Schweiz

Als die Schweizer AKWs in Betrieb genommen wurden, fuhren deine Grosseltern dieses Auto

AK-WIE alt sind die denn?

24.08.15, 16:40 24.12.15, 13:48

Hier ein komplett aus dem Zusammenhang gerissenes Bild vom Not-Ausschalt-Knopf vom KKW Beznau, um dem Leser ein mulmiges Gefühl zu geben. Bild: wikicommons

Gegenwärtig stehen alle Schweizer Kernkraftwerke still. Beznau I ist wegen Problemen mit dem Reaktordruckbehälter seit März ausser Betrieb. Beznau II ist seit Mitte August in einer viermonatigen Revision. Leibstadt und Mühleberg sollen den Betrieb im September wieder aufnehmen. Gösgen, der letzte Mohikaner unter den Kernkraftwerken, wurde vor einer Woche vom Netz genommen wegen einer Störung im Turbinenkreislauf. 

Revisionsarbeiten in den Sommermonaten seien Standard, beschwichtigen Experten. Dies habe nichts mit der Tatsache zu tun, dass die Schweizer AKWs alt sind. 

A-L-T.

Wie alt? Nun, wie wärs mit einem kleinen Vergleich?

Beznau I: Inbetriebnahme 1969

Bild: KEYSTONE

Hier ein VW 1600 TL – ebenfalls von 1969

Bild: Pinterest

Beznau II: 1971

Bild: wikicommons

Ford Capri: 1971

Bild: worldcarfans.co

Mühleberg: 1971

Bild: WikiCommons

Renault 10: 1971

Bild: Hemmings.com

Gösgen: 1979

Bild: KEYSTONE

Mitsubishi Sapporo: 1979

Bild: favcars.com

Leibstadt: 1984

Bild: Wikicommons

Subaru GL: 1984

Bild: hatchheaven

Bonus: Die grösste Anti-AKW-Demo der Schweiz in Gösgen, 1986

Bild: KEYSTONE

Ford Sierra RS Cosworth, ebenfalls 1986

Bild: Carinpicture.com

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  • pedrinho 28.12.2015 18:23
    Highlight ........und wenn wir oma´s und opa´s nicht 1975 zum "camping" nach Kaiseraugst gepilgert waeren koennte eure liste um ein antiquitaet erweitert werden
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  • Gelöschter Benutzer 27.12.2015 22:14
    Highlight Und das ganze beweist, dass ford doch einfach die geilsten autos baut! Capri und cosworth sind kleone legenden :D
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  • Maya Eldorado 26.12.2015 23:49
    Highlight Bei der Inbetriebnahme des ersten AKW's war ich 22 Jahre alt.
    Wir mich das AKW überleben oder werde ich das AKW überleben?
    Ich binjetzt 68 Jahre alt. Ich habe die Chancen alt zu werden. Meine Mutter ist jetzt 98 und es geht ihr noch leidlich gut.
    3 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 25.12.2015 11:33
    Highlight Beznau 1 ist definitiv steinalt. Hat ja meinen Jahrgang he,he.
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  • per scientam 05.12.2015 21:06
    Highlight Wie haben andere Staaten die Atomkraft vermieden?

    Mit kleinen Block-Kraftwerken.

    Sprich, man hat ein regionales Dieselaggregat, man erzeugt damit Strom und mit der Verbrennungswärme heizt man.
    Energie-Effizienz von über 90 %.

    Der Quatsch bei der Schweizer AKW Lösung ist, dass man Strom im AKW erzeugt, mit den 2/3 Abwärme die Umwelt heizt, und die Häuser mit Öl/Holz heizt.

    Geldverschwendung.

    Kraft-Wärmekopplung ist Energietechnisch effizienter als jede Wärmepumpe die mit AKW Strom betrieben wird. (Das scheint die Öko-Lobby auch nie zu begreifen ...)



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  • devilazed 30.08.2015 04:23
    Highlight Jaja, immer die Grünen... Woher kommt wohl der Strom, wenn wir ihn nicht produzieren? Ja aus Deutschland (Kohlekraft) oder Frankreich (Kernkraft). So, also auch nicht besser bei einem Ausstieg, vor allem wären wir dann abhängig von der EU, die dann die Preise für uns deutlich in die Höhe treiben würden. Sommer ist nicht gleich Winter! Im Winter produzieren die Wasserkraftwerke deutlich weniger, Strom wird durch Heizen ect. mehr verbraucht. Ich hoffe, im Kanton Zürich gibt es mal einen Tag Stromausfall, dann werden viele sehen, wie abhängig wir sind vom Strom. Und die Grünen werden weinen!
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  • Dr. Rantanplan 26.08.2015 14:18
    Highlight Das TL beim VW 1600 stand bei uns damals für "Traurige Lösung". Bitte keine Rückschlüsse auf Beznau ;-)
    10 1 Melden
    • amore 25.12.2015 11:28
      Highlight Doch.
      5 2 Melden
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  • arpa 25.08.2015 16:55
    Highlight Alle die meinen es ginge jetzt ja auch ohne AKW. Woher meint ihr kommt er denn her? Aus deutschen Wasserturbinen? Aus französischen Windrädern? Es ist moralisch verwerflich den fehlenden Strom aus dem Ausland zu importieren und meinen wir seien grün. Aktuell braucht es Atomkraft, wir sollten jedoch schleunigst an Alternativen arbeiten! (nicht nur thworetisch)
    21 19 Melden
    • Maon 30.08.2015 01:15
      Highlight Es wurde insgesamt mehr Strom exportiert als importiert.
      Am Morgen wurde jeweils exportiert, am Nachmittag importiert.
      12 4 Melden
    • arpa 30.08.2015 09:08
      Highlight Aber wohl kaum in der Zeit als alle unsere AKWs ausser Betrieb waren?!
      7 10 Melden
    • Maon 30.08.2015 15:37
      Highlight Doch!
      Durch die die Schneeschmelze sind die Speicherkraftwerke voll gefüllt und produzieren genügend Strom.
      11 5 Melden
    • Maon 30.08.2015 15:44
      Highlight Wäre im Winter anders, aber ich finds super, dass es wenigstens im Sommer geht...
      6 0 Melden
    • arpa 30.08.2015 22:51
      Highlight hätte ich nicht gedacht, wo gibts das zum nachlesen?
      0 0 Melden
    • Maon 31.08.2015 07:29
      Highlight Auf Watson, im Artikel "Die Schweiz ohne Atomstrom? Fünf Fragen und Antworten zum AKW-Stillstand" steht was darüber und in einem anderen Artikel hat es noch mehr Infos, jedoch suche ich den noch. Er kam damals als Push-Nachricht...

      5 1 Melden
    • amore 25.12.2015 11:30
      Highlight Bitte das Buch von Prof. Anton Gunzinger "Kraftwerk Schweiz" lesen.
      2 1 Melden
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  • R&B 25.08.2015 12:42
    Highlight Es scheint, dass die Atom-Lobby hier fleißig am schreiben ist. Normalerweise sind Leser-Kommentare auf Watson zu anderen Themen politisch ganz anders geprägt.
    19 10 Melden
    • goschi 25.08.2015 18:23
      Highlight Ist jeder, der nicht rigoros gegen AKWs wettert, ohne jegliche Objektivität, Sachlichkeit und realistischen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen des Schweizer Energiemarktes denn sofort ein "Atom-Lobbyist"?
      geht es nicht ohne simplifizierte und beleidigend gemeinte Klassifizierungen?
      ist es nicht das, simple Rollen- und Weltbilder nicht gerade das was "hier auf Watson" sonst so rigoros bekämpft wird, wenn dies zB zu den Themen Gleichberechtigung oder Ausländerfeindlichkeit aufkommt?
      17 7 Melden
    • R&B 26.08.2015 16:51
      Highlight Der Aspekt Supergau wird hier geflissentlich unterschlagen, worum es aber bei diesem Thema wirklich geht. Ein Supergau in der Schweiz und die Schweiz kann man von der Landkarte streichen. Der Supergau ist übrigens schon zweimal passiert und die Folgen kennen wir.
      16 12 Melden
    • goschi 26.08.2015 18:31
      Highlight und beide male wurde kein Land "von der Landkarte gestrichen"
      7 14 Melden
    • R&B 27.08.2015 07:44
      Highlight Hallo?! Frech gelogen oder keine Ahnung, aber eine Meinung?Tschernobyl und Fukushima sind unbewohnbar geworden und Sperrgebiet!
      10 11 Melden
    • Polybertarian 27.08.2015 15:30
      Highlight Es ist vom Standort abhängig. In der Nähe von der KKW Tschernobyl ist es klar bewohnbar (die andere 3 Blöcken haben noch Strom bis das Jahr 2000 produziert, d. h. es gab --- unglaublich ! --- tausende Menschen im Alltag dort...)

      In Fukushima werden regelmässig Sperrgebiete an der Grenze freigesetzt und wieder bewohnbar gemacht. Eine grosse Menge der Fläche *ist* bewohnbar mit erhöhte Strahlungsdosis, aber es bleibt immer noch gesetzlich verboten...
      8 10 Melden
    • goschi 27.08.2015 16:23
      Highlight @DenkeZuerst, In dieser Absolutheit ist Ihre Aussage einfach falsch, daher denken Sie zuerst einmal nach, bevor sie solche Aussagen raushauen.

      Polybertarian hat es im Grunde schon treffend beschrieben, keineswegs sind die Landstriche völlig unbewohnbar, es gibt Sperrgebiete je nach Grenzwert und diese Grenzwerte sind aber durchaus diskussionswürdig, da sie zum Beispiel zT. tiefer angesetzt sind als die natürliche Hintergrundstrahlung im Alpenraum und zT. nur auf Vermutungen basieren.
      Das macht es nicht zu lauschigen Plätzchen, aber sachlich gesehen sind die Gebiete durchaus noch bewohnbar.
      9 7 Melden
    • R&B 27.08.2015 19:09
      Highlight Öhm... wie wäre es denn mit Quellen-Angaben?

      Zum Beispiel diese: https://www.tschernobyl-info.de/tschernobyl-heute
      "...Tschernobyl ist heute und bleibt bis in ferne Zukunft eine Todeszone...."
      Noch Fragen? Oder neue falsche Behauptungen?
      10 11 Melden
    • goschi 27.08.2015 23:55
      Highlight Ja Fragen habe ich, zB zu dieser Quelle, die keine Quelle ist, da sie keine Quellenangaben für ihre Behauptungen angibt.
      Dazu kommt ein Autor, der keine Angaben zu seinem hintergrund angeben will und grundsätzlich nur mit solchen und ähnlichen Seiten auffällt, die einfach "Fakten" in den Raum stellen, ohne sie zu belegen.

      Also, Denken Sie Zuerst nach, denn solche Quellen sind keiner Diskussion würdig.
      12 7 Melden
    • R&B 28.08.2015 07:39
      Highlight wo sind ihre Quellen?
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    • Gelöschter Benutzer 07.10.2015 23:25
      Highlight Tschernobyl war 1986 und ein Radius von 30 Km um den Reaktor sind noch Heute unbewohnbar, es ist schlimmer als wir denken. Na dann versuchen wir in der Schweiz doch mit einer zweiten Kernschmelze. Ev. kriegen wir es heute besser hin als 1969 Reaktor Lucens





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  • mope 25.08.2015 11:44
    Highlight Es gibt Autos, die wurden auch in dieser Zeit gebaut, werden aber nicht mehr gesehen...etwa Renault 14 oder Alfa-Romeo Alfasud. Allesamt verrostet und eingestampft. Und genau das sollte man endlich mit den AKWs auch machen. "Verrostet" sind sie schon, man braucht sie nur noch einzustampfen und endgültig verschwinden zu lassen...
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  • Ivo Tschopp 24.08.2015 23:41
    Highlight Wenn die AKWs so gut sind wie die Autos von damals haben wir kein Problem. Das sind die Besten.
    36 7 Melden
    • SanchoPanza 25.08.2015 07:06
      Highlight deshalb sieht man auch so viele auf den Strassen! Ach nein warte, die laufen ja unter Oldtimer und stehen in der Garage!
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  • R&B 24.08.2015 22:59
    Highlight Alle AKW-Verteidiger sollen mal 1 Woche im Zelt in Tschernobyl Ferien machen. Dann sind sie sicher glühende Verfechter von Alternativen zu AKWs.
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    • Tobias K. 25.08.2015 00:37
      Highlight Dein Username scheint nicht gerade Programm zu sein.
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    • Polybertarian 26.08.2015 16:07
      Highlight Kriegst du die Bewilligung für mich? Im Tschernobyl zu wohnen ist tatsächlich nicht mehr so gefährlich, weisst du? Ausgenommen davon, das es kaum Internet gibt...
      7 7 Melden
    • R&B 26.08.2015 16:51
      Highlight @ Polybertarian: wirklich? Ist das eine fundierte Antwort?
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    • Polybertarian 27.08.2015 15:26
      Highlight Ich bin dipl. Kerntech.-Ing. ETH und kenne mich aus mit Strahlenschutz... also, ja.
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    • Gelöschter Benutzer 07.10.2015 23:27
      Highlight
      Tschernobyl war 1986 und ein Radius von 30 Km um den Reaktor sind noch Heute unbewohnbar, es ist schlimmer als wir denken.




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      1 7 Melden
    • exeswiss 26.12.2015 19:09
      Highlight @TomiLee hast du auch was anderes als argumentslose copy&paste?
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  • Erich-H 24.08.2015 22:53
    Highlight Ich zitiere: "Gegenwärtig stehen alle Schweizer Kernkraftwerke still."

    Da hat mir die Dampffahne in Gösgen aber was anderes geflüstert. Die Anlage wurde nämlich bereits letzten Dienstag wieder hochgefahren...
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  • badbart 24.08.2015 19:22
    Highlight Sehr schönes visuelles Bespiel wie alt die AKWs wirklich sind. Die gehören alle ausgeschalten, und zwar SOFORT!! Es gibt viel nachhaltige saubere Lösungen strom zu produzieren, die nicht Müll produzieren der die nächsten 100 oder 1000 Generationen noch beschäftigt!!
    52 40 Melden
    • sambeat 24.08.2015 22:25
      Highlight Da hat der Bartli aber gezeigt, wo er den Most holt! Na los, nenne uns einige Beispiele, bitte!
      27 18 Melden
    • FormerlyKnownAs 25.08.2015 00:31
      Highlight Ja es gibt viele "saubere Lösungen" aber mit welcher würdest du per SOFORT 26 Mrd. KWh/Jahr produzieren? Teile sie uns mit und wir schreiten mit dir Seite an Seite in eine strahlungsarme Zukunft...
      31 8 Melden
    • mope 25.08.2015 11:48
      Highlight Wieso SOFORT? Hätten wir vor zehn Jahren damit begonnen, den alten Plunder vom Netz zu holen, hätten wir heute mehr als genug neue Stromlieferanten (Kollektoren, Windräder, Wasserkraftwerke)... Aber für jede Alternative gibt es Jammeri und Verhinderer. So wird's natürlich nie was...
      16 2 Melden
    • badbart 25.08.2015 15:25
      Highlight @Sambeat
      Sami wo holst du den Most? Bei der Atomlobby? Oder arbeitest du in einem AKW?
      Und zum Stichwort SOFORT, im moment geht es auch ohne 5 AKWs, also scheint nicht viel zu fehlen um diese alten Teile ganz ab zu lösen...
      Aber alle die so begeistert sind von den AKWs, möchtet ihr ein Endlager bei euch in der Nähe? Oder mal in der Sperrzone von Fukushima leben?
      Aber genau das ist du die Ignoranz und die überhebliche Blindheit der meisten Menschen :-(
      8 5 Melden
    • goschi 25.08.2015 18:20
      Highlight 1. ist Sommer mit geringer Sputzenlast
      2. importieren wir uns den fehlenden Strom aus dem Ausland (ja feine deutsche Braunkohle!)
      3. ist nicht jeder, der sich nicht stur und unsachlich gegen AKWs stellt ein "Angehöriger der Atomlobby"

      Sachliche Diskussion scheint von der Seite der rigorosen AKW-gegner nicht gewünscht zu sein, es werden simple parolen geschmissen und alle Anderen herabgewertet, traurige Sache.

      Zwischen Schwarz und Weiss gibt es Abstufungen und als pragmatischer Realist darf man die auch problemlos vertreten.
      12 4 Melden
    • sambeat 25.08.2015 22:13
      Highlight Vielen Dank Goschi.

      Du triffst es genau auf den Punkt!
      4 2 Melden
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  • Moelal 24.08.2015 18:32
    Highlight Von wegen die Autos fahren immer noch. Aber wie war denn der Sicherheitsstandard in den 60er und 70er Jahren für die Autos? Gurten? Nein, Airbags? Nein, ABS? Nein.....usw usw....gab es Katalysatoren? Nein, gab es Abgas Vorschriften? Nein.....hmmmm.....also ob sie noch fahren oder nicht, scheint mir nicht ein wirklich gutes Argument zu sein
    27 10 Melden
    • aye 24.08.2015 21:55
      Highlight Wenn du aber die Gurten, Airbags usw. nachrüsten würdest, wäre das Auto auch nach heutigem Standard noch (relativ) sicher. In die AKWs wird ständig investiert (Bsp. Mühleberg: http://goo.gl/4kE72K und http://goo.gl/NMcaS6 ), die Sicherheit sollte heute also höher sein als bei der Inbetriebnahme.
      Ausserdem ist die Zuverlässigkeit von erprobten Systemen oft höher als bei neuen Technologien. Nicht umsonst werden z.B. in der Raumfahrt uralte Computer eingesetzt.

      Trotzdem: Ein gewisses Risiko bleibt natürlich weiterhin, auch ich bin für eine baldige Abschaltung. Panik ist aber nicht angebracht.
      37 11 Melden
    • Pokus 25.08.2015 05:55
      Highlight @aye: Das ist leider nicht korrekt und bei weitem nicht alles.
      Die Konstruktion der Karosserie ist wesentlich unsicherer. Schau dir mal alte Crashtests an, da will ich nicht drin sitzen müssen.
      Dann kommt der Motor. Ok, Katalysathor kann man nachrüsten, Effizienz aber wohl kaum, weil konstruktionsbedingt.
      Dann kommt der Abfall, der nunmal kein Russ, CO2 und Feinstaub sind, sonder Atomare Strahlung, die für die nächsten paar Tausend Jahre tödlich abstrahlt.
      11 6 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 24.08.2015 18:01
    Highlight Ha, mein Chevy hatt Jahrgang Gösgen und der läuft auch immer noch.
    30 4 Melden
    • Pokus 25.08.2015 05:56
      Highlight Gibt es ein Spendenkonto? 😉
      4 1 Melden
    • Altorez 25.08.2015 06:55
      Highlight Ist ja auch ein Ami ;) Darf ich fragen was für ein Chevy?
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.08.2015 07:13
      Highlight Malibu Classic
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.08.2015 22:38
      Highlight Beznau ist auch von Ami . . hoffe es läuft so sicher wie deinChevvy . . toi toi tooi
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.08.2015 22:45
      Highlight wünschenswert
      1 0 Melden
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  • goschi 24.08.2015 17:14
    Highlight Als die Staumauer am Pérolles-See gebaut wurde, fuhren unsere Ur-Urgrosseltern noch so etwas (Benz Motorwagen 1)

    Und bevor jetzt jemand kommt, aber Haaaalt, Wasserkraft ist sauber und toll und lieb und überhaupt scheinen wegen ihr Einhornponyregenbögen!
    Mag alles sein, nur hat Wasserkraft in der Schweiz aber bisher wesentlich mehr Umweltschäden, Verwüstungen und sogar Tote gefordert, als alle AKWs zusammen, siehe dazu zB den Bruch des Druckstollens von Grande Dixense:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lac_des_Dix#Bruch_des_Druckstollens


    Also merke: Simplifizierte Polemik kennt viele Seiten. ;-)
    53 27 Melden
    • dracului 24.08.2015 17:51
      Highlight Bei einem erneuten Reaktorunglück in der Schweiz - viele vergessen den GAU bei Lucens im 1969 - strahlt auch heute, seit 2011 10x mehr Bq/L im Sickerwasser! - dürfte Teile der Schweiz wohl für mindestens 24'000 Jahre unbewohnbar sein. Aus diesem Grund finde ich es eine Verharmlosung der Sachlage, wenn die AKWs mit Stauseen verglichen werden. Polemik hilft nicht, aber die Risiken für weitere GAUs in der Schweiz müssen in den nächsten Jahren durch einen Atomausstieg beseitigt werden.
      58 19 Melden
    • goschi 24.08.2015 18:23
      Highlight Wo habe ich verharmlost?
      Ich habe nur stumpfe Polemik mit derselben erwiedert, das ganze selbstverständlich bewusst überspitzt und mit einem Augenzwinkern.

      AKWs haben Risiken, das ist wahr, aber die sind handhabbar, abgesehen davon sind die "24'000 Jahre unbewohnbar" faktisch nicht haltbar, die meisten potetiell freigesetzten Elemente sind keine mit hohen Halbwertszeiten, das macht es nicht gesund, aber man sollte ehrlich bleiben.

      Lucencs strahlt übrigens nicht mehr, die Kaverne wurde mittlerweile geräumt, abgesehen davon gab es (glücklicherweise) keine Opfer zu beklagen.
      29 17 Melden
    • Kramer 24.08.2015 19:16
      Highlight Die Pyramiden in Ägypten stehen seit 5000 Jahren, und halten noch immer, die Stauseen als etwas statisches sollten also noch eine Weile halten.
      Ein AKW ist im Gegensatz dazu eine grosse Maschine aus vielen Teilen die zusammenarbeiten müssen, etwas das eher einem Auto entspricht.
      22 10 Melden
    • _kokolorix 24.08.2015 20:44
      Highlight @goschi
      also plutonium hat nunmal eine halbwertszeit von ca. 24000 jahren. sowohl in tschernobil, wie auch in fukushima ist dieses element freigesetzt worden. zwar sind die mengen verschwindend klein, aber niemand weiss wo genau das zeug liegt. und plutonium ist bereits in winzigen mengen tödlich und in noch winzigeren mengen immer noch stark krebserregend.
      ein vergleich mit einem dammbruch ist auf jeden fall irreführend. dort kann bereits am nächsten tag mit dem wiederaufbau begonnen werden und die eingeseten helfer laufen nicht in gefahr nach ein paar jahren an den folgen der verstrahlung jämmerlich zu krepieren.
      stell dir vor, in den pyramiden wäre eine warntafel aufgestellt gewesen, welche mit hyroglyphen darauf hinwies das die grabkammer kontaminiert ist. wie viele grabräuber und forscher hätten das verstanden?
      23 3 Melden
    • dracului 25.08.2015 17:23
      Highlight Habe die Halbwertszeiten von Plutonium-239 mit 24.360 Jahren zitiert. Es trifft zu, dass die freigesetzten Elemente (Strontium, Cäsium) kürzere Halbwertszeiten haben.
      Seit 2011 werden erhöhte Werte von 250 Bq/L vorher ca. 15 BQ/L gemessen im Sickerwasser in Lucens (siehe entsprechende offizielle Berichte auf admin.ch). Auch wenn alles verräumt sein soll, strahlt irgendwas nach.
      Zum Glück wurde damals niemand verletzt. Aus diesem Grund sollten wird das Glück jedoch nicht herausfordern.
      2 0 Melden
    • goschi 25.08.2015 18:26
      Highlight Lucens ist keine Referenz auf heute betriebene Reaktoren.
      Ja, damals wurde wild gepfuscht und das Ergebnis war glücklicherweise beherschbar, hätte aber wahrlich viel schlimmer kommen können, aber daraus auf heutige AKWs zu schliessen ist ignorant und absichtlich fehlleitend.
      4 1 Melden
    • _kokolorix 25.08.2015 19:37
      Highlight ich glaube nicht das damals wild gepfuscht wurde. Es wurde nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet, wie heute auch. Nur angesichts der drakonischen Folgen reicht das einfach nicht.
      2 1 Melden
    • goschi 25.08.2015 20:47
      Highlight Doch, es wurde durchaus gepfuscht, da kann man wenig schönreden.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.08.2015 22:47
      Highlight Der Reaktor von Lucens ist nicht zum Schutz vor Strahlung in einen Berg gebaut worden, sondern hatten sie angst dass er gestohlen wird. Der ursprünglich geplante und angestrebte Standort war in mitten von Zürich unter der ETH. Prost Mahlzeit. Und sie nehmen immer noch Wasserproben vom Grundwasser in Lucens und messen die Strahlung. Lustig nicht wir hatten nur Dusel.
      0 0 Melden
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  • Zeit_Genosse 24.08.2015 17:02
    Highlight Gut gewartet, fahren diese Autos noch tadellos ;)

    Für Autokenner eine gute Art der Altersdemonstration der AKW's. Liesse sich für die Modeaffinen auch mit Kleidung machen.

    Und alle vor dem eigentlichen Internet und Handys....
    18 3 Melden
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Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.

Zusammenfassung: In den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2015 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Hauptsächlich aufgrund der Attentate in Paris und Nizza stieg die Opferzahl zuletzt wieder auf rund 150 Menschen pro Jahr, sprich auf das Niveau der 80er-Jahre. Weltweit nimmt der Terrorismus seit 2005 zu …

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