Schweiz

Mehr als die Hälfte aller Poststellen sind seit 2000 verschwunden.
Bild: KEYSTONE

Volkes Zorn über Post, SBB und Swisscom verleiht der Service-Public-Initiative Flügel

Die Volksinitiative «Pro Service Public» erhielt im Parlament null Stimmen. Im Volk aber ist sie populär. Die Politik verkennt die Wut vieler Menschen über den Abbau von Dienstleistungen.

07.05.16, 09:55 08.05.16, 11:17

Der vermeintliche Graben zwischen Volk und «Classe politique» wird von rechter Seite gerne heraufbeschworen. Meistens ist dies Unsinn, doch derzeit findet sich dafür ein eindrückliches Beispiel. Gemeint ist die Volksinitiative «Pro Service Public», über die am 5. Juni abgestimmt wird. Im Parlament kam sie auf exakt 0 (in Worten Null) Stimmen, was absoluten Seltenheitswert hat. Niemand von ganz Links bis Rechtsaussen wollte sie unterstützen.

«Erst wenn die Politiker selber am Schalter anstehen müssen, um ein Billett zu kaufen, und sich nicht gemütlich in die 1. Klasse setzen können, ohne etwas dafür zu tun, verstehen sie vielleicht, was uns beschäftigt.»

Leserbrief aus dem «K-Tipp»

Alle wichtigen Verbände lehnen sie ab. Selbst die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) empfiehlt ein Nein. Dem Volk ist dieser geballte Widerstand jedoch egal. In der neusten Tamedia-Umfrage wollen 59 Prozent der rund 10'000 Teilnehmer die Initiative sicher oder eher annehmen. Das ist ein Prozent mehr als in der ersten Erhebung zwei Wochen zuvor, was für derartige Initiativen ungewöhnlich ist. Auch in der ersten SRG-Trendumfrage kam sie auf 58 Prozent Ja.

Pro Service Public

Die Service-Public-Initiative verlangt, dass bundesnahe Unternehmen wie Post, Swisscom und SBB in der Grundversorgung nicht nach Gewinnen streben und auf die Quersubventionierung anderer Verwaltungsbereiche verzichten. Zudem dürfen die Löhne nicht über jenen der Bundesverwaltung liegen. Hinter der Initiative stehen die Konsumentenzeitschriften «K-Tipp», «Saldo», «Bon à Savoir» und «Spendere Meglio».

Auf den ersten Blick ist der Ja-Trend verständlich. Wer ist schon nicht für den Service Public? Dabei ist die Initiative ein Murks. Nicht umsonst müssen sich die Initianten gegen den Vorwurf wehren, sie wollten Post, SBB und Swisscom Gewinne und Quersubventionierungen verbieten. Die Initiative könnte in dieser Hinsicht kontraproduktiv wirken und den Leistungsabbau beschleunigen. Aus diesem Grund lehnt die Service-Public-freundliche Linke die Initiative klar ab.

Andreas Meyers Lohn soll halbiert werden.
Bild: KEYSTONE

Eher gut gemeint als gut ist zudem die Forderung, wonach die Löhne und Honorare nicht über denjenigen der Bundesverwaltung liegen sollen. Viele würden wohl spontan zustimmen, dass SBB-Chef Andreas Meyer (letzter Jahreslohn 1,07 Millionen Franken) nicht mehr verdienen soll als seine «Vorgesetzte», Bundesrätin Doris Leuthard (475'000 Franken). Letztlich aber ist die Vorstellung realitätsfremd.

Die Stimmberechtigen aber sind für solche Einwände bislang kaum empfänglich. Die Gegner der Initiative sind ratlos und entsetzt, zumal sie kein Geld für eine schlagkräftige Nein-Kampagne haben. Dabei gibt es eine nachvollziehbare Erklärung für die hohe Zustimmung. Sie hat wenig mit rationalem Denken, dafür umso mehr mit Psychologie zu tun.

Beispiele gefällig?

Post

Die Post erzielt Jahr für Jahr satte Gewinne von mehreren hundert Millionen Franken. Eine beachtliche Performance, bedenkt man, dass immer weniger Briefe verschickt werden und die Post ihr Monopol bei der Paketzustellung verloren hat. Aus Sicht vieler Konsumenten sind diese Gewinne jedoch das Resultat eines permanenten Leistungsabbaus, in erster Linie bei den Poststellen. Seit 2000 wurden rund 1800 geschlossen, mehr als die Hälfte aller Filialen.

«Als täglicher Postbenützer und Gewerbetreibender (...) finde ich den Entscheid der Post, die Filiale am Obertor zu schliessen, einen klaren Fehlentscheid von realitätsfernen Schreibtischtätern.»

Leserbrief aus dem «Landboten»

Dabei lehnte das Stimmvolk 2004 eine Volksinitiative für ein flächendeckendes Poststellennetz mit 50,2 Prozent Nein nur hauchdünn ab. Der Warnschuss verpuffte, der Abbau ging ungebremst weiter, obwohl praktisch jede Schliessung einer Postfiliale auf Widerstand vor allen von Kunden stösst, die wenig mobil und mit der digitalen Welt überfordert sind. Die Post kontert, sie garantiere den Service Public mit Angeboten wie Paketautomaten, Hausservice und Postagenturen.

Postagenturen sind häufig länger offen, bieten aber nicht alle Dienstleistungen.
Bild: KEYSTONE

Diese Agenturen in Lebensmittelläden oder Drogerien bieten häufig sogar längere Öffnungszeiten. Wer jedoch mit dem gelben Büchlein (ja, das gibt es noch) Einzahlungen tätigen will, kann dies nur bargeldlos erledigen. Für Bareinzahlungen müssten Kunden eine 30-minütige Anreise in Kauf nehmen, sagte Postchefin Susanne Ruoff in einem Interview, und das nicht zu Fuss, sondern mit dem öffentlichen Verkehr.

«Was die Post-Obrigkeit unter Rendite versteht, kann man nur erahnen, denn am Jahresende müssen ja die jetzt schon überrissenen Boni noch weiter aufgestockt werden können!»

Leserbrief aus dem «Zürcher Unterländer»

Und wenn der ehemalige Postpräsident Peter Hasler um Verständnis bittet, «wenn wir soziale Treffpunkte in abgelegenen Gemeinden nicht aufrechterhalten», erkennen viele Menschen darin nur die eiskalte Sprache der neoliberalen Gewinnmaximierer.

Swisscom

Viele Leute ärgern sich über die hohen Mobilfunk-Tarife und Roaminggebühren. Die Swisscom betont, diese Bereiche seien nicht Teil des Service Public, doch das spielt für die Kunden keine Rolle. Sie haben den Eindruck, der Telecom-Konzern spiele seine Marktmacht als Ex-Monopolist knallhart aus und verhindere so das Entstehen eines echten, preissenkenden Wettbewerbs.

Viele Menschen ärgern sich über die hohen Mobilfunktarife in der Schweiz.
Bild: KEYSTONE

Dabei kann man der Swisscom kaum die Schuld daran geben, dass die Wettbewerbskommission die Fusion von Sunrise und Orange und damit das Entstehen eines starken Konkurrenten verhindert hat. Sie kann auch nichts dafür, dass der neue Besitzer von Orange (heute Salt), der in anderen Ländern mit Kampfpreisen um Kunden buhlte, hierzulande die hohe Kaufkraft abschöpfen will und offenbar wenig Wert auf zusätzliche Marktanteile legt.

SBB

Über das Verständnis der Bundesbahnen von Service Public lassen sich ganze Bücher schreiben. Dabei ist unbestritten, dass die SBB ihr Angebot an Zugsverbindungen stark ausgebaut haben. Allerdings sind gleichzeitig auch die Billettpreise stark gestiegen. Gleichzeitig klagen Bahnreisende über Störungen, verdreckte Abteile oder defekte Toiletten. Über den miesen Handyempfang in den Zügen hat sich zuletzt sogar Doris Leuthard aufgeregt und damit ungewollt Werbung für die Service-Public-Initiative gemacht.

Komplizierte Automaten überfordern viele Kunden.
Bild: KEYSTONE

Vor allem aber haben sich die SBB den Ausbau auf der Schiene mit einem Abbau beim direkten Kundenkontakt erkauft. Analog zu den Poststellen wurden zahlreiche Bahnhöfe geschlossen. Die Kunden sind gezwungen, komplizierte Billettautomaten zu benutzen, mit denen vorab ältere Menschen kaum zurecht kommen. Das gilt insbesondere für die Tarifverbünde des Nahverkehrs.

Franz Kagerbauer, Direktor des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV), musste letztes Jahr im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» zugeben, dass er «selber erschrocken» sei, als er am Automaten zu Testzwecken ein Billett vom Central in Zürich nach Baden-Dättwil lösen wollte. Er erhielt nicht weniger als sieben (!) Reisemöglichkeiten offeriert. «Der ungeübte Bahnfahrer ist da überfordert», räumte Kagerbauer ein. Er kündigte an, das System vereinfachen zu wollen.

Doch reine Streckenbillette gibt es im Agglomerationsverkehr kaum noch, nur Zonentickets. Und auch keine Retourbillette mehr, nur noch einfache, zeitlich sehr limitierte Fahrten und Tageskarten. Häufig ist diese Umstellung mit einer verkappten und teilweise happigen Preiserhöhung verbunden.

«Früher zahlte ich für die Strecke Dietikon–Brugg mit der Mehrfahrtenkarte Fr. 23.40 für sechs Fahrten. Neu sind es nun 36 Franken. Man kann doch nicht mir nichts, dir nichts so viel draufschlagen!»

Leserbrief aus dem «K-Tipp»

Seit 2012 etwa gibt es zwischen dem ZVV und der Aargauer A-Welle ebenfalls nur noch Zonenbillette, auch wenn man nur von Bahnhof zu Bahnhof fahren und das übrige ÖV-Angebot nicht nutzen will. Gleichzeitig wurde die Fahrt über die Zonengrenze massiv teurer. Finanziell schwächer gestellte Menschen empfinden dies als Zumutung.

Der Swisspass sorgt bei Zugspersonal und Fahrgästen für Ärger. Bild: KEYSTONE

Den Vogel abgeschossen aber haben die SBB, als sie 2011 den Billettverkauf in den Zügen strichen. Wer ohne gültigen Fahrschein unterwegs ist, gilt seither faktisch als Schwarzfahrer, auch wenn er oder sie schlicht keine Zeit hatte, um ein Billett zu lösen. Die Massnahme wurde bald abgeschwächt, heute können Billette auf dem Perron beim Kondukteur gekauft werden. Aber auch das hilft wenig bei Zeitdruck oder wenn man kein Ticket via App kaufen kann.

«Die SBB machen die Kunden für ihre eigene Unzulänglichkeit, sprich defekte Infrastruktur, verantwortlich und unterstellen ihnen dabei noch Betrugsabsicht.»

Leserbrief aus dem «K-Tipp»

Man könnte weitere Beispiele anfügen. Der Swisspass, der Zugspersonal und Fahrgäste gleichermassen nervt, ist ein Kapitel für sich. Nicht selten entsteht daraus eine Sehnsucht nach der guten alten Zeit, in der die drei Unternehmen nicht (pseudo-)privatisierte Aktiengesellschaften, sondern reine Bundesbetriebe waren. Etwa die PTT. Sie war unflexibel und bürokratisch, dennoch verbinden viele Leute mit dem «gelben Riesen» nostalgische Gefühle.

Es ist alles eine Frage der Psychologie. Ein Leistungsabbau wird vielfach stärker empfunden als ein Ausbau, besonders wenn es um Dienstleistungen von Post und Eisenbahn geht. Deshalb hat die Service-Public-Initiative intakte Chancen. Wünschenswert ist ein Ja nicht. Aber es wäre verständlich.

Adieu SBB-Minibar

Das sind die neuen SBB-Züge

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
97Alle Kommentare anzeigen
97
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • rudolf_k 31.05.2016 12:12
    Highlight Das Argument, dass bei einer Fusion von Sunrise und Orange die Preise gesunken wären, ist natürlich komplett hanebüchen. Tendenziell wäre das Gegenteil der Fall gewesen, die Wettbewerbskommision hat diese Fusion völlig zurecht abgelehnt.
    In Österreich kam erst mit dem 4. Bewerber richtig Bewegung in den Markt. Dort kriegt man bereits um 20 Euro ein Abo das praktisch all-inclusive ist. Allerdings muss man sagen, dass die Schweizer halt auch selbst schuld sind indem 70% freiwillig die komplett absurden Swisscom-Preise bezahlen.
    0 0 Melden
    600
  • rodolofo 10.05.2016 18:46
    Highlight Der Druck auf die Mitarbeitenden in den Paketzentren nimmt immer mehr zu!
    Mit modernen Scaning-Methoden wollen sie jeden Fehler einzelner MitarbeiterInnen zurück verfolgen können um ihn entrsprechend zu ahnden.
    Ich möchte einmal behaupten, dass die Entwicklung und die Anwendung solcher moderner Überwachungs-Technologien teurer sind, als die aus gelegentlichen Fehlern entstehenden Umtriebe und Mehrkosten.
    Aber der CEO, der solche Sklavenhalter-Methoden einführt, die Fehlerrate senkt und die Stimmung der Mitarbeitenden in den Keller hinunterdrückt, erhält für seine "Leistung" einen fetten Bonus.
    1 0 Melden
    600
  • rodolofo 10.05.2016 13:19
    Highlight Achtung!
    Diese "Pro Service Public"-Initiative ist ein "Trojanisches Pferd"!
    Mit starren Regelungen soll ein Funktionieren der staatlichen "Service Public"-Betriebe behindert und verunmöglicht werden.
    Sobald diese Betriebe dann herunter gewirtschaftet wären, könnten sie privatisiert werden.
    Die rentablen "Filet-Stücke" fändenfinanzstarke Käufer.
    Die unrentablen Bereiche müsste dann der Staat weiterführen, mit Steuergeldern finanziert, welche vor allem das Publique bezahlen müsste.
    Toller Service
    Eigentlich hätte man den Namen dieser Initiative wegen Täuschung und Irreführung verbieten müssen.
    5 1 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 13.05.2016 16:16
      Highlight Geht es nicht genau um das?

      Der unretable Teil, also das Verwalten der Infrastruktur sollte Aufgabe des Bundes sein während Innovations-Projekte von Privaten vorangetrieben werden kann.
      0 0 Melden
    600
  • Silas89 09.05.2016 15:21
    Highlight Typisches Schweizer Problem! Redet miteinander und kocht nicht immer euer eigenes Süppchen!! Hätte das Komitee vor der Lancierung die Idee mit den grossen Parteien angesehen und deren Feedback ernst genommen, dann hätte das eine richtig gute Initiative werden können. Meiner Meinung nach hätten vor Allem Privatisierungen im Service Public verboten werden sollen. Weiter verbietet die Initiative auch, dass die Grundversorgung von Quersubventionen profitiert. Genau das würde ich aber gut finden (Luxus finanziert Grundbedarf).
    7 1 Melden
    600
  • JaneSoda 08.05.2016 21:26
    Highlight https://www.woz.ch/-6c74
    2 2 Melden
    600
  • Schneider Alex 08.05.2016 16:21
    Highlight JA zur Initiative „Pro Service public“

    Die Gewinne von Bundesunternehmen mit einem gesetzlichen Grundversorgungsauftrag als auch von Unternehmen, die der Bund direkt oder indirekt kontrolliert, müssen in diese Unternehmen reinvestiert werden und damit den Kunden zugute kommen und nicht der allgemeinen Bundeskasse abgeliefert werden.

    Es gibt Löhne ausserhalb jeden Anstandes. Diese haben weder mit der Leistung noch mit der Verantwortung etwas zu tun. Diese Feudalisierung der Wirtschaft muss bekämpft werden, insbesondere in den öffentlichen oder öffentlich kontrollierten Unternehmungen.
    15 10 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 16:53
    Highlight Über den Lohn von Meyer und dem restlichen Kader (Perrin, Pilloud usw.):

    Die Löhne besitzen "Bonusanreize" die über Ziele definiert sind. Bei Meyer betrugen diese 336k CHF.
    Jedoch ist nicht ersichtlich was die Ziele sind oder wer diese Ziele definiert (Leuthard?).
    Meyers Grundlohn von knapp 600k CHF finde ich hingegen ok.

    Wie es bei den anderen "Staatsbetrieben" aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Watson könnte evtl. Nachforschungen anstellen.
    10 1 Melden
    • Spooky 08.05.2016 22:50
      Highlight @Nixxter
      "Meyers Grundlohn von knapp 600k CHF finde ich hingegen ok"

      Und wieso, bitte, findest du diesen total überrissenen GRUNDLOHN ok? Der Mann kann nicht zehn Mal mehr arbeiten als ein normaler Mann. Er würde nach ein paar Monaten zusammenklappen und sterben.
      10 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.05.2016 12:06
      Highlight @Spooky
      "Der Mann kann nicht zehn Mal mehr arbeiten als ein normaler Mann."

      Natürlich kann er nicht zehn Mal mehr arbeiten, da gebe ich dir Recht. Jedoch ist sein "Ausbildungswert" (Studium, Diplome) eine Rechtfertigung für einen höheren Lohn. Klar es ist immer noch für gewisse Leute zu "Hoch".

      Jedoch können wir ja Auch die Löhne der Bundes (475k) National- 139k und Ständeräte 150k streiten.

      Oder umgekehrt kann man sich die Frage stellen, Wieso verdiene ich "nur" 60k 70k oder 80k pro Jahr. Es gibt immer in der Schweiz genügend Möglichkeiten (HF, FH, UNI) seinen "Marktwert" zu steigern.

      3 10 Melden
    • karl_e 09.05.2016 12:55
      Highlight Die Mehrheit der Bevölkerung hat nicht die Fähigkeit, eine FH, HF oder Uni zu besuchen; also sind diese deine "Möglichkeiten" für die meisten unmöglich. Wenn dem nicht so wäre, sänke der Marktwert der Topshots auf die 50, 60 kFr. der Normalos.
      5 2 Melden
    • Silas89 09.05.2016 15:39
      Highlight Was? Der verdient ja doppelt so viel wie ich!!
      2 0 Melden
    600
  • Digichr 07.05.2016 16:32
    Highlight Krass wie die Wutbürger eine Mehrheit bekommen ;-(
    Ich denke 246 Parlamentarier haben mehr Ahnung von der Materie als ein paar frustrierte Personen die dem SBB CEO den Lohn nicht gönnen.
    30 62 Melden
    • Turi 07.05.2016 18:08
      Highlight Jaja. ist wie beim steuerrabatt für die bauern. wenn der bundesrat selbst davon profitiert, hat der eine andere meinung zum deal als der rest der bevölkerung, der nicht davon profitiert.
      14 8 Melden
    • Digichr 07.05.2016 22:17
      Highlight Nochmals: !!!KEIN!!! gewählter Volksvertreter ist für die Vorlage. Aber blitzt mich nur mit euren Fake Accounts
      12 19 Melden
    • Töfflifahrer 08.05.2016 12:18
      Highlight @Digichr: Echt jetzt, bei diesem Parlament, das aus der Bundeskassen ein Selbstbedienungsladen macht?
      Betreffend möglicher Annahme der Initiative; Selber Schuld. Wie sieht es denn aus wenn dem Otto Normalverbraucher ständig neue Gebühren auferlegt werden, die Dienstleitungen reduziert werden und man dann noch die doch schönen Bezüge deren oberen Kader sieht?
      Genau dieses Vorgehen, deren Begründung jeweils ein Hauch von Arroganz nicht abzusprechen ist, generiert das was da so als Wutbürger betitelt wird.
      13 7 Melden
    • rodolofo 10.05.2016 15:20
      Highlight @ Töfflifahrer
      Grundsätzlich gebe ich Dir recht.
      Aber wir müssen aufpassen, dass wir den Öffentlichen Betrieben nicht "den Spiess halbieren"!
      Denn dann haben sie im Haifischbecken der Privatwirtschaft keine Chance mehr.
      Genau das wollen aber die Initianten dieser hinterhältigen Initiative!
      Warum fordern sie solche Lohn-Obergrenzen bzw. Verbote für Quer-Subventionierungen nicht auch für die Privatwirtschaft?
      Viele BefürworterInnen der Initiative meinen's gut.
      Aber auf diese Weise geht der Schuss ziemlich sicher nach hinten los...
      2 1 Melden
    • Töfflifahrer 10.05.2016 16:10
      Highlight @rodolofo: Sehe ich genau so, das Problem dabei ist, dass das die Vorstände von Post / Swisscom / SBB teilweise so abgehoben auftreten und dabei noch vom Parlament unterstützt wird, dass eben der "Wutbürger" nicht mehr nachdenkt und es denen mal richtig geben will.
      Es scheint mir manchmal als ob man sich bei den betroffenen Service Public Lieferanten extrem viel Mühe gibt die Wähler vor den Kopf zu stossen.
      2 0 Melden
    600
  • Patrick Felder 07.05.2016 14:55
    Highlight Ein anderes Beispiel für das geniale Tarifsystem der SBB:
    Strecke Rotkreuz Zürich HB, 1. Klasse ohne Halbtax = 37.20 SFr.
    Selbe Strecke, 2. Klasse mit Klassenwechsel im Zug = 31.20 SFr.
    Nur eines von 1000 kleinen Beispielen. Der Vorwurf, die SBB würde die Kunden verarschen, ist nicht ungerechtfertigt. Es gibt in der Geschichte kein einziges Beispiel für eine erfolgreiche Privatisierung eines Staatsmonopols zu einem funktionierenden Markt. Und trotzdem hält die Politik aus idiotisch-ideologischen Gründen an diesem Murks fest, in der Hoffnung, dass es beim 10'000sten mal vielleicht doch klappt.
    41 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 16:46
      Highlight Die Privatisierung von staatlichen Monpolbetrieben ist meist vor allem unehrlich: Konsequenterweise müsste das gesamte Schienennetz an den Meistbietenden verkauft werden. Das hätte aber zur Folge, dass unrentable Strecken nicht betrieben werden. Da die Bevölkerung das zurecht nicht will, entstehen solche seltsamen halbstaatlichen Geflechte. Es wäre ehrlicher, solche Bereiche als staatliche Infrastrukturaufgabe zu verstehen und auch so zu betreiben. Der Status Quo entspricht einer freien Marktwirtschaft ja auch nicht.
      44 0 Melden
    • rodolofo 10.05.2016 18:27
      Highlight Ja das mit dem "Halbpreis"-Billet, das aber nur so heisst, in Wirklichkeit aber ein 3/4 -, oder 4/5 - Billet ist, nervt mich auch jedes Mal.
      Auch das Halbtax-Abo ist ja dann eigentlich ein 1/4 -, oder ein 1/5 -Abo...
      1 1 Melden
    600
  • The Writer Formerly Known as Peter 07.05.2016 14:27
    Highlight Man kann nicht staatlich regulieren wollen und dann an der Börse eine attraktive Braut sein. Die Swisscom liefert eine der höchsten Dividendenrendite aller in der Schweiz gehandelten Unternehmen. Diese jährlichen Ausschüttungen müssen verdient sein... Das mit dem Lohn führst Peter leider nicht weiter aus. Warum ist es nicht sinnvoll dem Chef der SBB "nur" 460'000 zu zahlen? Wenn es Meyer nicht mehr machen will, finden sich andere. Ich glaube nicht das neue schlechter wären. Geld sollte nicht die Motivation für eine Aufgabe sein! Ausserdem müssen Lohnexzesse der CEO endlich gestoppt werden.
    67 1 Melden
    • kliby 07.05.2016 14:46
      Highlight "Viele würden wohl spontan zustimmen, dass SBB-Chef Andreas Meyer nicht mehr verdienen soll als, Bundesrätin Doris Leuthard. Letztlich aber ist die Vorstellung realitätsfremd."
      -
      Darüber bin ich auch gestolpert. Weshalb soll es realitätsfremd sein? Weil es die gängige neoliberale Ideologie in Frage stellt? Für diesen Lohn liessen sich locker fähige Leute finden. Es ist im Gegenteil so, dass die Auswahl der Kader heute intransparent und verfilzt ist, siehe bloss die Ernennung der Axpo-Chefin. Die Mio-Gehälter haben da vielmehr den Charakter von Schweigegeld. Geht auch anders!
      62 1 Melden
    • Peter 09.05.2016 10:36
      Highlight Wenn man Bundesbetriebe in Aktiengesellschaften umwandelt, kommen Marktmechanismen ins Spiel, auch wenn es sie wie bei Post und SBB nach wie vor zu 100 Prozent dem Bund gehören. Natürlich sind die hohen Löhne ein Ärgernis, aber letztlich müsste man die Umwandlung rückgängig machen. Denn früher waren die Cheflöhne in diesen Betrieben tatsächlich nicht höher als das Bundesratssalär.
      1 0 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 09.05.2016 10:40
      Highlight Salü Peter, das stimmt bei der Swisscom. Ist so aber nicht korrekt für die SBB oder die Post...
      2 0 Melden
    • Peter 09.05.2016 10:54
      Highlight Warum? Weil die Swisscom teilprivatisiert ist und die beiden anderen Unternehmen nicht? Die Post ist mit Ausnahme des verbliebenen Briefmonopols der Konkurrenz auf dem Markt ausgesetzt, vor allem bei den Paketen. Auch die SBB haben es mit privater Konkurrenz zu tun, etwa den Fernbussen.
      0 0 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 09.05.2016 11:24
      Highlight Die genannten Unternehmen sind zu 100% im Bundesbesitz. Auch wenn Sie dem Markt in Teilen ausgesetzt sind. Die Briefpost im Inland ist kein Thema. Auch die Fernbusse im inländischen Verkehr sind nicht zulässig... wir könnten lange darüber diskutieren. Fakt ist aber, dass es der Bund bei diesen Unternehmen in der Hand hat und ein Zeichen setzen kann. Ich wage mal die Behauptung, dass die Leistung dieser CEO's nicht schlechter wäre. Mit Verantwortung zu übernehmen hat das sowieso nichts mehr zu tun. Nur mit absahnen und Neid. Weil der bei der Swisscom soviel hat, muss ich auch.
      4 1 Melden
    • Peter 09.05.2016 11:38
      Highlight Ich bin grundsätzlicher deiner Meinung, und vielleicht sollte der Bund als Alleininhaber durchgreifen. Aber das Problem betrifft nicht nur die CEOs, sondern zahlreiche weitere Kaderleute:

      http://www.watson.ch/!214967337

      Man könnte versuchen, ein Zeichen gegen die ungesunde Abzocker-Mentalität zu setzen. Ob es wirklich etwas ändert? Ich bezweifle es.
      3 0 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 09.05.2016 12:10
      Highlight Im Sinne von Chancen-und Lohngleichheit würde es für gut halten... an allen Löhnen wird und wurde geschraubt. Ausser bei den CEO und höheren Kader... dort herrscht der Neid. Weil die anderen CEO haben, will ich auch haben... Kommischerweise hat das Volk bekanntlich die 1:12 Initiative abgelehnt. Hier scheint das Argument aber plötzlich zu verfangen. Die Initiative werde ich ablehnen weil ich sie für einen Murks halte, der nicht umgesetzt werden kann. Dennoch können Ansinnen im Kern ja richtig sein.
      1 1 Melden
    600
  • Thomas Bollinger (1) 07.05.2016 12:48
    Highlight Immer dieses Rumgehacke auf den Alten. Ich glaube, die Alten geben sich einfach unflexibel, weil die Rentnerlobby so stark ist. Immer werden die alten Strukturen jahrzehntelan weiterbetrieben.
    Die Alten die ich kenne (75+), nutzen das Internet (am Pc) durchaus zeitgemäss. Anderen wird offenbar alles zu einfach gemacht. Es gibt kein Recht auf den Status Quo vor 30 Jahren, oder?
    Würde man einfach die Billetautomaten abschaffen, wäre es wenigstens klar: Schalter oder Internet.
    21 14 Melden
    • karl_e 07.05.2016 18:22
      Highlight Im Internet verlangen die SBB stur die Bezahlung mit Kreditkarte. Ich weigere mich standhaftestens und stur, eine solche anzuschaffen, denn die EC-Karte reicht mir locker zum Leben.
      10 1 Melden
    • Charlie Brown 07.05.2016 20:34
      Highlight @karl_e: Das ist dein gutes Recht. Nur solltest du dich dann nie darüber beklagen, dass du eine Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen kannst. Dein Verzicht auf eine KK geschieht frewillig, mit allen Vor- und Nachteilen.
      8 7 Melden
    600
  • dracului 07.05.2016 12:44
    Highlight Mich stört die riesige Ohnmacht der Bürger gegenüber der Diktatur der dieser Betriebe! Das Parlament unternimmt nichts (Null Stimmen!) und die Staatsbetriebe, einer Schweizeruhr gleich, erhöhen jedes die Preise - völlig losgelöst von jeder Intervention. Diese Eigenmächtigkeit muss endlich geändert werden, damit aus einem teuren Service wieder ein Service public wird. Für micht geht es in erster Linie einmal darum, dass die Führungsriege endlich versteht, wer der Kunde ist, was sie wollen und dass die Kundschaft nicht nur die Milchküh für das eigene, überhöhte Gehalt ist.
    46 17 Melden
    • kliby 07.05.2016 14:08
      Highlight dracului, korrekterweise muss man anmerken, dass die preispolitik der sbb gemäss vorgabe der (bürgerlichen) regierung gemacht wird. die vorgabe lautet nach unternehmerischen grundsätzen zu handeln, d.h. nach aktuellster neoliberaler ideologie. die sbb als auftraggeber für kmu stellt jede amerikanischen skrupellose abzocker-firma in den schatten - aber nocheinmal: die vorgabe so zu wirtschaften kommt von der (bürgerlichen) politik.
      33 2 Melden
    • dracului 07.05.2016 16:20
      Highlight Kliby, stimmt teilweise z.B für die Schieneninfrastrukturen oder beim kantonal mitfinanziertem Regionalverkehr. Die SBB hätten jedoch viel Potenzial innerhalb der gegebenen Parameter einerseits effizienter, innovativer zu sein und marktwirtschaftlicher zu handeln. Ich glaube eher, dass sie die aktuelle Abhängigkeit vom Staat gerne als "Ausrede" genutzt wird. Meyer ist eher ein Verwalter und suhlt sich gerne in der Opferrolle. Liberal muss nicht skrupellos sein! Hier stimme ich ihnen leider bei: die SBB versucht am Status Quo festzuhalten und quält lieber die Lieferanten, als sich zu verändern.
      8 3 Melden
    • Fabio74 07.05.2016 19:12
      Highlight Ich frag mich, wie die SBB innerhalb dieses schmalen Bands wirtschaftlicher werden sollen. Es redet ja jeder Dorfkönig rein, der auch noch Wünsche hat. Die Frage ist für mich, wie der Regionalverkehr finanziert bzw. bestellt wird. Und ob man nicht einzelne Linien oder Teilnetze ausschreiben sollte mit den klaren Pflichten.
      2 2 Melden
    600
  • NumeIch 07.05.2016 12:44
    Highlight Eine Initiative der ewig Gestrigen. In einer Zeit in der kaum jemand noch Briefe schreibt sogar Rechnungen kommen heute oft elektronisch, soll jedes 50 Seelenkaff eine Post haben? Oder unzählige Telefonkabinen aufstellen in einer Zeit wo jeder ein Handy hat. Da ich beim Handy bin zu den Billettautomaten der SBB kann ich nichts sagen, weil ich mein Zugbillet immer bequem am Vorabend damit kaufe, deshalb ladet die SBB App runter. Liebe Befürworter falls die Initiative angenommen wird, danke für die Steuererhähung.
    38 39 Melden
    • Kfj 07.05.2016 13:35
      Highlight Ich möchte wissen wie alt Du bist? Wie lange gibt es das lnternet,seit wann gibt es Smartphone und dann seit wann kann man ein Ticket online kaufen ? Sorry ich weis diese Fragen werden Dich sehr nerven ! Eine 60 jährige Person hat mindestens 40-50 Jahre ohne pc auskommen müssen.
      24 6 Melden
    • Heledar 07.05.2016 14:38
      Highlight Aus eigener Erfahrung. (Arbeite im öV) Menschen 65+ haben mit dem Billetautomat und Internet kaum Probleme. Die Menschen wo sich gegen die Technik wehren sind zwischen 45-65 Jahre. Und man kann den Fortschritt nicht aufhalten. Egal welche Meinung darüber hat.
      16 6 Melden
    • Patamat 07.05.2016 14:47
      Highlight Der Name ist Programm: NumeIch
      4 4 Melden
    • NumeIch 07.05.2016 16:02
      Highlight @Patamat Wenn du meinst. Ich sehe es eher weltfremd im Zeitalter der Digitalisierung wieder einen Schritt ins Mittelalter zu machen. Falls die Initiative angenommen wird, werden wir in wenigen Jahren schon für diese Dummheit unverständlich mit dem Kopfschüttlen.
      7 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 16:52
      Highlight Die Poststellen sind auch für einige Dienstleistungsbetriebe nützlich. Eine fehlende Poststelle ist folglich ein Standortnachteil. Es geht nicht nur um das Einwerfen von Postkarten und das Zahlen von Rechnungen...
      11 0 Melden
    • Thomas Bollinger (1) 07.05.2016 17:37
      Highlight @KFJ ich bin 52 und arbeite seit 30 Jahren am PC – und nein, nicht (und noch nie) in der Informatik. Sorry, das sind wirklich die Ewiggestrigen. Welches Unternehmen hatte 1990 nicht überall schon PCs rumstehen? Ich kann mich an keines erinnern.
      7 5 Melden
    600
  • Luca Brasi 07.05.2016 11:33
    Highlight Wenn ich das richtig sehe, ist aber die Partei der Arbeit für diese Initiative. Zumindest eine Partei, die seit dem Wahlherbst einen Vertreter im Parlament stellt ist also dafür. Schlummert da ein Wählerpotential? :D
    23 4 Melden
    600
  • Herbert Anneler 07.05.2016 11:30
    Highlight Auch wenn ich mir "Blitzli" holen werde, ich komme nicht umhin, mit Schrecken festzustellen, wie verwöhnt wir SchweizerInnen sind, wenn wir Swisscom, Post und SBB kritisieren: Man gehe schon nur ins benachbarte Ausland, um den Service public der Schweiz (sehr!) schätzen zu lernen! Hoffentlich setzt sich am Schluss nicht die heutige Biertischstimmung durch - unsere Kinder und Enkel würden es sehr bedauern! Das einzig Wichtige ist, dass der Bund Mehrheitsaktionär bleibt, der Rest ist ein dilettantischer Furz. Karl Popper warnt vor der "Diktatur des Guten", sei es von Links oder Rechts!
    90 26 Melden
    • kliby 07.05.2016 14:12
      Highlight Anneler, Sie können auch nach Kenia auswandern und dann dankbar sein, dass Sie überhaupt leben dürfen. Brauchen wir ja gar keinen Service Püblic mehr. #Whataboutism.
      23 14 Melden
    • Herbert Anneler 07.05.2016 16:23
      Highlight @ kliby: Nur so weiter, wir sind ja alle nur Bündel von Bedürfnissen, und wehe, wenn diese nicht subito gestillt werden, koste es, was es wolle. Mir kommt der Stammtisch vor wie Kinder, die in der Migros vor dem Schoggigestell am Boden liegen und schreien und täubeln, wenn Mutter Helvetia nicht genau so spurt, wie sie es wollen. Es gibt nur ein Land, wo allesubito perfekt klappt: Utopia - gute Reise!
      4 10 Melden
    • kliby 07.05.2016 18:17
      Highlight wer dein neoliberales mantra nicht teilt, und wer dem bürgerlichen polit-mainstream nicht hurra rufend blindlings folgen will, ist utopist? mh, nee, danke.
      12 0 Melden
    600
  • Schnurri 07.05.2016 11:28
    Highlight Man kann doch nicht allen ernstens erwarten, dass die Post die Poststellen (welche im übrigen immer noch mit rund 100Mio. Defizitär sind) in Hinterpfupfigen für 5 Leute pro Tag offen hält! Mit Agenturen und Hausservice usw. Sind ideale Lösungen für ältere Kunden gefunden worden. Der einzige Unterschied bei der Agentur ist dass die Einzahlungen halt mit der Karte bezahlt werden müssen (auch Maestro) und nicht Bar. Bei der SBB dasselbe. Die Initiative schiesst weeeeiiiit am Ziel vorbei und ist wuchtig abzulehnen weil sie nur schadet. Wir haben einen super Service Public!
    82 36 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 12:24
      Highlight Das Problem ist, dass die älteren Kunden gar nicht wissen, dass es diesen Hausservice gibt.

      Und was die SBB anbelangt, kenn ich ältere Leute, die inzwischen mit dem Taxi in die Stadt und zurück fahren, weil sie absolut nicht mehr begreifen, welches Billett sie am Automaten lösen müssen. Die teilen sich z.B. zu dritt ein Taxi und das kostet dann auch nicht mehr viel mehr als mit der SBB. Für mehr Ruhe, Sauberkeit, kein Gedrängel und weiche Sitze im Taxi legen sie gern diese 1-2 Fränkli drauf. Anstatt sich zum x-ten Mal am Billett den Kopf zu zerbrechen, welches Billett man nun braucht.
      38 15 Melden
    • Charlie Brown 07.05.2016 12:44
      Highlight @Rhabarber: Korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Aber bei den Automaten der SBB kann man ganz einfach den gewünschten Zielort auswählen (für "in die Stadt" wird das sogar als Direktwahl angezeigt).

      Ich kenne inzwischen 80jährige, die mit ihren Enkelkinder skypen...

      Und wenn es wirklich zu kompliziert ist am Automaten, kann man sich von einem Bekannten die entsprechenden Mehrfahrtekarten besorgen lassen. Nur so als Idee, könntest du ihnen ja anbieten.
      32 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 12:51
      Highlight Ich bin nur froh, dass hier niemand alt wird und somit nie in die Lage kommen wird, mit den neuen Errungenschaften der zukünftigen Moderne überfordert zu sein. Das zeugt, m.E., allerdings von ziemlicher "Altersblindheit" (die älteren Mitmenschen nicht zu sehen und deren Probleme zu ignorieren).
      23 2 Melden
    • Schnurri 07.05.2016 12:52
      Highlight Die Kunden die betroffen sind vom Hausservice erhalten erstens eine schriftliche Info und zweitens ein Schildchen welches Sie an den Briefkasten hängen können wenn der Briefträger leuten soll, damit sie den Hausservice in Anspruch nehmen können. Das Problem ist, dass viele Leute noch an (ver)alten(dern) Gewohnheiten hängen!
      13 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 12:52
      Highlight Rhabarber: habe dir recht geben wollen. Aber stattdessen blitzli getroffen...rechne 1 blitzli minus😉
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 15:37
      Highlight Charlie Brown
      schön für die 80Jährigen, die du kennst. Aber das betrifft nun mal nicht alle. Stell dir vor, ich kenne sogar eine 90Jährige, die täglich im Web ist und die Möglichkeiten ihres Handys stärker ausnützt als ich es könnte. Aber deswegen hab ich nicht die seltsame Idee, es wären alle 90Jährigen so.

      Und was das Kartenlösen für andere anbelangt: Auch ältere Menschen sind gern möglicht unabhängig.
      13 1 Melden
    • Macke 07.05.2016 18:18
      Highlight @Charlie Brown: Ich entnehme deinem Kommentar, dass du noch nie in einem Schweizer Verbund gefahren bist, den du nicht gut kennst. Versuche mal, von Bern nach Solothurn zu kommen. Du erhältst 3-4 verschiedene Routen (SBB, BLS, RBS). Je nach Zug und Anbieter hast du eine andere Route. Am Abend musst du dann eine andere Route als am Morgen wählen. Da ich zum Glück ein Smartphone mit SBB-App habe, kann ich nachschauen, ob ich über Jegenstorf/Burgdorf/Olten/Biel fahre. Aber auch ich wähle gelegentlich das falsche Ticket, obwohl ich 2-3 mal/Woche auf der Strecke unterwegs bin.
      5 0 Melden
    • Charlie Brown 07.05.2016 18:25
      Highlight @Rhabarber: Es ist ein unumstösslicher Fakt, dass wir alle im Alter ein Stück unserer Unabhängigkeit aufgeben werden (müssen). Früher oder später, mehr oder weniger. Deine 90-jährige Bekannte ist der lebende Beweis, dass man es in Bezug auf gewisse Themen selbst verlangsamen kann.

      Ich bin sehr dafür, dass es Angebote gibt, die da unterstützen wo es notwendig ist. Aber muss es darum ein bedienter Schalter an jedem Provinzbahnhof (lebe selbst in der Provinz) sein, wo 95% der Passagiere Pendler mit Abos sind? Die Zeiten ändern sich.
      0 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 19:28
      Highlight Es muss kein bedienter Schalter sein. Aber es sollen Automaten sein, die man verstehen kann.
      7 0 Melden
    • Charlie Brown 07.05.2016 20:12
      Highlight Die Tarifverbunde bringen auf der einen Seite Erleichterungen, auf der anderen Seite kann das Tarifsystem komplizierter werden, da gebe ich dir natürlich recht.

      Die Lösung dafür ist wahrscheinlich keine einfache. Die Wurzel des Übels ist da nicht der Automat, sondern das Tarifsystem. Ich kenne das auch; von der Arbeit nach Hause gibts drei Wege, durch unterschiedliche und unterschiedlich viele Zonen. Ich habe keinen Mehrwert, wenn ich durch 6 statt 5 Zonen fahre, zahle aber mehr. Da sind wir uns wohl ziemlich einig.
      4 0 Melden
    • rudolf_k 31.05.2016 12:27
      Highlight Als ehemaliger Mitarbeiter im nationalen 'Tarifverbund' (dem DV) muss ich sagen, dass es sowieso höchste Zeit wäre all diese lokalen Verbünde durch einen einzigen nationalen Verbund zu ersetzen, zusammen mit einer massiven Vereinfachung der ganzen Tarifstruktur. Holland hat das beispielsweise bereits erfolgreich eingeführt. Wenn man aber sieht, wie lange es gedauert hat um schon nur im Kanton Bern von 3 Verbünden auf 2 zu reduzieren, dann wird schnell klar woran das scheitert...
      2 0 Melden
    600
  • seventhinkingsteps 07.05.2016 11:21
    Highlight Also ich sehe die Initiative aus einem anderen Grund als durchaus sympathisch. Ich bin zwar Abo-Fahrer und muss mich deshalb nicht mit dem Automaten auseinandersetzen, Streckenbillette löse ich online und drucke aus. Der Abbau von Schaltern und Schliessung von Bahnhöfen irgendwo in Hinterfutzingen finde ich deshalb ok. Diese teure Infrastruktur lohnt sich einfach nicht, der Trend geht einfach in Richtung Digitalisierung. Nur: Dieser Abbau muss doch eine Kostensenkung zur Folge haben? Wieso werden dann die Tickets immer teurer und die Löhne immer höher? Sogar wenn der Gewinn ausbleibt?
    57 14 Melden
    • Eurostar 07.05.2016 12:02
      Highlight Weil die meisten Aufwendungen der SBB für den Unterhalt von Schienen und Rollmaterial benötigt werden. Der Bund erhöht regelmässig die Trassenpreise, so dass die SBB gezwungen sind, dei Bilette zu verteuern.
      36 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 12:24
      Highlight Nicht zu vergessen das Milliönchen für den Boss.
      32 24 Melden
    • Heledar 07.05.2016 14:44
      Highlight Die Million vom Boss ist ein Tröpfchen auf dem heissen Stein. Wer glaubt, dass die Ticketpreise sinken, weill Herr Meier 600k weniger verdient im Jahr, ist ein träumer.
      20 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 15:13
      Highlight @heledar
      das stimmt so, mut dem vergleich bezügluch lihn und ticketpreisen.
      aber es entspricht meiner persönlichen meinung nach nicht der erbrachten leistung.

      würde er auf einen teil dieses lohnes freiwillig verzichten, wäre das ein psychologisches zeichen in richtung abkühlung der angeheizten stimmung.
      8 2 Melden
    • Heledar 07.05.2016 15:48
      Highlight @thotha da hast du natürlich vollkomen Recht. Ich finde auch, dass Herr Meier keine Million pro Jahr Wert hat. Ich denke wenn man Ja stimmt nur um die hohen Löhne runterzukriegen, ist diese Initative der falsche Weg. Es sind noch zuviele andere Änderungen bettoffen die ich als negativ empfinde.
      9 0 Melden
    600
  • Amboss 07.05.2016 11:16
    Highlight Wir Schweizer machen es den Ex- aber faktisch immer noch Monopolbetrieben aber auch sehr einfach. Anstatt unsere Macht auszuspielen, mal Preise zu prüfen und auch mal den Telecom- Anbieter zu wechseln bleiben wir lieber bei Swisscom.
    Oder der Aufschrei zB bezüglich MeinFernbus Zürich - Euroairport...

    Spielt der Wettbewerb nicht, bleiben die Preise hoch , bleibt man unzufrieden...
    40 3 Melden
    • arpa 07.05.2016 12:05
      Highlight Ich habe die Alternativen geprüft, für mich kommen keine in Frage..
      23 2 Melden
    • Amboss 07.05.2016 12:28
      Highlight @arpa: Wo hast du Alternativen gesucht? Telecom, Internet, TV? Sorry, da gibt es genügend Anbieter, die gute Produkte bieten.

      Post oder Bahn wird schwieriger....
      5 7 Melden
    • Der kleine Finger 07.05.2016 12:43
      Highlight Da hast du recht. Ich bin überzeugt, dass viele zu viel bezahlen. Es ist aber zum Teil mit einem riesigen Zeitaufwand verbunden, die günstigste Alternative zu finden. Gerade wenn man digital nicht sehr versiert ist. Das kommt dann so weit, dass ältere Leute nicht mehr selber ein Zugbillet lösen können, wenn Sie den nicht bereit sind, mehr zu bezahlen.
      6 0 Melden
    • arpa 07.05.2016 12:47
      Highlight Swisscom tv, mit replay und sender die ich schaue geht legal nur swisscom tv. Mobile,möchte ich in meiner region mobiles internet nutzen gehr swisscom mit speed und unbegrenztem (!) Volumen.

      Fixnet brsuche ich nicht, kabelnetz bekomme ich nicht.. klar könnte ich lycamobile prepaid nutzen, da fehlt mir aber die gemütlichkeits konponente.. für dad was ich will gibt es, legal, nur swisscom.
      7 4 Melden
    • Amboss 07.05.2016 14:25
      Highlight @arpa: Welche Sender schaust denn du ?
      Aber so vom Schiff aus scheint mir, zB sunrise bietet das auch an...

      Und selbst wenn...
      Es gibt eine grosse Masse, welche Produkte braucht, die auch die Konkurrenz bietet, aber die wirklich einfach zu faul sind zum wechseln.

      Diese Wechselfaulen sind einfach der Startvorteil, der die Swisscom hatte, und der nicht jahrzehnte lang nachwirken wird: Eine riesige Masse, denen sie nichts bieten muss, die einfach brav monatlich ihre überteuerte Rechnung bezahlen


      Kleiner Finger: Also soooo kompliziert ist das Wechseln auch nicht...
      5 0 Melden
    • Fabio74 07.05.2016 19:17
      Highlight @Amboss: Viele mögen bequem sein, andere vergleichen und bleiben z.B. bei Swisscom. Sunrise war früher ok, aber dieses Theater als ich gekündigt habe, mach ich nicht mehr mit. Die Firma ist gestorben für mich. Hab dank Glasfaser jetzt wieder gewechselt und hier ist Swisscom bei der Kündigung sehr anständig.
      1 0 Melden
    • Amboss 07.05.2016 21:29
      Highlight @Fabio: Ist ärgerlich für dich. Aber es ist gut, gibt es zumindest Wettbewerb und verschiedene Anbieter.
      1 0 Melden
    • Fabio74 08.05.2016 09:08
      Highlight @Amboss: Ja das stimmt. Schöner wäre man würde endlich schärfere Kartellgesetze schaffen
      1 0 Melden
    600
  • Der Tom 07.05.2016 10:59
    Highlight Das BGE will man nicht und jammert wegen Finanzierung. Wie wollt ihr denn die Poststelle in Hinterguckmalsellen und die Bahnlinie von Nirgendwil nach Überhauptnirgendwil finanzieren? Lohn vom Chef kürzen und gut ist?
    32 25 Melden
    • Charlie Brown 07.05.2016 12:47
      Highlight Da vermischst du jetzt aber grad recht viel, was nicht zusammen gehört...
      14 3 Melden
    600
  • atomschlaf 07.05.2016 10:54
    Highlight Die Zonenbillette sind auf vielen Strecken nicht nur für "ungeübte" sondern auch für versierte Bahnfahrer ein Ärgernis, weil man gezwungen wird, auf einer bestimmten Route zu fahren, auch wenn die Alternativroute keinen Umweg darstellt oder sogar kürzer ist.
    Die SBB hatten diesen alten Zopf schon vor Jahrzehnten abgeschafft und jetzt wurde dieser Anachronismus via Zonentarife wieder eingeführt. Alles andere als kundenfreundlich.
    65 0 Melden
    • Schnurri 07.05.2016 12:23
      Highlight Nur ändert sich daran nichts mit der Initiative. Im Gegenteil!
      12 0 Melden
    • atomschlaf 07.05.2016 12:33
      Highlight @Schnurri: Habe ich auch nicht behauptet. Ich habe den Beitrag bloss geschrieben, da diese Thematik im Artikel erwähnt wurde.
      9 0 Melden
    • Fabio74 07.05.2016 19:19
      Highlight Nur sind die Zonentickets in Verantwortung der Verkehrsverbünde. Die SBB ist nur ein teilnehmendes Unternehmen. Meiner Meinung nach liegt im Kt ZH die Verantwortung zu Zonen und Preisen beim ZVV.
      3 0 Melden
    600
  • SanchoPanza 07.05.2016 10:46
    Highlight wenn ich 15 Jahre zurückdenke:
    - die Züge stanken nach Rauch
    - die Taktfrequenz von Bus & Bahn war viel schlechter
    - nach 01.00 kam ich nicht mehr Nachhause, jetzt fast durchgehend
    - mit den ersten Handys hatte man nur in der Stadt und Agglo Empfang
    - ewigs in der Schalterhalle anstehen um ein Billet zu kaufen

    Ich bin auch gegen überrissene Managerlöhne und so krass steigende Preise. Aber der Service hat sich schon verbessert finde ich.
    95 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 12:27
      Highlight Ich weiss ja nicht, wo du deine Billette gelöst hast, aber Automaten gibts schon länger als 15 Jahre :-)
      26 1 Melden
    • SanchoPanza 07.05.2016 14:37
      Highlight 😄 von mir aus auch 20 Jahre (glaube zwar eher nicht...). Ich habe jedenfalls noch lebhafte Erinnerungen ans Anstehen. Soo lange kann es also auch nicht her sein.
      1 2 Melden
    • SanchoPanza 07.05.2016 14:40
      Highlight aaah, oder meinst du die alten Kisten nur mit Tasten wo du nur eine begrenzte Auswahl an Stationen hattest? Ja gut, die gabs bestimmt schon länger. Aber damit wurde ja nur der Nahverkehr und einige überregionale Strecken abgedeckt soweit ich mich erinnere.
      4 1 Melden
    600
  • Max Havelaar 07.05.2016 10:45
    Highlight Danke für die sachliche Zusammenfassung.
    11 4 Melden
    600
  • Hoppla! 07.05.2016 10:40
    Highlight «Erst wenn die Politiker selber am Schalter anstehen müssen, um ein Billett zu kaufen...»

    Eventuell liegt genau hier das Problem. Wir schreiben das Jahr 2016 und nicht 1986 und am Schalter anstehen muss niemand mehr. Die guten alten Zeiten...

    Aber klar, ich vermisse den Zeitungsjungen auf der Strasse, der Tankwart, der Milchjunge, das bediente Migros,... eventuell ja auch. :-/
    50 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2016 12:29
      Highlight Wie soll ein Rentner ein Billett lösen ohne Schalter? Wenn er das Internet nicht checkt? Und die Auswahl am Automaten so gross ist, dass man nicht durchblickt?
      Einfach einsperren die alten Säcke? Die sind selbst schuld, wenn sie zu alt sind, um noch mitzukommen?
      17 15 Melden
    • Lami23 07.05.2016 12:59
      Highlight Rhabarber, nur nicht gleich übertreiben. Ich arbeite mit alten Leuten und für viele ist es wenig ein Problem als angeprangert. Es gibt auch von Pro senectute Kurse zur Automatenbefienung etc. Das muss ich sagen, wäre ein Angebot, dass ich mir auch von der SBB wünschen würde...
      5 3 Melden
    • spiox123 07.05.2016 13:19
      Highlight Lami23, dieses Angebot der SBB gibts auch bereits. Wird einfach kaum mehr angeboten da es niemand nutzt. Und man kann jeden SBB Mitarbeiter fragen und die helfen dann!
      4 2 Melden
    600
  • mamina 07.05.2016 10:27
    Highlight Gute Zusammenfassung. Danke
    17 5 Melden
    600
  • Mehmed 07.05.2016 10:21
    Highlight Der SVP-Wähler so: Erst gegen die hohen Kosten des Service-Public und faule Beamte wettern, Privatisierung fordern und dann den Leistungsabbau und hohe Boni beklagen. Etwas Intelligenz brauchts halt auch von den Wählern.
    60 35 Melden
    • Lügensperber 07.05.2016 10:45
      Highlight @Mehmed
      Können sie mir erklären, was sie mit SVP-Wähler meinen!?
      Also im Artikel steht nichts über die SVP-Wähler.



      30 6 Melden
    • Philu 07.05.2016 10:59
      Highlight Ich bin SVP Wähler, was die Nationalratswahlen angeht und hab meinen eigenen Kopf. Bin häufig auch nicht auf der Meinung. Habe auch für DSI und MEI nein gestimmt. Ebenso hab ich in ZH für Ständerat Jositsch unterstützt. Lieber mal ihr Gehirn benutzen als alle SVP-Wähler in eine Schublade zu stecken. Es fehlt wohl Ihnen ein bisschen Intelligenz um so einen blöden Kommentar abzusetzen
      36 14 Melden
    • äti 07.05.2016 11:12
      Highlight @Philu: empfehle den "Parteilosen"-Status.
      25 6 Melden
    • Peter 07.05.2016 11:28
      Highlight Ich habe nichts über die SVP geschrieben. Aber die Umfragen zeigen, dass gerade ihre Basis die Initiative besonders stark unterstützt.
      39 4 Melden
    • Philu 08.05.2016 08:06
      Highlight @äti: nur weil ich SVP wähle, bin ich doch nicht deren Partei oder sonst in irgendeiner Partei
      1 2 Melden
    600

Die 9 grössten Unwahrheiten, die über die Durchsetzungs-Initiative verbreitet werden

Am 28. Februar stimmt die Schweiz über die SVP-Durchsetzungs-Initiative (DSI) ab. Der Abstimmungskampf verläuft ungewöhnlich hart. Hier sind die neun grössten Unwahrheiten, die über die DSI verbreitet werden – und die Fakten dazu.

Wir beginnen mit einem Prominenten. Thomas Fuchs, Vizepräsident der SVP der Stadt Bern und Grossrat. Er sagt:

Ganz am Anfang der Schweizerischen Bundesverfassung ist unter den garantierten Grundrechten etwas sehr Wichtiges festgehalten: 1. Kapitel, Art. 8: «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.»

Der darauffolgende Absatz schreibt fest, dass niemand diskriminiert werden darf, gemäss einer langen Liste von Kriterien wie Herkunft, Rasse, Alter und Geschlecht. Das gilt für Schweizer …

Artikel lesen