonsfinanzen zu tun. Die sind nebenbei erwähnt seit gründung des Grossen Rates von der bürgerlichen zuverdanken. Die höhe der Ausgleichszahlungen werden übrigens anhand des Kantonalen Steuerfuss berechnet.
      41 0 Melden
    • Raban T. Jolibois 27.11.2016 20:03
      Highlight Mimimiii, das Volk will es so und fertig
      25 0 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 27.11.2016 20:14
      Highlight Städte generieren in der Regel eher Geld als umgekehrt (und das, obwohl Zentrumsfunktionen viele externe Kosten generieren). Hast du Zahlen zum deine Aussagen zu belegen? Nein, dann schau doch mal hier: https://www.fin.be.ch/fin/de/index/finanzen/finanzen/publikationen/kantonaler_finanzausgleich.assetref/dam/documents/FIN/FV/de/FA/fv-stat-gemeindejournal2016.pdf
      Schau dir mal die Zahlung von der Stadt Bern im interkantonalen Finanzausgleich an.

      PS: Völlig falsche Verwendung des Begriffes Ghetto.
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    • Hoppla! 27.11.2016 20:22
      Highlight SP Ghettos? Schon mal die Verteilung in den Parlamenten angeschaut?

      In Biel hat die SP 32% Anteil, in Bern 29%. Wie die SVP landesweit. ;-)

      Tipp: Zuerst informieren, dann Motzen. Sonst wirkt es irgendwie lächerlich.
      31 1 Melden
    • phreko 27.11.2016 20:32
      Highlight Da fliesst nix in die Städte. Innerkantonal fliesst das Geld auch von der Stadt aufs Land.
      Schlechte Nachrichten für postfaktische Fake-News Verbreiter wie dich!
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    • Soli Dar 27.11.2016 20:46
      Highlight So ein Blödsinn! Bern und Biel sind die Wirtschaftsmotoren des Kantons! Wenn hier jemand schmarotzt, dann sind es die landwirtschaftlich geprägten SVP-Käffer des Kantons, welche

      1) kaum zum BIP des Kantons beitragen und wo

      2) Viele Bauern sind, die SVP wählen und primär von staatlichen Direktzahlungen und Subventionen leben.
      38 3 Melden
    • Soli Dar 27.11.2016 20:50
      Highlight Bad News ja, aber nur für alle Erich Hess Sympathisanten und das scheinen ja doch nicht so viele zu sein:-)
      29 2 Melden
    • dan2016 27.11.2016 21:42
      Highlight Im Kanton Bern dominierte die SVP die Politik bevor man in anderen Kantonen die Partei entdeckte.
      8 0 Melden
    • Amboss 28.11.2016 07:20
      Highlight @soli Dar: Wenn du nicht willst, dass es Bauern gibt, musst du es nur sagen.

      Nur so viel:


      Die besten Wirtschaftsmotoren stocken, wenn nix zum Essen da ist.

      Kannst ja auf Verkehsinseln und Balkonen was anpflanzen, so Trendy Urban Gardening vielleicht reicht's ja.

      Oder halt die Dinge importieren, so dass das Ausland die Produktion subventioniert
      2 7 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 28.11.2016 08:15
      Highlight @Amboss
      Dir ist aber schon bewusst, dass der Selbstversorgungsgrad in der Schweiz aktuell bei 50-65% (je nach dem, welche Bereinigungen miteinbezogen werden) liegt?
      8 0 Melden
    • Amboss 28.11.2016 08:31
      Highlight @Paillade:
      Ja, das ist mir schon bewusst.
      Aber gibt es einen Grund, diesen noch weiter senken zu wollen?


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    • Soli Dar 28.11.2016 10:28
      Highlight @Amboss; Ja ich will, dass es Bauern gibt; und ja du hast Recht, Idealerweise ernähren wir uns mit (Bio-)Produkten aus der Region.

      Ich wehre mich jedoch dagegen, dass Biel und Bern, als schmarotzende SP-Ghettos bezeichnet werden, insbesondere von quersubventionierten "Landeier", welche massiv von den Zentrumsfunktionen der Städte profitieren und erst noch weniger Steuern zahlen.
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    • Amboss 28.11.2016 14:18
      Highlight @Soli Dar:
      Hast recht, solche Anschuldigungen gehen natürlich nicht.

      Dennoch stört mich diese Arroganz ("Landeier"), welche gerade auf linker Seite weit verbreitet ist. Aus folgenden Gründen:
      - Ohne das Land geht es nicht. Da hast du nix zu essen auf dem Teller. Schon gar keine Bio-Produkte.
      - Auch die Stadt wird für Zentrumslasten entschädigt.
      - Wieso hat die Stadt solche guten Wirtschaftsdaten? Weil viele Lasten in die Agglo exportiert werden. Schlechtverdiener,Sozialhilfeempfänger etc... finden in der Stadt keinen Wohnraum.
      Nimm mal die Agglo dazu. Sind die Daten immer noch so top?
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    • phreko 28.11.2016 14:47
      Highlight @Amboss: Schlechtverdiener,Sozialhilfeempfänger... willst du uns verarschen? Wer meinst du wohnt wohl in Bümpliz u.s.w.
      Der springende Punkt mit der Landwirtschaft ist, Lebensmittel kann man importieren, Geld nicht.

      Jahrein jahraus als Unwissend verunglimpft zu werden und dann, wenn man sie mit Argumenten wehrt als Arroganz bezeichnet zu werden ist schon ein bisschen eine absurde Situation. Seid froh, dass die sozialen in den Städten sitzen, sonst würde wohl weniger Geld in die Landregionen fliessen. Der interkantonale Finzanzausgleich wäre sehr schnell weg...
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    • Amboss 28.11.2016 16:23
      Highlight @phreko:
      Ja gut, nimm vielleicht mal noch die mit Bern verwachsenen Gemeinden Ostermundigen, Ittingen und Moosseedorf dazu...

      Aber gebe dir recht. In Zürich ist dies ausgeprägter (Regensdorf, Dietikon, Spreitenbach).

      Ich sag nur das: Die Linke sollte endlich mit diesem "Stadt-ist-besser" -Ding aufhören. Sie kann so nur am verlieren.
      Die sollen besser mal anfangen, die Landregionen ernst zu nehmen und da ihr Wählerpotenzial aktivieren.

      Wo wächst das Bio-Gemüse, für das man sich immer einsetzt? Im Verkehrskreisel? Mmmmh, lecker
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  • pachnota 27.11.2016 19:14
    Highlight das sind good news!
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  • PenPen 27.11.2016 19:06
    Highlight Ursula Wyss in einer Moncler Jacke.
    Schade unterstützt sie die Tierquälerei.
    Mein Herz für Tiere blutet.
    32 12 Melden
    • Hayek1902 27.11.2016 19:59
      Highlight Sie hat eben Style & das Geld.
      11 8 Melden
    • Spooky 27.11.2016 20:04
      Highlight @PenPen
      Kannst du mehr dazu sagen? Habe gegoogelt, aber nichts gefunden wegen moncler Tierquälerei.
      14 2 Melden
    • simply smarter 27.11.2016 20:06
      Highlight Cüpli-Sozis...
      13 19 Melden
    • PenPen 27.11.2016 20:58
      Highlight @spooky

      5 3 Melden
    • Spooky 27.11.2016 21:23
      Highlight @PenPen
      Grazie. Diese Tiere werden lebend gerupft. Diese Frau hat in der Regierung nichts zu suchen.
      5 6 Melden
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  • banda69 27.11.2016 19:03
    Highlight SVP-Hess weit abgeschlagen. Danke, liebe BernerInnen.
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  • Peter von der Flue 27.11.2016 18:37
    Highlight Schon unglaublich. Bei keiner Wahl oder Abstimmung sind sie in der Hauptstadt in der Lage ihre Resultate wie in anderen grossen Städte pünktlich zu liefern. Vielleicht müssen die Züchter mal zeigen wie man das erledigt.
    21 95 Melden
    • JasCar 27.11.2016 18:59
      Highlight Äuä
      79 2 Melden
    • malu 64 27.11.2016 19:01
      Highlight Die Züchter von Meerschweichen?
      85 3 Melden
    • Sébastien 27.11.2016 19:08
      Highlight Davon gewinnt man trotzdem keinen Blumentopf. Berner sind halt cooler und lockerer drauf. Schneidet euch ne Scheibe davon ab. 😝
      75 7 Melden
    • goschi 27.11.2016 19:08
      Highlight Der Chüngelizüchterverein ist selbstverständlich schneller.

      Aber bei Stadt- und Gemeinderatswahlen sind andere Städte auch nicht schneller, erst Recht nicht bei Proporzwahlen.
      51 2 Melden
    • Dusel 27.11.2016 19:10
      Highlight Was sollten die Züchter denn dazu beitragen können? ... und was spielt es eigentlich für eine Rolle ob diese Resultate 30 Minuten früher oder später kommen -denken Sie, die Zeit wir knapp zum 2. Wahlgang am 15. Januar? Ich verstehe das Problem nicht ganz -auch nach mehrmaligem Lesen ihres Beitrags...
      54 3 Melden
    • Lowend 27.11.2016 19:49
      Highlight Berner überlegen halt lieber zuerst und tun dann das Richtige, Züchtern tun mal was und reparieren dann lieber die Schäden. ;-)
      22 0 Melden
    • Tsunami90 27.11.2016 20:00
      Highlight Ist halt eine Proporz wahl. Und es hat den Anschein, als sei die Stimmbeteiligung erfreulich hoch!
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